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Skijacken Ratgeber – 4 wichtige Auswahlkriterien im Überblick

Skifahrer benötigen warme Jacken für komfortable Abfahrten. Mit einer effektiven Isolation ist es aber längst nicht getan. Die Anforderungen an die Textilien sind deutlich umfassender und die große Auswahl an Marken und Modellen erschwert die Kaufentscheidung. Nachfolgend werden wesentliche Eigenschaften gelistet, die moderne Skijacken aufweisen sollten.

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1. Wetterschutz

Kälte, Schnee und Wind verlangen dem Körper während einer Skitour einiges ab. Aber auch der ständige Wechsel zwischen körperlicher Anstrengung beim Skifahren und den Ruhephasen beim Anstehen und Liften bringt Herausforderungen für die Bekleidung mit sich. Eine gute Skijacke schützt Freizeitsportler effizient vor Unterkühlung und beugt gleichzeitig einem Hitzestau vor. Atmungsaktivität lautet das Stichwort. Innovative Materialien schützen vor eisigen Temperaturen, sind wasser- und winddicht. Damit Schnee und Nässe bei einem Sturz möglichst nicht zum Körper vordringen können, sollten gummierte Schneefänge integriert sein. Auch an Hals und Händen sind sorgfältig verarbeitete Abschlüsse ein Muss. Ein Kinnschutz am Reißverschluss darf dabei nicht fehlen, um das Aufreiben der Haut durch den ständigen Kontakt zu verhindern. An Ärmeln sind Klettverschlüsse eine große Hilfe, um sie individuell anpassen zu können. Innenbündchen mit Daumenschlaufen sind nicht zwingend erforderlich, aber durchaus eine Überlegung wert.

Um die angesprochene Atmungsaktivität zu gewährleisten, muss die Jacke dafür sorgen, dass Schweiß und überschüssige Wärme nach außen abgeleitet werden. Ansonsten wird es für den Skifahrer unangenehm. Moderne Produkte fördern durch den zügigen Abtransport von Schweiß ein angenehmes Klima unterhalb der Jacke. Die Haut bleibt trocken, der Körper warm. Leistungsfähige Membranen sind für die optimale Temperaturregulierung verantwortlich. Häufig wird mit mikroporösen und PU-Beschichtungen gearbeitet. Eine Beschichtung ist weniger aufwändig, was zu günstigeren Verkaufspreisen führt. Eine Membran bietet hingegen besseren Schutz und eine höhere Langlebigkeit, weil sie auf das Obermaterial aufgeschweißt wird. Für längere Touren und härteste Bedingungen sind Jacken mit 3-Fach-Schutz empfehlenswert. Hierbei werden Oberstoff, Membran und Futter laminiert. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten lohnen sich derartige Produkte nur, wenn sie regelmäßig genutzt werden. Um die Luftzirkulation zu optimieren, sind Ventilationsöffnungen denkbar. Nähte müssen verschweißt sein und Reißverschlüsse so konzipiert, dass sie ebenfalls wasserdicht sind.

Gängige Materialien: Das Spektrum an Materialien für Skijacken ist groß. Insbesondere Mikrofasern wie Polyester, Polyacryl, Polyamid und Nylon werden oft verwendet. Auch Mischungen sind eine Option, um die Vorteile mehrerer Fasern zu verbinden und die jeweiligen Nachteile auszugleichen.
 

2. Funktionalität

Ohne ein paar Utensilien kommen Skifahrer in der Regel nicht aus, um unterwegs zumindest mit allem Nötigen ausgerüstet zu sein. Geld für Liftnutzung und Verpflegung, die Sonnenbrille für die Pause in der Skihütte, Schlüssel, Smartphone und Taschentücher sind für viele unverzichtbare Kleinigkeiten. Hinzu kommen typische Accessoires wie Handschuhe, Skibrille, Schal beziehungsweise Sturmhaube. Dementsprechend muss die Garderobe ausreichend Platz bieten und funktional sein. Hersteller für Ski- und Outdoor-Bekleidung Schöffel präsentiert im Onlineshop Skijacken mit praktischen Features wie Handschuh-Befestigung, Kapuzen mit Sichtfenster und Handy-Taschen mit Reißverschluss für die sichere Aufbewahrung. Auch reichlich Stauraum für Bargeld, Liftkarten, Brillen, Schlüssel und Co. wurde in die Jacken integriert. Derartige Extras sind ein Muss, um beim Skifahren alles Wichtige parat zu haben und von Funktionalität zu profitieren. Sie verwandeln die Ausrüstung in zuverlässige Helfer, wodurch die Aktivität gleich doppelt Spaß macht. Beim Jackenkauf, egal von welcher Marke, sollte die Funktionalität daher nicht vernachlässigt werden.
 
Weitere Tipps:
  • Eine abnehmbare Kapuze steigert die Flexibilität einer Jacke. Kapuzen müssen generell helmkompatibel sein.
  • Eine Kabelführung für Kopfhörer ist je nach Bedarf erforderlich.
  • Leichtgängige Reißverschlüsse sollten selbstverständlich sein.
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3. Bewegungsfreiheit

Ergonomische Schnitte begünstigen die Bewegungsfreiheit, welche großen Einfluss auf das Wohlbefinden beim Skifahren hat. Wer sich auf der Piste durch seine Jacke eingeengt fühlt, wird unterbewusst abgelenkt und in den Bewegungsabläufen behindert. Das kann im Ernstfall zu Stürzen mit schweren Verletzungen führen. Die Bekleidung muss eine ideale Passform aufweisen. Stretch-Material und Elastan-Anteile tragen zur Elastizität bei.  

4. Sicherheit

Mit einer Skitour gehen diverse Gefahren einher. Abhängig von der Region können Skifahrer von Lawinen überrascht werden, in Felsspalten rutschen, an Bäume prallen oder anderweitig verunglücken. Gut, wenn die Skibekleidung mit RECCO®-Reflektoren ausgerüstet ist. Dabei handelt es sich um ein spezielles Rettungssystem, das die Signale der Detektoren von Rettungskräften reflektiert. So können Personen schneller gefunden werden. „Die direkt in die Produkte integrierte Technologie wiegt weniger als vier Gramm, ist praktisch unzerstörbar und – viel wichtiger – kann nicht zuhause vergessen werden“, heißt es auf der offiziellen Internetpräsenz von RECCO®. Die Reflektoren benötigen keine Batterien und sind immer einsatzbereit.


Bilder: Up-Free (Foto 1), Hans (Foto 2) / pixabay.com
 

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