Berufe im Tourismus: Was du in den Bergen arbeiten kannst
Hüttenwirt oder Nachhaltigkeitsmanager – Infos zu Jobs im Tourismus der Alpen, für Einsteiger und mit einem Blick auf die Zukunft.
Urlaub in den Alpen in Deutschland und Österreich und der Schweiz sind nicht nur große Touristengebiete. Du bist auch für Jobs im Tourismus extrem wichtig. Jährlich kommen über 50 Millionen Touristen alleine in die deutschen Alpen, was viel Geld für die Region und die Einheimischen bringt. Egal ob Anfänger oder erfahren, die Branche hat viel zu bieten. Die Jobmöglichkeiten sind sehr vielfältig und reichen von klassisch bis innovativ, mit Management, IT und anderen Bereichen. In der heutigen Zeit gibt es viele neue Berufe, die nicht mehr an einen festen Ort gebunden sind. Der Tourismus bietet zum Beispiel im Online-Marketing und Kundendienst und in der Buchhaltung viele neue
Remote-Jobs in der Touristik an.
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Tourismus als Arbeitgeber in Bergregionen
Auf den Wanderwegen entsteht oft mehr als nur Bewegung in der Natur. Neben Gasthöfen und Seilbahnen bieten auch Erlebnisanbieter verschiedene Angebote an. Laut der Arbeitsagentur gibt es in den Alpenregionen weniger Arbeitslose als in den übrigen Regionen des Landes – das bedeutet, dass dort mehr Arbeitsplätze vorhanden sind, die langfristig bestehen. Wer hier arbeitet, findet vor allem Platz in drei verschiedenen Bereichen.
Gastgewerbe und Hospitality
Wer im Tourismus arbeitet, kann viele Wege gehen – etwa als Angestellter oder Chef in einem Hotel. Einer davon führt hoch hinaus: Als Wirt einer Berghütte bist du mitten in der Natur verantwortlich für alles. Auf der
Jooble-Jobsuchmaschine tauchen immer wieder neue Jobs auf, wenn jemand gerade dort oben gesucht wird.
Freizeit, Aktivität und Sicherheit
Draußen wird es lebendig. Du begleitest Menschen durch Wald, Schnee oder Felsen – manchmal bist du mit einer Skikurs Zulassung unterwegs, manchmal hast du den Fahrradtrainer-Schein, du hast ein Kletterseil in der Hand oder du bist der Experte für nasse Felsspalten. Starker Arm allein reicht nicht aus, wenn Panik kommt; klare Gedanken sind genauso wichtig wie der Zusammenhalt im Team.
Einige befinden sich an anderen Stellen – oben auf dem Berg, wo sie nach Unglücksfällen Ausschau halten, an schmalen Hängen warten, weil der Schnee herunterstürzen könnte, oder über weißem Boden patrouillieren; einige kennen die Notfallmaßnahmen auswendig, andere haben Jahre lang an Wettkämpfen teilgenommen.
Technik, Infrastruktur und Handwerk
Ohne sie funktioniert hier oben gar nichts – die Experten im Hintergrund sorgen dafür, dass der Skitourismus gut läuft. Wenn man einen Lift benutzt, braucht man Leute, die sehr gut darin sind. Einige benutzen Schneeraupen, andere kümmern sich um die Schneeschaukel oder organisieren das gesamte System der Skiabfahrtsstrecken.
Handwerkliches Geschick öffnet Türen: Als Zimmerer baut man kleine Holzhütten, die einen sehr alten Eindruck machen. Auf den Dächern von Almhütten wird gearbeitet – die Solarspezialisten installieren dort Anlagen, um Strom eigenständig vom Tal zu trennen.
Verwaltung & digitale Jobs
Der Tourismus braucht nicht nur Menschen für gute Arbeitsplätze – auch Büroarbeiten und Jobs im IT-Bereich sind sehr wichtig. Ohne diese Funktionen läuft hier kaum etwas.
Destinationsmanagement & Marketing
Mehr Fachleute arbeiten aktuell in den Touristen Ämtern, denn man möchte die Regionen besser bekannt machen. Statt einfach nur Flyer zu geben, versuchen einige, Gäste mit besonderem Trick zu begeistern und neugierig zu machen. In einigen Gebieten steigt das Geld für Werbung im Fernsehen, während andere lieber die Zahlen der tatsächlichen Besucher vergleichen.
Digitale Veränderung und Onlinehandel
Weil die Digitalisierung immer wichtiger wird, steigt die Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten:
- Online Marketing Management Werbung Soziale Medien
- SEO-Experten für bessere Platzierung in Suchergebnissen
- Kundenbeziehungen verwalten als CRM Manager
Einstiegsmöglichkeiten & Tipps
Manchmal geht es durch eine
duale Ausbildung gut voran – etwa wenn man Tourismusfachkraft mit IHK-Zertifikat wird. Nicht bloß Unterricht, sondern auch Angebote zu Themen wie Wirtschaft, Bewegung oder Veranstaltungen warten dort. Im Sportbereich genauso möglich wie in Büroberufen mit Zahlen und Planung.
Für alle, die gerne in der Schule bleiben und lernen möchten, gibt es Ausbildungen im Hotellerie- oder Reisebereich – die Prüfung am Ende wird vom Staat durchgeführt. Universitäten bieten Kurse, die sich auf Themen wie Bergtourismus, nachhaltige Mobilität oder globales Hotelmanagement beschränken – und zwar mit Aufgaben, die sich aus dem täglichen Arbeitsleben ergeben.
Arbeiten im Gesundheitstourismus kann den Weg zum Wellnesscoach leichter machen – deshalb lohnt sich oft eine Weiterbildung in der Gesundheitsberatung. Statt klassischer Methoden werden hier digitale Tools verwendet: So werden Kenntnisse in Google Analytics ebenso geschätzt wie ein Kurs über Social-Media-Plattformen.
Zu Anfang sieht es so aus: Nach der Ausbildung bekommen die Menschen im Monat etwa 2.400 bis 2.800 Euro brutto. Wer einen akademischen Abschluss hat, startet in der Regel mit einem Gehalt zwischen 3.000 und 3.500 Euro. Manchmal sogar etwas mehr, je nach Branche.
Fazit
Die Beschäftigungen im Bergtourismus sind ebenso vielfältig wie die verschiedenen Bergregionen. Was du benötigst, ist Leidenschaft, Flexibilität und Fachkenntnis. Im Gegenzug bietet die Branche ein einzigartiges Arbeitsumfeld, in dem du mit der Natur und engagierten Kollegen zusammenarbeitest.