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Gebirge Karte: Eifel

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Eifel

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

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Die Eifel ist der deutsche Teil eines bis zu 746,9 mÂ ĂŒ. NHN hohen Mittelgebirges in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen (Deutschland), dessen Fortsatz in Belgien und Luxemburg die Ardennen sind. Dieses grenzĂŒberschreitende Gebirge ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges.

Die Bewohner der Eifel werden auch als Eifler oder Eifeler bezeichnet.

Geographie

Lage

Die Eifel liegt zwischen Aachen im Norden, Trier im SĂŒden und Koblenz im Osten. Sie fĂ€llt im Nordosten entlang der Linie Aachen–DĂŒren–Bonn zur Niederrheinischen Bucht ab. Im Osten und SĂŒden wird sie vom Rhein- und Moseltal begrenzt. WestwĂ€rts geht sie in Belgien und Luxemburg in die geologisch verwandten Ardennen und das Luxemburger Ösling ĂŒber. Sie liegt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und berĂŒhrt den Raum Eupen–Sankt Vith–Luxemburg. Die höchste Erhebung ist der Vulkankegel Hohe Acht (746,9 m). UrsprĂŒnglich bezeichnete der karolingische Eifelgau nur annĂ€hernd das Gebiet um die Quellen der FlĂŒsse Ahr, Kyll, Urft und Erft. Der Name wurde in jĂŒngerer Zeit auf die gesamte Region ĂŒbertragen.

Landschaftsformen

Die Eifel gehört zu den Teilen des Rheinischen Schiefergebirges, deren wellige HochflĂ€che als Rumpfhochland bezeichnet wird, das sich aus dem durch Erosion abgetragenen Urgebirge der variszischen Gebirgsbildungsphase und spĂ€terer erneuter Hebung entwickelte. Die HochflĂ€che durchziehen im westlichen Teil einzelne bis 700 m hohe BergrĂŒcken wie Schneifel und Hohes Venn. Im Ostteil bildeten sich in der Hohen Eifel und der Vulkaneifel aus tertiĂ€rem und quartĂ€ren Vulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen wie die Hohe Acht und der Ernstberg, welche die HĂŒgellandschaft ĂŒberragen.

Die zur Mosel, Rhein und Maas hin entwĂ€ssernden FlĂŒsse wie Our, Kyll, Ahr, Brohlbach und Rur haben sich zum Rand der Eifel hin tief eingeschnitten und bilden grĂ¶ĂŸere TĂ€ler aus.

Die ĂŒber 5.300 kmÂČ große Eifel wird geografisch in Nord- und SĂŒdeifel unterteilt, feingliedriger jedoch in mehrere naturrĂ€umliche Landschaften mit teilweise weiteren Untergliederungen.

National- und Naturparks

Seit 2004 ist ein Teil der Nordeifel als Nationalpark Eifel ausgewiesen. Etwa von Norden nach SĂŒden betrachtet liegen in der Eifel vier Naturparks: Rheinland, Hohes Venn-Eifel, Vulkaneifel und SĂŒdeifel, wobei der erstgenannte Park nur im SĂŒden in nördliche EifelauslĂ€ufer reicht.

NaturrÀumliche Gliederung

Im Handbuch der naturrĂ€umlichen Gliederung Deutschlands wurde in den Jahren bis 1960 der deutsche Teil der zum Rheinischen Schiefergebirge gehörenden Eifel naturrĂ€umlich in drei Haupteinheitengruppen (zweistellig) und diese weiter in Haupteinheiten (dreistellig) unterteilt. Diese Gliederungen wurden nachfolgend in den EinzelblĂ€ttern Trier/Mettendorf, Cochem (beide 1974) und Köln/Aachen (1978) wie folgt verfeinert. In einer Überarbeitung von 1992 bis 1994 fĂŒhrte das Bundesamt fĂŒr Naturschutz die drei Haupteinheitengruppen (Osteifel, Westeifel und Vennvorland) unter der zusammenfassenden Gruppe D45, Eifel und Vennvorland zusammen. Eine Besonderheit stellt das Vulkankuppenland um den Laacher See dar. NaturrĂ€umlich ist es der Haupteinheit 292 Unteres Mittelrheingebiet zugeordnet und gehört zur Haupteinheitengruppe 29 Mittelrheingebiet. Nach dieser Einordnung ist es nicht Teil der Eifel. LandlĂ€ufig wird es aber unzweifelhaft zur Vulkaneifel gezĂ€hlt, weshalb die entsprechenden NaturrĂ€ume hier aufgefĂŒhrt sind, zumal die ihm zugeordneten Ettringer Vulkankuppen hinsichtlich ihrer Höhenlage bereits Eifeler ZĂŒge besitzen. In der Ausgabe des Handbuchs der naturrĂ€umlichen Gliederung von 1954 bildete dieses Vulkankuppenland ebenso wie der linksrheinische FlĂŒgel der Mittelrheinischen Bucht noch einen Teil der Haupteinheit 273 Rheineifel, die in der Überarbeitung 1960 zugunsten einer Erweiterung des Mittelrheingebietes gestrichen wurde. FĂŒr die jeweils feinsten NaturrĂ€ume der in Rheinland-Pfalz gelegenen Landschaften wurden fĂŒr diese gleichnamige Steckbriefe des Landesinformationssystems der Naturschutzverwaltung (LANDIS) erstellt:

Weitere Raumeinteilungen

Neben der im Handbuch der naturrÀumlichen Gliederung Deutschlands dargestellten Einteilung sind noch viele andere Unterteilungen der Eifel nach unterschiedlichsten Kriterien bekannt, von denen hier einige aufgelistet sind.

Hinweis: Es wurden ausschließlich naturrĂ€umliche oder kulturlandschaftliche Eifelregionen benannt; einige davon ĂŒberschneiden sich. Von weiteren Begriffen aus Fremdenverkehrs- und Tourismus-Vereinen stehen manche nicht in einem korrekten geografischen Kontext.

Berge und Erhebungen

Die Eifel ist abseits der TĂ€ler eine schwach wellige Hochebene, aus der langgezogene BergrĂŒcken und einzelne Berge hervorragen. Die meisten dieser Erhebungen erreichen keine großen Höhen gegenĂŒber ihrer Umgebung, einige jedoch, wie etwa der „Schwarze Mann“ in der Schnee-Eifel, sind allseits schon von weitem als lang gezogene, bewaldete HöhenrĂŒcken oder sich deutlich absetzende HĂŒgelspitzen zu erkennen.

Der höchste Berg der gesamten Eifel ist mit 746,9 m die Hohe Acht. Sie ist die einzige Eifel-Erhebung ĂŒber 700 m. Allerdings erreichen viele Gipfel, BergrĂŒcken und grĂ¶ĂŸere Gebiete wie der Zitterwald Höhen von mehr als 600 m. Darunter sind zwei Dutzend Gipfel mit guter Rundsicht, von denen viele eine Aussichtswarte tragen. Von Nord nach SĂŒd seien angefĂŒhrt: Michelsberg, HĂ€uschen und Teufelsley im Norden, Adert, Hohe Acht und Raßberg im Nordosten, Hochkel, Nerotherkopf, Dietzenley und Ruine Kasselburg im Zentralgebiet, PrĂŒmer Kalvarienberg, Hart- und PrĂŒmer Kopf im Osten, Steine- und MĂ€useberg bei Daun, Hochsimmer und Scheidkopf bei Mayen, Eickelslay und Absberg im SĂŒdosten, Krautscheid und Hohe Kuppe im SĂŒdwesten.

