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Gebirge Karte: Olymp

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Olymp

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Der Olymp (griechisch áœŒÎ»Ï…ÎŒÏ€ÎżÏ‚ [ˈɔlimbɔs]) ist das höchste Gebirge Griechenlands. Das fast ganz aus mesozoischen Kalksteinen bestehende Massiv liegt an der OstkĂŒste Griechenlands, im Grenzgebiet der Regionen von Thessalien und Zentralmakedonien, unweit des Ortes Litochoro, ca. 20 km sĂŒdlich der Stadt Katerini. In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Sitz der olympischen Götter.

Der höchste Gipfel ist der Mytikas (auch: Mitikas) (2918 m), gefolgt von den Gipfeln Skolio (2911 m), Stefani (2909 m, gelegentlich als „Zeusthron“ bezeichnet) und Skala (2866 m). Zwischen Skala und Mytikas befindet sich Kakoskala, ein Grat, ĂŒber den der Mytikas durch leichte Kletterei erreicht werden kann. Auf dem Nebengipfel Profitis Ilias befindet sich die höchstgelegene Kapelle der Balkanhalbinsel.

Der Gebirgsstock weist eine ganz eigene Flora und Fauna auf. Deshalb wurde er schon 1938 unter Naturschutz gestellt und 1981 von der UNESCO zum BiosphÀrenreservat erklÀrt. Seit 2014 steht er auch auf der Tentativliste zur Aufnahme als gemischte Kultur- und NaturerbestÀtte in das UNESCO-Welterbe.

Name

Zur Bedeutung des Namens „Olymp“ gibt es verschiedene Auffassungen. Olymp wird unter anderem mit „Himmel“, „der Leuchtende“, „der Hohe“ oder „der Felsen“ ĂŒbersetzt. Nach dem Lexikon der neugriechischen Sprache des Linguisten und Philologen Georgios Babiniotis ist das Wort ein vorgriechisches Platzwort unbekannten Ursprungs, dessen alte Bedeutung schlicht „Berg“ gewesen sein könnte. Der deutsche Linguist Michael Janda sieht hingegen darin ein genuin indoeuropĂ€isches Kompositum: *áč·olun-ph₂os bildet sich aus *áč·el- „umschließen“ und *pah₂- „schĂŒtzen“ und hat somit die Bedeutung „die Umschließung schĂŒtzend“, womit auf die Funktion des Olymp als der die Sterblichen von den Göttern trennende Weltberg Bezug genommen ist. Im TĂŒrkischen wird das Gebirge Semavatevi genannt, was so viel wie „Heim der Himmel“ bedeutet.

Mythologie

In der griechischen Mythologie ist ein Ort namens „Olymp“ der Wohnort der Götter und seinen Gipfel stellte man sich lichterfĂŒllt vor. Er bildete gleichsam das Himmelskonzept der griechischen Mythologie ab und war bewohnt von Göttern, Abkömmlingen der Götter und Dienern. Im engeren Sinne galten zwölf Götter als Olympische Götter.

Allerdings ist dieser mythische „Olymp“ nicht unbedingt bedeutungsgleich mit dem real existierenden Berg. In Homers Odyssee ist der Begriff ÎŸáœ”Î»Ï…ÎŒÏ€ÎżÏ‚ Oulumpos lediglich eine allgemeine Bezeichnung fĂŒr den Wohnort der Götter oder auch ein Synonym fĂŒr ÎżáœÏÎ±ÎœÏŒÏ‚, ouranos, den Himmel, jedoch kein spezifischer, realer Ort.

TatsĂ€chlich wurden daraufhin in vielen antiken griechischen Orten die höchsten Erhebungen der Umgebung als Olumpos bezeichnet, z. B. der Uludağ, Lykaion, Tahtalı Dağı, oder der zypriotische Olymp.

Erst im 5. Jahrhundert vor Christus bezeichnete Herodot den hier beschriebenen, thessalischen Olymp als den Wohnort der Götter.

Antike StÀtten

Das Gebiet am Fuße des Olymps wurde seit dem Neolithikum besiedelt. An vielen Orten wurden Siedlungsreste ausgegraben. Die bedeutendsten Ausgrabungen fanden in Dion statt. Ein weiterer antiker Ort ist Leibethra, etwa 17 Kilometer weiter sĂŒdlich bei Leptokarya gelegen. Im Jahr 2016 wurde der archĂ€ologische Park Leibethra eröffnet, der sich den mythologischen Themen Orpheus und Musen und der frĂŒhen Besiedlung im Neolithikum und der umgebenden Natur widmet. Etwas weiter nördlich liegen die antiken StĂ€tten Pydna, Louloudies und Methone.

