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Gebirge Karte: Teneriffa

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Teneriffa

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Teneriffa (span. Tenerife) ist die gr√∂√üte der Kanarischen Inseln und geh√∂rt zu Spanien. Die Insel ist 83,3 Kilometer lang, bis zu 53,9 Kilometer (Ost-West-Ausdehnung) breit und hat eine Fl√§che von 2.034,38 Quadratkilometern. Sie ist mit 917.841 Einwohnern die bev√∂lkerungsreichste Insel Spaniens. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Die Einheimischen werden Tinerfe√Īos genannt.

Geografie

Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie geh√∂rt ‚Äď wie alle Kanarischen Inseln ‚Äď topografisch zu Afrika, liegt 288 Kilometer vor der K√ľste Marokkos und der Westsahara und ist 1.274 Kilometer von der S√ľdk√ľste des spanischen Mutterlandes entfernt.

Geologie

Die Insel Teneriffa entstand vor etwa zw√∂lf Millionen Jahren durch vulkanische Aktivit√§t. Diese ist auf einen Hotspot im Erdmantel zur√ľckzuf√ľhren, der durch seine Aktivit√§t eine Inselkette aufbaut, w√§hrend die Afrikanische Platte √ľber diesen Punkt im Erdinneren nach Nordosten driftet. Die geologisch √§ltesten Teile der Insel sind das Anaga-Gebirge im √§u√üersten Nordosten, das Teno-Gebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas del Sur) im √§u√üersten S√ľden.

J√ľnger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel, das in der Mitte von einer 12 mal 17 Kilometer gro√üen Caldera namens Las Ca√Īadas eingenommen wird. Aus ihr erhebt sich der h√∂chste Berg Spaniens, der 3715 Meter hohe Pico del Teide.

Von oben betrachtet haben diese Gebirgszonen zusammen die Form des Buchstabens ‚ÄěY‚Äú.

Dass die Insel vulkanisch noch sehr aktiv ist, zeigen die nachgewiesenen Vulkanausbr√ľche zwischen dem Teide-Massiv und dem Teno-Gebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1909. Beim Ausbruch 1909 entstand der Schlackenkegel Chinyero.

Klima

Teneriffa besitzt wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels ganzj√§hrig milde Temperaturen auf Grund der s√ľdlich der Rossbreiten entstehenden Nordost-Passatwinde. Diese tropischen Fallwinde sind auch f√ľr das so genannte Azorenhoch verantwortlich, das sich im Winter √ľber Madeira befindet, im Sommer jedoch weiter nach Norden zu den Azoren wandert. Besonders tags√ľber steigt die vom Meer mit Wasserdampf ges√§ttigte Luft am Teidemassiv hinauf. Es bilden sich in etwa 1000 bis 1500 Meter H√∂he Wolken, die beim Kontakt mit den dortigen Lorbeer- und Kiefernw√§ldern einen feinen Nieselregen abgeben (siehe Nebelkondensation). Dieser Umstand bringt in den sonst ausgesprochen trockenen Sommermonaten der Landwirtschaft auf der Nordseite der Insel entscheidende Vorteile. Es gibt auch Hochtemperaturphasen mit mehr als 35 Grad.

Natur

Flora und Fauna

Die Insel weist eine vielf√§ltige Vegetation auf ‚Äď zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa heimisch (endemisch). Die Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) bildet gro√üe W√§lder. Im trockenen S√ľden der Insel sind sukkulente Wolfsmilchgew√§chse (Euphorbia canariensis) beheimatet. Weitere charakteristische Pflanzenarten sind z. B. der pr√§chtige Teneriffa ‚Äď Natternkopf ('Orgullo de Tenerife ‚Äď Stolz Teneriffas' oder Taginaste genannt, Wildprets Natternkopf) und der Kanarische Drachenbaum (Dracaena draco) ‚Äď ein altes und eindrucksvolles Exemplar ist bei Icod de los Vinos zu finden. Neben den einheimischen Pflanzen pr√§gen auch viele Pflanzen aus der ganzen Welt die Insel. Aus Amerika stammen verwilderte Kakteen sowie die riesigen Str√§ucher des Weihnachtssterns, einer Pflanze, die in Mitteleuropa in T√∂pfen zum Advent verkauft wird. Die aparten Bl√ľtenst√§nde der s√ľdafrikanischen Strelitzie sind ein beliebtes Souvenir f√ľr Touristen. Fast alle Pflanzenarten stehen heute unter strengem Artenschutz, die Ausfuhr von Pflanzen, Pflanzenteilen oder Samen ist daher verboten.

Die Tierwelt weist au√üer verwilderten Hauskatzen und eingef√ľhrten Wildkaninchen kaum S√§ugetiere auf. Gr√∂√üere Raubtiere oder giftige Schlangen hat es nie gegeben. Reich ist dagegen die Vogelwelt ‚Äď es gibt auch einige f√ľr Teneriffa und f√ľr die Kanaren typische Arten, etwa den Teydefinken oder die Wildform des Kanarienvogels, den Kanarengirlitz. Zu erw√§hnen sind ferner die Westkanareneidechsen, die in gro√üer Zahl auf Teneriffa vorkommen.