Viele dieser markanten Punkte verbindet die GrĂŒne Straße Eifel-Ardennen, die den Osten und SĂŒden durchquert, die Deutsche Vulkanstraße, die Deutsche Wildstraße und die Ferienstraße SĂŒdeifel.

Die nachfolgend aufgefĂŒhrten Berge und Erhebungen der Eifel sind nach Höhe in Metern (m) ĂŒber Normalhöhennull (NHN) sortiert und jeweils ihrem feinsten Unternaturraum sowie der ĂŒbergeordneten (dreistelligen) Haupteinheit (vgl. Abschnitt NaturrĂ€umliche Gliederung) zugeordnet:

GewÀsser

Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen BĂ€chen und kleineren FlĂŒssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr große Stauseen, wie zum Beispiel der Rursee, der volumenmĂ€ĂŸig zweitgrĂ¶ĂŸte Stausee in Deutschland, und der Urftsee.

Eine Besonderheit bilden in der Eifel die natĂŒrlichen Seen vulkanischen Ursprungs. Der grĂ¶ĂŸte, der Laacher See ist eine eingestĂŒrzte wassergefĂŒllte Caldera, die Maare sind wassergefĂŒllte Vulkaneruptionskessel. GrĂ¶ĂŸter Maar-See ist das Pulvermaar. Der noch grĂ¶ĂŸere Kessel, das Meerfelder Maar, ist zu drei Viertel verlandet.

FlĂŒsse und BĂ€che

Die zahlreichen FlĂŒsse und BĂ€che der Eifel entwĂ€ssern sie durch die großen, außerhalb der Eifel fließenden FlĂŒsse Rhein (mit dessen Zufluss Mosel) und Maas (mit deren ZuflĂŒssen Rur und Ourthe) zur Nordsee hin. Zu den innerhalb des Gebirges verlaufenden FließgewĂ€ssern und deren grĂ¶ĂŸten ZuflĂŒssen gehören:

Seen und Stauseen

Geologie

Trotz der interessanten Geologie des Eifelraumes wurden nur drei umfassende Beschreibungen der Geologie angefertigt. 1822 veröffentlichte Johann Steiniger die erste geologische Karte des Raums und 1853 die Geognostische Beschreibung der Eifel. 1915 veröffentlichte Otto Follmann mit Abriss der Geologie der Eifel eine neue Beschreibung zum damaligen Wissensstand. 1986 schließlich veröffentlichte Wilhelm Meyer mit der Geologie der Eifel den Band, der inzwischen in der vierten, ĂŒberarbeiteten Auflage als das Standardwerk zur Geologie der Eifel gilt.

Die Eifel ist ein in großen Teilen 400 Millionen Jahre alter, variszischer Rest eines Rumpfgebirges und geologisch ein Teil des linksrheinischen Schiefergebirges. Im Bereich des Stavelot-Venn-Sattels (Hohes Venn) finden sich die Ă€ltesten Gesteinsschichten, die aus dem Kambrium stammen und rund 550 Mio. Jahre alt sind. Die Eifel ist eines der wenigen vulkanisch aktiven Gebiete Deutschlands, wovon zahlreiche KohlensĂ€ure-Austritte zeugen, beispielsweise im Laacher See. Die letzten AusbrĂŒche, bei denen die jĂŒngsten Maare entstanden, liegen rund 11.000 Jahre zurĂŒck.

Grundgebirge

Das Grundgebirge besteht in der Eifel wie in den anderen Regionen des Rheinischen Schiefergebirges ĂŒberwiegend aus Tonschiefer, Kalkstein, Quarzit und Sandstein aus der Zeit des Devon. Nur am Nordrand der Eifel beißen im Hohen Venn und seiner Umgebung Ă€ltere Gesteine aus dem Kambrium und Ordovizium aus. Gesteine des auf das Devon folgenden Karbons kommen in der Eifel selbst nicht vor, sondern schließen sich an ihrem Nordrand in der Gegend von Aachen an.

Die devonischen Gesteine wurden in einem Meeresbecken abgelagert, in das der Abtragungsschutt des im Zuge der Kaledonischen Gebirgsbildung im Silur entstandenen großen Nordkontinents Laurussia (Ur-Nordamerika + Ur-Europa) von Norden her eingeschwemmt wurde. Ab Ende des Unterkarbons wurde das Meeresbecken von der variszischen Gebirgsbildung ergriffen, zusammengeschoben und herausgehoben, und bildete somit einen Teil des variszischen Hochgebirges, das im Oberkarbon und im frĂŒhen Perm weite Teile Europas umspannte.

Deckgebirge

Seit dieser Faltung ist die Eifel im Wesentlichen Festland geblieben. WĂ€hrend des Perm, nach Ende der Hebung, wurde das variszische Gebirge weitgehend abgetragen, sodass nur noch ein relativ flacher Gebirgsrumpf ĂŒbrig war. Nur fĂŒr kurze Zeit und nur teilweise wurde dieser spĂ€ter noch vom Meer ĂŒberflutet.

Ablagerungen aus der Zeit der Trias und des Jura sind in der so genannten Eifeler Nord-SĂŒd-Zone erhalten. Diese ist eine Senkungszone, die sich von der Trierer Bucht im SĂŒden zur Niederrheinischen Bucht im Norden erstreckt. Durch diese Zone bestand zeitweise eine Meeresverbindung zwischen nördlichem und sĂŒdlichem Mitteleuropa. Reste der zu dieser Zeit abgelagerten Sedimente sind in grĂ¶ĂŸerer Verbreitung im Maubach-Mechernicher Triasdreieck im Norden und im Oberbettinger Triasgraben in der Gegend um Hillesheim und Oberbettingen erhalten geblieben.

In der Oberen Kreide und im TertiĂ€r wurde die Eifel vor allem von Norden randlich ĂŒberflutet. Reste kreidezeitlicher Gesteine wurden auf dem Hohen Venn entdeckt. Verstreute Flecken oligozĂ€ner Ablagerungen sind dort und in der Westeifel zu finden.

Ab dem PliozĂ€n erfuhr das Rheinische Schiefergebirge, und mit ihm die Eifel, eine Hebung. Dieser Aufstieg fĂŒhrte dazu, dass sich die BĂ€che und FlĂŒsse in die flachwellige Landschaft einschnitten und sich das heutige Gesicht des Mittelgebirges mit flachen Hochebenen und tief eingeschnittenen TĂ€lern herausbildete.

Aufgrund zahlreicher jĂŒngerer Forschungsergebnisse können in der Eifel die KlimaverĂ€nderungen seit der letzten Eiszeit detailliert nachvollzogen werden.

