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Staat Informationen : Isle of Man

Informationen:


Die Isle of Man [ňĆa…™l…ôvňąm√¶n] (fr√ľher auch Isle of Mann; deutsch Insel Man, Manx Ellan Vannin [ňą…õl ≤…ôn ňąvan…™n] oder kurz Mannin [ňąman…™n]) ist eine Insel in der Irischen See. Sie ist als autonomer Kronbesitz (englisch Crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten K√∂nigreichs noch Britisches √úberseegebiet. Des Weiteren stellt sie ein gesondertes Rechtssubjekt dar und war nie Mitglied der Europ√§ischen Union. Die Insel Man ist bekannt als Steueroase und Sitz von Offshoreunternehmen sowie f√ľr das Motorradrennen Isle of Man¬†TT.

Geographie

Lage

Die Isle of Man ist eine der Britischen Inseln und liegt in der Irischen See zwischen Schottland (29 km entfernt), England (48 km), Nordirland (52 km), Wales (71 km) und der Republik Irland (85 km).

Topographie

√úbersicht

Die 572¬†km¬≤ gro√üe Insel ist gr√∂√ütenteils h√ľgelig. Die h√∂chste Erhebung ist der 621¬†m hohe Snaefell, der mit der Snaefell Mountain Railway erreicht wird.

Im äußersten Norden ist die Insel sehr flach, dieser Teil ist durch Ablagerung von Sedimenten entstanden.

Bei einer L√§nge von 52¬†km und einer Breite von 22¬†km besitzt die Insel eine K√ľstenl√§nge von 160¬†km.

Der längste Fluss Sulby misst 17 km.

Sulby Glen

Das Sulby Glen ist ein Tal im Norden der Insel. Der Name des Glen (oder des Tals) leitet sich davon ab, dass es in nordwärtiger Richtung vom River Sulby durchflossen wird. Das Tal misst in der Länge drei Kilometer und hat eine maximale Breite von 300 und eine minimale Breite von weniger als 50 Metern.

Nebeninsel Calf of Man

In einer Entfernung von weniger als 500 Metern der S√ľdwestspitze vorgelagert und durch den Calf Sound (auf Manx: ‚ÄěYn Challoo‚Äú) getrennt liegen die Nebeninsel Calf of Man sowie einige kleinere Inseln und Felsen.

Klima

Durch ihre Lage hat die Insel ein feuchtes, gem√§√üigtes Klima mit milden Wintern und k√ľhlen Sommern; sie ist schnee√§rmer als Helgoland.

Geschichte

Nach einer alten irischen Legende wurde die Insel geschaffen, als der irische Riese Fionn mac Cumhaill (anglisiert: "Finn McCool") einem schottischen Gegner ein St√ľck Land entgegenwarf und dabei ein Loch, den Lough Neagh, hinterlie√ü. Er verfehlte jedoch sein Ziel, und der Brocken landete als Isle of Man in der Irischen See.

Die ersten Besiedler waren Jäger und Sammler, die im 6. Jahrtausend v. Chr. durch die reichen Vorkommen an Fisch und anderer Wasserfauna angezogen wurden. Mit der Ankunft der Ackerbauern brach auf der Insel die Jungsteinzeit an, die einige Megalithanlagen hinterließ (z. B. Ballafayle, Cashtal yn Ard, Cloven Stones, King Orry’s Grave, Mull Hill und The Braaid). Später entstanden der Corvalley Cairn und die Ogham- und Runensteine der Insel Man.

Ab dem 8. Jahrhundert war die Insel Man ein Außenposten der Wikinger und bis zum 13. Jahrhundert Teil des norwegischen Königreiches (Jarltums) der Hebriden (Königreich der Inseln). Die Grabstätte der Pagan Lady of Peel auf St. Patrick’s Isle zeugt ebenso von dieser Phase wie die Schiffsgräber von Balladoole und Ballateare und die Keeills.

Auf diese Zeit geht das bis heute bestehende politische System der Insel, der Tynwald, zur√ľck. Urspr√ľnglich bestand dieses aus dem K√∂nig, zwei Beratern, den obersten Hofdienern, dem Rat selbst sowie den Keys, einer Versammlung √∂rtlicher Eliten und W√ľrdentr√§ger. Der norwegische K√∂nig Magnus¬†VI. trat Man im Frieden von Perth im Jahre 1266 an Schottland ab, von dem es der englische K√∂nig Eduard¬†I. (1272‚Äď1307) erwarb. Eduard¬†I. trat die unmittelbare Lehnsherrschaft gegen regelm√§√üige Zahlungen an die Krone ab. Die Herrschaft √ľber Man √ľbten von 1405 bis 1765 die Earls of Derby und die Earls of Atholl aus. Die Insel weist bis heute eine Vielzahl der typischen Cross Slabs und Steinkreuze aus dieser Zeit sowie f√ľnf Promontory Forts auf.

