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Gebirge Karte: Tuxer Alpen

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Tuxer Alpen

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Die Tuxer Alpen (auch als Tuxer Voralpen bezeichnet) sind eine Gebirgsgruppe der zentralen Ostalpen. Sie befinden sich vollumf├Ąnglich in ├ľsterreich im Bundesland Tirol. Sie sind eine von drei Gebirgsgruppen, die die Gebirgsr├Ąnder der Gro├čstadt Innsbruck bilden. Der h├Âchste Gipfel ist der Lizumer Reckner, 2886┬ám┬á├╝.┬áA., zwischen der Wattentaler Lizum und dem Navistal.

Zum Namen

Namensgeber ist der Tuxbach (mittelalterlich Tukkes), der die Gebirgsgruppe s├╝dlich begrenzt und auch dem Tuxertal, einem Seitental des Zillertals, sowie inzwischen auch der Gemeinde Tux ihre Namen gab.

In der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE) wird die hier beschriebene Gebirgsgruppe als Tuxer Alpen bezeichnet.
Die Bezeichnung Tuxer Voralpen kommt noch aus den Alpengliederungen des 19.┬áJahrhunderts: Urspr├╝nglich umfassten die Tuxer Alpen die Berge bis zum Zemm-/Zamser Grund, das bei Mayrhofen abzweigende s├╝dlichere Quelltal des Zillertals, und hin├╝ber zum Pfitscher Tal, als Untergruppe der Zillertaler Alpen. Und diese Gruppe war, wie die meisten Gebirgsgruppen der Gegend, nach dem bedeutendsten in den Kern der Gruppe vorsto├čenden Tal benannt. Der Kamm zwischen Zamser- und Tuxertal ist der Tuxer Kamm, seinerzeit Tuxer Hauptkamm, und h├Âchster Gipfel der Tuxer Alpen war der dort liegende Olperer mit 3480┬ám. Dieser Zug wurde von B├Âhm 1887 aufgrund seiner Geologie und H├Âhe zu den ÔÇô von ihm reduzierten ÔÇô Zillertaler Alpen dazugenommen. Damit war der Berggruppe ihre Hauptkette abhandengekommen, der verbleibende Rest wurde von B├Âhm Tuxer Tonschiefergebirge genannt, als geologisch korrekter Teil der Salzburger Schieferalpen, was sich auf die zwischen Zentralgneis und Kalk hier liegenden Schiefer der Grauwackenzone der Alpen bezieht (Gebirge meint in der Fachsprache des Bergbaus Gestein, B├Âhm war um eine geologisch pr├Ązise Gliederung bem├╝ht). Von Moriggl wurde sie dann 1923 wegen des sperrigen Namens (sein Anliegen war bergsteigerisch) landes├╝blich in Tuxer Voralpen umbenannt, im Sinne ÔÇÜniedrigere Berge bis TuxÔÇś ÔÇô der Ausdruck Voralpen bedeutet im Tirolerischen die H├Âhenstufe zwischen dem Mittelgebirge und dem Hochgebirge (den eigentlichen Alpen). Seit damals wurde aber Voralpen mit einer anderen Bedeutung besetzt, und wird mit den randalpinen ÔÇô vor den Alpen gelegenen ÔÇô Vorketten identifiziert. Daher wurde der inzwischen missverst├Ąndliche Ausdruck Voralpen bei der ├ťberarbeitung durch Gra├čler weggelassen, sodass die Berge wieder ihren urspr├╝nglichen Namen haben, aber nicht mehr die urspr├╝ngliche Ausdehnung, die ihnen diesen Namen eingebracht hat.

Lage

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Tuxer Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:

  • Karwendel (im Norden)
  • Rofangebirge (im Nordosten)
  • Kitzb├╝heler Alpen (im Osten)
  • Zillertaler Alpen (im S├╝den)
  • Stubaier Alpen (im Westen)

Umgrenzung

Im Norden bildet das Unterinntal die Grenze von Innsbruck flussabw├Ąrts bis zur Einm├╝ndung des Ziller. Das Zillertal begrenzt die Gebirgsgruppe im Osten von der Einm├╝ndung des Ziller in den Inn flussaufw├Ąrts bis Mayrhofen. Im S├╝den bildet das Tuxertal die Grenze von Mayrhofen bis Hintertux. Von dort setzt sich die Grenze fort auf das Tuxer Joch und durch das Schmirntal bis Sankt Jodok. Im Westen werden die Tuxer Alpen durch das Wipptal begrenzt von Sankt Jodok flussabw├Ąrts bis Innsbruck.