Vulkanismus

Der Vulkanismus der Eifel begann vor 50 Millionen Jahren und hÀlt bis in die geologische Gegenwart an. Er schuf zahlreiche landschaftsbestimmende Vulkanbauten, Lavaströme und ausgedehnte Decken vulkanischer Auswurfsmassen aus Tuff und Bims, die schon seit der Römerzeit die Grundlage einer bedeutenden AbbautÀtigkeit zur Gewinnung von Baustoffen bilden.

Schon im frĂŒhen TertiĂ€r fanden die ersten VulkanausbrĂŒche mit dem Schwerpunkt in der Hocheifel statt, noch vor den vulkanischen TĂ€tigkeiten in Siebengebirge und Westerwald. Der Hocheifelvulkanismus erlosch etwa zeitgleich mit dem des Siebengebirges vor ungefĂ€hr 15 bis 20 Millionen Jahren.

Der Vulkanismus der West- und Osteifel ist, im Gegensatz zu dem der Hocheifel, viel jĂŒnger als der des Siebengebirges und des Westerwaldes. Er begann in der Westeifel in der Gegend von Daun, Hillesheim und Gerolstein vor etwa 700.000 Jahren und schuf eine von Nordwesten nach SĂŒdosten verlaufende Kette von Aschevulkanen, Schlackenkegeln, Maaren und Kratern. Die jĂŒngsten Maare sind nur wenig Ă€lter als 11.000 Jahre.

In der Osteifel begann der Vulkanismus vor etwa 500.000 Jahren in der Gegend des heutigen Laacher Sees und dehnte sich nach SĂŒden bis ins Neuwieder Becken aus, nach Osten ĂŒberquerte er den Rhein. Die Menge der von den Vulkanen geförderten Basaltlaven, Bims- und Aschentuffen erreichte hier ein weitaus grĂ¶ĂŸeres Ausmaß als in der Westeifel. Seinen vorlĂ€ufigen Abschluss fand der Osteifelvulkanismus mit einem gewaltigen Vulkanausbruch, infolgedessen sich die Magmakammer entleerte und einbrach, womit eine Caldera entstand. In der Caldera bildete sich danach der heutige Laacher See. Die Asche des Ausbruchs lĂ€sst sich heute in Ablagerungen in ganz Mitteleuropa und bis nach Bornholm als dĂŒnne Lage nachweisen.

Die Ursache des Eifelvulkanismus ist Magma, das aus den oberen Bereichen des Erdmantels entweder direkt zur ErdoberflĂ€che aufsteigt oder sich in einer immer noch mehrere zehn Kilometer tief liegenden Magmakammer etwa an der Basis der Erdkruste sammelt, aus der in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Magma nach oben dringt und VulkanausbrĂŒche verursacht.

Noch bis vor etwa 11.000 Jahren gab es also in der Eifel starke vulkanische AktivitÀt, die auch die hier lebenden Menschen miterlebten. Aus geologischer Sicht gilt die Eifel heute noch immer als vulkanisch aktiv. Kennzeichen dieser andauernden vulkanischen AktivitÀt sind unter anderem austretende Gase, zum Beispiel Austritte von Kohlenstoffdioxid (CO2) im Laacher See.

Klima

Die Eifel liegt in der Zone des atlantischen Seeklimas mit relativ hohen Niederschlagsmengen. Die Winter sind mĂ€ĂŸig kalt, ausgedehnt und teilweise schneereich, die Sommer oft feucht und kĂŒhl. Vorherrschende Windrichtung ist West-/SĂŒdwest. Relativ trockenes und mildes Klima herrscht im Wind- und Regenschatten der Hocheifel. Sibirische Kaltluft bleibt in den höheren Lagen der Eifel wenig wetterwirksam, da infolge der AtlantiknĂ€he auch im Winter mildere Meeresluft an die Eifel herangefĂŒhrt wird.

Im langjĂ€hrigen Mittel ist im Winter die SchneehĂ€ufigkeit in den Hochlagen mit insgesamt 70 Tagen geschlossener Schneedecke relativ groß (zum Vergleich: Bitburg 35 Tage, Maifeld 30 Tage), allerdings schwankt sie von Jahr zu Jahr. Aber selbst in der Schnee-Eifel gibt es nur an neun zusammenhĂ€ngenden Tagen eine Schneedecke, da lĂ€ngere ununterbrochene KĂ€lteperioden ausbleiben. Die Schneehöhen schwanken im Mittel zwischen 15 cm bis 60 cm. Durch die Lage der Eifel im Einflussbereich des feuchten atlantischen Klimas können in einzelnen Jahren extreme Schneehöhen erreicht werden (2. MĂ€rz 1987: gemessene Schneedecke in der Eifel 227 cm am Weißen Stein).

Die mittlere Temperatur im kĂ€ltesten Monat (Januar) betrĂ€gt −1,5 °C in den Hochlagen, im Gebirgsvorland +1,5 bis 2 °C. Frosttage (d. h. Tage mit Tiefsttemperaturen unter 0 °C) gibt es in den Hochlagen bis zu 110 pro Jahr. Die Anzahl der Eistage (d. h. Tage, mit Höchsttemperaturen unter 0 °C) liegt im langjĂ€hrigen Mittel bei 30 bis 40. Der wĂ€rmste Monat (Juli) hat im Schnitt nur eine Temperatur von 14 °C in den Hochlagen (zum Vergleich: deutschlandweit sind es 17,1 °C). Die mittlere jĂ€hrliche Niederschlagsmenge nimmt infolge des Lee-Effektes der Hochlagen von West nach Ost deutlich ab: sind es in der Schneifel noch durchschnittlich 1200 mm (Hohes Venn 1400 mm–1500 mm) Niederschlag, so betrĂ€gt die Niederschlagsmenge im Maifeld nur 600 mm.

Die bioklimatischen Bedingungen sind in der Eifel gĂŒnstig. WĂ€rmebelastung und LuftschwĂŒle treten im Sommer nur selten auf. Die Eifel hat insgesamt ein ausgesprochenes Reizklima, wobei die Hochlagen als reizstark gelten. Die Eifel ist ein Reinluftgebiet mit sehr geringer luftchemischer Belastung. An heißen Sonnentagen ergibt sich auch manchmal eine erhöhte Konzentration von bodennahem Ozon.

Flora und Fauna

Seit Juli 2019 ist die Eifel um Monschau die dritte Region in NRW, in der ein Wolf sesshaft geworden ist. Das vom NRW-Umweltministerium ausgewiesene Wolfsgebiet „Eifel/Hohes Venn“ ist 505 Quadratkilometer groß und liegt im Bereich Monschau, Hellenthal, Schleiden, Simmerath und Roetgen.

