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Gebirge Karte: Gran Canaria

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Gran Canaria

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Gran Canaria ist mit einer Fl√§che von 1560,1¬†km¬≤ nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgr√∂√üte der Kanarischen Inseln, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens. Die ann√§hernd kreisf√∂rmige Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine K√ľstenl√§nge von rund 236 Kilometern. Gemessen an der Bev√∂lkerung ist Gran Canaria nach Teneriffa die zweitgr√∂√üte Insel der Kanaren. Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Im Jahr 2020 hatte die Insel 855.521 Einwohner.

Geografie

Lage

Gran Canaria ist eine Insel des Kanarischen Archipels und liegt 210¬†Kilometer westlich vor der K√ľste S√ľdmarokkos im Atlantischen Ozean, zwischen ihren gr√∂√üeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten. Geografisch geh√∂rt die Insel zu Afrika, politisch zu Spanien.

Beschaffenheit

Die Insel ist, wie der gesamte Archipel, vulkanischen Ursprungs. Die h√∂chste Erhebung ist der 1956 Meter hohe Morro de la Agujereada. Wahrzeichen Gran Canarias ist der 1813 Meter hohe Roque Nublo. Obwohl die letzte Eruption auf der Insel etwa 2000 Jahre zur√ľckliegt, sind die Vulkane im Norden Gran Canarias entgegen fr√ľheren Annahmen nach aktuellem Stand weiterhin aktiv.

Auf Grund ihrer klimatischen und geografischen Vielfalt sowie ihrer differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als ‚ÄěMiniaturkontinent‚Äú beschrieben. Die Insel besitzt 14 Mikroklimazonen. Aus dem Bergland des Inselinnern f√ľhren viele Trockent√§ler, sogenannte Barrancos, bis an die K√ľste. Bei den seltenen Regenf√§llen, die dann aber recht ergiebig sein k√∂nnen, f√ľllen sich die Barrancos zu teilweise rei√üenden Sturzb√§chen. In den bewohnten Gegenden wurden die Bacht√§ler deshalb ausgebaut und befestigt.

Klima

Gran Canaria liegt im Einflussbereich der Passatwinde, die auf der Nordhalbkugel von Nordosten herandr√§ngen. Sie werden an den Inselbergen zum Aufsteigen gezwungen und sorgen an deren Nordh√§ngen f√ľr zum Teil ergiebige Niederschl√§ge, meist in Form von Nebel. Die Insel ist daher klimatisch in etwa zweigeteilt in den feuchteren Norden und den trockeneren S√ľden. Die Trockenheit der S√ľdinsel kann durch den Einfluss trockener Winde aus der Sahara noch verst√§rkt werden, dieses als Calima bezeichnete Wetterph√§nomen reicht von kaum merklicher Temperaturerh√∂hung bis zu starken Winden mit Sand und einem Temperaturanstieg unter Tags bis zu 50¬†¬įC und in der Nacht bis zu 40¬†¬įC.

Wie alle Kanarischen Inseln ist auch Gran Canaria von der globalen Erw√§rmung stark betroffen. Dies ergibt sich durch die besonderen Auswirkungen der Klimakrise auf Inselterritorien. Auf den Kanarischen Inseln geht dies mit einer Ver√§nderung der Passatwinde, einem Anstieg des Meeresspiegels und der Wassertemperatur, der Gefahr einer Tropenbildung, l√§ngeren Trockenperioden, Dunst, aber auch intensiveren Niederschl√§gen einher. Vermehrte D√ľrren bereiten dabei den N√§hrboden f√ľr Waldbr√§nde.

Vegetation

Dem regional variierenden Klima entsprechend haben sich auch unterschiedliche Vegetationszonen ausgebildet. Im Norden herrschen von Natur aus Lorbeerw√§lder vor, w√§hrend der S√ľden von Halbw√ľstenvegetation gepr√§gt ist. Dort dominieren an die Trockenheit angepasste Wolfsmilchgew√§chse. Ber√ľhmt ist die Kanaren-Wolfsmilch auf Grund ihres kakteen√§hnlichen Aussehens. Verbreitet sind auch strauchhohe, verholzte und dickbl√§ttrige Natternkopf-Arten. Die aus Amerika stammenden Feigenkakteen haben sich dort ebenfalls ausgebreitet. Die Lorbeerw√§lder werden von Kanaren-Lorbeer (Laurus novocanariensis) und Baumheide gebildet. Dort kommt die Kanaren-Glockenblume, die Charakterart der Kanarischen Inseln, von Natur aus vor. Auf Gran Canaria sind aufgrund der intensiven Nutzung durch den Menschen insbesondere die Lorbeerw√§lder auf kleine Reste zusammengeschrumpft. Die hochmontanen Regionen werden von Kiefernw√§ldern eingenommen, die sich vor allem aus Kanaren-Kiefern zusammensetzen.

