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Staat Informationen : Dominikanische Republik

Informationen:


Die Dominikanische Republik (spanisch Rep√ļblica Dominicana) ist ein auf der Insel Hispaniola der Gro√üen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegener Inselstaat. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel, das westliche Drittel geh√∂rt zum Staat Haiti.

Die Staatsangehörigen heißen auf Deutsch Dominikaner. Die Dominikanische Republik ist nicht zu verwechseln mit der Insel Dominica, die zu den Kleinen Antillen gehört und deren Staatsangehörige Dominicaner heißen.

Der Name des Staates leitet sich von der Hauptstadt Santo Domingo ab, die wiederum nach dem Gr√ľnder des Dominikanerordens, dem heiligen Dominikus (lateinisch Dominicus), benannt ist.

Flagge

Das Blau steht f√ľr die Freiheit, das Rot f√ľr das im Freiheitskampf vergossene Blut und das wei√üe Kreuz f√ľr den Glauben des Volkes.

Im Zentrum auf der Fläche des weißen Kreuzes befindet sich das Wappen der Dominikanischen Republik.

Geographie

Die Dominikanische Republik umfasst den Osten und die Mitte der Insel Hispaniola, das westliche Drittel geh√∂rt zum Staat Haiti. Die Grenze zwischen den beiden Staaten erstreckt sich √ľber 388 Kilometer. Mit einer Fl√§che von 48.730 km¬≤ ist die Dominikanische Republik etwas gr√∂√üer als Niedersachsen. Geologisch liegt die Insel Hispaniola √ľber der Grenze zwischen¬†Karibischer¬†und¬†Nordamerikanischer Platte. Dominikanische Landesnachbarn sind unter anderem die¬†Turks- und Caicosinseln,¬†Jamaika,¬†Kuba¬†und die¬†Bahamas.

Topografie

Die Dominikanische Republik ist weitgehend gebirgig. Relativ flach sind nur der Osten und das breite Längstal Valle Del Cibao im Norden. Die vier großen Gebirge des Landes sind:

  • Cordillera Central im Zentrum der Insel mit den f√ľnf h√∂chsten Gipfeln der Karibik:
    • dem Pico Duarte (3098¬†m),
    • der Loma La Pelona (3097¬†m),
    • der Loma Rucilla (3039¬†m),
    • der Loma de la Viuda (2802¬†m) und
    • dem Yaque (2760¬†m).
  • Cordillera Septentrional im Norden der Insel, h√∂chste Erhebung 1249¬†m (zwischen Puerto Plata und Santiago)
  • Cordillera Oriental und Costera del Caribe im Osten, h√∂chste Erhebung 815¬†m (n√∂rdlich von Hig√ľey)
  • Sierra de Baoruco im S√ľdwesten der Insel, h√∂chste Erhebungen 2368¬†m (direkt an der Grenze zu Haiti) und 2085¬†m (westlich von Barahona)

Klima

An der Nordk√ľste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit vor; auch im Winter sinken die Temperaturen nie unter etwa 16¬†¬įC. Die Lufttemperatur liegt dort durchschnittlich bei 28¬†¬įC. Die Wassertemperaturen im Norden (Atlantik) liegen bei 24 bis 29¬†¬įC und im S√ľden (Karibik) bei 26 bis 31¬†¬įC.

Im S√ľden ist es trockener. Viele Regionen im S√ľdwesten liegen im Regenschatten der Cordillera Central. Die Temperaturen an der K√ľste sind dort mit denen im Norden vergleichbar, aber im Norden ist es im Winter etwas k√ľhler.

In den Bergen ist es k√ľhler. In der Cordillera Central sind im Winter auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt m√∂glich, z.¬†B. in der 1.200¬†Meter √ľber Meer gelegenen Stadt Constanza.

Die Dominikanische Republik liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelst√ľrme (Hurrikans).

Umwelt

31,5¬†% der Staatsfl√§che geh√∂rt zu verschiedenen Naturschutzgebieten. Die CO2-Emissionen des Landes liegen bei j√§hrlich etwa 20,3 Mio. Tonnen. Der S√ľ√üwasserverbrauch teilt sich wie folgt auf: Landwirtschaft 89¬†%, Haushalte 10¬†%, Industrie 1¬†%.

Städte

Die größten Städte sind gemäß einer Volkszählung im Jahr 2010:

Verwaltungsgliederung

Das Land gliedert sich seit 30. Juli 2004 in zehn Regionen (regiones). Diese unterteilen sich in 31 Provinzen (provincias) und einen Nationalbezirk (Distrito Nacional), der die Hauptstadt Santo Domingo de Guzmán umfasst. Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom Dezember 2010.

Bevölkerung

Die Bev√∂lkerung stammt im Wesentlichen von fr√ľhen europ√§ischen Einwanderern √ľberwiegend spanischer Herkunft und von afrikanischen Sklaven ab. Die Nachkommen der Sklaven stellen einen kleineren Anteil der Bev√∂lkerung als in Haiti dar. Im Jahre 1790 waren von 125.000 Einwohnern 15.000 Sklaven, es gab aber viele Freigelassene. Analysen der mtDNA ergaben, dass in m√ľtterlicher Linie 70¬†% der Bev√∂lkerung afrikanische, 15¬†% europ√§ische oder asiatische und 15¬†% indigene Abstammung haben.

Offiziell leben rund eine halbe Million Menschen haitianischer Herkunft in der Dominikanischen Republik, dazu illegal etwa eine weitere halbe Million Haitianer. In Sos√ļa lie√üen sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs rund 600 deutsche Juden nieder. In den Bergen der Cordillera Central bei Constanza sowie in der Umgebung des Lago Enriquillo gibt es japanische Kolonien (zu erkennen besonders in den (identischen) Ortsnamen ‚ÄěColonia Japonesa‚Äú), ebenso nahe der haitianischen Grenze im Norden des Landes unweit Dajab√≥n (‚ÄěColonia de los Japoneses‚Äú), ferner gibt es in der Dominikanischen Republik einige ungarischst√§mmige Menschen. Besonders St√§dte und Orte in der N√§he touristischer Gegenden (z.¬†B. Puerto Plata, Sos√ļa, Cabarete, R√≠o San Juan, Saman√° und Las Terrenas) haben bis zu ca. 20¬†% Bewohner mit Herkunft aus den USA, Kanada und Europa, teilweise auch Exilkubaner, Chilenen und weitere Nationalit√§ten. In j√ľngerer Zeit sind ca. 40.000 Venezolaner in die Dominikanische Republik gefl√ľchtet.

Der Anteil städtischer Bevölkerung beträgt 67 %. Die Bevölkerung wächst jährlich um 1,33 %; die Fruchtbarkeitsrate beträgt 2,3 Geburten pro Frau.

Einwohnerzahlen

Quelle: UN

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In der Dominikanischen Republik leben viele Menschen haitianischer Abstammung, die haitianisches Kreolisch und teilweise auch Franz√∂sisch sprechen. Im Nordosten des Landes lebt in der Stadt Saman√° eine englischsprachige Minderheit von etwa 8.000 Menschen. Es handelt sich hierbei um Nachfahren ehemaliger Sklaven der USA, die sich 1824 hier niederlie√üen. Im S√ľden (San Pedro de Macor√≠s) gibt es ebenfalls eine englischsprachige Minderheit.