Zu den auf den Kanarischen Inseln endemischen Schmetterlingsarten zählen der Kanaren-Weißling (Pieris cheiranthi), der Kanarische Admiral (Vanessa vulcania) und das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides).

Eine Besonderheit sind die Pilotwale, die in gro√üer Zahl in der bis zu 2000 Meter tiefen Meerenge zwischen Teneriffa und La Gomera anzutreffen sind. An kaum einem anderen k√ľstennahen Ort der Welt sind so viele Wale beheimatet.

Naturschutz

Auf der Insel gibt es mehrere Schutzgebiete.

Die ganze Insel ist seit 1988 auch ein Lichtschutzgebiet (Ley del Cielo¬†31/1988), besonders f√ľr das Observatorio del¬†Teide (Europ√§ische Nordsternwarte).

Nat√ľrliche Symbole der Insel

Nat√ľrliche Symbole der Insel Teneriffa sind:

Geschichte

Erste Siedler

Die √§ltesten Spuren menschlicher Anwesenheit auf der Insel Teneriffa stammen aus dem 10.¬†Jahrhundert v.¬†Chr. Die dauerhafte Besiedlung der Insel geschah vermutlich kontinuierlich oder in mehreren Wellen zwischen dem 5.¬†Jahrhundert v.¬†Chr. und dem 1.¬†Jahrhundert n.¬†Chr. Die Siedler stammten mit gro√üer Wahrscheinlichkeit aus der Gegend n√∂rdlich und s√ľdlich der Stra√üe von Gibraltar. Zwischen dem 1.¬†Jahrhundert¬†v.¬†Chr. und dem 1.¬†Jahrhundert n.¬†Chr. gab es enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen dem Mittelmeergebiet und den Kanarischen Inseln. Sp√§testens mit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts im Westen endeten die Beziehungen der Inseln zu Europa.

Da die Guanchen, die Urbewohner der Insel Teneriffa, keinerlei nautische Kenntnisse hatten, brachen auch die Verbindungen zwischen den einzelnen Inseln ab. Kontakte zwischen Teneriffa und La Gomera scheinen sich nur gelegentlich durch einzelne Personen ergeben zu haben. Während der folgenden etwa tausend Jahre entwickelten die Guanchen auf der Insel Teneriffa eine von den Altkanariern der anderen Inseln klar unterschiedliche Kultur.

Wiederentdeckung im 14. / 15. Jahrhundert

Im 14. Jahrhundert erm√∂glichten technische Fortschritte den Seefahrern aus dem Mittelmeergebiet die Kanarischen Inseln nicht nur zu erreichen, sondern auch nach Europa zur√ľck zu kehren. Das Interesse der Europ√§er konzentrierte sich auf die √∂stlichen Inseln die n√§her am afrikanischen Festland lagen und auf denen man leichter ins Innere der Inseln vorsto√üen konnte, weil die K√ľsten nicht so steil waren.

Eine vom portugiesischen K√∂nig Alfons IV. ausger√ľstete Expedition besuchte im Jahr 1341 die Kanarischen Inseln. Ein Bericht dar√ľber, der vermutlich von Niccoloso da Recco, einem der Leiter dieser Reise, verfasst wurde, liegt heute in der Bearbeitung von Giovanni Boccaccio vor. Er gilt als die erste glaubw√ľrdige Information √ľber die Inseln seit ihrer Wiederentdeckung im sp√§ten Mittelalter. √úber die Besonderheiten einiger Inseln werden genaue Angaben gemacht. Teneriffa wurde von der Expedition aber nicht betreten, da man Angst vor wundersamen Naturerscheinungen an dem hohen Berg hatte. Sp√§testens nach dieser Reise war in Europa die Lage aller Inseln bekannt. Die √§lteste Karte in der auch Teneriffa in ihrer Lage und Form nahezu richtig dargestellt wurde, ist Teil des Portolano Laurenziano Gaddiano in der Biblioteca Medicea Laurenziana aus dem Jahr 1351. Dort wird sie, wie in vielen anderen Karten und Berichten der folgenden Zeit, als ‚ÄěInsula de Infierno‚Äú (Insel der H√∂lle) bezeichnet.

Jean de Béthencourt und Gadifer de la Salle

Die aus Frankreich stammenden Jean de Béthencourt und Gadifer de la Salle brachten ab 1402 die Bewohner der Inseln Lanzarote, Fuerteventura und El Hierro unter die Oberhoheit der Krone von Kastilien. Aus den Berichten der Chronik Le Canarien, in denen die Aktivitäten der Franzosen beschrieben werden, kann man schließen, dass sie Teneriffa hingegen nie betreten haben. Jean de Béthencourt wurde 1403 von König Heinrich III. von Kastilien das Recht auf die Eroberung und den anschließenden Besitz der Kanarischen Inseln gewährt.

