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Karte Karte: Oblast Kostroma

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Region Informationen Oblast: Kostroma

Informationen:


Kostroma (russisch –ö–ĺ—Ā—ā—Ä–ĺ–ľ–įŐĀ) ist eine russische Stadt mit 268.742 Einwohnern (Stand 14.¬†Oktober 2010). Sie liegt etwa 300¬†Kilometer nord√∂stlich von Moskau am Zusammenfluss der Wolga und des Flusses Kostroma und ist eine der √§ltesten und architektonisch reizvollsten russischen St√§dte sowie Teil der touristischen Route Goldener Ring. Sie ist zudem die Hauptstadt der Oblast Kostroma.

Geschichte

Geht man von der weit verbreiteten Gr√ľndungshypothese der Stadt aus, ist Kostroma f√ľnf Jahre j√ľnger als Moskau. Somit z√§hlt es zu den √§ltesten St√§dten im zentralen europ√§ischen Teil Russlands.

Fr√ľhgeschichte und Etymologie

Allgemein wird heutzutage das Jahr 1152 als Gr√ľndungsjahr Kostromas angenommen. Dies wurde erstmals im 18.¬†Jahrhundert vom bekannten russischen Historiker Wassili Tatischtschew behauptet, der die Stadtgr√ľndung unter Berufung auf eine heute nicht mehr erhaltene Urkunde dem Susdaler Gro√üf√ľrsten Juri Dolgoruki (der f√ľnf Jahre zuvor auch Moskau gegr√ľndet haben soll) bei dessen Expansionsz√ľgen auf das obere Wolgagebiet zuschrieb. Die erste bis heute nachweisbare urkundliche Erw√§hnung von Kostroma stammt allerdings erst aus dem Jahr 1213: Dort wurde die Ortschaft im Zusammenhang mit einem Feldzug des Rostower F√ľrsten Konstantin beschrieben, der Kostroma niedergebrannt haben soll. 1238 wurde Kostroma erneut in Chroniken erw√§hnt, diesmal im Zusammenhang mit einem Angriff Batu Khans.

Da es hinsichtlich der Stadtgeschichte Kostromas im 12. und fr√ľhen 13.¬†Jahrhundert bis auf diese zwei Erw√§hnungen kaum √ľberlieferte Daten gibt, ist auch der Ortsname nicht mit Sicherheit zu erkl√§ren. Wie auch das Hydronym des gleichnamigen Flusses k√∂nnte der Name Kostroma von einer der finno-ugrischen Sprachen abstammen und urspr√ľnglich kostrum, w√∂rtlich ‚ÄěFestung‚Äú, gehei√üen haben. Laut einer anderen Version wurde der Ort nach der ostslawischen Gottheit namens Kostroma benannt, die von vorchristlichen Bewohnern dieser Gegend als Fruchtbarkeitsg√∂ttin verehrt wurde. Beide Namensherkunftshypothesen deuten darauf hin, dass das heutige Stadtgebiet von Kostroma bereits lange vor der vermeintlichen Stadtgr√ľndung bewohnt wurde.

Kostroma im Mittelalter

Die erste befestigte Ortschaft als Vorl√§ufer der heutigen Stadt k√∂nnte in den 1240er-Jahren entstanden sein, als der Wladimirer Gro√üf√ľrst Jaroslaw II. Wsewolodowitsch die Gegend von der Goldenen Horde, welche damals die meisten russischen F√ľrstent√ľmer infolge der Mongolischen Invasion der Rus kontrollierte, zugeteilt bekam. Am hohen und von W√§ldern umgebenen linken Ufer der Wolga k√∂nnte damals die erste h√∂lzerne Festung, ein Vorl√§ufer des sp√§teren (heute nicht mehr erhaltenen) Kremls von Kostroma, entstanden sein. Zudem lie√ü Jaroslaw dort das erste bekannte Kirchengeb√§ude Kostromas, die Holzkirche Theodor Stratelates, bauen. Nach Jaroslaws Tod 1246 erhielt sein Sohn Wassili Jaroslawitsch die Oberhand √ľber Kostroma. W√§hrend seiner Herrschaft, die 30 Jahre andauerte, war Kostroma zeitweise ein eigenst√§ndiges F√ľrstentum, ging jedoch nach seinem Tod wieder an Wladimir.

Unter Wassili Jaroslawitsch wurde nahe der Kostroma-M√ľndung das Erl√∂ser-Kloster hinter dem Teich gegr√ľndet, an das heute die gleichnamige Kirche an jener Stelle erinnert. Vermutlich etwa Anfang des 14.¬†Jahrhunderts entstand dort auch das bis heute bekannte Ipatios-Kloster, das mit Befestigungsanlagen ausgestattet wurde und damit die Stadt vor Angriffen sch√ľtzen sollte.

