Foto
Details zur Tour
Infos
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns etwas zu spät auf den langen Weg
Unser Auto steht auf dem einzigen!! kostenlosen Parkplatz in Vent, nahe der Kapelle (Platz für ca. 20 Autos)
Gegenüber liegt der Lift zur Stablein-Alm, der eigentlich unser Zielpunkt einer Roundtour sein sollte
Kurz vor der Scheune verlassen wir Vent und beginnen den Aufstieg auf dem Pfad
Dankend nehmen wir in Kauf, dass wir nicht durch die Sonne, sondern durch den Schatten gehen dürfen
Der Weg zur Ramolalm ist teils recht steil und angesichts des Ziels nicht wirklich lohnend
Auf dem flachen Stück über die leuchtend grüne Wiese erscheint vor uns der Vordere Diemkogel
Nach dem flachen Abschnitt geht es erneut in den meist schattigen Wald
Der Weg schlängelt sich durch Fels und Wurzeln bergauf
Mitten im Wald kommt ein Stück Fels aus dem Boden der vom Gletscher glatt geschliffen wurde
Vor strahlend blauem Himmel zeigt sich nun auch die Wildspitze erstmals
Der Blick ins Rofental mit den Rofenhöfen und der Geierwally
Durch die Nadelbäume leuchtet der Similaun in der Morgensonne
Am Fuß der Talleitspitze zieht sich der Fahrweg zur Martin-Busch-Hütte
Gegenüber im dichtem Zirbenwald sieht man die Serpentinen hinauf zum Hörnle
Wenn man an der Ramolalm ankommt ist man dann doch etwas enttäuscht
Nach der Ramolalm folgt der steilste Teil der Tour
Unter uns liegt die Ramolalm, im Hintergrund die Rofenhöfe
In steilen Serpentinen kämpfen wir uns vollbepackt den Grashang hinauf
Auch der rotviolette Deutsche Enzian ist eine geschützte Pflanze
Unter dem Similaun erstrecken sich die Reste des Marzellferners, Rechts im Niederjoch erkennt man die Similaunhütte als schwarzen Punkt
Unterhalb des Vorderen Spiegelkogels stürzt sich der Spiegelbach ins Tal
Am Ende der langen Fahrstraße erkennt man die Martin-Busch-Hütte
Wir haben endlich das lange steile Stück geschafft und sehen im Talschluss den Hinteren Spiegelkogel
Rechts der breite Gipfel des Fluchtkogel, in der Mitte die Kesselwandspitze und links die Vordere Hintereisspitze
Wo wir uns mühsam hochquälen müssen, tummlen sich fröhlich die Schafe
Nach dem steilen Abschnitt folgt ein Genußweg ins Talende
Im Südwesten liegen von rechts nach links: Talleitspitze, Kreuzspitze und Hauslabkogel
Eindrucksvoll erstrahlt die Wildspitze hinter uns, links unterhalb liegt die Breslauer Hütte
Wir steigen oberhalb des Spiegelbachs weiter im Angesicht des Hinteren Spiegelkogels
Sanft ansteigend wird das Gelände immer steiniger und karger
Im Spiegelkar zweigt der eher selten begangene Diemweg zur Martin-Busch-Hütte ab
Zurückliegend sieht man sehr schön wie wir dem Pfad auf dem Kamm gefolgt sind
Zwischen Ramolkogel und Hinterem Spiegelkogel liegt das Ramoljoch
Die zahlreichen Abläufe des Spiegelferners speisen den Spiegelbach
Weiter sanft bergauf führt der Weg am Fuß des Ramolkogels entlang
Der lange Grat führt vom Ramoljoch auf den Hinteren Spiegelkogel
Der große Steinmann ist nicht zu übersehen und weist den Weg
Auch hier geht noch regelmäßig der ein oder andere Felsbruch ab
Immer weiter entfernen wir uns von der Wildspitze, im Westen liegt der Fluchtkogel und dahinter die Weißseespitze
No matter if you are black or white, du bekommst ne Markierung
Dicht am Spiegelferner vorbei geht es über kleines Blockwerk
Unterhalb des Ramoljoch treffen wir erstmals auf ein wenig Schnee