Von dem in Spanien gesprochenen Spanisch weicht die Sprache in der Dominikanischen Republik vielfach ab und hat einige Ausdr√ľcke und Redewendungen aus dem Spanischen der Kolonialzeit beibehalten. Andererseits ist die Sprache stark durchmischt mit anglo-amerikanischen Ausdr√ľcken.

Weiterf√ľhrende Informationen dazu im Artikel √ľber Dominikanisches Spanisch.

Religion

Der Katholizismus ist in der Dominikanischen Republik nach einem Konkordat mit dem Heiligen Stuhl Staatsreligion, auch wenn Religionsfreiheit besteht. So geh√∂rten noch Ende der 1980er Jahre √ľber 80¬†% der Bewohner der r√∂misch-katholischen Kirche an, die in diesem Land in zwei Erzdi√∂zesen mit neun Sufragandi√∂zesen und mit 250 Gemeinden gegliedert ist. Von den √ľber 500 katholischen Geistlichen im Land geh√∂rten ca. 70¬†% unterschiedlichen Orden an. Das deutsche Ausw√§rtige Amt gibt in seinen Ver√∂ffentlichungen Anteile von etwa 75¬†% Katholiken, 4¬†% Protestanten, 1,5¬†% Adventisten, 2¬†% sonstigen christlichen Kirchen (wie z.¬†B. Zeugen Jehovas mit etwa 38.000 aktiven Mitgliedern oder die Neuapostolische Kirche mit rund 5.000 Mitgliedern) und 16¬†% ohne Religionszugeh√∂rigkeit an. Zahlreiche deklarierte ‚ÄěKatholiken‚Äú √ľben allerdings eine Art von Katholizismus aus, der von afrikanischen Elementen durchzogen ist (Synkretismus). Besagte Praktiken werden unter dem Begriff brujer√≠a ‚Äď ‚ÄěHexerei‚Äú ‚Äď oder neuerdings auch las 21 Divisiones subsumiert. Sie werden h√§ufig verdeckt ausge√ľbt und finden wenig offizielle Beachtung. Im Rahmen medialer Berichterstattung werden kreolische Glaubenspraktiken entweder als ‚Äěr√ľckst√§ndig‚Äú oder als Folklore dargestellt, so als w√ľrde es sich dabei um bereits aus der Alltagswelt verschwundene, antiquierte Vorstellungen handeln. Ihre strukturelle N√§he zum haitianischen Voodoo liefert immer wieder Anlass zu Anfeindungen, denn das Verh√§ltnis zwischen der Dominikanischen Republik und der √∂konomisch schw√§cheren Nachbarrepublik gestaltet sich seit jeher h√∂chst problematisch. Insbesondere ablehnend eingestellt sind Angeh√∂rige der privilegierteren Schichten, die sich auf kultureller, religi√∂ser und ideologischer Ebene an Europa und den USA orientieren. Sogar unter den Praktizierenden selbst kommt es manchmal zu Glaubenskonflikten, und man konvertiert unter gro√üem Missionsdruck zu einer Pfingstkirche.

Gesundheitswesen

In den gr√∂√üeren Agglomerationen gibt es ausreichende Grundversorgung. Die staatlichen Krankenh√§user werden ‚ÄěHospital‚Äú genannt; deren Leistungen sind relativ g√ľnstig. Die hygienischen Verh√§ltnisse sind oft prek√§r. Dominikanische Mediziner werden i.¬†d.¬†R. in Kuba sehr gut ausgebildet, haben aber oft keine ausreichende praktische Erfahrung. Eine ‚Äěcl√≠nica‚Äú ist ein privates Krankenhaus ‚Äď und in der Regel deutlich teurer, deshalb f√ľr viele Dominikaner nicht bezahlbar.

Im Jahre 2011 sch√§tzte UNAIDS, dass 44.000 Menschen (ca. 0,4¬†% der Bev√∂lkerung) mit HIV infiziert sind. Sie stellte auch fest, dass die Anzahl der Neuansteckungen zwischen 2001 und 2011 um 73¬†% zur√ľckging.

Abtreibungen sind in der Dominikanischen Republik und im Nachbarland Haiti verboten, werden aber sehr h√§ufig illegal (oft von medizinischen Laien) durchgef√ľhrt, was h√§ufig zu Todesf√§llen f√ľhrt.

Die Lebenserwartung auf der Dominikanischen Republik betrug im Zeitraum 2010 bis 2015 73,2 Jahre (Frauen: 76,5, Männer: 70,2)

Entwicklung der Lebenserwartung in der Dominikanischen Republik

Quelle: UN

Bildung

Es besteht allgemeine Schulpflicht, die jedoch nicht √ľberall gew√§hrleistet ist, weil gerade in l√§ndlichen Gegenden die n√§chste Schule f√ľr die Kinder zu weit weg ist. Wer es sich leisten kann, was nur die wenigsten k√∂nnen, schickt die Kinder nicht in die staatliche Schule (‚Äěescuela‚Äú), sondern auf ein privat gef√ľhrtes (teures) ‚Äěcolegio‚Äú. Die staatlichen Schulen sind f√ľr die Kinder kostenlos, aber es muss eine f√ľr dortige Verh√§ltnisse teure einheitliche Schulkleidung gekauft werden. Besonders Eltern mit mehreren ‚Äěschulpflichtigen‚Äú Kindern k√∂nnen sich die erforderliche Kleidung oft nicht leisten.

Viele Haitianer leben legal, viele auch illegal im Land. Die ‚Äěillegalen‚Äú Haitianer haben kein Recht, ihre Kinder zur Schule zu schicken, denn daf√ľr br√§uchten sie eine dominikanische Geburtsurkunde. So erhalten viele Kinder im Land keine Schulbildung. Teilweise werden diese Kinder von privaten ausl√§ndischen Organisationen ausgebildet, was zu Neid und Spannungen seitens der dominikanischen Bev√∂lkerung f√ľhrt.

Laut der Lehrervereinigung ADP gibt der dominikanische Staat statt der gesetzlich verankerten 4 nur 2,45¬†% des BIP pro Jahr f√ľr Bildung aus. Elf Prozent der Kinder gingen im Jahr 2011 trotz allgemeiner Schulpflicht nicht zur Schule. Laut ADP wird einer halben Million Kindern das Recht auf Bildung systematisch verwehrt.