Im Jahre 1364 wurde Kostroma nach abermaliger Neuordnung russischer F√ľrstent√ľmer Teil des Gro√üf√ľrstentums Moskau. Aufgrund seiner strategisch g√ľnstigen Lage am hohen Ufer der Wolga wurde der Ort von Moskauer Gro√üf√ľrsten in kritischen Zeiten mehrfach als Zufluchtsort genutzt: So suchte dort im Jahre 1382 Dmitri Donskoi bei Angriff des Khans Toktamisch auf Moskau mit seiner Familie Schutz. Es ist davon auszugehen, dass die Stadt im 14. und 15.¬†Jahrhundert im Wesentlichen aus Holzbauwerken bestand, auch Kirchen und Stadtbefestigung waren aus Holz erbaut. Dies beg√ľnstigte, wie √ľberall in russischen Landen, h√§ufige Br√§nde, bei denen gro√üe Teile der Bausubstanz zerst√∂rt wurden. Auf dem Stadtgebiet von Kostroma hat kein einziger Holzbau aus dem Mittelalter bis heute √ľberdauert.

Kostroma im Zarentum Russland

Ab dem 16.¬†Jahrhundert begann der Aufstieg von Kostroma zu einer der wichtigsten St√§dte im nunmehr vereinigten Zarentum Russland. Insbesondere genoss das Ipatios-Kloster Ende des 16.¬†Jahrhunderts dank der Tatsache, dass sein Begr√ľnder als ein Vorfahre der angesehenen Bojaren-Familie Godunow galt, ein nie dagewesenes Ansehen und erfreute sich zahlreicher Spenden aus dem Hause Godunow. Es setzten dort Bauaktivit√§ten ein, bei denen einige bis heute erhaltene Bauwerke entstanden ‚Äď sie z√§hlen heute mit zu den √§ltesten architektonischen Denkm√§lern der Stadt. In der kurzen Herrschaftszeit Boris Godunows als russischer Zar entstanden auch die heutigen Befestigungsanlagen des Klosters.

Nur wenige Jahre sp√§ter, w√§hrend der sogenannten Smuta, stand das Kloster und somit ganz Kostroma im Zentrum des politischen Geschehens Russlands. 1608 wurde das Kloster von einem Heer polnisch-litauischer Fremdherrscher, unterst√ľtzt von Anh√§ngern des sogenannten zweiten falschen Dimitri, besetzt und als Milit√§rst√ľtzpunkt genutzt. Erst nach mehrmonatiger Belagerung gelang es einem russischen Volksheer im September 1609, das Kloster einzunehmen. Im Fr√ľhjahr 1613 bot das Kloster dem k√ľnftigen Zaren Michael, dem ersten aus dem Hause Romanow, zeitweise Zuflucht vor einem polnischen Kommando, das an dem selbstlosen Einsatz des sp√§ter als Nationalheld verehrten Bauern Iwan Sussanin scheiterte. Da gerade im Ipatios-Kloster Michael wenig sp√§ter zum Zaren gew√§hlt wurde, galt Kostroma seitdem als eine Art Wiege des Romanow-Hauses, die jeder russische Zar bis zum Ende der Monarchie in Russland mindestens einmal zu besuchen pflegte.

Entstehung des heutigen Stadtbildes

Im 17.¬†Jahrhundert erholte sich Russland von den Wirren der Smuta und auch Kostroma gewann, unter anderem dank seiner verkehrsg√ľnstigen Lage, merklich an wirtschaftlicher Bedeutung. Mitte des Jahrhunderts war Kostroma bereits die drittgr√∂√üte Stadt des Zarentums nach Moskau und Jaroslawl, wobei die N√§he des letzteren ma√ügeblich zur wirtschaftlichen Prosperit√§t Kostromas beitrug. Die gr√∂√üte Rolle spielten in der Stadt damals die Handwerke, darunter das Eisenschmiedehandwerk und die Seifenherstellung. Die immer noch h√§ufigen Gro√übr√§nde f√ľhrten dazu, dass sich auch in Kostroma allm√§hlich der Bau in Stein durchzusetzen begann. So entstanden auch au√üerhalb des Ipatios-Klosters markante Bauwerke, von denen einige bis heute stehen. Zu erw√§hnen ist etwa die Christi-Auferstehungs-Kirche im Walde sowie die Bauwerke des Epiphanien-Klosters. Den Mittelpunkt der Stadt bildete der Kreml, der sich am Wolgaufer erhob, w√§hrend sich rundherum die bis heute bestehende st√§dtebauliche Struktur von der Form eines F√§chers zu bilden begann.

Im 18.¬†Jahrhundert wurden der Anbau des Leins und die Textilindustrie in und um Kostroma zu dem f√ľhrenden Wirtschaftszweig. Es entstanden in der Stadt die ersten Manufakturen, und das architektonische Ensemble des Stadtzentrums wurde durch noble Kaufmannsresidenzen erg√§nzt, von denen nicht wenige bis heute stehen. 1767 empfing Kostroma jubelnd Kaiserin Katharina die Gro√üe bei ihrer Reise entlang der Wolga. Kurz darauf erhielt es ein eigenes Stadtwappen mit der Abbildung einer Galeere, die den Besuch Katharinas symbolisierte. Im Zuge der Verwaltungsreform der 1770er-Jahre erhielt Kostroma 1778 den Status der Hauptstadt eines eigenst√§ndigen Gouvernements innerhalb des Russischen Kaiserreiches.

