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Informationen:


Die Nelken (Dianthus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der NelkengewĂ€chse (Caryophyllaceae). Die 320 bis 600 Arten kommen in den gemĂ€ĂŸigten Gebieten der Nordhalbkugel vor.

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Bei Nelken-Arten handelt es sich meist um ausdauernde, selten ein- (Dianthus armeria) oder zweijĂ€hrige krautige Pflanzen. Selten sind darunter KleinstrĂ€ucher wie etwa Dianthus fruticosus. Manchmal bilden die Pflanzen Polster. Es werden krĂ€ftige Pfahlwurzeln und manchmal dĂŒnne oder krĂ€ftige Rhizome gebildet. Die aufrechten bis aufsteigend, einfachen oder verzweigten StĂ€ngel sind rund oder kantig. Typisch fĂŒr alle NelkengewĂ€chse ist die dichasiale Verzweigung.

Die gegenstÀndigen LaubblÀtter sind einfach. Blattstiele sind vorhanden oder fehlen. Die schmale, parallel- oder meist einnervige Blattspreite ist lineal, lanzettlich bis eiförmig.

Generative Merkmale

Die BlĂŒten stehen einzeln oder zu mehreren in endstĂ€ndigen, zymösen oder kopfigen BlĂŒtenstĂ€nden zusammen. Die grĂŒnen bis trockenen HochblĂ€tter sind paarweise vorhanden oder sie fehlen. Am Grunde der BlĂŒten stehen ein bis drei Paare grĂŒne bis trockene DeckblĂ€tter, die zu breiten Schuppen reduziert sein können.

Die zwittrigen, radiĂ€rsymmetrischen BlĂŒten sind fĂŒnfzĂ€hlig mit doppelter BlĂŒtenhĂŒlle (Perianth). Die BlĂŒten mancher Arten duften. Die fĂŒnf grĂŒnen bis rötlichen KelchblĂ€tter sind an ihrer Basis röhrig verwachsen. Die Kelchröhre endet in fĂŒnf KelchzĂ€hnen mit je drei bis acht Nerven; die KelchzĂ€hne sind kĂŒrzer als die Kelchröhre. Die meist trockenen RĂ€nder der KelchzĂ€hne sind rot bis weiß. Manchmal ist ein Außenkelch vorhanden. Die fĂŒnf genagelten BlĂŒtenkronblĂ€tter sind gewöhnlich gezĂ€hnt, gekerbt oder zerschlitzt. Die Farben der KronblĂ€tter reichen von weiß ĂŒber rosa und rot bis purpurfarben; manchmal sind sie gefleckt oder sie sind innen dunkler. Bei dieser Gattung ist nie eine Nebenkrone vorhanden; das unterscheidet sie von anderen verwandten Gattungen (Silene). Die Petalen sind oft bĂ€rtig in der Kronröhre. Es sind zwei Kreise mit je fĂŒnf fertilen StaubblĂ€ttern vorhanden. An der Basis der StaubfĂ€den sind Nektarien vorhanden. Zwei FruchtblĂ€tter sind zu einem oberstĂ€ndigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit vielen Samenanlagen. Die dĂŒnnen Stempel mit zwei oder zweiĂ€stigen Griffeln weisen eine LĂ€nge von 0,7 bis 6 mm auf. Öfters wird ein Gynophor oder Karpophor gebildet. Die Narben sind papillös.

Die BlĂŒtenformel lautet: ⋆ K ( 5 ) C 5 A 5 + 5 G ( 2 ) _ {\displaystyle \star K_{(5)}\;C_{5}\;A_{5+5}\;G_{\underline {(2)}}}

Die im Kelch aufrecht stehende, gestielte Kapselfrucht ist eiförmig bis zylindrisch und das „Karpophor“ ist öfters noch vorhanden. Die Kapselfrucht öffnet sich an der Spitze mit vier ZĂ€hnen oder kurzen Klappen und enthĂ€lt 40 bis ĂŒber 100 Samen. Die schwĂ€rzlich-braun Samen besitzen keine FlĂŒgel oder AnhĂ€ngsel.

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Dianthus wurde 1753 durch Carl von LinnĂ© in Species Plantarum, Tomus I, S. 409 aufgestellt. Die BlĂŒtenpracht und den Duft der Nelken hat LinnĂ© im botanischen Gattungsnamen Dianthus festgehalten, d. h. Zeus-Blume (altgriechisch ΔÎčός diĂłs, deutsch ‚Gott, Zeus‘ und áŒ„ÎœÎžÎżÏ‚ ĂĄnthos ‚Blume, BlĂŒte‘). Synonyme fĂŒr Dianthus L. s str. sind: Caryophyllus Mill., Tunica Ludw.

Nelken-Arten kommen in den gemĂ€ĂŸigten Gebieten der Nordhalbkugel vor. Das natĂŒrliche Verbreitungsgebiet umfasst hauptsĂ€chlich Eurasien (vom Balkan bis Zentralasien). Besonders viele Arten kommen im Mittelmeergebiet vor. Es gibt wenige sĂŒdafrikanischen Arten. In China gibt es 14 Arten, eine davon kommt nur dort vor. Zwei Arten kommen nur in Taiwan vor. Von den sechs in Nordamerika vorkommenden Arten ist nur Dianthus repens dort ursprĂŒnglich beheimatet. In vielen Teilen der Welt sind einige Arten Neophyten.

