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Staat Informationen : Neukaledonien

Informationen:


Neukaledonien (französisch Nouvelle-Calédonie) ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik. Der heutige französische Name leitet sich ebenso wie die gelegentlich anzutreffende deutsche Bezeichnung „Neuschottland“ von der älteren englischen Bezeichnung New Caledonia her, die auf James Cook zurückgeht. Anhänger der Unabhängigkeit Neukaledoniens nennen die Inselgruppe auch „Kanaky“. Geografisch gehören die Inseln zu Melanesien. Neukaledonien hat den Sonderstatus einer Collectivité sui generis nach den Artikeln 76 und 77 der französischen Verfassung und gehört deshalb nicht der Europäischen Union an.

Seit 2008 gehört das Neukaledonische Barriereriff zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Klima, Physische und Politische Geografie

Politische Geographie

Geostrategisch liegt die Insel nah an Australien und Neuseeland im melanesischen Inselbogen und wird auch als Tor zu Südostasien bezeichnet. Neukaledonien gilt als wichtig für Frankreichs geostrategische Präsenz im Indo-Pazifischen Raum. Frankreich transferiert 1,3 Milliarden Euro jährlich in die öffentlichen Kassen Neukaledoniens.

Frankreich hat eine ständige Präsenz von rund 1200 Soldaten aller Truppengattungen und der Gendarmerie auf Neukaledonien. An drei Orten ist die französische Marineinfanterie (RIMAP-NC) stationiert; in Nouméa befindet sich die Marinebasis „Pointe Chalaix“ und bei Apron, nahe dem Flughafen La Tontouta wird der Luftwaffenstützpunkt Nouméa betrieben.

Unter dem französischen Überseeterritorium liegen 25 Prozent der weltweiten Nickel-Reserven. Der Rohstoff wird im 21. Jahrhundert zunehmend wichtig für die Produktion von Akkumulatoren, Batterien, Mobiltelefonen und Flachbildschirmen. Die Insel macht Frankreich zum fünftgrößten Nickel-Exporteur der Welt. Beobachter gehen davon aus, dass bei einem Rückzug Frankreichs die Volksrepublik China schnell versuchen würde, Einfluss in Neukaledonien zu gewinnen, um an die Nickel-Vorräte zu gelangen. Zudem plant China, Häfen auf Vanuatu und Papua-Neuguinea zu bauen. Dies wäre laut Beobachtern nicht mehr notwendig, wenn China Einfluss auf Neukaledonien hätte.

Physische Geographie und Klima

Neukaledonien befindet sich östlich von Australien auf der nördlichen Spitze des Zealandia-Schelfs im südwestlichen Pazifischen Ozean. Die Fläche der Inseln beträgt 18.576 km², davon sind 18.091 km² Landfläche und 485 km² Wasserfläche. Die Hauptinsel Grande Terre ist mit 16.372 km² die mit Abstand größte Insel der Gruppe. Zu Neukaledonien gehören des Weiteren noch die Belep-Inseln im Norden, die Atolle und Riffe der Récifs d'Entrecasteaux im Nordwesten, die Atolle Chesterfield und Bellona abgelegen im Westen, die Île Ouen an der Südspitze, die Île des Pins im Südosten und die Loyalitätsinseln im Osten. Die Küstenlinie hat eine Gesamtlänge von 2254 km.

Die höchsten Punkte der Inseln sind der Mont Panié mit 1628 m im Norden und der Mont Humboldt mit 1618 m im Süden von Grande Terre. Um die Hauptinsel herum liegt das Neukaledonische Barriereriff, nach dem Great Barrier Reef und zusammen mit dem Belize Barrier Reef einer der größten Korallenriffkomplexe der Welt. Jenseits des Barriereriffs beginnt der rund 1,3 Mio. km² große Naturpark Korallenmeer. Längster Fluss ist der 150 km lange Diahot.

Neukaledonien liegt zwischen dem 19. und 23. südlichen Breitengrad und damit in der tropischen Klimazone. Die mittleren Temperaturen auf den Inseln liegen das ganze Jahr zwischen 20 und 30 °C. Der längs über die Hauptinsel verlaufende Gebirgszug teilt Neukaledonien in einen humiden Osten (inklusive der östlich der Hauptinsel gelegenen Inseln) und einen im Regenschatten liegenden eher ariden Westen. Die relativ kühle trockene Zeit dauert von Mitte Mai bis Mitte September, die Regenzeit von Mitte November bis April. Die Ostseite der Insel erhält ca. 2500 bis 4000 mm Regen pro Jahr, die Westseite (Lee) generell weniger als 1500 mm, so z. B. Ouaco etwa 800 mm. In sehr trockenen Jahren gibt es mancherorts lediglich 250 bis 300 mm Niederschlag.

