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Staat Informationen : Suriname

Informationen:


Suriname (niederl√§ndisch [syňźriňąnaňźm…ô], deutsch [ňązuňź Ā…™ňĆnaňźm…ô]), deutsch auch Surinam ([ňązuňź Ā…™ňĆnam]), Sranantongo Sranan ([sraňźňąnaŇč]), ist ein Staat in S√ľdamerika.

Er grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an Franz√∂sisch-Guayana, im S√ľden an Brasilien und im Westen an Guyana. Das Land verdankt seinen Namen wahrscheinlich dem Stamm der Surinen, der durch die Arawak aus diesem Gebiet vertrieben wurde. Nationalfeiertag ist der 25.¬†November, der Tag der Unabh√§ngigkeit von den Niederlanden im Jahr 1975.

Geografie

Suriname ist mit einer Fl√§che von 163.820¬†km¬≤ das kleinste unabh√§ngige Land S√ľdamerikas. Mit einer Bev√∂lkerungsdichte von rund vier Einwohnern je Quadratkilometer ist es, neben dem √úbersee-D√©partement Franz√∂sisch-Guayana, das am d√ľnnsten besiedelte Land S√ľdamerikas und einer der am d√ľnnsten bewohnten Staaten weltweit.

Topografie

Hinter einer maximal 80¬†km breiten sumpfigen K√ľstenebene steigt das Land stufenf√∂rmig empor und bildet die Suriname-Hochebene, die Nordabdachung des Berglandes von Guayana, aus der in der s√ľdlichen H√§lfte des Landes drei umfangreiche Gebirgsketten, das Wilhelminagebirge, das Eilerts-de-Haan-Gebirge und das Tumuk-Humak-Gebirge, herausragen. Die h√∂chste Erhebung ist der Julianatop mit 1280 Metern.

Klima

Das Klima ist feucht-tropisch. Von Anfang Dezember bis Anfang Februar dauert die kleine, von Ende April bis Mitte August die große Regenzeit. Dazwischen liegen von Anfang Februar bis Ende April die kleine und von Mitte August bis Anfang Dezember die große Trockenzeit. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 24 und 36 Grad Celsius.

Die Niederschlagsmenge steigt von der K√ľste (etwa 1500¬†mm) ins Landesinnere (bis fast 3000¬†mm im S√ľdosten) an. Die Jahreszeiten folgen der Bewegung der innertropischen Konvergenzzone (ITC), wobei die Grenzen zwischen den Jahreszeiten vor allem im K√ľstenbereich durch den Einfluss des Atlantischen Ozeans und der dazugeh√∂rigen Seewindzirkulation nicht scharf zu trennen sind.

Umwelt

Nach dem im Januar 2021 ver√∂ffentlichten Environmental Performance Index, Zustand und Dynamik des Umweltsystems, belegte Suriname 2020 den 81. Platz von 180 L√§ndern. Im WeltRisikoBericht 2021 liegt das Land auf Rang 77 von 181 Staaten mit dem h√∂chsten Risiko, dass ein extremes Naturereignis zu einer Katastrophe f√ľhrt.

Binnengewässer

Gro√üe Fl√ľsse sind der Suriname, der Saramacca, der Coppename und die Grenzfl√ľsse Corantijn und Maroni. Alle Fl√ľsse verlaufen von S√ľden nach Norden.

Von 1960 bis 1965 wurde zur Stromerzeugung der Brokopondo-Stausee angelegt. Er liegt im Nordosten von Suriname und bedeckt eine Fläche von maximal 1560 km².

Schlammbänke

Entlang der surinamischen K√ľste liegen acht gro√üe Schlammb√§nke, die im Durchschnitt 20¬†km breit sind und sich rund 15¬†km weit in den Atlantik ausstrecken. Der Schlick stammt zu 90 bis 95¬†% vom Amazonas.

Flora und Fauna

Suriname kennt eine große Vielfalt an Flora und Fauna. Aus europäischer Sicht wurden beide erstmals durch Maria Sibylla Merian weitergehend erschlossen, die von 1699 bis 1701 naturwissenschaftliche Studien betrieb und ihre Ergebnisse in ihrem Werk Metamorphosis insectorum Surinamensium veröffentlichte. Anlässlich der Unabhängigkeit erhielt Suriname 1975 eine der Originalausgaben von den Niederlanden als Geschenk.

Noch immer besteht circa 80¬†% des Grundgebietes aus Regenwald mit unter anderem mehr als 1000 Baumarten. Dieser Urwald ist Teil des gr√∂√üten tropischen Regenwaldes auf der Welt, des Amazonas-Regenwalds, dessen gr√∂√üter Teil auf brasilianischem Hoheitsgebiet liegt. Das surinamische Buschland ist daher ein beliebter Studienplatz f√ľr Biologen aus der ganzen Welt. Einige Bewohner (Fauna) des Regenwaldes sind unter anderem der Kaiman, der Jaguar, das Faultier, der Tapir, das Capybara, das G√ľrteltier, der Br√ľllaffe und der Papagei. Anzumerken ist noch, dass auf den Str√§nden bei Galibi besondere Populationen von Meeresschildkr√∂ten (von den Kariben Aikanti genannt) zur Eiablage verweilen.

Wie in den meisten tropischen Ländern ist die Natur auch in Suriname gefährdet durch Raubbau, wie unter anderem Entwaldung durch Rodungen, Bauxitminen und Verschmutzung als Folge von circa 2000 bis 3000 legalen und illegalen Goldminen.

Allerdings hat Suriname eine lange Historie auf dem Gebiet des Naturschutzes. Hier sind verschiedene Organisationen, wie beispielsweise die staatlichen Beh√∂rden, Dienst van‚Äôs Lands Bosbeheer (LBB), Stichting Natuurbehoud Suriname (STINASU) und der WWF bem√ľht, die vorhandenen nat√ľrlichen √Ėkosysteme zu sch√ľtzen.

Suriname besitzt elf Naturschutzgebiete, einen Naturpark und vier besondere Umweltgebiete (Multiple-use management areas), im K√ľstenbereich liegende Mehrzweckareale.

Städte

Im Jahr 2021 lebten 66 Prozent der Einwohner Surinames in Städten. Neben der Hauptstadt Paramaribo sind nur die Grenzstädte Albina und Nieuw-Nickerie sowie Lelydorp von einiger Bedeutung.

Bevölkerung

Demografie

Suriname hatte 2021 gesch√§tzte 613.000 Einwohner. Das j√§hrliche Bev√∂lkerungswachstum betrug + 1,0¬†%. Zum Bev√∂lkerungswachstum trug ein Geburten√ľberschuss (Geburtenziffer: 18,2 pro 1000 Einwohner vs. Sterbeziffer: 8,7 pro 1000 Einwohner) bei. Die Anzahl der Geburten pro Frau lag 2021 statistisch bei 2,3, die der Region Lateinamerika und die Karibik betrug 1,9. Die Lebenserwartung der Einwohner Surinames ab der Geburt lag 2021 bei 70,3 Jahren (Frauen: 73,6, M√§nner: 67,2). Der Median des Alters der Bev√∂lkerung lag im Jahr 2021 bei 27,9 Jahren. Im Jahr 2021 waren 26,5 Prozent der Bev√∂lkerung unter 15 Jahre, w√§hrend der Anteil der √ľber 64-J√§hrigen 7,3 Prozent der Bev√∂lkerung betrug.