Wie prek√§r die Bildungssituation ist, zeigt die PISA-Studie des Jahres 2015, die mit meist 15-j√§hrigen Sch√ľlern mindestens der 7. Klasse durchgef√ľhrt wurde. Sie positioniert die Dominikanische Republik in Naturwissenschaften und Mathematik auf den letzten Rang der 72 teilnehmenden Staaten und Volkswirtschaften, und im Bereich Lesef√§higkeit belegen die Sch√ľler den f√ľnftletzten Rang. Die Studie zeigte auf, dass 72,1¬†% der Sch√ľler nicht das Grundkompetenzniveau der Lesef√§higkeit erreichen konnten und davon waren 13,1¬†% nicht einmal in der Lage, selbst die einfachsten Aufgaben zu l√∂sen. Laut der OECD ist die Dominikanische Republik noch weit davon entfernt, alle Sch√ľler mit einem Mindestma√ü an Lesekompetenz auszustatten, um weitere Bildungsangebote in Anspruch zu nehmen und an einer wissensbasierten Gesellschaft teilzuhaben. Geht man davon aus, dass die Gruppe der 15-J√§hrigen, die die Einschlusskriterien f√ľr die Studie nicht erf√ľllt habe, ebenso wenig das Grundkompetenzniveau erreicht h√§tten, w√§re die Zahl wohl noch h√∂her. Im Bereich Mathematik gen√ľgten 90,5¬†% der Teilnehmer nicht den Mindestanforderungen, um an einer modernen Gesellschaft teilnehmen zu k√∂nnen. Die schlechtesten 68,3¬†% davon k√∂nnen bestenfalls einfache arithmetische Berechnungen mit ganzen Zahlen durchf√ľhren, wenn sie klar definierte Anweisungen haben. In Naturwissenschaften erreichten 85,7¬†% der Sch√ľler nicht das erforderliche Mindestniveau, um sich in wissenschaftlichen Fragen als kritische und informierte B√ľrger zu engagieren. Ein erheblicher Teil davon (15,8¬†%) d√ľrfte kaum in der Lage sein, die PISA-Fragen anders als durch Raten zu l√∂sen.

Universit√§ten gibt es in Santo Domingo, Santiago de los Caballeros und in San Pedro de Macor√≠s sowie seit Herbst 2006 in Hig√ľey. In Santo Domingo befindet sich die √§lteste Universit√§t Amerikas (1538).

Armut

Laut Angaben der Welthungerhilfe leiden 24¬†% der Bev√∂lkerung an Unterern√§hrung und mit einem Welthunger-Index von 10,2 wird der Schweregrad des Hungers weiterhin als ‚Äěernst‚Äú eingestuft (Stand 2011, basierend auf den Daten von 2004 bis 2009). Seit 1990 (28¬†% Unterern√§hrung, WHI 14,2) ist jedoch eine stetige Besserung zu beobachten.

Nach der massiven Rezession von 2003, durch die viele ihren Arbeitsplatz verloren und die Armut anstieg, befand sich die Administradora De Subsidios Sociales unter gro√üem Druck in traditioneller Weise Unterst√ľtzung in Form von Grundnahrungsmitteln zu den weit verstreut lebenden Bed√ľrftigen zu bringen. Durch die zunehmend chaotische Organisation waren sie dann auch nicht immer die Empf√§nger der Unterst√ľtzung. Im Jahre 2004 beschloss die Regierung von der Auslieferung von G√ľtern zu Auszahlung von Geldmitteln zu wechseln; das Programm Comer es primero (‚ÄěEssen steht an erster Stelle‚Äú) wurde ins Leben gerufen. Dies erm√∂glichte es den Empf√§ngern in lokalen Gesch√§ften Grundnahrungsmittel einzukaufen. Sp√§ter kamen weitere Zusatzleistungen f√ľr schulpflichtige Kinder, Gas, Strom und Zusch√ľsse f√ľr alte Menschen ohne Altersvorsorge hinzu. Verwirklicht wurde es √ľber eine nicht √ľbertragbare Guthabenkarte, tarjeta solidaridad genannt, die ausgew√§hlten Personen zur Verf√ľgung gestellt wurde und √ľber die sie monatlich f√ľr einen bestimmten Betrag bestimmte G√ľter beziehen konnten. Im Juni 2011 waren rund 850.000 solcher Guthabenkarten im Umlauf und es wurden seit der Einf√ľhrung rund 28 Mrd. Pesos (437 Mio. ‚ā¨) gezielt an sozialen Subventionen verteilt.

Die Arbeitslosenquote sank im Zeitraum von 2005 bis 2010 von 17,9 auf 14,3¬†%. Dies entspricht der Neuschaffung von rund 315.000 Arbeitspl√§tzen. Dennoch handelt es sich um die h√∂chste Quote Lateinamerikas und liegt deutlich √ľber dem Durchschnitt von 7,6¬†%.

Immer wieder versuchen einzelne Dominikaner, aus wirtschaftlichen Gr√ľnden mit √ľberladenen Booten zur wohlhabenderen Nachbarinsel Puerto Rico zu gelangen.

Kriminalität

In der Dominikanischen Republik wurden im Jahre 2018 1.068 Menschen ermordet, was einer Inzidenz von 10,4 pro hunderttausend Einwohner entspricht und eine Verringerung um 13,9¬†% zum Vorjahr ist. Dabei wurden in 49¬†% der F√§lle Schusswaffen und in 36¬†% Blankwaffen verwendet. 74¬†% der T√∂tungen ereigneten sich auf offener Strasse und 14¬†% in h√§uslicher Umgebung. 65¬†% dieser Taten hatten einen Hintergrund im Zusammenleben, wie etwa Streit (77¬†%) oder h√§usliche Gewalt (22¬†%), 30¬†% waren auf kriminelle Machenschaften zur√ľck zu f√ľhren, wie Raub und √úberfall (61¬†%) und Drogenhandel (30¬†%). Die typischen Opfer waren m√§nnlich, zwischen 20 und 39 Jahre alt und wurden am h√§ufigsten am Wochenende zwischen 18 Uhr und Mitternacht ermordet. Durch absichtlichen Gebrauch einer Schusswaffe wurden im Jahre 2018 2.145 Personen verletzt, was einer Inzidenz von 20,9 pro hunderttausend Einwohner entspricht, jedoch 16¬†% weniger als noch im Vorjahr. Weitere 435 Personen wurden durch Blankwaffen verletzt.

Im Jahre 2018 wurden 78.152 Anzeigen, die sich auf Gewalt beziehen, bei der Generalstaatsanwaltschaft der Republik eingereicht. 17 % davon entsprachen geschlechtsspezifischer Gewalt, aufgeteilt auf 38 % körperliche Gewalt und 62 % psychische Gewalt. Weitere 75 % wurden durch Fälle von häuslicher Gewalt verursacht und die restlichen 8 % bezogen sich auf Sexualdelikte.

Im gleichen Jahr lag, laut Numbeo, der Kriminalit√§ts-Index bei 61,53, was bedeutet, dass die Befragten die Kriminalit√§t im Land als hoch (Index 60‚Äď80) eingesch√§tzt haben. Bis ins Jahr 2021 hat sich der Index auf 60,14 verbessert, wobei die Dominikanische Republik unter den 135 gef√ľhrten L√§ndern eine Rang zwischen Kenia, Wei√ürussland, Simbabwe und Guatemala belegte.

Im Jahr 2011 wurden 28,7 Morde pro hunderttausend Einwohner erfasst. 2010 waren es 24,7, im Jahr 2003 waren es 18,7.