Größte Stadt ist die Hauptstadt Nouméa mit knapp 91.000 Einwohnern. Im direkten Einzugsgebiet des Grand Nouméa (Païta, Dumbéa und Mont-Dore) leben nach letzten Angaben (Volkszählung 2009) 163.723 Einwohner.

Flora und Fauna

Die Flora und Fauna Neukaledoniens weisen einen sehr hohen Grad an Endemismus auf. Viele Arten sind bedroht oder schon ausgestorben, etwa die gehörnte Riesenschildkröte Meiolania platiceps, das terrestrische Krokodil Mekosuchus inexpectatus oder der große flugunfähige Vogel Sylviornis neocaledoniae. Die nicht wirksam genug bekämpften Buschfeuer spielen dabei eine wichtige Rolle. Es gibt 23 endemische Vogelarten, zum Beispiel den Kagu. Der Ouveasittich (Eunymphicus uvaeensis) kommt nur auf der Insel Ouvéa vor. Endemisch ist auch die Geradschnabelkrähe (Corvus moneduloides), die wegen ihrer Fähigkeiten zu Herstellung und Gebrauch von Werkzeugen als der klügste Vogel der Welt gilt. Außerdem ist auf Neukaledonien einer der größten Geckos der Welt endemisch, der Neukaledonische Riesengecko. Es gibt 46 Gymnospermen-Arten (45 endemisch, 7 Prozent der Gymnospermarten der Welt). Neukaledonien weist eine hohe Artendichte an Bäumen auf. So finden sich hier 18 endemische Koniferenarten aus der Familie der Araukariengewächse (5 aus der Gattung Agathis, 13 weitere aus der Gattung Araucaria). Weiterhin gibt es 260 Farnarten (26 Familien, 83 Gattungen), von denen 105 Arten endemisch sind.

Endemische Pflanzenarten sind zum Beispiel:

  • Amborella trichopoda (Amborellaceae, eine Art bildet die gesamte Pflanzenfamilie)
  • Strasburgeria robusta (Strasburgeriaceae, eine Art bildet die gesamte Pflanzenfamilie)
  • Oxera robusta (Lamiaceae, eine Art des Genus Oxera gibt es auf Vanuatu, 20–25 in Neukaledonien)
  • Agathis montana (Araucariaceae, A. montana kommt nur am Mont Panie vor).

Statistik:

  • 3328 Pflanzenarten (2644 endemisch)
    • in 763 Gattungen (14 Prozent endemisch)
      • in 169 Familien (3 Prozent endemisch)
  • 547 Monocotyledones (251 endemisch)
    • in 209 Gattungen
      • in 31 Familien
  • 2394 Dicotyledones (2009 endemisch)
    • in 498 Gattungen (79 endemisch)
      • in 132 Familien (5 endemisch)

Auf Neukaledonien sind ĂĽberdurchschnittlich viele ursprĂĽngliche Vertreter der Angiospermen beheimatet, vor allem Arten der Familien Winteraceae, Amborellaceae, Monimiaceae, Annonaceae und Chloranthaceae.

Bevölkerung

Die Urbevölkerung der Melanesier oder Kanak bildet mit einem Anteil von rund 41 Prozent der Bevölkerung die größte Bevölkerungsgruppe. Sie konzentriert sich an der Ostküste und auf den kleineren Inseln. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe stellen die Nachfahren der ersten „Siedler“ aus Frankreich, die Caldoches, zusammen mit den Métropolitains, den französischen Neueinwanderern. Deren Anteil ist aufgrund verstärkter Auswanderung auf 24 Prozent gefallen (Stand 2019). Es gibt viele Einwohner, die ihre Wurzeln in mehreren ethnischen Gruppen haben. Außerdem gibt es viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, die aber oftmals schon seit Generationen in Neukaledonien leben und größtenteils französische Staatsbürger sind: Etwa 9 Prozent der Einwohner sind Walliser und Futuner, 2,6 Prozent Tahitianer, 2,5 Prozent Indonesier, 1,4 Prozent Vietnamesen und 1,1 Prozent Ni-Vanuatu.

Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug auf Neukaledonien im Jahr 2016 insgesamt 77,7 Jahre (Frauen: 81,9 Jahre/ Männer: 73,7 Jahre).

Das Median-Alter der Bevölkerung lag im selben Jahr bei 31,7 Jahren. Eine Frau bekam im Laufe ihres Lebens im Durchschnitt 1,93 Kinder. Auf 1000 Einwohner kamen im Jahr 2017 15,0 Geburten und 5,7 Todesfälle. Die Bevölkerung wächst 2017 mit 1,3 Prozent pro Jahr. Die Geburtenrate geht immer weiter zurück und nähert sich allmächlich der Frankreichs an; sie betrug 1990 noch 25,6 ‰ und lag 2017 bei 14,5 ‰. Das Durchschnittsalter der Mütter, die ihr erstes Kind bekommen, erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 24,6 auf 29,5 Jahre.

Städte und Gemeinden

Größere Städte gibt es nur in der Metropolregion Nouméa. Die kleineren Inseln bilden jeweils eine Gemeinde.