Die Gattung Dianthus gehört zur Tribus Caryophylleae in der Unterfamilie Caryophylloideae innerhalb der Familie der Caryophyllaceae. Innerhalb der Tribus Caryophylleae wurde der Umfang der Verwandtschaftsgruppe um die Gattung Dianthus kontrovers diskutiert. Es wurden Arten in andere Gattungen ausgegligiert. Madhani et al. 2018 zeigen, dass diese Gattung nur monophyletisch ist wenn sie sehr weit als Dianthus s l. (Syn.: Caryophyllus Tourn. ex Moench, Cylichnanthus Dulac, Diosanthos St.-Lag., Plumaria Opiz, Velezia L.) aufgefasst wird.

Es gibt etwa 320 Arten in der Gattung Dianthus s str. oder bis zu 600 Arten in der Gattung Dianthus s l. Hier eine Auswahl:

  • Dianthus abchasicus Gvinian.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus acantholimonoides Schischk.: Sie kommt nur im westlichen Kaukasusraum vor.
  • Dianthus acicularis Ledeb.: Sie kommt im europĂ€ischen Teil Russlands, in Sibirien, Kasachstan und Xinjiang vor.
  • Dianthus acrochlorus Stapf: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus algetanus F.N.Williams: Sie kommt in Spanien vor.
  • Alpen-Nelke oder Ostalpen-Nelke (Dianthus alpinus L.)
  • Dianthus anatolicus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei, auf Inseln in der ÄgĂ€is, in Syrien, im Irak, Iran in Pakistan und in Indien vor.
  • Dianthus ancyrensis Hausskn. & Bornm.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus andronakii Schischk.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus androsaceus (Boiss. & Heldr.) Hayek: Sie kommt in Griechenland vor.
  • Dianthus anticarius Boiss. & Reut.: Sie kommt in Spanien vor.
  • Sand-Nelke (Dianthus arenarius L.)
  • Raue Nelke oder BĂŒschel-Nelke (Dianthus armeria L.)
  • Dianthus arpadianus Ade & Bornm.: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Griechenland und auf Inseln in der ÄgĂ€is vor.
  • Dianthus arrostii C.Presl: Sie kommt auf Sardinien, Sizilien, in Algerien und Marokko vor.
  • Dianthus atschurensis Sosn.: Sie kommt nur im östlichen Transkaukasien vor.
  • Dianthus balansae Boiss.: Sie komm nur in der TĂŒrkei vor.
  • Bartnelke (Dianthus barbatus L.)
  • Dianthus behriorum Bornm.: Sie komm nur im frĂŒheren Jugoslawien vor.
  • Dianthus benearnensis Loret: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.
  • Dianthus bessarabicus (Kleopow) Klokov: Sie kommt in Griechenland, RumĂ€nien und Republik Moldau vor.
  • Dianthus bicolor Adams (Syn.: Dianthus preobrashenskii Klokov): Sie kommt im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus biflorus Sm.: Sie kommt in Griechenland vor
  • Dianthus borbasii Vandas: Sie kommt in zwei Unterarten in Osteuropa, in Kasachstan, in Sibirien und im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus brevicaulis Fenzl: Sie kommt in der TĂŒrkei vor
  • Dianthus broteri Boiss. & Reut.: Sie kommt in Portugal und Spanien vor.
  • Dianthus callizonus Schott & Kotschy: Sie kommt nur in RumĂ€nien vor.
  • Dianthus calocephalus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei, im Iran, in Armenien und Aserbaidschan vor.
  • Dianthus campestris M.Bieb. (Syn.: Dianthus roseoluteus Velen.): Sie kommt in fĂŒnf Unterarten in Ost- und SĂŒdosteuropa, im westlichen Sibirien und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus candicus (P.W.Ball & Heywood) Madhani & Heubl (Syn.: Petrorhagia candica P.W.Ball & Heywood, Fiedleria candica (P.W.Ball & Heywood) Ovcz.): Diese Neukombination erfolgte 2018. Dieser Endemit kommt nur auf Kreta vor.
  • Dianthus capitatus DC.: Sie kommt in zwei Unterarten in Ost- und SĂŒdosteuropa, in der TĂŒrkei und im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus carbonatus Klokov: Sie kommt in der Ukraine und in der Republik Moldau vor.
  • Dianthus carmelitarum Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor
  • KartĂ€user-Nelke (Dianthus carthusianorum L.)
  • Landnelke, auch Gartennelke genannt (Dianthus caryophyllus L.)
  • Dianthus caucaseus Sims: Sie kommt in Aserbaidschan, Armenien und Georgien vor.
  • Dianthus charidemi Pau: Sie kommt in Spanien vor
  • Chinesische Nelke (Dianthus chinensis L.): Sie kommt ursprĂŒnglich in China, Kasachstan, Korea, Sibirien, Russlands Fernem Osten und in der Mongolei vor. Sie wird als Zierpflanze verwendet und ist in vielen Teilen der Welt ein Neophyt.
  • Dianthus ciliatus Guss.: Sie kommt in Italien, Kroatien und Albanien vor.
  • Dianthus cinnamomeus Sm.: Sie kommt in zwei Unterarten in der TĂŒrkei, auf Kreta und auf Inseln in der ÄgĂ€is vor.
  • Dianthus cintranus Boiss. & Reut. (Syn.: Dianthus multiceps Willk.): Sie kommt in Portugal, Spanien, Algerien, Marokko und Tunesien vor.
  • HĂŒgel-Nelke (Dianthus collinus Waldst. & Kit.)
  • Dianthus corymbosus Sm.: Sie kommt in Griechenland und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus costae Willk.: Sie kommt in Spanien vor.
  • Dianthus crassipes R.Roem.: Sie kommt in Portugal und Spanien vor.
  • Dianthus cretaceus Adams: Sie kommt in der TĂŒrkei, im Iran und in Aserbaidschan vor.
  • Dianthus cribrarius Clementi: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus crinitus Sm.: Sie kommt in Tunesien, Algerien, Libyen, auf Inseln in der ÄgĂ€is, auf der Arabischen Halbinsel, im Kaukasusraum, in Westasien, Zentralasien, Pakistan und Indien vor.
