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Region Informationen Region: Tainan

Informationen:


Tainan (chinesisch è‡ș捗澂, Pinyin TĂĄinĂĄn ShĂŹ, W.-G. T'ai-nan-shih, Zhuyin ㄊㄞˊ ㄋㄱˊ ㄕˋ, Pe̍h-ƍe-jÄ« TĂąi-lĂąm-chhī – „SĂŒdtaiwan-Stadt“) ist die Ă€lteste und mit ĂŒber 1,8 Millionen Einwohnern sechstgrĂ¶ĂŸte Stadt Taiwans. Die im SĂŒdwesten der Insel Taiwan liegende Stadt ist eine der sechs regierungsunmittelbaren StĂ€dte des Landes.

Geschichte

FrĂŒhzeit und niederlĂ€ndische Herrschaft

ArchĂ€ologische Ausgrabungen im Stadtbezirk Zuozhen legen nahe, dass die Region des heutigen Tainan seit mindestens 20.000 bis 31.000 Jahren bewohnt ist. UrsprĂŒnglich bewohnten Ureinwohner Taiwans, die Siraya und die Taivoan, die Region. Im Gebiet der heutigen Kernstadt lag die Siedlung Sakam, in der die Sinkan, ein Zweig der Siraya, lebten. Andere StĂ€mme, darunter die Soelangh, Mattauw und Baccloangh, besiedelten die Umgebung.

In den 1620er-Jahren wurde an der KĂŒste des heutigen Tainan, die sich fĂŒr einen Hafen eignete, ein StĂŒtzpunkt der NiederlĂ€ndischen Ostindien-Kompanie errichtet. FrĂŒhe hollĂ€ndische Kolonisten hatten von Batavia (NiederlĂ€ndisch-Indien) aus versucht, Macau zu erobern und die Penghu-Inseln zu kontrollieren, jedoch ohne Erfolg. Im Juli 1622 erkundete der Kommandant Cornelis Reyersz Taiwan, um einen geeigneten Standort zur Errichtung eines Handelspostens zu finden. 1624 grĂŒndeten die NiederlĂ€nder unter Martinus Sonck auf der sandigen Halbinsel Tayouan (im heutigen Bezirk Anping) eine kleine Festung namens „Orange“. Das Fort wurde erweitert und in Fort Zeelandia umbenannt. Die Siedlung sollte als StĂŒtzpunkt fĂŒr den Handel zwischen China, Batavia und Japan sowie als Basis fĂŒr Unternehmungen gegen die portugiesischen und spanischen Rivalen dienen.

WĂ€hrend der Amtszeit von Gouverneur Pieter Nuyts (1627–1629) kam es zu Feindseligkeiten zwischen niederlĂ€ndischen und japanischen HĂ€ndlern, was dazu fĂŒhrte, dass Nuyts von dem japanischen HĂ€ndler Hamada Yahyƍe gefangen genommen wurde. 1662 vertrieb der Ming-Loyalist Zheng Chenggong die niederlĂ€ndische Garnison und grĂŒndete das Königreich Tungning. Dieses wurde 1683 von der Qing-Dynastie unterworfen, worauf Tainan die Hauptstadt der PrĂ€fektur Taiwan (Taiwan fu) wurde.

Damals gab es an der KĂŒste des heutigen Tainan die Taijiang-Lagune (ć°æ±Ÿć…§æ”·, TĂĄijiāng NĂšihǎi – „Taijiang-Binnenmeer“), die durch eine lange Nehrung vom offenen Meer abgeschirmt war. Fort Zeelandia lag an einer der Lagunen-Ausfahrten. Nach einem Sturm und einer großen Überflutung im Jahr 1823 Ă€nderte der Fluss Zengwen seinen Lauf, was zur Folge hatte, dass große Mengen Sediment in die Lagune eingetragen wurden und diese allmĂ€hlich verlandete. Als Überreste des einstigen Binnenmeeres existieren heute noch die Sicao-Lagune im Bezirk Annan, die Qigu-Lagune im gleichnamigen Bezirk und die Kunshen-Lagune im SĂŒdbezirk.