Sehr viele Einwohner aus Suriname sind ausgewandert. Im Jahre 2015 lebten laut der UN 237.000 im Land geborene Personen im Ausland (die meisten davon in den Niederlanden), was einer Auswanderungsquote von 30,4 % der Bevölkerung entsprach.

Bevölkerungsstruktur

Der gr√∂√üte Teil der Bev√∂lkerung ist in den St√§dten und D√∂rfern der K√ľstenebene angesiedelt, davon 241.000 in der Hauptstadt Paramaribo. Die ethnische Herkunft der Bev√∂lkerung ist sehr heterogen, was sich auch in Religionszugeh√∂rigkeit und den Muttersprachen zeigt. Die Bev√∂lkerung besteht nach dem Ergebnis der 8. Volksz√§hlung im Jahre 2012 aus 541.638 Personen:

  • 37,4¬†% (202.500 Personen) afrikanischer Herkunft ‚Äď die sich in zwei Gruppen aufteilen:
    • 21,7¬†% (117.567 Personen) rechnen sich zur Gruppe der Maroons, niederl√§ndisch Marrons. Sie sind Nachkommen von vor 1863 gefl√ľchteten Sklaven. Der surinamische Regenwald bot ihnen ein Versteck, und es entstanden Stammesverb√§nde, in denen sich noch heute viele Elemente der westafrikanischen Kultur, Sprache und Religion wiederfinden. Die beiden gr√∂√üten Gruppen sind die Ndyuka und Saramaccaner,
    • 15,7¬†% (84.933 Personen) bezeichnen sich als Kreolen, Nachkommen ehemals aus Afrika verschleppter Sklaven, die nicht ins Landesinnere gefl√ľchtet waren. Nach der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1863 und dem Ablauf der darauf folgenden zehnj√§hrigen Arbeitspflicht haben sie sich auf den Plantagen und vor allem in der Hauptstadt Paramaribo niedergelassen und sich dort teilweise mit anderen Bev√∂lkerungsgruppen vermischt,
  • 27,4¬†% (148.443 Personen) indischer Herkunft ‚Äď die sog. Hindustanen,
  • 13,7¬†% (73.975 Personen) sind Javaner,
  • 13,4¬†% (72.340 Personen) z√§hlen sich zur gemischten Gruppe,
  • 07,6¬†% (40.985 Personen) z√§hlen sich anderen Gruppen zugeh√∂rig, wie beispielsweise den Chinesen, Arabern (syrischen Christen, Pal√§stinensern und Libanesen), Europ√§ern und Indigenen,
  • 00,6¬†% (3.395 Personen) unbekannt.

Sprachen

Die Amtssprache ist Niederl√§ndisch. Seit 2005 ist Suriname Mitglied der Nederlandse Taalunie (‚ÄěNiederl√§ndische Sprachunion‚Äú). Mehr als 500 W√∂rter aus dem surinamisch-niederl√§ndischen Sprachgebrauch wurden in die neueste Version (2005) des W√∂rterbuches, des ‚ÄěGr√ľnen B√ľchleins‚Äú (Groene Boekje), aufgenommen. Nach einer Sprachuntersuchung, die in Verbindung mit dem Eintritt von der Sprachunion in Auftrag gegeben wurde, ist Niederl√§ndisch f√ľr 60¬†% der Surinamer die Muttersprache. Es wird in der Verwaltung, im Parlament, im Unterricht, im Handel, in den Medien und im t√§glichen Leben auch als Schriftsprache gebraucht. Bei der Volksz√§hlung vom August 2004 stellte sich heraus, dass das Niederl√§ndische Umgangssprache in 46,6¬†% der Haushalte in Suriname ist; in der Hauptstadt Paramaribo liegt der Wert mit 66,4¬†% noch um einiges h√∂her.

Neben dem Niederl√§ndischen sind vor allem die Kreolsprache Sranantongo (ehemals abwertend Taki-Taki genannt), die von fast der gesamten Bev√∂lkerung als Erst- oder Zweitsprache gesprochen wird, die Muttersprachen der verschiedenen Bev√∂lkerungsgruppen sowie Englisch weit verbreitet. Sranantongo, oder kurz Sranan, war urspr√ľnglich die Sprache der Kreolen, ist heute aber auch die Lingua franca auf der Stra√üe. Weitere Umgangssprachen sind ein dem Hindi √§hnlicher Ausgleichsdialekt, das Sarnami Hindi, Javanisch, die Kreolsprachen der Marrons, wie das Saramaccaans und Aukaans, diverse indigene Sprachen, s√ľdliche Dialekte des Chinesischen, der syrische Dialekt des Arabischen sowie Portugiesisch der sephardischen Juden. Dazu kommt in den letzten Jahren brasilianisches Portugiesisch durch die zahlreich meist illegal eingewanderten brasilianischen Goldsucher (Garimpeiros).

Mittlerweile weitgehend außer Gebrauch ist die Pidgin-Sprache Ndyuka-Trio Pidgin (nicht zu verwechseln mit Ndyuka, das eine Form des Aukaans ist und oft synonym dazu gebraucht wird). In Suriname werden insgesamt 17 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen.

Religion

Angaben nach Religionszugehörigkeit (Ergebnis der 8. Volkszählung 2012):

  • 48,4¬†% Christen
  • 22,3¬†% Hindus
  • 13,9¬†% Muslime
  • 12,3¬†% andere oder keine Religionszugeh√∂rigkeit
  • 03,2¬†% unbekannt

Unter den christlichen Religionsgemeinschaften gibt es eine Vielzahl von Konfessionen. Hierunter sind die r√∂misch-katholische Kirche, die Herrnhuter Br√ľdergemeine, die Reformierte Kirche, die Lutheraner, die Pfingstbewegung, die Zeugen Jehovas, die Methodisten etc. vertreten. Daneben gibt es noch eine kleine j√ľdische Glaubensgemeinschaft ‚Äď siehe hierzu auch Jodensavanne und Fotogalerie Paramaribo. Schlie√ülich sind auch noch indigene s√ľdamerikanische Religionen sowie √ľberlieferte Kulte traditioneller afrikanischer Religionen vertreten.

Der Weltgebetstag im März 2018 wurde von Frauen aus Suriname vorbereitet.

Bildung

Bis zum Alter von 12 Jahren besteht Schulpflicht. Sie wird weitgehend befolgt. Eine Minderheit der Bevölkerung sind Analphabeten. Davon sind die meisten weiblich. Die Universität des Landes ist die Anton de Kom Universiteit van Suriname.

Gesundheit

Die Gesundheitsausgaben des Landes betrugen im Jahr 2020 7,0¬†% des Bruttoinlandsprodukts. Im Jahr 2017 praktizierten in Suriname 11,5 √Ąrztinnen und √Ąrzte je 10.000 Einwohner. Die Sterblichkeit bei unter 5-j√§hrigen betrug 2021 17,2 pro 1000 Lebendgeburten. Die Lebenserwartung der Einwohner Surinames ab der Geburt lag 2021 bei 70,3 Jahren.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Suriname wurde ca. 3000 v. Chr. erstmals von Menschen besiedelt. Die gr√∂√üten rezenten Indigene-St√§mme waren Arawak und Kariben; die Arawak waren die ersten, die im Gebiet Surinames siedelten, sp√§ter wurden sie von Kariben unterworfen. Sowohl Arawak als auch Kariben siedelten an der K√ľste und in der Savanne; kleinere Indigene-St√§mme, wie die Akurio, Tiriy√≥, Wayarekule, Warao und Wayana, lebten in den Regenw√§ldern.