Im Jahr 1765 eignete sich Georg¬†III. aufgrund eines zunehmenden Schmuggels die Lordschaft wieder selbst an. Er wahrte die parlamentarische Autonomie der Insel, f√ľhrte Steuer- und Zolleinnahmen dieses Territoriums jedoch dem britischen Finanzministerium zu.

Die Isle of Man war der erste Ort weltweit, an dem Frauen auf nationaler Ebene w√§hlen konnten, allerdings nicht alle Frauen: 1881 beschloss die Isle of Man das allgemeine Stimmrecht f√ľr Frauen und M√§nner zum Unterhaus der Isle of Man, doch die n√∂tige k√∂nigliche Zustimmung wurde nur f√ľr das Stimmrecht f√ľr alleinstehende Frauen und f√ľr Witwen mit Grundeigentum gew√§hrt. 1892 wurde das Stimmrecht zus√§tzlich auf Frauen, die Land gepachtet hatten, ausgedehnt, 1918 auch auf Frauen mit Schulabschluss (graduates) √ľber 30. 1919 wurde das allgemeine aktive und passive Frauenwahlrecht eingef√ľhrt. Bis zu den Wahlen 2016 zum House of Keys und den Wahlen zum Legislative Council von 2018 hatte das Parlament insgesamt nur 12 weibliche Abgeordnete.

W√§hrend des Ersten Weltkriegs und auch w√§hrend des Zweiten Weltkriegs waren auf der Insel Man ‚ÄěFeindstaatenausl√§nder‚Äú interniert; man hielt sie f√ľr Risiken f√ľr die milit√§rische Sicherheit. 1939 wurden einige Ausl√§nder interniert; im Mai 1940 (Beginn des Westfeldzuges) wesentlich mehr, darunter auch j√ľdische Emigranten aus Deutschland. Insgesamt gab es sechs Lager, wobei das Hutchinson Internment Camp, durch viele Intellektuelle und K√ľnstler, das bekannteste war.

Die Bewohner bezeichnen sich und ihre Insel nach der keltischen Sprache als ‚ÄěManx‚Äú.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Quelle: UN

Städte

Die größten Orte sind (in Klammern: manx-gälischer Name, Einwohnerzahl, Sheading):

  • Douglas (Doolish, 25.422 Einwohner, Middle)
  • Onchan (Kione Droghad, 8.600 Einwohner, Middle)
  • Ramsey (Rhumsaa, 6.900 Einwohner, Garff)
  • Peel (Purt ny hInshey, 3.800 Einwohner, Glenfaba)
  • Port Erin (Purt √áhiarn, 3.200 Einwohner, Rushen)
  • Castletown (Balley Chashtal, 3.000 Einwohner, Rushen)
  • Port St. Mary (Purt-le-Moirrey, 1.900 Einwohner, Rushen)
  • Laxey (Laksaa, 1.725 Einwohner, Garff)

Religion

Die Bev√∂lkerung ist √ľberwiegend anglikanisch. Zahlreiche Bewohner bekennen sich zum r√∂misch-katholischen Glauben oder sind Methodisten, Baptisten, Presbyterianer und Jehovas Zeugen.

Sprache

Auf der Insel Man wird heute Englisch gesprochen. Die urspr√ľngliche Sprache der Insel ist das Manx (Eigenbezeichnung ‚ÄöGaelg Vanninagh‚Äė, deutsch ‚ÄěManx-G√§lisch‚Äú), eine keltische Sprache. Der seinerzeit letzte Manx-Sprecher Ned Maddrell verstarb 1974. Es gibt erfolgreiche Versuche der Wiederbelebung ‚Äď so sprachen 1991 rund 0,8¬†% der Bev√∂lkerung wieder Manx, und es gibt wieder 28 Muttersprachler; der √§lteste von ihnen ist 1991 geboren. In manchen Schulen wird Manx unterrichtet. 2001 gaben 2,2¬†% der Bev√∂lkerung an, √ľber Manx-Sprachkenntnisse zu verf√ľgen.