Geschichte

Etymologie

Sprachgebrauch im Lauf der Geschichte

Zur Zeit des Römischen Reichs wurde der gesamte Gebirgszug zwischen Rhein, Maas und Mosel Arduenna silva („Hochwald“) genannt. Die Ă€ltesten Nachweise des Namens „Eifel“ stammen erst aus dem frĂŒhen Mittelalter: Nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches bestand auf dem Gebiet der heutigen Staaten Frankreich, Österreich, Slowenien und des westlichen Deutschland das FrĂ€nkische Reich. Dieses war in Gaue (lat.: pagi) gegliedert, wobei sich einer dieser Gaue, der Eifelgau, ĂŒber die Quellgebiete von Erft, Urft, Kyll und Ahr erstreckte, also vorwiegend ĂŒber die nördlichen und nordwestlichen AuslĂ€ufer der heutigen Eifel in der OsthĂ€lfte des Arduenna silva der Römer. Westlich des Eifelgaus lag der Ardennengau, dessen Name sich vom Arduenna silva ableitete.

Nach dem Ende des Frankenreiches blieben die Namen der beiden alten Gaue weiterhin im Sprachgebrauch. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dabei ein immer grĂ¶ĂŸeres Gebiet als „Eifel“ bezeichnet. Heute wird der gesamte deutschsprachige Teil des Gebirgszuges zwischen Rhein, Maas und Mosel „Eifel“ genannt (einschließlich einiger Gebiete außerhalb Deutschlands, siehe → Belgische Eifel), wĂ€hrend der französischsprachige Teil in Belgien und in Frankreich „Ardennen“ heißt.

FrĂŒheste ĂŒberlieferte Belege

Im Jahre 762 Eifflensis pagus, 772 Eiffelnsis pagus, 804 in pago aquilinse, 838 Eifla, 845 Eiflensis pagus, 855 Eiflinsis pagus, 860–886 Agflinse, 975 Aiflensis pagus, 1051 Eiffila, 1105 Eifla, 1121 Eifla

Deutungsversuche

MĂŒller/Schnetz (1937) sehen den Ausfall eines -n- zwischen dem Diphthong und der Silbe -fel. Die gewonnene Grundform Anfil oder Anfali bedeutete dann „nicht ganz so ebene FlĂ€che“. An- sei dann ein PrĂ€fix und -fali, das mit dem slawischen Polje („Feld“) verwandt ist, bedeutet „Ebene, Heide“.

W. Kaspers (1938) erschließt aus der ĂŒberlieferten Form in pago aquilinse die Grundform aku-ella, akwella und zeigt die Entwicklung zu Eifel in der Reihe: aquila > agfla > aifla > eifla > Eifel. Akuella entspringe dem Vordeutschen und bedeute „Land mit Gipfeln, Spitzen“.

Beide AnsĂ€tze sind, wie einige andere auch, sehr umstritten. Als ĂŒberzeugendster Vorschlag gilt der Ansatz Heinrich Dittmaiers (1961). Dittmaier geht zunĂ€chst von einem germanischen Ai-fil aus. Der zweite Namensbestandteil entspreche Ville, womit heute ein Höhenzug zwischen Erft, Swist und Rhein bezeichnet wird. Die Lautformen Vele, Vile und Viele sind wiederzufinden in Flurnamen wie Veler Weg oder Veler Pfad. Im Gegensatz zum heutigen Namen Ville wird der Reibelaut in Eifel allerdings hart ausgesprochen. Verantwortlich dafĂŒr war vermutlich ein Laut zwischen ai- und -fil, der an das f assimiliert wurde, möglicherweise f, k, ch, d, t. Dittmaier bestimmt als fehlenden Laut ein k oder ch, wodurch Eifel ursprĂŒnglich auf Aik-fil zurĂŒckgeht. Aik/Aich ist die Baumbezeichnung Eiche und differenzierte die Bedeutung des Grundwortes Ville. Anhand des Merkmals „mit Eichen bewachsen“ konnte die Eifel (= Eich-Ville) von der anderen, noch heute so bezeichneten Ville an der Erft unterschieden werden. Allerdings wird auch die ursprĂŒngliche, historische wie auch aktuelle Vegetation der heutigen Ville von EichenmischwĂ€ldern geprĂ€gt.

Die Bedeutung von „Ville“ ist ebenfalls umstritten. Dittmaier gibt drei mögliche ErklĂ€rungen an: „Sumpfgebiet“, „Ebene, Heide“ und „Heidenatur“, die alle mit Geologie und Vegetation in Einklang zu bringen wĂ€ren.

Ein weiterer Ansatz ist noch Ă€lteren Ursprungs und könnte keltischer Herkunft sein. Bei Köln wurde ein Altar gefunden, den Matronae Aufaniae geweiht, keltischen Muttergottheiten, die am fließenden Wasser verehrt wurden. Die These, dass der Name seinen Weg aus diesem Ursprung gefunden hat, ist nicht zwingend, aber durchaus ĂŒberzeugend; Eifel wĂŒrde demnach Wasserland oder wasserreiches Gebirge bedeuten.

Siedlungsgeschichte

Schon wĂ€hrend der Altsteinzeit war die Eifel von Menschen – Neandertalern und modernen Menschen – besiedelt. Das belegen beispielhaft die bei Gerolstein gelegenen FundplĂ€tze Buchenlochhöhle und Magdalenahöhle. Die Artefakte aus der Magdalenahöhle zeigen dabei außerdem, dass die Eifel selbst wĂ€hrend des Maximums der letzten Kaltzeit von Menschen aufgesucht wurde.

Ausgrabungen belegen, dass schon in der Eisenzeit in der Eifel Eisen verarbeitet wurde. Die erste VerhĂŒttungsanlage nördlich der Alpen entstand in der LatĂšnezeit im 5. Jahrhundert vor Christus in Hillesheim; bei Bitburg findet sich eine Eisenschmelze, in der zur Römerzeit in fast schon industriemĂ€ĂŸiger Weise das Metall geschmolzen und verarbeitet wurde. Zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die BodenschĂ€tze (Blei, Galmei, Eisen, Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und der Handel profitierte von den römischen Fernstraßen, wie der Römerstraße Trier–Köln, die die Eifel durchquerten.

Im SpĂ€tmittelalter war die Eifel Grenzgebiet zwischen den ErzbistĂŒmern Kurköln und Kurtrier, der Grafschaft Luxemburg und dem Herzogtum JĂŒlich. Dies erklĂ€rt die große Zahl an jetzt in Ruinen liegenden Burgen, welche vor allem zur Grenzsicherung erbaut worden waren. Durch geschickte Politik konnten einige kleinere FĂŒrstentĂŒmer und Abteien ihre SelbstĂ€ndigkeit erwerben, so zum Beispiel das Haus Manderscheid-Blankenheim, die Grafschaft Salm-Reifferscheid oder die Abtei PrĂŒm.