Mehrere kleine Schneefelder müssen überquert werden
Auch der Spiegelferner ist in den letzten Jahren stark geschrumpft
Ganz nah scheint das Gipfelkreuz des Hinteren Spiegelkogels jetzt
Hinter uns liegen die kleinen Schneefelder, ganz hinten die Wildspitze
Gleich haben wir den höchsten Punkt des Tages erreicht: das Ramoljoch
Im Ramoljoch empfängt uns eine tolle Aussicht auf den Gurgler Ferner und die Hochwilde
Der Hintere Spiegelkogel wird eher selten begangen, der Normalweg führt vom Ramoljoch über den Nordostgrat
Der große Ramolkogel wird nicht über den Grat bestiegen, sondern weitläufig über den Gletscher umgangen
Vom Ramoljoch sieht man den Rofenkarferner unter der Wildspitze
Unter uns liegt der Spiegelferner, am Horizont Weißseespitze und Fluchtkogel
Der Weitblick in die Zillertaler Alpen liegt leider in Wolken
Im Osten sieht man Granatenkogel und Hochfirst, weiter südöstlich die vergletscherten Seelenkogel
Der Abstieg aus dem Ramoljoch beginnt mit versichertem Fels, oben erkennt man bereits das Ramolhaus
Es herrscht reger Betrieb im Aufstieg zum Ramoljoch
Nicht immer sind die Stahlseile nötig, meist dienen sie nur der moralischen Unterstützung
Wo es zu steil und felsig wird müssen auch mal ein paar Stahlbügel als Stufen herhalten
Nachdem wir die Felsen hinter uns gelassen haben geht es weiter durch Geröll
Durch die kleinen Reste Schnee am Rand des Ramolferners steigen wir ab bis unter die Hütte
Der Schnee ist schon mittags sehr sulzig aber spaltenfrei und gut gespurt
Von dort oben führte der Steig vom Ramoljoch abwärts, die Spur im Schnee scheint sich im Nirgendwo zu verlaufen
Der obere Weg ist gesperrt und wurde durch den unteren ersetzt
Schnee und Geröll wechseln sich ab bei der Querung vom Ramoljoch bis zum Hüttenaufstieg
Auch im Abstieg wird freundlich auf den oberen gesperrten Weg hingewiesen
Wo so viele Steinmänner stehen kann das Ramolhaus nicht mehr weit sein
Tief unten im Tal liegt das Skidorf Obergurgl
Vor uns liegt der mächtige Gurgler Ferner und seine Hohe Wilde
Kaum sieht man das Ramolhaus ist man auch schon da
Vom Ramolhaus heisst er erstmal wieder ein gutes Stück absteigen
Das Ramolhaus liegt sehr exponiert auf über 3000m Höhe
Aus einiger Entfernung wirkt die Lage des Ramolhaus umso eindrucksvoller
Im Gegenhang liegt die Langtalereckhütte
Noch ein ganzes Stück entfernt liegt unser Tagesziel, das Hochwildehaus
Der Abstieg bringt uns zunächst ein Stück in die falsche Richtung
Schon bald erfolgt der Abzweig Richtung Hochwildehaus
Mittlerweile hoch über uns sieht man die Fahne und das Dach des Ramolhaus
Unser Abstieg bringt uns bis an die Gletscherzunge des Gurgler Ferners
Das Schild bedeutet leider, dass wir noch 2 Stunden Gehzeit vor uns haben
Der Gurgler Ferner hat im Fels deutlich seine Spuren hinterlassen
Der größte Teil des Abstiegs vom Ramolhaus ist geschafft
Tolle Muster auf dem Fels hat der Gletscherschliff geformt
Die Gletscherzunge des Gurgler Ferners ist vor lauter Geröll und Staub nicht zu erkennen
Diverse Gletscherbäche bahnen sich einen Weg durch Fels und Geröll
Unter uns gähnt ein riesiges Gletschertor auf
Diese Gletschertore sind groß wie mehrere Wohnhäuser
Auf Fotos kann man die Dimensionen der Löcher leider nur erahnen
Der Weg führt unter diesen kleinen Wasserfällen hindurch