Als erster Europ√§er entdeckte Christoph Kolumbus 1498 die K√ľste, 1499 erforschte eine Expedition unter dem Kommando von Amerigo Vespucci und Alonso de Ojeda die K√ľste genauer. Vicente Y√°√Īez Pinz√≥n erforschte 1500 das Landesinnere.

Eine erste dauerhafte europ√§ische Siedlung wurde 1651 von Engl√§ndern im Auftrag von Francis Willoughby eingerichtet. 1667 nahmen die Niederlande die Kolonie ein. Durch den im selben Jahr geschlossenen Frieden von Breda blieb es beim Status quo. Die Engl√§nder behielten die eingenommene niederl√§ndische Kolonie Nieuw Amsterdam (das sp√§tere New York) und die Niederl√§nder ihrerseits das eroberte Suriname. Daher spricht man auch von einem Tauschhandel. Nach dem Dritten Englisch-Niederl√§ndischen Krieg wurde dieser Zustand 1674 mit dem Frieden von Westminster offiziell. 1683 wurde die Soci√ęteit van Suriname als neue Eigent√ľmerin gegr√ľndet. Bis zu ihrer Aufhebung 1795 sollte diese Gesellschaft, mit ihren Entscheidungstr√§gern, den wechselnden Direktoren in Amsterdam und den von ihnen entsandten Gouverneuren, die wechselvolle Geschichte Surinames entscheidend mitbestimmen. Auch die benachbarten Gebiete Berbice und Essequibo, die ungef√§hr das heutige Guyana ausmachen, wurden durch die Niederlande im 17. Jahrhundert kolonisiert. Zusammen mit Suriname bildeten sie das so genannte Niederl√§ndisch-Guayana. In der ersten H√§lfte des 18. Jahrhunderts bl√ľhte die Landwirtschaft in Niederl√§ndisch-Guayana. Mit Hilfe afrikanischer Sklaven wurden Zuckerrohr, Kaffee, Baumwolle und Kakao angebaut. W√§hrend die Niederlande an Frankreich angeschlossen waren, besetzten die Briten 1799‚Äď1802 und 1804‚Äď1815 Niederl√§ndisch-Guayana. Das heutige Gebiet Surinames wurde nach der Niederlage Napoleon Bonapartes zur√ľckgegeben, das heutige Guyana blieb im Besitz Gro√übritanniens. Die R√ľckgabe wurde im Britisch-Niederl√§ndischer Vertrag von 1814 geregelt. Er enthielt eine Erkl√§rung dar√ľber, dass kein niederl√§ndischer B√ľrger mehr am Sklavenhandel beteiligt sein durfte. Tats√§chlich endete der Sklavenhandel und die Einfuhr von Sklaven in Suriname erst ab 1826.

Abschaffung der Sklaverei

Am 1. Juli 1863 wurde die Sklaverei abgeschafft, allerdings mussten die ehemaligen Sklaven noch f√ľr zehn Jahre (Periode der sogenannten Staatstoezicht) als bezahlte Arbeiter auf den Plantagen arbeiten. Mit Abschaffung der Sklaverei wurde den Eigent√ľmern vom niederl√§ndischen Staat eine Entsch√§digung (staat van tegemoetkoming) von 300 Gulden pro Sklave f√ľr den ‚ÄěVerlust‚Äú gezahlt. Insgesamt kamen am 1. Juli 1863 ca. 35.000 Sklaven frei. Au√üerdem mussten von der Kolonialverwaltung erstmals Nachnamen an die Sklavenhaushalte vergeben werden. Bei der Vielzahl der Namen kam es hierbei zu den skurrilsten Wortsch√∂pfungen.

Kontraktarbeiter

Um den entstehenden Mangel an Arbeitskräften in der Plantagenwirtschaft auszugleichen, wurden ab 1873 Kontraktarbeiter aus Britisch-Indien, dem Kaiserreich China und Niederländisch-Indien (heute Indonesien) nach Suriname gebracht.

Weg zur Unabhängigkeit

Suriname setzte im Jahr 1866 erste vorsichtige Schritte auf dem Weg zur Demokratie und Selbstverwaltung. Nach den Wahlen vom 5. April 1866 wurde die Koloniale Staten als Volksvertretung gebildet. Sie bestand aus 13 Mitgliedern, neun gewählten und vier durch den Gouverneur ernannten Abgeordneten.

Am 9. Dezember 1948 f√ľhrte man das allgemeine Wahlrecht ein; auch Frauen waren wahlberechtigt. Die Abgeordnetenzahl erh√∂hte sich auf 21.

Im Jahr 1954 erhielten Suriname wie auch die Niederl√§ndischen Antillen den Status eines gleichberechtigten und sich selbst verwaltenden Teils des K√∂nigreichs der Niederlande. 1973 begann die √∂rtliche Verwaltung mit dem K√∂nigreich der Niederlande Verhandlungen √ľber die Unabh√§ngigkeit, und am 25. November 1975 wurde Suriname unabh√§ngig. Das aktive und passive Frauenwahlrecht wurde best√§tigt.

Zeit der Militärdiktatur

Nach einer Phase der politischen Instabilit√§t und durch eine gestiegene Unzufriedenheit, vor allem unter den in den Niederlanden ausgebildeten und 1975 nach Suriname zur√ľckgekehrten Milit√§rs, kam es am 25. Februar 1980 zu einem Putsch, auch Sergeantencoup genannt, getragen von 16 jungen Unteroffizieren unter F√ľhrung von Oberfeldwebel Desi Bouterse. Die Milit√§rs setzten die Regierung unter Premierminister Henck A. E. Arron ab. Dieser Staatsstreich wurde von einem Gro√üteil der Bev√∂lkerung begr√ľ√üt, da sie sich einen R√ľckgang der Korruption und eine Steigerung des Lebensstandards davon versprach. Auch die niederl√§ndische Regierung akzeptierte anfangs die neuen Machthaber, die einen achtk√∂pfigen Nationalen Milit√§rrat (NMR) unter Vorsitz des Feldwebels Badrissein Sital bildeten. Weitere Mitglieder des NMR waren: Bouterse (auf dem Weg zum Befehlshaber), Oberfeldwebel Roy Horb, Feldwebel Laurens Neede, Leutnant Michel van Rey (als einziger mit Offizierausbildung) und drei weitere Unteroffiziere. Die f√ľr den 27. M√§rz 1980 vorgesehenen Wahlen wurden ausgesetzt, und zum Regierungschef wurde √ľberraschend der parteipolitisch nicht aktive Arzt Hendrick Chin A Sen ernannt. Nachdem auf Betreiben von Bouterse drei Mitglieder des Rates, Vorsitzender Sital, Chas Mijnals und Stanley Joeman, unter der Anklage, einen Gegencoup zu planen, entwaffnet und verhaftet worden waren, wurde am 13. August 1980 der Notstand ausgerufen, die Verfassung au√üer Kraft gesetzt und das Parlament aufgel√∂st. Der seit 1975 im Amt befindliche Pr√§sident Johan Henri Eliza Ferrier trat auf Druck der Milit√§rs zur√ľck. Das Amt des Pr√§sidenten √ľbernahm nun auch der bisherige Regierungschef Hendrick R. Chin A Sen, und das neu gegr√ľndete Militair Gezag (Milit√§rkommando, F√ľhrung), bestehend aus Bouterse und Horb, r√ľckte nun auch offiziell in das politische Machtzentrum auf.