Natursymbole

Von der Regierung der Kanarischen Inseln wurden zwei Natursymbole f√ľr die Insel festgelegt, die kanarische Dogge (Perro de Presa Canario) und die Kanaren-Wolfsmilch (card√≥n).

Geschichte

Herkunft des Namens

Zur Herkunft des Namens Gran Canaria gibt es verschiedene Erkl√§rungen. Im Kapitel 32 des vierten Bandes der Naturgeschichte zitiert der r√∂mische Gelehrte Plinius der √Ąltere im 1. Jahrhundert den Bericht einer Expedition, die im Auftrag des K√∂nigs Juba II. von Mauretanien die ‚Äěgl√ľckseligen Inseln‚Äú besucht habe: ‚Äě‚Ķ Canaria, so genannt wegen der vielen gro√üen Hunden, von denen dem Juba zwei √ľberbracht wurde.‚Äú Eine andere Textstelle bei Plinius weist auf einen Volksstamm am Fu√ü des Atlasgebirges hin: ‚ÄěDie Bewohner der benachbarten, mit Elephanten, wilden Thieren und Schlangen aller Art erf√ľllten Bergw√§lder w√ľrden Canarier genannt; ihre gew√∂hnlichen Nahrungsmittel seien n√§mlich die Eingeweide der Hunde und anderer wilder Thiere.‚Äú Eine Herkunft der Ureinwohner der Insel Gran Canaria von diesem Volksstamm wird nicht ausgeschlossen.

Erste Besiedlung

Archäologische Funde belegen die Anwesenheit von Menschen auf verschiedenen der Kanarischen Inseln zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. Eine kontinuierliche Besiedlung konnte aber erst ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen werden. Die ältesten Funde auf der Insel Gran Canaria wurden in das 1. Jahrhundert n. Chr. datiert.

Die Verwandtschaft der kanarischen Urbevölkerung mit den damals in Nordafrika lebenden Berbervölkern ist heute durch die historische Forschung archäologisch und linguistisch nachgewiesen. Die Untersuchung der auf den Kanarischen Inseln gefundenen Schriftzeichen hat einen sehr hohen Grad an Übereinstimmung mit den Schriften ergeben, die in Nordtunesien und Nordostalgerien gefundenen wurden. Da diese Berbervölker keine Seefahrer waren, geht man davon aus, dass die Römer oder die unter römischer Herrschaft stehenden Mauretanier sie in der Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 1. Jahrhundert n. Chr. auf die Inselgruppe gebracht haben. Es wird vermutet, dass u. U. auch vor dieser Zeit bereits Menschen aus unterschiedlichen Gebieten, in mehreren Aktionen, auf den Inseln angesiedelt wurden.

Zeit der isolierten Entwicklung

Mit der r√∂mischen Reichskrise des 3. Jahrhunderts war ein Abbruch der Beziehungen zwischen den Kanarischen Inseln und dem Mittelmeerraum verbunden. Da die Canarios keinerlei nautische Kenntnisse und keine Werkzeuge zum Bau seet√ľchtiger Schiffe besa√üen, gab es keine Verbindungen zwischen Gran Canaria und dem Festland, aber auch nicht zwischen den einzelnen Inseln, auf denen sich in der Folgezeit unabh√§ngig voneinander verschiedene Kulturen entwickelten.

Wiederentdeckung der Kanarischen Inseln im 14. Jahrhundert

Im 14.¬†Jahrhundert f√ľhrten die Fortschritte in der Navigation, die Erfindung des Kompasses und des Astrolabiums, sowie die Verwendung von Portolanen dazu, dass Seeleute aus den italienischen Handelszentren auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien auch auf die Kanarischen Inseln trafen.

Die Anwesenheit des Lancelotto Malocello auf der sp√§ter nach ihm benannten Insel f√ľhrte zu der Einzeichnung Lanzarotes und Fuerteventuras in die 1339 von Angelino Dulcert ver√∂ffentlichte Karte, auf der die anderen Kanarischen Inseln noch nicht eingetragen waren. Der Katalanische Weltatlas des Abraham Cresques aus dem Jahr 1375 zeigt dann bereits alle Kanarischen Inseln au√üer El Hierro.

Im Jahr 1341 schickte K√∂nig Alfons IV. von Portugal eine Forschungsexpedition zu den Kanarischen Inseln. Sie brachte detaillierte Informationen √ľber die Insel Gran Canaria nach Europa.

In der folgenden Zeit wurden aus dem Mittelmeergebiet verschiedene Fahrten zu den Inseln unternommen, meist um Ramsch gegen Ziegenfelle und Orseille einzutauschen. Diese teilweise von staatlichen Stellen, teilweise privat durchgef√ľhrten Unternehmungen f√ľhrten aber auch dazu, dass immer h√§ufiger Menschen von den Kanarischen Inseln auf den Sklavenm√§rkten des Mittelmeergebietes verkauft wurden.