Liste der Gemeinden mit ĂĽber 2000 Einwohnern:

Sprachen

Viele Kanaken pflegen in ihren Stämmen weiterhin ihre eigenen Sprachen und Gebräuche. Es werden heute noch etwa 28 dieser Kanak-Sprachen, die dem malayo-polynesischen Zweig der austronesischen Sprachen angehören, in den verschiedenen Stammesgebieten gesprochen. Bei der Erforschung dieser Sprachen in Neukaledonien hat der französische Ethnologe Maurice Leenhardt (1878–1954) Pionierarbeit geleistet. Allerdings spielen die Kanak-Sprachen im Erziehungswesen des Landes nur eine untergeordnete Rolle. Amtssprache ist allein Französisch, das von annähernd allen Bewohnern des Landes gesprochen wird und als Verkehrssprache dient. Die nichtkanakischen Einwanderergruppen sprechen unter sich noch ihre ursprünglichen Sprachen, zum Beispiel Tahitianisch, Wallisianisch, Futunisch, Vietnamesisch, Indonesisch und Englisch. Gemäß der Volkszählung von 2004 können 97 Prozent der über 14-jährigen Einwohner französisch sprechen, lesen und schreiben, während lediglich 0,97 Prozent keine Französischkenntnisse haben. Dagegen können nur noch 37,1 Prozent der über 14-Jährigen eine der einheimischen austronesischen Sprachen zumindest sprechen (aber nicht unbedingt lesen und schreiben), während 58,7 Prozent keine Kenntnisse einer indigenen Sprache haben.

Die sprachlich-kulturelle Vielfalt des Landes steht heute unter Druck. Von den Sprachen, die vor der Kolonisierung gesprochen wurden, existieren heute noch 28 Sprachen und 11 Dialekte. Allerdings ist die Sprecherzahl der meisten dieser Sprachen auf einige Tausend oder weniger gesunken. Am meisten Sprecher haben die drei Sprachen Drehu, Nengone und Paicî. Die einheimischen Sprachen werden nur zur Kommunikation innerhalb der Sprechergemeinde verwendet. Für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Sprachgruppen ist Französisch die Regel. Die einheimischen Sprachen werden heute an den Grundschulen unterrichtet und vier dieser Sprachen sind auch zum Abitur (baccalauréat) zugelassen. Eine Akademie ist damit beauftragt, die einheimischen Sprachen zu fördern und weiterzuentwickeln.

Religion

Die einheimischen Religionen der einzelnen melanesischen Volksgruppen sind weitgehend verloren gegangen. Ein Großteil der Bevölkerung ist inzwischen christlich. Etwa 60 Prozent der Einwohner sind römisch-katholische Christen, die zum Erzbistum Nouméa gehören, und 30 Prozent Anhänger protestantischer Kirchen. Andere Glaubensrichtungen und Konfessionen machen 10 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Geschichte

Die Besiedlung Neukaledoniens fand vermutlich um 1500 v. Chr. durch Menschen der Lapita-Kultur statt. Diese Kultur wurde nach der Fundstelle Lapita 13 auf der Foué-Halbinsel in Neukaledonien benannt. Später erreichten auch Polynesier die Inselgruppe. Die Nachkommen dieser Stämme bilden heute das indigene Volk der Kanaken. In der Zeit vom 11. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert erreichten immer wieder Polynesier die Inseln Neukaledoniens, da sie auf der Suche nach neuem Land waren.

Von den Europäern wurden die Inseln erst im Laufe des 18. Jahrhunderts entdeckt. Im Verlauf seiner zweiten Südseereise betrat James Cook am 4. September 1774 als erster Europäer die Inseln. Er verlieh ihnen ihren heutigen Namen, da ihn das Aussehen des Nordostens der Hauptinsel an Schottland erinnerte, welches von den Römern Caledonia genannt worden war. Cook erkundete die Insellandschaft über neun Tage ohne irgendwelche Zwischenfälle. Ihm folgte 1793 ein Franzose namens Joseph Bruny d’Entrecasteaux. Er berichtete als erster über den von den Ureinwohnern praktizierten Kannibalismus in Neukaledonien. Die ersten Europäer, die sich auf den Inseln niederließen, waren Walfänger und Holzhändler (Sandelholz). Es folgten im 19. Jahrhundert Missionare. Die Siedler brachten Seuchen auf die Inseln, ein großer Teil der einheimischen Bevölkerung starb an den eingeschleppten Krankheiten.

Die Inseln wurden sowohl von Großbritannien als auch durch Frankreich während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besiedelt. Im Namen von Napoleon III. nahm Auguste Fevrier-Despointes die Inselgruppe am 24. September 1853 (heute ein Feiertag) in französischen Besitz.