Die Berg- und HĂŒttenwerke mit ihrem Bedarf an Grubenholz und Holzkohle zur VerhĂŒttung, der große Bedarf an Bau- und Brennholz und die bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitete Schiffelwirtschaft fĂŒhrten im 17. und 18. Jahrhundert zu einer fast völligen Abholzung der WĂ€lder. Man muss sich die Eifel um 1800 als eine Wiesen- und Heidelandschaft vorstellen, auf der vor allem Schafherden weideten. Gleichzeitig verarmte die Bevölkerung zusehends, da die kargen Ackerböden keine reichen Ernten zuließen. Mit dem Niedergang von Bergbau und HĂŒttenbetrieben nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Lage der Bevölkerung nicht besser. Außerdem war die Eifel Durchmarschgebiet französischer Truppen zu allen möglichen KriegsschauplĂ€tzen. Diese forderten von der einheimischen Bevölkerung „Fouragegelder“, was zur weiteren Verarmung beitrug, wie die Auflistung von Kottenheim zeigt.

Mit Beginn der preußischen Herrschaft 1815 Ă€nderte sich an den sozialen ZustĂ€nden wenig: Die Eifel als Ă€rmliches Randgebiet des Reiches („preußisch Sibirien“) war nur aus militĂ€rischen GrĂŒnden von Interesse. FĂŒr preußische Beamte und Offiziere, ĂŒberwiegend Protestanten, kam die Versetzung in die rein katholische Eifel einer Strafversetzung gleich. Allerdings Ă€nderte sich das Landschaftsbild, da die Preußen eine planvolle Aufforstung betrieben, wenn auch mit standortuntypischen NadelbĂ€umen.

Im 19. Jahrhundert kam es in der Eifel wiederholt zu schweren Hungersnöten, besonders in den Jahren 1816/17, 1847 und 1879/80. In einer Denkschrift des Jahres 1853 hieß es: „Sehr viele Eifelbewohner kennen keine andere Nahrung als Kartoffeln und Brot, das aus einer Mischung von Hafermehl und Kartoffeln besteht. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass zwei Dritteile der gesamten Bevölkerung nur einmal im Jahre Fleisch genießen.“ Die Folgen der furchtbaren ErnĂ€hrungslage waren nur zu offensichtlich: „Im Jahre 1852 waren von allen Gestellungspflichtigen nur 10 % fĂŒr den Heeresdienst brauchbar.“

Wegen der kargen Böden und des rauen Klimas, das immer wieder zu Missernten fĂŒhrte, waren viele Bauern verschuldet. Nach Berichten ĂŒber den Hungerwinter 1879/80 kam es jedoch zu einer Welle der SolidaritĂ€t im Reich, und 1883 wurde der „Eifelfond“ aufgelegt, durch den innerhalb von 18 Jahren 5,5 Millionen Mark fĂŒr Meliorationen, zur Aufforstung von Ödland und zur DurchfĂŒhrung von Zusammenlegungen aufgebracht wurden.

Der wirtschaftlichen Entwicklung hinderlich war lange Zeit auch der schlechte Zustand der Wege und Straßen. Wegen der Grenzlage zwischen Deutschem Reich, Belgien und Luxemburg (als DurchmarschlĂ€nder zu Frankreich) baute man jedoch seit der ReichsgrĂŒndung viele Eisenbahnstrecken, die vor allem militĂ€risch-strategischen Zwecken dienten. Diese Verbesserung der Verkehrswege brachte nebenbei den Tourismus in Schwung. Ebenfalls der Wirtschaftsförderung diente der Bau des NĂŒrburgrings in den 1920er Jahren.

Die Grenzregion der Eifel wurde auch vom Zweiten Weltkrieg nicht verschont. Dem Bau des Westwalls folgten von September 1944 bis zum Januar 1945 heftige Gefechte und die Ardennenoffensive, vor allem in der Nordeifel. Dort findet man noch die Hinterlassenschaft des Krieges: Ruinen ehemaliger Bunkeranlagen und Teile von Panzersperren. Vor allem im HĂŒrtgenwald, wo die verlustreichste Schlacht im Westen stattfand, zeugen Soldatenfriedhöfe – wie etwa in Vossenack – von den brutalen Ereignissen des Krieges.

Wirtschaft

Große Teile der Eifel gelten als strukturschwaches Gebiet. Große Industrieansiedlungen fehlen fast ganz. Lediglich in der Pellenz im Neuwieder Becken ist eine stĂ€rkere Industrialisierung vorhanden. Landwirtschaft wird in bestimmten Tallagen und in den tieferen Gebieten betrieben (besonders in Teilen der SĂŒdeifel sowie in der Voreifel und dem Maifeld). Ein nicht geringer Teil der Landwirtschaftsbetriebe hat auf Pferdepension umgestellt, wovon einige als Wanderreitstation Übernachtungsmöglichkeiten fĂŒr Wanderreiter inklusive Pferdeversorgung anbieten.

An Rhein, Mosel und Ahr sowie in der Wittlicher Senke wird umfangreich Weinwirtschaft betrieben. In der Wittlicher Senke zudem auch Tabakanbau. Bei Holsthum im PrĂŒmtal, im Windschatten des Ferschweiler-Plateaus wird Hopfen fĂŒr die Bitburger Brauerei angebaut. In den Hochlagen der Eifel sind jedoch im Wesentlichen nur Forst- und Milchwirtschaft möglich.

In der Eifel wird heute noch Bergbau betrieben. In Mayen wird durch die Firma Rathscheck Schiefer in den Moselschiefer-Bergwerken Katzenberg und Margareta Dachschiefer abgebaut, in Ralingen an der Sauer unweit der Grenze zu Luxemburg auf der Grube Engel im Peterstollen Gips. In der SĂŒdeifel, vor allem im Wehrer Kessel, wird vulkanische KohlensĂ€ure gewonnen.

Tradition hat in der Eifel an vielen Stellen der Abbau von Bims, Basalt und anderen Gesteinen und Mineralien. Zum Beispiel gibt es zwischen Daun, Gerolstein und Hillesheim – also im Herzen der Vulkaneifel – auf einer FlĂ€che von 11 mal 12 km 17 aktive Gruben. Gegen den geplanten (Stand Juli 2012) Ausbau haben Anwohner und betroffene Gebietskörperschaften praktisch keine Handhabe, weil dieser auf Basis des alten Bergrechts erfolgt.

Belegt ist, dass bereits in der Eisenzeit in der Eifel Eisen verarbeitet wurde. Die erste VerhĂŒttungsanlage nördlich der Alpen entstand in der LatĂšnezeit im 5. Jahrhundert vor Christus in Hillesheim; bei Bitburg findet sich eine Eisenschmelze, in der zur Römerzeit in fast schon industriemĂ€ĂŸiger Weise das Metall geschmolzen und verarbeitet wurde. Bereits zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die BodenschĂ€tze (Blei, Galmei, Eisen, Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und der Handel profitierte von den römischen Fernstraßen, wie der Römerstraße Trier–Köln, die die Eifel durchquerten.

Der Reichtum an Holz, welches fĂŒr die VerhĂŒttung benötigt wurde, und an WasserlĂ€ufen, welche fĂŒr die Aufbereitung und den Betrieb von Hammerwerken und BlasebĂ€lgen unerlĂ€sslich waren, ermöglichten es der Eifel auch im ausgehenden Mittelalter ein bedeutendes ĂŒberregionales Wirtschaftsgebiet darzustellen. Etwa 10 % des damalig in Europa produzierten Eisens stammte aus der Eifel. Es wurde auf den MĂ€rkten Triers und Kölns gehandelt.