  • Dianthus crossopetalus Fenzl: Sie kommt im Iran und in Armenien vor.
  • Blutnelke (Dianthus cruentus) Griseb.: Sie kommt in zwei Unterarten in Griechenland, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus cyprius A.K.Jacks. & Turrill: Dieser Endemit kommt nur auf Zypern vor.
  • Dianthus cyri Fisch. & C.A.Mey.: Sie kommt in Ägypten, in Westasien, im Kaukasusraum und auf der Arabischen Halbinsel vor.
  • Dianthus daghestanicus Kharadze: Sie kommt nur in Dagestan vor.
  • Heide-Nelke oder Delta-Nelke (Dianthus deltoides L.)
  • Dianthus desideratus Strid: Sie kommt in Griechenland vor.
  • Dianthus diffusus Sm.: Sie kommt in Griechenland, in Nordmazedonien, Bulgarien, auf Inseln in der ÄgĂ€is und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus diutinus Kit.: Sie kommt in Ungarn, Serbien und RumĂ€nien vor.
  • Dianthus dobrogensis Prodan: Sie kommt in RumĂ€nien und in Bulgarien vor.
  • Dianthus elatus Ledeb.: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und im westlichen Sibirien verbreitet.
  • Dianthus eldivenus Czeczott: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus elegans d'Urv.: Sie kommt auf griechischen Inseln, in der TĂŒrkei, in Syrien und Libyen vor.
  • Dianthus elongatus C.A.Mey.: Sie kommt in der Ukraine vor.
  • Dianthus engleri Hausskn. & Bornm.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus eretmopetalus Stapf: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus erythrocoleus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei und im Iran vor.
  • Dianthus eugeniae Kleopow: Sie kommt in der Ukraine und im europĂ€ischen Teil Russlands vor.
  • Dianthus ferrugineus Mill.: Sie kommt in Italien vor.
  • Dianthus fischeri Spreng.: Sie kommt in der Ukraine, in Republik Moldau und im europĂ€ischen Teil Russlands vor.
  • Dianthus floribundus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei und in Armenien vor.
  • Dianthus formanekii FormĂĄnek: Sie kommt in Griechenland und Nordmazedonien vor.
  • Dianthus freynii Vandas: Dieser Endemit kommt nur in Bosnien und Herzegowina vor.
  • Dianthus fruticosus L.: Sie kommt in acht Unterarten in Griechenland vor.
  • Dianthus furcatus Balb.: Sie kommt in fĂŒnf Unterarten in Spanien, Frankreich und Italien vor.
  • Dianthus galicicae Micevski: Dieser Endemit kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus giganteiformis BorbĂĄs: Sie kommt in zwei Unterarten in Österreich, Ungarn, Kroatien, Italien, Bulgarien, RumĂ€nien, in der Slowakei und auf der Krim vor.
  • Dianthus giganteus d'Urv. (Syn.: Dianthus haynaldianus BorbĂĄs, Dianthus intermedius Boiss., Dianthus subgiganteus FormĂĄnek, Dianthus giganteus subsp. haynaldianus (BorbĂĄs) Tutin, Dianthus giganteus subsp. subgiganteus (BorbĂĄs) Hayek, Dianthus giganteus subsp. subgiganteus (FormĂĄnek) Stoj. & Acht.): Von invasiven Vorkommen durch Aussaat in Deutschland soll es Berichte geben. Sie enthĂ€lt mehrere Unterarten:
    • Dianthus giganteus subsp. banaticus (Heuff.) Tutin: Sie kommt im frĂŒheren Jugoslawien und in RumĂ€nien vor.
    • Dianthus giganteus subsp. croaticus (BorbĂĄs) Tutin: Sie kommt in Kroatien, Slowenien und Bulgarien vor.
    • Dianthus giganteus d'Urv. subsp. giganteus
    • Dianthus giganteus subsp. vandasii (Velen.) Stoj. & Acht.: Sie kommt nur in Bulgarien, RumĂ€nien und im europĂ€ischen Teil der TĂŒrkei vor.
  • Gletscher-Nelke (Dianthus glacialis Haenke)
  • Dianthus goerkii Hartvig & Strid: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus gracilis Sm.: Sie kommt in fĂŒnf Unterarten in SĂŒdosteuropa vor.
  • Dianthus graniticus Jord.: Sie kommt in Frankreich vor.
  • Pfingstnelke auch FelsennĂ€gele oder Grenobler-Nelke (Dianthus gratianopolitanus Vill.)
  • Dianthus grossheimii Schischk.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus guessfeldtianus Muschl.: Sie kommt in Ägypten vor.
  • Dianthus guttatus M.Bieb.: Sie kommt in der Ukraine, in RumĂ€nien und in der Republik Moldau vor.
  • Dianthus haematocalyx Boiss. & Heldr.: Sie kommt in fĂŒnf Unterarten auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Dianthus henteri Griseb. & Schenk: Sie kommt nur in RumĂ€nien vor.
  • Dianthus hoeltzeri C.Winkler: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und in der westlichen Mongolei verbreitet.
  • Dianthus humilis Ledeb.: Sie kommt in der Ukraine vor.
  • Dianthus hymenolepis Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei und im Irak vor.
  • Dianthus hypanicus Andrz.: Sie kommt in der Ukraine vor.
  • Dianthus hyssopifolius L.: Mit den Unterarten:
    • Dianthus hyssopifolius L. subsp. hyssopifolius: Sie kommt auf der Iberischen Halbinsel vor.
    • Dianthus hyssopifolius subsp. gallicus (Pers.) M.LaĂ­nz & Muñoz Garm., Syn.: Dianthus gallicus Pers.: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.
  • Dianthus imereticus (Rupr.) Schischk.: Sie kommt nur in Georgien vor.
  • Dianthus inamoenus Schischk.: Sie kommt in Georgien, Armenien, in der TĂŒrkei und im Iran vor.