Ähnlich wie die Briten in Australien nutzten die Franzosen die Inseln als Strafkolonie von 1864 bis etwa 1922. 1864 erreichten die ersten 250 französischen Sträflinge Neukaledonien. Damals war nur das südliche Drittel der Hauptinsel sowie einige Inseln im Süden unter französischer Kontrolle, ein militärischer Außenposten bestand in Napoléonville (Canala) und sonst gab es nur vereinzelte Plantagen (z. B. für Zuckerrohr) und Missionsstationen der Maristen neben den Dörfern der Kanaken. Auf die Inseln kamen nach der Niederschlagung der Pariser Kommune 1871 von 1872 bis zur Amnestie im Juli 1880 etwa 8000 weitere Franzosen. Unter den Kommunarden waren beispielsweise Louise Michel und Nathalie Lemel. Im März 1874 gelang Henri Rochefort, François Jourde, Paschal Grousset und einigen weiteren Gefangenen die Flucht nach Australien. 1871 kam es in der französisch besetzten Kabylei zu einem Aufstand, der dazu führte, dass etwa 200 Deportierte aus Ostalgerien nach Neukaledonien verbannt wurden. Sie wurden 1895 amnestiert und konnten einige Jahre später zurückkehren.

1863 fand der Geologe Jules Garnier das später nach ihm benannte Nickelerz Garnierit. Ab 1873 setzte der vereinzelte Abbau von Lagerstätten ein, der ab 1880 mit der Gründung des Unternehmens Société Le Nickel im großen Maßstab betrieben wurde. Die Arbeitskräfte waren zumeist Strafgefangene, denn die Insel war 1863–1931 Strafkolonie, aber auch Freigelassene, angeworbene Arbeitskräfte aus Asien und Ozeanien, sowie Verschleppte (durch blackbirding). Die Aufarbeitung der abgebauten Minerale erfolgte in der einzigen dafür vorgesehenen Anlage in Nouméa. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts kamen allerdings vermehrt freie Siedler und asiatische Arbeiter auf die Insel. Die einheimische Bevölkerung wurde ab 1887 durch das Apartheid-ähnliche System des Code de l’indigénat massiv unterdrückt.

Während des Ersten Weltkrieges wurde das Bataillon mixte du Pacifique (B. M. P.) aufgestellt, während des Zweiten Weltkriegs das Bataillon d’infanterie de marine du Pacifique (BIMP), welches aus Neukaledoniern und Polynesiern bestand. Aktuell gibt es das Régiment d'Infanterie de Marine du Pacifique-Nouvelle-Calédonie (RIMaP-NC). Im Zweiten Weltkrieg war Neukaledoniens Hauptstadt Nouméa Hauptquartier für die amerikanischen Streitkräfte im Pazifik. Nach dem Krieg wurden die Räume des Hauptquartiers durch das Sekretariat der Pazifischen Gemeinschaft (SPC), eine internationale Organisation verschiedener Pazifikstaaten, übernommen. Mittlerweile sind die Gebäude abgerissen, das SPC in unweit davon neu errichteten Räumen untergebracht und der frei gewordene Platz zu einer Hotel- und Geschäftsanlage umgewidmet worden.

Es kam regelmäßig zu Revolten der Kanak, die jedoch immer niedergeschlagen wurden und jeweils zur Enteignung und Deportation führten, so dass die Kanak von den Küsten ins Landesinnere abgedrängt wurden. Die größte Revolte war der Aufstand von 1878, dabei wurde der Stammesführer Ataï von Aufständischen enthauptet. Einer der letzten erfolgte 1917, als die Kanak als Soldaten während des Ersten Weltkrieges eingezogen wurden. Am 27. Oktober 1946 wurde Neukaledonien zum Übersee-Territorium erklärt und den Einwohnern die französische Staatsangehörigkeit verliehen. 1947 wurde das Territorium von der UN-Liste der Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung gestrichen. 1953 erhielten alle Bewohner die französischen Bürgerrechte und 1957 wurde eine Art lokales Parlament (Assemblée territoriale) eingerichtet, doch bereits 1958 beschnitt Charles de Gaulle die Rechte der Landesversammlung wieder. 1969 entstand die Studierendenorganisation Foulards rouges, die weitere Proteste mobilisierte.