Seit dem 19. Jahrhundert

Ende des 19. Jahrhunderts wurde Tainan als Hauptstadt von Taipeh im Norden der Insel abgelöst. WĂ€hrend der Zeit der japanischen Herrschaft ĂŒber Taiwan (1895–1945) wurde Tainan im Wachstum von dem weiter sĂŒdlich gelegenen Kaohsiung (1895–1945: Takao), dessen Hafen und Industrie systematisch ausgebaut wurden, ĂŒberflĂŒgelt. Ab dem 1. Oktober 1920 war Tainan Verwaltungssitz der PrĂ€fektur Tainan.

Nach Ende der japanischen Herrschaft und der Übernahme Taiwans durch die Republik China wurde die PrĂ€fektur am 7. Januar 1946 in den Landkreis Tainan umgewandelt. Die StĂ€dte Tainan und Chiayi wurden aus dem Landkreis ausgegliedert und erhielten den Status kreisfreier StĂ€dte. Am 25. Oktober 1950 wurde der nördliche Teil des Landkreises Tainan von diesem abgetrennt und in die neuen Landkreise Chiayi und Yunlin unterteilt. Am 25. Dezember 2010 wurde der Landkreis Tainan aufgelöst und an die Stadt angegliedert. Diese erhielt den Status einer regierungsunmittelbaren Stadt. Alle bisherigen Landkreisgemeinden erhielten den Status von Stadtbezirken.

Am 6. Februar 2016 war die Stadt von dem Erdbeben in Kaohsiung 2016 betroffen, das zu SchĂ€den an Bauten und Infrastruktur fĂŒhrte und 116 Menschenleben forderte.

Tainan ist heute eine moderne Großstadt. Die Vergangenheit ist jedoch ĂŒberall lebendig: Alte Tempel, Überreste 400 Jahre alten Forts und GebĂ€ude aus der Zeit der japanischen Herrschaft zeugen von der Verbundenheit mit der traditionellen chinesischen Kultur und der wechselhaften Geschichte der Insel.

Tainan beherbergt die NationaluniversitÀt Tainan und die Cheng-Kung-NationaluniversitÀt, zwei der Àltesten Hochschulen Taiwans.

Spuren aus kolonialer Zeit

Fort Zeelandia wurde 1624 von der NiederlĂ€ndischen Ostindien-Kompanie VOC im heutigen Bezirk Anping erbaut und war ein bedeutender militĂ€rischer Außenposten der Kompanie. Die Festung bestand aus einem inneren und Ă€ußeren Fort und diente dem Schutz der niederlĂ€ndischen Handelsinteressen in der Region. 1662 wurde die Festung nach einem monatelangen Belagerungskrieg von Zheng Chenggong (Koxinga) eingenommen, was das Ende der niederlĂ€ndischen Herrschaft auf Taiwan markierte. Heute sind Teile der Festung als Altes Fort Anping (漉ćčłć€ć Ą Anping Gubao) eine bedeutende historische StĂ€tte inklusive Museum.

Nach der Niederschlagung eines chinesischen Aufstands beschloss die niederlĂ€ndische Kolonialregierung, neben Fort Zeelandia noch eine Festung zur Kontrolle SĂŒdtaiwans zu errichten. 1653 wurde Fort Provintia fertiggestellt, in dem neben 500 Soldaten auch Verwaltungseinheiten stationiert wurden. Von 1661 bis 1683 war Fort Provintia Verwaltungssitz des Königreichs Tungning. Obwohl der Großteil des alten Forts nicht erhalten ist, dient das GelĂ€nde noch heute der Erinnerung an die koloniale Vergangenheit.

Die Alte Anping-Straße im unmittelbaren Umfeld des Forts Zeelandia ist die wohl Ă€lteste Straße Taiwans und wurde zur niederlĂ€ndischen Kolonialzeit gebaut. Die meisten heute anliegenden GebĂ€ude sind im Stil der taiwanischen Stadtplanung der Qing-Dynastie errichtet. Die Straße war ursprĂŒnglich nur 2–3 m breit, wurde jedoch 2004 auf DrĂ€ngen von Anwohnern aus BrandschutzgrĂŒnden verbreitert.