Das Wasser der Eifel hatte schon zur Römerzeit eine wirtschaftliche Bedeutung, als die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) ĂŒber die Eifelwasserleitung versorgt wurde. Sie war eins der lĂ€ngsten AquĂ€dukte des römischen Reiches. Heute werden zahlreiche Stauseen zur Wasserversorgung genutzt. Bekannt sind auch die vielen Mineralquellen der Eifel, die hier aufgrund der vulkanischen Vergangenheit hĂ€ufig vorkommen. GrĂ¶ĂŸte AbfĂŒller sind Gerolsteiner Brunnen und Apollinaris. Eine der grĂ¶ĂŸten deutschen Brauereien, die Bitburger Brauerei, hat Sitz und Produktion in Bitburg in der Eifel.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus hat seit dem Zweiten Weltkrieg zugenommen; er wurde zum Beispiel durch die Nationalparkausweisung (Nationalpark Eifel ab 1. Januar 2004) und naturkundliche Infrastruktur in der Vulkaneifel weiter gestĂ€rkt. Des Weiteren sind der Eifelpark und einige Maare und Seen beliebte Ausflugsziele. Im Winter gibt es in einigen Hochlagen Angebote fĂŒr Wintersportler, z. B. Schwarzer Mann bei PrĂŒm, Weißer Stein bei Hellenthal oder in Rohren bei Monschau. Bekannte Ausflugsziele fĂŒr Motorsportfans sind der NĂŒrburgring mit der Nordschleife, der Circuit de Spa-Francorchamps im belgischen Teil, oder das traditionell am Pfingstmontag ausgetragene Wolsfelder AvD Bergrennen. Als touristisch und geologisch interessante Ziele sind die Deutsche Vulkanstraße bekannt, welche die dem Vulkanismus der Eifel gewidmeten Vulkanparks verbindet, die fossilienreichen Kalkmulden der Eifel sowie viele Aussichtsberge und einige Ferienstraßen. Auch dem Wandertourismus kommt eine wesentliche wirtschaftliche Bedeutung zu, die sich unter anderem in steigenden Übernachtungszahlen von WandergĂ€sten sowie einem fortschreitenden Ausbau des Wegenetzes niederschlĂ€gt. So gibt es neben dem im Jahr 2009 eröffneten Eifelsteig, der von Aachen bis nach Trier quer durch die Eifel verlĂ€uft, ein breites Netz an Themen- und Rundwegen.

Kultur

Literatur

Als traditionell abgeschiedene Landschaft, in der die Bevölkerung eine stille und einfache Lebensweise pflegt, bot die Eifel einen guten Boden fĂŒr eine lebendige Volkspoesie. In Sagen, Legenden und MĂ€rchen, die an langen Winterabenden in den Bauernstuben erzĂ€hlt wurden, spiegelt sich hĂ€ufig die Sehnsucht nach einer besseren Welt, die im Kontrast zur vorgefundenen Lebenswirklichkeit stand. Die Eifel bot darĂŒber hinaus immer wieder Stoff fĂŒr zahlreiche literarische und landeskundliche Werke – aus der Eifel und ĂŒber die Eifel.

Volksliteratur

Eifeler MentalitĂ€t und Humor schlug sich nieder in zahlreichen Schnurren und SchwĂ€nken. KĂ€uze und Eifeler Originale sind in diesen ErzĂ€hlungen lebendig geblieben. Über die Region hinaus bekannt geworden sind die „Dahnener SprĂŒnge“. Freude am Witz und Nachbarschaftsspott mögen die Motive gewesen sein fĂŒr diese volkstĂŒmlichen Eifeler SchildbĂŒrgergeschichten. Nicht zu vergessen sind die zahllosen Gruselgeschichten von Hexen, Untoten, kopflosen Reitern, WiedergĂ€ngern und Werwölfen, die hier – Àhnlich wie im benachbarten Ardennengebiet – bis ins 20. Jahrhundert ĂŒberlebt haben.

Schon frĂŒh wurde die Volkspoesie der Eifel gesammelt. Inspiriert durch die Romantik, in der man im VolkstĂŒmlichen eine Quelle unverfĂ€lschter Motive und Formen sah, entstanden Sagensammlungen und Bearbeitungen Eifeler Sagenstoffe. Unter den aufschlussreichen Sammlungen sei der poetische FĂŒhrer durch die Eifel des Kaplans Johann Heydinger genannt. Prominente Autoren wie Adelbert von Chamisso, Guido Görres, Karl Simrock, Ernst Moritz Arndt und Friedrich Schlegel stehen hier neben frĂŒhen Eifeler Autoren.

Auch das wissenschaftliche Interesse der 20er Jahre an der Volkskultur gab Impulse fĂŒr das Sammeln von Volkspoesie. Prominentester Sammler war der in Zendscheid geborene Bonner Professor fĂŒr Volkskunde Matthias Zender, der in den Jahren zwischen 1929 und 1936 als Student etwa 10.000 Sagen, VolksmĂ€rchen und SchwĂ€nke des Eifel-Ardennenraumes zusammengetragen hat, von denen 2000 veröffentlicht wurden.

Gruselgeschichten aus der Eifel wurden um 1900 von dem Schuldirektor Heinrich Hoffmann aus DĂŒren und in den 1930er Jahren ebenfalls von Zender gesammelt und teilweise veröffentlicht. Von Peter Kremer erschien 2003 eine kommentierte Sammlung solcher Sagen in einem DĂŒrener Verlag.

Autoren und Werke

Bekannte Geschichtswerke der Eifel sind die „Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel“ von Johann Friedrich Schannat, erschienen im 17. Jahrhundert, ĂŒbersetzt, ergĂ€nzt und neu herausgegeben 1824 von Georg BĂ€rsch sowie die „Eiflia sacra“, ebenfalls von Schannat, bearbeitet und neu herausgegeben 1888 von Carl Schorn.

Als erster Dichter der Eifel gilt Peter Zirbes, ein wandernder SteinguthĂ€ndler aus Niederkail. Er ist Schöpfer schlichter Mundartgedichte, die er 1852 veröffentlichte. Ute Bales hat 2010 einen Roman ĂŒber sein Leben geschrieben, der mit dem Sonderpreis der Jury im Wettbewerb zum Buch des Jahres Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde. Viele zeitgenössischen Lyriker, die in der Eifel leben oder aus der Eifel stammen, haben die Eifel poetisch verarbeitet und ĂŒber ihre Grenzen hinaus den Lesern von Lyrik im deutschen Sprachraum bekannt gemacht. Dies sind beispielsweise Jochen Arlt (der sich auch als Herausgeber mehrerer Eifel-Anthologien um diese mittelgebirgische Region verdient gemacht hat), Theo Breuer, Ursula Krechel und Norbert Scheuer. Jochen Arlts Gedicht „Einkaufn gehn in MĂŒnstereifel“ ist in der bedeutendsten deutschsprachigen Gedichtsammlung „Der Große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte. Von den AnfĂ€ngen bis zur Gegenwart“ nachzulesen.