Erste wissenschaftliche Erkundungen des Olymp

  • 1806 erkundete William Martin Leake das Gebirge in den niederen Höhenlagen.
  • 1855 erforschte der französische ArchĂ€ologe LĂ©on Heuzey die Olymp-Region.
  • 1862 fertigte der deutsche Geograph Heinrich Barth eine detaillierte Karte des Olymp.
  • 1875 erforschten die österreichischen Geologen Melchior Neumayr und Leo Burgerstein den geologischen Aufbau des Gebirges.
  • 1905 fertigte Jovan Cvijić (Rektor der UniversitĂ€t Belgrad) die erste geologische Karte des Olymp.
  • In den Jahren 1909, 1910 und 1911 unternahm der deutsche Ingenieur Eduard Richter drei Versuche den Mytikas zu besteigen, hatte jedoch keinen Erfolg.

Naturraum

Flora

Vor allem in der Hochgebirgszone haben sich am Olymp einige endemische Pflanzenarten erhalten. Es gibt etwa 30 Orchideenarten, Enzian, die Panzerkiefer und den Buchsbaum sowie Jancaea heldreichii, ein GesneriengewÀchs, das als TertiÀrrelikt anzusehen ist. Ein weiterer Endemit am Olymp ist das Hornkraut Cerastium theophrasti. Zudem finden sich u. a.:

  • Allium heldreichii aus der Gattung Lauch
  • Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium)
  • BocksbĂ€rte (Tragopogon samaritani)
  • Chalzedonische Lilien (Lilium chalcedonicum)
  • Dörfler-Zeitlose (Colchicum doerleri)
  • ErdbeerbĂ€ume (Arbutus), Grundlage des örtlichen Tsipouro
  • FrĂŒhlings-Enzian (Gentina verna)
  • Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)
  • Glockenblumen (Campanula oreadum)
  • Graubehaarte Zistrose (Cistus incanus)
  • Griechischer Bergtee (Sideritis scardica)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • KnabenkrĂ€uter (Dactylorhiza): Dactylorhiza saccifera und Holunder-Knabenkraut (Dactylorhiza sambucina) sowie das Affen-Knabenkraut (Orchis simia)
  • Legousia falsata aus der Gattung Frauenspiegel
  • Lein (Linum spathulatum und Linum elegans)
  • LeinkrĂ€uter (Linaria peloponnesiaca)
  • Messina-Schachblume (Fritillaria messanensis)
  • Nelken (Dianthus haematocalyx)
  • PfirsichblĂ€ttrige Glockenblume (Campanula persicifolia)
  • Pinguicula crystallina
  • Schlehdorn
  • Schöllkraut (Chelidonium majus)
  • Schwertlilien: Reichenbach-Schwertlilie (Iris reichenbachii)
  • Sideritis scardica aus der Gattung der GliedkrĂ€uter, Grundlage fĂŒr die örtliche Variante des Griechischen Bergtees
  • Silberdisteln (Carlina acaulis)
  • StĂ€ngellose SchlĂŒsselblume (Primula vulgaris)
  • Steinbrech (Saxifraga scardica und Saxifraga sempervivum)

Fauna

Die Fauna des Olymp wurde bis heute nicht systematisch erforscht. Sie umfasst eine Vielfalt an seltenen und bedrohten Arten. Die großen SĂ€ugetiere wie beispielsweise der Hirsch, die frĂŒher in dieser Gegend lebten, sind grĂ¶ĂŸtenteils verschwunden. Im August 2008 wurde der vermutlich letzte BĂ€r des Olymp von einem Wilderer erlegt.

Es gibt 32 verschiedene SÀugetierarten, dazu gehören z. B. GÀmse, Reh, Wildschwein, Wildkatze, Steinmarder, Rotfuchs und Eichhörnchen. 108 Vogelarten wurden registriert. Viele von ihnen, speziell die Greifvögel, sind selten und unterliegen dem strengen nationalen Tierschutzgesetz.

In den Flussbetten und Seen sind 22 Arten der fĂŒr Griechenland typischen Reptilien und 8 Arten von Amphibien anzutreffen. Hinzu kommt eine große Vielfalt an Insekten, vor allem Schmetterlinge und Pferdebremsen.

