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Details zur Tour
Infos
Der Große Ramolkogel kurz vor Sonnenaufgang und noch vor dem Frühstück
Im Nordwesten liegen der Hintere Spiegelkogel und Firmisanschneid noch im Schatten
Der fast volle Mond steht noch über unserem heutigen Tagesziel Schalfkogel
Hinter dem Winterraum des Hochwildehaus liegen Falschungspitze und Karlesspitze
Hinter dem Annakogel schaut die Spitze der Hochwilde heraus
Kurz nach Sonnenaufgang ist der Schalfkogel in ein rötliches Licht getaucht
Direkt neben dem Hochwildehaus steht die alte Fidelitashütte
Bei Beginn der Tour liegt der Gurgler Ferner breits halb in der Sonne
Eins der lohnenswertesten Ziele vom Hochwildehaus ist die namensgebende Hochwilde
Zunächst steigen wir ein Stück auf dem normalen Hüttenanstieg ab
Ein Weg ist hier nicht wirklich vorhanden, so orientiert man sich einfach von Markierung zu Markierung
Gleißend hell strahlt der Gurgler Ferner in der Morgensonne
Hinter uns liegt das Hochwildehaus noch im Schatten
Die Ostseite des Schalfkogel spiegelt sich im Gletscherwasser wider
Direkt neben dem Gletscher hat sich ein Becken aus feinem Sand und Wasser gebildet
Ein rutschiger Fels bringt uns zum Zugang auf den Gletscher
Links vom Schalfkogel liegt das Schalfjoch über das der normale Aufstieg verläuft
Hier unten besteht der Gugler Ferner nur noch aus harten Eis
Das dreieckige Schneefeld am Gletscherrand ist unser grobes Ziel
Sieht aus wie ein Plumpsklo dieses nahezu perfekte Oval im Gletscher
Schön sieht man die Fließrichtung des Gurgler Ferners
Einige gut sichtbare Spalten müssen umgangen oder übersprungen werden
Am Einstieg in den Osthang liegen einige Kerzen, ob das ein schlechtes Omen ist?
Da der Schnee ein wenig aufgeweicht ist wagen wir den kurzen Aufstieg ohne Steigeisen
Das letzte Stück ist steiler und rutschiger aber diverse Steine im Schnee geben genügend Halt
Wir verlassen das Schneefeld und suchen uns den weiteren Weg im Geröll
Wir queren nahezu auf gleicher Höhe unterhalb eines Felsbandes
Durch grobes Geröll folgen wir weiter dem rötlichen Felsband
Am Ende des Gurgler Ferners ragt die Hoche Wilde in die Höhe
Der Weg verläuft hier in einem Kanal zwischen Fels und Schneefeld
Nach der Querung treffen wir wieder auf den originalen Aufstieg und sehen wieder Markierungen
Auf dem Gegenhang erreichen langsam die ersten Sonnenstrahlen das Hochwildehaus
Der Weg Richtung Schalfjoch ist sehr steil und steinig
Der drittgrößte Gletscher Tirols hat viel von seiner Masse verloren ist aber immer noch beeindruckend
Bis zu den Felsen bleiben wir auf dem Normalweg, dann zweigen wir nach rechts ab
Am blauen Himmel zeichnet ein Flugzeug einen Kondensstreifen
Wir verlassen den Normalweg und steigen durch loses Geröll
Kurz zeigt sich unser Ziel der Schalfkogel zwischen den Felsen
Unterhalb des Ostgrats queren wir ein Stück weglos zurück
Der Weg ist hier zwar nicht markiert aber dennoch offensichtlich
Da die felsen über uns kein Durchkommen erlauben müssen wir noch ein Stück weiter queren
Vor nicht allzu langer Zeit sind die beiden Gletscherströme noch zusammengeflossen
Mittlerweile liegt das Hochwildehaus ein gutes Stück zurück
Bis kurz vor Erreichen des Gletschers bleiben wir auf unserem Kurs
