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Gebirge Karte: Ennstaler Alpen

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Ennstaler Alpen

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Die Ennstaler Alpen sind eine Gebirgsgruppe der nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Ihr Südteil wird aber geologisch der Grauwackenzone zugerechnet.

Die Gebirgsgruppe liegt großteils im österreichischen Bundesland Steiermark, nur ein kleiner Teil im Nordwesten befindet sich in Oberösterreich. Die bekannteste Landschaft in den Ennstaler Alpen ist das Gesäuse, ein beeindruckendes Durchbruchstal der Enns durch das Kalkgebirge. Sein höchster Gipfel ist das Hochtor (2369 m ü. A.).

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Ennstaler Alpen grenzen an die folgenden anderen Untergruppen der Alpen:

  • Oberösterreichische Voralpen (im Norden)
  • Ybbstaler Alpen (im Nordosten)
  • Hochschwab (im Osten)
  • Lavanttaler Alpen (im Südosten)
  • Seckauer Tauern (im Süden)
  • Rottenmanner und Wölzer Tauern (im Südwesten)
  • Totes Gebirge (im Westen)

Topografie

Die Ennstaler Alpen werden begrenzt von:

  • der Linie Liezen–Pyhrnpass–Windischgarsten im Westen
  • dem Hengstpass und dem Laussabach im Norden
  • Enns (von Altenmarkt bei Sankt Gallen bis Hieflau), Erzbach und Vordernbergerbach im Osten
  • Mur (von Leoben bis St. Michael in Obersteiermark), Liesing und Palten im Süden

Folgende Gebirgsgruppen sind Teil der Ennstaler Alpen:

  • Haller Mauern (Höchster Gipfel: Großer Pyhrgas, 2.244 m)
  • Gesäuseberge mit Buchsteingruppe (2.224 m), Reichensteingruppe (2.251 m) und Hochtorgruppe (Hochtor, 2.369 m) sowie dem Lugauer (2.217 m).
  • Eisenerzer Alpen (Eisenerzer Reichenstein 2.165 m) mit den vorgelagerten Bergstöcken von Reiting (mit dem Gößeck als Hauptgipfel, 2.214 m) im Süden sowie dem Kaiserschild (2.105 m) im Norden.

Der Gebirgszug wird im nördlichen Teil von der Enns durchbrochen. Dieser Talabschnitt trägt die Bezeichnung „Gesäuse“. Das Tal wird hier von den einzigen Straßen- und Bahnlinien, die durch die Ennstaler Alpen führen, begleitet.

Die Besiedlung beschränkt sich nicht nur auf das Gesäuse mit den Hauptorten Admont, Hieflau und Großreifling; auch einige Gebirgstäler sind besiedelt (Radmer, Johnsbach, St. Gallen). In den begrenzenden Tälern liegen die Städte Leoben und Liezen sowie Eisenerz.

Liste von Gipfeln nach Schartenhöhe

Geologie und Entstehung

Die Ennstaler Alpen bestehen aus zwei sehr unterschiedlich aufgebauten Abschnitten: Der nördliche Teil (Haller Mauern und Gesäuseberge) sind Teil der nördlichen Kalkalpen und daher vorwiegend aus Kalk aufgebaut. Die Eisenerzer Alpen gehören größtenteils zur Grauwackenzone, die hier ihre größte Breite aufweist. Dementsprechend finden sich hier auch zahlreiche Eisenerzvorkommen (bei Eisenerz und Radmer).

Teilmassive und Wanderwege

Eisenerzer Alpen

Die Eisenerzer Alpen mit ihrem Hauptgipfel, dem Eisenerzer Reichenstein (2.165 m) bilden den südlichen Teil der Ennstaler Alpen. Ihr Hauptkamm verläuft West-Ost, aber die vorgelagerten Massive des Kaiserschilds (2.085 m) und des Gößeck (2.215 m), Hauptgipfel des Reiting, geben ihm einen rhombischen Grundriss.

Gesäuse

Das Gesäuse mit seinem Hauptgipfel Hochtor bildet den nordöstlichen Teil der Ennstaler Alpen.

Haller Mauern

Die Haller Mauern mit ihrem Hauptgipfel, dem Großen Pyhrgas bilden den nordwestlichen Teil der Ennstaler Alpen.

Fern-/Weitwanderwege

Drei der zehn Österreichischen Weitwanderwege führen durch die Ennstaler Alpen. Dies sind

  • der Nordalpenweg 01,
  • der Nord-Süd-Weitwanderweg 05 sowie
  • der Eisenwurzenweg 08

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, durchquert ebenfalls die Ennstaler Alpen. Der Violette Weg der Via Alpina verläuft mit zwei Etappen durch die Ennstaler Alpen wie folgt:

  • Etappe A24 von Trieben nach Admont über die Kaiserau
  • Etappe A25 von Admont nach Spital am Pyhrn über das Rohrauerhaus

Literatur

  • Günter Auferbauer, Luise Auferbauer: Bergwanderungen im Gesäuse. 50 ausgewählte Wanderungen sowie eine neuntägige Rundtour in den Gesäusebergen und Eisenerzer Alpen. Gesäuse mit Eisenerzer Alpen. 2. Auflage. Bergverlag Rother, München 2001, ISBN 3-7633-4213-3.
  • Ernst Kren, Wolfgang Heitzmann: Gesäuse. Nationalpark & Ennstaler Alpen. Steirische Verlagsgesellschaft, Graz 2002, ISBN 3-85489-081-8.
  • Hubert Wolf, Josef Hasitschka: Nationalpark Gesäuse. Styria, Graz u. a. 2002, ISBN 3-222-12997-5.

Weblinks

  • http://www.xeis.at/index2.htm Gesäuse
  • http://www.nationalpark.co.at/ Nationalpark Gesäuse
  • http://www.eisenerz.at/portal.htm Eisenerz
  • www.eisenbahnen.at – Gesäuse Fotos und Karte von der Eisenbahnstrecke durch das Gesäuse
  • www.eisenbahnen.at – Oberes Ennstal Fotos und Karte von der Eisenbahnstrecke durch das obere Ennstal


Quelle: Wikipedia
 

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Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

Touren in diesem Gebirge Touren in diesem Gebirge

Bücher und Karten Bücher und Karten

AVE (Alpenvereinseinteilung der Ostalpen): 16

Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Österreich Österreich

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 47.73054894
südlichster Punkt: 47.33126081
westlichster Punkt: 14.22798156
östlichster Punkt: 15.09401321


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
1180 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
188 km
 
Ennstaler Alpen: Große Karte mit den Grenzen und Hütten, Gipfeln sowie Touren der Gebirgsgruppe
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