Eine große ErzĂ€hlerin, die die Eifel als Schauplatz von Romanen und ErzĂ€hlungen wĂ€hlte, war die gebĂŒrtige Triererin Clara Viebig. Die Erfolgsautorin des spĂ€ten Naturalismus hat der Eifel mit den Romanen „Kreuz im Venn“ und „Weiberdorf“ literarische DenkmĂ€ler gesetzt. Die Rezeption des Werks Clara Viebigs erlitt wegen ihrer Ehe mit einem jĂŒdischen Verleger in der Zeit des Nationalsozialismus einen Bruch. Seit Ende der 1980er Jahre erleben die Werke der Schriftstellerin ihre verdiente Renaissance – auch in der Eifel. Die literarisch vielleicht bedeutendste Auseinandersetzung mit dem Eifelraum und seinen Menschen ist der in der Endphase des Zweiten Weltkriegs angesiedelte Roman „Winterspelt“ von Alfred Andersch, der den Stellungskrieg wĂ€hrend der Ardennen-Offensive und die tragische VerknĂŒpfung von Menschen und ihrer Schicksale in epischer Breite darstellt. Der 2005 verstorbene Heinz KĂŒpper (unter anderem mit den Romanen „Wohin mit dem Kopf“ und „Zweikampf mit Rotwild“), der in Kall lebende Norbert Scheuer sowie die aus Gerolstein stammende Ute Bales dĂŒrfen heute als die wesentlichen Eifeler Vertreter zeitgenössischer deutschsprachiger Prosa gelten. In ihren Werken stellen sie die Eifel ĂŒber die realistische Darstellung hinaus auch symbolisch als zerklĂŒftete Landschaft vor, die zum Spiegelbild seelischer Landschaften wird. Besonders interessant ist hier (im Vergleich zur Perspektive des eher bodenstĂ€ndigen ErzĂ€hlers) die literarische Gestaltung der Eifel aus der Sicht des Außenstehenden. Vor allem dort, wo keine romantische VerklĂ€rung der Eifel versucht wird, sondern wo Ausweglosigkeit und Verzweiflung angesichts von Armut und Not, geistiger Enge oder starrer Wertordnungen sichtbar werden, fordert diese Literatur zur Auseinandersetzung mit dem Raum und seinen Menschen heraus. Obwohl Norbert Scheuer in der Eifel geboren wurde, nehmen die ErzĂ€hler seiner Romane und ErzĂ€hlungen die Perspektive des Distanzierten und Außenstehenden ein. Norbert Scheuer ist es vor allem in seinem jĂŒngsten ErzĂ€hlband „Kall, Eifel“ (2005) gelungen, das Leben in der Eifel facettenreich darzustellen und fĂŒr Leser im gesamten deutschsprachigen Raum interessant zu machen. Auch in den Romanen von Ute Bales sind Landschaft und Menschen untrennbar verbunden. Das Charakteristische der Eifellandschaft und ihrer Bewohner ist der Ausgangspunkt eines ErzĂ€hlstils, der den Menschen als „einsam, verloren, in einem missverstandenen Raum“ in und mit seinem Leiden zeigt, wie z. B. im Roman Kamillenblumen (2010) ĂŒber die Hausiererin Traud aus Kolverath.

Eifel-Krimis

Eine literarische Gattung, die in den letzten Jahrzehnten in vielen Regionen und GroßstĂ€dten Deutschlands aufblĂŒht, ist der Kriminalroman mit lokalem oder regionalem Bezug. Jacques Berndorf hat sich mit seinen Kriminalromanen, etwa Eifel-Blues (1989), Eifel-Sturm (1999) oder Eifel-TrĂ€ume (2004), zum auflagenstĂ€rksten deutschen Krimiautor geschrieben. 1996 erhielt er den Hauptpreis des Eifel-Literatur-Festivals. Neben ihm wurde Ralf Kramp mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Ralf Kramp war der erste Autor, der mit seiner Reihe um das „schwarze Kleeblatt“ die Eifel als Krimi-Schauplatz auch Kindern nahegebracht hat. Harald Schneider (* 1962) ist Autor der in der Eifel angesiedelten Kinderkrimiserie Die MeisterschnĂŒffler, einem interaktiven Leseangebot, das Leser ab 8 Jahren an unterschiedliche SchauplĂ€tze in der Eifel fĂŒhrt. Carola Clasen, Carsten Sebastian Henn, Andreas Izquierdo, Rudolf Jagusch, Martina Kempff, Elke Pistor, Edgar Noske und Hans JĂŒrgen Sittig gehören zu den weiteren Autoren, die sich dem Genre „Eifel-Krimi“ verschrieben haben. Historische Eifel-Krimis schreiben GĂŒnter Krieger und Petra Schier. Josef Zierden hat einen Eifel-Krimi-ReisefĂŒhrer veröffentlicht, der zu KrimischauplĂ€tzen in der Eifel fĂŒhrt. In der Stadt Hillesheim gibt es einen Eifel-Krimi-Wanderweg, der an die SchauplĂ€tze der Romane von Jacques Berndorf und Ralf Kramp fĂŒhrt. Das Kriminalhaus in Hillesheim beherbergt die grĂ¶ĂŸte Krimibuch-Sammlung im deutschsprachigen Raum mit einem Bestand von 30.000 BĂŒchern, im Haus befindet sich auch ein „KrimicafĂ©â€œ.

Bildende Kunst

Die Eifel war ein Ziel deutscher Impressionisten, darunter Eugen Bracht, der mit Kollegen dort malte, und August von Brandis, der mit Architekturstudenten aus Aachen sich oft mehrere Tage dort aufhielt, um ihnen die Landschaftsmalerei nĂ€her zu bringen. Von Bracht sind zwei GemĂ€lde der Manderscheider Burgen ĂŒberliefert.

StÀdte

  • StĂ€dte in der Eifel: Adenau, Bad MĂŒnstereifel, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bitburg, Daun, Eupen (Belgien), Gerolstein, Heimbach, Hillesheim, Kaisersesch, Kyllburg, Malmedy (Belgien), Manderscheid, Mayen, Mechernich, Mendig, Monschau, MĂŒnstermaifeld, Neuerburg, Nideggen, Polch, PrĂŒm, Schleiden, St. Vith (Belgien), Speicher, Stolberg, Ulmen, Wittlich.
  • GrĂ¶ĂŸere StĂ€dte nahe der Eifel: Aachen, Bonn, DĂŒren, Euskirchen, Koblenz, LĂŒttich (Belgien), Luxemburg (Luxemburg), Maastricht (Niederlande), Trier.