Nachdem gro√üe Teile des noch vorwiegend h√∂lzernen Stadtkerns bei einem Gro√übrand 1773 zerst√∂rt wurden, wurden s√§mtliche repr√§sentativen Bauten in Kostroma nur noch in Stein gefertigt. Verankert wurde dies im neuen Generalplan aus dem Jahr 1781, der im Wesentlichen pr√§gend f√ľr die noch heute bestehende Bebauung des historischen Teils Kostromas ist. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurden nach diesem Plan die bekanntesten Bauwerke der Stadt errichtet: in den 1790er-Jahren die Handelsreihen, 1806‚Äď1808 das Geb√§ude der Gouvernementverwaltung (heute Stadtverwaltung) und in den 1820er-Jahren die nebeneinander stehenden Empire-Bauten der Hauptwache und des Feuerwachturms. Das historisch bedingte f√§cherartige Stra√üennetz rund um den Kreml und den zentralen Platz (den heutigen Sussanin-Platz) wurde bei der Neubebauung der Stadt beibehalten.

20. Jahrhundert

Die Industrialisierung erreichte in Kostroma Ende des 19. und Anfang des 20.¬†Jahrhunderts ihren H√∂hepunkt. Zu den bedeutendsten Betrieben der Stadt z√§hlte zu jener Zeit die Leinmanufaktur, die unter Beteiligung des bekannten Kunstm√§zens Pawel Tretjakow gegr√ľndet wurde. 1887 erhielt Kostroma mit der Verlegung der Strecke aus Jaroslawl √ľber Nerechta einen Eisenbahnanschluss. 1913 stand Kostroma ein letztes Mal im Mittelpunkt des √∂ffentlichen Interesses, als es zu einem der zentralen Austragungsorte der pomp√∂sen Feierlichkeiten zum 300-j√§hrigen Bestehen der Romanow-Dynastie wurde.

Das im Russischen Reich gepflegte Ansehen Kostromas als Wiege des Romanow-Hauses wurde mit dem Niedergang der russischen Monarchie nach der Februar- und der Oktoberrevolution des Jahres 1917 praktisch zunichtegemacht, und f√ľr mehrere Jahrzehnte verlor Kostroma auch seinen Titel einer Provinzhauptstadt: Anfang 1929 wurde das Gouvernement Kostroma offiziell aufgel√∂st und ging in den neuen Oblasten Jaroslawl und Iwanowo auf, die heutige Oblast Kostroma mit Kostroma als Hauptstadt wurde erst 1944 gebildet. Gleichzeitig setzte hier in den 1930er-Jahren, wie vielerorts in der Sowjetunion, eine zweite Welle der Industrialisierung ein, so wurde unter anderem ein neues Kombinat zur Leinverarbeitung in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg blieb Kostroma, das sich im sowjetischen Hinterland befand, von deutschen Bombardements weitgehend verschont. Dieser Tatsache hat es im Wesentlichen die gute Erhaltung seiner architektonischen Denkm√§ler, aber auch die rasche wirtschaftliche Entwicklung in der Nachkriegszeit zu verdanken. In den 1960er- und 1970er-Jahren entstanden in Kostroma v√∂llig neue Industriebetriebe sowie eines der gr√∂√üten Heizkraftwerke Europas.

Seit den 1970er-Jahren geh√∂rt Kostroma zur beliebten Touristenroute des Goldenen Ringes und weist eine stetig wachsende Bedeutung f√ľr den Tourismus auf.

Bevölkerungsentwicklung

Anmerkung: ab 1897 Volkszählungsdaten

Architektur und Sehensw√ľrdigkeiten

Durch die vergleichsweise gute Erhaltung der historischen Bausubstanz des 18. und 19.¬†Jahrhunderts geh√∂rt Kostroma heute zu den architektonisch reizvollsten St√§dten Russlands. Die Altstadt ist durch das weitestgehend erhaltene f√§cherartige Netz von gro√üen und kleinen Stra√üen, die am zentralen Platz beginnen, auch f√ľr einen Ortsfremden sehr leicht zu durchschauen; die meisten Sehensw√ľrdigkeiten dort liegen in fu√ül√§ufiger N√§he zueinander. Au√üerhalb der Altstadt z√§hlt vor allem das Ipatios-Kloster zu den Hauptsehensw√ľrdigkeiten von Kostroma.

Altstadt

Die gesamte Altstadt ähnelt mit ihren historischen Bauten einem klassizistischen Freilichtmuseum. Außer den klassizistischen Prachtbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert gibt es hier weitere Bauwerke verschiedener Epochen.