Das heutige Krankenhaus Tainan wurde 1896 zu Beginn der japanischen Kolonialzeit gegrĂŒndet und war Teil der japanischen BemĂŒhungen, die Gesundheitsinfrastruktur Taiwans zu modernisieren. UrsprĂŒnglich als Staatliches Krankenhaus Tainan errichtet, wurde es nach dem Ende der japanischen Herrschaft 1945 von der taiwanischen Regierung ĂŒbernommen und umbenannt.

Die Tainan NationaluniversitĂ€t wurde 1899 wĂ€hrend der frĂŒhen japanischen Kolonialzeit als Tainan Normal School etabliert. Nach der Übergabe Taiwans an die Republik China diente die UniversitĂ€t mehrere Jahrzehnte vor allem der Ausbildung von LehrkrĂ€ften. Seit 2004 ist sie allgemeine NationaluniversitĂ€t und gilt heute als eine der renommiertesten UniversitĂ€ten Taiwans. Sie unterhĂ€lt zahlreiche Partnerschaften, u. a. zur Tsinghua-UniversitĂ€t, der UniversitĂ€t Heidelberg und der FU Berlin.

Die alte Magistratsresidenz wurde 1900 im englischen Kolonialstil als Residenz fĂŒr den japanischen PrĂ€fekturgouverneur Imai Konichi erbaut. Im Zuge des Zweiten Chinesisch-Japanischen Kriegs wurde im sĂŒdöstlichen GebĂ€udeteil ein Luftschutzbunker eingerichtet. Nach der Nutzung durch verschiedene Behörden öffnete 2015 im GebĂ€ude ein CafĂ©.

Der Bahnhof von Tainan wurde 1900 zur Vernetzung mit anderen großen StĂ€dten Taiwans gebaut. Trotz einer kompletten Neuerrichtung aufgrund von SturmschĂ€den 1911, Gleiserweiterungen 1936, KriegsschĂ€den durch amerikanische Luftangriffe 1945, einem Einsturz der Lobby 2017 und mehreren Renovierungen ist der historische Stil des GebĂ€udes von 1936 bis auf die Änderung der Fassadenfarbe von hellgelb zu weiß erhalten geblieben. Ein zwischenzeitlich im Obergeschoss eingezogenes Restaurant und ein Bahnhofshotel mussten wieder schließen. Bis 2026 sollen alle Gleise in den Untergrund verlegt werden.

Die Alishan-Waldbahn wurde 1912 von der japanischen Kolonialregierung erbaut, um den Transport von Zedern- und Taiwanienholz aus den WĂ€ldern des Alishan-Gebirges zu ermöglichen. Das Projekt erleichterte die Ausbeutung der natĂŒrlichen Ressourcen Taiwans. Die Eisenbahn, die durch BerghĂ€nge und WĂ€lder verlĂ€uft, diente hauptsĂ€chlich der Holzindustrie, entwickelte sich aber bereits in den 1930er Jahren auch zu einer Touristenattraktion. Die Strecke fĂŒhrt durch 50 Tunnel und ĂŒber zahlreiche spektakulĂ€re HolzbrĂŒcken. Auch nach dem Ende der Abholzung 1988 blieb die Bahn als kulturelles Erbe und beliebte Touristenattraktion erhalten.

Das GebÀude des ehemaligen Landgerichts wurde 1912 im westlichen Stil erbaut und spiegelt die Modernisierung und Institutionalisierung des Rechtswesens wÀhrend der japanischen Kolonialzeit wider. Heute beherbergt es das Tainan Judicial Museum.

Die Tainan Second Senior High School wurde 1914 als Taiwan Governor’s Palace Tainan Middle School zur Ausbildung japanischer Jugendlicher gegrĂŒndet. Trotz umfangreicher Umbauarbeiten wurde der toskanische Stil der GebĂ€ude großteils beibehalten.