Missionierung durch mallorquinische Mönche

In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde auf Mallorca ein Projekt entwickelt, dessen Ziel darin bestand, die Ureinwohner der Kanarischen Inseln ausschlie√ülich mit friedlichen Mitteln zu bekehren. Dazu sollten Ureinwohner der Inseln eingesetzt werden, die bereits den christlichen Glauben angenommen hatten. 1351 fand man auf Mallorca zw√∂lf Frauen und M√§nner, die vermutlich als Sklaven von Gran Canaria verschleppt worden waren. Sie waren getauft und sprachen die katalanische Sprache. Sie sollten als ortskundige Unterst√ľtzung f√ľr die Missionare einer Expedition t√§tig werden.

K√∂nig Peter IV. von Aragonien zeigte ein gro√ües Interesse an der friedlichen Bekehrung der Ureinwohner Gran Canarias. Er stimmte mit den Organisatoren der Missionsarbeit √ľberein, dass ohne ein Klima des absoluten Friedens eine Evangelisierung der Heiden nicht m√∂glich sei. Um die Arbeit der Missionare nicht zu gef√§hrden, sprach der K√∂nig f√ľr seine Untertanen ein absolutes Verbot der Piraterie im Atlantik aus. Das Projekt fand die Zustimmung des Papstes Clemens VI. Durch die Bulle ‚ÄěCoelestis rex regum‚Äú vom 7. November 1351 errichtete er die Di√∂zese der ‚ÄěGl√ľcklichen Inseln‚Äú, die ab 1369 als Bistum Telde bezeichnet wurde. Einige Reeder und H√§ndler erkl√§rten sich bereit, die friedliche Expedition, die gleichzeitig auch einen wirtschaftlichen Aspekt haben sollte, zu finanzieren.

Im Jahr 1352 kam die erste Gruppe von Missionaren mit den H√§ndlern auf die Insel Gran Canaria. Die Mallorquiner landeten in der N√§he von Gando und begannen ihre Arbeit, unterst√ľtzt von den mitgebrachten getauften Canarios. In Telde, der bedeutendsten Siedlung der Ureinwohner, errichteten sie ein ‚ÄěHaus des Gebetes‚Äú. Von der Missionsarbeit sind keine besonderen Erfolge bekannt. Im Lauf der Zeit wurden an verschiedenen Orten kleine Kapellen errichtet und Kreuze aufgestellt. Insgesamt scheint es f√ľr die Arbeit aber keinen zielgerichteten Plan gegeben zu haben, sodass es ihr an einer Perspektive fehlte. Der Kontakt mit Mallorca und sp√§ter Barcelona wurde aufrecht erhalten. Die letzten Informationen √ľber die Reise einer Reihe von M√∂nchen, die auf der Inselgruppe das Evangelium predigen wollten, stammen aus dem Jahr 1386.

Das f√ľr die Untertanen der Krone von Aragonien geltende Verbot der Angriffe auf die Bewohner der Kanarischen Inseln wurde offenbar bis zu Beginn der 1390er Jahre eingehalten. Im Jahr 1393 brachen von verschiedenen H√§fen der Reiche der Krone von Kastilien private bewaffnete Schiffe zu einer Pl√ľnderungsaktion zu den Kanarischen Inseln auf. Bei den √úberf√§llen der Kastilier wurden hunderte von Ureinwohnern versklavt und gro√üe Mengen von Ziegen erbeutet. Es wird vermutet, dass die Missionare, wenn sie nicht bereits w√§hrend der Angriffe umkamen, von den verbleibenden Canarios, die keinen Unterschied zwischen den Angreifern und den M√∂nchen sahen, umgebracht wurden.

Unterwerfungsversuche durch Europäer

Jean de Béthencourt und Gadifer de La Salle

Die Beziehungen von Gadifer de La Salle und Jean de B√©thencourt zu den Ureinwohnern der Insel Gran Canaria werden in den zwei Versionen der Chronik Le Canarien teilweise unterschiedlich dargestellt. Sicher ist, dass es zwei Kontaktaufnahmen gab. Die Eroberung der Insel kam f√ľr die Franzosen, aufgrund ihrer geringen milit√§rischen St√§rke gegen√ľber der gro√üen Zahl der Canarios, nicht in Frage.

Bei einem Kontakt, der auf einer Informationsfahrt unter dem Kommando von Gadifer de La Salle stattfand, tauschten die Canarios Feigen und Drachenbaumblut gegen Angelhaken, eiserne Messer und N√§hnadeln ein. Dabei soll es auch zu einer Unterredung zwischen ‚ÄěPedro el Canario‚Äú, dem Dolmetscher Gadifer de La Salles und dem Sohn des Guanarteme Artamy gekommen sein. Bei einem Versuch, unter dem Kommando Jean de B√©thencourts auf Gran Canaria einzudringen, wurden 22 Franzosen get√∂tet. Einer von ihnen war der Sohn Gadifer de La Salles.

