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Region Holguín
Lage, Gebirge
Informationen Region: HolguínHolguín [olˈɣin] ist eine Großstadt im Osten von Kuba und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist mit 346.195 Einwohnern (Zensus 2012) die drittgrößte Stadt Kubas.
Holguín liegt etwa 500 km östlich der Hauptstadt Havanna.
Holguín wurde vermutlich 1545 als San Isidoro de Holguín nach ihrem spanischen Gründer, dem Offizier García de Holguín benannt. König Ferdinand VII. verlieh dem Ort im Jahre 1752 die Stadtrechte. 1872 wurde die Stadt durch Calixto García vorübergehend von den Spaniern befreit und war fortan ein wichtiges Zentrum in den Unabhängigkeitskriegen.
Die Stadt ist Sitz eines römisch-katholischen Bischofs. Am 14. November 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. Emilio Aranguren Echeverría, der zuvor Bischof von Cienfuegos gewesen war, zum neuen Bischof.
Das Stadtbild wird durch mehrere Parks beherrscht; zentral liegt der Galixto-García-Park.
In der Nähe finden sich die Galerien Moncada und Bayado.
Holguín hat eine Bibliothek und den Club Casa de la Trova.
Die Kathedrale von Holguin wurde 1720 erbaut (Catedral de San Isidro).
Das Kino ist nach José Martí benannt, das Städtische Theater nach Eddy Suñol.
Holguín besitzt ein Museum, das La Periquera genannt wird, ein Naturkundemuseum und ein Museum der Geschichte Holguíns.
Vom Aussichtspunkt auf dem Berg Loma de la Cruz mit seinen 450 Stufen kann man die ganze Stadt überblicken.
Holguín hat ein Baseballstadion.
Die Stadt besitzt mit dem Flughafen Frank País einen internationalen Verkehrsflughafen, der Holguín mit Havanna und verschiedenen internationalen Zielen wie Frankfurt am Main verbindet.
Von 1894 bis 1956 war Holguín Endpunkt der Bahnstrecke Gibara–Holguín.
Der Ort hat eine große Brauerei, die Cervecería Bucanero S.A. Sie braut neben den Hausmarken Bucanero Fuerte und Bucanero Max auch die Biere der Marken Cristal und Mayabe. Auch wird dort das alkoholfreie, malzhaltige Erfrischungsgetränk Malta hergestellt.
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