Verkehr

Durch die Eifel fĂŒhren:

  • die Ahrtalbahn Remagen–AhrbrĂŒck
  • die Eifelstrecke Köln–Euskirchen–Kall–Gerolstein–Trier mit mehreren Nebenbahnen. Ein großer Anteil der Nebenbahnen wurde jedoch inzwischen stillgelegt und teilweise zurĂŒckgebaut.
  • die Erfttalbahn Euskirchen–Bad MĂŒnstereifel mit Durchbindung an die Voreifelbahn Euskirchen–Bonn
  • die Eifelquerbahn Andernach–Mayen–Kaisersesch–Daun–Gerolstein. Der Streckenabschnitt Kaisersesch–Gerolstein wird zur Zeit nicht betrieben. Der Streckenteil Kaisersesch-Andernach wird von der Deutschen Bahn als Teil der Lahn-Eifel-Bahn bedient. Die abzweigenden Nebenbahnen Mayen–Polch–Koblenz, Polch–MĂŒnstermaifeld und Daun–Wittlich wurden eingestellt und in Teilabschnitten zu touristischen Zwecken (Radweg) umfunktioniert.
  • die Rurtalbahn DĂŒren–Heimbach. Sie wird an Sommerwochenenden zusĂ€tzlich von der Euregiobahn auf der Strecke Heerlen (Niederlande)–Aachen–DĂŒren–Heimbach befahren und ist besonders beliebt bei Tagestouristen, fĂŒr die die Stadt Heimbach und ihre Ortsteile ein reizvolles Ziel bieten.
  • die Brohltalbahn Brohl–Engeln; eine privat betriebene Schmalspurbahn.
  • die Autobahnen A 1 (auch Eifelautobahn), A 48, A 60, A 61, A 64, A 565, A 571 und A 573.
  • zahlreiche Bundesstraßen, z. B. B 49, B 50, B 51, B 52, B 53, B 56, B 257, B 258, B 265, B 399, B 409, B 410, B 418, B 421, B 477

Siehe auch

  • Eifelium
  • Eifelverein
  • Liste von Bergen und Erhebungen der Eifel
  • Liste der Burgen, Befestigungen und Schlösser in der Eifel
  • Liste von Bergwerken in der Eifel

Literatur

  • Ekkehard Mai (Hrsg.): Die Eifel im Bild. DĂŒsseldorfer Malerschule. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2016, ISBN 978-3-7319-0356-7.
  • Hans-Ulrich Schmincke: Vulkane der Eifel: Aufbau, Entstehung und heutige Bedeutung. 2., erweiterte und ĂŒberarbeitete Auflage. Springer Spektrum, 2014, ISBN 978-3-8274-2984-1.
  • Joachim Schröder: Zu Besuch im frĂŒhen Eifeldorf. Regionalia Verlag, Rheinbach 2014, ISBN 978-3-95540-114-6.
  • Michael Losse: Burgen und Schlösser in der Eifel. Rheinbach 2013, ISBN 978-3-939722-44-1.
  • Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld: Eifel. Monumente edition, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2013, ISBN 978-3-86795-068-8.
  • Alois Döhring (Hrsg.): Die Eifel in frĂŒhen Fotografien. Euskirchen 2011, ISBN 978-3-939722-37-3.
  • Heinz Renn: Die Eifel. Die Wanderung durch 2000 Jahre Geschichte, Wirtschaft und Kultur. 4., unverĂ€nderte Auflage. Hrsg. Eifelverein, DĂŒren 2006, ISBN 3-921805-23-6.
  • Werner D’hein: Natur- und KulturfĂŒhrer Vulkanland Eifel. Mit 26 Stationen der „Deutschen Vulkanstraße“. Gaasterland Verlag, DĂŒsseldorf 2006, ISBN 3-935873-15-8.
  • Walter Pippke, Ida Leinberger: Die Eifel. Geschichte und Kultur des alten Vulkanlandes zwischen Aachen und Trier. 5., aktualisierte Auflage. DuMont Reise Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-3926-7.
  • Eifelverein (Hrsg.): EifelfĂŒhrer. DĂŒren 2006, ISBN 3-921805-39-2 (dilibri.de [abgerufen am 7. August 2017]). 
  • Andreas Stieglitz, Ingrid Retterath: Polyglott on tour: Eifel. MĂŒnchen 2006, ISBN 3-493-56629-8.
  • Hans Joachim Bodenbach: Eine hessische WassermĂŒhle in der Eifel? Bemerkungen zu einem Eifelbuch. Eine Glosse in: Denkmalpflege&Kulturgeschichte, Landesamt fĂŒr Denkmalpflege Hessen 1/2000, Wiesbaden 2000, S. 62–64, 5 Abb., (davon 2 Abb. in Farbe)
  • Conrad-Peter Joist (Hrsg.): Landschaftsmaler der Eifel im 20. Jahrhundert. DĂŒren 1997, ISBN 3-921805-12-0.
  • Wilhelm Meyer: Geologie der Eifel. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1986, ISBN 3-510-65127-8.
  • Hans Joachim Bodenbach: MĂŒhlen der Eifel-Bemerkungen zu einem Eifelbuch. In: Neues Trierisches Jahrbuch 1990. 38. Band (49. Band alter Folge). Herausgegeben vom Verein Trierisch im Selbstverlag, Trier 1998, S. 251–261, mit 5 Abb. [Dabei handelt es sich um eine kritische Untersuchung zum MĂŒhlenbild auf der Umschlagsseite des Buches: Erich Mertes: Geschichte-Technik-Untergang. (= MĂŒhlen der Eifel. Band 1). 2., erw. Auflage. Helios-Verlag, Aachen 1995, ISBN 3-925087-54-0. In Wirklichkeit keine EifelmĂŒhle, sondern die ehemals im weit entfernt gelegenen nordosthessischen Altkreis Eschwege [heute Werra-Meißner-Kreis] gelegene ÖlmĂŒhle bei Motzenrode.]
  • Sabine Doering-Manteuffel: Die Eifel. Geschichte einer Landschaft. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-593-35356-3.
  • Wilhelm Meyer: Geologie der Eifel. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1986, ISBN 3-510-65127-8.
  • Bolko Cruse (Hrsg.): Zur Mineralogie und Geologie des Koblenzer Raumes, des HunsrĂŒcks und der Osteifel (= Der Aufschluß. Sonderband 30). VFMG, Heidelberg 1980, DNB 800854667 (handle.net [PDF; 14,0 MB; abgerufen am 7. August 2017]). 
  • Rolf Dettmann, Matthias Weber: Eifeler BrĂ€uche. J.P. Bachem, Köln 1983, ISBN 3-7616-0570-6.
  • Matthias Zender: Sagen und Geschichten aus der Westeifel. Bonn 1934 (3. Auflage. 1980).
  • Alfred Herrmann (Hrsg.): Eifel-Festschrift. Zur 25-jĂ€hrigen Jubelfeier des Eifelvereins. Bonn 1913 (dilibri.de). 

Weblinks

  • Naturpark Hohes Venn-Eifel
  • Nationalpark Eifel
  • Eifel auf Landkarten des 15. und 16. Jahrhunderts

Einzelnachweise und Anmerkungen



Quelle: Wikipedia
 

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nördlichster Punkt: 51.090154
südlichster Punkt: 49.701835
westlichster Punkt: 6.023941
östlichster Punkt: 7.616272000


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
9182 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
523 km
 
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