Diego García de Herrera y Ayala

Nachdem durch verschiedene Verk√§ufe und Erbschaften das Recht, die Insel Gran Canaria zu erobern, 1454 auf In√©s Peraza de las Casas und ihren Ehemann Diego Garc√≠a de Herrera y Ayala √ľbergegangen war, f√ľhrte dieser 1457 eine milit√§rische Eroberung durch, bei der er einen St√ľtzpunkt in der Bucht von Gando anlegen konnte, den er mit einem Turm aus Stein, der ‚ÄěTorre de Gando‚Äú, sicherte. Mit den Canarios wurde ein Abkommen erzielt, das den Bau einer Kapelle und die Anlage eines Lagers f√ľr den Handel zwischen Gran Canaria und Lanzarote erlaubte. 1459 ankerte der Portugiese Diego de Silva y Meneses mit seiner Flotte in der Bucht von Gando und eroberte die Torre de Gando im Sturm. Nach einem Brief des kastilischen K√∂nigs Heinrich IV. an seinen Schwager, den portugiesischen K√∂nig Alfons V., wies der 1461 Diego de Silva an, die Besetzung des St√ľtzpunktes aufzugeben und an In√©s Peraza und ihren Ehemann Diego Garc√≠a de Herrera zur√ľckzugeben.

Am 16. August 1461 fand in der Nähe der heutigen Stadt Las Palmas de Gran Canaria in Anwesenheit der Guanartemes von Telde und Gáldar eine symbolische Zeremonie der Inbesitznahme der Insel durch Diego García de Herrera statt. Ein Dolmetscher sollte den Canarios die Bedeutung des Vorgangs verständlich machen. Zeugen waren der Bischof von Rubicón Diego López de Illescas sowie nahezu alle bedeutenden Vertreter der Verwaltung der bisher unterworfenen Inseln. Im Jahr 1462, zu einer Zeit der Harmonie zwischen den Kastiliern, Portugiesen und Canarios, entstand unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Rubicón, mit der Zustimmung der Ureinwohner, in Telde ein Kloster.

Im Verlauf des Jahres 1465 begannen die Vorbereitungen f√ľr einen befestigten Turm auf dem Gebiet von Telde. In der N√§he des Wehrturmes wurde ein anderes Geb√§ude errichtet, als Art Lager f√ľr Vorr√§te der Garnison und Waren, die mit den Ureinwohnern gehandelt wurden. Als die Vergewaltigungen von kanarischen Frauen und Raubz√ľge der Soldaten der Garnison gegen die Canarios und ihre Viehherden von dem Kommandanten nicht unterbunden oder bestraft wurden, griffen die Canarios vermutlich im Jahr 1474 die Torre de Gando an und steckten sie in Brand. Dabei wurde der gr√∂√üte Teil der Besatzung der Garnison get√∂tet. Damit endete die Anwesenheit der Vertreters der ‚ÄěHerren der Kanarischen Inseln‚Äú (so der offizielle Titel von In√©s Peraza und Diego Garc√≠a de Herrera) auf der Insel Gran Canaria.

Eroberung durch die Krone von Kastilien

Übernahme der Eroberungsrechte durch die Katholischen Könige

Im Jahr 1475 beschwerten sich die Bewohner Lanzarotes bei K√∂nigin Isabella I. und K√∂nig Ferdinand V. √ľber die Herrschaft von Diego de Herrera und In√©s Peraza. Sie forderten die Insel direkt der Krone zu unterstellen. K√∂nigin Isabella und K√∂nig Ferdinand ernannten am 16. November 1476 einen ‚ÄěJuez Pesquisidor‚Äú (Untersuchungsrichter), der ermitteln sollte welche Eigentums- und Eroberungsrechte an den Kanarischen Inseln bestanden. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass Diego de Herrera und In√©s Peraza das Eigentumsrecht und das Herrschaftsrecht an den vier Inseln Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera und El Hierro zust√ľnde, ebenso das Recht der Eroberung der Inseln Gran Canaria, Teneriffa und La Palma. K√∂nigin Isabella und K√∂nig Ferdinand bef√ľrchteten, dass Portugal im Rahmen des Kastilischen Erbfolgekrieges versuchen k√∂nnte, die noch nicht eroberten Inseln zu besetzen. Die Krone von Kastilien vereinbarte mit Diego de Herrera und In√©s Peraza die Abtretung der Eroberungsrechte f√ľr Gran Canaria, La Palma und Teneriffa gegen eine finanzielle Abfindung. Die √úbereinkunft wurde in einer Niederschrift vom 15. Oktober 1477 festgehalten.