Geschichte

→ zur Geschichte bis zur Unabhängigkeit 1844 siehe Hauptartikel: Geschichte Hispaniolas
‚Üí zur Geschichte des Staates ‚ÄěDominikanische Republik‚Äú siehe Hauptartikel: Geschichte der Dominikanischen Republik

Das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik war Teil der spanischen Kronkolonie Santo Domingo. 1805 wurde das Koloniegebiet durch Haiti erobert. 1844 erk√§mpfte sich Santo Domingo schlie√ülich die Unabh√§ngigkeit. Um R√ľckeroberungsversuche Haitis abzuwehren, unterwarf sich die junge Republik 1861 wieder der spanischen Krone, erlangte aber bereits 1865 wieder Eigenstaatlichkeit. Nach etlichen Jahren instabiler Demokratie griff 1882 der Diktator Ulises Heureaux nach der Macht.

Heureauxs Ermordung 1899 folgten chaotische Zust√§nde, die in der US-Milit√§rintervention in der Dominikanischen Republik 1916‚Äď1924 m√ľndeten. Auch nach dem R√ľckzug der USA 1924 sa√ü die demokratische Regierung noch nicht fest im Sattel. 1930 konnte sich deshalb Rafael Trujillo ins Pr√§sidentenamt putschen. 1942 wurde das aktive und passive Frauenwahlrecht eingef√ľhrt. Nachdem Trujillo im Jahre 1961 bei einem Attentat get√∂tet worden war, wurden 1963 Wahlen abgehalten, die der fortschrittliche Politiker Juan Bosch gewann, der aber schon nach sieben Monaten durch einen Milit√§rputsch gest√ľrzt wurde.

1964 brach ein B√ľrgerkrieg aus, dessen Ziel die Wiedereinsetzung des demokratisch gew√§hlten Pr√§sidenten Juan Bosch war. Als die revolution√§ren Kr√§fte kurz vor dem Sieg standen, marschierten die USA 1965 unter einem Vorwand ein und schlugen den Aufstand mit Hilfe der OEA Organisation Amerikanischer Staaten nieder (siehe Operation Power Pack). 1966 kam es zu einer Pr√§sidentschaftswahl und einem R√ľckzug der Interventionstruppen. Das Amt des Pr√§sidenten bekleidete bis 1978 Joaqu√≠n Balaguer vom konservativen Partido Reformista Social Cristiano (PRSC), der auch zwischen 1986 und 1994 das Pr√§sidentenamt bekleidete, nach Vorw√ľrfen wegen Wahlmanipulationen und auf internationalen Druck sich aber 1996 zur√ľckziehen musste und von Leonel Fern√°ndez Reyna vom liberalen Partido de la Liberaci√≥n Dominicana (PLD) abgel√∂st wurde. Als Folge der (inzwischen wieder aufgehobenen) ‚ÄěLex Balaguer‚Äú, einer Verfassungs√§nderung, die dem Pr√§sidenten eine unmittelbare Wiederwahl verbietet, konnte dieser 2000 nicht mehr zur Pr√§sidentenwahl antreten. Diese Wahl gewann Hip√≥lito Mej√≠a vom sozialdemokratischen Partido Revolucionario Dominicano (PRD) ‚Äď abermals gegen Balaguer, der im Alter von 93 Jahren zum letzten Mal kandidierte. Die Pr√§sidentschaftswahl 2004 gewann wieder Leonel Fern√°ndez, der auch 2008 als Spitzenkandidat seiner Partei antrat und die Wahl am 16. Mai 2008 im ersten Wahlgang f√ľr sich entscheiden konnte. Die Pr√§sidentschaftswahl vom 20. Mai 2012 gewann erneut die PLD, diesmal jedoch mit dem neuen Kandidaten Danilo Medina S√°nchez, der am 16. August 2012 als Pr√§sident vereidigt wurde. Danilo Medina gewann auch die Pr√§sidentschaftswahl vom 15. Mai 2016 deutlich vor Luis Abinader vom Partido Revolucionario Moderno (PRM), einer Abspaltung vom PRD. Bei der Pr√§sidentschaftswahl 2020 wurde schlie√ülich Abinader ins Amt gew√§hlt.

Politik

Politisches System

Nach der Verfassung von 1966 (√Ąnderung 1994) existiert in der Dominikanischen Republik ein Pr√§sidialsystem, in dem das Staatsoberhaupt auch das Amt des Regierungschefs bekleidet. Der Pr√§sident wird alle vier Jahre gew√§hlt.

Es besteht Wahlpflicht f√ľr alle Staatsb√ľrger im Alter von 18 bis 70 Jahren. In Wirklichkeit gehen trotzdem viele nicht w√§hlen.

Das Zweikammerparlament setzt sich zusammen aus der Abgeordnetenkammer (‚ÄěC√°mara de Diputados‚Äú, Unterhaus) mit 190 Mitgliedern und dem Senat (‚ÄěSenado‚Äú, Oberhaus) mit 32 Mitgliedern. Das vereinigte Parlament aus beiden Kammern bildet den Kongress (‚ÄěCongreso Nacional‚Äú). Senatoren und Abgeordnete werden auf vier Jahre gew√§hlt.

Die bedeutendsten Parteien sind der liberale Partido de la Liberación Dominicana (PLD), der sozialdemokratische Partido Revolucionario Moderno (PRM), eine Abspaltung des zuvor bedeutenden Partido Revolucionario Dominicano (PRD), und der konservative Partido Reformista Social Cristiano (PRSC).

Die Dominikanische Republik ist Mitglied der International Cocoa Organization.

Politische Indizes

Präsidentschaftswahlen

Bei der Präsidentschaftswahl am 5. Juli 2020 wurde Luis Abinader von der Partido Revolucionario Moderno (PRM) Mit einem Stimmenanteil von 52,51 % zum Staatspräsidenten gewählt. Mit der Vereidigung am 16. August 2020 trat er das Amt an.

siehe auch: Präsidentschaftswahlen der Jahre 2000, 2004, 2008, 2012 und 2016

Militär

62.000 Soldaten dienten 2019 in den Dominikanischen Streitkr√§ften (Fuerzas Armadas de la Rep√ļblica Dominicana). 33.000 davon im Heer, 17.000 bei der Luftwaffe und 12.000 in der Marine. Der Dienst ist freiwillig. Das Land gab 2017 knapp 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung oder 0,5 Mrd. US-Dollar f√ľr seine Streitkr√§fte aus.

Die dominikanische Armee hat 52 gepanzerte Fahrzeuge, 22 Artilleriesysteme sowie 15 Hubschrauber im Dienst. Die Luftwaffe hat 35 Luftfahrzeuge im Dienst, 25 davon sind Hubschrauber.