  • Dianthus ingoldbyi Turrill: Sie kommt in Griechenland und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus jablanicensis Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus jacupicensis (KoĆĄanin) Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus jugoslavicus Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus juniperinus Sm.: Sie ist ein Endemit nur auf Kreta.
  • Dianthus kapinaensis Markgr. & Lindtner: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus karami (Boiss.) Mouterde: Sie kommt in Syrien und im Libanon vor.
  • Dianthus kastembeluensis Freyn & Sint.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus ketzkhovelii Makaschv.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus khirghizicus Schischk.: Sie kommt im westlichen Tian Shan und nordwestlichen Pakistan vor.
  • Dianthus knappii (Pant.) BorbĂĄs: Sie kommt in Montenegro sowie in Bosnien und Herzegowina vor.
  • Dianthus krylovianus Juz.: Sie kommt im europĂ€ischen Teil Russlands vor.
  • Dianthus kuschakewiczii Regel & Schmalh.: Sie ist im nördlichen Xinjiang und in Kasachstan verbreitet.
  • Dianthus kusnezowii Marcow.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus lactiflorus Fenzl: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus lanceolatus Rchb.: Sie kommt im europĂ€ischen Teil Russlands, in der Ukraine und im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus langeanus Willk.: Sie kommt in Portugal und Spanien vor.
  • Dianthus laricifolius Boiss. & Reut.: Sie kommt in vier Unterarten in Portugal und Spanien vor.
  • Dianthus legionensis (Willk.) F.N.Williams: Sie kommt in Spanien vor.
  • Dianthus leptopetalus Willd.: Sie kommt in Griechenland, in RumĂ€nien, im europĂ€ischen Teil Russlands, in Sibirien, in der TĂŒrkei und in Kasachstan vor.
  • Dianthus leucophaeus Sm.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus leucophoeniceus Dörfl. & Hayek: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Dianthus libanotis Labill.: Sie kommt in Westasien und im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus liboschitzianus Ser.: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Armenien, Aserbaidschan und in Georgien vor.
  • Dianthus longicalyx Miq.: Sie ist in China, Taiwan, Japan und Korea verbreitet.
  • Dianthus lusitanus Brot.: Sie kommt in Marokko, Algerien, Spanien und Portugal vor.
  • Dianthus lydus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus macedonicus Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus marschallii Schischk.: Sie kommt in der Ukraine und in der Republik Moldau vor.
  • Dianthus masmenaeus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus membranaceus BorbĂĄs: Sie kommt in Ost- und SĂŒdosteuropa vor.
  • Dianthus micranthus Boiss. & Heldr.: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Syrien und im Libanon vor.
  • Dianthus microlepis Boiss.: Sie kommt in Griechenland, Nordmazedonien und Bulgarien vor.
  • Dianthus moesiacus Vis. & Pančić (inkl. Dianthus stribrnyi Velen.): Sie kommt in fĂŒnf Unterarten in Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Griechenland und Bulgarien vor.
  • Dianthus monadelphus Vent.: Sie kommt in drei Unterarten in SĂŒdosteuropa, in Westasien und auf der Arabischen Halbinsel vor.
  • Dianthus monspessulanus L. (Syn.: Dianthus hyssopifolius subsp. monspessulanus (L.) Graebn. & P.Graebn.): Mit den Unterarten:
    • Montpellier-Nelke (Dianthus monspessulanus L. subsp. monspessulanus): Sie kommt in West-, SĂŒd- sowie SĂŒdosteuropa vor.
    • Dianthus monspessulanus subsp. marsicus (Ten.) NovĂĄk (Dianthus marsicus Ten., Dianthus sternbergii subsp. marsicus (Ten.) Pignatti, Dianthus waldsteinii subsp. marsicus (Ten.) Greuter & Burdet): Sie kommt nur in Italien vor.
  • MĂ€hrische Nelke (Dianthus moravicus Kovanda): Dieser Endemit kommt nur in Tschechien vor.
  • Dianthus multiaffinis Pau: Sie kommt in Spanien vor.
  • Dianthus multicaulis Boiss. & A.Huet: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Armenien und Georgien vor.
  • Dianthus multinervis Vis.: Sie kommt im frĂŒheren Jugoslawien vor.
  • Dianthus muschianus Kotschy & Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus myrtinervius Griseb.: Sie kommt in zwei Unterarten in Griechenland und Nordmazedonien vor.
  • Dianthus nanshanicus C.Y.Yang & L.X.Dong: Sie wurde 2008 erstbeschrieben und wurde bisher nur in Höhenlagen von etwa 1940 Meter in Xinjiang gefunden.
  • Dianthus nardiformis Janka: Sie kommt in RumĂ€nien und Bulgarien vor.
  • Dianthus nitidus Waldst. & Kit.: Sie kommt in Polen und in der Slowakei vor.
  • Dianthus nudiflorus Griff. (Syn.: Velezia rigida L.): Sie ist 2018 wieder in die Gattung Dianthus eingegliedert worden.
  • Dianthus ohridanus Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus orientalis Adams (Syn.: Dianthus fimbriatus M.Bieb. non Brot. nec Lam.): Sie kommt in SĂŒdwestasien, Xinjiang sowie Tibet vor.
  • Dianthus palinensis S.S.Ying: Dieser Endemit kommt nur in Taoyuan Xian (Bali) im nördlichen Taiwan vor.
  • Dianthus pancicii Velen. (Syn.: Dianthus tristis Velen.): Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Dianthus pavonius Tausch: Sie kommt in Italien und Frankreich vor.