Anbindung

Anfahrt

Das Gebirgsmassiv ist ĂŒber die Autobahn und ĂŒber die Landstraßen, die die StĂ€dte und Dörfer rund um den Berg verbinden, per Eisenbahn (Bahnstrecke Athen–Thessaloniki) oder mit dem Bus von Athen oder Thessaloniki zu erreichen. Die nĂ€chsten Bahnhöfe sind die von Katerini, Litochoro und Leptokaria. In der Region unterhĂ€lt die Busgesellschaft KTEL einige Linien. Der zentrale Taxistand befindet sich am Hauptplatz von Litochoro.

Der nĂ€chste internationale Flughafen ist der 80 km von Katerini und 150 km von Elassona entfernt gelegene Flughafen „Makedonia“ Thessaloniki.

Fernwanderwege

Der EuropĂ€ische Wanderweg E4 fĂŒhrt westlich von Litochoro durch die Schlucht des Enipeas auf die Gipfel. Zudem gibt es den Griechischen Wanderweg O2, der die Gipfel mit der Halbinsel Pilion im SĂŒden verbindet.

Wandern und Bergsteigen

Der Olymp ist einer der beliebtesten Berge Griechenlands, er zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Auf den Straßen und Wegen des Nationalparks Olymp, die das Bergmassiv queren, kann man es zu Fuß erkunden.

Im Juni 2016 hat die Nationalpark Verwaltung das Olymp-Nationalpark-Informationszentrum eröffnet. Es befindet sich rund einen Kilometer oberhalb von Litochoro. Die Besucher werden ĂŒber Wandern und Bergsteigen, ArchĂ€ologische StĂ€tten, Mythologie, Klöster, Pflanzen, Tiere und anderes informiert. Informationsmaterial und Karten des Nationalparks werden kostenlos abgegeben. Der Eintritt (Stand September 2017) ist kostenlos.

FĂŒr Bergwanderer gibt es mehrere ausgebaute Wege und einige BerghĂŒtten. Die Bergsteigerwege des Olymp beginnen in Litochoro, in Dion, Karya (innergriechischer Fernwanderweg O2) und Petra. Am besten eignet sich die Zeit zwischen Juni und Ende September fĂŒr Wanderungen. In dieser Zeit sind die HĂŒtten in der NĂ€he der Gipfel geöffnet und das Wetter erlaubt den Aufstieg ohne SchneeausrĂŒstung. Der Aufstieg auf die hohen Gipfel kann nur von erfahrenen Bergwanderern bewĂ€ltigt werden.

Die zwei bekanntesten Wege fĂŒr die Erkundung des Olymp beginnen in Litochoro und reichen bis zu den Gipfeln des Berges. Der erste folgt der Schlucht des Enipeas und fĂŒhrt vorbei am Kloster des heiligen Dionysios bis an die Stelle Prionia (auf 1100 m Höhe). Wo frĂŒher eine HolzsĂ€gemĂŒhle in Betrieb war, befindet sich heute ein Restaurant, eine Quelle und ParkplĂ€tze. Diesen Platz kann man auch mit dem Auto erreichen. Von Prionia, dem gut ausgeschilderten europĂ€ischen Wanderweg E4 folgend, kommt der Wanderer nach ungefĂ€hr dreieinhalb Stunden an der HaupthĂŒtte des Olymps an, Spilios Agapitos (auf 2100 m Höhe). Von der HĂŒtte geht der Weg E4 weiter, der in ungefĂ€hr drei Stunden zum Skala-Gipfel des Olymp fĂŒhrt. Der Weg vom Skala zum Mytikas in ca. 45 Minuten erfordert Kletterei und Schwindelfreiheit und sollte nicht ohne Steinschlaghelm ausgefĂŒhrt werden.

Am Bergweg nach Prionia, etwa zehn Kilometer von Litochoro entfernt, am Platz Stavros, gibt es die HĂŒtte Dimitris Butolas (in 944 m Höhe). Vier Kilometer vor dem Ende des Weges nach Prionia, am Platz Kortsia (1120 m), wo es einen Autostoppplatz gibt, beginnt ein zweiter, anderer Weg, der zu den Gipfeln des Olymp fĂŒhrt. Nachdem man die PlĂ€tze Barba, Petrostrunga, Skurta und LĂ€mo passiert hat, kommt man nach ca. fĂŒnf Stunden Fußmarsch am „Plateau der Musen“ auf 2600 Metern Höhe an. Dort befinden sich zwei HĂŒtten: Jossos Apostolidis und Christos Kakalos. Von dort kann man in etwa einer Stunde den Gipfel erreichen.

