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Gebirge Karte: Fichtelgebirge

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

Zugehörigkeit: Europa » Fichtelgebirge
 

Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Fichtelgebirge

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Das Fichtelgebirge (tschechisch Smrńćiny) ist ein bis zu 1051 Meter hohes Mittelgebirge im Nordosten Bayerns und im Nordwesten Tschechiens.

Im Jahre 1971 wurde auf einer Fl√§che von 1020¬†km¬≤ der Naturpark Fichtelgebirge geschaffen. Kleinere Teile davon befinden sich im PŇôirodn√≠ park Smrńćiny (deutsch: Naturpark Fichtelgebirge) im Nordwesten Tschechiens. Der s√ľdliche Bereich des Naturraumes Fichtelgebirge, der Steinwald, liegt im Naturpark Steinwald.

Zur Etymologie des Namens siehe die Anmerkungen bei der Gemeinde Fichtelberg.

Geographie

Lage

Das Fichtelgebirge bedeckt eine Fl√§che von rund 1600 Quadratkilometern. Der weit √ľberwiegende Teil erstreckt sich auf den Osten des bayerischen Regierungsbezirks Oberfranken (Landkreise Wunsiedel, Hof und Bayreuth) und im S√ľdosten hat es Anteil am bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz (Landkreis Tirschenreuth). Zus√§tzlich reichen seine nord- sowie s√ľd√∂stlichen Teile auf tschechisches Territorium (zur Lage im Bezug auf umliegende Gebirge siehe Naturr√§umliche Gliederung).

Berge

Im nordwestlichen Schenkel des Fichtelgebirgshufeisens liegen dessen h√∂chster Berg, der Schneeberg (1051¬†m), westlich vorgelagert der langgezogene Bergr√ľcken der Hohen Heide mit ihrem gleichnamigen Gipfel Hohe Heide (848¬†m), der Waldstein mit dem Gro√üen Waldstein (877¬†m) und dem markanten Epprechtstein (798¬†m) sowie das Massiv des Kornbergs mit dem Gro√üen Kornberg (827¬†m). Der Selber Forst mit dem Wartberg (688¬†m) und der Liebensteiner Forst mit dem K√ľhb√ľhl (661¬†m) bildeten bis 1945 noch einen abschlie√üenden Nordostschenkel. Heute besteht dieser Schenkel aus dem Selber Forst und der Polensk√° vrchovina (deutsch etwa: Hirschfelder Hochland) mit dem GoethŇĮv vrch (deutsch: Goethestein; 670¬†m). Im s√ľd√∂stlichen Schenkel liegen der Steinwald mit der Platte (946¬†m), der Reichsforst mit dem Steinberg (705¬†m) und der Kohlwald mit dem Sieben-Linden-Berg (643¬†m) auf deutscher und dem V√Ĺhledy (deutsch: Oberkunreuthberg; 656¬†m) auf tschechischer Seite. Im s√ľdwestlichen Teil zwischen den beiden Schenkeln befinden sich der Ochsenkopf (1024¬†m), die K√∂sseine (939¬†m), die plateauartige K√∂nigsheide mit dem Hohberg (863¬†m) und die Nasse Heide (Kreuzsteingruppe) mit dem Kreuzstein (838¬†m) (f√ľr weitere Berge siehe Berge im Hohen Fichtelgebirge und Berge auf der Selb-Wunsiedler Hochfl√§che).

Naturräumliche Gliederung

Zusammen mit Th√ľringer Wald, Th√ľringer Schiefergebirge und Frankenwald bildet das Fichtelgebirge die naturr√§umliche Haupteinheitengruppe Th√ľringisch-Fr√§nkisches Mittelgebirge (Haupteinheitengruppe Nr. 39). Dabei ist das im Grundriss hufeisenf√∂rmige Fichtelgebirge im engeren Sinne die Haupteinheit Hohes Fichtelgebirge (Haupteinheit Nr. 394), das die Selb-Wunsiedler Hochfl√§che (Haupteinheit Nr. 395) mit dem darauf gelegenen Selber Forst von Nordwesten, S√ľdwesten und S√ľdosten umgibt.

Als naturr√§umliche Untereinheiten werden der Abschnitt von Kornberg mit Waldstein als Nordkamm (394-A), der Abschnitt von Schneeberg, Ochsenkopf, K√∂nigsheide und K√∂sseine als Westkamm (394-A), der Abschnitt von der K√∂sseine zum Steinwald als Pilgramsreuther Sattel (394-B), der Steinwald mit Reichsforst (N√∂rdlicher Steinwald) als Steinwald (394-C), der Kohlwald als Lausnitzer Randberge (394-D) und die Selb-Wunsiedler Hochfl√§che in das Selb-Wunsiedler H√ľgelland (395-A) und den Selber Forst (395-B) unterteilt.

Seit September 2010 existiert ein Neuentwurf der Naturräume Nordostbayerns, in dem unter anderem das Hohe Fichtelgebirge in mehrere eigenständige Naturräume zerfällt.

Am Nordostrand des Fichtelgebirges schlie√üen sich der Rehauer Forst und das Elstergebirge mit √úbergang zum Erzgebirge an, am S√ľdostrand folgt der Oberpf√§lzer Wald. Nach Nordwesten und Norden lassen sich der Frankenwald und das Vogtland geologisch klar abgrenzen. Gleiches gilt f√ľr das im S√ľdwesten angrenzende Fr√§nkische Bruchschollenland. Traditionell wird zumindest der s√ľd√∂stliche Teil der M√ľnchberger Hochfl√§che dem Fichtelgebirge zugeschlagen, jedoch ist diese geologisch anders aufgebaut als das Fichtelgebirge und wird daher als eigenst√§ndige naturr√§umliche Einheit angesehen. Somit grenzt der Frankenwald nicht unmittelbar an das Fichtelgebirge.