Ab hier geht es entlang des Gletschers über Fels Richtung Ostgrat
Schon haben wir den felsigen Ostgrat vor uns auf dem es weitergeht
Hinter der Hochwilde steigen erste Wolken auf
Hinter dem Schwärzenkamm ragen die Seelenkogel in den Himmel
Südlich liegt der spaltenreiche Kleinleitenferner über den der Normalweg ins Schalfjoch führt
Der OStgrat ist recht breit und steinig, oben sieht man den Gipfel des Schalfkogel
Das breite Becken des Kleinleitenferners müssen wir heute nicht durchqueren
In großen Stufen erklimmen wir den Ostgrat des Schalfkogels
Nördlich liegt das Ramolhaus und der Große Ramolkogel
Die Gletscherwelt des Gurgler Ferners ist von hier oben umso fantastischer
Der Lauf der Zeit hinterlässt die verrücktesten Strukturen im Fels
Passend zum Namen finden wir hier oben ein rosa Gletscher-mannsschild
Nur noch ein paar Meter und wir gelangen an den Einstieg auf den Gletscher
Über uns ragt der Felsgipfel des Schalfkogel aus dem Gletscher
Nach Anlegen der Ausrüstung machen wir uns auf den Weg über den Gletscher
In sanftem Aufstieg halten wir auf die Lücke in der Wechte zu
Nördlich von uns der Grat über Firmisanschneide über Hinteren Spiegelkogel zum Ramolhaus
Der Hang wird steiler, doch der Schnee ist tief und fest genug
Wir haben eine frische Spur in den Schnee gestapft
Nur noch ganz klein zu erkennen das Hochwildehaus vor dem Schwärzenkamm
Wir erreichen den Gipfelgrat zwischen den Wechten
Anfangs ist der Südgrat noch recht breit und der Schnee ist hart gefroren
Je näher wir dem Gipfel kommen desto schmaler und steiler wird der Grat
Erst beim Blick zurück erkennt man wie der Grat verläuft
Die letzten Meter zum Gipfel steigen wir über meist festes Geröll mit Steigeisen auf
Der Gipfelgrat ist breit genug und nicht allzu ausgesetzt
Punkt 12 Uhr erreichen wir den Gipfel des Schalfkogel mit seinem großen Gipfelkreuz
Vor uns liegt noch der Abstieg über den Südgrat über Fels und Eis
Glücklich über die erfolgreiche Besteigung tragen wir uns natürlich auch ins Gipfelbuch ein
Unten erkennt man unsere Spur im Gletscher, dahinter der Gurgler Ferner und als kleiner Punkt das Hochwildehaus
Selbst im Zoom sieht das Hochwildehaus aus wie Spielzeug
Unsere heutige Unterkunft, die Martin-Busch-Hütte ist im Zoom leider viel näher als in Wirklichkeit
Im Gurgler Tal liegt Obergurgl und darüber Hochgurgl
Wir steigen über den Südgrat durch tiefen Schnee ab zum Schalfjoch
Nur der oberste Teil des Gipfels vom Schalfkogel ragt felsig aus dem Schnee
Der Abstieg zu der Spur direkt unter uns erscheint nicht so leicht, daher gehen wir etwas weiter auf dem Grat
Etwas seitlich des direkten Gratverlaufs folgen wir den gut sichtbaren Spuren im Fels
Etwas tiefer betreten wir wieder den Gletscher und treffen auf die Spur zum Schalfjoch
Hier nochmal der Südgrat den man kurz verlässt, um über den Schnee abzusteigen
Nach der Schneepassage kommen wir erneut auf den Südgrat dem wir jetzt bis ins Schalfjoch folgen
Der Grat wirkt von hier deutlich gefährlicher als er tatsächlich ist
Es folgt der rutschige Abstieg vom Schalfjoch auf den Gletscher
Wer sehr früh aufgebrochen ist kann noch den kleinen Umweg zur Kleinleitenspitze unternehmen
Von hier sieht man den schwierigsten Teil der Hochwilde, im oberen Abschnitt muss geklettert werden