Wege zum Gipfel

Die folgenden Wege beschreiben die klassischen Aufstiege zum Gipfel:

Prionia – Spilios-Agapitos-HĂŒtte – Gipfel

Von 1100 Metern aus kommt man auf 2100 Meter zur HĂŒtte Spilios Agapitos auf Weg durch Föhren- und Buchenwald. Von der HĂŒtte zu den Gipfeln Skala, Skolio, Sankt Anton und dem schwierigsten, Mytikas, bewegt man sich zunĂ€chst durch Wald spĂ€ter durch alpines Gebiet. Von der HĂŒtte nach Zonaria, Mytikas, Stefani und zum „Plateau der Musen“ gibt es einen breiten Weg, Trittsicherheit (Stöcke!) ist jedoch ein Muss am Weg hinunter ĂŒber die Schluchten und SteilhĂ€nge. Von der HĂŒtte nach Oropedio gibt es auch Kofto, einen kĂŒrzeren, aber schwierigeren Weg.

Goritsia – Plateau der Musen – Gipfel

Von 1100 Metern aus geht es auf 2700 Meter zum „Plateau der Musen“, wo sich die HĂŒtten Posos Apostolidis (2760 m) und Christos Kakkalos (2650 m) befinden. Der Weg fĂŒhrt durch Föhren- und Buchenwald bis auf 2000 Meter zum Platz Petrostruga, wo oft Gewitter aufziehen. Danach fĂŒhrt der Weg weiter durch Wald und dann auf alpines GelĂ€nde. Vom Gipfel Skurta in 2450 m Höhe bis zu den HĂŒtten fĂŒhrt die schmale Passage LĂ€mos und der verfallene Weg Kangelia, sowie der Weg nach Oropedio. Dies ist eine lange Strecke ohne Wasservorkommnisse mit einem großen Abschnitt in alpiner Zone. Von der HĂŒtte des „Plateaus der Musen“ zu den Gipfelwegen nach Skolio und Sankt Anton, aber auch ĂŒber die schwierigen Schluchten nach Stefani und Mytikas fĂŒhrt der Weg von Stefani nach Zonaria durch SteilhĂ€nge und Schluchten.

Mytikas und Stefani

Vom „Plateau der Musen“ aus fĂŒhrt das letzte WegstĂŒck fĂŒr ca. eine Stunde durch einen steilen Abschnitt, welcher Klettern verlangt. Von Skala nach Mytikas ist einfaches Klettern ohne SicherheitsausrĂŒstung möglich, jedoch auf bröckeligem Fels und auf Gebiet mit sehr rutschigem Fels. Von Luki nach Mytikas ist leichtes Klettern ohne Sicherung möglich, jedoch auch in bröckeligem Fels mit der Gefahr von Steinschlag. Dieser Weg wird von Gruppen bevorzugt. – Von Luki nach Stefani: Wie von Luki nach Mytikas, mit dem Unterschied, dass der Aufstieg erst kurz vor dem Gipfel Stefani endet. Auf den letzten Metern ist SicherheitsausrĂŒstung nötig.