1405 setzte Jean de B√©thencourt seinen Verwandten Maciot de B√©thencourt als Stellvertreter ein. Der gab die Rechte 1418 an Enrique de Guzm√°n, Graf von Niebla ab. Nach einigen weiteren √úbertragungen erhielten In√©s Peraza de las Casas und ihr Ehemann Diego Garc√≠a de Herrera ab 1452 das Herrscherrecht √ľber die gesamte Inselgruppe. Nach der R√ľcknahme versehentlich durch Heinrich IV. vergebener Rechte waren die Mitglieder der Familie Peraza‚ÄďGarcia de Herrera ab 1468 theoretisch ohne Einschr√§nkungen oder Vorbehalte Herren der Kanarischen Inseln, wenn diese auch zum Teil noch nicht erobert waren.

Diego García de Herrera y Ayala

Nachdem Diego Garc√≠a de Herrera am 16. August 1461 in Anwesenheit der Guanartemes von Telde und G√°ldar in eine symbolische Zeremonie die Insel Gran Canaria im Namen des K√∂nigs von Kastilien in Besitz genommen hatte, wiederholte er diese Art der Besitzergreifung am 21. Juni 1464 f√ľr die Insel Teneriffa. An dem, in den Urkunden als ‚ÄěActa de Bufadero‚Äú dokumentierten feierlichen Akt, nahmen die als ‚ÄěK√∂nige‚Äú bezeichneten Menceyes der neun Herrschaftsgebiete der Inseln teil. Die Dokumente sagen aus, dass diese neun K√∂nige ihrem Herren ‚ÄěDiego de Perrera‚Äú ihre Hochachtung erwiesen, ihm die H√§nde k√ľssten und versprachen ihm als ihrem Herren zu gehorchen. Als Zeugen wurden nicht nur der Dolmetscher und Personen aus dem Umfeld Diego Garc√≠a de Herreras, sondern auch B√ľrger der Insel Lanzarote, B√ľrger von Sevilla sowie viele andere, ‚Äědie die Sprache der Insel Teneriffa beherrschen‚Äú, aufgef√ľhrt. Um dem Dokument eine gr√∂√üere Bedeutung zu geben, wurde es von dem Bischof von Rubic√≥n, Diego L√≥pez de Illescas, beglaubigt und an den Hof von Kastilien geschickt. Dieser Akt der Herrschafts√ľbernahme war rein symbolisch. Es gab nichts, was sich sp√§ter als Anerkennung der Hoheitsgewalt darstellte.

Nach der Besitzergreifung von Teneriffa schloss Diego Garc√≠a de Herrera einen Vertrag mit dem Mencey von Anaga √ľber den Bau einer Befestigungsanlage bei A√Īazo (heute auf dem Gebiet der Innenstadt von Santa Cruz de Tenerife). Zweck der durch einige Soldaten besetzten Anlage war es, den Handel zwischen der Insel Teneriffa und den unter kastilischer Hoheit stehenden Inseln zu erm√∂glichen. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Kastiliern und den Guanchen dauerten von etwa 1465 bis 1471. Das Verhalten der Soldaten der Garnison und die Reaktionen darauf durch Diego Garc√≠a de Herrera f√ľhrten dazu, dass die Guanchen die Anlage angriffen und zerst√∂rten.

Missionierung

Jungfrau von Candelaria

Das Zentrum der christlichen Mission auf Teneriffa befand sich auf der S√ľdseite der Insel im Menceyato G√ľ√≠mar. Nach der Legende fanden zwei Guanchen, die in der Gegend Ziegen h√ľteten, am Strand von Chimisay die Holzskulptur einer Frau mit einem Kind auf dem Arm. Sie informierten ihren Herrscher, den Mencey von G√ľ√≠mar, der die Figur in seine Residenz, die H√∂hle Chinguaro, bringen lie√ü.

Die Zeit, zu der die heute als Jungfrau von Candelaria verehrte Heiligenstatue gefunden wurde, ist ebenso unbekannt wie ihre Herkunft. Es gibt unterschiedliche Vermutungen:

  • Mallorquinisch-katalanische Missionare stellten sie in den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts an den Strand.
  • Die Minoritenbr√ľder des Klosters San Buenaventura auf der Insel Fuerteventura brachten sie in den Jahren 1425 bis 1450 nach Teneriffa.
  • Der Franziskanerbruder Alfonso de Bola√Īos wollte mit dem Erscheinen der Skulptur Mitte bis Ende des 15. Jahrhunderts die Guanchen in Erstaunen versetzen.
Alfonso de Bola√Īos