Ein letzter Blick auf die Gurgler Seite mit den Seelenkogeln bevor wir absteigen
Das ein großer Teil des Weges weggebrochen ist, bleibt hier nichts anderes als Abseilen
Unten auf dem Gletscher liegt Rest des Weges als großer Erdrutsch
Ein normaler Abstieg erschien uns unmöglich so wie auch einigen anderen Bergsteigern, was diverse Reepschnüre bewiesen
Wir befinden uns auf dem Nördlichen Schalfferner, hinten sieht man wie viel Geröll aus dem Schalfjoch gebrochen ist
Nicht nur im Schalfjoch brechen immer mehr Felsrutsche in den Gletscher
Im Südwesten die spitze Hintere Schwärze kaum wiederzuerkennen, weiter rechts die Mutmalspitze
Ganz unten liegt die Martin-Busch-Hütte am Weg, am Horizont die Weißkugel
Da wir noch die Steigeisen tragen, bewegen wir uns so lange wie möglich auf Eis
Eine ganze Menge Geröll hat sich hier auf den Resten des Gletschers angesammelt
Unmengen von Schmelzwasser fließen hier in der Mittagssonne ins Tal
Eine riesige Spalte klafft auf dem Schalfferner neben uns auf
Das letzte Schneefeld wird passiert, bevor wir endgültig die Steigeisen ausziehen
Vor uns liegt eine weglose Mondlandschaft aus Steinen und Eis
Wir bahnen uns einen möglichst komfortablen Weg durch das lose Geröll
Wir befinden uns immer noch auf dem Gletscher, der hier nur mit einer Schicht Geröll bedeckt ist
Im Schneefeld könnte eine alte Spur sein, aber dre Eindruck könnte auch täuschen
Von Westen ist der Schalfkogel nur ein großer grauer Felsblock
Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit sehen wir wieder etwas grünes und vor allem auch einige Steinmänner
Von Norden sieht die Hintere Schwärze sehr ungewohnt aus
Die Schwarzrandige Wucherblume ist in den Ostalpen weit verbreitet
Wir finden ein paar Steinmänner entlang des tosenden Bachs an denen wir uns orientieren können
Unten schlängelt sich der Schalbach bis zu dem wir erstmal absteigen müssen
Das weglose Gelände ist steil und rutschig und nicht wirklich angenehm zu gehen
Die Schicht mit Geröll auf dem Gletscher den wir begehen ist dünner als es den Anschein hat
Ein paar Meter neben uns rutscht eine große Fläche mit Sand und Steinen auf dem tauenden Eis ab
Das steile Gelände ist nicht zu unterschätzen und unter der Oberfläche liegt die wahre Gefahr
Wir sind froh in flacheres und sicheres Gelände zu gelangen
Auch der Schalfferner ist stark geschrumpft in den letzten Jahren
Den größten Teil des losen Schotters haben wir endlich hinter uns gelassen
Vereinzelte Steinmänner helfen den Weg zu finden, Markierungen fehlen jedoch weiterhin
Nach den ganzen grauen Steinen erfeut einen der Anblick von leuchtenden Farben umso mehr
Das Tal gibt den Blick auf die Martin-Busch-Hütte frei, bis zur Hütte sind es aber noch 2 Stunden
Rechts des Schalfbach folgen wir den endlich vorhandenen Markierungen
Auf den Karten ist hier noch eine Eisbrücke eingezeichnet, diese wurde jedoch ersetzt durch einen schmalen Steg
Auf zwei großen runden Felsen wurde dieser geländerlose Steg errichtet
Zu viel Schmelzwasser darf der Schalfbach nicht führen, sonst ist der Steg schnell weg
Wir folgen dem Schalfbach jetzt linksseitig weiter ins Tal
Auch hier hat der Gletscher noch seine Spuren im Fels hinterlassen
Unter dem Wasser haben sich Algen gebildet und den Fels spiegelglatt gemacht