HĂŒtten

BerghĂŒtten
  • Spilios Agapitos. Die A-HĂŒtte und am besten ausgestattete HĂŒtte der Gegend befindet sich an der Stelle Balkoni in 2100 Metern Höhe, im Herzen des Mavrolongu, und gehört zum Bergsteigerverband (E.O.O.S.). Sie hat 110 Betten, Wasser (aber nicht nach lĂ€ngeren Trockenperioden!), Strom, Heizung, LeintĂŒcher und Verpflegung. (Betreiber: Maria Zolota & ihr Mann Dionysos.)
  • Vrysopules. Die B-HĂŒtte befindet sich westlich, hinter der Schlucht am Platz Vrysopules auf einer Höhe von 1800 Metern und ist auf dem Weg aus Sparmo zu erreichen. Betrieben wird sie vom Kamp des K.E.O.A.X. seit 1961. Sie hat 30 Betten, eine KĂŒche, Wasser, Strom, Zentralheizung und eine Feuerstelle. Sie ist ganzjĂ€hrig geöffnet, fĂŒr eine Übernachtung braucht man jedoch einen MilitĂ€rausweis.
  • Christos Kakalos. Sie befindet sich an der sĂŒdwestlichen Spitze des Plateaus der Musen auf einer Höhe von 2648 Metern und gehört zu E.O.O.A., hat geöffnet von Mai bis Oktober und hat 18 Betten, Strom, LeintĂŒcher, KĂŒche und einen Wassertank. (Betreiber: der Geologe Michalis Styllas.)
  • Stavros (Dimitris Budolas). Sie befindet sich auf der östlichen Seite des Olymp 9,5 km auf asphaltiertem Weg von Litochoro entfernt auf einer Höhe von 930 Metern, mitten im Wald von Monis Dionysiou. Betreiber ist E.O.S. Thessaloniki, sie ist das ganze Jahr geöffnet, hauptsĂ€chlich als Erfrischungsstation und Restaurant und kann 30 Menschen beherbergen. (Betreiber: Ehepaar Dultsinu.)
  • Josos Apostolidis (S.E.O.-HĂŒtte). Sie befindet sich am Plateau der Musen in Diaselo auf 2650 Metern Höhe und gehört dem E. O. S. Thessaloniki. Sie kann 80 Menschen beherbergen, bietet Strom, Wasser, eine Feuerstelle und Verpflegung und ist von Juni bis Oktober geöffnet. (Betreiber: Nikos Zorbas.)
  • Petrostrouga. Die HĂŒtte liegt in 1940 Metern Höhe. Von hier aus werden RettungseinsĂ€tze im Gebirgsmassiv des Olymp koordiniert. Sie bietet Übernachtungsmöglichkeit fĂŒr 80 Personen. Der Bergwanderer findet Verpflegung und GetrĂ€nke. BettwĂ€sche wird gestellt, Strom und Internetzugang sind vorhanden. Die HĂŒtte ist von Mai bis Oktober dauerhaft geöffnet. Im Winter nach Absprache. (Betreiber: HRT, Hellenic Rescue Team, Hauptsitz Thessaloniki)
SchutzhĂŒtten
  • Sankt Anton. Diese SchutzhĂŒtte befindet sich am Gipfel Sankt Anton in 2818 Metern Höhe. Sie ist von der griechischen Lebensrettungsorganisation mit Erste-Hilfe-AusrĂŒstung ausgestattet. In der HĂŒtte gibt es eine Funkstation fĂŒr Kommunikation im Notfall.
  • Das HĂ€uschen des kleinen Christus. Diese SchutzhĂŒtte befindet sich auf dem „Großen Teich“, auf 2430 Metern Höhe, am Wanderweg E4, Kokkinopilos – Skala. Die HĂŒtte verfĂŒgt ĂŒber keine Erste-Hilfe-AusrĂŒstung (nur Betten).

Erstbesteigung

Das erste Mal bestieg Heinrich Barth im Jahr 1862 den Olymp, er erreichte jedoch nicht den Hauptgipfel Mytikas. Dies gelang Christos Kakkalos, Frédéric Boissonas und Daniel Baud Bovy am 2. August 1913.

GedenkmĂŒnze

Der Olymp mit seinem Nationalpark war 2005 das Motiv der Griechischen GedenkmĂŒnze. Auf der RĂŒckseite war der Krieg der Titanen dargestellt. Es wurden 25.000 Exemplare hergestellt und mit dem Jahresset verteilt. Die MĂŒnzen befinden sich nicht im Umlauf.

Siehe auch

  • Agia Triada (Vrondou)
  • Liste von Bergen in Griechenland
  • Olympus Alpine Biblioteca – Digitale Bibliothek

Literatur

  • Francis P. Farquhar and Aristides Phoutrides: Mount Olympus. Illustrated from photographs. Johnck & Seeger, San Francisco 1929.
  • Fred Boissonnas: ΕΙΚΟΝΕΣ ΀ΗΣ ΕΛΛΑΔΟΣ/IMAGES OF GREECE. Rizarios Foundation, Athens 2001, ISBN 960-85302-6-1 (Texte griechisch und deutsch).
  • Hemma Papathemelis: Der Olymp – der Berg der Götter. Rekos Verlag, Thessaloniki 2009, ISBN 978-960-358-320-2.
  • Achim Lichtenberger: Der Olymp. Sitz der Götter zwischen Himmel und Erde. Kohlhammer Urban TaschenbĂŒcher, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-039616-6.

Weblinks

  • Management Agency of Olympus National Park (griechisch)
  • Olymp-HĂŒtte Spilios Agapitos
  • Kostenloser ReisefĂŒhrer ĂŒber die Olymp Region. Titel: Olymp – Antike StĂ€tten, Museen, Klöster und Kirchen.

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia
 

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Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Griechenland Griechenland

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 40.39048882
südlichster Punkt: 39.74521015
westlichster Punkt: 21.98364257
östlichster Punkt: 22.67578125


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
2240 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
191 km
 
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