Demographie

Die durchschnittliche Lebenserwartung auf der Insel Man beträgt 81,4 Jahre, die Kindersterblichkeit 0,4 %. Das Bevölkerungswachstum beträgt 0,65 %.

Politik

Völkerrechtlicher Status

Die Insel Man ist weder Teil des Vereinigten Königreiches noch eine Kronkolonie, sondern als Kronbesitz (englisch crown dependency) unmittelbar der britischen Krone unterstellt. Als solcher war sie auch kein Mitglied der Europäischen Union. Dennoch galt ein Teil des EU-Rechts auf der Insel und es galt das Zollrecht der Europäischen Zollunion während der Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs.

Die ansonsten autonome Insel Man ist dem Vereinigten K√∂nigreich in einem Suzer√§nit√§tsverh√§ltnis unterstellt, bei dem Letzteres die weltweite au√üen- und sicherheitspolitische Vertretung f√ľr den Inselstaat √ľbernimmt.

Auch untersteht das Gemeinwesen bei Innerer Autonomie dem British Law, das hei√üt, Gesetze, die f√ľr alle Teile des Vereinigten K√∂nigreichs gelten, gelten auch auf Man.

Staatsoberhaupt

Das Staatsoberhaupt tr√§gt ‚Äď auch wenn es weiblich ist ‚Äď den Titel Lord of Mann in traditioneller Schreibung mit Doppel-N. Dieses Amt wird seit 1765 vom britischen Monarchen, derzeit Elisabeth¬†II., ausge√ľbt. Im Tagesgesch√§ft der Insel wird sie von einem Vizegouverneur, dem Lieutenant Governor vertreten. Dieser erteilt innenpolitischen Gesetzesbeschl√ľssen den Royal Assent, die k√∂nigliche Legitimation.

Eine potenzielle Vetofunktion √ľbt der britische Monarch pers√∂nlich oder durch den Privy Council auf dem britischen Festland aus. Im Privy Council sind der Secretary of State for Justice Affairs und der Lord Chancellor als Privy Councillors f√ľr alle Angelegenheiten, die Man betreffen, vertreten.

Parlament

Das im Jahr 979 gegr√ľndete Parlament der Insel, der Tynwald (manx-g√§lisch Tinvaal), auch als Tynwald Court bekannt, ist das √§lteste durchg√§ngig bestehende Parlament der Welt, da das seit 900 tagende f√§r√∂ische L√łgting und das seit 930 tagende isl√§ndische Althing nicht durchg√§ngig bestanden haben. Der Tynwald besteht aus zwei Kammern.

Das direkt gewählte House of Keys besteht aus 24 Abgeordneten. Zum Jahr 2006 wurde das aktive Wahlrecht auf alle Inselbewohner ab 16 Jahren ausgeweitet. Die zweite Kammer ist das vom House of Keys gewählte oder ex officio besetzte Oberhaus, der Legislative Council. Dem Ministerrat (aus neun Abgeordneten des House of Keys) steht der Chief Minister vor.

Verwaltungseinteilung

Es gibt 21 lokale Verwaltungen auf der Isle of Man, bestehend aus 4 Stadtverwaltungen, 2 Bezirksverwaltungen, 2 Dorfverwaltungen und 13 Parishes.

Stadtverwaltungen: Castletown, Douglas, Peel und Ramsey

Bezirksverwaltungen: Onchan und Michael

Dorfverwaltungen: Port Erin und Port St Mary

Parishes: Andreas, Arbory, Ballaugh, Braddan, Bride, Garff, German, Jurby, Lezayre, Lonan, Malew, Maughold, Marown, Patrick, Rushen und Santon

Sheadings (historische Bezirke)

Die Insel war historisch in sechs Sheadings (manx sheadinyn) unterteilt:

  • Ayre (Inver Ayre) im Norden
  • Garff (Garff) im Nordosten
  • Michael (Maayl) im Nordwesten
  • Glenfaba (Glion Faba) im S√ľdwesten
  • Middle (Medall) im S√ľdosten
  • Rushen (Rosien) im S√ľden

Sie finden heute noch Verwendung zur Erstellung von Wahlkreisen f√ľr das Parlament.

Nationalfeiertag

Der Nationalfeiertag, der Tynwald Day, wird jährlich am 5. Juli begangen. Zu dieser Gelegenheit tritt der Tynwald unter freiem Himmel in feierlicher Zeremonie auf dem Tynwald Hill bei St. John’s zusammen. Diesem Ritual saß Elisabeth II. im Jahr 2003 persönlich vor.