Eine Wohltat für die Füße endlich wieder über weiche Wiesen gehen zu können
Die Sonne steht schon recht tief als wir Am Mutmal entlanggehen
Zwar liegt die Martin-Busch-Hütte direkt gegenüber aber ist noch 1 Stunde entfernt
Die angeschwollenen Bäche werden mit großen Sätzen übersprungen
Die Brücke weiter unten am Bach sehen wir nicht allzu gerne, da dies Abstieg und erneuten Aufstieg bedeutet
Über dem Marzellferner erscheint der lange Grat des Similaun
Auch dieser Steg macht nicht den allerstabilsten Eindruck
Die Eiskuppe des Similaun werden wir in den nächsten Tagen noch sehr oft sehen
Wir verlassen den Schalfbach und machen uns an den letzten kleinen Hüttenaufstieg
Die armen Schafe werden hier alle bunt besprüht
Hinter dieser kleinen Kuppe verbirgt sich erwartungsvoll die Martin-Busch-Hütte
Nur noch einen Steinwurf entfernt liegt die Hütte, doch dazwischen noch eine Schlucht die umgangen wird
Unüberwindbar ist die tiefe Schlucht vor uns und wird weiträumig umgangen
Solche großen Steinmänner hätten wir uns einige Male gewünscht bei der Wegesuche
Noch ein Stück flach über die Wiese bis zur Brücke, im Hintergrund der Hauslabkogel
Noch bis zur Brücke und dann auf der anderen Seite wieder zurück
An der Brücke treffen wir auf den Abzweig für den morgigen Tag Richtung Hintere Schwärze
Noch ein wenig bergab durch die Wiesen bis zur Hütte
Unter der Brücke stürzt der Niederjochbach in die Schlucht
Hinter der Martin-Busch-Hütte sieht man den Vorderen Diemkogel
Na prima, so kurz vor der Hütte noch mal durch den Matsch
Ankunft im völlig überfüllten Gastraum und anstehen für Essen und Trinken
Südöstlich der Martin-Busch-Hütte liegen Mutmalkamm und Mutmalspitze
Von der Terrasse schauen wir nochmal auf den gesamten Abstieg vom Schalfkogel bis zur Hütte
Nach 3 Tagen freue ich mich auf eine warme Dusche auch wenn diese im stinkenden Schuhraum liegt
Um kurz von halb 9 geht über dem Schalfkogel die Sonne unter
Nur noch die Spitze der Mutmalspitze wird von der untergehenden Sonne angestrahlt
Informationen:
Toller Gipfel mit sehr langem Abstieg zur Martin-Busch-Hütte.
Wir haben den Schalfkogel über den Nordgrat bestiegen und sind über den Südgrat ins Schalfjoch abgestiegen.
Insgesamt eine der schönsten Touren, die ich je gemacht habe, mit vielen Erlebnissen, wie Abseilen im Joch, Gipfelgrat im Fels mit Steigeisen, Wegsuche im unmarkierten Gelände sowohl im Abstieg wie auch im Aufstieg, kurzer Firngrat im Aufstieg, etc.
Streckenbeschreibung:
Wir stehen morgens um 6 Uhr kurz nach Sonnenaufgang aus unseren Etagenbetten auf und ich genieße draußen erstmal den Anblick der ersten Sonnenstrahlen auf den umliegenden 3000ern allen voran unserem Tagesziel, dem Schalfkogel.
Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns im Schuhraum aufbruchbereit. Als wir um kurz vor 8 losgehen liegt unsere Aufstiegsroute bereits in gleißendem Sonnenschein und verspricht einen schweißtreibenden Aufstieg. Der Abstieg zum Gurgler Ferner liegt jedoch noch komplett im Schatten und entsprechend kühl ist es hier noch. Wir folgen ein Stück dem normalen Hüttenzustieg in Gegenrichtung ehe wir Richtung Gletscher abbiegen. Einen sichtbaren Weg findet man hier kaum noch, so orientiert man sich an den zahlreichen Markierungen auf den Steinen.
