Foto
Details zur Tour
Infos
Morgens kurz vor dem Frühstück scheinen die ersten Sonnenstrahlen auf die Mutmalspitze
Über dem Hauslabkogel geht langsam der Mond unter und die Sonne auf
Der Vordere Diemkogel hingegen liegt noch in völliger Dunkelheit
Direkt vor der Hütte steht eine Ansammlung des giftigen Blauen Eisenhut
Um 7 Uhr machen wir uns auf den Weg, es ist noch relativ kühl
Früh morgens führen die Bäche noch sehr wenig Wasser
Der Eindruck einer verschlafenen Hütte täuscht, es herrscht schon reger Betrieb im Inneren
Der Weg Richtung Marzellkamm ist angenehm flach, genau richtig am frühen Morgen
Fast alle Menschen die wir vor und hinter uns sehen gehen heute zum Similaun
Abwechslungsreich geht es auch mal durch etwas Blockwerk, es bleibt aber weitestegehend flach
Die westliche Marzellspitze werden wir später nördlich passieren
Eins der beliebtesten Tagesziele von der Martin-Busch-Hütte ist der Similaun
Hier zweigt der Weg zum Marzellkamm ab, wir folgen aber dem schwarzen Punkt
Unter uns tut sich erstmals der Blick auf das Ende des Marzellferners auf
Hier sehen wir den Grund warum der alte tiefer gelegende Weg gesperrt ist
Rechts oberhalb verläuft der Marzellkamm, wir steigen langsam zum Gletscher ab
Auch hier haben einige kleine Erdrutsche den Weg in Mitleidenschaft gezogen
Diese Wiese wird für lange Zeit das letzte sein das wir sehen was nicht aus Eis und Steinen besteht
Der Zugang zur Gletschermoräne erfolgt in einem kurzen steilen Stück durch den Schotter
Die Holzstange soll wohl zur Orientierung dienen ist aber kaum zu erkennen
Auf der Moräne stehen einige Steinmänner die uns den Weg weisen
Dieses kleine Eisstück war ohne Steigeisen kaum zu überwinden, im Abstieg haben wir es umgangen
Der Gipfel des Similaun liegt in Wolken währen wir weiter dem Verlauf der Moräne folgen
Als wir den Gletscher erreichen brennt die Sonne schon gnadenlos auf uns herab
In der Mitte des Marzellferners hat sich eine Steinstraße gebildet
Hinter den Gletscherbrüchen schaut die Spitze des Similaun heraus
Der Gletscher ist hier im unteren Teil eishart gefroren
Es kommen uns 3 Bergsteiger entgegen, doch es ist noch zu früh, als dass sie bereits am Gipfel gewesen sein könnten
Wir suchen uns auf der linken Seite einen spaltenfreien Durchgang durch den Gletscherbruch
Die Sonne brennt ohne Erbarmen schon früh morgens
Dem Schneefeld trauen wir nicht über den Weg und gehen daher links dran vorbei
Hinter dem Gletscherabbruch verläuft der Marzellkamm
Eine 4-er Seilschaft folgt unserem Weg über den Gletscher
Auch auf dem Gletscher muss eine kleine Pinkelpause zwischendurch mal sein
Lange hat sie sich versteckt, jetzt sehen wir erstmals die Hintere Schwärze
Zuerst muss der Rest des flachen Gletscherteils überschritten werden, bevor man am westlichen Ausläufer den eigentlichen Aufstieg beginnt
Beim Blick auf den langen Grat des Similaun wird klar warum dieser so beliebt ist
Je höher wir kommen desto tiefer und weicher wird der Schnee
Dieser Bruch ist nicht zu überwinden und wird rechts umgangen
Der obere Teil des Marzellferners mit dem Hinteren Schwärzenjoch
Unter diesem großen Gletscherbruch fühlt man sich schnell unwohl und geht zügig vorbei
Im Kessel unterhalb des Gipfels hat uns die andere Seilschaft eingeholt
Noch einen kurzen Moment ausruhen bevor der steilste Teil der Route kommt
In dieser großen Höhe ist der steile Anstieg umso anstrengender
Der Schnee ist fest, doch die Stufen sind von Absteigern sehr hoch getreten
Als wir den Nordgrat betreten ziehen dichte Wolken hinter dem Gipfel auf
Wir kommen an das steilste Stück und die Stelle an den Felsen ist aus blankem Eis
Südwestlich von uns liegen die Marzellspitzen
Die Schneedecke hier über der Nordwand ist recht dünn und darunter ist Blankeis
Wir sind fast am Ziel und haben nur noch die letzten Meter durch den Fels vor uns
Im Fels macht sich eine weitere Seilschaft gerade an den Abstieg
Während die Südseite komlett im Nebel liegt ist im Norden blauer Himmel
Der Aufstieg durch den Fels und Schotter ist unproblematisch, wir hoffen nur darauf nicht in den Wolken zu stehen
Ein Stück weiter östlich vom Gipfelkreuz steht ein weiteres kleines Holzkreuz