Infrastruktur

Straßenverkehr

Die Länge des Straßennetzes der Insel Man beträgt ungefähr 800 km. Auf vielen Straßen gelten keine Geschwindigkeitsbegrenzungen. Diesen Umstand machen sich die Produzenten der BBC-Unterhaltungssendung Top Gear zunutze, indem sie die Insel als regelmäßigen Drehort aufsuchen.

Bahnverkehr

Auf der Insel besteht heute ein Eisenbahnnetz von 68,5¬†km L√§nge; davon sind 43,5¬†km elektrifiziert. Dieses Netz gliedert sich in f√ľnf verschiedene Systeme:

  • Isle of Man Railway
  • Manx Electric Railway
  • Snaefell Mountain Railway
  • Douglas Bay Horse Tramway
  • Groudle Glen Railway

Die drei ersten Linien werden von der Isle of Man Transport betrieben. Einige der Stra√üenbahnen sind in ihrer Grundkonstruktion schon √ľber 100 Jahre alt, allerdings wurden Motoren und Technik der Snaefell Mountain Railway in den 1970er Jahren aus Fahrzeugen der 1974 stillgelegten Stra√üenbahn Aachen √ľbernommen.

Flughafen Isle of Man

In Ronaldsway bei Castletown befindet sich der internationale Flughafen des Landes. Im Sommer 1944 war es noch ein Gras-Landeplatz mit wenigen Hangars, ein Jahr später ein 4-Landebahnen-Flughafen im Besitz der britischen Admiralität. Er wurde in HMS Urley (Adler) umbenannt und allerdings nur bis 1945 betrieben. Dann wurde er an die Regierung der Isle of Man verkauft und ab 1998 noch weiter ausgebaut. Im Jahr landen etwa 700.000 Passagiere.

Das Manx Military and Aviation Museum neben dem Flughafen informiert √ľber die Geschichte der Luftfahrt auf der Insel.

Schiffsverkehr

Fähr- und Schnellschiffverbindungen nach Belfast, Dublin, Heysham und Liverpool werden von der Isle of Man Steam Packet Company betrieben.

Die festen und schwimmenden Schifffahrtszeichen der Insel betreibt das Northern Lighthouse Board.

Stromversorgung

Zwischen Großbritannien und der Insel Man liegt seit 1999 das längste Drehstromseekabel der Welt zur Verbesserung der Stromversorgung der Insel.

Medien

Die Insel besitzt keinen eigenen Fernsehsender, BBC und ITV sind verf√ľgbar. Die Berichterstattung √ľber Ereignisse auf der Insel sendet die BBC innerhalb ihres regionalen TV-Nachrichten-Fensters ‚ÄěBBC North-West today‚Äú. F√ľr den H√∂rfunk unterh√§lt die BBC in Douglas ein Broadcasting-House. Au√üerdem gibt es drei private Radiostationen: Manx Radio (sendet auf Mittelwelle 1368¬†kHz), Energy¬†FM und 3FM.

Wirtschaft

Durch das warme Wasser des Golfstroms gibt es eine sehr artenreiche Unterwasserfauna und -flora vor den K√ľsten der Insel, was den S√ľdwesten der Insel Man zu einem der besten Tauchgebiete Europas macht und viele Tauchtouristen anzieht.

Die Insel hat ihre eigene Währung, das Isle-of-Man-Pfund, das 1:1 an das Pfund Sterling gekoppelt ist, und eigene Briefmarken.

Die Einkommensteuer f√ľr nat√ľrliche Personen hat S√§tze zwischen 10 und 18¬†Prozent, die K√∂rperschaftsteuer f√ľr Gesellschaften aller Art betr√§gt null Prozent.

Isle of Man als ‚ÄěSteueroase‚Äú

Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind heutzutage sog. Offshore Residencies, also nominelle Firmensitze von Briefkastenfirmen als Tochterunternehmen europ√§ischer und internationaler Konzerne ohne realen Gesch√§ftsbetrieb, weiter auch Offshore Banking f√ľr europ√§ische und internationale Konzerne und Kapitalanleger. Auch die verarbeitende Industrie und der Tourismus spielen eine Rolle. Land- und Fischereiwirtschaft waren fr√ľher die wichtigsten Arbeitgeber.