Am 4. Februar 1982 trat Hendrick R. Chin A Sen wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Nationalen Milit√§rrat √ľber den politischen und wirtschaftlichen Kurs des Landes zur√ľck, und der Jurist und Politiker Fred Ramdat Misier √ľbernahm das Amt des Pr√§sidenten.

Die Politik der Niederlande √§nderte sich gegen√ľber Suriname, als Milit√§rs am 8. Dezember 1982 f√ľnfzehn Oppositionelle im Fort Zeelandia ermordeten (siehe Dezembermorde). Die Zeit zwischen 1986 und 1992 war gepr√§gt durch einen Guerillakrieg im Dschungel, bei dem die Stadt Albina fast vollst√§ndig zerst√∂rt wurde. Die offiziellen Regierungstruppen wurden von Desi Bouterse gef√ľhrt und die Opposition durch seinen ehemaligen Leibw√§chter Ronnie Brunswijk. Die Gruppe um Brunswijk wurde auch als ‚ÄěJungle Commando‚Äú bekannt. Der Krieg wurde teilweise mit √§u√üerster Grausamkeit gef√ľhrt. Am 29. November 1986 griff eine milit√§rische Einheit das Dorf Moiwana an, brannte das Haus von Ronnie Brunswijk nieder und t√∂tete mindestens 35 Personen, die meisten davon Frauen und Kinder.

Nach den im Mai 2007 ver√∂ffentlichten Tageb√ľchern von Ronald Reagan (The Reagan Diaries) hatte die niederl√§ndische Regierung 1986, nach dem Massaker in Moiwana, ein milit√§risches Eingreifen in Suriname gepr√ľft. Den Haag wollte so das Milit√§rregime von Desi Bouterse st√ľrzen. Hierzu richtete Den Haag ein Hilfeersuchen an die Vereinigten Staaten f√ľr den Transport von 700 niederl√§ndischen Soldaten vom Korps Mariniers. Die USA zogen das Hilfeersuchen in Erw√§gung, bevor jedoch eine Entscheidung getroffen wurde, zog die niederl√§ndische Regierung ihr Ersuchen wieder zur√ľck.

Am 30. November 2007 begann der Prozess vor dem Krijgsraad, dem Kriegs- oder Milit√§rgericht in Boxel, s√ľdlich von Paramaribo, gegen die wegen Beteiligung an der Ermordung von 15 Oppositionellen der Milit√§rdiktatur am 8. Dezember 1982 Beschuldigten. An insgesamt 25 Personen wurden formell Vorladungen zugestellt. Kurz vor Abschluss des Strafprozesses wurde am 4. April 2012 im Parlament mit 28 Stimmen der Regierungskoalition, bei 12 Gegenstimmen der Opposition, eine Amnestie-Gesetzeserweiterung verabschiedet. Hierdurch wurde den Angeklagten, einschlie√ülich des Hauptangeklagten, Pr√§sident Desi Bouterse, wegen der Dezember-Morde von 1982 Amnestie gew√§hrt.

Wiederherstellung der Demokratie

Unter internationalem Druck ‚Äď unter anderem durch die sinkende finanzielle Unterst√ľtzung der Niederlande ‚Äď wurde 1987 die demokratische Ordnung mit Hilfe der sogenannten ‚Äěalten Parteien‚Äú (aus der Zeit vor 1980) wiederhergestellt. Seit 1987 wird die Staatsf√ľhrung somit wieder demokratisch gew√§hlt, jedoch haben einige der alten Milit√§rs immer noch Einfluss auf die Politik und den Alltag des Landes. Deutlich wurde dies im Jahre 2010, als Desi Bouterse am 19. Juli vom Parlament zum neuen Pr√§sidenten von Suriname gew√§hlt wurde.

Die gemeinn√ľtzige, nichtstaatliche Organisation Center for a Secure Free Society (SFS) nennt Suriname in einem im M√§rz 2017 ver√∂ffentlichten Bericht: ‚ÄěDas neue Paradigma eines kriminalisierten Staates‚Äú.

Politik

Politisches System

Suriname ist eine repräsentative Demokratie mit parlamentsgebundener Exekutivgewalt, basierend auf dem 1987 geänderten Grundgesetz.

Die Parlamentswahlen finden turnusm√§√üig alle f√ľnf Jahre statt. Suriname hat ein Einkammersystem, die Nationalversammlung (De Nationale Assembl√©e, DNA). Die DNA w√§hlt mit Zwei-Drittel-Mehrheit den Pr√§sidenten und Vizepr√§sidenten. Der Pr√§sident wiederum ernennt und entl√§sst die Minister. Falls in der DNA nach zwei Wahlg√§ngen keine Zwei-Drittel-Mehrheit auf einen Kandidaten entf√§llt, tritt die Vereinigte Volksversammlung (Verenigde Volksvergadering, VVV) zur Wahl des Pr√§sidenten und Vizepr√§sidenten zusammen; die Vereinigte Volksversammlung besteht aus einem Wahlkollegium von Mitgliedern der DNA (51 Parlamentarier) und Abgeordneten der regionalen R√§te.

Bei den Parlamentswahlen am 25. Mai 2020 wurde die Vooruitstrevende Hervormings Partij (VHP) von Chan Santokhi mit 20 Sitzen stärkste Partei. Am 13. Juli 2020 wurde in einer Sondersitzung der Nationalversammlung von Suriname Chan Santokhi zum Präsidenten und Ronnie Brunswijk von der Algemene Bevrijdings- en Ontwikkelingspartij (ABOP) zum Vizepräsidenten von Suriname gewählt.

Rechtssystem und Rechte

Die Rechtsprechung erfolgt im Namen der Republik aufgrund geltenden Rechts, durch unabhängige Richter und Gerichte. Homosexualität in Suriname ist ab 18 Jahren legal.

Politische Indizes

Außenpolitik

Grenzkonflikte

Nachdem im Juni 2000 Suriname seine maritimen Gebietsanspr√ľche gegen√ľber Guyana milit√§risch durch den Einsatz von zwei Patrouillenbooten gegen das kanadische Unternehmen CGX Energy Inc. durchgesetzt und damit den Bau einer Bohrinsel verhindert hatte, rief der Staat Guyana im Februar 2004 den St√§ndigen Schiedshof, Permanent Court of Arbitration (PCA), mit Sitz in Den Haag zur Kl√§rung des Grenzstreites an.