Durch loses Geröll und grauen Sand verläuft der Weg auch vorbei an einigen kleinen Gletscherseen. Mit dem Rand des Gletschers erreichen wir auch die ersten Sonnenstrahlen, doch um auf den Gletscher zu gelangen muss man sich eine geeignete Stelle suche wo es nicht allzu steil und rutschig ist.
Da wir am Vortag den Gletscher bereits erkundet haben sparen wir uns das Anlegen von Steigeisen und wandern ohne über das harte flache Eis. Da der direkte Aufstieg nach einem Felssturz nicht mehr möglich ist führt die Route nun weiter rechts über ein Schneefeld in den Fels. Wir orientieren uns grob an diesem Schneefeld und umgehen oder überspringen die zahlreichen, aber gut sichtbaren Spalten in dem völlig ausgeaperten Gletscher.
Nachdem wir den Gletscherüberquert haben erreichen wir das Schneefeld welches bereits ein wenig angetaut ist und wir versuchen auch hier den kurzen Aufstieg ohne Steigeisen. Das letzte Stück bis zum Fels ist zwar etwas steiler doch vereinzelte Steine im Schnee bieten genügend Halt.
Jetzt heisst es den Felshang bis zum Originalanstiegweg zu queren durch loses Geröll und Felsplatten. Einem rötlichen Felsband folgend steigen wir langsam weiter auf, am Ende des Gurgler Ferners immer die Hochwilde im Blick. Nach kurzer Zeit treffen wir auf den markierten Normalweg und gehen nun in steilen Serpentinen bis zu einem großen Felsvorsprung an dem wir wieder vom Normalweg abzweigen, da wir ja die Überschreitung von Norden planen.
Unterhalb des Nordostgrats queren wir also wieder weglos in die Gegenrichtung durch loses Geröll und Felsen. Wir folgen hier teilweise einer grünen natürlichen Felsstufe immer den Blick nach oben, ob ein Aufstieg zum Nordostgrat bereits möglich ist. Wir queren jedoch weiter bis zum Gletscher und erst ab da steigen wir direkt über den Nordostgrat weiter auf. Der breite Gratrücken bringt uns schnell höher und nach den letzten felsigen Metern gelangen wir an die Stelle wo wir den Gletscher betreten werden.
Wir legen die Steigeisen an und seilen und an. Unter halb des Gipfels queren wir den Gletscher auf ziemlich direktem Weg zu einem kleinen Einschnitt im Nordgrat in dem sich bereits ein Spur befindet. Ohne sichtbare Spalten und in festem Schnee kommen wir schnell voran und erreichen den eisigen Nordgrat.
Von hier aus ist der Gipfel bereits in greifbare Nähe gerückt und wir steigen über den anfangs breiten Grat weiter auf. Je näher wir dem Gipfel kommen, desto steiler und schmaler wird er, bis wir schließlich die Felsen erreichen über die wir in losen Geröll die letzten Meter bis zum Gipfel kraxeln.
Punkt Mittag stehen wir am Gipfelkreuz und genießen die fantastische Rundsicht auf alle umliegenden Ötztaler Berge. Von hier kann man sowohl den Ausgangspunkt Hochwildehaus, als auch unser Ziel die Martin-Busch-Hütte in weiter Ferne erkennen.
Nach einer haleb Stunde Rast und dem Eintrag ins Gipfelbuch mache ich natürlich noch ein Panoramafot und wir beginnen den Abstieg über den Südgrat.
In einem Mix aus Schnee und Fels hangeln wir uns den Grat ninunter und suchen eine geeignete Stelle um auf den Gletscher zu gelangen, doch da es seitlich des Grates gut sichtbare Steigspuren gibt, bleiben wir vorerst weiter im Fels. Ein Stück tiefer betreten wir dann doch kurz den Gletscher und steigen durch den Schnee ab bis wir wieder auf den Grat gehen der nun direkt zum Schalfjoch führt.