Der ehemalige Sitz der PrĂ€fektur in Tainan wurde 1916 wĂ€hrend der japanischen Kolonialzeit unter dem Einfluss europĂ€ischer Baustile erbaut. Das VerwaltungsgebĂ€ude mit Mansarddach und neoklassizistischen Elementen war nach einigen SchĂ€den aus dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang dem Verfall ausgesetzt. Nach einer Restauration 1999 beherbergt es seit 2003 das Nationalmuseum fĂŒr taiwanische Literatur.

Der Tainan Park (Zhongshan Park) wurde 1917 von der japanischen Kolonialverwaltung angelegt, um der wachsenden Bevölkerung Tainans einen öffentlichen Erholungsraum zu bieten und der japanischen Herrschaft Prestige zu verleihen. Die japanische Gartenarchitektur mit Elementen traditioneller taiwanischer Kultur ist bis heute bei Touristen und einheimischer Bevölkerung beliebt.

Die National Tainan First Senior High School (zur Kolonialzeit Tainan Prefectural Second High School, ab 1945 Taiwan Provincial Tainan First High School) wurde 1922 etabliert, um den Nachwuchs der japanischen kolonialen Elite auszubilden. Die japanischen GebÀude im neobarocken Stil sind bis heute gut erhalten.

Das ehemalige GebĂ€ude der Polizeibehörde von Tainan wurde 1931 im Art-dĂ©co-Stil errichtet und diente bis 2011 als Zentrale Polizeidienststelle. Die ursprĂŒngliche khakifarbene Glasur wurde zwischenzeitlich zur Vereinheitlichung mit dem in Taiwan fĂŒr PolizeigebĂ€ude ĂŒblichen Rot, vor einigen Jahren jedoch wieder durch die Originalfarbe ersetzt. Heute ist es das GebĂ€ude 1 des Kunstmuseums Tainan.

Die Cheng-Kung-NationaluniversitĂ€t (NCKU) wurde 1931 von der japanischen Kolonialverwaltung als Technische Höhere Schule Tainan gegrĂŒndet. Seit 1956 werden auch nichttechnische StudiengĂ€nge angeboten. Durch moderne GebĂ€ude ergĂ€nzt, beherbergt der Campus historische GebĂ€ude und Beispiele fĂŒr die japanische koloniale Architektur. Die NCKU gilt als eine der renommiertesten UniversitĂ€ten Taiwans und unterhĂ€lt u. a. Partnerschaften zur TU Darmstadt, University of Manchester und der KU Leuven.

Das Hayashi-Kaufhaus wurde 1932 als zweites Kaufhaus Taiwans (zwei Tage nach dem Juyuan-Kaufhaus in Taipeh) eröffnet. Nach dem Ende der Kolonialzeit diente es verschiedenen Zwecken und stand zeitweise leer. 2014 öffnete es erneut als Kaufhaus. Viele historische Elemente, u. a. der Torii-Schrein im obersten Stockwerk, ein Loch durch amerikanische Bombardierung aus dem Zweiten Weltkrieg und ein historischer Mosaikfußboden im Aufzug erinnern an die Vergangenheit des GebĂ€udes.

Die Alte Xinhua-Straße hat ihre UrsprĂŒnge in der japanischen Kolonialzeit, wĂ€hrend der sie ab 1937 als wichtiges Handelszentrum fungierte. Aufgrund der verkehrsgĂŒnstigen Lage zwischen den Bergen und der Stadt florierte die Wirtschaft in dieser Region und es entstanden viele GebĂ€ude im Barockstil. Heute sind viele der historischen Bauwerke, die auch Art-dĂ©co-EinflĂŒsse aufweisen, gut erhalten und prĂ€gen das Bild der Straße.

Geographie

Das Gebiet der Stadt wird vom Landkreis Chiayi im Norden, der Stadt Kaohsiung im SĂŒden und Osten sowie der Taiwanstraße im Nordwesten begrenzt. Der westliche Teil gehört zur intensiv landwirtschaftlich genutzten Jianan-Ebene, der grĂ¶ĂŸten Ebene Taiwans, an die sich östlich eine HĂŒgellandschaft anschließt. Im Ă€ußersten Osten befinden sich AuslĂ€ufer des Alishan-Gebirges. Das KĂŒstengebiet ist von zahlreichen Lagunen und KanĂ€len durchzogen. Hier hat Tainan Anteil am Taijiang-Nationalpark.