In der geomorphologischen Gliederung des Nachbarlandes Tschechien, in der kein Elstergebirge definiert ist, werden stattdessen AŇ°sk√° vrchovina (deutsch: Ascher Bergland), Hazlovsk√° pahorkatina (deutsch: Haslauer H√ľgelland) sowie Chebsk√° pahorkatina (deutsch: Egerer H√ľgelland) dem Fichtelgebirge als Haupteinheit Smrńćiny (I3A-1) zugeordnet. Dar√ľber hinaus wird es zusammen mit dem Erzgebirge dem Gebiet KruŇ°nohorsk√° hornatina (Erzgebirge im weiteren Sinne) und zusammen mit dem Egergraben der Subprovinz KruŇ°nohorsk√° subprovincie (Erzgebirgs-Subprovinz) zugeordnet. Weitere √ľbergeordnete Einheiten (in aufsteigender Rangfolge) sind die Provinz B√∂hmische Masse (ńĆesk√° vysońćina), das Untersystem Herzynisches Gebirge (in etwa vergleichbar mit der Mittelgebirgsschwelle zuz√ľglich der S√ľdwestdeutschen Tafel) und das System Herzynisches System (umfasst zudem Regionen √ľber begrabenem Varistikum n√∂rdlich der Mittelgebirgsschwelle).

Wichtige Orte und Verkehr

Zu den bedeutendsten Orte im Fichtelgebirge geh√∂rt Wunsiedel, die Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises, der faktisch vollst√§ndig im Fichtelgebirge liegt und auch den gr√∂√üten Fl√§chenanteil daran hat. Die mit deutlich √ľber 10.000 Einwohnern gr√∂√üten St√§dte sind Marktredwitz und Selb (f√ľr weitere Ortschaften siehe St√§dte und Gemeinden). Gr√∂√üere St√§dte in unmittelbarer Umgebung sind Hof im Norden, Bayreuth im Westen, Cheb (dt. Eger) im Osten und Weiden im S√ľden.

Mit den Autobahnen A 72 im Norden, A¬†9 (Abschnitt Hof‚ÄďBayreuth) im Westen und A¬†93 (Abschnitt Hof‚ÄďWeiden) im Osten tangieren bzw. kreuzen drei bedeutende Verkehrsadern das Fichtelgebirge. Die wichtigste Ost-West-Achse ist die B¬†303 (E¬†48). Sie f√ľhrt √ľber Marktredwitz und verbindet die A¬†9 mit der A¬†93. Dieser Abschnitt der B¬†303 wird auch Fichtelgebirgsstra√üe genannt. Ab Schirnding f√ľhrt sie als Staatsstra√üe¬†6 √ľber Cheb weiter nach Nordosten.

Ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt im Fichtelgebirge ist der Bahnhof Marktredwitz mit Anbindung an Hof, Bayreuth und Cheb sowie Direktverbindungen nach Regensburg, N√ľrnberg und M√ľnchen. √úber Selb-Pl√∂√überg im Nordosten des Fichtelgebirges f√ľhrt die Bahnstrecke Cheb‚ÄďOberkotzau. Daneben ist mit der Bahnstrecke Bayreuth‚ÄďWarmensteinach noch eine von ehemals sieben Stichstrecken ins Fichtelgebirge noch bis Weidenberg in Betrieb, ehemals f√ľhrten auch noch Bahnstrecken nach Bischofsgr√ľn, nach Gefrees, nach Zell, nach Wei√üenstadt, nach Leupoldsdorf und nach Fichtelberg.

Mit dem Verkehrslandeplatz Hof-Plauen befindet sich nahe dem Fichtelgebirge auch ein kleiner Regionalflughafen.

Städte und Gemeinden

Bayern

Die Stadtgebiete der als Oberzentren eingestuften kreisfreien Städte Hof und Bayreuth liegen bereits einige Kilometer außerhalb des Fichtelgebirges. Folgende eigenständige Gemeinden begrenzen das physische Fichtelgebirge von außen im Gegenuhrzeigersinn, beginnend im Norden:

Im Inneren des Fichtelgebirges liegen die folgenden Gemeinden (bzw., bei mit Stern gekennzeichneten Orten, nur Teile des Kernortes), darunter der gesamte Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge:

Tschechien

Ortschaften in Tschechien im und am Fichtelgebirge (alle im Okres Cheb):

Hydrographie

‚ÄěNabel Deutschlands‚Äú oder ‚ÄěHerzbrunnen Europas‚Äú nannte man in fr√ľherer Zeit das Fichtelgebirge, denn dort entspringen vier bedeutende Fl√ľsse, die in vier Himmelsrichtungen abflie√üen:

  • nach Norden die ‚ÄěS√§chsische‚Äú Saale mit Nebenfluss Lamitz
  • nach Osten die Eger und ihr Nebenfluss R√∂slau
  • nach S√ľden zwei Quellfl√ľsse der Naab: zentral die Fichtelnaab, s√ľdlich die Haidenaab
  • nach Westen der Wei√üe Main und sein Nebenfluss √Ėlschnitz

Über das Mittelgebirge verläuft die Europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee (Saale, Eger und Main) und Schwarzem Meer (Naab).