In Absprache mit dem PCA gaben die Pr√§sidenten Ronald Venetiaan und Bharrat Jagdeo am 20. September 2007 das unanfechtbare Urteil des f√ľnfk√∂pfigen Schiedsgerichtes vom 17. September 2007 √∂ffentlich bekannt. Das Schiedsgericht sprach von dem rohstoffreichen Meeresgebiet an Guyana 33.152 km¬≤ und an Suriname 17.871¬†km¬≤ zu. Beide Staatsoberh√§upter begr√ľ√üten die Entscheidung und die Beilegung des Streites. Der Urteilsspruch macht es m√∂glich, dass √Ėlkonzerne mit der Erkundung und Erschlie√üung des K√ľstenbeckens beginnen k√∂nnen. Dort werden unter dem Meeresgrund √Ėlreserven von 15 Milliarden Barrel und Gasvorkommen von 1,2 Billionen Kubikmeter vermutet.

Nach bisherigen Untersuchungen liegen vermutlich die meisten dieser Vorkommen auf guyanischer Seite. Auch der Bereich, der im Juni 2000 zum milit√§rischen Eingreifen durch Suriname gef√ľhrt hat und das Unternehmen CGX Energy zum R√ľckzug zwang, liegt innerhalb des an Guyana zugewiesenen Gebietes. Die von Guyana f√ľr diese Aktion geforderte Entsch√§digung von 34 Millionen US-Dollar wurde vom Tribunal abgewiesen.

Das Schiedsgericht hat weiter best√§tigt, dass der gesamte Corantijnfluss zum surinamischen Hoheitsgebiet geh√∂rt. Hiermit hat Suriname die Kontrolle √ľber den gesamten Schiffsverkehr ab der M√ľndung auf dem Corantijn.

Diaspora

Ein gro√üer Teil der Bev√∂lkerung lebt als Arbeitsmigranten im Ausland, allein in den Niederlanden leben rund 345.000 Menschen surinamischer Herkunft (Stand: 1. Januar 2011). Viele von ihnen emigrierten zur Zeit der Unabh√§ngigkeit, nach dem Staatsstreich 1980 oder nach den ‚ÄěDezembermorden‚Äú von 1982. F√ľr die surinamische Gemeinschaft bedeutete diese Abwanderung einen erheblichen Aderlass, da auch ein gro√üer Teil des geschulten Kaders das Land verlie√ü oder nach Abschluss des Studiums nicht zur√ľckkehrte. Dies hatte erhebliche negative Auswirkungen auf vielerlei Gebieten (Talentabwanderung).

Auf der anderen Seite hat eine Untersuchung der Universität Utrecht (hier: Utrecht School of Economics) ergeben, dass im Jahre 2006 von 70 % der in den Niederlanden lebenden Surinamern oder Niederländern surinamischer Abstammung 125 Millionen Euro nach Suriname transferiert wurden. Hiervon profitierten 47 % der surinamischen Haushalte.

Militär

Bei den Verhandlungen zur Vorbereitung der Unabh√§ngigkeit von Suriname zwischen den niederl√§ndischen und surinamischen Delegationen wurde auf Wunsch von Suriname die Gr√ľndung einer Armee unter dem Namen Surinamische Kriegsmacht (SKM) vereinbart.

Bis zur Autonomie wurden Surinamer wie auch die sogenannten autochthonen Niederl√§nder zum milit√§rischen Dienst eingezogen. Einige blieben danach als Berufsmilit√§rs in der Kolonialarmee, die in Suriname den Namen Troepenmacht in Suriname (TRIS) hatte. Mit der anstehenden Unabh√§ngigkeit entschieden sich die meisten niederl√§ndischen Surinamer, in der niederl√§ndischen Armee zu bleiben. Es bestand also die Gefahr, dass die zum 25. November 1975 neu zu gr√ľndende SKM ohne Kader und sogar ohne Befehlshaber dastehen w√ľrde. Um dieser Situation zuvorzukommen, wurde beschlossen, die surinamischen Berufsmilit√§rs, die aus den Niederl√§ndischen Streitkr√§ften in die SKM wechseln w√ľrden, neben ihrem surinamischen Sold noch mit einer von den Niederlanden zu bezahlenden Zulage zu entlohnen. Erst nach dieser Regelung konnte das zur Bildung der SKM erforderliche Milit√§rkader verpflichtet werden. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass zur Betreuung dieser Gruppe eine niederl√§ndische Milit√§r-Mission (NMM) als Bestandteil der niederl√§ndischen Botschaft in Paramaribo gegr√ľndet werden sollte. Als erster Leiter und Milit√§r-Attach√© wurde Oberst (Kolonel) Hans Valk berufen. Durch die vereinbarte finanzielle Regelung kam es allerdings zur Bildung von zwei Gruppen Milit√§rs innerhalb der SKM. Eine, die in Suriname der SKM beigetreten war und bei gleichem Rang keine Zulage erhielt, und eine, die bei gleicher Position durch die Zulage ein erheblich h√∂heres Einkommen hatte.

Mit der Souver√§nit√§ts√ľbernahme wurde die TRIS aufgehoben und das Material, Vorr√§te und Geb√§ude durch die neu gegr√ľndete SKM, die sp√§ter in surinamische nationale Armee (SNL) umbenannt wurde, √ľbernommen.

Die Streitkr√§fte Surinames umfassen ca. 2000 Soldaten. Zudem verf√ľgt das Land √ľber eine kleine Lufteinheit, die unter anderem seit 1998/1999 mit zwei in Spanien hergestellten Transportflugzeugen vom Typ CASA C 212-200 ausger√ľstet ist. Sie ist auf der Luftwaffenbasis Zorg en Hoop in Paramaribo stationiert. Seit Anfang 2015 verf√ľgt die Luftwaffe au√üerdem √ľber drei HAL Chetak Helikopter, die f√ľr insgesamt rund 13,4 Millionen US-Dollar von der Hindustan Aeronautics Ltd. (HAL) geliefert wurden.

Im November 2012 wurden f√ľr die K√ľstenwache drei Patrouillenboote (Fast Patrol Boats) bei der franz√∂sischen Firma OCEA f√ľr insgesamt 16 Millionen EUR bestellt und Mitte 2013 geliefert. Hiermit soll die K√ľstenwache zum besseren Schutz der territorialen Gew√§sser und der Grenzfl√ľsse Corantijn und Maroni verst√§rkt werden.

Zurzeit (2015) verf√ľgt Suriname √ľber eine reine Berufsarmee. Die im Grundgesetz vorgesehene milit√§rische Dienstpflicht wurde ausgesetzt.

Administrative Gliederung

Suriname ist in zehn Distrikte unterteilt. Die Distrikthauptst√§dte sind in Klammern angef√ľgt.

  • Brokopondo, 15.909 Einwohner, 7364¬†km¬≤ (Brokopondo)
  • Commewijne, 31.420 Einwohner, 2353¬†km¬≤ (Nieuw Amsterdam)
  • Coronie, 3391 Einwohner, 3902¬†km¬≤ (Totness)
  • Marowijne, 18.294 Einwohner, 4627¬†km¬≤ (Albina)
  • Nickerie, 34.233 Einwohner, 5353¬†km¬≤ (Nieuw-Nickerie)
  • Para, 24.700 Einwohner, 5393¬†km¬≤ (Onverwacht)
  • Saramacca, 17.480 Einwohner, 3636¬†km¬≤ (Groningen)
  • Sipaliwini, 37.065 Einwohner, 130.567¬†km¬≤ (direkt verwaltet von Paramaribo)
  • Wanica, 118.222 Einwohner, 443¬†km¬≤ (Lelydorp)
  • Paramaribo, 240.924 Einwohner, 182¬†km¬≤ (Hauptstadtdistrikt)

(insgesamt: 541.638 Einwohner in Suriname; Census 2012)

Die zehn Distrikte sind wiederum in 62 Ressorts (Verwaltungseinheiten) dezentralisiert.