2007 wurden der dominikanischen Luftwaffe von den Vereinigten Staaten drei Sikorsky-S-61-Hubschrauber als Geschenk angeboten; die Luftwaffe wies das Angebot jedoch zur√ľck, da sie die notwendigen Instandsetzungen nicht finanzieren k√∂nne. Im selben Jahr hat die Luftwaffe angek√ľndigt, zehn Embraer-EMB-314-Angriffsflugzeuge von Brasilien zu kaufen. Des Weiteren sind zus√§tzliche Radar- und Anti-Luft-Installationen geplant, um den dominikanischen Luftraum besser zu sch√ľtzen.

Die dominikanische Marine hat 17 Schiffe in Dienst, darunter f√ľnf Korvetten.

Dominikanische Soldaten waren auch bei Auslandseins√§tzen alliierter Truppen (wie beispielsweise im Irak) im Einsatz. Aus dem Irakeinsatz hat sich die Dominikanische Republik aber nach kurzer Zeit wieder zur√ľckgezogen (wie auch andere L√§nder, z.¬†B. Nicaragua, Honduras, Thailand oder Neuseeland).

Immigration

Aufgrund einer Verfassungs√§nderung von 2010 verloren Einwohner der Dominikanischen Republik, deren Vorfahren illegal ins Land gekommen waren, ihre Staatsangeh√∂rigkeit, auch wenn sie in der Dominikanischen Republik geboren wurden. Dies betraf vor allem Hunderttausende von Personen, deren Vorfahren aus Haiti eingewandert waren und denen auf diese Weise nachtr√§glich die dominikanische Staatsangeh√∂rigkeit entzogen wurde. Nachdem diese Entscheidung 2013 auch gerichtlich best√§tigt wurde, hatte Haiti seinen Botschafter aus Protest abberufen. Die Vereinten Nationen pr√ľften, ob dieses Gerichtsurteil internationales Recht verletzt. Am 23. Mai 2014 unterzeichnete Pr√§sident Medina ein neues Gesetz, aufgrund dessen sie nun doch die dominikanische Staatsangeh√∂rigkeit bekommen werden.

B√ľrgerkommunikation

Im Jahr 2006 hat das pr√§sidiale B√ľro f√ľr Informations- und Kommunikationstechnologie (OPTIC) ein modernes Callcenter eingerichtet, das landesweit √ľber die Service-Telefonnummer ‚Äěgob‚Äú (Abk√ľrzung f√ľr ‚Äěgobierno‚Äú ‚Äď ‚ÄěRegierung‚Äú, Ziffernfolge ‚Äě462‚Äú) sowie im Internet erreichbar ist. B√ľrger erhalten hier vielf√§ltige Informationen in Verwaltungsangelegenheiten.

Außenpolitik

Die Regierung der Dominikanischen Republik verfolgt eine pragmatische Außenpolitik. Der wichtigste Partner sind traditionell die USA, besonders in der (sicherheits-)politischen Zusammenarbeit. Weiterhin sind die USA Haupthandelspartner und Heimat von ca. 1,5 Mio. Dominikanern, wovon zwei Drittel im Großraum New York leben. Beide Länder haben Freihandelsabkommen geschlossen und die Dominikanische Republik gilt als US-freundliche Kraft in Lateinamerika.

Sehr komplex und nicht frei von Spannungen ist das Verh√§ltnis zum Nachbarn Haiti, dem √§rmsten Land Lateinamerikas. Das deutliche Wohlstandsgef√§lle f√ľhrt zu anhaltender Migration in die Dominikanische Republik, wo die billigen Arbeitskr√§fte aus Haiti vor allem in der Landwirtschaft und auf dem Bau Arbeit finden und unverzichtbar sind. Sie werden jedoch mit Misstrauen betrachtet, nicht selten ausgebeutet, und diskriminiert. Handelsstreitigkeiten, oft kaschiert durch vermeintliche zollrechtliche, sicherheitsspezifische und andere Ma√ünahmen, tr√ľben zudem das bilaterale Verh√§ltnis. Im Grenzgebiet zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik findet Drogen-, Waffen- und Menschenschmuggel statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Basisdaten

  • W√§hrung: Dominikanischer Peso (RD$)
  • Bruttoinlandsprodukt (BIP): 72,2 Mrd. Dollar
  • Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts: 7¬†% (2001 nur 2,7¬†%)
  • Inflationsrate: durchschnittlich 5,9¬†% zwischen 2004 und 2011 (laut der Rede des Pr√§sidenten Leonel Fern√°ndez zur Lage der Nation am 27. Februar 2012); im Jahr 2011 waren es 7,76¬†%
  • Auslandsverschuldung: zirka 25,087 Milliarden US $ (Stand: 2017) beziehungsweise 26,5 Milliarden US-Dollar nach Sch√§tzung vom 31. Dezember 2016
  • Erwerbst√§tigkeit: Dienstleistungen 62¬†%, Industrie 23¬†%, Landwirtschaft 15¬†%
  • Landwirtschaftliche Produkte: Zucker, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Gem√ľse, Reis, Kokos
  • Rohstoffe: Ferronickel, Gold, Silber, Zink, Larimar
  • Industrie: Nahrungsmittelproduktion, Zucker, Tabak, Rum, Eisen, Stahl, Zement
  • Tourismus: zwischen 3,5 und 4 Millionen Auslandsg√§sten stand 2011 mit 2 Milliarden Euro Einnahmen

Die Dominikanische Republik ist ein Land mittleren Einkommens. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner lag 2016 kaufkraftbereinigt bei 16.049 US-Dollar und lag damit ungef√§hr auf dem Niveau der Volksrepublik China. Die dominikanische Wirtschaft verzeichnet seit Jahren ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und hat mit durchschnittlich 5,4¬†% seit 1992 das st√§rkste Wachstum der Region (Karibik), dabei liegt der Lateinamerikanische Durchschnitt bei 2,7¬†%. 2015 wurde ein Wachstum von 7¬†% erreicht. Es wird zunehmend ein Produktionsstandort aufgrund der niedrigen L√∂hne. Die Arbeitslosenquote wird f√ľr 2017 mit 5,5¬†% angegeben, allerdings ist Unterbesch√§ftigung weit verbreitet.

Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsf√§higkeit eines Landes misst, belegt die Dominikanische Republik Platz 76 von 138 L√§ndern (Stand 2016). Im Index f√ľr wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 66 von 180 L√§ndern.

Korruption ist ein Problem in der Dominikanischen Republik.

Entwicklung der Kennzahlen

Alle BIP-Werte sind in US-Dollar (Kaufkraftparität) angeben.