Handelsreihen

Die Handelsreihen (–Ę–ĺ—Ä–≥–ĺ–≤—č–Ķ —Ä—Ź–ī—č) am Abhang vom Sussanin-Platz hin zum Wolgaufer geh√∂ren zu den bekanntesten Bauwerken in Kostroma. Hierbei handelt es sich um einen zusammenh√§ngenden Komplex aus gut zwanzig Geb√§uden, von denen viele auch heute noch diverse L√§den und Marktst√§nde beherbergen. Der Kern des Handelsreihen-Komplexes besteht aus den 1789 bis 1793 erbauten Mehlreihen (–ú—É—á–Ĺ—č–Ķ —Ä—Ź–ī—č), den Pfefferkuchenreihen (–ü—Ä—Ź–Ĺ–ł—á–Ĺ—č–Ķ —Ä—Ź–ī—č) und den Fischreihen (–†—č–Ī–Ĺ—č–Ķ —Ä—Ź–ī—č); es sind langgestreckte Geb√§ude mit arkadenartigen Au√üengalerien und mit Innenhof √ľber dem Grundriss eines gro√üen Rechtecks, in denen die Kaufleute einst ihre Waren anboten und auch heute noch wochentags reger Handel herrscht. Diese Reihen stellen zusammen ein fr√ľhklassizistisches Ensemble dar. Bekannt ist auch die Erl√∂ser-Kirche in den Handelsreihen (–¶–Ķ—Ä–ļ–ĺ–≤—Ć –°–Ņ–į—Ā–į –≤ –†—Ź–ī–į—Ö) mit ihrem barocken Glockenturm, der mit seinem dorischen Portikus den Auftakt zum Handelszentrum bildet. Auch der Empire-Stil ist im Handelsreihen-Komplex vertreten, und zwar mit den Butterreihen (–ú–į—Ā–Ľ—Ź–Ĺ—č–Ķ —Ä—Ź–ī—č) und den Tabakreihen (–Ę–į–Ī–į—á–Ĺ—č–Ķ —Ä—Ź–ī—č) von 1819, an deren Entwurf auch der bekannte Architekt Wassili Stassow beteiligt war.

Sussanin-Platz

Der Sussanin-Platz (–°—É—Ā–į–Ĺ–ł–Ĺ—Ā–ļ–į—Ź –Ņ–Ľ–ĺ—Č–į–ī—Ć) wurde nach dem Nationalhelden Iwan Sussanin benannt, der aus der Gegend um Kostroma stammte und dessen Denkmal sich heute zwischen dem Platz und den Handelsreihen erhebt. Es ist seit jeher der zentrale Platz der Stadt und der Mittelpunkt des charakteristischen f√§cherartigen Stra√üennetzes von Kostroma, von dem aus die wichtigsten Radialstra√üen ihren Anfang nehmen.

Neben den Handelsreihen und dem Sussanin-Denkmal, die den Platz s√ľdwestlich abschlie√üen, besteht sein Ensemble aus mehreren einzelstehenden H√§usern, die allesamt im sp√§ten 18. und fr√ľhen 19.¬†Jahrhundert entstanden und bis heute pr√§gend f√ľr das Altstadtbild Kostromas sind. Es sind der kaisergelbe Feuerwachturm (–ü–ĺ–∂–į—Ä–Ĺ–į—Ź –ļ–į–Ľ–į–Ĺ—á–į) von 1823, der bis heute der Feuerwehr geh√∂rt, gleich daneben die zeitgleich errichtete ehemalige Hauptwache (–ď–į—É–Ņ—ā–≤–į—Ö—ā–į), das Gerichtsgeb√§ude, das ehemalige Wohnpalais des Generals Borschtschow (1819‚Äď24), ferner die ehemalige Gouvernementverwaltung und heutige Stadtverwaltung, 1806‚Äď1808 von Adrian Sacharow erbaut, der auch die Admiralit√§t in Sankt Petersburg errichtete. Diese Geb√§ude, die ebenfalls dem Empire zuzuordnen sind, bilden einen extraordin√§ren Rahmen um die Handelsreihen.

√úbrige Altstadt

Das architektonische Ensemble des Sussanin-Platzes wird von der ebenfalls klassizistisch gepr√§gten Bebauung s√§mtlicher von ihm abzweigenden Stra√üen erg√§nzt. Zu nennen sind dabei vor allem die beiden Ausfallstra√üen Prospekt Mira (–ü—Ä–ĺ—Ā–Ņ–Ķ–ļ—ā –ú–ł—Ä–į) und Sowetskaja Uliza (–°–ĺ–≤–Ķ—ā—Ā–ļ–į—Ź —É–Ľ–ł—Ü–į), deren dem Sussanin-Platz am n√§chsten gelegenen Viertel besonders reich an historischer Bausubstanz sind. Am Prospekt Mira befindet sich beispielsweise das Kunstmuseum in dem ehemaligen Haus der Adelsversammlung, ein klassizistisches Palais, das in der zweiten H√§lfte des 19.¬†Jahrhunderts im historistischen Stil umgebaut wurde. Gleich daneben f√§llt das 1863 erbaute Geb√§ude des Ostrowski-Dramatheaters (–Ē—Ä–į–ľ–į—ā–ł—á–Ķ—Ā–ļ–ł–Ļ —ā–Ķ–į—ā—Ä –ł–ľ–Ķ–Ĺ–ł –ě—Ā—ā—Ä–ĺ–≤—Ā–ļ–ĺ–≥–ĺ) auf, das auch heute noch eines der √§ltesten Schauspielh√§user der russischen Provinz beherbergt.