Westlich vom Gipfel liegen die Marzellspitzen und der Similaun, die Bernina dahinter leider in Wolken
Leider auch die Weißkugel in Wolken, Weißseespitze und Flucktkogel sieht man hingegen gut
Praktisch gegenüber liegt die Wildspitze und direkt vor uns die Mutmalspitze
Der große Ramolkogel mal von oben, die Stubaier Berge sind leider auch in Wolken
Wir tragen uns selbstverständlich auch ins Gipfelbuch ein
Unsere Mitwanderer bewundern ebenfalls die leider nur im Norden tolle Aussicht
Viel Platz ist am Gipfel nicht, für ein Foto reicht es aber
Zu schade, dass die Gletscherwelt unter dichten Wolken lieht
Nach einem kurzen Aufenthalt am Gipfel machen wir uns an den Abstieg über den Grat
Unter uns fällt die Nordwand fast senkrecht über 200 Meter in die Tiefe
Beim Gratübergang sehen wir in das komplett wolkenverhangene Tal im Süden
Der Abstieg wirkt wie immer viel steiler als der Aufstieg
Da die anderen Seilschaften hier gesichert haben, machen wir dies sicherheitshalber ebenfalls
Auch beim Blick zurück zum Gipfel kann man die wirkliche Steilheit nicht so gut erkennen
Ab hier wird es wieder etwas flacher und wir gehen ganz normal am Seil weiter
Nach dem steilen Gipfelabstieg machen wir eine kurze Rast und ziehen die warmen Jacken aus
Ein letzter Blick auf den anspruchsvollen Gipfelanstieg bevor wir in den flacheren Teil absteigen
Der Schnee ist mittlerweile total aufgeweicht, dennoch kommen wir sehr zügig voran
Die meisten Spuren führen aussen um den Gletscherbruch herum, wir gehen aber wie im Aufstieg mitten hindurch
Der Marzellferner ist zwar sehr spaltenreich, doch man kann die gut sichtbaren Spalten alle erkennen und umrunden oder überspringen
Der untere Teil des Marzellferners ist nach wie vor eishart und nicht angenehm zu gehen
Da der spaltenreiche Teil des Gletschers vorbei ist, gehen wir ab hier ohne Seil weiter
Auch die zahlreichen Bäche die über den Gletscher fließen, machen das gehen ohne Seil sinnvoll
Schon bald erreichen wir den flacheren unteren Teil des Gletschers der ebenfalls steinhart ist
Hier haben sich bereits tiefe Rinnen gebildet in denen das Schmelzwasser abfliesst
In den Felsen am Gletschrrand ziehen wir zusammen mit der anderen Seilschaft unsere Ausrüstung aus
Weglos, nur geführt von ein paar vereinzelten Steinmännern folgen wir dem Verlauf der Seitenmoräne
Im Abstieg umgehen wir das Eisfeld um die Moräne zu verlassen
Es geht ein kleines Stück steil durch losen Schotter bergauf
Auf dem schmalen Pfad ist der letzte Teil des steilen Stücks geschafft
Ein letztes Mal blicken wir uns um und betrachten den Marzellferner mit Marzellspitzen und Similaun
Nach 9 Stunden sind die Beine schwer geworden und auch der kleinste Anstieg kostet Kraft
Ab jetzt geht es quasi nur noch bergab bis zur Martin-Busch-Hütte
Der Weg wurde teilweise durch einen Felsrutsch zerstört und provisorisch geflickt
Wie eine riesige Düne hat der Gletscher vor langer Zeit hier den Kies aufgeschoben
Wir verlieren nun langsam immer mehr an Höhe indem wir den Marzellkamm umrunden
Wir treffen auf wieder auf den Abzweig zum Marzellkamm
Der lange Fahrweg nach Vent schlängelt sich durch das Niedertal hinab
Etwas unterhalb verläuft der alte Weg zum Marzellferner der jedoch gesperrt ist
Nach knapp 10 Stunden sehen wir die Martin-Busch-Hütte wieder
Auch wenn die Hütte wieder überfüllt sein wird freuen wir uns auf unser Lager und ein warmes Essen
Ich nenne sie nur die Zorro-Schafe wegen ihrer Augenmasken
Die Schafe im Ötztal sind sehr scheu und flüchten beim Näherkommen sofort vom Weg
Die Sonne steht genau über dem Hauslabkogel, weiter rechts der Saykogel
Nur noch über die Schlucht und wir sind wieder an der Martin-Busch-Hütte
Die 4-er Seilschaft mit der wir am Gipfel waren folgt kurz hinter uns
Diese Brücke ist weit und breit der einzige Weg über den Niederjochbach
Hinter der Martin-Busch-Hütte sieht man den breiten Unterbau des Vorderen Diemkogel
Kurz vor der Hütte überqueren wir den Bach der vom Brizzisee hinabläuft
Nach 10 Stunden sind wir wieder an der Martin-Busch-Hütte und können uns ausruhen
Informationen:
Anfangs auf dem Weg zum Marzellkamm, dem man jetzt länger folgt als früher, da der alte Weg gesperrt ist.