Tourismus

Das Land wird von knapp vier Millionen Menschen pro Jahr bereist. Die Zahl der Touristen in den Jahren 2006 bis 2009 blieb konstant bei etwa drei Millionen und steigt seitdem deutlich an. 2011 kamen 3,7 Millionen Reisende ohne Wohnsitz in der Dominikanischen Republik ins Land, von denen 3,3 Millionen in Hotels unterkamen. Darunter waren ca. 182.500 Deutsche. Zunehmend stammen die Touristen aus den USA und aus Kanada. Hinzu kommen nach wie vor viele Touristen aus Europa ‚Äď Skandinavien, Deutschland, √Ėsterreich, Schweiz, Italien, Spanien und Benelux-L√§nder. Zunehmend aber kommen die Touristen auch aus den ost- und zentraleurop√§ischen L√§ndern, vor allem aus Russland, Ungarn und Polen, sowie aus s√ľdamerikanischen L√§ndern wie Brasilien, Argentinien oder Chile und aus anderen Teilen der Welt wie z.¬†B. S√ľdafrika, Australien, der Volksrepublik China oder Japan. Der Sektor mit dem gr√∂√üten Angebot in der Karibik (2016: 71.000 Hotelzimmer) wuchs 2016 um 8¬†%. Die Kapazit√§ten werden weiter ausgebaut, insbesondere im Kreuzfahrtsektor. Im Juli 2016 wurde erneut ein Besucherrekord erreicht. Die Regierung Danilo Medinas hat es sich zum Ziel gesetzt, die Touristenzahlen bis zum Jahr 2020 auf 10 Millionen Besucher zu steigern (derzeit etwa 5,5 Millionen pro Jahr).

Im ersten Halbjahr 2006 hat jeder Tourist in der Dominikanischen Republik durchschnittlich 107 US$ pro Tag ausgegeben. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei etwa 9,5 Tagen; was unter anderem daran liegt, dass viele US-Amerikaner und Kanadier nur ein paar Tage bleiben.

Entlang der oft kilometerlangen Palmenstr√§nde wurden seit Ende der siebziger Jahre zahlreiche All-Inclusive-Hotelanlagen gebaut. Das Land wird seit dieser Zeit von verschiedenen Reiseveranstaltern angeflogen. In den Anfangsjahren des Massentourismus entstanden Bauwerke, die nicht in das Landschaftsbild passten. Doch diese Baus√ľnden sind gr√∂√ütenteils beseitigt, die heutigen Hotels passen sich harmonisch in die Landschaft ein und sind in karibischem Stil erbaut worden. Regional hat sich der Tourismus deutlich vom Norden (zwischen Puerto Plata und Saman√°) in den Osten (bei Punta Cana und B√°varo) verschoben.

Außenhandel

Seit 2005 ist die dominikanische Leistungsbilanz negativ. 2015 wurden Waren im Wert von etwa 18 Milliarden US-Dollar eingef√ľhrt, jedoch lediglich Posten im Wert von circa 8 Milliarden exportiert. Im Nachgang der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen gingen die Importe zwar relativ st√§rker zur√ľck als die Exporte, die Handelsbilanz blieb aber dennoch weiterhin deutlich im Minus. Die Ausfuhren gehen zum gr√∂√üten Teil in die USA (2015: 53,6¬†%), gefolgt von Haiti (2015: 12,1¬†%) und Kanada (2015: 8,4¬†%). Indien (2015: 6,7¬†%) hat Puerto Rico als viertgr√∂√ütes Exportziel in den vergangenen Jahren abgel√∂st. Die Einfuhren kommen ebenfalls und mit weiter steigender Tendenz √ľberwiegend aus den USA (2015: 41,3¬†%), gefolgt von China (2015: 13,2¬†%), Mexiko (2015: 4,64¬†%) und Brasilien (2015: 2,3¬†%). Aus der EU werden 11,3¬†% (2015) der Waren importiert, aus Deutschland 1,8¬†%. Somit war Deutschland 2015 neunt-wichtigster Partner bei Importen. Mexiko und Venezuela sind vor allem f√ľr den Import von Erd√∂l wichtige Handelspartner, der Anteil der Importe aus Venezuela ist jedoch aufgrund der dortigen innenpolitischen Krise von 7,1¬†% im Jahr 2013 auf 1,6¬†% im Jahr 2015 stark gefallen.

In der Dominikanischen Republik werden Textilien medizinische und pharmazeutische Artikel sowie Zigarren und, stark expandierend, auch Schuhproduktion und Lederwaren gefertigt und dann in die USA exportiert. Aufgrund der niedrigen Löhne und der politischen Stabilität ist das Land ein attraktiver Produktionsstandort.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 13,0 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 11,7 Mrd. US-Dollar gegen√ľber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in H√∂he von 1,8¬†% des BIP.
Die Staatsverschuldung betrug 2016 23,8 Mrd. US-Dollar oder 33,0 % des BIP.

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

  • Gesundheit: 5,6¬†%
  • Bildung: 3,6¬†%
  • Milit√§r: 0,8¬†%

Verkehr

Straßenverkehr

Das Stra√üennetz ist √ľberwiegend gut ausgebaut, Autobahnen und Schnellstra√üen sind meist in gutem Zustand. In l√§ndlichen Gegenden sind Stra√üen oft nicht ausgebaut bzw. nicht als Stra√üe markiert. Stra√üen im Landesinneren, z.¬†B. in den Bergen der Cordillera Central, sind manchmal besser ausgebaut als die viel frequentierten Stra√üen an der Nordk√ľste oder die Autobahnstrecke DR-1 von Santo Domingo √ľber Santiago nach San Fernando de Monte Cristi (Provinz Monte Cristi). Zunehmend gibt es Autobahnstrecken, die geb√ľhrenpflichtig sind.

Es gibt vier Grenz√ľberg√§nge zum Nachbarland Haiti:

  • im Norden in der Stadt Dajab√≥n zur haitianischen Stadt Ouanaminthe (von den Dominikanern 'Juana M√©ndez' genannt) im D√©partement Nord-Est
  • bei Comendador in der Provinz El√≠as Pi√Īa zur haitianischen Stadt Bellad√®re im D√©partement Centre
  • und im S√ľden bei Jiman√≠ in der Provinz Independencia (Provinz) zwischen dem Lago Enriquillo und Etang Saumatre (auch Lac Azuei oder Lago Azuei genannt) im D√©partement Ouest, sowie bei Pedernales in der gleichnamigen Provinz zum D√©partement Sud-Ouest.

Die Stra√üe entlang der Grenze (teilweise ist es nicht mehr als eine schmale Schotterpiste) f√ľhrt im Bereich der Cordillera Central zwischen den Orten Restauraci√≥n und Pedro Santana aufgrund geographischer Gegebenheiten mehrfach √ľber haitianisches Staatsgebiet; es ist jedoch nicht m√∂glich, auf diese Weise nach Haiti einzureisen.

Der √∂ffentliche Personennahverkehr in den St√§dten Santo Domingo und Santiago de los Caballeros wird von g√ľnstigen Sammeltaxen und √∂ffentlichen Bussen bedient. √úber Land verkehren meist klimatisierte Busse regionaler Gesellschaften; Strecken zwischen gro√üen St√§dten wie z.¬†B. die Strecke Santiago‚ÄďSanto Domingo werden mehrfach t√§glich, teilweise sogar im Stundentakt gefahren. Auf der anderen Seite verkehren in den meisten Gegenden auf den Hauptstra√üen auch Kleinbusse, die auch ‚Äěguagua‚Äú genannt werden, und Sammeltaxis, die ‚Äěconcho‚Äú, ‚Äěcarrito‚Äú oder ‚Äěp√ļblico‚Äú genannt werden. Beide Verkehrsmittel sind oft √ľberladen und in schlechtem technischen Zustand, daf√ľr jedoch preisg√ľnstig.