Uns gegenüber liegt die Langtalereckhütte hinter dem riesigen Gletscherschliff
Die zahlreichen Bäche stürzen ins Tal und vereinigen sich dort zur Gurgler Ache
Oben auf der Kuppe liegt das Hochwildehaus am steinernen Tisch
Direkt neben dem Gletschertor führt ein Steig direkt über den Fels hinab
Der Abstieg ist definitiv nichts für schwache Nerven
Ein wenig beängstigend ist das riesige Loch neben uns dann doch
Nach einer kleinen Stufe erreicht man das breite Holzbrett, das auf den Gletscher führt
Im Nachhinein sieht man wie steil der Fels hier ist
Direkt neben uns prasselt ein Wasserfall auf die Felsen
Unterhalb der 3 kleinen Wasserfälle haben wir gequert um dann direkt über den Fels abzusteigen
Wir gehen direkt über den Gletscher, auch wenn es nicht so aussieht
Unter einer dünnen Schicht Geröll und Steinen befindet sich das blanke Eis des Gletschers
Der Weg muss hier Jahr für Jahr neu markiert werden durch die vielen Veränderungen
Das Ramolhaus thront auf seinem Fels wie eine Burg
Ein Markierungsboje, die auch bei viel Schnee noch zu sehen ist
In einer Mulde hat sich eine große Pfütze mit Wasser gesammelt
Langsam rückt das Hochwildehaus näher
Unterhalb der Firmisanschneide fließen zahlreiche Bäche vom Gletscher ins Tal
Gut markiert folgt man dem Weg durch die unübersichtlichen Felsformationen
Nach der langen Wanderung ist auch diese gemächliche Steigung anstrengend
Hier zweigt der Weg zur Langtalereckhütte ab, wir gehen natürlich weiter zum Hochwildehaus
Über dem Ramolhaus sieht man das Ramoljoch, links davon den Hinteren Spiegelkogel
Es geht eine ganze Weile recht flach bis zum letzten Anstieg zur Hütte
Vorbei an einem kleinen See der angesichts der kühlen Temperatur jedoch nicht zum Baden einlädt
Ein geschütztes weißes Moos-Steinbrech am Wegrand
Das Hochwildehaus ist bereits in greifbare Nähe gerückt
Der letzte Anstieg hat es noch einmal in sich nach dem langen Tag
Wir blicken noch einmal zurück auf dem gesamten Abstieg vom Ramoljoch und den letzten Teil des Weges
Das Dach der Hütte mit seiner ungewöhnlichen Flagge
Der Mitterkamm und die Hochwilde sind noch wolkenlos, der Rest verschwindet langsam
Pünktlich zum Abendessen kommen wir am Hochwildehaus um 18.30h an
Informationen:
An sich eine sehr schöne und vor allem abwechslungsreiche Tour. Nur nicht unbedingt etwas für den ersten Tag, da man sehr viele Höhenmeter und auch Gehkilometer bewältigen muss.
Zuerst der lange Anstieg bis ins Ramoljoch anfangs durch grüne Wiesen, später durch Fels und Geröll. Fantastische Aussicht vom Ramoljoch.
Dann der Abstieg an versicherten Drahtseilen, eine kurze Gletscherquerung, kurzer Aufstieg zum Ramolhaus.
Dann der Abstieg bis zur Gletscherzunge und der Gegenaufstieg bis zum Hochwildehaus.
Streckenbeschreibung:
Bei schönstem Wetter starten wir also unsere geplante große Runde rund um Vent mit einem Schlenker ins Gurgler Tal. Nach einem ausgiebigen und etwas zu ausgedehnten Frühstück marschieren wir mit vollem Gepäck vom kleinen, aber einzig kostenlosen Parkplatz an der kleinen Kapelle los.
Nachdem wir Vent verlassen haben geht es sofort steil hinauf und wir sind froh, dass wir hier noch ein wenig Schatten haben, was sich jedoch später ändern wird. So früh am Morgen und dazu noch voll beladen ist es wirklich eine Qual und angesichts der Enttäuschung, dass die Ramolam nur ein Ziegenstall ist kein lohnenswerter Weg.