Aufgrund ihrer isolierten Lage und ihrer fehlenden politischen Zugeh√∂rigkeit zum Vereinigten K√∂nigreich wird die Insel Man im Volksmund auch als Versteck der britischen Million√§re bezeichnet. So hatte hier der britische Schauspieler Norman Wisdom seinen Altersruhesitz. Als Steueroase f√ľr Deutsche bietet sich die Insel seit 2009 nicht mehr an, da sich Deutschland mit der Isle of Man auf mehr Transparenz verst√§ndigt hat.

Im Jahr 2017 pr√ľften EU-Steuerfachleute, ob die Isle of Man, zusammen mit Jersey und Guernsey, auf die Schwarze Liste der EU f√ľr Steueroasen gesetzt werden sollte. Falls ja, muss die Insel nicht nur mit einem Ansehensschaden, sondern auch mit wirtschaftlichen Sanktionen der EU rechnen. Bisher hat das Vereinigte K√∂nigreich so etwas stets abgewehrt, weil in diesem EU-Bereich das Prinzip der Einstimmigkeit gilt. Diese Verh√§ltnisse k√∂nnen sich allerdings √§ndern, da Gro√übritannien durch den Brexit seine Stimme in der EU verlor.

Trotz des politischen Drucks, Steuerschlupfl√∂cher zu schlie√üen, wird die Insel auch weiterhin als steuerlicher Umweg genutzt, um beispielsweise Mehrwertsteuer bei EU-Importen zu umgehen. Laut einem Bericht der S√ľddeutschen Zeitung ‚Äď basierend auf den sog. Paradise Papers ‚Äď wurden seit 2011 231¬†Privatjets √ľber die Isle of Man in die Europ√§ische Union importiert und √ľber die Nutzung von Briefkastenfirmen von der Mehrwertsteuer befreit. Damit sollen, laut der Zeitung, den Mitgliedsstaaten der Europ√§ischen Union sch√§tzungsweise 900¬†Millionen Euro Steuern entgangen sein. Die S√ľddeutsche Zeitung illustriert einen solchen Fall am Kauf und des Imports eines Privatjets des Typs Bombardier Challenger¬†605 von Lewis Hamilton. Hamilton soll mithilfe der Kanzlei Appleby die Zahlung von mindestens 5,41¬†Millionen Euro Mehrwertsteuer umgangen haben.

Besonderheiten und Sehensw√ľrdigkeiten

  • The Grove House and Gardens, Ramsey
  • Ballafayle Cairn
  • Ballaharra Stones, Menhire
  • Ballingan, Cairn
  • Cashtal yn Ard Menhire, Cairn
  • Cleigh yn Arragh, ein Hillfort
  • Cronk Karran, Steinkreis
  • Cronk ny Merriu, Promontory Fort
  • Giant‚Äôs Grave, bronzezeitliche Grabkiste
  • King Orry‚Äôs Grave und die Cloven Stones
  • Mounds of Bride, Gr√§berareal
  • Mull Hill, auch Meayll Circle
  • Old Kirk Braddan, Cross-Slabs
  • Spiral Stone Felsritzung
  • St. Patrick‚Äôs Chair 3¬†Menhire, Cairn
  • Peel Castle, auf St. Patrick‚Äôs Isle, dessen Sandsteinmauern die St.¬†German‚Äôs Cathedral aus dem 13.¬†Jahrhundert, den Round Tower und ein altes Kloster umgeben
  • Castle Rushen, auf dem die K√∂nige und Lords von Man im Mittelalter residierten
  • The Braaid, Steinkreis
  • Tynwald Hill, auf dem am Tynwald Day Gesetze verk√ľndet werden und direkte Eingaben an das Parlament gemacht werden k√∂nnen
  • Great Laxey Wheel, Europas gr√∂√ütes Wasserrad, das die Wasserhaltung eines Bergwerks antrieb
  • Die dampfbetriebene Isle of Man Steam Railway, eine Schmalspurbahn, die von Douglas nach Port Erin f√§hrt
  • Die historische Manx Electric Railway, eine Stra√üenbahn, von Douglas nach Ramsey
  • Die Douglas Bay Horse Tramway, eine Pferdestra√üenbahn auf der Strandpromenade von Douglas
  • Die historische Snaefell Mountain Railway auf den Snaefell
  • Die Manx Cat, eine Katzenrasse ohne Schwanz
  • Das Vogelschutzgebiet Calf of Man
  • Manx Ice, eine spezielle Eissorte
  • Die Isle of Man TT, ein seit 1907 ausgetragenes Motorradrennen, das seit 1911 auf dem 60,7¬†km langen Snaefell Mountain Course auf abgesperrten √∂ffentlichen Stra√üen stattfindet