Das wenige hundert Meter n√∂rdlich des Sussanin-Platzes gelegene Epiphanien-Kloster (–Ď–ĺ–≥–ĺ—Ź–≤–Ľ–Ķ–Ĺ—Ā–ļ–ł–Ļ –ľ–ĺ–Ĺ–į—Ā—ā—č—Ä—Ć), ein weiteres Schmuckst√ľck, das durch die Kathedrale des Erscheinens Christi aus den Jahren 1559‚Äď1565 (die somit das √§lteste erhaltene Bauwerk in Kostroma ist) gekr√∂nt wird, ist ein Gesamtkunstwerk aus vielen Epochen. Es wurde im 19.¬†Jahrhundert weiter ausgebaut.

Geht man vom Sussanin-Platz an den Handelsreihen vorbei in Richtung der Wolga, bekommt man dabei malerische kleine Gassen zu sehen, deren Bebauung ebenfalls fast ausschlie√ülich aus der Zeit vor dem 20.¬†Jahrhundert stammt. Direkt am Ufer befindet sich mit dem sogenannten Ostrowski-Pavillon (–Ď–Ķ—Ā–Ķ–ī–ļ–į –ě—Ā—ā—Ä–ĺ–≤—Ā–ļ–ĺ–≥–ĺ) ein weiteres Wahrzeichen Kostromas. Es handelt sich dabei um einen Sieben-S√§ulen-Portikus von der Form einer Rotunde, der 1956 in Erinnerung an den ber√ľhmten Dramatiker Alexander Ostrowski, der Kostroma √∂fters besuchte, erbaut wurde. Der Pavillon steht √ľber dem Ufer auf einer k√ľnstlichen Anh√∂he, die einst ein Teil der Erdw√§lle rund um den Kreml von Kostroma gewesen war. Vom Kreml selbst ist heute au√üer dieser W√§lle nichts mehr √ľbrig geblieben: die h√∂lzerne Befestigung brannte 1773 aus, und die beiden Kathedralen, die sich einst √ľber der Wolgapromenade erhoben, wurden 1934 im Zuge der antireligi√∂sen Kampagne der Fr√ľhsowjetzeit abgerissen.

Etwas s√ľdlich der Altstadt, nahe der Automobilbr√ľcke √ľber die Wolga, steht die Christi-Auferstehungs-Kirche im Walde (–¶–Ķ—Ä–ļ–ĺ–≤—Ć –í–ĺ—Ā–ļ—Ä–Ķ—Ā–Ķ–Ĺ–ł—Ź –Ĺ–į –Ē–Ķ–Ī—Ä–Ķ) aus dem Jahr 1652, welche ein anschauliches Beispiel f√ľr den au√üergew√∂hnlichen Reichtum an Zierformen in der russischen Architektur des 17.¬†Jahrhunderts darstellt.

Nördlich der Altstadt

Im Ipatios-Kloster, das direkt an der M√ľndung der Kostroma in die Wolga malerisch gelegen ist, hielt sich Michail Romanow auf, als ihn im Januar 1613 die Nachricht erreichte, dass er vom Moskauer Semski Sobor zum Zaren gew√§hlt wurde. Als Michail war er der erste Zar der Romanow-Dynastie, die bis zur Oktoberrevolution 1917 die Zaren stellte. Im Kloster befindet sich unter anderem ein schmuckes Palais aus dem sp√§ten 16.¬†Jahrhundert, das den Romanows zeitweise als Unterkunft diente und daher als Romanow-Palais (–ü–į–Ľ–į—ā–į –†–ĺ–ľ–į–Ĺ–ĺ–≤—č—Ö) bezeichnet wird. Im 19.¬†Jahrhundert wurde das Kloster im Zuge des aufkommenden Historismus unter Beteiligung des Architekten Konstantin Thon, der auch die Christ-Erl√∂ser-Kathedrale in Moskau errichtete, umgebaut und erweitert.