Nach dem ersten steilen Stück folgt ein flacher Abschnitt durch leuchtend grüne Wiesen, doch schon bald geht es wieder in den zwar schattigen aber auch steileren Wald. Über Steine und Wurzeln führt der Weg und als wir den Wald erneut verlassen können wir am Gegenhang zum ersten Mal die Wildspitze erkennen und auch die Rofenhöfe liegen nun schon weit unter uns. Durch ein paar Baumkronen hindurch können wir am Ende des Niedertals die weiße Gipfelkuppe des Similaun sehen und unterhalb der Talleitspitze zieht sich der endlos lange Fahrweg zur Martin-Busch-Hütte. Direkt gegenüber sehen wir nochmal den Aufstieg mit allen Serpentinen hoch zum Hörnle wohin wir uns gestern eingelaufen haben.
Wir erreichen die Baumgrenze und gelangen zu Ramolalm, die leider nicht hält was man sich von einer Alm verspricht. Nur ein offener Unterstand für Ziegen oder Schafe, aber immerhin mit toller Fernsicht auf die umliegenden Gipfel bietet sich hier.
Hier beginnt nun der steilste und anstrengendste Teil der kompletten Tour. Über einen schier endlosen Grashang schlängeln sich die Serpentinen bis auf knapp 2600m hinauf. Oben angekommen schnaufen wir erstmal ordentlich durch und genießen die Aussicht die sich uns bietet. Den kompletten Marzellkamm bis zum Similaun sehen wir ebenso wie den Hinteren Spiegelkogel und den Fluchtkogel. Den Schafen die wir hier treffen ist die Aussicht egal, dafür scheint ihnen der steile Hang wenig Probleme zu bereiten.
Der Weg verläuft nun deutlich flacher oberhalb des Spiegelbachs bis ins Talende und mit jedem Meter den wir weiter hinaufsteigen erweitert sich der Blick auf mehr Gipfel. Weiter Richtung Spiegelkogel stapfend nimmt nun auch die Vegetation merklich ab und bald sehen wir nur noch vereinzelte Grasbüschel unter unseren Füßen.
Im Spiegelkar treffen wir auf den Abzweig der über den äusserst selten begangenen Diemweg zur Martin-Busch-Hütte führt.
Nun sehen wir auch erstmals die Senke zwischen Ramolkogel und Spiegelkogel wo sich das Ramoljoch befindet, der Übergang der uns ins andere Tal bringen wird. Durch felsiges Gelände nähern wir uns immer mehr dem Spiegelferner an dem es links vorbei zum Ramoljoch hoch geht. Am Fuß des Ramolkogels wo unser Weg sich am Hang entlang windet kann man noch recht frische Felsbrüche erkennen, auch hier ist der Berg noch stark in Bewegung.
Das Gelände wechselt nun in kleines Blockwerk und auch das eine oder andere kleine Schneefeld ist zu überqueren. Der Spiegelferner liegt ausgeapert wie fast alle Gletscher mittlerweile unter uns und wir können das Gipfelkreuz des Hinteren Spiegelkogels erkennen. Noch wenige Meter über losen Schotter und Felsen und wir sind am höchsten Punkt des heutigen Tages angelangt.
Es empfängt uns eine wahnsinnige Fernsicht auf den Gurgler Ferner und die Hochwilde auf der einen Seite und Rofenkarferner mit Wildspitze auf der anderen Seite. Die beiden Grate zum Ramolkogel und Spiegelkogel sind zwar begehbar aber nicht die einfachste Variante. Der Blick auf die Zillertaler Alpen verwehrt uns leider ein tief hängender Wolkenteppich. Doch auf einem entfernten Felsvorsprung sehen wir schon das nächste Ziel, das Ramolhaus und unten im Tal die Langtalereckhütte.