Söhne und Töchter der Insel

  • Daniel McDonald Lowey (1878‚Äď1951), britischer Tauzieher
  • Frank Kermode (1919‚Äď2010), Literaturwissenschaftler
  • Chris Killip (1946‚Äď2020), Fotograf
  • Die Br√ľder Robin, Maurice und Barry Gibb (Bee Gees) wurden in Douglas geboren und verbrachten dort bis in die 1950er Jahre ihre Kindheit
  • Dave Molyneux (* 1963), Seitenwagenfahrer
  • Tony Wilson (* 1964), Snookerspieler
  • David Higgins (* 1972), Rallyefahrer
  • Leo Mansell (* 1985), Automobilrennfahrer
  • Mark Cavendish (* 1985), Radrennfahrer
  • Greg Mansell (* 1987), Automobilrennfahrer
  • Peter Kennaugh (* 1989), Radrennfahrer
  • Mark Christian (* 1990), Radrennfahrer
  • Samantha Barks (* 1990), S√§ngerin und Schauspielerin
  • Kieran Tierney (* 1997), Fu√üballspieler

Literatur

  • John Belchem (Hrsg.): The modern period 1819-1999, Liverpool University Press, Liverpool 2000 (The New history of the Isle of Man, Band¬†5), ISBN 0-85323-716-6.
  • Stephen Burrow: The Neolithic Culture of the Isle of Man: A Study of the Sites and Pottery. 1998.
  • Richard Chiverell (Hrsg.): Evolution of the natural landscape, Liverpool University Press, Liverpool 2006 (A New history of the Isle of Man, Band¬†1), ISBN 0-85323-587-2.
  • Sir David M. Wilson:¬†Man. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 19, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 3-11-017163-5, S.¬†205‚Äď208.
  • Se√°n Duffy (Hrsg.): The Medieval period 1100-1406, Liverpool University Press, Liverpool 2015 (A New history of the Isle of Man, Band¬†3), ISBN 978-0-85323-627-6.
  • Ulrike Katrin Peters, Karsten-Thilo Raab: Isle of Man. Westfl√ľgel Verlag 2007, ISBN 978-3-939408-02-4.
  • Norman Jones: Scenes from the Past¬†17: Isle of Man Railways and Tramways Part¬†I, The Isle of Man Railway. Foxline Publishing 1993, ISBN 1-870119-22-3.
  • Norman Jones: Scenes from the Past¬†18: Isle of Man Railways and Tramways Part¬†II, The Isle of Man Tramway. Foxline Publishing 1994, ISBN 1-870119-32-0.
  • Robert Henry Kinvig: The Isle of Man. A social, cultural and political history, 3.¬†Auflage, Liverpool University Press, Liverpool 1978, ISBN 0-85323-483-3.
  • Richard Kirkman, Peter van Zeller: Isle of Man Railways. Raven Books, Ravenglass, Cumbria 1993, ISBN 0-9521624-0-7.
  • Vaugham Robinson: The Isle of Man. Celebrating a sense of place, Liverpool University Press, Liverpool 1990, ISBN 0-85323-036-6.
  • Tom Sharpe, Fotos: Ian Berry: Isle of Man: Wo Heute noch Gestern ist. In: Geo-Magazin.¬†6, S.¬†66‚Äď82, informativer Erlebnisbericht, Hamburg 1979, ISSN¬†0342-8311
  • Mark Solly: Government and law in the Isle of Man, Parallel Books, Castletown 1994, ISBN 0-9518499-3-X.
  • David M. Wilson: The Vikings in the Isle of Man, Aarhus University Press, Aarhus 2008, ISBN 87-7934-370-8.

Weblinks

  • Offizielle Internetpr√§senz der Regierung der Insel Man (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2012

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

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Flagge: Isle of Man

Name englisch: Isle of Man
Hauptstadt: Douglas, Isle of Man
Kfz:
ISO: IM
ISO3: IMN
Fläche: 572 km²
Tld: .im
Wärung Einheit: GPD
Währung: Pound
Vorwahl: +44-1624

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 54.4180896
südlichster Punkt: 54.04464
westlichster Punkt: -4.8301808
östlichster Punkt: -4.3088234


 
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