  • Dianthus pelviformis Heuff.: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Dianthus pendulus Boiss. & C.I.Blanche: Sie kommt in Westasien (Zypern, Libanon, Syrien, Jordanien, Israel und Irak) vor.
  • Dianthus petraeus Waldst. & Kit. (inkl. Dianthus integer Vis. und Dianthus noeanus Boiss.): Sie kommt in sechs Unterarten in SĂŒdosteuropa vor.
  • Dianthus pineticola Kleopow: Sie kommt in der Ukraine vor.
  • KiefernadelblĂ€ttrige Nelke (Dianthus pinifolius Sm.): Sie kommt in vier Unterarten in SĂŒdosteuropa und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus platyodon Klokov: Sie kommt im europĂ€ischen Teil Russlands, in der Ukraine und in der Republik Moldau vor.
  • Feder-Nelke (Dianthus plumarius L.)
  • Dianthus plumbeus Schischk.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus pogonopetalus Boiss. & Kotschy: Sie kommt im Gebiet von Syrien und Libanon vor.
  • Pannonische KarthĂ€user-Nelke (Dianthus pontederae A.Kern.)
  • Dianthus praecox Kit.: Es gibt mehrere Unterarten:
    • Dianthus praecox Kit. subsp. praecox (Syn.: Dianthus plumarius subsp. praecox (Kit.) PawĂȘ.): Sie kommt nur in Polen, Ungarn und in der Slowakei vor.
    • Hainburger Feder-Nelke (Dianthus praecox subsp. lumnitzeri (Wiesb.) Kmet'ovĂĄ, Syn.: Dianthus lumnitzeri Wiesb., Dianthus plumarius subsp. lumnitzeri (Wiesb.) Domin): Sie kommt in Österreich, Liechtenstein, Ungarn und in der Slowakei vor.
    • Dianthus praecox subsp. pseudopraecox (NovĂĄk) Kmet'ovĂĄ: Dieser Endemit kommt nur in der Slowakei vor.
  • Dianthus pratensis M.Bieb.: Sie kommt in zwei Unterarten in der Ukraine, im europĂ€ischen Teil Russlands, in Republik Moldau und RumĂ€nien vor.
  • Dianthus prilepensis Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus pseudarmeria M.Bieb.: Sie kommt in Ost- und SĂŒdosteuropa und im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus pseudoversicolor Klokov: Sie kommt in der Ukraine und im europĂ€ischen Teil Russlands vor.
  • Dianthus pungens L.: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.
  • Dianthus pygmaeus Hayata: Sie kommt in Höhenlagen von 1400 bis 3900 Meter nur in Taiwan vor.
  • Dianthus pyrenaicus Pourr.: Sie kommt in zwei Unterarten in Spanien, Frankreich und Andorra vor.
  • Dianthus quadrangulus Velen.: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus raddeanus Vierh.: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Armenien, Aserbaidschan und Georgien vor.
  • Dianthus ramosissimus Pallas ex Poiret: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und im westlichen Sibirien und in der westlichen Mongolei verbreitet.
  • Dianthus recognitus Schischk.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus repens Willd.: Sie kommt ursprĂŒnglich in Yukon, Alaska, in der Inneren Mongolei, Sibirien und Russlands Fernem Osten vor.
  • Dianthus rigidus M.Bieb.: Sie kommt in Sibirien, in Kasachstan, auf der Krim und im europĂ€ischen Russland vor.
  • Dianthus robustus Boiss. & Kotschy: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus rupicola Biv.: Sie kommt auf den Balearen, in Italien und Tunesien vor.
  • Dianthus ruprechtii Schischk.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.
  • Dianthus scaber Chaix: Sie kommt in Portugal, Spanien und Frankreich vor.
  • Dianthus scardicus Wettst.: Sie kommt in Albanien und in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus schemaschensis Schischk.: Sie kommt in Aserbaidschan, in Dagestan und in der TĂŒrkei vor.
  • Busch-Nelke (Dianthus seguieri Vill., Syn.: Dianthus sylvaticus Willd.): Sie enthĂ€lt mehrere Unterarten:
    • Kahle Busch-Nelke (Dianthus seguieri subsp. glaber Čelak., Syn.: Dianthus sylvaticus Hoppe, Dianthus seguieri subsp. sylvaticus (Hoppe) Hegi): Sie kommt in Deutschland, Österreich und Frankreich vor.
    • Dianthus seguieri subsp. requienii (Godr.) M.Bernal, M.LaĂ­nz & Muñoz Garm. (Syn.: Dianthus requienii Gren. & Godr., Dianthus cadevallii Sennen & Pau, Dianthus gautieri Sennen, Dianthus seguieri subsp. cadevallii (Sennen & Pau) O.BolĂČs & Vigo, Dianthus seguieri subsp. gautieri (Sennen) Tutin): Sie kommt in Frankreich, Andorra und Spanien vor.
    • Seguier-Busch-Nelke (Dianthus seguieri Vill. subsp. seguieri, Syn.: Dianthus seguieri subsp. italicus Tutin): Sie kommt in Frankreich und Italien vor.
  • Dianthus semenovii (Regel & Herder) Vierhapper: Sie ist Xinjiang, Kasachstan sowie Kirgisistan verbreitet.
  • SpĂ€t-Nelke, SpĂ€te Feder-Nelke, Sand-Feder-Nelke oder SpĂ€tblĂŒhende Nelke (Dianthus serotinus Waldst. & Kit.)
  • Dianthus serratifolius Sm.: Sie kommt in Griechenland und Libyen vor.
  • Dianthus serrulatus Desf.: Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Portugal und Spanien vor.
  • Dianthus sessiliflorus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus setisquameus Hausskn. & Bornm.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus simulans Stoj. & Stef.: Sie kommt in Bulgarien, Griechenland und Nordmazedonien vor.
  • Dianthus sinaicus Boiss.: Sie kommt auf der Sinaihalbinsel, in Israel, Jordanien und in Saudi-Arabien vor.
  • Dianthus siphonocalyx Blakelock: Sie kommt in der TĂŒrkei, im Iran und im Iran vor.
  • Dianthus skopjensis Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus soongoricus Schischkin: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und in der westlichen Mongolei verbreitet.