Als wir endlich die Blicke von dem Gipfeln reissen können, machen wir uns an den Abstieg über einen teilweise versicherten Stieg und es kommen uns einige Wanderer entgegen. An manchen Stellen sind die Stahlseile überflüssig, an anderen wiederum kommt man ohne Stahlstufen die in den Fels eingelassen sind garnicht weiter. Wir verlassen den Felssteig und steigen weiter ab durch loses Geröll bis auf ein großes Schneefeld in dem eine deutliche Spur zu finden ist. Der Schnee ist bereits jetzt sehr sulzig doch auch recht flach, so dass man hier ohne Probleme vorankommt. Nach queren eines Blockwerks und eines weiteren Schneefelds treffen wir endgültig wieder auf festen Boden und einen gut markierten Weg. Zahlreiche Steinmänner weisen uns hier den Weg uns deuten darauf hin, dass die Hütte nicht mehr weit weg sein kann. Und wenige Meter später stehen wir dann auch schon plötzlich vor dem Ramolhaus, welches in sehr ausgesetzter Lage auf einem kleinen Felsplateau erbaut wurde.
Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf den Weiterweg, denn es ist mittlerweile Nachmittag und wir haben noch den Abstieg sowie den Gegenanstieg vor uns. Von über 3000m heißt es nun erstmal wieder absteigen auf ca. 2500m ehe es wieder hinauf geht zum Hochwildehaus. Anfangs in steilen Serpentinen später etwas flacher und in weitläufigeren Kurven verlieren wir immer mehr Höhe bis wir an den Abzweig zum Hochwildehaus gelangen. der Weg führt nun geradewegs auf die Gletscherzunge zu und wir steigen immer weiter hinab. An einem weiteren Hinweisschild müssen wir mit Erschrecken lesen, dass wir noch ungefähr 2 Stunden Strecke vor uns haben, obwohl wir beide schon sehr müde vom schweren Rucksack und dem langen Anstieg sind. Wir kommen nun in die Nähe der Gletscherzunge deren Ende unter Massen von Steinen und Staub verborgen ist. Aufgrund des schnellen Rückgangs des Gletschers muss die Wegeführung hier quasi jedes Jahr aufs Neue verlegt werden. Unter uns tun sich nun riesige Gletschertore auf, die so groß sind, dass locker einige Häuser hineinpassen würden. Es geht direkt unterhalb einiger kleiner Wasserfälle hindurch bis zu einem nahezu senkrechten Felsen der vom Gletscher blank geschliffen wurde und in den einige Stahlstufen eingebohrt sind. Direkt neben dem Fuß des etwa 20m hohen Felsen gähnt ein riesiges Gletschertor und hinterlässt beim Abstieg ein unwohles Gefühl in der Magengegend. Am Ende der Stufen gelangen wir über ein langes Brett auf den eigentlichen Gletscher, der aber hier nicht als solcher zu erkennen ist. Nur an manchen Stellen schimmert das blanke Eis durch die dicke Schicht aus Schlamm und Steinen.
Wir überqueren das kurze Gletscherende und befinden uns wieder auf felsigen Untergrund, wo wir frischen Markierungen folgen die in Folge der vielen Veränderungen hier regelmäßig erneuert werden müssen. Nun steigen wir über teils große Gletscherschliffe hinauf zum eigentlich Pfad der von der Langtalereckhütte kommt. Dank zahlreicher Markierungen finden wir den Weg recht zügig durch das Labyrinth von Fels und Stein und endlich gelangen wir an den Abzweig zur Hütte, von wo es flacher weiter geht.
Der letzte Anstieg zur Hütte ist wieder etwas steiler und verlangt von uns nochmal die letzten Kräfte, doch die Aussicht bald an der Hütte zu sein und ein Zimmer und warmes Essen zu erhalten lässt uns weitergehen.
Völlig erschöpft kommen wir um 18.30 Uhr am Hochwildehaus an. Gerade rechtzeitig zum Abendessen, welches hier wirklich üppig und äusserst lecker ist.
Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Wir waren an unserem ersten Tag mit vollem Gepäck (je ca. 15-17kg) recht langsam unterwegs, was die Tour sehr in die Länge gezogen hat. Dazu kommt noch, dass die neue Wegführung etwas länger ist.
Kategorie:
Wandern
Schwierigkeit:
T4
?