1977 sprach sich die Union calédonienne für die Unabhängigkeit aus, zwei Jahre zuvor war 1975 das Festival Mélanesia erstmals veranstaltet worden. Diese Bestrebungen führten 1984–1988 auch zu Unruhen mit über 70 Toten. 1984 entstand die Kanakische sozialistische Front der nationalen Befreiung (FLNKS) mit Jean-Marie Tjibaou an der Spitze. Die neue Partei organisierte einen Boykott der anstehenden Wahlen, und nach der Wahl bildete sie eine provisorische Regierung von Kanaky mit Tjibaou als Präsident. Es kam zu verschiedenen politischen Morden an mehreren Kanaken und schließlich wurde der Notstand erklärt, französische Fallschirmjäger eingesetzt und ein neuer Reformplan erdacht, der allerdings zu nichts führte. Im Dezember 1986 entschied die UN, Neukaledonien erneut auf die Liste der zu dekolonisierenden Länder zu setzen. Ein neues Referendum am 13. September 1987 wurde von den meisten Kanaken boykottiert. Der gewalttätige Höhepunkt war die Geiselnahme von 27 Polizisten und einem Richter durch Separatisten in einer Höhle auf der Insel Ouvéa vom 22. April bis in den Mai 1988, die von französischen Spezialeinheiten beendet wurde. Dabei kamen 19 Separatisten und zwei Ordnungskräfte ums Leben. Sie war eine Reaktion auf ein an diesem Tag in Kraft getretenes Gesetz, mit dem der politische Einfluss der kanakischen Befürworter einer Unabhängigkeit Neukaledoniens beschnitten werden sollte. Diese Gewalttat führte beim Anführer der Unabhängigkeitsgegner, Jacques Lafleur, zu einem Umdenken. Er war nun bereit, mit den Separatisten zu verhandeln.

Die Unabhängigkeitsbestrebungen führten zu einer größeren Autonomie durch das Matignon-Abkommen von 1988, das durch die französischen Wähler in einem Referendum am 6. November 1988 bestätigt wurde, und dem Abkommen von Nouméa vom 5. Mai 1998, das ebenfalls von den Wählern in Neukaledonien in einem Referendum an 8. November 1998 angenommen wurde. Die Inselgruppe wurde in drei Provinzen und 33 Gemeinden unterteilt. Die Provinzen werden von je einem Präsidenten und einer Versammlung geleitet, die zusammen einen Kongress (Congrès de la Nouvelle-Calédonie) bilden. Dieser setzt sich zusammen aus 15 Vertretern der Nordprovinz, 32 Vertretern der Südprovinz und sieben Vertretern der Provinz der Loyalitätsinseln. Der Kongress wählt aus seinen Reihen elf Personen (auch weniger wären möglich), die die Regierung bilden und ihrerseits unter sich einen Regierungschef wählen.

Am 4. Mai 1989 wurden Jean-Marie Tjibaou und Yeiwene Yeiwene von Radikalen der FLNKS auf Ouvéa ermordet. Sie erhielten ein Staatsbegräbnis und 1998 wurde das Tjibaou-Kulturzentrum aufwendig vom französischen Staat erbaut.

Bei einem am 4. November 2018 durchgeführten Referendum hatten die Neukaledonier über die Unabhängigkeit der Inseln oder den Verbleib bei Frankreich zu entscheiden. Bei einer hohen Wahlbeteiligung von 80,6 Prozent stimmten 56,4 Prozent der Wähler gegen die Unabhängigkeit und für den Verbleib bei Frankreich. Dem 1998 geschlossenen Abkommen von Nouméa zufolge können – falls ein erstes Unabhängigkeitsreferendum scheitert – bis zu zwei weitere Unabhängigkeitsreferenden folgen, sofern eine Mehrheit der Delegierten im Kongress von Neukaledonien dies fordert. Nach einem entsprechenden Beschluss des Kongresses 2019 wurde ein zweites Unabhängigkeitsreferendum am 4. Oktober 2020 angesetzt. Wieder stimmte die Mehrheit für einen Verbleib bei Frankreich, diesmal mit 53,3 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 85 Prozent. Für den 12. Dezember 2021 wurde ein drittes Referendum angesetzt.

Die separatistische Partei der Kanakischen sozialistischen Front der nationalen Befreiung (FLNKS) forderte den französischen Minister für die Überseegebiete Sebastien Lecornu (REM) auf, das Referendum zu verschieben, da die Corona-Pandemie dem Land so sehr zugesetzt habe, dass ein Wahlkampf nicht möglich sei. Die Pariser Regierung lehnte dies jedoch ab. Daraufhin riefen führende Politiker der FLNKS dazu auf, das Referendum zu boykottieren. Bei dem Referendum stimmten 96,5 Prozent für den Verbleib bei Frankreich. Dies allerdings bei einer geringen Wahlbeteiligung von 43,9 Prozent. Nach dem Referendum erklärten die Unabhängigkeitsbefürworter (Indépendantistes), die Wahlergebnisse nicht anzuerkennen. Der Conseil d’État, die höchste Verwaltungsinstanz von Frankreich, wies im Juni 2022 die Forderung der „Indépendantistes“ nach einer Annullierung des Abstimmungsergebnisses mit der Begründung zurück, dass sich die epidemiologische Lage bereits im Oktober und November 2021 mit einer Inzidenz von 48:100.000 und einer Impfquote von 77,7 % kurz vor dem Referendum kontinuierlich verbessert hatte. Außerdem würden weder die Bestimmungen der Verfassung noch die des „loi organique statutaire“ (grundlegendes Gesetz über die Aufgaben der Staatsorgane) für die Gültigkeit des Referendums eine Mindestbeteiligung verlangen.