Im Jahr 1462 errichtete der Franziskanerbruder Alfonso de Bola√Īos mit einigen seiner Begleiter einen Missionsst√ľtzpunkt in G√ľ√≠mar. Das Projekt sollte sich nicht auf die Insel beschr√§nken, sondern hatte die gesamte afrikanische K√ľste als Ziel. 30 Jahre vor der Eroberung lebten die Missionare zusammen mit den Guanchen und predigten ihnen in ihrer Sprache. Nach der Wahl des Franziskaner Sixtus IV. zum Papst, hatte Bola√Īos 1472 die Gelegenheit ihm sein Programm und seine missionarischen Erfolge pers√∂nlich darzustellen. In seinem Bericht behauptete Alfonso de Bola√Īos, dass seine Mitbr√ľder und er auf Teneriffa mehrere tausend Heiden bekehrt h√§tten. Eine Beteuerung die sicher √ľbertrieben war. Das Missionsprojekt der Franziskaner beruhte sehr stark auf der Pers√∂nlichkeit Bola√Īos. Nach seinem Tod im Jahr 1480 wurde diese Art der Mission, die unabh√§ngig von politischen und milit√§rischen Bem√ľhungen war, auf der Insel eingestellt.

Eroberung

Diego Garc√≠a de Herrera gelang es nicht die Inseln Gran Canaria, La Palma und Teneriffa mit Verhandlungen und ohne K√§mpfe zu unterwerfen. F√ľr eine milit√§rische Eroberung reichten seine Mittel nicht aus. Daher vereinbarte die Krone von Kastilien mit Diego Garc√≠a de Herrera und In√©s Peraza 1477 die R√ľckgabe der Rechte auf die Eroberung und die politischen Herrschaft √ľber die Inseln. Bis 1483 wurde Gran Canaria von kastilischen Truppen erobert. Im Jahr 1492 stie√üen die Kastilier unter der F√ľhrung von Alonso Fern√°ndez de Lugo bei der Eroberung der Insel La Palma nur auf geringen Widerstand.

Im Mai 1493, direkt nach dem Abschluss der Eroberung La Palmas reiste Alonso Fern√°ndez de Lugo nach Gran Canaria, um die Eroberung der Insel Teneriffa zu organisieren. Im Herbst 1493 verhandelte er am Hof der K√∂nigin und des K√∂nigs von Kastilien, der sich zu der Zeit in Saragossa aufhielt, √ľber die Bedingungen f√ľr die Eroberung der letzten Kanarischen Insel, die nicht unter der kastilischen Herrschaft stand. Durch die ‚ÄěCapitulaciones de Zaragoza‚Äú wurde er verpflichtet, die Insel Teneriffa mit von ihm aufgebrachten Mitteln zu erobern.

Erste Landung (1494)

Im Mai 1494 landeten 1.500 Infanteristen und 150 Reiter unter dem Befehl Alonso Fern√°ndez de Lugos am Strand von A√Īazo etwas s√ľdlich der heutigen Innenstadt von Santa Cruz de Tenerife. Mit den Menceyes von Anaga, G√ľ√≠mar, Abona und Adeje wurden Friedensvertr√§ge geschlossen. Ein Gespr√§ch zwischen dem Mencey von Taoro Bencomo und Alonso Fern√°ndez de Lugo, f√ľhrte nicht zu einer √úbereinkunft. Die Menceyes von Tegueste, Tacoronte, Taoro, Icod und Daute waren nicht bereit, sich den kastilischen K√∂nigen zu unterwerfen. Daraufhin marschierten die kastilischen Truppen in Richtung des Gebietes von Taoro (Orotava-Tal).

Erste Schlacht von Acentejo

Im Barranco de Acentejo, einer engen Schlucht, wurden die kastilischen Truppen von den Guanchen angegriffen. Die Kastilier waren nicht in der Lage, eine Kampfordnung einzunehmen und so ihre √ľberlegene Waffentechnik zu nutzen. Die Erste Schlacht von Acentejo endete in einem ‚ÄěGemetzel‚Äú (spanisch Matanza). Von den Angreifern √ľberlebten nur 300 Fu√üsoldaten und 60 Reiter.

Zweite Landung (1495)

Alonso Fern√°ndez de Lugo fand neue Geldgeber, die die Mittel f√ľr die Ausr√ľstung eines neuen Eroberungsheeres bereitstellten. Anfang November 1495 landeten 1.500 Mann und 100 Pferde wieder am Strand von A√Īazo. Die Truppe bestand fast ausschlie√ülich aus erfahrenen Soldaten. Ein gro√üer Teil von ihnen hatte bei der Eroberung des K√∂nigreiches Granada mitgek√§mpft. Der Herzog von Medina Sidonia schickte ein Truppenkontingent von 38 Reitern und 722 Fu√üsoldaten.