Viele Teiche und Weiher, die f√ľr die Fischzucht oder f√ľr die Wasserversorgung der ehemaligen Hammerwerke und M√ľhlen angelegt wurden, sind noch vorhanden. K√ľnstliche Stauseen, teilweise f√ľr Erholungszwecke geschaffen, sind

  • Wei√üenst√§dter See bei der Stadt Wei√üenstadt
  • Fichtelsee bei Fichtelberg (Oberfranken) ‚Äď Neubau
  • F√∂rmitzspeicher bei Schwarzenbach an der Saale
  • Feisnitzspeicher bei Arzberg (Oberfranken)

Größere Teich- bzw. Weiheranlagen sind der

  • Wunsiedler Weiher bei Selb
  • Grafenm√ľhlweiher in Selb
  • Markgrafenteich bei Selb
  • Braunersgr√ľner Weiher bei H√∂chst√§dt
  • Stadtteich Kirchenlamitz in Kirchenlamitz
  • Nagler See beim Ort Nagel
  • Scheitelteich auf der Landesgrenze bei Schirnding
  • Brutteich bei Thiersheim
  • Auensee in Marktredwitz
  • Schwarze Weiher bei Wei√üenstadt
  • Petersweiher im Viltz bei Tr√∂stau-Leupoldsdorf
  • Zinnsch√ľtzweiher westlich von Leupoldsdorf
  • Sportteich in Wunsiedel
  • Zeitelmoosweiher bei Wunsiedel
  • Neuweiher im Ortsteil Hintergeiersberg von Warmensteinach
  • Salzweiher im Ortsteil Fleckl von Warmensteinach
  • Karchesweiher bei Bischofsgr√ľn
  • Paschenweiher westlich des Seehaus-Parkplatzes an der B 303

Zahlreiche Moore und S√ľmpfe, die unter Naturschutz stehen, sind wertvolle Wassersammler.

Ausreichende Quellen versorgen die Einwohner mit gutem Trinkwasser. Weiter entfernte Städte wie Hof/Saale, Bayreuth oder Eger (Cheb) beziehen Trinkwasser aus dem Fichtelgebirge.

An größeren Hochmooren sind noch vorhanden:

  • Zeitelmoos n√∂rdlich von Wunsiedel
  • Torfmoorh√∂lle westlich von Wei√üenstadt
  • H√§uselloh √∂stlich von Selb
  • Torf-, See- und H√ľttenlohe n√∂rdlich von Fichtelberg
  • Hahnenfilz √∂stlich von Mehlmeisel

Die Moorgebiete wurden fr√ľher wirtschaftlich f√ľr die Gewinnung von Torf f√ľr Brennzwecke genutzt, sie sind heute Naturschutzgebiete.

Geologie

Granit

Geologisch besteht der Gebirgsstock im Wesentlichen aus Granit. Die Geschichte seiner Orogenese beginnt im Pr√§kambrium etwa vor 750‚Äď800 Millionen Jahren ‚Äď fast 20¬†% der Erdgeschichte, was nur auf wenige der noch bestehenden Rumpfgebirge zutrifft.

Damals war das Gebiet von Meer bedeckt und Fl√ľsse transportierten die Sedimente vom heute nicht mehr vorhandenen Gebirge vor die K√ľsten, wo es sich in Ton- und Sandschichten, teilweise auch als Kalkstein ablagerte. Am Beginn des Kambriums (vor rund 570¬†Millionen Jahren) wurden die Schichten gefaltet und als neues Gebirge aus dem Meer herausgehoben. Hohe Temperaturen und Druckkr√§fte w√§hrend dieser bis ins Oberkarbon andauernden Gebirgsbildung machten aus den Gesteinen Metamorphite, das hei√üt, sie wurden in Zusammensetzung und Struktur ver√§ndert: aus Ton entstand Phyllit und Glimmerschiefer, aus Sanden Quarzite und aus den Kalken der Wunsiedler Marmor. Durch heftige Erosion (das ‚Äějunge‚Äú Gebirge mag einige Kilometer hoch gewesen sein) sank es bald wieder unter den Meeresspiegel ab.

Variszikum

Im Silur, Devon und Unterkarbon erfuhren jene Bereiche der Erdkruste, die unter anderem durch das heutige Fichtelgebirge und den Frankenwald repr√§sentiert sind, die Ablagerung m√§chtiger Tiefsee-Sedimente sowie Tiefseevulkanismus (mit Erzbildung). Diese Ablagerungen und Vulkanite sind in ihrer ann√§hernd urspr√ľnglichen Auspr√§gung, einschlie√ülich gut zur Datierung heranziehbarer Fossilien, besonders gut im Frankenwald erhalten, da sie dort keiner oder einer nur sehr niedriggradigen Metamorphose (Anchimetamorphose) unterlagen. Im Oberkarbon vor 285 Millionen Jahren setzte die Endphase der Variszischen Gebirgsbildung ein und die Sedimente und Vulkanite wurden gefaltet. Diese Orogenese ist nach Hofs lateinischem Namen (und dem Volk der Varisker?) Curia variscorum benannt. Nachfolgend drangen in mehreren Sch√ľben glutfl√ľssige Schmelzen in die gefalteten Gesteine ein, wo sie tief unter der damaligen Erdoberfl√§che zu den heutigen Graniten erstarrten. Durch die Platznahme der Granite wurde das Nebengestein meist nur gering kontaktmetamorph √ľberpr√§gt. Aus den Restschmelzen mit deren erzhaltigen Fluiden entstanden die Pegmatite, die Sammlern und Wissenschaftlern reiche Mineralvorkommen bescherten, sowie Erz- und Mineralg√§nge, die Basis f√ľr den Bergbau im Mittelalter und in der Fr√ľhphase der Industrialisierung.