Politik und Verwaltung

Von 1946 bis 2003 war Neukaledonien französisches Überseegebiet (territoire d’outre-mer, TOM), davor französische Kolonie. Seit der Änderung der französischen Verfassung vom 28. März 2003 ist die Inselgruppe eine zu Frankreich gehörige Überseegemeinschaft mit besonderem Status (collectivité sui generis). Zwei Vertreter Neukaledoniens sitzen sowohl in der Pariser Nationalversammlung als auch im Senat. Außerdem verfügt es mit dem Maison de la Nouvelle-Calédonie in Paris über eine weitere Interessenvertretung. Die Hauptstadt ist Nouméa; dort befindet sich auch ein deutsches Honorarkonsulat.

Die Matthew- und Hunterinseln werden sowohl von Frankreich als auch von Vanuatu beansprucht.

Verwaltungsgliederung

Die Collectivité (Gebietskörperschaft) Neukaledonien gliedert sich in drei Provinzen und 33 Gemeinden. Daneben gibt es noch einige kleine, unbewohnte und teils abgelegene Insel, Inselgruppen und Riffe, die weder zu einer Provinz noch zu einer Gemeinde gehören, wie beispielsweise die Inseln Huon und Surprise (Entrecasteaux-Riffe), Chesterfieldinseln, Walpole, Astrolabe-Riffe, Mathew und Fern oder Hunter.

Präsidenten
Liste der Präsidenten der Regierungen von Neukaledonien seit Unterzeichnung des Abkommens von Nouméa im Jahr 1998.

Infrastruktur

Flugverkehr

Der internationale Flughafen Neukaledoniens ist der Flughafen La Tontouta. Dieser liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Païta, etwa 40 km von Nouméa entfernt. Für lokale Flüge wird der Flughafen Magenta genutzt, direkt in Nouméa gelegen. Es werden die wichtigsten Städte und alle neukaledonischen Inseln angeflogen. Der Flughafen Lifou ist ein Verkehrsflughafen auf der Insel Lifou.

StraĂźe

Neukaledonien verfĂĽgt ĂĽber ein gut ausgebautes, weitgehend asphaltiertes StraĂźennetz.

Neukaledonien besitzt vier sogenannte Territorialstraßen (frz. route territoriale) kurz RT als autobahnähnliche Straßen und zusätzlich Provinzstraßen (frz. route provinciale) vom Typ einer Landstraße:

  • RT1: NoumĂ©a – Fluss NĂ©houĂ© (nördlich von Koumac)
  • RT2: Flughafen Lifou (auf der Insel Lifou) – SĂĽden der Kleinstadt WĂ©
  • RT3: Kreuzung mit der RT1 in NandaĂŻ – Fluss Tiwaka
  • RT4: Kreuzung mit der RT1 nahe MuĂ©o – Elektrizitätskraftwerk

Häfen

Der größte Hafen der Insel ist der von Nouméa. Weitere wichtige Häfen liegen in Mueo, Thio und Prony, dienen aber nur der Nickel-Industrie.

Schiene

Die einzige Eisenbahnlinie in Neukaledonien, die Bahnstrecke Nouméa–Païta, wurde 1940 stillgelegt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft besteht vor allem aus den Bereichen Dienstleistung und Verwaltung (61 %), Industrie (15 %), Handel (11 %) sowie Hoch- und Tiefbau (11%). Die Landwirtschaft (2 %) spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die umfangreichen lateritischen Nickel­erz-Vorkommen der Insel machen 8,4 Prozent aller derartigen Nickel-Reserven weltweit aus. Diese werden seit Beginn der Kolonialzeit genutzt und befinden sich zum größten Teil in der Hand der weißen Caldoches. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es den sogenannten „Nickel-Boom“. Die Eingriffe in die Ökosysteme der Insel sind teils erheblich. Die „Société le Nickel“ (Eramet-Gruppe, Frankreich), zu 34 % im Staatsbesitz von Neukaledonien, betreibt fünf Bergwerke und ein pyrometallurgisches Nickelschmelzwerk mit elektrisch betriebenen Schmelz-Reduktionsöfen in Doniambo, nahe der Hauptstadt Nouméa. Sie ist der größte Arbeitgeber der Insel. Zusätzlich gibt es zwei weitere hydrometallurgische Nickelwerke, eines im Süden (Goro), das sich zu 51 % in Händen Neukaledoniens (staatlich und privat) befindet und dessen Produktion zu 30 % an den Automobilhersteller Tesla verkauft wird, und eines im Norden (Koniambo), das zu 49 % dem Schweizer Unternehmen Glencore, an dem die kanakischen Unabhängigkeitskämpfer beteiligt sind, und zu 51 % der neukaledonischen Gesellschaft Société Minière du Sud Pacifique SA gehört, die zu 92 % in Staatsbesitz ist.

Rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts besteht aus finanziellen Zuschüssen des französischen Mutterstaats. Außerdem vergibt der französische Staat Darlehen, um die Haushaltsdefizite zu finanzieren. Die Schuldenquote des Territoriums ist im Jahr 2022 auf 255 % gestiegen. Neukaledonien verwendet den französischen Pazifik-Franc, der an den Euro gebunden ist.

Neukaledonien ist nicht in das europäische Umsatzsteuersystem integriert, so dass Ware aus Europa umsatzsteuerfrei bezogen werden kann. Es werden durch den neukaledonischen Zoll Einfuhrzölle erhoben.

Tourismus

Im Jahr 2019 kamen über 126.000 Touristen nach Neukaledonien, die bisherige Rekordzahl. Die meisten kamen aus Frankreich (32 %), Australien (19 %), Japan (17 %) und Neuseeland (9 %). Im reisestärksten Monat Juni 2019 waren es über 15.000 Touristen. Jeweils rund ein Viertel kamen aus Frankreich und Australien, gefolgt von Neuseeland (12 %) und Japan (10%). Die Touristen aus dem restlichen Europa machten 3,4 %, die aus Nordamerika rund 1,3 % aus. Die übrigen 22,6 % stammten vorwiegend von verschiedenen Pazifikinseln. Nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie brachen die Zahlen jedoch stark ein.

Bildung

Das Bildungssystem entspricht dem in Frankreich, mit Ausnahme der Ferien. Das Schuljahr beginnt Mitte Februar und endet Mitte Dezember. Die einzige Hochschule ist die Universität Neukaledonien auf der Halbinsel Nouville in Nouméa.

Gesundheitswesen

Neukaledonien ist im Gesundheitswesen mit vergleichbaren Mitteln ausgestattet wie Frankreich, mit Ausnahme einiger medizinischer Abbildungsverfahren. Die meisten Krankheiten können lokal behandelt werden, gegebenenfalls werden Kranke zur Behandlung nach Australien oder Frankreich evakuiert. Die Ausarbeitung und Kontrolle der Gesundheitspolitik wird von der Direction des Affaires Sanitaires et Sociales (DASS) durchgeführt. Die Gesundheitsvorsorge wird in sozialmedizinischen Zentren vorgenommen, die den Provinzen unterliegen, im Großraum Nouméa zusätzlich durch den freien Sektor.

Das größte Krankenhaus Neukaledoniens ist das staatliche Médipôle de Koutio in Dumbéa mit 650 Betten, gefolgt von der privaten Clinique Île Nou-Magnin in Nouméa und dem CHS Albert Bousquet in Nouméa, dem einzigen Krankenhaus für Patienten mit psychischen Beschwerden. In der Nordprovinz gibt es jeweils ein Krankenhaus in Koumac, Poindimié und Koné, die unter dem Namen Centre hospitalier du Nord - CHN zusammengefasst sind. Auf den Loyalitätsinseln existieren nur sekundäre Medizinzentren, bei Bedarf werden Patienten in das Médipôle de Koutio verlegt.

In Neukaledonien sind Impfungen gegen folgende Krankheiten obligatorisch: Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Poliomyelitis, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln, Haemophilus B, Tuberkulose, Pneumokokken und bei der Einreise auch gegen Covid-19 für ab 18-Jährige.

Kultur

Von Bedeutung ist u. a. das Tjibaou-Kulturzentrum, das im Zeitraum von 1993 bis 1998 von Renzo Piano errichtet wurde. Es ist das regionale Zentrum für kulturelle Veranstaltungen, in dem Veranstaltungen der Kanak angeboten werden, sowie sonstige Ausstellungen, Konferenzen und Konzerte.

Zu den kulturellen Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung gehören der Karneval von Nouméa, die Cowboy-Feste von Bourail und Païta, die Fête de l'omelette géante (Riesenomelett-Fest) in Dumbéa und die Fête du Ver de Bancoule (Nussbaumwurm-Fest) in Farino.

Sport

Neukaledonien ist der bisher erfolgreichste Teilnehmer bei den Pazifikspielen. Nouméa, die Hauptstadt Neukaledoniens, war Ausrichter der Pazifikspiele 2011, die unter dem Motto Pacific Attitude (Pazifische Einstellung) abgehalten wurden. Dies waren nach 1966 und 1987 die dritten in Neukaledonien ausgetragenen Pazifikspiele.

Im Jahr 1980 war Neukaledonien Veranstalter der Fußball-Ozeanienmeisterschaft der Herren sowie 1983 der ersten Fußball-Ozeanienmeisterschaft der Frauen. Seit 1950 wird eine Fußballmeisterschaft im Ligasystem ausgespielt, zudem seit 1954 der nationale Fußball-Pokalwettbewerb Coupe de Nouvelle-Calédonie de football. Der Gewinner dieses Wettbewerbs nimmt im darauffolgenden Jahr am französischen Pokal teil.