Gleich neben dem Kloster befinden sich zwei weitere touristische Attraktionen: zum einen die Kostromskaja Sloboda (–ö–ĺ—Ā—ā—Ä–ĺ–ľ—Ā–ļ–į—Ź —Ā–Ľ–ĺ–Ī–ĺ–ī–į), ein 1960 er√∂ffnetes Freilichtmuseum f√ľr Holzbaukunst mit historischen Holzh√§usern und Holzkirchen typisch russischer Bauart, und zum anderen die Johannes-Kirche (–¶–Ķ—Ä–ļ–ĺ–≤—Ć –ė–ĺ–į–Ĺ–Ĺ–į –Ď–ĺ–≥–ĺ—Ā–Ľ–ĺ–≤–į) aus dem Jahr 1681, die bis heute von einem alten, zugewachsenen Kirchhof mit Gr√§bern angesehener Geistlicher umgeben ist. Sehenswert ist auch die Bebauung der alten Industrieviertel einschlie√ülich der bis heute betriebenen Leinmanufaktur (–õ—Ć–Ĺ—Ź–Ĺ–į—Ź –ľ–į–Ĺ—É—Ą–į–ļ—ā—É—Ä–į) gleich gegen√ľber dem Ipatios-Kloster am s√ľdlichen Ufer der Kostroma. Dort in der N√§he befindet sich mit der Erl√∂ser-Kirche hinter dem Teich (–¶–Ķ—Ä–ļ–ĺ–≤—Ć –°–Ņ–į—Ā–į –Ĺ–į –ó–į–Ņ—Ä—É–ī–Ĺ–Ķ) aus dem Jahr 1754 ein typisches Denkmal des sogenannten Naryschkin-Barocks.

Hinter der Wolga

Der am rechten Wolga-Ufer gelegene Teil von Kostroma gehörte bei der Umsetzung des Bebauungsplans von 1781 nicht zum Stadtgebiet und weist daher weitaus weniger Architekturdenkmäler auf als das linke Ufer. Die Stadtviertel unmittelbar an der Wolga sind bis heute sehr ländlich geprägt mit typisch russischen Holzhäusern und schmalen, teilweise noch unbefestigten Straßen. Etwas weiter vom Ufer dominieren Neubauviertel das Stadtbild.

Die wohl bekannteste Sehensw√ľrdigkeit am rechten Ufer ist die Christi-Geburt-Kirche (–¶–Ķ—Ä–ļ–ĺ–≤—Ć –†–ĺ–∂–ī–Ķ—Ā—ā–≤–į –•—Ä–ł—Ā—ā–ĺ–≤–į –Ĺ–į –ď–ĺ—Ä–ĺ–ī–ł—Č–Ķ), die oft auch als Prophet-Elija-Kirche bezeichnet wird. Sie wurde etwa Mitte des 17.¬†Jahrhunderts erbaut und geh√∂rte im selben Jahrhundert einige Jahre lang, zusammen mit dem damals dort gelegenen Dorf Gorodischtsche, der bekannten altorthodoxen Aktivistin Feodossija Morosowa. Im 18.¬†Jahrhundert wurde die Kirche mindestens zweimal umgebaut und erhielt einen Glockenturm, der barocke Formen aufweist. Die Kirche steht auf einer Anh√∂he nahe dem Wolga-Ufer.

Zu erw√§hnen sind auch die altorthodoxe Christi-Verkl√§rungs-Kirche (–¶–Ķ—Ä–ļ–ĺ–≤—Ć –ü—Ä–Ķ–ĺ–Ī—Ä–į–∂–Ķ–Ĺ–ł—Ź –ď–ĺ—Ā–Ņ–ĺ–ī–Ĺ—Ź) aus dem Jahr 1688, die sich in fu√ül√§ufiger N√§he der Christi-Geburt-Kirche befindet, sowie das denkmalgesch√ľtzte Geb√§ude des stillgelegten alten Bahnhofs, ein langgestrecktes einst√∂ckiges Holzhaus mit dekorativen Schnitzmustern im Mittelbereich.

Wirtschaft

Die Haupterwerbszweige sind Textilindustrie, Leichtindustrie, Automobilzulieferung, Holzverarbeitung und Landwirtschaft, die von dem wenig industriell erschlossenen Hinterland der Oblast profitieren. Eine der wichtigsten Mineralwasserquellen Russlands befindet sich in der Oblast Kostroma. Im etwa 70 Kilometer entfernten Krasnoje an der Wolga befindet sich ein Juwelierkombinat.

Noch 1980 wurde 75 Kilometer nord√∂stlich nahe dem Ort Tschistyje Bory begonnen, das Kernkraftwerk Kostroma zu bauen. Nach der Katastrophe von Tschernobyl wurden die Bauarbeiten gestoppt und sp√§ter endg√ľltig eingestellt. Seit 2007 wird das Projekt zusammen mit den Oblasten Jaroslawl und Iwanowo unter dem Projektnamen Kernkraftwerk Zentral erneut verfolgt.