Wirtschaft

Allgemein

Zur Zeit der Kolonialisierung war Suriname die wohl profitabelste Plantagenkolonie der Niederlande, vor allem Zucker wurde exportiert. Von den fr√ľher betriebenen Zuckerm√ľhlen (Zuckerrohr-Plantagen) war Mari√ęnburg bei Paramaribo die letzte. Hiervon sind nur noch Ruinen vorhanden. Neben Gold werden noch Mineral√∂l, Holz, Reis, Bananen und Fisch exportiert. Bis etwa 2015 hatte Bauxit einen erheblichen Exportanteil. Seit 1995 ist Suriname Mitglied der Caricom. Das BIP pro Kopf betrug 2016 6.333 US-Dollar, damit lag das Wohlstandsniveau ungef√§hr vergleichbar mit dem von Peru und im Mittelfeld der Staaten Lateinamerikas.

Suriname erwirtschaftete zwischen 2004 und 2008 einen Handels√ľberschuss von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar. Die Rohstoffe Gold, √Ėl und Bauxit sorgten f√ľr durchschnittlich 81¬†% aller Exporteinkommen in diesen Jahren. Mittlerweile (Stand: 2021) hat Gold den gr√∂√üten Exportanteil.

Nach der Welt-Konkurrenz-Rangliste des Weltwirtschaftsforums, The Global Competitiveness Report 2009‚Äď2010, belegt Suriname den 102. Platz von 133 untersuchten L√§ndern. Der im September 2009 ver√∂ffentlichte Index bewertet die globale Wettbewerbsf√§higkeit der untersuchten Volkswirtschaften. Nach diesem Bericht ist in Suriname der ineffizient funktionierende √∂ffentliche Dienst das gr√∂√üte Hindernis f√ľr Investoren.

In dem am 18. August 2011 durch den Internationalen W√§hrungsfonds (IWF) ver√∂ffentlichten Article IV Consultation-Staff Report bekam Suriname als eines von wenigen L√§ndern in der Welt eine positive Beurteilung. Die Aussichten f√ľr die surinamische Wirtschaft werden in dem Report als g√ľnstig beschrieben. Ein solides √∂konomisches Fundament, geringe Schulden und g√ľnstige Einkommen aus Grundstoffen haben das Land gegen die weltweit anhaltende √∂konomische Krise besch√ľtzt. Nach dem Report des IWF wuchs die Wirtschaft 2010 mit 4,5¬†%. Dieser Zuwachs war vor allem dem gestiegenen Export von Grundstoffen und lokalen Bauaktivit√§ten zu verdanken.

Am 10. Juli 2012 stufte Fitch Ratings die Kreditw√ľrdigkeit von Suriname von B+ nach BB herauf, siehe auch Rating#Ratingskalen. Begr√ľndet wird die Erh√∂hung unter anderem mit dem kontinuierlichen wirtschaftlichen Wachstum und der flexiblen Reaktion im Umgang mit inl√§ndischen und ausl√§ndischen Ersch√ľtterungen, mit einem durchschnittlichen wirtschaftlichen Wachstum von 4,4¬†% im Jahr 2011 und einem 2012 gesch√§tzten Wachstum von 4,9¬†% im Jahr 2013. Diese Zahlen brachten das Land auf einen F√ľnf-Jahres-Durchschnitt der weit √ľber der 3,5-%-Grenzlinie der BB-Kategorie lag.

In seinem Bericht vom 22. Februar 2017 stufte Fitch Ratings die Kreditw√ľrdigkeit von Suriname √ľber BB und B+ nach B‚ąí zur√ľck. Begr√ľndet wird die Herabstufung mit der sich verschlechternden Wirtschaft des Landes und seiner Schuldenlast. Auch die Perspektiven werden negativ bewertet.

Wegen der stark gestiegenen Staatsverschuldung stufte Fitch Ratings am 16. Januar 2020 die Kreditw√ľrdigkeit von Suriname von B‚ąí nach CCC zur√ľck.

Auch die Kredit-Ratingagentur Standard & Poor‚Äôs stufte Suriname am 1. April 2020 von B auf CCC+ zur√ľck. Die Herabstufung wird mit der langfristigen Staatsverschuldung und den ungedeckten Schulden f√ľr eine 550-Millionen-US-Dollar-Anleihe begr√ľndet, die bis 2026 l√§uft. Der negative Ausblick spiegelt das Potenzial f√ľr eine Reduzierung in den n√§chsten 12 Monaten wider, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen, die Steuereinnahmen oder die Verf√ľgbarkeit von Finanzmitteln nicht verbessern.

Wie schon Fitch Ratings und Standard & Poor‚Äôs stufte auch die Ratingagentur Moody‚Äôs am 14. April 2020 die Kreditw√ľrdigkeit von Suriname von B2 nach B3 herab.

Nachdem Fitch Ratings am 2. Juli erneut die Kreditw√ľrdigkeit von Suriname von CCC nach C herabstufte, folgte am 6. Juli 2020 auch Moody‚Äôs mit der Herabstufung wegen der hohen Staatsschuld und dem Mangel an Fremdw√§hrung von B3 nach Caa3.

Nach Sch√§tzungen des US-Geheimdienstes CIA lag die Arbeitslosenquote im Jahr 2017 bei 8,9¬†%, dazu ist Unterbesch√§ftigung weit verbreitet. 2010 arbeiteten 11,2¬†% aller Arbeitskr√§fte in der Landwirtschaft, 19,5¬†% in der Industrie und 69,3¬†% im Dienstleistungssektor. Die Gesamtzahl der Besch√§ftigten wurde f√ľr 2014 auf 144.000 gesch√§tzt.

Nach Angaben des Algemeen Bureau voor de Statistiek (ABS) (Amt f√ľr Statistik in Suriname) betrugen die Inflationsraten in den Jahren 2020, 2021, 2022 und 2023 60,8¬†%, 60,7¬†%, 54,6¬†% und 55,6¬†%. Bei der Ermittlung der Preisbewegungen wurden 316 Artikel ber√ľcksichtigt. Die Inflationszahlen bei der Centrale Bank van Suriname.

Laut Amt f√ľr Statistik von Suriname betrug die Geldentwertung innerhalb eines Jahres ‚Äď vom August 2021 bis August 2022 ‚Äď 39,1¬†%. Die monatliche Inflationsrate stieg im August gegen√ľber dem Juli 2022 um 4¬†%.

Kennzahlen

Alle BIP-Werte sind in US-Dollar (Kaufkraftparität) angegeben.

Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hatte der deutsche Außenhandel mit Suriname im Jahre 2011 ein Volumen von 26,5 Millionen EUR. Hiervon entfielen 5,1 Millionen EUR auf die Einfuhr und 21,4 Millionen EUR auf die Ausfuhr. Bei der Ausfuhr belegte Suriname den 165. Platz von 234 Ländern.

Im Jahre 2012 steigerte sich der Au√üenhandelssaldo mit dem Handelspartner Suriname auf 35,1 Millionen EUR. Hiervon entfielen 12,4 Millionen EUR auf die Einfuhr und 22,7 Millionen EUR auf die Ausfuhr. Die L√§nderrangfolge blieb bei der Ausfuhr gegen√ľber 2011 unver√§ndert.

F√ľr das Jahr 2019 betrug der deutsche Au√üenhandel mit Suriname 27,5 Millionen EUR. Hiervon entfielen 1,5 Millionen EUR auf die Einfuhr und 26 Millionen EUR auf die Ausfuhr.

Bodenschätze

Bauxit

Eine wichtige St√ľtze der surinamischen Wirtschaft war jahrzehntelang die Gewinnung von Bauxit durch die amerikanische Alcoa (Aluminum Company of America), ihr Tochterunternehmen Suriname Aluminum Company (Suralco) und der australisch-britischen BHP Billiton. Vor allem w√§hrend des Zweiten Weltkriegs nahm die Produktion f√ľr die Kriegsindustrie stark zu und Suriname hatte 1950 einen Anteil von √ľber 25¬†% an der weltweiten Bauxitproduktion. 1975, im Jahr der Unabh√§ngigkeit, war Suriname der drittgr√∂√üte Bauxit-Produzent der Welt.

Sowohl BHP Billiton im Jahre 2008 als auch Alcoa mit ihrer Tochter Suralco im Jahre 2015 haben ihre Aktivitäten in Suriname beendet. Seit 2015 wird in Suriname kein Bauxit mehr gefördert und verarbeitet.

√Ėl

Im Dezember 1980 wurde die Staatliche Surinamische √Ėlgesellschaft (Staatsolie Maatschappij Suriname N.V.) gegr√ľndet. In Kooperation mit Gulf Oil begann im Februar 1982 die √Ėlf√∂rderung auf der ehemaligen Plantage Catharina Sophia im Tambaredjogebiet, Distrikt Saramacca. Bis Ende 2004 wurden ungef√§hr 55 Millionen Barrel Roh√∂l gef√∂rdert. Seit 1997 verf√ľgt Staatsolie auch √ľber eine Erd√∂lraffinerie. Um die vor der surinamischen K√ľste vermuteten √Ėlvorkommen zu erschlie√üen und zu f√∂rdern, wurden 2004 unter anderem mit der Repsol Investitions- und Beteiligungsvertr√§ge geschlossen. Auch DEA ist im Juni 2013 √ľber ein ‚ÄěFarm-in-Abkommen‚Äú in die Lizenz Block 52 vor der K√ľste von Suriname eingestiegen.

Staatsolie √ľbernahm im September 2011 die Texaco-Tankstellen in Suriname von Chevron. Mit Inbetriebnahme der erweiterten Raffinerie zur Herstellung von Motorenbenzin und Dieselkraftstoff im Dezember 2014 vermarktet Staatsolie √ľber diese Tankstellen ihre Produkte.

Im Juni 2015 unterzeichnete Staatsolie-Direktor Rudolf Elias mit der Apache Corporation einen Produktionsbeteiligungsvertrag f√ľr den Offshore-Block 58 vor der surinamischen K√ľste. Nachdem Apache im Dezember 2019 erste erfolgreiche Bohrungen durchgef√ľhrt hatte, schloss sie zur weiteren Finanzierung des Projekts ein Joint Venture mit der Total S.A. Im Januar 2020 wurden die erfolgreichen Bohrungen und die √Ėl- und Gasfunde im Block 58 vor der surinamischen K√ľste dann √∂ffentlich. Drei Monate sp√§ter meldete Apache und Total einen zweiten betr√§chtlichen √Ėlfund im Block 58.

Gold

Durch den gestiegenen Goldpreis wird dieser Rohstoff zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle. Gr√∂√üter Goldproduzent in Suriname ist das kanadische Unternehmen Iamgold. Iamgold produziert seit 2004 im Distrikt Brokopondo im Goldtagebau Rosebel. Nach der bis 2011 laufenden Konzession flossen allerdings nur 5¬†% des Umsatzes in die surinamische Staatskasse. In dem neu abzuschlie√üenden Rahmenvertrag mit Iamgold sollte der Staatsanteil deutlich erh√∂ht werden. Iamgold gab im Jahresbericht f√ľr 2010 bekannt, dass insgesamt 12.300 Kilogramm Gold in Brokopondo abgebaut wurden. Au√üerdem teilte das Unternehmen mit, dass es im Jahr 2010 484 US-Dollar gekostet habe, eine Feinunze (troy ounce) Gold zu produzieren. Der durchschnittliche Goldpreis lag 2010 bei rund 1225 US-Dollar per Feinunze.

Im Juni 2013 schloss die surinamische Regierung einen neuen Konzessionsvertrag mit Iamgold. Die Umsatzbeteiligung Surinames betr√§gt anstelle der bisherigen 5¬†% jetzt 30¬†%. Die Laufzeit des Vertrages betr√§gt 15 Jahre. Im Jahre 2012 produzierte die Rosebel-Mine 382.000 Feinunzen Gold bei Produktionskosten von 671 US-Dollar pro Unze, und die Abbauw√ľrdigkeit wurde auf mehr als 19 Jahre gesch√§tzt.

Tourismus

Nach einem Report der Weltorganisation f√ľr Tourismus (UNWTO) ist die Zahl der Touristen, die in den letzten Jahren Suriname besuchten, st√§ndig gestiegen. Im Jahre 2010 kamen 204.000, 2011 220.000 (Steigerung von 7,9¬†%) und im Jahre 2012 240.000 (Steigerung von 8,9¬†%) Touristen nach Suriname. Surinams Einnahmen aus dem Tourismussektor betrugen diesem Bericht zufolge in den Jahren 2010 und 2011 jeweils 61 Millionen US-Dollar.

Nach Angaben der Milit√§rpolizei, die in Suriname die Pass- und Grenzkontrollen durchf√ľhrt, reisten zwischen dem 1. Dezember 2016 und dem 1. Dezember 2017 insgesamt 1170 Personen mit deutscher Nationalit√§t ein.

Im Jahr 2017 kamen laut Stichting Toerisme Suriname (STS) 278.000 Touristen nach Suriname. Das ist eine Steigerung von 8,0¬†% gegen√ľber dem Vorjahr mit 256.000 Besuchern.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste im Jahr 2016 Ausgaben von umgerechnet 664 Millionen US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 470 Millionen US-Dollar gegen√ľber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in H√∂he von 5,4¬†% des BIP.
Die Staatsverschuldung betrug 2005 660 Millionen US-Dollar oder 37,0 % des BIP.