Schlacht von Aguere

Am 14. November standen die kastilischen Truppen der Streitmacht der Guanchen der Menceyatos der Nordseite der Insel gegen√ľber. Die Schlacht fand auf einem offenen Gel√§nde etwas unterhalb der heutigen Innenstadt von La Laguna statt. Die Guanchen waren haupts√§chlich mit einer im Feuer geh√§rteten Holzlanze (Banote) bewaffnet. Die f√ľr die Kastilier gef√§hrlichste Waffe der Guanchen waren geworfene Steine mit scharfen Kanten die bereits in der ersten Schlacht von Acentejo zu vielen Verwundeten und Toten auf der Seite der Angreifer gef√ľhrt hatten. Bei einer klaren Gegen√ľberstellung der Truppen war den Kastiliern der Einsatz von Feuerwaffen und Armbr√ľsten m√∂glich. Das Grasland von La Laguna erlaubte der Kavallerie der Kastilier die volle Entfaltung. Das machte die Niederlage der Guanchen unvermeidbar. In der Schlacht wurden 45 Angreifer und 1.700 Guanchen get√∂tet. Nach der Schlacht von Aguere errichteten die Kastilier am westlichen Rand des Orotavatals ein Heerlager, aus dem sich die heutige Stadt Los Realejos entwickelte.

Zweite Schlacht von Acentejo

Im Verlauf des 24. Dezembers 1495 wurde die F√ľhrung der kastilischen Truppen von Kundschaftern informiert, dass die Menceyes von Taoro, Tacoronte, Tegueste, Icod und Daute sich auf einen Angriff vorbereiteten. Am Weihnachtstag 1495 marschierten die kastilischen Truppen von ihrem Heerlager aus in Richtung Norden. Nahe dem Ort der ersten Schlacht von Acentejo kam es erneut zu einer Schlacht, bekannt als ‚ÄěZweite Schlacht von Acentejo‚Äú, in der die Guanchen besiegt wurden. Ein gro√üer Teil der Guanchen fl√ľchtete in die schwer zug√§nglichen Bergregionen. Am 15. Februar 1496 wurde der gr√∂√üte Teil der kastilischen Truppen auf der Insel demobilisiert. Im Mai 1496 kapitulierten die Menceyes der Herrschaftsgebiete der Nordseite der Insel im Heerlager von Los Realejos. (Als offizielles Datum wird der 25. Juli, der Feiertag des spanischen Nationalheiligen Santiago genannt.)

Entstehen einer neuen Gesellschaft

Verteilung der Land- und Wasserrechte

Teilnehmern und Geldgebern der Eroberung Teneriffas waren z. T. Anteile an den Land- und Wasserrechten der Insel als Entsch√§digung f√ľr ihre Dienste versprochen worden. Etwa die H√§lfte der Soldaten, die bei der Eroberung der Insel mitgewirkt hatten, waren Truppen des Herzogs von Medina Sidonia die bereits Ende Februar nach Andalusien zur√ľckkehrten. Ein Teil der √ľbrigen Soldaten hatte an der Eroberung nur teilgenommen um einer gerichtlichen Verurteilung in Kastilien zu entgehen. Sie konnten nun, ohne mit einer weiteren Verfolgung rechnen zu m√ľssen, in ihre Heimat zur√ľckkehren. Viele der Soldaten strebten kein Leben als Grundbesitzer an, sondern zogen weiter nach Amerika. Nur 126 der 1016 Personen, die bei den Landzuteilungen auf Teneriffa ber√ľcksichtigt wurden, waren Soldaten von der spanischen Halbinsel. 30 weitere Eroberer, denen Land zugeteilt wurde, stammten von Gran Canaria und drei von La Gomera. Daher wurden in den L√§ndern der Krone von Kastilien Siedler, teilweise mit dem Versprechen von Landzuteilungen angeworben. Die Siedlungsbem√ľhungen auf der Insel Teneriffa konkurrierten mit den Neubesiedlungen im K√∂nigreich Granada und in Amerika.

Die Kolonisatoren mussten sich f√ľr wenigstens f√ľnf Jahre auf der Insel niederlassen, die Parzellen in der vorgeschriebenen Zeit roden und sich haupts√§chlich dem Anbau der Pflanzungen widmen die in ihrer Zuteilungsurkunde angegeben war. Um die Wirtschaft der Insel zu f√∂rdern gab es bei einigen Grundst√ľcken, die auch mit entsprechenden Wasserrechten ausgestattet waren, die Auflage Zuckerrohr anzubauen und die daf√ľr notwendigen Verarbeitungsanlagen zu errichten. Das war nur den Eroberern und Siedlern m√∂glich, die √ľber die daf√ľr notwendigen Mittel verf√ľgten oder denen sie von anderer Seite vorgestreckt wurden. Das f√ľhrte zur Gr√ľndung von gro√üen Landwirtschaftsbetrieben, in den Gebieten besonders im Norden der Insel, die am st√§rksten mit dem Exportmarkt verbunden waren. Die L√§ndereien der Ureinwohner die nicht √ľber die notwendigen Mittel verf√ľgten lagen im nicht so fruchtbaren S√ľden der Insel.