Verkehr

Autoverkehr

Kostroma ist nicht an das russische Fernstra√üennetz angeschlossen; die wichtigste √ľberregionale Stra√üenverbindung besteht mit der Magistrale M8 √ľber Jaroslawl. Bei den gr√∂√üten Ausfallstra√üen der Stadt handelt es sich um Landstra√üen, die Kostroma mit benachbarten gr√∂√üeren Orten (darunter Jaroslawl, Kineschma, Wolgoretschensk oder Sudislawl) verbinden. Zu diesen gr√∂√üten Ausfallstra√üen z√§hlen Prospekt Mira (–ü—Ä–ĺ—Ā–Ņ–Ķ–ļ—ā –ú–ł—Ä–į) und die Sowetskaja Uliza (–°–ĺ–≤–Ķ—ā—Ā–ļ–į—Ź —É–Ľ–ł—Ü–į), die beide am Sussanin-Platz im Stadtzentrum beginnen. Eine wichtige Rolle im innerst√§dtischen wie auch im √úberlandverkehr spielt die 1970 erbaute Automobilbr√ľcke √ľber die Wolga, die f√ľr Bewohner der Stadtviertel am rechten Wolgaufer praktisch die einzige Verbindung zur Innenstadt darstellt. √úber diese Br√ľcke verkehren auch etliche Bus- und Obuslinien.

Schienenverkehr

Neben der Automobilbr√ľcke gibt es innerhalb Kostromas, weiter s√ľdlich der Innenstadt, eine Eisenbahnbr√ľcke √ľber die Wolga. Sie wurde in den 1930er-Jahren erbaut und stellt eine reine Eisenbahnbr√ľcke ohne Fu√üg√§ngerweg dar. Vor ihrem Bau war seit 1887 lediglich das rechte Wolgaufer Kostromas an das Schienennetz angeschlossen: Die aus Jaroslawl √ľber Nerechta verlegte Strecke endete an einem Kopfbahnhof, der sich fast gegen√ľber der historischen Altstadt befand. Aus diesem Grund erschien der Bau einer Wolgabr√ľcke von dort aus nicht umsetzbar, da die Gleise in einem solchen Fall praktisch die historische Altstadt zerschnitten h√§tten. Stattdessen verlegte man die Bahnstrecke in den 1930er-Jahren unter Umgehung des alten Kopfbahnhofs √ľber die neu erbaute Br√ľcke vorbei am neuen Hauptbahnhof der Stadt, der die Bezeichnung Kostroma Nowaja (w√∂rtlich ‚ÄěKostroma neu‚Äú) erhielt. Heute ist Kostroma Nowaja der einzige Personenbahnhof am linken Wolgaufer in Kostroma und zugleich der Fernbahnhof der Stadt. Hier fahren Z√ľge in und aus Richtung Moskau und in andere St√§dte ab, ebenso einige Nahverkehrsz√ľge (Elektroz√ľge nach Jaroslawl und Nerechta sowie Dieselz√ľge nach Galitsch).

Flugverkehr

Kostroma besitzt einen kleinen Regionalflughafen. Dieser hei√üt Sokerkino (russ. –°–ĺ–ļ–Ķ—Ä–ļ–ł–Ĺ–ĺ, der ICAO-Code ist UUBA), liegt im √§u√üersten Nordosten des Stadtgebietes an der Landstra√üe Richtung Bui und fertigt Passagierfl√ľge mit Kleinmaschinen von und nach St. Petersburg sowie im Sommer nach Woronesch, Anapa und in Kleinst√§dte und D√∂rfer der Oblast Kostroma ab. F√ľr Mittel- und Langstreckenfl√ľge sowie internationale Verbindungen bieten sich die drei internationalen Moskauer Flugh√§fen an.

Wasserwege

Am linken Wolgaufer nahe der Altstadt gibt es auch zahlreiche Anlegestellen f√ľr Schiffe. Sie werden vor allem von Kreuzfahrtschiffen angesteuert.

√Ėffentlicher Nahverkehr

Im Überlandverkehr spielen neben der Eisenbahn zahlreiche Buslinien eine Rolle, von denen die meisten am zentralen Busbahnhof am östlichen Stadtrand, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, beginnen und enden.

Das innerst√§dtische √ĖPNV-Netz wird ebenfalls von Linienbussen sowie den in Russland weit verbreiteten, meist von Privatanbietern betriebenen Kleinbussen (sogenannten Marschrutki) gepr√§gt. Eine √ľberaus wichtige Rolle spielen in Kostroma auch die Oberleitungsbusse, die gegenw√§rtig auf acht Linien in etwa zehnmin√ľtigem Takt verkehren. Die erste Obuslinie wurde in Kostroma am 10. Januar 1974 in Betrieb genommen.

Weiterf√ľhrende Bildungseinrichtungen

  • Staatliche Nekrassow-Universit√§t Kostroma
  • Staatliche Technologische Universit√§t Kostroma
  • Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Kostroma
  • Milit√§rakademie f√ľr biologischen, chemischen und Strahlenschutz