Erste Phase der Eroberung

W√§hrend des Krieges gegen Portugal erlaubten die kastilischen Staatsfinanzen keine Ausgaben f√ľr Eroberungen im Atlantik. Deswegen wendeten K√∂nigin Isabella und K√∂nig Ferdinand zur Finanzierung der Eroberung der Insel Gran Canaria erstmals das System der Capitulaci√≥n an. In einer ersten Capitulaci√≥n vom Mai 1478 wurde der Bischof von Rubic√≥n, Juan de Frias als Geldgeber und der Dekan Juan Berm√ļdez und Juan Rej√≥n als Leiter der Eroberung verpflichtet. Die Mittel des Bischofs stammten zu einem gro√üen Teil aus Einnahmen, die dadurch entstanden waren, dass Papst Sixtus IV. den Spendern gr√∂√üerer Betr√§ge f√ľr die Bekehrung der Ungl√§ubigen auf den Kanarischen Inseln einen Ablass ihrer S√ľndenstrafen gew√§hrt hatte.

Ende Mai 1478 erreichten die kastilischen Truppen die Nordostk√ľste Gran Canarias. Der 24. Juni wird als Gr√ľndungstag des Feldlagers von Las Palmas, dem Ursprung der heutigen Inselhauptstadt angesehen. √úber die milit√§rische Vorgehensweise bei der Eroberung kam es zwischen Juan Berm√ļdez und Juan Rej√≥n zu Meinungsunterschieden. Die Canarios lie√üen sich nicht auf eine offene Schlacht ein, sondern bek√§mpften die Kastilier in einer Art Guerillakrieg. Daraufhin antwortete Juan Rej√≥n mit einer Taktik der verbrannten Erde. Als Folge des Widerstandes der Ureinwohner und der inneren Streitigkeiten in der F√ľhrung der kastilischen Truppen kam die Eroberung nur sehr langsam voran. Das veranlasste K√∂nigin Isabella und K√∂nig Ferdinand Pedro de Algaba als Gouverneur auf die Insel zu entsenden. Er sollte zwischen den milit√§rischen F√ľhrern vermitteln und die zivile Verwaltung √ľbernehmen. Pedro de Algaba konnte den Streit in der kastilischen F√ľhrung nicht beilegen. Er schickte Juan Rej√≥n auf die Iberische Halbinsel, damit das k√∂nigliche Gericht √ľber dessen Zukunft entscheide. K√∂nigin Isabella und K√∂nig Ferdinand stellten fest, dass Juan Rej√≥n sich nicht falsch verhalten habe. Er wurde in seiner alten Stellung auf der Insel best√§tigt und kehrte im Mai 1480 mit Truppenverst√§rkungen nach Gran Canaria zur√ľck. Dort lie√ü er Pedro de Algaba unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit den Portugiesen festnehmen. Nach einem kurzen Prozess wurde er schuldig gesprochen und hingerichtet. Juan Bermudez, gegen den Juan Rej√≥n nicht vorgehen konnte, da dieser der kirchlichen Gerichtsbarkeit unterstand, wurde nach Lanzarote ausgewiesen.

Zweite Phase der Eroberung

Bevor K√∂nigin Isabella und K√∂nig Ferdinand von der Hinrichtung Pedro de Algabas erfuhren, erzielten sie mit dem K√§mmerer Alonso de Quintanilla und dem Kaufmann Pedro Hern√°ndez Cabr√≥n eine √úbereinkunft, dass diese einem neu zu ernennenden Gouverneur der Insel die notwendigen Mittel zur Verf√ľgung stellen sollten, die der zur Eroberung der Insel Gran Canaria ben√∂tigte. Der neue Gouverneur Pedro de Vera bekam weitreichende Vollmachten, die sowohl die milit√§rische Befehlsgewalt als auch die zivile Verwaltung nach der Eroberung umfassten. Er erreichte die Insel Mitte Juli 1480 mit hundert Armbrustsch√ľtzen und einer gro√üen Menge Proviant. Im Dezember des gleichen Jahres schickte Pedro de Vera Juan Rejon auf die spanische Halbinsel wo er vor dem k√∂niglichen Gericht sein Vorgehen im Fall Pedro de Algaba rechtfertigen sollte.