Zusammensetzung der neuen Gesellschaft Teneriffas

Seit den ersten Kontakten der Ureinwohner der Kanarischen Inseln mit Europa im 14. Jahrhundert wurde durch die Verschleppung als Sklaven, durch die T√∂tungen im Verlauf von milit√§rischen Angriffen, durch Krankheiten und durch die Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen die Bev√∂lkerung auf etwa 5¬†% des Anfangsbestandes verringert. Die Guanchen waren aber mit ca. 40¬†% trotzdem die gr√∂√üte Gruppe der nach der Eroberung neu entstehenden Gesellschaft, die aus Ureinwohnern, Eroberern und Siedlern aus Galicien, Asturien, dem Baskenland, Estremadura, Kastilien und Andalusien bestand. Viele Handwerker kamen aus Portugal. Dar√ľber hinaus wurde eine gro√üe Anzahl von Afrikanern von n√∂rdlich und s√ľdlich der Sahara als Sklaven auf die Inseln gebracht. Eine zahlenm√§√üig kleine aber wirtschaftlich bedeutsame Gruppe, waren Italiener und Flamen die sich meist als H√§ndler und Investoren niederlie√üen. In dieser neu entstehenden Gesellschaft war nicht die √∂rtliche, sondern die soziale Herkunft einer Person ma√ügebend. Altkanarier, die bei der Landverteilung ber√ľcksichtigt worden waren und deren Nachkommen, geh√∂rten zur Gruppe der Landbesitzer. Einigen wurde die Anrede ‚ÄěDon‚Äú zugebilligt, die in Kastilien nur Adeligen zukam. Andere wurden, mit einer entsprechenden Dispens, weil ihre Eltern keine Christen waren, Kleriker. Gemeinsame Grundlage der Gesellschaft waren der christliche Glaube und die christliche Ethik sowie die kastilische Sprache. In den offiziellen Dokumenten wurde in der folgenden Zeit nur in Personen unterschieden die auf der Insel geboren waren oder von au√üerhalb kamen.

Teneriffa unter der Herrschaft der Krone von Kastilien

Im Jahr 1657 versuchte der englische Admiral Robert Blake erfolglos, mit einer Flotte aus 36 Kriegsschiffen Santa Cruz de Tenerife zu erobern. Unter Admiral John Jennings unternahmen die Engl√§nder 1706 einen erneuten Versuch, den Hafen Santa Cruz de Tenerife einzunehmen. Der Angriff scheiterte jedoch und damit auch das Vorhaben, das fruchtbare und g√ľnstig an der Atlantikroute gelegene Teneriffa f√ľr Gro√übritannien zu erobern. 1778 erhielt Santa Cruz de Tenerife vom spanischen K√∂nig Carlos III. das Vorrecht, Handel mit Amerika zu betreiben.

Im Jahr 1792 wurde in La Laguna die erste und bis 1989 einzige Universit√§t auf den Kanaren gegr√ľndet. Im Studienjahr 2011/2012 hatte die Universidad de La Laguna (ULL)¬†22.491 Studenten.

Der englische Admiral Horatio Nelson verlor am 25. Juli 1797 bei einem neuerlichen Angriff auf Santa Cruz de Tenerife seinen rechten Arm und musste zudem die einzige Niederlage seiner militärischen Laufbahn hinnehmen.

Santa Cruz de Tenerife wurde 1822 Hauptstadt des gesamten kanarischen Archipels und hielt diesen Status bis zum Jahr 1927.

Eine Bl√ľtezeit erlebte Teneriffa w√§hrend der Aufkl√§rung. Bedeutende Pers√∂nlichkeiten wie Alexander von Humboldt (1799) besuchten die Insel. Trotzdem konnte sich Teneriffa nicht von der vorherrschenden feudalistischen Gesellschaftsordnung l√∂sen, so dass es erst im 19. Jahrhundert zu politischen Reformen kam.

Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts waren gepr√§gt von einer fortschreitenden politischen Radikalisierung. Im Jahr 1936 startete der General Franco von Teneriffa aus seinen Putsch gegen die Republik. Der Spanische B√ľrgerkrieg erreichte Teneriffa nicht; die wirtschaftliche Isolierung unter der Diktatur wirkte sich sehr negativ aus. Das einzige Exportgut waren seinerzeit Bananen f√ľr das Festland.

Im Jahr 1946 wurde der Flughafen Teneriffa Nord er√∂ffnet, 1978 der Flughafen Teneriffa S√ľd.

Im Zuge der Demokratisierung (‚ÄěTransici√≥n‚Äú) nach dem Ende der Franco-Diktatur in Spanien erhielten Teneriffa und alle anderen Inseln des Archipels mehr Autonomie; der Tourismus gewann immer mehr an Bedeutung. Innerhalb Spaniens erhielten die Kanarischen Inseln 1978 die Pr√§autonomie und 1982 den Status einer autonomen Region mit weitgehender Selbstverwaltung. Die Hauptst√§dte Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria wechseln sich alle vier Jahre als Regierungssitz ab.