Auch 7er-Rugby hat in Neukaledonien einen erheblichen Stellenwert. In den Pazifikspielen 2011 erreichte das Team der Männer den sechsten Platz und 2015 den vierten, das Team der Frauen war noch erfolgreicher und wurde 2011 und 2015 Vierter.

Das neukaledonische Handball-Team gewann 2008 in Wellington, Neuseeland, im Finale gegen das Team aus Australien die Handball-Ozeanienmeisterschaft.

Ereignisse

Zyklon Erica

Der Zyklon Erica richtete im März 2003 große Schäden auf der ganzen Insel an.

Denguefieber

Das Denguefieber ist je nach Jahreszeit auf Neukaledonien mehr oder weniger verbreitet. Im Januar 2003 zum Beispiel sollen zwischen 4500 (offizielle Zahl) und 9000 Menschen erkrankt sein.

COVID-19 Pandemie

Verlauf und MaĂźnahmen

Aufgrund der Pandemie wurden die kommerziellen Flüge von und nach Neukaledonien von März 2020 bis zum 21. Dezember 2021 ausgesetzt.

Bis zum Spätsommer des zweiten Jahres der COVID-19-Pandemie wurden der WHO insgesamt weniger als 200 Infektionsfälle gemeldet – am 9. September 2021 waren es 152 Fälle, am Folgetag schon 253. Eine Woche später, also am 17. September 2021, hatte sich die Zahl der kumulierten Infektionsfälle mit 2460 mehr als verzehnfacht. Nur 5 Tage später hatte sich die Zahl mit 4396 Infektionsfällen gegenüber den 9./10. September rund verzwanzigfacht.

Ebenfalls am 10. September wurde der WHO der erste Todesfall gemeldet. Es folgte ein ähnlich rapider Anstieg wie bei den Neuinfektionen.

Am 22. Dezember sind „mit großer Wahrscheinlichkeit“ die ersten zwei Fälle der Omikron-Variante bei eingereisten Flugpassagieren entdeckt worden.

Infektionen

Todesfälle

Literatur

  • David Marrani: Principle of Indivisibility of the French Republic and the People’s Right to Self-Determination. The „New Caledonia Test“. In: Journal of Academic Legal Studies. Nr. 2, 2006, ISSN 1862-0280, S. 16–29. 
  • Matthias Kowasch: Neukaledonien zwischen Staatenbildung und Ressourcenausbeutung. Neue Nickelprojekte als Hebel fĂĽr einen politischen Emanzipierungsprozess und zum Abbau von Disparitäten? In: Pacific News. Nr. 32, ISSN 1435-8360, S. 8–11 (archive.org [PDF; 500 kB; abgerufen am 24. Februar 2017] Juli/August 2009). 
  • Klaus Simon: Der Cagou ist ein seltsamer Vogel. Robinsoninseln, Westernstädtchen, Nickelminen – und ein Mangrovenwald in der Form eines Herzens. AusflĂĽge in Neukaledonien. In: FAZ. 23. Februar 2017, S. R1/R3 (faz.net). 

Fernsehen

  • Cyril Barbançon, Julien Rocher: Neukaledonien. Tauchen und Tabus. Dokumentation, Frankreich 2004, 55 min.
  • Marion von Haaren: Neukaledonien. Frankreichs Juwel in der SĂĽdsee. Dokumentation, Deutschland 2006, 45 min.
  • Marion von Haaren: Neukaledonien. Frankreichs Inselparadies im Pazifik. Dokumentation, Deutschland 2006, 30 min.
  • Charles-Antoine de Rouvre: Trauminsel Neukaledonien. Dokumentation, 30 min.
  • Mathieu Kassovitz: Rebellion Spielfilm, Frankreich 2011, 136 min.

Weblinks

  • Neukaledonien: ein postkartengebiet (Memento vom 30. Juli 2013 im Internet Archive)
  • Regierung Neukaledoniens (französisch)
  • CIA World Factbook (englisch)
  • Statistische Daten ĂĽber Neukaledonien
  • Dossier ĂĽber das Goro-Nickel-Projekt – ICPE 2004 (französisch)
  • Website ĂĽber endemische Pflanzen und Tierarten von Neukaledonien (französisch)
  • UN Doc. A/AC.109/2009/9 vom 31. März 2009, Working paper des UN-Sekretariats ĂĽber politische, wirtschaftliche und soziale Fragen.

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

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Flagge: New Caledonia

Name englisch: New Caledonia
Hauptstadt: Noumea
Kfz: NCL
ISO: NC
ISO3: NCL
Fläche: 19060 km²
Tld: .nc
Wärung Einheit: XPF
Währung: Franc
Vorwahl: 687

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: -19.5395087
südlichster Punkt: -22.8819479
westlichster Punkt: 163.569721
östlichster Punkt: 168.1336819


 
Neukaledonien: Große Karte mit den Grenzen und allen POIs
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