Nachdem am Jahresende 1480 und im Verlauf des Fr√ľhjahrs 1481 weitere Truppenverst√§rkungen auf Gran Canaria eingetroffen waren, organisierte Pedro de Vera einen gro√ü angelegten Angriff auf den Norden der Insel. In der N√§he von Arucas nahe dem Barranco de Tenoya kam es zu einer Schlacht in der Doramas, einer der angesehensten Heerf√ľhrer der Canarios, get√∂tet wurde. Als zus√§tzlichen St√ľtzpunkt errichteten die kastilischen Truppen auf der Westseite der Insel bei Agaete eine Befestigungsanlage. Alonso Fern√°ndez de Lugo wurde zum ersten Festungskommandanten ernannt. Von Agaete aus konnte er bei einem Angriff auf G√°ldar im Februar 1482 den Guanarteme Tenesor Semid√°n gefangen nehmen. Dieser spielte als Vermittler zwischen den Kastiliern und den Canarios bei der weiteren Unterwerfung der Inseln Gran Canaria eine bedeutende Rolle. Nach der Eroberung weiter Gebiete im S√ľden der Insel, konnte Tenesor Semid√°n in Verhandlungen die Canarios davon √ľberzeugen, dass ein Widerstand gegen die Annahme des christlichen Glaubens und die Unterwerfung unter die Oberherrschaft der Krone Kastiliens zwecklos sei. Als Datum f√ľr die endg√ľltige Aufgabe des Kampfes der Canarios, die sich auf die Fortaleza de Ansite zur√ľckgezogen hatten, gilt der 29. April 1483. Im Januar 1484 wurden die Truppen, die an der Eroberung teilgenommen hatten aufgel√∂st.

Folgen der Eroberung

Bevölkerungsverlust

Im Laufe der Eroberung wurde die Zahl der auf der Insel lebenden Ureinwohner auf etwa 15 % verringert. Die Anzahl der im Kampf getöteten Canarios muss im Hinblick auf den Gebrauch von Feuerwaffen durch die Kastilier sehr hoch gewesen sein. Die genaue Zahl der Toten ist nicht feststellbar. Im Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen, aber auch nach Abschluss der Eroberung, wurden Ureinwohner auf das spanische Festland deportiert. Sie wurden auf verschiedene Orte in Andalusien verteilt. Ein großer Teil siedelte sich in Sevilla an, wo sie unter schlechten Bedingungen lebten. Andere nahmen an der Eroberung der Inseln La Palma und Teneriffa teil und ließen sich dort auf dem ihnen zugeteilten Land nieder.

Neubesiedlung

Nach Abschluss der Eroberung entstand auf Gran Canaria eine neue Gesellschaft die aus Menschen unterschiedlicher Herkunft bestand. Die katholische Religion und die kastilische Sprache bildeten die Voraussetzungen in dieser Gesellschaft akzeptiert zu werden. Die Eroberer, wie auch die f√ľr die Landarbeit angeworbenen Siedler, kamen in erster Linie aus den L√§ndern der Krone von Kastilien. Die Facharbeiter f√ľr die Zuckerproduktion wurden auf Madeira angeworben. Durch Feldz√ľge an der nahen afrikanischen K√ľste wurden Schwarzafrikaner als Arbeitssklaven f√ľr die Zuckerfabriken auf die Insel gebracht.

Land- und Wasserverteilung

Ein gro√üer Teil der Eroberer hatte an dem Unternehmen teilgenommen auf das Versprechen hin, bei der Verteilung von Land und Wassernutzungsrechten ber√ľcksichtigt zu werden. Bei der Verteilung des Grundeigentums und der Wasserrechte war ein Kriterium welche pers√∂nlichen oder finanziellen Leistungen der Empf√§nger zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hatte. Andererseits spielten aber auch die finanzielle Leistungsf√§higkeit der neuen Eigent√ľmer eine entscheidende Rolle. Bei der Vergabe von L√§ndereien f√ľr die Zuckerproduktion waren gro√üe Investitionen in die Verarbeitungsanlagen notwendig. Die Krone gew√§hrte bei den Verteilungen der Land- und Wasserrechte auf Gran Canaria Zuteilungen an hervorragende H√∂flinge und Mitglieder des Handelskapitals. Um die Ausdehnung der Landwirtschaft und eine auf Geld aufgebaute Wirtschaft zu entwickeln, ben√∂tigte die Insel die Mitwirkung des privaten Kapitals. Das war besonders durch Genuesen und Katalanen vertreten.

Demografie

Gemessen an der Bev√∂lkerung ist Gran Canaria nach Teneriffa die zweitgr√∂√üte Insel der Kanaren. Insgesamt leben 843.000 Menschen auf der Insel, davon 49,9¬†Prozent M√§nner und 50,1¬†Prozent Frauen (Stand: 2017). 45¬†Prozent davon leben in der Hauptstadt Las Palmas (378.000), der gr√∂√üten Stadt der Kanaren. Bev√∂lkerungsreiche St√§dte sind Telde (102.000), Santa Luc√≠a de Tirajana (70.000), San Bartolom√© de Tirajana (54.000), Arucas (37.000), Ag√ľimes (31.000) und Ingenio (30.000).

Zwischen 2006 und 2007 ist die Bevölkerungszahl um 1 % gestiegen (+8.330). Den größten Zuwachs verzeichnete Mogán (+11,9 %).