Klima

Die Jahresmitteltemperatur betrĂ€gt etwa 24 °C und der Jahresniederschlag liegt bei 1700 mm. Das Klima Tainans ist stark durch den SĂŒdwest-Monsun geprĂ€gt, der in den Sommermonaten Mai bis August den meisten Regen bringt. Der Nordost-Monsun, der in den Monaten Oktober bis MĂ€rz weht, verliert dagegen seine Regenwolken schon an der NordwestkĂŒste Taiwans bzw. im Zentralgebirge. Im Ergebnis sind die Sommer in Tainan subtropisch bis tropisch warm und regenreich, die Wintermonate milde und trocken. Die Taifun-Saison, in der tropische StĂŒrme auftreten können, dauert von Juli bis Oktober.

Verkehr

Tainan wird von den wichtigsten Verkehrsachsen Westtaiwans durchquert. Die Stadt verfĂŒgt ĂŒber einen Bahnhof der Taiwanischen Eisenbahn mit Zugverbindungen nach Norden (Keelung/Taipeh/Taichung) und SĂŒden (Kaohsiung, Pingtung). Die Taiwanische Hochgeschwindigkeitsbahn (THSR) verlĂ€uft außerhalb des Stadtzentrums. Ihr einziger Bahnhof liegt nahe dem Technologiepark Tainan im sĂŒdlichen Stadtbezirk Guiren. ExpresszĂŒge halten hier nicht.

Autobahnen und Express-Straßen verbinden Tainan mit anderen Orten auf Taiwan. Die Stadt hat einen Seehafen und mehrere kleinere FischereihĂ€fen zur Taiwanstraße. Der Flughafen Tainan im SĂŒdbezirk wird sowohl zivil als auch militĂ€risch genutzt und von lokalen Fluggesellschaften wie TransAsia Airways angeflogen.

Administrative Gliederung

Am 25. Dezember 2010 wurde der umliegende Landkreis Tainan in die Stadt Tainan eingegliedert. Dadurch wurde die Einwohnerzahl von knapp 800.000 auf knapp 1,9 Millionen mehr als verdoppelt, die StadtflĂ€che von 175,6 kmÂČ auf 2.191 kmÂČ mehr als verzehnfacht.

Die Stadt Tainan ist heute in 37 Bezirke (捀, QĆ«) eingeteilt. Sechs Bezirke gehören zu der im SĂŒdwesten gelegenen Kernstadt, die weiteren 31 Bezirke sind aus den zuvor eigenstĂ€ndigen StĂ€dten und Gemeinden des Landkreises Tainan hervorgegangen.

Wirtschaft

In Tainan gibt es sechs FischereihĂ€fen (æŒæžŻ, YĂșgǎng): zwei im Bezirk Beimen (Heliao (èš”ćŻź, HĂ©liĂĄo) und Beimen (挗門, BěimĂ©n)), zwei im Bezirk Jiangjun (Jiangjun (ć°‡è», JiāngjĆ«n) und Qingshan (é’ć±±, QÄ«ngshān)), und je einen im Bezirk Qigu (Xiashan (䞋汱, XiĂ shān)) und im Bezirk Annan (Sihcao (ć››è‰, SĂŹcǎo)). Außerdem fungiert auch der Hafen Anping (漉ćčłæžŻ, ĀnpĂ­ng gǎng) als Fischereihafen.

UniversitÀten und Hochschulen

Tainan ist Sitz mehrerer UniversitÀten und Hochschulen.

