Pflanzen Zwerg-Baldrian Valeriana supina
Pflanze zu Favoriten
0
Pflanze gefällt 0 Benutzern

Foto Fotos (1 von 2)

Diashow hier starten
Voriges Bild anzeigen
Nächstes Bild anzeigen
  • Hermann-von-Barth-Hütte - Schafscharte - Großer Krottenkopf - Kemptner Hütte
  • Hermann-von-Barth-Hütte - Schafscharte - Großer Krottenkopf - Kemptner Hütte

Info Pflanze Details

Informationen:


Der Zwerg-Baldrian (Valeriana supina) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Unterfamilie der Baldriangewächse (Valerianoideae).

Merkmale

Der Habitus der Zwerg-Baldrians ist sehr verschieden von dem der anderen Baldrian-Arten. Er besitzt ausläuferartige, waagerecht wachsende Sprosse, von dem 5 bis 10 cm hohe Seitenzweige aufsteigen. Hierdurch bildet er niedrige Polster mit einer Ausdehnung von typischerweise 10 bis 30 cm Durchmesser.

Die blassrosa Blüten mit etwa 5 mm langer Krone sitzen dicht in kopfigen Blütenständen, und nicht wie bei den anderen Baldrian-Arten in ausgedehnten Trugdolden.

Die deutlich bewimperten Laubblätter sind stets ganzrandig. Sie sind umgekehrt eiförmig oder spatelförmig, das heißt im oberen Abschnitt breiter als im unteren. Meist sind die Flanken der Blätter U-förmig nach oben gebogen.

Blütezeit ist von Juli bis August.

Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 16.

Vorkommen

Der Zwerg-Baldrian kommt ausschließlich in den Ostalpen (bis Graubünden) vor, und zwar in der Regel in Höhenlagen zwischen 1500 m und 2800 m NN. Er zieht Kalkboden vor und wächst auf Kalkschutt oder in Schneetälchen. Er ist eine Charakterart des Thlaspietum rotundifolii, kommt aber auch in Gesellschaften des Arabidion caeruleae vor. Das Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, die Schweiz, Österreich, Italien und Slowenien. In den Allgäuer Alpen steigt er im Tiroler Teil am Hohen Licht bis zu 2550 m Meereshöhe auf.

Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt & al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 5 (sehr hell), Reaktionszahl R = 5 (basisch), Temperaturzahl T = 1 (alpin und nival), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).

In Österreich zerstreut in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. In Oberösterreich nur auf dem Dachstein.

Literatur

  • Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: Exkursionsflora von Österreich. Hrsg.: Manfred A. Fischer. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.
  • Xaver Finkenzeller: Alpenblumen. München 2003, ISBN 3-576-11482-3

Einzelnachweise

Weblinks

  • Zwerg-Baldrian. auf FloraWeb.de
  • Zwerg-Baldrian. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
  • Zwerg-Baldrian – Steckbrief und Verbreitungskarte für Bayern. In: Botanischer Informationsknoten Bayerns
  • Thomas Meyer: Baldrian Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei Flora-de: Flora von Deutschland (alter Name der Webseite: Blumen in Schwaben)


Quelle: Wikipedia

Kommentar Meinungen und Kommentare


Fotos Fotos: Valeriana supina (2)

  •   Hermann-von-Barth-Hütte - Schafscharte - Großer Krottenkopf - Kemptner Hütte   1 Markierung auf diesem Bild   Die Koordinaten für dieses Bild sind:
    47.307545 , 10.377048
      Diashow hier starten
  •   Hermann-von-Barth-Hütte - Schafscharte - Großer Krottenkopf - Kemptner Hütte   1 Markierung auf diesem Bild   Die Koordinaten für dieses Bild sind:
    47.308111 , 10.378339
      Diashow hier starten
Ordnung:
Dipsacales
Kardenartige
Familie:
Caprifoliaceae
Geißblattgewächse
Gattung:
Valeriana
Baldrian
Blütenfarbe:
rosa
giftig: k.A.
geschützt: k.A.
essbar: k.A.
Heilpflanze: k.A.

erstellt von Tom Hofer
- erstellt von Tom Hofer am 10.02.2026
Valeriana supina ( Zwerg-Baldrian )
Valeriana supina ( Zwerg-Baldrian )

Twitter twitter.com/deinebergede Instagram instagram.com/deineberge.de Facebook facebook.com/DeineBerge Frage Kontakt Fragen, Fehler, Lob, Kritik?
Schreib uns eine Nachricht.