  • Dianthus sphacioticus Boiss. & Heldr.: Sie ist ein Endemit auf Kreta.
  • Dianthus spiculifolius Schur: Sie kommt in der Ukraine, in RumĂ€nien und Republik Moldau vor.
  • Dianthus squarrosus M.Bieb.: Sie kommt in der Ukraine, im europĂ€ischen Teil Russlands und in Kasachstan vor.
  • Dianthus stamatiadae Rech.f.: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus stenopetalus Griseb.: Sie kommt in Griechenland, Albanien, Nordmazedonien und Bulgarien vor.
  • Dolomiten-Nelke (Dianthus sternbergii Capelli, Syn.: Dianthus monspessulanus subsp. waldsteinii (Sternb.) Nyman, Dianthus waldsteinii Sternb., Dianthus hyssopifolius subsp. sternbergii (Capelli) Graebn. & P. Graebn., Dianthus monspessulanus subsp. sternbergii Hegi)
  • Dianthus stramineus Boiss. & Heldr.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus strictiformis Madhani & Zarre (Syn.: Gypsophila stricta Bunge, Tunica stricta (Bunge) Fisch. & C.A.Mey., non Dianthus strictus Banks ex Sol., Dianthus recticaulis Ledeb. nom. superfl., Petrorhagia alpina (Hablitz) P.W.Ball & Heywood, Gypsophila alpina Hablitz, Tunica alpina (Hablitz) Bobrov, Fiedleria alpina (Hablitz) Ovcz.): Dieser neue Name wurde 2018 veröffentlicht.
  • Dianthus strictus Banks & Sol. (Syn.: Dianthus polycladus Boiss., Dianthus strictus subsp. polycladus (Boiss.) Kollmann): Sie enthĂ€lt mehrere Unterarten:
    • Dianthus strictus Banks & Sol. subsp. strictus
    • Dianthus strictus subsp. multipunctatus (Ser.) Greuter & Burdet: Sie ist im östlichen Mittelmeerraum verbreitet. Fundorte gibt es auf dem griechischen Festland, auf den östlichen ÄgĂ€ischen Inseln, Kreta, Zypern, in Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien und im asiatischen Teil der TĂŒrkei.
    • Dianthus strictus subsp. troodi (Post) Greuter & Burdet: Es ist ein Endemit auf Zypern.
    • Dianthus strictus subsp. velutinus (Boiss.) Greuter & Burdet: Sie kommt nur in Israel, Jordanien, Libanon und Syrien vor.
  • Dianthus strymonis Rech. f.: Sie kommt in Griechenland vor.
  • Dianthus subacaulis Vill.: Sie kommt in drei Unterarten in Marokko, Portugal, Spanien und Frankreich vor.
  • Dianthus subbaeticus Fern.Casas: Sie kommt in Spanien vor.
  • Dianthus subulosus Conrath & Freyn: Sie kommt in Georgien, Armenien und Aserbaidschan vor.
  • Pracht-Nelke (Dianthus superbus L.): Sie ist mit mehreren Unterarten in Europa, China, Japan, Kasachstan, Korea, in der Mongolei, in Sibirien und Russlands Fernen Osten verbreitet.
  • Stein-Nelke oder Wilde Nelke (Dianthus sylvestris Wulfen, inkl. Dianthus pallidiflorus Ser.): Mit acht Unterarten.
  • Dianthus tabrisianus Boiss.: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Syrien, im Libanon, im Iran, in Afghanistan und Armenien vor.
  • Dianthus tenuiflorus (Griseb.) Griseb.: Sie kommt in Bulgarien und Griechenland vor.
  • Dianthus tesquicola Klokov: Sie kommt in der Ukraine vor.
  • Dianthus toletanus Boiss. & Reut.: Sie kommt in zwei Unterarten in Portugal und Spanien vor.
  • Dianthus transcaucasicus Schischk.: Sie kommt in Armenien vor.
  • Dianthus trifasciculatus Kit.: Sie kommt in drei Unterarten in Serbien, Bulgarien, RumĂ€nien, in der Ukraine, im europĂ€ischen Teil Russlands und in der Republik Moldau vor.
  • Dianthus tripunctatus Sm.: Sie kommt in Griechenland, Italien, Algerien, in der TĂŒrkei, im Iran, auf Syrien, Zypern, im Libanon, in Israel und Jordanien vor.
  • Dianthus tunicoides Madhani & Heubl (Syn.: Tunica sibthorpii Boiss. nom. illeg., Gypsophila armerioides Ser. ex DC., Tunica armerioides (Ser. ex DC.) HalĂĄcsy, Petrorhagia armerioides (Ser. ex DC.) P.W.Ball & Heywood, Fiedleria armerioides (Ser. ex DC.) Ovcz., non Dianthus armerioides Raf.): Dieser neue Name wurde 2018 veröffentlicht. Sie kommt im östlichen Mittelmeerraum vor.
  • Dianthus turkestanicus Preobraschensky: Sie ist im nördlichen Xinjiang und Kasachstan verbreitet.
  • Dianthus tymphresteus (Boiss. & Spruner) Heldr. & Sartori ex Boiss.: Sie kommt in Griechenland vor.
  • Dianthus uralensis Korsh.: Sie kommt im europĂ€ischen Russland, in Sibirien und in Kasachstan vor.
  • Dianthus urumoffii Stoj. & Acht.: Sie kommt in Bulgarien vor.
  • Dianthus versicolor Link: Sie kommt in der Ukraine, im europĂ€ischen Russland, in Kasachstan, in China, in der Mongolei, in Sibirien und in Russlands Fernem Osten vor.
  • Dianthus vigoi M.LaĂ­nz: Sie kommt in Spanien vor.
  • Dianthus viridescens Clementi: Sie kommt in Kroatien und Albanien vor.
  • Dianthus viscidus Bory & Chaub.: Sie kommt in Albanien, Bulgarien, Griechenland, Nordmazedonien und in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus vodnensis Micevski: Sie kommt nur in Nordmazedonien vor.
  • Dianthus volgicus Juz.: Sie kommt im europĂ€ischen Teil Russlands vor.
  • Dianthus webbianus Vis. (Syn.: Dianthus erinaceus Boiss.): Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus xylorrhizus Boiss. & Heldr.: Sie ist ein Endemit auf Kreta.
  • Dianthus zederbaueri Vierh.: Sie kommt in der TĂŒrkei vor.
  • Dianthus zonatus Fenzl: Sie kommt in der TĂŒrkei, in Syrien und auf griechischen Inseln vor.