  • Cheng-Kung-NationaluniversitĂ€t (NCKU)
  • SĂŒd-Taiwan-UniversitĂ€t fĂŒr Naturwissenschaft und Technik (STUST)
  • Christliche Chang-Jung-UniversitĂ€t (CJCU)
  • Kun-Shan-UniversitĂ€t (KSU)
  • NationaluniversitĂ€t Tainan (NUTN)
  • Nationale KunstuniversitĂ€t Tainan (TNNUA)
  • Technische UniversitĂ€t Tainan (TUT)
  • Fernost-UniversitĂ€t (FEU)
  • Kang-Ning-UniversitĂ€t (UKN)
  • Chia-Nan-UniversitĂ€t fĂŒr Pharmazie und Naturwissenschaft (CHNA)
  • Chung-Hwa-UniversitĂ€t fĂŒr Medizintechnik (HWAI)
  • Nan-Jeon-UniversitĂ€t fĂŒr Naturwissenschaften und Technik (NJU)
  • Shoufu-UniversitĂ€t Taiwan (TSU)

Tempel

Einige der zahlreichen Tempel Tainans zÀhlen zu den am besten erhaltenen Beispielen traditioneller chinesischer Kultur in Taiwan. Bedeutend sind unter anderem:

  • Der Ă€lteste Konfuziustempel Taiwans (è‡șć—ć­”ć­ć»Ÿ) aus dem Jahr 1665 in der Nanmen-Straße
  • Der dem Kriegsgott Guan Yu gewidmete Tempel Sidian Wumiao (ç„€ć…žæ­Šć»Ÿ) in der Yongfu-Straße
  • Der benachbarte Mazu-Tempel Da Tianhou Gong (性怩搎柟), der fĂŒr seine Schnitzereien bekannt ist
  • Der Tempel der fĂŒnf Konkubinen, der den Konkubinen gewidmet ist, die lieber mit ihrem Prinzen sterben wollten und Selbstmord begingen als sich der Qing-Dynastie zu ergeben
  • Der ć»¶ćčłéƒĄçŽ‹ç„  (Yanping Junwang Ci) an der Kaishan-Straße, ein Schrein fĂŒr Zheng Chenggong (Koxinga), einen Getreuen der Ming-Dynastie, der im Jahr 1662 die NiederlĂ€nder aus Taiwan vertrieb.

Im Viertel Luermen (Bezirk Annan) befinden sich zwei weitere bekannte, der Göttin Mazu gewidmete Tempel:

  • Der 1684 erbaute Luermen Mazu Miao (éčżè€łé–€ćȘœç„–ć»Ÿ) mit einem um die Zeit der TempelgrĂŒndung entstandenen Bildnis der Göttin
  • Der Zhengtong Luermen Shengmu Miao (æ­Łç”±éčżè€łé–€è–æŻć»Ÿ), ein umfangreicher GebĂ€udekomplex.

PartnerstÀdte

Tainan hat offizielle Kontakte zu vielen StĂ€dten oder anderen Verwaltungseinheiten im In- und Ausland aufgenommen. Es werden SchwesterstĂ€dte und FreundschaftsstĂ€dte unterschieden. Im Folgenden sind beide mit Datum des Abschlusses des Abkommens aufgefĂŒhrt.

SchwesterstÀdte

FreundschaftsstÀdte

Museen

  • Chimei Museum

Söhne und Töchter der Stadt

  • Jen-Hsun Huang (* 1963), Unternehmer
  • Lisa Su (* 1969), Unternehmerin
  • Enzo (* 1973), Autor und Illustrator von BilderbĂŒchern
  • Wang Shi-ting (* 1973), Tennisspielerin
  • Wang Chien-ming (* 1980), Baseballspieler (Washington Nationals)
  • Huang Yi-Hua (* 1984), Tischtennisspielerin
  • Huang Liang-chi (* 1992), Tennisspieler
  • I-Hua Wu (* 1994), Model
  • Tzuyu (* 1999), PopsĂ€ngerin und Mitglied der sĂŒdkoreanischen Girlgroup Twice

Weblinks

  • Offizielle Website der Stadt (englisch)

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

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auch:

ISO 3166-2:
Bezeichnung der Region: District, Hsien

Fläche ca.: 2035.00 km²

Länge der Grenze ca.: km


Ausdehnung / Grenzen (dezimale Koordinaten nach WGS 84):
nördlichster Punkt: 23.414
südlichster Punkt: 22.896
westlichster Punkt: 120.06
östlichster Punkt: 120.653

 
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