T4: Alpinwandern
Klicke für mehr Informationen
Tour gegangen am:
14.08.2011
Aufstieg: 1610m
Abstieg: 645m
Gehzeit gesamt:
08:15 Stunden
Streckenlänge: ?
Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein. Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
Alternativ kannst du die Länge auch manuell eingeben.
13.58km
Punkte :
?
aktueller Status: 5 (in Bearbeitung)
Maximal erreichbar: 10 Punkte
sinnvolle Tour: 3 Punkte
Informationen: 1 Punkt
ausführliche Beschreibung: 1-3 Punkte
Kategorie und Schwierigkeit: 1 Punkt
Aufstieg und Gehzeiten: 1 Punkt
Sonderpunkt: 1 Punkt
5/10 in Bearbeitung
Lage / Optionen
hochgeladen:
von:
Tom Hofer
am: 22.08.2011 09:35
Route:
Bücher und Karten
Höhenprofil:
aktuelle Höhe: m |
aktuelle Streckenposition: km
Wetter aktuell

jetzt:
KlarTemperatur:
11°C | 52°F
Wind: N mit 10 km/h
Luftfeuchtigkeit: 71 %
Vorhersage:
Fr. Meist sonnig 6°C bis 19°C
Sa. Vereinzelt Regen 6°C bis 17°C
So. Vereinzelt Regen 5°C bis 16°C
Mo. Meist sonnig 6°C bis 16°C
Fotos (120) :
Vent- Ramolhaus - Hochwildehaus
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Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns etwas zu spät auf den langen Weg
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Unser Auto steht auf dem einzigen!! kostenlosen Parkplatz in Vent, nahe der Kapelle (Platz für ca. 20 Autos)
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Gegenüber liegt der Lift zur Stablein-Alm, der eigentlich unser Zielpunkt einer Roundtour sein sollte
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Kurz vor der Scheune verlassen wir Vent und beginnen den Aufstieg auf dem Pfad
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Dankend nehmen wir in Kauf, dass wir nicht durch die Sonne, sondern durch den Schatten gehen dürfen
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Der Weg zur Ramolalm ist teils recht steil und angesichts des Ziels nicht wirklich lohnend
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Auf dem flachen Stück über die leuchtend grüne Wiese erscheint vor uns der Vordere Diemkogel
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Nach dem flachen Abschnitt geht es erneut in den meist schattigen Wald
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Der Weg schlängelt sich durch Fels und Wurzeln bergauf
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Mitten im Wald kommt ein Stück Fels aus dem Boden der vom Gletscher glatt geschliffen wurde
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Vor strahlend blauem Himmel zeigt sich nun auch die Wildspitze erstmals
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Der Blick ins Rofental mit den Rofenhöfen und der Geierwally
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Durch die Nadelbäume leuchtet der Similaun in der Morgensonne
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Am Fuß der Talleitspitze zieht sich der Fahrweg zur Martin-Busch-Hütte
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Gegenüber im dichtem Zirbenwald sieht man die Serpentinen hinauf zum Hörnle
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Wenn man an der Ramolalm ankommt ist man dann doch etwas enttäuscht
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Nach der Ramolalm folgt der steilste Teil der Tour
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Unter uns liegt die Ramolalm, im Hintergrund die Rofenhöfe
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In steilen Serpentinen kämpfen wir uns vollbepackt den Grashang hinauf
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Auch der rotviolette Deutsche Enzian ist eine geschützte Pflanze
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Unter dem Similaun erstrecken sich die Reste des Marzellferners, Rechts im Niederjoch erkennt man die Similaunhütte als schwarzen Punkt
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Unterhalb des Vorderen Spiegelkogels stürzt sich der Spiegelbach ins Tal
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Am Ende der langen Fahrstraße erkennt man die Martin-Busch-Hütte
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Wir haben endlich das lange steile Stück geschafft und sehen im Talschluss den Hinteren Spiegelkogel
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Rechts der breite Gipfel des Fluchtkogel, in der Mitte die Kesselwandspitze und links die Vordere Hintereisspitze
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Wo wir uns mühsam hochquälen müssen, tummlen sich fröhlich die Schafe
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Nach dem steilen Abschnitt folgt ein Genußweg ins Talende
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Im Südwesten liegen von rechts nach links: Talleitspitze, Kreuzspitze und Hauslabkogel
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Eindrucksvoll erstrahlt die Wildspitze hinter uns, links unterhalb liegt die Breslauer Hütte