Nach Ende der Orogenese, noch w√§hrend des Oberkarbons sowie im Unteren Perm (Rotliegend) lagerten sich gro√üe Mengen Gesteinsschutt in intramontanen Becken und im Vorland des Gebirges ab. Die Becken waren durch eine Dehnungstektonik entstanden, die von einem intermedi√§ren bis sauren Vulkanismus begleitet wurde. Die Sedimente des Rotliegenden sind nur an wenigen Stellen aufgeschlossen, k√∂nnen jedoch durch Bohrungen unter dem mesozoischen Deckgebirge s√ľdwestlich der Fr√§nkischen Linie weitr√§umig nachgewiesen werden. Die postvariszischen Vulkanite bilden im Fichtelgebirge Quarzporphyrg√§nge.

Zusammenhänge zur Alpenbildung

Im Neogen (Jungterti√§r, Beginn vor 26¬†Millionen Jahren) nahm die Tektonik wieder zu, gerade als die alpidische Gebirgsbildung (Alpen, Karpaten usw.) langsam zu Ende ging. In dieser Zeit gerieten Teile dieses und anderer alter Gebirge (siehe B√∂hmisch-M√§hrische H√∂he oder die B√∂hmische Masse im Alpenvorland) teilweise unter j√ľngere Gesteine. Im oberen Mioz√§n, vor zehn Millionen Jahren, brachen im Zuge der Bildung des Egergrabens Basaltschmelzen in der n√∂rdlichen Oberpfalz durch. Durch Erosion freipr√§parierte √úberreste ehemaliger F√∂rderschlote sind z.¬†B. am Rauhen Kulm oder am Parkstein bei Weiden vorhanden. Basaltische Decken, also fl√§chenhafte Lavaerg√ľsse d√ľnnfl√ľssiger Lava, sind beispielsweise am Teichelberg bei Pechbrunn zu beobachten. Diese basaltischen Decken sind jedoch nicht mit tektonischen Deckenbildungen zu verwechseln.

Das Bild der heutigen Landschaft entstand im j√ľngeren Plioz√§n vor etwa 5¬†Millionen Jahren: Eine schon fr√ľh entstandene fr√§nkische Verwerfungslinie kam wieder unter Druck und an ihr entlang hoben sich Fichtelgebirge, Frankenwald, die M√ľnchberger Gneismasse und der n√∂rdliche Oberpf√§lzer Wald. Diese letzte Hebung unterlag erneut der Erosion und die Fl√ľsse schnitten sich tief in das schon fr√ľher fast eingeebnete Gebirge ein. So wurde aus einer Hochfl√§che die heutige Struktur: ein von allen Seiten angenagtes Mittelgebirge mit langer, wechselhafter Geschichte. Es stellt ein, allerdings oft schwierig deutbares, Eldorado f√ľr Geowissenschafter der verschiedenen Disziplinen dar.

Wichtigste Gesteine im Fichtelgebirge

Der Granit (lat. granum "Korn" f√ľr K√∂rnung) und seine Abk√∂mmlinge machen etwa 40¬†% der Gebirgsfl√§che aus. Dieses so feste, aber dennoch wasserhaltige Gestein baute die h√∂chsten Erhebungen auf. Sein ernster Charakter und die fr√ľh entwickelte Industrie pr√§gen Landschaft und Leute.

Es gibt nachstehende Granitarten:

  • Porphyrgranit des Massivs Wei√üenstadt/Liebenstein mit Marktleuthen/R√∂slau und in Tschechien bis Haslau. Der Porphyr enth√§lt Biotit (dunklen Glimmer) und bis acht Zentimeter gro√üe Einsprenglinge von Kalifeldspat.
  • Der Reutgranit bei Gefrees ist hingegen feiner, mit bl√§ulich-grauer F√§rbung. Auch der Selber Granit (nord√∂stlich des obigen Massivs bei Schwarzenhammer √ľber den Selber Forst und Tschechien nach Sachsen/Elstergebirge) ist feink√∂rnig, aber grau.
  • Holzm√ľhlgranit: Von ihm gibt es nur zwei kleine Vorkommen bei Holzm√ľhl, drei Kilometer s√ľd√∂stlich von Marktleuthen und bei L√§ngenau am Wartberg ostnord√∂stlich von Selb; er hat mittleres Korn, h√∂here Biotitgehalte und ungleichk√∂rniges Gef√ľge.
  • Redwitzit, auch Syenitgranit genannt, im Dreieck Marktredwitz/Arzberg/Thiersheim; mittel-, auch feink√∂rnig, wegen wechselnder Mineralzusammensetzung ist die Farbe hellgrau, dunkelgrau, dunkelgr√ľngrau bis fast schwarz.
  • Randgranit (Dachgranit): Vorkommen in allen herausragenden Massiven des Fichtelgebirges (Ochsenkopf, S√ľdteil des Schneebergs mit Haberstein (Schneeberg), Platte bis Hohe Matze, K√∂sseine, Gro√üer Kornberg); die Grundmasse ist kleink√∂rnig mit Feldspat, Quarz und Biotit, zum Teil ist auch Muskovit eingestreut
  • K√∂sseine-Randgranit: K√∂sseine mit Burgstein, Haberstein, Schauerberg; S√ľdteil des Gro√üen Kornberg-Massivs; klein- bis mittelk√∂rnig, der porphyrische Habitus ist schw√§cher bis fehlend; einsprenglingsarm
  • Kerngranit im Zentralstock Fichtelberg/Ochsenkopf/Nu√ühardt und am Schneeberg-Ostrand; Aufschlusslage durch viele Felsbildungen; mittel- bis grobk√∂rnig
  • K√∂sseine- und Wolfsgarten-Kerngranit. Der K√∂sseinegranit hat zahlreiche Einschl√ľsse: Hornfelse, zentimetergro√üe biotitreiche Nebengesteinsfetzen und -knollen, abgerundete bis rundliche quarz- und feldspatreiche Einschl√ľsse; Vorkommen im K√∂sseinestock: schmales Band am Nord-, Ost- und S√ľdrand, kleines Labyrinth, Steinbruch Kleinwendern, Felsengruppen Hirschensprung, Wolfstein, Hohenstein, Ochsenkopf, Hundslohe, Gregnitztal; Vorkommen am Kornberg: Waldabteilung Wolfsgarten S√ľds√ľdwestrand des Gro√üen Kornbergs; relativ grob, durch die blauen Kalifeldspate, schwarzes Biotit und die reichlich eingestreuten dunklen Fremdeinschl√ľsse von besonderem Charakter; der Wolfsgartengranit ist etwas lichter blau.
  • Zinngranit ist auf den Zentralstock beschr√§nkt und kommt vor am Rudolfstein, an den Drei Br√ľdern bis fast zum Gipfel des Schneebergs, am Westhang des Seeh√ľgels, zwischen Seeh√ľgel und Platte, Fuchsbau, Zufurt westlich von Leupoldsdorf; sehr gleichm√§√üiges, mittleres Korn; wenig Biotit, viel Muskovit; lichter, heller Ton
  • Randgranit des Steinwald-Massivs im Westteil des Steinwaldes, z.¬†B. Dachsfelsen, Nordwestteil der Grandfelsen; kleink√∂rnig
  • Steinwaldgranit nimmt den Zentralteil ein mit Wei√üenstein, Platte, Katzentr√∂gel, Reiseneggerfelsen, Hackelstein; grobk√∂rnig
  • Friedenfelser Granit ist die √úbergangsfazies zwischen dem Steinwaldgranit und dem Falkenberger Porphyrgranit; er bildet den Sockel des Pechbrunner Basaltgebietes und taucht dort an verschiedenen Stellen zwischen den Basaltdecken auf; porphyrische Struktur, besonders reich an Feldspateinsprenglingen

Bergbau

Bereits seit dem fr√ľhen Mittelalter betrieb man im Fichtelgebirge Erzbergbau. Abgebaut wurden vor allem Gold, Zinn, Eisen, Minerale, Erden und Steine (Basalt, Braunkohle, Diabas, Granit, Lehm, Marmor, Speckstein, Ton, Torf). In j√ľngerer Zeit entdeckte man Uranerzlagerst√§tten. In Hammerwerken (siehe Ortsnamensendungen mit -hammer) an den Fichtelgebirgsfl√ľssen, in Schmelz√∂fen und Schmiedebetrieben erfolgte die Weiterverarbeitung der Metalle. Die W√§lder des Fichtelgebirges lieferten das erforderliche Holz f√ľr die Herstellung von Holzkohle. Im Drei√üigj√§hrigen Krieg lag der Bergbau darnieder, die Erzlagerst√§tten waren weitgehend ausgebeutet. Alexander von Humboldt versuchte im 18. Jahrhundert, den Bergbau nochmals zu beleben. Viele St√§dte und Orte (z.¬†B. Wunsiedel, Wei√üenstadt, Arzberg, Fichtelberg-Neubau, Goldkronach) verdanken ihre Entstehung dem Bergbau.

Einen Einblick in die Bergbaugeschichte des Fichtelgebirges vermitteln

  • das Besucherbergwerk Glei√üinger Fels bei Fichtelberg-Neubau
  • der Besucherstollen Schmutzler bei Goldkronach
  • das Goldbergbaumuseum Goldkronach
  • die Zinnerzgrube Werra in Wei√üenstadt-Rudolfstein
  • die Bergbauausstellung im Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel
  • die Bergbau-Infostelle in Arzberg
  • das Hammerschloss in Tr√∂stau-Leupoldsdorf
  • das Heimat- und Bergbaumuseum in Erbendorf
  • weitere Museen und Wanderwege als Teil des Geoparks Bayern-B√∂hmen

In Gro√üschloppen im Landkreis Wunsiedel wurde von 1978 bis 1989 ‚Äď zun√§chst von der Esso Erz GmbH und sp√§ter von der Saarberg-Interplan Uran GmbH ‚Äď nach Uranerz gesucht. 1987 wurden Pl√§ne bekannt, dort ab Ende 1990 Uranerz abzubauen und eine Uran-Anreicherungsanlage mit 500 Tonnen Jahreskapazit√§t zu errichten. Zwischen 1984 und 1987 waren bereits 18.000 Tonnen uranhaltiges Erz abgebaut worden.