Taxis sind meist technisch in passablem Zustand, aber teuer. Preisbeispiel: Vom Flughafen Puerto Plata ins ca. 23¬†km entfernte Cabarete zahlt man umgerechnet ca. 38 US-Dollar. Von der Produktivit√§t Europas ist die Dominikanische Republik weit entfernt: Viele Taxifahrer bef√∂rdern nur einen Fahrgast am Tag. Neben normalen Taxen gibt es auch Motorradtaxen (‚Äěmotoconcho‚Äú), ein sehr h√§ufiger Job bei unterbesch√§ftigten M√§nnern, um ihr Einkommen aufzubessern.

Alle gr√∂√üeren internationalen Mietwagengesellschaften sind in den Touristenzentren und in den gro√üen St√§dten vertreten. Daneben gibt es lokale Vermieter, die aber h√§ufig √§ltere Wagen im Angebot haben. Die Preise sind sehr unterschiedlich, die Miete vor Ort ist im Allgemeinen teurer als eine Vorreservierung z.¬†B. √ľber Internet.

Die Anzahl der Verkehrstoten ist in der Dominikanischen Republik signifikant höher als in allen anderen Staaten Lateinamerikas und der Karibik. Sie lag 2011 bei 36,4 pro 100.000 Einwohnern (zum Vergleich: Kuba 4,7 pro 100.000, Puerto Rico 8,8 pro 100.000).

Luftverkehr

Seeverkehr

  • La Haina/Santo Domingo
  • La Romana
  • Puerto Caucedo/Boca Chica
  • Puerto Plata
  • San Pedro de Macor√≠s

Schienenverkehr

Es gibt keine Eisenbahn f√ľr den Personentransport, sondern lediglich Strecken f√ľr den Transport von Zuckerrohr, Mais und Bananen in der N√§he von La Romana sowie zwischen Barahona und Neiba. Seit 2009 gibt es eine erste Metrolinie in Santo Domingo, eine zweite ist geplant.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1800/1900. In den St√§dten ist die Netzabdeckung gut, in l√§ndlichen Gegenden, vor allem in den Bergen, gibt es noch gr√∂√üere L√ľcken. Hauptnetzbetreiber sind Altice USA (fr√ľher: Orange und Tricom), Claro (fr√ľher: Verizon) und Viva. W√§hrend es in der Dominikanischen Republik eine Million Festnetzanschl√ľsse gibt, haben ca. 2 Millionen Personen ein Mobiltelefon (Stand 2012).

Internet

In den gro√üen St√§dten sowie in den Touristenzentren gibt es eine gen√ľgend gro√üe Anzahl an Internetcaf√©s, auch mit Breitband-Verbindungen. Die wichtigsten Internet-Provider des Landes sind CLARO, Tricom, Aster, Centennial und France Telecom. Praktisch alle Hotels und Restaurants bieten ihren G√§sten heute (z.¬†T. kostenlos) drahtloses Internet an. Im Jahr 2018 nutzten 75 Prozent der Einwohner der Dominikanischen Republik das Internet.

Kultur

Bilder

Musik

Die Musik in der Dominikanischen Republik ist gepr√§gt von afrikanischen und spanischen Einfl√ľssen. Man findet in der Dominikanischen Republik vor allem folgende Musikstile im Bereich der popul√§ren Musik:

  • Bachata ist eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung und der dazugeh√∂rige Tanz.
  • Merengue ist eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung im 2/4-Takt und der dazugeh√∂rige Tanz.
  • Merengue Hip Hop (auch: Merengue House oder Merenhouse) ist eine Kombination aus traditioneller Merengue mit Hiphop- und House-Elementen und wurde Mitte der 90er Jahre auch au√üerhalb der Dominikanischen Republik in den Clubs der USA und Europas popul√§r.
  • Reggaet√≥n (spanische Schreibweise: Reguet√≥n) mit dem dazugeh√∂renden Tanz Perreo steht seit Anfang des 21. Jahrhunderts besonders bei den j√ľngeren Dominikanern sehr hoch im Kurs. Das bekannte Reggaet√≥n-Produzentenduo Luny Tunes (Francisco Salda√Īa u. V√≠ctor Cabrera), welches f√ľr die meisten der puertorikanischen Reggaet√≥n-K√ľnstler produziert, stammt aus der Dominikanischen Republik.

Karneval

Der Karneval wird in der ganzen Region Cibao zelebriert, die wichtigsten Zentren sind La Vega und Santiago de los Caballeros. Er ist eines der wichtigsten Kulturereignisse des Landes und findet an jedem Sonntag des Monats Februar statt. Der Abschluss ist meistens am Nationalfeiertag, dem 27. Februar, au√üer der 28. Februar f√§llt auf einen Sonntag. In R√≠o San Juan an der Nordk√ľste wird zu Karneval ein Merengue-Festival mit dem Namen ‚ÄěCarnaverengue‚Äú gefeiert.

Feiertage

  • 1. Januar: Neujahrstag (a√Īo nuevo)
  • 6. Januar: Dreik√∂nigstag (d√≠a de los reyes)
  • 13. Januar: Nationaler Tag der Alphabetisierung (d√≠a nacional de la alfabetizaci√≥n)
  • 21. Januar: Katholischer Feiertag (d√≠a de Nuestra Se√Īora de la Altagracia)
  • 26. Januar: Tag des Gr√ľndungsvaters Juan Pablo Duarte (d√≠a del padre de la patria Juan Pablo Duarte)
  • 31. Januar: Tag der Jugend (d√≠a nacional de la juventud)
  • 14. Februar: Valentinstag (d√≠a de la amistad / d√≠a de San Valent√≠n)
  • 25. Februar: Tag des Gr√ľndungsvaters Mat√≠as Ram√≥n Mella (‚Äěd√≠a del patricio Mat√≠as Ram√≥n Mella‚Äú)
  • 8. M√§rz: Internationaler Tag der Frau (d√≠a internacional de la mujer)
  • 9. M√§rz: Tag des Gr√ľndungsvaters Francisco del Rosario S√°nchez (d√≠a del patricio Francisco del Rosario S√°nchez)
  • 30. M√§rz: Gedenken an die Schlacht vom 30. M√§rz 1844 (aniversario de la batalla del 30 de marzo 1844)
  • 24. September: Katholischer Feiertag (d√≠a de Nuestra Se√Īora de la Mercedes)
  • 6. November: Tag der Verfassung (d√≠a de la constituci√≥n)
  • 25. Dezember: Weihnachten (d√≠a de navidad)

Bewegliche Feiertage:

  • Februar: Karneval (carnaval), an den Sonntagen.
  • M√§rz oder April: Ostern (la semana santa ‚Äď die heilige Woche)
  • letzter Sonntag im Mai: Muttertag (d√≠a de la madre)

Verfassungsmässige Nationalfeiertage:

  • 27. Februar: Tag der nationalen Unabh√§ngigkeit im Jahr 1844 (d√≠a de la independencia nacional) und teilweise gleichzeitig Karneval (carnaval)
  • 16. August: Tag der Restauration 1863 (d√≠a de la restauraci√≥n). Tag der Amts√ľbergabe der Pr√§sidentschaft in Wahljahren.