Das Tuxer Joch verbindet die Tuxer Alpen mit den Zillertaler Alpen.

Geologie

Der gr├Â├čte Teil der Tuxer Alpen besteht aus niedriggradig metamorphen Gesteinen, die dem Innsbrucker-Quarzphyllit-Komplex (quarzige Phyllit-Schiefer) zugerechnet werden. An diese Zone pal├Ąozoischer Gesteine schlie├čt s├╝dlich ├Ârtlich eine Zone verschiedener mesozoischer Gesteine an, das Tarntaler Mesozoikum. Diese kompliziert aufgebaute Zone geh├Ârt, wie die Quarzphyllitzone, der tektonischen Einheit des Unterostalpins an. Im Tarntaler Mesozoikum finden sich unter anderem Dolomite und Kalke, die etwa die Kalkwand oder die Torwand im Bereich der Wattentaler Lizum aufbauen. Andererseits finden sich auch Bestandteile ehemaliger Ozeanb├Âden, die als Serpentinit etwa den Lizumer Reckner aufbauen. Der s├╝dliche Rand der Tuxer Alpen geh├Ârt zum tektonisch tiefer liegenden penninischen Tauernfenster. Was die Tuxer Alpen betrifft, so finden sich hier vor allem Gesteine der penninischen Glocknerdecke (Kalkglimmerschiefer-H├╝lle der Tauern). Das nord├Âstliche Eck der Tuxer Alpen im Bereich Schwaz bis F├╝gen im Zillertal geh├Ârt zur oberostalpinen Grauwackenzone, die aus pal├Ąozoischen Gesteinen besteht. Im Raum Schwaz wurde in dieser Zone fr├╝her in gro├čem Umfang Silber und Kupfer abgebaut. Die Randterrassen zum Inntal, das Tiroler Mittelgebirge, sind eine periglaziale Schuttlandschaft, die auch reich an glazialmorphologischen Erscheinungen, wie Toteisresten, ist.

Bedeutende Berggipfel

Erschlie├čung und Tourismus

Die Tuxer Alpen sind ein Skitouren- und Wandergebiet.

Skigebiete

Skigebiete sind Glungezer, Lizum im Wattental, Hochf├╝gen-Hochzillertal, Penken und Kellerjoch, Patscherkofel.

H├╝tten

In den Tuxer Alpen befinden sich folgende H├╝tten alpiner Vereine:

Fern- und Weitwanderwege

Der Traumpfad M├╝nchen-Venedig f├╝hrt auch durch die Tuxer Alpen. Dies ist kein offizieller Fernwanderweg. Der im Jahr 1977 zum ersten Mal vorgeschlagene Weg hat jedoch inzwischen einen gr├Â├čeren Bekanntheitsgrad erlangt als so mancher von Wandervereinigungen oder Staaten geschaffene Fernwanderweg. Der 9. Tag des Traumpfads f├╝hrt von Hall in Tirol zur Glungezerh├╝tte, die n├Ąchste Etappe ├╝ber die seven tuxer summits und das Naviser J├Âchl zur Lizumerh├╝tte des OeAV Hall. Der 10. bzw. 11. Tag f├╝hrt von der Lizumerh├╝tte zum Tuxerjochhaus, ├╝ber den Pluderling-Sattel und den Gsch├╝tzspitze-Sattel.

Durch die Tuxer Alpen f├╝hren ferner der Adlerweg, die Via Alpina (rot), Olympiaweg, Glungezer&Geier-Weg 335, und der Zentralalpenweg 02A.

Klettersteige

In den Tuxer Alpen wurden auch zahlreiche Klettersteige eingerichtet. Die gr├Â├čte Anzahl von Routen geht von Mayrhofen aus, wo sich in unmittelbarer N├Ąhe folgende Klettersteige befinden, deren Bekanntheit deutlich ├╝ber das Zillertal hinausgeht (Schwierigkeiten in Klammern): Huterlaner (C/D), Pfeilspitzwand (C/D), Zimmereben (D/E), Kinderklettersteig (B), Astegg (C, Var. D/E).

Weblinks

  • OeAV Hall

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia
 

Kommentar Meinungen und Kommentare


Gast Gast 15.10.2015 10:17
Tolle Seite, macht weiter so! Liebe GrüÃče aus Hintertux
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AVE (Alpenvereinseinteilung der Ostalpen): 33

Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
├ľsterreich ├ľsterreich

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 47.403462
südlichster Punkt: 47.062989
westlichster Punkt: 11.38807999
östlichster Punkt: 11.90143299


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
802 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
126 km
 
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