Traditionen

Von den Hugenotten wurde die Osterdekoration der Brunnen (Osterbrunnen) in Form einer Lilie (Emblem der Bourbonen-K√∂nige) eingef√ľhrt (so ein Artikel im April 2007 in der Fr√§nkischen Post). Das Wunsiedler Brunnenfest, das gr√∂√üte Heimatfest in der Kreisstadt, hat mit den Osterbrunnen nichts gemeinsam, es hat eine andere Entstehungsgeschichte. Die traditionell auf der Freilichtb√ľhne der Luisenburg bei Wunsiedel stattfindenden Luisenburg-Festspiele gehen bis in das 17. Jahrhundert zur√ľck. In vielen St√§dten des Fichtelgebirges finden j√§hrlich so genannte Wiesenfeste statt, die von den Schulen durchgef√ľhrt werden mit themenorientierten Umz√ľgen, Volkst√§nzen und Spielen.

Mundarten

Quer durch das Fichtelgebirge verl√§uft von Nordosten nach S√ľdwesten die Dialektgrenze zwischen dem (Ost-)Fr√§nkischen Dialekt im Norden und Westen sowie dem (nord-)bairischen beziehungsweise Oberpf√§lzer Dialekt im Osten und S√ľden. Die Dialektgrenze stimmt nicht mit der Grenze der Regierungsbezirke Oberfranken und Oberpfalz √ľberein, sondern es wird auch z.¬†B. im oberfr√§nkischen Kreis Wunsiedel zum Teil bairisch gesprochen. Nachkommen Vertriebener, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus B√∂hmen, M√§hren, Schlesien und Ostpreu√üen ins Fichtelgebirge kamen, haben einen bedeutenden Anteil an der Bev√∂lkerung.

Wirtschaft, Tourismus und Gesundheit

W√§hrend der Bergbau nur noch von historischem Interesse ist, werden an zahlreichen Orten im Fichtelgebirge noch Glaswaren erzeugt, die man dort auch g√ľnstig kaufen kann. International bekannt und deutschlandweit f√ľhrend ist die Porzellanindustrie, deren Zentrum die Stadt Selb ist. Firmen wie Rosenthal oder Hutschenreuther genie√üen Weltgeltung. Weitere Unternehmen widmen sich der Kunststoffherstellung, dem Maschinenbau und der Metallerzeugung, der Textilverarbeitung und geh√∂ren zum Ern√§hrungsgewerbe. Steinbearbeitungsbetriebe verarbeiten einheimischen und ausl√§ndischen Granit. Hochinnovative Unternehmen sind in den Bereichen Green-Tech und Neue Materialien vorhanden.

Der Tourismus stellt heute f√ľr viele Gemeinden im Fichtelgebirge die Haupteinnahmequelle dar. In einigen Orten wie beispielsweise Bischofsgr√ľn hat der Tourismus eine lange Tradition seit den 1920er-Jahren; nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Zustrom der Urlaubsreisenden sowohl im Sommer zum Wandern als auch im Winter f√ľr den Wintersport stark zu. Das Fichtelgebirge entwickelte sich zu einem der ‚ÄěHausgebirge‚Äú der West-Berliner, die √ľber die seinerzeit als Transitstrecke fungierende A 9 anreisen konnten. Dies hat sich mit der Wiedervereinigung und einem ver√§nderten Angebot an Mittelgebirgs-Ferienlandschaften ver√§ndert.

Im Winter hat das Fichtelgebirge eine auch √ľberregionale Bedeutung als Wintersportgebiet. Mehrere Lifte, zwei Sessellifte am Ochsenkopf und gespurte Loipen bilden die Grundlage hierf√ľr.

Kur- und Rehabilitationseinrichtungen befinden sich in Bad Berneck (Kneippheilbad), Bischofsgr√ľn (Heilklimatischer Kurort), Bad Alexandersbad (Mineral- und Moorbad) und Wei√üenstadt (Kurhotel mit Radonbad). Mineralquellen gibt es in Bad Alexandersbad, Kothigenbibersbach (Gemeinde Thiersheim), Blumenthal bei Selb, Hohenberg an der Eger, K√∂nig-Otto-Bad (Markt Wiesau) und Kondrau (Stadt Waldsassen).

Objekte von geotouristischem Interesse und Wanderziele sind unter anderem das Luisenburg-Felsenlabyrinth oder der Teufelstisch am Roten Schloss auf dem Großen Waldstein.

Flora und Fauna

Der Siebenstern ist die Symbolpflanze des Fichtelgebirges.

Am 30. Dezember 2011 erbrachte eine Kamerafalle am Schneeberg den Beweis f√ľr die Anwesenheit eines Wolfes im Fichtelgebirge.

Geschichte

Bis in das 19. Jahrhundert wurden Schneeberg, Ochsenkopf mit K√∂nigsheide und K√∂sseine als ‚ÄěCentralgruppe‚Äú bezeichnet, w√§hrend die Nordwest- und Nordostflanke aus Waldstein, Kornberg, Selber Forst und Liebensteiner Forst als ‚ÄěWaldsteiner Kette‚Äú und die S√ľdostflanke aus Steinwald, Reichsforst und Kohlwald als ‚ÄěWei√üensteiner Kette‚Äú bezeichnet wurden.