Nutzung

Einige Arten und besonders Hybriden werden als Zierpflanzen verwendet, vor allem die Garten- oder Landnelke (kurz „Nelke“ genannt), die Bart-, Feder-, KarthĂ€user- und die Heide-Nelke sowie die Chinesische Nelke (wissenschaftliche Namen siehe Systematik). Es gibt ĂŒber 27.000 registrierte Nelken-Sorten.

Von einigen Arten wurden die medizinischen Wirkungen untersucht.

Sonstiges

Die GewĂŒrznelke gehört trotz ihrer Namensgebung botanisch nicht zur Gattung Nelken (Dianthus).

Kulturelle Bedeutung

Weiße Nelken waren ab dem 15. Jahrhundert ein Zeichen der Ehe und der Liebe.

Die rote Landnelke ist weltweit ein Symbol fĂŒr den Sozialismus. Rote Nelken waren wĂ€hrend der französischen Revolution ein Widerstandssymbol der Adeligen, die mit der Guillotine hingerichtet wurden. Dieses Symbol wurde 1889 auf dem internationalen Sozialistenkongress in Paris durch die AnhĂ€nger der Arbeiterbewegung aufgegriffen, indem sie die rote Nelke im Knopfloch zu ihrem Erkennungssymbol machten. In Deutschland, vor allem in der DDR, war die rote Nelke ein sozialistisches Erkennungszeichen, das etwa zu feierlichen AnlĂ€ssen am Revers getragen wurde.

Die Nelkenrevolution in Portugal fĂŒhrte 1974 zu den ersten freien Wahlen und verdankt ihren Namen den roten Nelken, die sich aufstĂ€ndische Soldaten in die GewehrlĂ€ufe gesteckt hatten.

Die Nelke ist darĂŒber hinaus auch ein Symbol der Freundschaft und des Körperreizes.