Verwaltung und Politik

Die lokale Verwaltungsbehörde ist seit dem Inkrafttreten der Ley de Cabildos (Cabildo-Gesetz) im Jahr 1912 das sogenannte Cabildo Insular, welches unterhalb der Ebene der Provinzen und oberhalb der Ebene der Municipios (deutsch: Stadtverwaltungen) eigene Aufgaben wahrnimmt. Präsident dieser Behörde ist seit Juli 2007 José Miguel Pérez García von der PSOE. Die Insel ist in 21 Municipios unterteilt:

Verkehr und Infrastruktur

Häfen

Der Puerto de la Luz in Las Palmas ist der wichtigste Hafen der Insel. Im Jahr 2016 wurden 23,9 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen und 1.286.466 Passagiere abgefertigt, davon 1,1 Millionen Kreuzfahrtpassagiere. Die privaten Reedereien Fred. Olsen Express und Naviera Armas bieten von hier aus regelmäßige Fährverbindungen nach Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma und El Hierro sowie nach Madeira an. Ein weiterer Hafen, der Gran Canaria mit Teneriffa verbindet, ist der Puerto de las Nieves in dem gleichnamigen Fischerort in der Nähe von Agaete.

Flughafen

Der internationale Flughafen von Gran Canaria befindet sich etwa 18 Kilometer s√ľdlich von Las Palmas, an der Autobahn GC-1, zwischen Telde und Ingenio. 2019 wurden 126.452 Flugbewegungen gez√§hlt, 13.261.405 Passagiere abgefertigt und rund 126.452 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Straßen

Gran Canaria verf√ľgt √ľber ein ausgebautes Stra√üennetz. Die wichtigste Autobahn, die GC-1 (Autopista del Sur), f√ľhrt entlang der Ost- und S√ľdk√ľste von Las Palmas de Gran Canaria am internationalen Flughafen vorbei in das Touristenzentrum von Maspalomas und weiter nach Puerto de Mog√°n. Die GC-2 (Autov√≠a del Norte) f√ľhrt an der Nordk√ľste, mit einer Unterbrechung, von Las Palmas nach Agaete. Die GC-3 (Circunvalaci√≥n de Las Palmas) dient als Umgehungsstra√üe und verbindet s√ľdwestlich von Las Palmas auf einer L√§nge von 13¬†Kilometern die beiden Hauptverkehrsstra√üen. Das Innere der Insel ist durch Landstra√üen erschlossen, die aufgrund der geografischen Gegebenheiten oft kurvig und steil sind.

√Ėffentliche Verkehrsmittel

Eisenbahn

Der Cabildo de Gran Canaria hat im Mai 2008 beschlossen, eine 48 Kilometer lange Zugverbindung von Las Palmas nach Playa del Ingl√©s einzurichten. Als Tr√§gergesellschaft wurde die Ferrocarriles de Gran Canaria S. A. gegr√ľndet. Die geplante Fahrzeit von Las Palmas nach Maspalomas betr√§gt rund 15 Minuten. Zwischen Las Palmas und Maspalomas sind neun Zwischenstationen vorgesehen, darunter ein Halt am Flughafen. Durch den Bau der Eisenbahnlinie sollen die Fahrten im √∂ffentlichen Verkehr auf das F√ľnffache steigen. Im Jahr 2018 waren die Vorbereitungsarbeiten zum Bau beendet, sodass nur noch die Regierung der Kanarischen Inseln den Bau genehmigen muss.

Busse und Straßenbahnen

Die private Gesellschaft Global betreibt ein dichtes Netz an Linienbussen (von den Einheimischen ‚Äěguaguas‚Äú genannt). Im Besitz der Stadt Las Palmas befindet sich seit 1979 die Gesellschaft Guaguas Municipales, welche die √∂ffentlichen Stadtbusse betreibt.

Von 1890 bis 1937 verkehrte in der Hauptstadt Las Palmas eine Straßenbahn. Diese war das erste Schienenverkehrsmittel auf den Kanarischen Inseln.

Tourismus

J√§hrlich besuchen etwa 2,8 Millionen Menschen Gran Canaria, vor allem die touristischen Zentren im S√ľden der Insel mit den Orten Maspalomas, Playa del Ingl√©s und San Agust√≠n. Die Zahl der Touristen aus dem Ausland liegt seit 1996 fast durchgehend bei mehr als 2,6 Millionen Einreisen j√§hrlich. In den Jahren 1999‚Äď2001 wurden mehr als 3 Millionen Touristen gez√§hlt. Zu einem R√ľckgang auf etwa 2,4 Millionen kam es in den Jahren 2009 und 2010.