Besucher

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe schrieb in einem Brief an Charlotte von Stein ‚ÄěDer Granit l√§sst mich nicht los!‚Äú Der Dichter und Naturwissenschaftler unternahm drei Reisen in das Fichtelgebirge, bei denen er sich ernsthaft mit naturwissenschaftlichen Problemen auseinandersetzte. Zwei seiner Reisen verband er mit Fahrten von Weimar nach Karlsbad, die letzte unternahm er eigens von Eger aus ins Fichtelgebirge.

Erste Reise 1785

Begleitet wurde er von Karl Ludwig von Knebel und Friedrich Gottlieb Dietrich. Am 30. Juni 1785 f√ľhrte die Reise von Hof √ľber Marktleuthen nach Wunsiedel, noch am gleichen Tag wurden der Katharinenberg und Alexandersbad besucht. Bei einer Fu√ütour ging es am 1. Juli von Wunsiedel √ľber Leupoldsdorf zum Seehaus (damals Zechenhaus genannt), nach Karches und zur Wei√ümainquelle (damals F√ľrstenbrunnen genannt), dann zum Gipfel des Ochsenkopfes, wo unterwegs die seltene Pflanze Sonnentau bewundert wurde. Der R√ľckweg ging √ľber den Seeh√ľgel hin√ľber zum Nu√ühardt und zum Wei√üen Fels, dann √ľber Vordorferm√ľhle und Vordorf (jetzt zur Gemeinde Tr√∂stau geh√∂rend) nach Wunsiedel zur√ľck. Goethe fertigte dabei einige Zeichnungen von Felsformationen an und trieb geologische Studien. Der 2. Juli war ein Regentag, weshalb nur einige Besichtigungen in Wunsiedel stattfanden. Der 3. Juli war der Luisenburg (damals noch Luxburg genannt) und dem Burgsteinfelsen gewidmet, wobei wieder einige Zeichnungen von der Granitverwitterung entstanden. Die Weiterreise am 4. Juli f√ľhrte √ľber Holenbrunn, G√∂pfersgr√ľn, Thiersheim, Schirnding und M√ľhlbach nach Eger. Goethe zeigte lebhaftes Interesse an den ‚Äěgeologischen Merkw√ľrdigkeiten‚Äú Marmor, Speckstein und Basalt, die am Reiseweg vorkamen.

Zweite Reise 1820

Als 71-Jähriger befand er sich wieder auf einer Fahrt in die westböhmischen Bäder, ein Abstecher brachte ihn am 25. April nach Alexandersbad, wo er im Alten Schloss logierte. Nach dem Mittagessen begab er sich auf die Luisenburg, die nun durch Wege weitgehend erschlossen war. Er erklärte die Entstehung des Felsenlabyrinths als einen ganz langsam ablaufenden Verwitterungsprozess. Am 26. April folgte die Weiterreise nach Karlsbad.

Dritte Reise 1822

Am 13. August kam Goethe √ľber Eger, Waldsassen und Mitterteich nach Marktredwitz, um die ber√ľhmte Chemische Fabrik von Wolfgang Kaspar Fikentscher zu besichtigen; begleitet wurde er von Joseph Sebastian Gr√ľner, Magistrat- und Polizeirat in Eger. Bis zum 18. August wurde die Quecksilberherstellung begutachtet und die Glash√ľtte bei Brand aufgesucht, wo 17 Arbeiter gro√üe Fenstertafeln herstellten; es folgten chemische und pyrotechnische Versuche. Es hat den Anschein, dass es dem 73-j√§hrigen Goethe wegen der Fikentscher-T√∂chter in Marktredwitz besonders gut gefallen hat.

Alexander von Humboldt

Der Universalgelehrte Alexander von Humboldt wurde als 22-J√§hriger im Jahr 1792 in die damals preu√üisch gewordenen F√ľrstent√ľmer Ansbach und Bayreuth entsandt, um den Bergbau zu modernisieren. Bis 1795 wirkte er in Arzberg, Goldkronach und Bad Steben, wo es ihm gelang, in kurzer Zeit den Bergbau wieder aufzunehmen, den Grubenbau zu erneuern und moderne Abbaumethoden einzuf√ľhren. Bergbauschulen gr√ľndete er in Arzberg, Goldkronach und Bad Steben und er richtete eine Bergbau-Hilfskasse f√ľr verungl√ľckte Bergleute ein.

Literatur

Allgemeine Literatur

  • Irene Reif: Dort unten wandelt an dem Bach...¬†: Romantische Winterreise durchs Fichtelgebirge. In: Franken ‚Äď meine Liebe. Oberfr√§nkische Verlagsanstalt, Hof 1989, ISBN 3-921615-91-7, S. 24f.

Nachschlagewerke

  • Dietmar Herrmann, Helmut S√ľssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land¬†: Lexikon. Ackermannverlag, Hof 2000, ISBN 3-929364-18-2.

Bildbände

  • Reinhard Feldrapp (Fotos), G√ľnter Hertel: Das Fichtelgebirge. H. St√ľrtz, W√ľrzburg 1984, ISBN 3-8003-0220-9.
  • Gerhard Bayerl, Manfred Schultes (Fotos), Bernhard Setzwein: Steinmeer und Siebenstern. Buch- und Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 2000, ISBN 3-924350-84-1.
  • Reinhard Feldrapp (Fotos), Bernd H√§user: Fichtelgebirge. Streifz√ľge durch das granitene Hufeisen. Echter Verlag, W√ľrzburg 2003, ISBN 3-429-02539-7.
  • Franz X. Bogner: Das Fichtelgebirge im Luftbildportr√§t. Ellwanger, Bayreuth 2008, ISBN 978-3-925361-68-5.