Unter uns liegt jetzt der Nördliche Schalfferner auf den wir runter wollen. Nach einem letzten Blick zurück ins Gurgler Tal muss zunächst über rutschiges Gelände abgestiegen werden, bis wir zu einer Stelle gelangen, wo anscheinend vor sehr kurzer Zeit einge Menge Fels abgebrochen sein muss, so dass ein normales Weiterkommen fast unmöglich ist. Im Fels hängen hier auch bereits einige Schlaufen und Schnüre an denen wohl andere Seilschaften vor dem selben Problem standen. Also überprüfen wir die vorhandenen Schlingen und hängen uns in die vertrauenerweckendste mit ein und seilen uns die letzten 25 Meter zum Gletscher ab.
Mit dem letzten Meter Seil gelangen wir auf den obersten Rand des Gletschers, der jedoch so flach und aper ist, dass wir beschließen das Seil einzupacken und unangeseilt abzusteigen.
Da es keine Spuren oder Markierungen gibt folgen wir grob der Richtung, den das GPS-Gerät vorgibt. Wir versuchen so lange wie möglich auf dem Eis zu bleiben und mit Stiegeisen weiterzugehen was im Laufe der Strecke immer schwieriger wird, da sich die Steine auf dem Eis immer weiter vermehren. Zwischen Unmengen von Gletscherwasser welches hier hinabfließt passieren wir das letzte Schneefeld bevor wir die Steigeisen endgültig abschnallen.
Vor uns liegt nun eine wilde weglose steinige Mondlandschaft durch die wir uns im wahrsten Sinne des Wortes hinabkämpfen immer mit der Hoffung endlich wieder auf einen markierten Weg zu treffen. Doch über loses Geröll, welches auf dem sich immer noch unter uns befindlichen Gletscher liegt, sind in der Ferne nur einige Steinmänner zu sehen, die uns aber zumindest grob die Richtung andeuten. Nach langer Zeit im geröll treffen wir nun immer häufiger auf kurze Abschnitte die so etwas wie Trampelpfade sein müssen. Doch zahlreiche Felsstürze lassen einen stabilen und dauerhaften Weg hier unmöglich werden. Neben uns donnert zudem der Schalfbach ins Tal, doch wir wissen, dass wir genau diesem später bis zur Martin-Busch-Hütte folgen müssen.
Es folgt eine kleine Schrecksekunde als nur wenige Meter neben uns ein großes Stück des Hanges einfach so ins tal hinabrutscht und nur eine blanke Oberfläche aus Eis zurücklässt. Dadurch wird uns erst wieder bewusst, dass wir uns immer noch auf dem Gletscher befinden und wir uns nur auf einer dünnen Schicht Sand und Steinen bewegen, die jederzeit mit uns abrutschen könnte.
Daher sind wir auch froh kurze Zeit später wieder in flacheres Gelände zu kommen und damit den größten teil des losen Schotters hinter uns zu lassen.
Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Der Aufstieg erfolgt nach dem Überqueren des Gurgler Ferners nicht mehr direkt am Bach sondern wird aufgrund eines möglichen Erdrutsches von weiter unten umgangen. (Nähere Informationen gibt es auf dem Hochwildehaus)
Achtung der Abstieg vom Schalfjoch ist fast unbegehbar und nur noch durch Abseilen möglich!
Der Weg nach dem Gletscher ist nicht markiert und man muss sich den Abstieg selber suchen.
Kategorie:
Hochalpin
Schwierigkeit:
WS
?
WS: wenig schwierig
Klicke für mehr Informationen
Tour gegangen am:
16.08.2011
Aufstieg: 1025m
Abstieg: 1380m
Gehzeit gesamt:
09:45 Stunden
Streckenlänge: ?
Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein. Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
Alternativ kannst du die Länge auch manuell eingeben.