Trivialnamen

FĂŒr die Nelken bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Filette (Ostfriesland), Filitte (Butjadingen), FlĂ€dden (Eifel), NĂ€gali (GraubĂŒnden bei Davos), NĂ€gele (Schwaben, Franken), NĂ€geli (GraubĂŒnden), NĂ€gelk (Altmark), NĂ€gelken (Unterweser), NĂ€hlchen (Plural: Nölergen; Ruhla), NĂ€lken (Unterweser), Nageln (Tirol), Nalen (mittelniederdeutsch) und Negelke (Pommern)

Quellen

Literatur

  • Janin Pisarek: Dianthus macranthoides Hausskn. ex Bornm. Eine Pflanze, die GegensĂ€tzliches verbindet. In: Elisabeth MĂŒller, Kristin Victor [Hrsg.]: Blatt auf Blatt. Einzigartige Geschichten aus dem Herbarium Haussknecht, Weimar 2016, S. 77–86.
  • Janin Pisarek: „Da trug sie die Nelken am Busenlatz“ Die Symbolik der Nelke und ihre Bedeutung in VolkserzĂ€hlungen. In: MĂ€rchenspiegel. Zeitschrift fĂŒr internationale MĂ€rchenforschung und MĂ€rchenpflege, Jahrgang 28, Heft 4/2017, S. 24–33.
  • Lu Dequan, Nicholas J. Turland: Dianthus. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2001, ISBN 1-930723-05-9, S. 102 (englisch, online – Abschnitte Beschreibung und Systematik). 
  • Richard K. Rabeler, Ronald L. Hartman: Dianthus. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 5: Magnoliophyta: Caryophyllidae, part 2. Oxford University Press, New York / Oxford u. a. 2005, ISBN 0-19-522211-3, S. 159–162 (englisch, online – Abschnitte Beschreibung und Systematik). 

Einzelnachweise

Weblinks

  • Die österreichischen Arten mit Links zu Steckbriefen.
  • Datenblatt Dianthus bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.

WeiterfĂŒhrende Literatur

  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç, Ä°. BĂŒyĂŒk: Dianthus ucarii (Caryophyllaceae): a new species from the northwest of Turkey. In: Turk. J. Bot., Volume 41, 2017, S. 486–492. doi:10.3906/bot-1612-41
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç, Ä°. BĂŒyĂŒk: Two new spiny species of Dianthus (Caryophyllaceae) from Turkey. In: KSU J. Agric Nat., Volume 21, Issue 4, 2018, S. 545–554. doi:10.18016/ksudobil.347445
  • Dilek Oskay: Dianthus somanus (Caryophyllaceae), a new species from Turkey. In: Phytotaxa, Volume 347, Issue 4, 2018, S. 263–271. doi:10.11646/phytotaxa.347.4.2
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Presence of Dianthus glutinosus in Turkey and new variety of this species. In: Biodicon, Volume 11, Issue 3, 2018, S. 149–152.
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Dianthus sancarii (Caryophyllaceae), a new species from eastern Turkey. In: Biodicon 11, Issue 1, 2018, S. 30–34.
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Bazı Dianthus (Caryophyllaceae) taksonlarının TĂŒrkiye’deki varlığı ĂŒzerine bir araƟtırma. In: GĂŒmĂŒĆŸhane Üniversitesi Fen Bilimleri EnstitĂŒsĂŒ Dergisi, Volume 9, Issue 4, 2019, S. 620–627. doi:10.17714/gumusfenbil.513206
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Taxonomic contributions to the genus Dianthus section Carthusiani of Turkey (Caryophyllaceae). In: Biodicon, Volume 12, Issue 1, 2019, S. 66–88.
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: TĂŒrkiye Florası İçin Yeni Dianthus (Caryophyllaceae) Kayıtları. In: KSÜ Tarım ve Doğa Derg, Volume 22, Issue 3, 2019, S. 381–388. doi:10.18016/ksutarimdoga.vi.509956
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Dianthus zonatus s.l. ve D. preobrazhenskii’nin taksonomisi. In: Iğdır Üniversitesi Fen Bilimleri EnstitĂŒsĂŒ Dergisi, Volume 9, Issue 1, 2019, S. 321–329.
  • Murat Koç: Morphological and Molecular Evidence for a New Species of Dianthus (Caryophyllaceae) from Turkey. In: Phytotaxa, Volume 439, Issue 1, April 2020. doi:10.11646/phytotaxa.439.1.3
  • Ergin Hamzaoğlu: Lectotypification of Some Names in Dianthus L. (Caryophyllaceae). In: KSU J. Agric Nat., Volume 23, Issue 2, 2020, S. 402–415. doi:10.18016/ksutarimdoga.vi.636135
  • Ergin Hamzaoğlu, LĂŒtfi Behçet, Yakup Yapar: A New Suffruticose Taxon of Dianthus (Caryophyllaceae) from Bingöl, Turkey. (KSU J. Agric Nat.) In: KahramanmaraƟ SĂŒtĂ§ĂŒ Ä°mam Üniversitesi Tarım ve Doğa Dergisi, Volume 23, Issue 6, Oktober 2020, S. 1529–1534. doi:10.18016/ksutarimdoga.vi.714530


Quelle: Wikipedia

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Ordnung:
Caryophyllales
Nelkenartige
Familie:
Caryophyllaceae
NelkengewÀchse
Gattung:
Dianthus
Nelken
Blütenfarbe:
rosa
giftig: k.A.
geschützt: k.A.
essbar: k.A.
Heilpflanze: k.A.

erstellt von Tom Hofer
- erstellt von Tom Hofer am 22.01.2021
- letzte Änderung am 23.01.2021 von Tom Hofer
Dianthus pavonius ( Pfauen-Nelke )
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