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Wir steigen oberhalb des Spiegelbachs weiter im Angesicht des Hinteren Spiegelkogels
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Sanft ansteigend wird das Gelände immer steiniger und karger
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Im Spiegelkar zweigt der eher selten begangene Diemweg zur Martin-Busch-Hütte ab
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Zurückliegend sieht man sehr schön wie wir dem Pfad auf dem Kamm gefolgt sind
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Zwischen Ramolkogel und Hinterem Spiegelkogel liegt das Ramoljoch
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Die zahlreichen Abläufe des Spiegelferners speisen den Spiegelbach
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Weiter sanft bergauf führt der Weg am Fuß des Ramolkogels entlang
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Der lange Grat führt vom Ramoljoch auf den Hinteren Spiegelkogel
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Der große Steinmann ist nicht zu übersehen und weist den Weg
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Auch hier geht noch regelmäßig der ein oder andere Felsbruch ab
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Immer weiter entfernen wir uns von der Wildspitze, im Westen liegt der Fluchtkogel und dahinter die Weißseespitze
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Dicht am Spiegelferner vorbei geht es über kleines Blockwerk
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Unterhalb des Ramoljoch treffen wir erstmals auf ein wenig Schnee
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Ganz nah scheint das Gipfelkreuz des Hinteren Spiegelkogels jetzt
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Hinter uns liegen die kleinen Schneefelder, ganz hinten die Wildspitze
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Im Ramoljoch empfängt uns eine tolle Aussicht auf den Gurgler Ferner und die Hochwilde
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Der Hintere Spiegelkogel wird eher selten begangen, der Normalweg führt vom Ramoljoch über den Nordostgrat
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Vom Ramoljoch sieht man den Rofenkarferner unter der Wildspitze
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Unter uns liegt der Spiegelferner, am Horizont Weißseespitze und Fluchtkogel
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Im Osten sieht man Granatenkogel und Hochfirst, weiter südöstlich die vergletscherten Seelenkogel
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Der Abstieg aus dem Ramoljoch beginnt mit versichertem Fels, oben erkennt man bereits das Ramolhaus
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Es herrscht reger Betrieb im Aufstieg zum Ramoljoch
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Wo es zu steil und felsig wird müssen auch mal ein paar Stahlbügel als Stufen herhalten
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Nachdem wir die Felsen hinter uns gelassen haben geht es weiter durch Geröll
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Durch die kleinen Reste Schnee am Rand des Ramolferners steigen wir ab bis unter die Hütte
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Der Schnee ist schon mittags sehr sulzig aber spaltenfrei und gut gespurt
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Von dort oben führte der Steig vom Ramoljoch abwärts, die Spur im Schnee scheint sich im Nirgendwo zu verlaufen
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Der obere Weg ist gesperrt und wurde durch den unteren ersetzt
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Schnee und Geröll wechseln sich ab bei der Querung vom Ramoljoch bis zum Hüttenaufstieg
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Auch im Abstieg wird freundlich auf den oberen gesperrten Weg hingewiesen
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Aus einiger Entfernung wirkt die Lage des Ramolhaus umso eindrucksvoller
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Im Gegenhang liegt die Langtalereckhütte
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Noch ein ganzes Stück entfernt liegt unser Tagesziel, das Hochwildehaus
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Mittlerweile hoch über uns sieht man die Fahne und das Dach des Ramolhaus
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Diverse Gletscherbäche bahnen sich einen Weg durch Fels und Geröll
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Ein wenig beängstigend ist das riesige Loch neben uns dann doch
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Hier zweigt der Weg zur Langtalereckhütte ab, wir gehen natürlich weiter zum Hochwildehaus
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Der Mitterkamm und die Hochwilde sind noch wolkenlos, der Rest verschwindet langsam
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