12.83km
Punkte :
?
aktueller Status: 7 (in Bearbeitung)
Maximal erreichbar: 10 Punkte
sinnvolle Tour: 3 Punkte
Informationen: 1 Punkt
ausführliche Beschreibung: 1-3 Punkte
Kategorie und Schwierigkeit: 1 Punkt
Aufstieg und Gehzeiten: 1 Punkt
Sonderpunkt: 1 Punkt
7/10 in Bearbeitung
Lage / Optionen
hochgeladen:
von:
Tom Hofer
am: 22.08.2011 09:39
Route:
Bücher und Karten
Höhenprofil:
aktuelle Höhe: m |
aktuelle Streckenposition: km
Wetter aktuell

jetzt:
KlarTemperatur:
13°C | 55°F
Wind: S mit 3 km/h
Luftfeuchtigkeit: 47 %
Vorhersage:
Fr. Klar 13°C bis 26°C
Sa. Teils sonnig 17°C bis 26°C
So. Meist sonnig 17°C bis 29°C
Mo. Bewölkt 15°C bis 27°C
Fotos (155) :
Hochwildehaus - Überschreitung Schalfkogel - Martin-Busch-Hütte
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Der Große Ramolkogel kurz vor Sonnenaufgang und noch vor dem Frühstück
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Hinter uns liegt das Hochwildehaus noch im Schatten
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Die Ostseite des Schalfkogel spiegelt sich im Gletscherwasser wider
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Direkt neben dem Gletscher hat sich ein Becken aus feinem Sand und Wasser gebildet
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Links vom Schalfkogel liegt das Schalfjoch über das der normale Aufstieg verläuft
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Das dreieckige Schneefeld am Gletscherrand ist unser grobes Ziel
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Wir queren nahezu auf gleicher Höhe unterhalb eines Felsbandes
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Am Ende des Gurgler Ferners ragt die Hoche Wilde in die Höhe
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Der Abstieg zu der Spur direkt unter uns erscheint nicht so leicht, daher gehen wir etwas weiter auf dem Grat
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Etwas tiefer betreten wir wieder den Gletscher und treffen auf die Spur zum Schalfjoch
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Nach der Schneepassage kommen wir erneut auf den Südgrat dem wir jetzt bis ins Schalfjoch folgen
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Das ein großer Teil des Weges weggebrochen ist, bleibt hier nichts anderes als Abseilen
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Unten auf dem Gletscher liegt Rest des Weges als großer Erdrutsch
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Ganz unten liegt die Martin-Busch-Hütte am Weg, am Horizont die Weißkugel
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Da wir noch die Steigeisen tragen, bewegen wir uns so lange wie möglich auf Eis
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Eine ganze Menge Geröll hat sich hier auf den Resten des Gletschers angesammelt
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Unmengen von Schmelzwasser fließen hier in der Mittagssonne ins Tal
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Eine riesige Spalte klafft auf dem Schalfferner neben uns auf
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Das letzte Schneefeld wird passiert, bevor wir endgültig die Steigeisen ausziehen
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Vor uns liegt eine weglose Mondlandschaft aus Steinen und Eis
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Wir bahnen uns einen möglichst komfortablen Weg durch das lose Geröll
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Wir befinden uns immer noch auf dem Gletscher, der hier nur mit einer Schicht Geröll bedeckt ist
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Im Schneefeld könnte eine alte Spur sein, aber dre Eindruck könnte auch täuschen
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Von Westen ist der Schalfkogel nur ein großer grauer Felsblock
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Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit sehen wir wieder etwas grünes und vor allem auch einige Steinmänner
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Von Norden sieht die Hintere Schwärze sehr ungewohnt aus
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Die Schwarzrandige Wucherblume ist in den Ostalpen weit verbreitet
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Wir finden ein paar Steinmänner entlang des tosenden Bachs an denen wir uns orientieren können
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Unten schlängelt sich der Schalbach bis zu dem wir erstmal absteigen müssen
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Das weglose Gelände ist steil und rutschig und nicht wirklich angenehm zu gehen
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Die Schicht mit Geröll auf dem Gletscher den wir begehen ist dünner als es den Anschein hat
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Ein paar Meter neben uns rutscht eine große Fläche mit Sand und Steinen auf dem tauenden Eis ab
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Das steile Gelände ist nicht zu unterschätzen und unter der Oberfläche liegt die wahre Gefahr
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Wir sind froh in flacheres und sicheres Gelände zu gelangen