Am 27. M√§rz 1977 kollidierten auf dem Flughafen ‚ÄěLos Rodeos‚Äú (Teneriffa Nord) bei La Laguna zwei Jumbo-Jets der Fluggesellschaften KLM und PanAm. Die Flugzeugkatastrophe von Teneriffa ist bis heute mit 583 Toten der schwerste Flugunfall der Luftfahrtgeschichte.

Sehensw√ľrdigkeiten (Auswahl)

  • Altstadt von La Laguna, (Weltkulturerbe der UNESCO)
  • Altstadt von La Orotava
  • Orotava-Tal
  • Jard√≠n de Aclimataci√≥n de la Orotava (Bot√°nico), der Botanische Garten in Puerto de la Cruz
  • Kraterlandschaft des Nationalparks Teide, Weltnaturerbe der UNESCO, Auffahrt auf den Teide mit der Telef√©rico del Teide m√∂glich
  • Los Roques de Garc√≠a im Parque Nacional de las Ca√Īadas del Teide
  • Mercedeswald und Parque Rural de Anaga im Anaga-Gebirge, Biosph√§renreservat
  • Schlucht Masca
  • Felsen von Los Gigantes
  • Barranco del Infierno (H√∂llenschlucht) bei Adeje
  • Drago Milenario in Icod de los Vinos
  • Pyramiden von G√ľ√≠mar
  • Hafen und Altstadt von Santa Cruz de Tenerife, mit einer Vielzahl historischer Bauten, Einkaufsvierteln und dem architektonisch interessanten kanarischen Parlament
  • Auditorio in Santa Cruz de Tenerife, futuristische Konzerthalle des Architekten Santiago Calatrava
  • Wal- oder Delfinbeobachtung und Tauchen vor der S√ľdspitze von Teneriffa, ausgehend von Playa Para√≠so
  • Loro Parque mit unter anderem der gr√∂√üten Papageiensammlung der Welt
  • Museo de la Naturaleza y el Hombre, Naturkundemuseum in Santa Cruz de Tenerife mit Geschichte der Guanchen und Mumien.
  • Basilika von Candelaria: die gr√∂√üte der Jungfrau Maria gewidmete Kirche der Kanarischen Inseln
  • Kathedrale von La Laguna: Sitz des Bischofs von San Crist√≥bal de La Laguna.
  • Siam Park: Wasserpark in Costa Adeje
  • Anaga-Gebirge: Seit 2015 ist das Gebiet auch Biosph√§renreservat.
  • Casa Hamilton: Wasserbauwerk

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Teneriffa ist seit Jahrzehnten eine typische Urlaubsinsel; Wirtschaft und Infrastruktur sind dadurch gepr√§gt. Der Fremdenverkehr konzentriert sich vor allem auf die Nordk√ľste um Puerto de la Cruz und den S√ľden bei Los Cristianos und Playa de las Am√©ricas. In der Landwirtschaft werden Kartoffeln, Bananen, Tomaten und Wein angebaut.

Energie

Die Stromerzeugung erfolgt durch √∂l- und erdgasbefeuerte Gasturbinen und Dampfkessel mit Dampfturbinen, Windkraft und durch Photovoltaik. Die Anlagen sind vornehmlich im S√ľdosten (Industriezone C.T.C.C. Granadilla) installiert.

Verwaltung

Lokale Verwaltungsbehörde ist seit dem Inkrafttreten der Ley de Cabildos (deutsch: Cabildo-Gesetz) im Jahr 1913 das Cabildo Insular, welches unterhalb der Ebene der Provinzen und oberhalb der Ebene der Municipios (deutsch: Stadtverwaltungen) eigene Aufgaben wahrnimmt. Die Insel ist in 31 Municipios unterteilt:

Verkehr

Innerhalb der Insel

Die Nordautobahn TF-5 f√ľhrt von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife in das Ferienzentrum Puerto de la Cruz. Sie endet in Los Realejos und f√ľhrt als Landstra√üe weiter bis Icod de los Vinos.

Die S√ľdautobahn TF-1 f√ľhrt von Santa Cruz √ľber Los Cristianos, Costa Adeje und Playa de las Am√©ricas nach Santiago del Teide. Das letzte 18¬†km lange Teilst√ľck der TF-1 von Adeje bis Santiago del Teide wurde 2015 fertiggestellt. Der Bau der TF-1 und des Flughafens Teneriffa S√ľd trieb die Entwicklung im S√ľden Teneriffas enorm voran und erm√∂glichte die Entwicklung vieler Orte an der S√ľdostk√ľste (z. B. Abades).

Besonderheit: Ein Sonderfahrstreifen f√ľr Busse f√ľhrt auf der Nordautobahn zwischen einem Fahrbahnteiler und der Mittelleitplanke stadteinw√§rts durch einen Tunnel direkt zum Busbahnhof Santa Cruz (Intercambiador de Transportes), w√§hrend der √ľbrige Verkehr in eine andere Richtung gef√ľhrt wird.