Dann Abstieg auf den eisharten, spaltenreichen Marzellgletscher über den man quasi weglos bis zum Fuß der Hinteren Schwärze aufsteigt. Dann in großem Bogen bis zum Westgrat, ein kurzes Stück oberhalb der Nordwand queren und dann die letzten Meter durch Blockwerk bis zum Gipfel.
Streckenbeschreibung:
Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Schlüsselstelle der Tour ist meines Erachtens der Einstieg zur Querung oberhalb der Nordwand, die bei uns sehr steil und vereist war, so dass wir auf dem Rückweg mit Eisschrauben gesichert haben, da die Nordwand einige hundert Meter senkrecht abfällt.
Kategorie:
Hochalpin
Schwierigkeit:
ZS-
?
ZS-: ziemlich schwierig
Klicke für mehr Informationen
Tour gegangen am:
17.08.2011
Aufstieg: 1200m
Abstieg: 1200m
Gehzeit gesamt:
09:00 Stunden
Streckenlänge: ?
Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein. Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
Alternativ kannst du die Länge auch manuell eingeben.
6.58km
Punkte :
?
aktueller Status: 5 (in Bearbeitung)
Maximal erreichbar: 10 Punkte
sinnvolle Tour: 3 Punkte
Informationen: 1 Punkt
ausführliche Beschreibung: 1-3 Punkte
Kategorie und Schwierigkeit: 1 Punkt
Aufstieg und Gehzeiten: 1 Punkt
Sonderpunkt: 1 Punkt
5/10 in Bearbeitung
Lage / Optionen
hochgeladen:
von:
Tom Hofer
am: 22.08.2011 09:41
Route:
Bücher und Karten
Höhenprofil:
aktuelle Höhe: m |
aktuelle Streckenposition: km
Wetter aktuell

jetzt:
KlarTemperatur:
12°C | 54°F
Wind: N mit 13 km/h
Luftfeuchtigkeit: 67 %
Vorhersage:
Do. Vereinzelt stürmisch 8°C bis 18°C
Fr. Vereinzelt Regen 6°C bis 17°C
Sa. Vereinzelt Regen 6°C bis 16°C
So. Vereinzelt Regen 7°C bis 18°C
Fotos (104) :
Martin-Busch-Hütte - Hintere Schwärze
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Morgens kurz vor dem Frühstück scheinen die ersten Sonnenstrahlen auf die Mutmalspitze
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Über dem Hauslabkogel geht langsam der Mond unter und die Sonne auf
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Der Vordere Diemkogel hingegen liegt noch in völliger Dunkelheit
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Um 7 Uhr machen wir uns auf den Weg, es ist noch relativ kühl
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Früh morgens führen die Bäche noch sehr wenig Wasser
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Der Weg Richtung Marzellkamm ist angenehm flach, genau richtig am frühen Morgen
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Fast alle Menschen die wir vor und hinter uns sehen gehen heute zum Similaun
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Abwechslungsreich geht es auch mal durch etwas Blockwerk, es bleibt aber weitestegehend flach
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Eins der beliebtesten Tagesziele von der Martin-Busch-Hütte ist der Similaun
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Rechts oberhalb verläuft der Marzellkamm, wir steigen langsam zum Gletscher ab
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Auch hier haben einige kleine Erdrutsche den Weg in Mitleidenschaft gezogen
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Der Zugang zur Gletschermoräne erfolgt in einem kurzen steilen Stück durch den Schotter
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Die Holzstange soll wohl zur Orientierung dienen ist aber kaum zu erkennen
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Auf der Moräne stehen einige Steinmänner die uns den Weg weisen
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Dieses kleine Eisstück war ohne Steigeisen kaum zu überwinden, im Abstieg haben wir es umgangen
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Der Gipfel des Similaun liegt in Wolken währen wir weiter dem Verlauf der Moräne folgen
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Als wir den Gletscher erreichen brennt die Sonne schon gnadenlos auf uns herab
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In der Mitte des Marzellferners hat sich eine Steinstraße gebildet
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Der Gletscher ist hier im unteren Teil eishart gefroren
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Westlich vom Gipfel liegen die Marzellspitzen und der Similaun, die Bernina dahinter leider in Wolken
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Wie eine riesige Düne hat der Gletscher vor langer Zeit hier den Kies aufgeschoben
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Der lange Fahrweg nach Vent schlängelt sich durch das Niedertal hinab
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Nach knapp 10 Stunden sehen wir die Martin-Busch-Hütte wieder
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