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Auch der Schalfferner ist stark geschrumpft in den letzten Jahren
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Den größten Teil des losen Schotters haben wir endlich hinter uns gelassen
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Vereinzelte Steinmänner helfen den Weg zu finden, Markierungen fehlen jedoch weiterhin
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Nach den ganzen grauen Steinen erfeut einen der Anblick von leuchtenden Farben umso mehr
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Das Tal gibt den Blick auf die Martin-Busch-Hütte frei, bis zur Hütte sind es aber noch 2 Stunden
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Rechts des Schalfbach folgen wir den endlich vorhandenen Markierungen
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Auf den Karten ist hier noch eine Eisbrücke eingezeichnet, diese wurde jedoch ersetzt durch einen schmalen Steg
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Auf zwei großen runden Felsen wurde dieser geländerlose Steg errichtet
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Zu viel Schmelzwasser darf der Schalfbach nicht führen, sonst ist der Steg schnell weg
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Wir folgen dem Schalfbach jetzt linksseitig weiter ins Tal
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Auch hier hat der Gletscher noch seine Spuren im Fels hinterlassen
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Unter dem Wasser haben sich Algen gebildet und den Fels spiegelglatt gemacht
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Eine Wohltat für die Füße endlich wieder über weiche Wiesen gehen zu können
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Die Sonne steht schon recht tief als wir Am Mutmal entlanggehen
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Zwar liegt die Martin-Busch-Hütte direkt gegenüber aber ist noch 1 Stunde entfernt
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Die angeschwollenen Bäche werden mit großen Sätzen übersprungen
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Die Brücke weiter unten am Bach sehen wir nicht allzu gerne, da dies Abstieg und erneuten Aufstieg bedeutet
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Über dem Marzellferner erscheint der lange Grat des Similaun
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Auch dieser Steg macht nicht den allerstabilsten Eindruck
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Die Eiskuppe des Similaun werden wir in den nächsten Tagen noch sehr oft sehen
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Wir verlassen den Schalfbach und machen uns an den letzten kleinen Hüttenaufstieg
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Die armen Schafe werden hier alle bunt besprüht
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Hinter dieser kleinen Kuppe verbirgt sich erwartungsvoll die Martin-Busch-Hütte
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Nur noch einen Steinwurf entfernt liegt die Hütte, doch dazwischen noch eine Schlucht die umgangen wird
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Unüberwindbar ist die tiefe Schlucht vor uns und wird weiträumig umgangen
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Solche großen Steinmänner hätten wir uns einige Male gewünscht bei der Wegesuche
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Noch ein Stück flach über die Wiese bis zur Brücke, im Hintergrund der Hauslabkogel
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Noch bis zur Brücke und dann auf der anderen Seite wieder zurück
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An der Brücke treffen wir auf den Abzweig für den morgigen Tag Richtung Hintere Schwärze
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Noch ein wenig bergab durch die Wiesen bis zur Hütte
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Unter der Brücke stürzt der Niederjochbach in die Schlucht
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Hinter der Martin-Busch-Hütte sieht man den Vorderen Diemkogel
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Na prima, so kurz vor der Hütte noch mal durch den Matsch
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Ankunft im völlig überfüllten Gastraum und anstehen für Essen und Trinken
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Südöstlich der Martin-Busch-Hütte liegen Mutmalkamm und Mutmalspitze
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Von der Terrasse schauen wir nochmal auf den gesamten Abstieg vom Schalfkogel bis zur Hütte
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Nach 3 Tagen freue ich mich auf eine warme Dusche auch wenn diese im stinkenden Schuhraum liegt
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Um kurz von halb 9 geht über dem Schalfkogel die Sonne unter
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Nur noch die Spitze der Mutmalspitze wird von der untergehenden Sonne angestrahlt
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