Die Urlauber generieren einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro. Besonders in mittel- und nordeurop√§ischen L√§ndern ist Gran Canaria als Reiseziel beliebt. So kamen 2012 etwa 29¬†% der Urlauber aus Skandinavien; 32¬†% aus Deutschland, √Ėsterreich, Schweiz und 21¬†% aus Gro√übritannien bzw. Irland. Gran Canaria ist vor allem im Winter wegen des milden kanarischen Klimas beliebt. Aber auch in den Sommermonaten ist das Klima auf der Insel zumeist gem√§√üigt. Dies liegt am kalten Kanarenstrom. Wegen der also fast ganzj√§hrig herrschenden Tagestemperaturen zwischen 18 und 26 Grad werden die Kanaren auch Inseln des ewigen Fr√ľhlings genannt. Die Insel gilt als beliebtes Urlaubsziel bei homosexuellen Menschen, besonders die Orte Playa del Ingl√©s und das anschlie√üende Maspalomas.

Alljährlich findet Ende November in Maspalomas das Internationale Sportfestival Blume Gran Canaria statt.

Ferienorte

Der √ľberwiegende Teil der touristischen Unterk√ľnfte liegt im S√ľden der Insel. Die gr√∂√üten Ferienorte sind: Bah√≠a Feliz ‚Äď San Agust√≠n ‚Äď Playa del Ingl√©s ‚Äď Maspalomas ‚Äď Puerto Rico ‚Äď Mog√°n ‚Äď Puerto de Mog√°n ‚Äď Meloneras

Weite Teile des Inselinneren verf√ľgen zwar √ľber einen geringen Anteil an touristischen Unterk√ľnften, profitieren aber vom Tages- und Ausflugstourismus, so zum Beispiel: Fataga ‚Äď Puerto de las Nieves (bei Agaete) ‚Äď Ag√ľimes ‚Äď Arucas ‚Äď Firgas ‚Äď G√°ldar ‚Äď Las Palmas ‚Äď Moya ‚Äď San Bartolom√© de Tirajana ‚Äď San Nicol√°s de Tolentino ‚Äď Santa Br√≠gida ‚Äď Santa Luc√≠a de Tirajana ‚Äď Tejeda ‚Äď Telde ‚Äď Teror ‚Äď Valleseco ‚Äď Valsequillo

Sehensw√ľrdigkeiten

  • Der Fischerort Puerto de Mog√°n, auch Venedig des S√ľdens genannt
  • Die D√ľnen von Maspalomas
  • Palmitos Park ‚Äď Palmen- und Tierpark, der bei einem Brand 2007 fast vollst√§ndig zerst√∂rt und im Sommer 2008 neu er√∂ffnet wurde
  • Der Trinkwasser-Staudamm im Barranco de Arguineguin oberhalb von Maspalomas im Hinterland
  • Das arch√§ologische Freilichtmuseum Mundo Aborigen im Barranco de Fataga
  • H√∂hlendorf im Barranco de Guayadeque bei Ag√ľimes
  • Das Museo y Parque Arqueol√≥gico Cueva Pintada in G√°ldar
  • Das ‚ÄěCruz de Tejeda‚Äú, ein Aussichtspunkt am Gipfel mit Blick zum ‚ÄěPico del Teide‚Äú
  • Felsnadel Dedo de Dios (Finger Gottes) in Puerto de las Nieves (ein Teil des Felsens wurde am 28. November 2005 durch den Tropensturm Delta abgerissen)
  • Cenobio de Valer√≥n, √ľber 290 H√∂hlen, die von den Ureinwohnern in den Tuffstein gehauen wurden
  • Botanischer Garten Jard√≠n Bot√°nico Canario Viera y Clavijo (kurz: Jard√≠n Canario) in Tafira Alta
  • Kakteenpark Cactualdea bei San Nicol√°s de Tolentino (Westk√ľste)
  • Der Naturpark Bandama mit dem Explosionskessel Caldera de Bandama
  • Der 80 m hohe Monolith Roque Nublo
  • Der Ort Teror mit typischer kanarischer Architektur
  • Der Ort Arucas mit imposanter Basaltsteinkirche
  • H√∂hlen von Artenara
  • Die Hauptstadt Las Palmas mit Hafengebiet und historischer Altstadt Vegueta
  • Die Orte San Bartolom√© de Tirajana und Fataga im Landesinneren

Weblinks

  • Cabildo de Gran Canaria ‚Äď offizielle Website (mehrsprachig)
  • Gran Canaria im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)

Quellen



Quelle: Wikipedia
 

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Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

 

Touren in diesem Gebirge Touren in diesem Gebirge

Bücher und Karten Bücher und Karten


Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Spanien Spanien

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 28.188244
südlichster Punkt: 27.72122
westlichster Punkt: -15.8615110
östlichster Punkt: -15.3506469


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
2089 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
155 km
 
Gran Canaria: Große Karte mit den Grenzen und Hütten, Gipfeln sowie Touren der Gebirgsgruppe
Schaue dir die Lage und viele weitere Informationen der Gebirgsgruppe Gran Canaria an. Höchste Gipfel, höchste Hütten und Touren.

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