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Fjodor Wolkow (1729‚Äď1763), Begr√ľnder des ersten russischen Theaters in Jaroslawl
  • Alexei Pleschtschejew (1825‚Äď1893), Dichter
  • Sergei Kalinin (1896‚Äď1971), Theater- und Filmschauspieler, Theaterregisseur sowie Regie- und Schauspiellehrer
  • Sergei Schulz (1898‚Äď1981), Geologe und Hochschullehrer
  • Witali Polenow (1901‚Äď1968), Generalleutnant
  • Ilja Mussin (1904‚Äď1999), Dirigent
  • Innokenti Gerassimow (1905‚Äď1985), Geograph und Bodenkundler
  • Jelisaweta Dementjewa (* 1928), Kanutin
  • Wjatscheslaw Lebedew (1930‚Äď2010), Mathematiker
  • Anatoli Scheljuchin (1930‚Äď1995), Skilangl√§ufer
  • Alexander Prschewuski (* 1939), Festk√∂rperphysiker und Hochschullehrer
  • Hans-Werner Gessmann (* 1950), deutscher Professor an der Staatlichen Universit√§t Kostroma
  • Nikolai Muchin (* 1955), Maler und Bildhauer
  • Andrei Schljapnikow (* 1959), Leichtathlet
  • Olesja Barel (* 1960), Basketballspielerin
  • Ljubov Belych (* 1961), Malerin
  • Sergei Pugatschow (* 1963), Oligarch und Bankier
  • Tichon (Stepanow) (1963‚Äď2010), russisch-orthodoxer Bischof der Eparchie von Archangelsk und Cholmogory
  • Aleh Bjabenin (1974‚Äď2010), wei√ürussischer Journalist
  • Iwan Wassiljew (* 1984), Triathlet
  • Swetlana Saikina (* 1985), Diskuswerferin
  • Ilja Kuchartschuk (* 1990), Fu√üballspieler
  • Erik Zenga (* 1993), deutsch-russischer Fu√üballspieler

Weitere Personen, die mit der Stadt verbunden sind

  • Alexander Golubew (* 1972), Olympiasieger im Eisschnelllauf, Ehrenb√ľrger von Kostroma
  • Alexei Jermolow (1777‚Äď1861), General und Diplomat, lebte in Kostroma im Exil
  • Nikolai Korschenewski (1879‚Äď1958), Geograph und Forschungsreisender, ging in Kostroma zur Schule
  • Michael I. (1596‚Äď1645), der erste Zar der Romanow-Dynastie, hielt sich zeitweise im Ipatios-Kloster auf und wurde hier zum Zaren erkoren
  • Said Nursi (1876‚Äď1960), kurdischer islamischer Denker, war von 1916 bis 1918 als Kriegsgefangener in Kostroma interniert
  • Wassili Rosanow (1856‚Äď1919), Religionsphilosoph, besuchte in Kostroma ein Gymnasium
  • Wiktor Rosow (1913‚Äď2004), Dramatiker, ging in Kostroma zur Schule
  • Konstantin Thon (1794‚Äď1881), Architekt, war an Umbauarbeiten des Ipatios-Klosters beteiligt

Städtepartnerschaften

  • England Durham, Gro√übritannien
  • Vereinigte Staaten Durham, Vereinigte Staaten
  • Frankreich Dole, Frankreich (seit 1993)
  • Bulgarien Samokow, Bulgarien
  • Finnland Hyvink√§√§, Finnland

  • Deutschland Aachen, Deutschland (seit 2005)
    Die Städtepartnerschaft mit Aachen wurde am 26. September 2001 anlässlich eines Besuchs des damaligen russischen Präsidenten Putin in Deutschland vereinbart und am 9. Juni 2005 offiziell besiegelt. Zu erwähnen ist im Zusammenhang mit internationalen Kooperationen außerdem das Aus- und Weiterbildungszentrum, das seit 1995 das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Regionenpartnerschaft in Kostroma unterhält.

Klimatabelle

Einzelnachweise

Literatur

  • A.Losev: Gosudarynja Kostroma. Avantitul, Kostroma 2009, ISBN 978-5-98342-111-0.
  • Z.Pastuchova, E.Ponomar√ęva: Drevnerusskie goroda. Rusińć, Smolensk 2006, ISBN 5-8138-0470-6, S.¬†306‚Äď323.
  • Peter Struben: Kostroma ‚Äď Sch√∂nheit vor dem Spiegel. Leben in einer russischen Provinzstadt. Edition Fischer, Frankfurt, Oktober 2008, ISBN 978-3-89950-401-9.

Weblinks

  • Offizielle Webseite der Stadtverwaltung (russisch, englisch)
  • Inoffizielle Website von Kostroma (russisch)
  • Kostroma und die St√§dte des Goldenen Ring
  • Kostroma auf mojgorod.ru (russisch)
  • KostromaInfo (russisch)
  • Kostroma: Heimat von Snegurotschka bei Russia Beyond the Headlines: Aktuelles aus Russland
  • Local history website. K. Torop. Kostroma (deutsch)


Quelle: Wikipedia

 

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auch: Kostromskaya

ISO 3166-2:
Bezeichnung der Region: Oblast

Fläche ca.: 60209.20 km²

Länge der Grenze ca.: km


Ausdehnung / Grenzen (dezimale Koordinaten nach WGS 84):
nördlichster Punkt: 59.633
südlichster Punkt: 57.276
westlichster Punkt: 40.385
östlichster Punkt: 47.604

 
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