Wander- und Reisef√ľhrer

  • Gernot Messarius: Fichtelgebirge¬†: Naturpark zwischen Bayreuth, Hof und Selb¬†; St√§dte, Orte und Strecken. (= Goldstadt-Reisef√ľhrer. Nr. 2318). Goldstadtverlag, Pforzheim 1982, ISBN 3-87269-318-2. (aktuelle Ausgabe: Fichtelgebirge¬†: Steinwald, Bayreuth, Kulmbach, Hof¬†; Reisen und Wandern, Kunst und Kultur. Sp√§thling, Wei√üenstadt-Ruppertsgr√ľn 2014, ISBN 978-3-942668-14-9)
  • Friedrich Wilhelm Singer, Georg P√∂hlein: Fichtelgebirge¬†: das granitene Hufeisen. Oberfr√§nkische Verlagsanstalt, Hof 1983, ISBN 3-921615-54-2.
  • Werner A. Widmann, Wilkin Spitta: Fichtelgebirge, Frankenwald, Coburger Land. (= HB-Bildatlas Nr. 64), HB/ Pegasus, Hamburg/ Stuttgart 1987, ISBN 3-616-06064-8 (aktualisierte Neuausgabe: Helga Schnehagen: Fichtelgebirge, Frankenwald, Coburger Land¬†: vom oberen Maintal bis zum Vogtland: Lichtenfels, Kulmbach, Kronach, Hof, Selb¬†; Bayreuth mit Stadtplan. (= HB-Bildatlas. Nr. 190). HB/ Mairs Geographischer Verlag, Hamburg/ Ostfildern 1998, ISBN 3-616-06290-X)
  • Godehard Schramm, Bernd-Heinz H√§user: Fichtelgebirge-Frankenwald-Steinwald. Die sch√∂nsten Ausflugsziele. Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1992, ISBN 3-475-52732-4.
  • Reinhard M√ľller, Horst Ruhl: Mit Kindern im Fichtelgebirge. Wo Wandern zum Erlebnis wird. Fleischhauer & Spohn Verlag, Bietigheim 1994, ISBN 3-87230-520-4.

Wanderkarten

  • Naturpark Fichtelgebirge und Naturpark Steinwald¬†: touristische Hinweise auf der R√ľckseite¬†: offizielle Wanderkarte des Fichtelgebirgsvereins e.V. und des Naturparkes Fichtelgebirge e.V. (= Fritsch Wanderkarte. Nr. 52). Fritsch Landkarten-Verlag, Hof 2016, ISBN 978-3-86116-052-6.

Bergbau

  • Dietmar Herrmann: Vom Bergbau im Fichtelgebirge. (= Beitr√§ge zur Geschichts- und Landeskunde des Fichtelgebirges. Nr. 11). Teil 1, Kohler, Wunsiedel 1989, DNB 891286683.
  • Dietmar Herrmann: Vom Bergbau im Fichtelgebirge. (= Beitr√§ge zur Geschichts- und Landeskunde des Fichtelgebirges. Nr. 12). Teil 2, Kohler, Wunsiedel 1990, DNB 900503610.

Forstgeschichte

  • Karl-Heinz Mayer: Die Forstgeschichte des Fichtelgebirges. (= Forstliche Forschungsberichte M√ľnchen. Nr. 167). Frank, M√ľnchen 1998.

Flora und Fauna

  • Ulrike Klugmann: Frankenwald und Fichtelgebirge (drau√üen, Heft 3). Hamburg 1979
  • Rainer Meier: Das gro√üe Heimatbuch √ľber die Tierwelt im Fichtelgebirge und Steinwald. Hof 1983
  • Erich Walter: Wildpflanzen in Fichtelgebirge und Steinwald. Hof 1982

Hydrologie

  • Dietmar Herrmann: Wasser vom Dach Europas ‚Äď Gew√§sserkunde Fichtelgebirge; Band 19/2021 der Schriftenreihe des Fichtelgebirgsvereins Das Fichtelgebirge.
  • Dietmar Herrmann: Gew√§sserkunde Fichtelgebirge. In: Der Siebenstern¬†; Vereinszeitschrift des Fichtelgebirgsvereins e.V. f√ľr Heimatpflege, Heimatkunde, Wandern und Naturschutz . Wunsiedel 2003, S. 4f. ISSN¬†0949-4685

Volkskunde

  • Karl Bedal: Haus und Hof in Fichtelgebirge und Frankenwald. 3. Auflage, Hof 1989

Zeitschriften

  • Der Siebenstern. Vereinszeitschrift des Fichtelgebirgsvereins e.V. f√ľr Heimatpflege, Heimatkunde, Wandern und Naturschutz. Erscheint seit 1927 in Wunsiedel. ISSN¬†0949-4685

Einzelnachweise

Weblinks

  • ti-fichtelgebirge.de ‚Äď Tourismusportal Fichtelgebirge
  • bayern-fichtelgebirge.de, Website des Fichtelgebirgsvereins
  • fichtelgebirge-oberfranken.de, private Website mit vielen Fotos


Quelle: Wikipedia
 

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Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Deutschland Deutschland

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 50.310392
südlichster Punkt: 49.729806
westlichster Punkt: 11.44775390
östlichster Punkt: 12.42416381


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
2243 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
204 km
 
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