Der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche betrug:

  • Gesundheit: 6,2 (2006)
  • Bildung: 5,9 (1991)
  • Milit√§r: 0,6 (2006)

Infrastruktur

Luftfahrt

In Suriname gibt es eine staatliche Luftfahrtgesellschaft, die Surinam Airways, und zwei Flugh√§fen, den internationalen Flughafen Suriname/Zanderij beim Dorf Zanderij mit rund 210.000 angekommenen Passagieren (2011) und den kleinen Flughafen Zorg en Hoop in Paramaribo. Von hier aus werden die unwegsamen D√∂rfer im Buschland ‚Äď vor allem in der Trockenzeit, wenn die Fl√ľsse nicht schiffbar sind ‚Äď und die legalen und illegalen Goldfelder versorgt. Au√üerdem nutzt das Milit√§r den Flugplatz.

Eisenbahn

Suriname besitzt keine funktionierende Eisenbahnverbindung mehr, seit die Lawabahn 1987 stillgelegt wurde.

Straßennetz

Das Stra√üennetz von Paramaribo ist √ľberwiegend asphaltiert. Gleiches gilt f√ľr die etwa 380¬†km lange Ost-West-Verbindung zwischen den Grenzorten Albina im Osten und Nieuw-Nickerie im Westen, nach S√ľden zum circa 50¬†km von Paramaribo entfernt liegenden Flughafen (Zanderij), nach Paranam (Aluminiumh√ľtte) und weiter nach S√ľden √ľber Berg en Dal, Brownsweg nach Atjoni/Pokigron am S√ľdende des Stausees. Ebenso sind die Hauptstra√üen der gr√∂√üeren Ortschaften (siehe administrative Gliederung) asphaltiert. Die restlichen Wegeverbindungen sind Sand- und Schotterpisten. In Suriname herrscht Linksverkehr.

Wasserverkehr

In Suriname gibt es etwa 1200¬†km befahrbare Wasserwege. Fl√ľsse sind der wichtigste Transportweg in die D√∂rfer im Buschland. √úber die Grenzfl√ľsse Maroni von Albina nach Franz√∂sisch-Guayana und dem Corantijn von Nieuw-Nickerie nach Guyana gibt es F√§hrverbindungen.

H√§fen: Paramaribo, Paranam (Umschlagplatz f√ľr Bauxit), Moengo, der ehemalige Bauxitort im Distrikt Marowijne, Wageningen (agrarische Produkte, Reis und Bananen) und Nieuw-Nickerie im Distrikt Nickerie.

Die erste und einzige Br√ľcke, die Jules Wijdenbosch-Br√ľcke, in der Hauptstadt Paramaribo √ľber den Suriname wurde erst am 20. Mai 2000 durch den damaligen Pr√§sidenten Jules Albert Wijdenbosch er√∂ffnet.

Kultur

Medien

In Suriname sind an 32 Radio- und 19 Fernsehstationen Lizenzen vergeben worden. Hiervon haben die mit Abstand meisten Sender ihren Sitz in Paramaribo (21 Radio- und 16 Fernsehstationen). Die Sendungen von Radio Apintie k√∂nnen nicht nur auf Kurzwelle bei guten Empfangsbedingungen nach Mitternacht im 60-Meter-Tropenband in Europa empfangen werden, sondern stehen auch als Audio-/Video-Live-Stream im Internet zur Verf√ľgung.

Es erscheinen sechs Tages- und vier Wochenzeitungen, hierunter zwei kleine konfessionelle Bl√§tter. Die Auflagen pro Zeitung schwanken zwischen rund 8000 und 60 St√ľck.

Im Jahr 2021 nutzten 65,9 Prozent der Einwohner Surinames das Internet.

Sport

Fußball

Die beliebteste Sportart in Suriname wird durch den Surinaamse Voetbal Bond (SVB) organisiert.

  • Surinamische Fu√üballnationalmannschaft
  • Surinamische Fu√üballnationalmannschaft der Frauen

Olympische Spiele

Das Surinaams Olympisch Comité wurde 1959 ins Internationale Olympische Komitee aufgenommen.

Special Olympics

Special Olympics Suriname wurde in den sp√§ten 1970er Jahren gegr√ľndet und nahm mehrmals an Special Olympics Weltspielen teil. Der Verband hat seine Teilnahme an den Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin angek√ľndigt. Die Delegation wird vor den Spielen im Rahmen des Host Town Programs von Halle betreut.

Siehe auch

  • Feiertage in Suriname
  • Niederl√§ndische Kolonien

Literatur

  • Bernhard Conrad: Suriname ‚Äď Mit Weltkulturerbe Paramaribo (Reisef√ľhrer). Books on Demand, 2019, ISBN 978-3-7494-2881-6.¬†
  • Magic Geography: Suriname ‚Äď Geographical Curiosities. Nord Alps, 2023, ISBN 979-82-2371893-2 (englisch).¬†
  • Hans Buddingh': Geschiedenis van Suriname. Het Spectrum, Utrecht 2000 (3. Auflage), ISBN 90-274-6762-5.
  • Leo Dalhuisen, Maurits Hassankhan (Hrsg.): Geschiedenis van Suriname. Walburg Pers, Zutphen 2018 (5. Auflage), ISBN 978-94-6249-278-3.
  • August Kappler: Leben und Reisen im tropischen Regenwald, Erlebnisse und Erfahrungen w√§hrend eines 43j√§hrigen Aufenthalts in Holl√§ndisch Guyana/Surinam 1836‚Äď1879. Herausgegeben und eingeleitet von Lars Martin Hoffmann. Edition Erdmann in der Marixverlag GmbH, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-801-7 [Neuauflage der Ausgabe: Holl√§ndisch-Guiana; Erlebnisse und Erfahrungen w√§hrend eines 43j√§hrigen Aufenthalts in der Kolonie Surinam. Commissions-Verlag von W. Kohlhammer, Stuttgart 1881].
  • Eric Kastelein: Oog in oog met Paramaribo. Verhalen over het herinneringserfgoed. Standbeelden, gedenkzuilen, plaquettes, borstbeelden, gedenkstenen LM Publishers, Volendam 2020, ISBN 978-94-6022-503-1.
  • Michiel van Kempen: Een geschiedenis van de Surinaamse literatuur. De Geus, Breda 2003 (2 B√§nde), ISBN 90-445-0277-8.

Weblinks

  • Offizielle Website der Regierung mit Links zum Pr√§sidentenb√ľro und den Ministerien, niederl√§ndisch
  • Website des Parlamentes der Republik Suriname
  • B√ľro f√ľr Statistik Suriname, niederl√§ndisch
  • Offizielle L√§nderinformationen zu Suriname von Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

Region Regionen (0)

Abk Name O
SR.BR Brokopondo  
SR.CM Commewijne  
SR.CR Coronie  
SR.MA Marowijne  
SR.NI Nickerie  
SR.PR Para  
SR.PM Paramaribo  
SR.SA Saramacca  
SR.SI Sipaliwini  
SR.WA Wanica  
 

Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

 

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

 

Touren in diesem Staat Touren in diesem Staat

 

Bücher und Karten Bücher und Karten

Flagge: Suriname

Name englisch: Suriname
Hauptstadt: Paramaribo
Kfz: SME
ISO: SR
ISO3: SUR
Fläche: 163270 km²
Tld: .sr
Wärung Einheit: SRD
Währung: Dollar
Vorwahl: 597

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 6.0092832
südlichster Punkt: 1.837306
westlichster Punkt: -58.0705059
östlichster Punkt: -53.9510244


 
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