Sport

Der Nationalsport ist Baseball. Das Land besitzt in der Liga Dominicana de Béisbol Invernal eine Profiliga.

Trivia

  • Auf der kleinen Insel Cayo Levantado in der N√§he der Halbinsel Saman√° wurde die Fernsehserie Klinik unter Palmen gedreht. Am R√≠o Chav√≥n im S√ľdosten der Insel wurden Teile der Filme Jurassic Park und Apocalypse Now gedreht.
  • Im S√ľdwesten der Dominikanischen Republik gibt es eine Stelle namens Polo Magn√©tico, an der angeblich Autos aufgrund nat√ľrlicher magnetischer Einwirkung bergauf rollen. Es handelt sich hierbei um eine optische T√§uschung: Messungen ergaben, dass die Fahrzeuge nicht bergauf rollen.
  • Am 6. Februar 1996 st√ľrzte Birgenair-Flug 301 kurz nach dem Abflug vom Flughafen Puerto Plata ab. Bei diesem Absturz einer Boeing 757 kamen 189 Passagiere ums Leben.
  • Am 6. Februar 1998 starb bei einem Verkehrsunfall in der N√§he von Montellano, Provinz Puerto Plata, der √∂sterreichische S√§nger Falco. M√∂glicherweise stand er unter Drogeneinfluss.

Literatur

  • Junot D√≠az: Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao. Fischer, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-10-013920-7. (eine Familiengeschichte dominikanischer Auswanderer in den USA)
  • Hans-Ulrich Dillmann, Susanne Heim: Fluchtpunkt Karibik ‚Äď J√ľdische Emigration in der Dominikanischen Republik. Christoph Links Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-551-5.
  • Marion A. Kaplan: Zuflucht in der Karibik. Die j√ľdische Fl√ľchtlingssiedlung in der Dominikanischen Republik 1940‚Äď1945. Wallstein, G√∂ttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0511-3.
  • Mario Vargas Llosa: Das Fest des Ziegenbocks. Suhrkamp-Taschenbuch 4016, Suhrkamp, Frankfurt a. M., 2008, ISBN 978-3-518-46016-0. (Roman, der sich mit der Macht Trujillos auseinandersetzt)
  • Yvonne Schaffler: Vod√ļ? Das ist Sache der anderen! Kreolische Medizin, Spiritualit√§t und Identit√§t im S√ľdwesten der Dominikanischen Republik. LIT Verlag, Berlin, Wien, M√ľnster 2009, ISBN 978-3-643-50064-9. (Wiener ethnomedizinische Reihe, Bd. 7) Zugleich: Wien, Universit√§t, Dissertation 2008.
  • Bruce J. Calder: The impact of intervention. The Dominican Republic during the U.S. Occupation of 1916‚Äď1924. M. Wiener Publishers, Princeton, NJ 2006, ISBN 1-55876-386-4.
  • Richard Lee Turits: Foundations of despotism. Peasants, the Trujillo regime, and modernity in Dominican history. Stanford University Press, Stanford, Calif. 2003, ISBN 0-8047-4353-3.
  • Eric Thomas Chester: Rag-tags, scum, riff-raff and commies. The U.S. intervention in the Dominican Republic, 1965‚Äď1966. Monthly Review Press, New York 2001, ISBN 1-58367-032-7.
  • Jonathan Hartlyn: The struggle for democratic politics in the Dominican Republic. University of North Carolina Press, Chapel Hill 1998, ISBN 0-8078-2406-2.
  • Frank Moya Pons: The Dominican Republic. A national history. M. Wiener Publishers, Princeton, NJ 1998, ISBN 1-55876-192-6.
  • Alan Cambeira: Quisqueya la bella. The Dominican Republic in historical and cultural perspective. M. E. Sharpe, Armonk, N.Y., London, England c1997. 1996, ISBN 1-56324-936-7.
  • Frauke Gewecke: Der Wille zur Nation. Nationsbildung und Entw√ľrfe nationaler Identit√§t in der Dominikanischen Republik. Vervuert, Frankfurt a.¬†M. 1996, ISBN 3-89354-068-7.
  • Julia Alvarez: Die Zeit der Schmetterlinge. Piper, M√ľnchen, Z√ľrich 1994, ISBN 3-492-22860-7. (Roman √ľber die Schwestern Mirabal).
  • Manuela Erhart: Tropenwaldschutz durch Bodenbesitzreform und nachhaltige Bewirtschaftung. Der Fall Dominikanische Republik. Metropolis, Marburg 1995, ISBN 978-3-89518-043-9. Zugleich: Berlin, Freie Universit√§t, Dissertation 1994.

Weblinks

  • Datenbank inhaltlich erschlossener Literatur zur gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Situation in Dominikanische Republik
  • L√§nderinformationen des Ausw√§rtigen Amtes zu der Dominikanischen Republik
  • Allgemeine Informationen zu Klima und Wetter in der Dominikanischen Republik
  • Oficinal National de Estad√≠stica, Statistikamt mit Ergebnissen der Volksz√§hlung 2010 (spanisch)

Einzelnachweise


 

Region Regionen (0)

Abk Name O
DO.AZ Azua  
DO.BR Bahoruco  
DO.BH Barahona  
DO.DA Dajab√≥n  
DO.NC Distrito Nacional  
DO.DU Duarte  
DO.SE El Seybo  
DO.ES Espaillat  
DO.HM Hato Mayor  
Hermanas  
DO.IN Independencia  
DO.AL La Altagracia  
DO.EP La Estrelleta  
DO.RO La Romana  
DO.VE La Vega  
DO.MT Mar√≠a Trinidad S√°nchez  
DO.MN Monse√Īor Nouel  
DO.MC Monte Cristi  
DO.MP Monte Plata  
DO.PN Pedernales  
DO.PV Peravia  
DO.PP Puerto Plata  
DO.SM Saman√°  
DO.CR San Crist√≥bal  
DO.JO San Jos√© de Ocoa  
DO.JU San Juan  
DO.PM San Pedro de Macor√≠s  
DO.ST Santiago  
DO.SR Santiago Rodr√≠guez  
DO.SD Santo Domingo  
DO.SZ S√°nchez Ram√≠rez  
DO.VA Valverde  
 

Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

 

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

 

Touren in diesem Staat Touren in diesem Staat

 

Bücher und Karten Bücher und Karten

Flagge: Dominican Republic

Name englisch: Dominican Republic
Hauptstadt: Santo Domingo
Kfz: DOM
ISO: DO
ISO3: DOM
Fläche: 48730 km²
Tld: .do
Wärung Einheit: DOP
Währung: Peso
Vorwahl: +1-809 and

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 19.9317185
südlichster Punkt: 17.4700909
westlichster Punkt: -72.0075099
östlichster Punkt: -68.3234068


 
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