Als preiswertes und zuverl√§ssiges Verkehrsmittel gelten die gr√ľnen Linienbusse der TITSA (√∂rtliche Bezeichnung: Guagua), die fast jede Ortschaft auf der Insel bedienen. Die Hauptrouten √ľber die S√ľdautobahn von Las Am√©ricas beziehungsweise Los Cristianos im S√ľden der Insel nach Santa Cruz und die Nordautobahn nach Puerto de la Cruz im Norden werden von modernen klimatisierten Bussen mit Gep√§ckf√§chern gefahren. Zu den beiden Flugh√§fen Teneriffa Nord (Los Rodeos) und S√ľd (Reina Sof√≠a) verkehren mindestens st√ľndlich Busse.

Eine rund zw√∂lf Kilometer lange Stra√üenbahnlinie (‚ÄěTranv√≠a‚Äú) verbindet seit dem 2. Juni 2007 Santa Cruz mit den n√∂rdlichen Vororten, der Universit√§t und der Innenstadt von La Laguna. Eine zweite Linie besteht seit dem 30. Mai 2009 zwischen den Ortsteilen La Cuesta und Tincer. Eine Verl√§ngerung zum Flughafen Teneriffa Nord wird (Stand 2009) diskutiert; ebenso der Bau einer Eisenbahnlinie, die Santa Cruz mit dem Insels√ľden und dem Flughafen Tenerife Sur Reina Sof√≠a verbinden soll.

Zu Nachbarinseln und Fernzielen

Es gibt zwei Flugh√§fen ‚Äď den √§lteren Flughafen Teneriffa Nord (Los Rodeos) bei La Laguna sowie den 1978 er√∂ffneten Airport Reina Sof√≠a (Teneriffa S√ľd).

Fähren verbinden Teneriffa mit den Kanarischen Inseln La Gomera, El Hierro, La Palma, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Naviera Armas betreibt eine Fährverbindung von Teneriffa nach Huelva und Trasmediterránea von Teneriffa nach Cádiz.

Feste

  • Fest der Heiligen Jungfrau von Candelaria (2. Februar)
  • Karneval von Santa Cruz de Tenerife (zwischen Februar und M√§rz)
  • Karfreitagsprozessionen (Karwoche)
  • Noche San Juan (23. zum 24. Juni): Inselweit (sowohl an den Str√§nden als auch im Inland) werden Johannisfeuer angez√ľndet.
  • Fest Mari√§ Aufnahme in den Himmel (15. August)
  • Fiestas del Sant√≠simo Cristo de La Laguna (14. September)

Literatur

  • Curt Theodor Fischer: Fortunatae insulae. In: Paulys Realencyclop√§die der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,1, Stuttgart 1910, Sp.¬†42¬†f. (Digitalisat).
  • Irene B√∂rjes: Teneriffa. Michael M√ľller, Erlangen 1996, ISBN 3-923278-36-5.
  • J√ľrgen Richter, Ralf Nestmeyer: Reise durch Teneriffa. St√ľrtz, W√ľrzburg 2004, ISBN 3-8003-1630-7.
  • Eyke Berghahn, Petrima Thomas, Hans-R. Grundmann: Teneriffa. 5. Auflage. Reise-Know-How-Verlag Grundmann, Westerstede 2010, ISBN 978-3-89662-257-0.
  • Hans-Ulrich Schmincke, Mari Sumita: Geological Evolution of the Canary Islands. A young volcanic Archipelago adjacent to the old African Continent. G√∂rres, Koblenz 2010, ISBN 978-3-86972-005-0.

Weblinks

  • Zedler-Lexikon-Eintrag Teneriffa, Band 42 (1744), Sp. 857‚Äď858.
  • Eintr√§ge in deutschsprachigen historischen Lexika der Volltextbibliothek zu den historischen Bezeichnungen Gl√ľckliche Inseln (lat. Fortunatae insulae), Ningaria oder Nivaria und Teneriffa (1809‚Äď1911)
  • Cabildo de Tenerife ‚Äď Inselregierung von Teneriffa (spanisch)
  • Zur Geologie der Insel (englisch)

Einzelnachweise

 

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Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

Touren in diesem Gebirge Touren in diesem Gebirge

Bücher und Karten Bücher und Karten


Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Spanien Spanien

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 28.632747
südlichster Punkt: 27.937394
westlichster Punkt: -16.9848630
östlichster Punkt: -16.0633850


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
3794 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
254 km
 
Teneriffa: Große Karte mit den Grenzen und Hütten, Gipfeln sowie Touren der Gebirgsgruppe
Schaue dir die Lage und viele weitere Informationen der Gebirgsgruppe Teneriffa an. Höchste Gipfel, höchste Hütten und Touren.

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