Pflanzen Alpen-Mannstreu Eryngium alpinum Blaue Distel
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Informationen:


Die Alpen-Mannstreu (Eryngium alpinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mannstreu (Eryngium) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie wird auch als „Blaue Distel“ oder „Anhakn“ bezeichnet.

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Alpen-Mannstreu wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 70, selten bis 80 Zentimetern. Das Erscheinungsbild ist sehr distelähnlich. Der Stängel ist im Blütenstandsbereich verzweigt und gerillt.

Die weichen Grundblätter sind sehr lang gestielt. Ihre Form ist ungeteilt, dreieckig oder oval mit herzförmigen Grund. Der Rand ist ungleich grannig gezähnt. Die handförmig gefiederten Stängelblätter sind wechselständig angeordnet und besitzen distelartige Stacheln.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Blüten sind 2 bis 3 Millimeter lang und sitzen dichtgedrängt in einem rundlichen, walzenförmigen Blütenstand. Die amethystfarbenen, bläulichen Hüllblätter sind stechend und gezackt.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.

Ă–kologie

Bemerkenswert sind die amethystfarbenen, bläulichen Hüllblätter die einen extrafloralen Schauapparat bilden, der die Anlockung der Insekten übernimmt. Die dornige Doldenhülle schließt sich bei Nässe und Dunkelheit und wehrt Schnecken, Raupen und das Weidevieh ab.

Vorkommen

Die Alpen-Mannstreu kommt ursprünglich in Frankreich, Italien, in der Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro vor. Die Hauptverbreitung dieser Art ist in den Westalpen, im Jura (Gebirge) und dem Dinarischen Gebirge. Standorte weisen oft kalkhaltige Böden auf. Sie gedeiht in Hochstaudenfluren und Wildheuplanggen in Höhenlagen von 1200 bis Metern. Sie kommt vor allem in Pflanzengesellschaften des Caricion ferrugineae und der Adenostyletalia vor.

In Österreich kommt die Alpen-Mannstreu sehr selten im südwestlichen Kärnten (westliche Karnische Alpen) vor und ist auch in Vorarlberg nachgewiesen.

Die Alpen-Mannstreu wird selten als Zierpflanze kultiviert. Sie ist manchmal auch angesalbt wie in SĂĽdtirol (Ultental).

Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt & al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 2 (subalpin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).

Trivialnamen

FĂĽr das Alpen-Mannstreu bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Edeldistel (Entlibuch), Edler Distel und Mattscharte (Entlibuch).

Literatur

  • Xaver Finkenzeller, JĂĽrke Grau: Alpenblumen. Erkennen und bestimmen (= Steinbachs NaturfĂĽhrer). Mosaik, MĂĽnchen 2002, ISBN 3-576-11482-3. 
  • Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: Exkursionsflora von Ă–sterreich. Hrsg.: Manfred A. Fischer. Eugen Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6. 
  • Wilfried Robert Franz: Der Alpen-Mannstreu (Eryngium alpinumL.)inden Karnischen Alpen / Alpi Carniche (Ă–ster-reich/Italien). In: Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt (MĂĽnchen). Band 71. MĂĽnchen 2006, S. 153–162 (vzsb.de [PDF]). 

Einzelnachweise

Weblinks

  • Eryngium alpinum. FloraWeb.de
  • Eryngium alpinum in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.1. Eingestellt von: A. Gygax, K. G. Bernhardt, N. Jogan, C. Montagnani, G. Gigot,, 2010. Abgerufen am 21. September 2013.


Quelle: Wikipedia

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Bücher und Karten Bücher und Karten

Ordnung:
Apiales
DoldenblĂĽtlerartige
Familie:
Apiaceae
DoldenblĂĽtler
Gattung:
Eryngium
Mannstreu
Blütenfarbe:
blau
giftig: k.A.
geschützt: k.A.
essbar: k.A.
Heilpflanze: k.A.

erstellt von Tom Hofer
- erstellt von Tom Hofer am 22.01.2021
Eryngium alpinum ( Alpen-Mannstreu,Blaue Distel )
Eryngium alpinum ( Alpen-Mannstreu,Blaue Distel )

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