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Staat Informationen : Uganda

Informationen:


Uganda, amtlich Republik Uganda, (Swahili und Deutsch: [uňąganda]; Englisch: [j äňąg√¶nd…ô]) ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Hauptstadt und gr√∂√üte Stadt Ugandas ist Kampala. Mit einem nominellen Bruttosozialprodukt von j√§hrlich 638 US-$ pro Kopf ist das Land eines der √§rmsten der Welt.

Uganda grenzt im Norden an den S√ľdsudan, im Osten an Kenia, im S√ľden an Tansania, im S√ľdwesten an Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Die Grenzen zu Kenia und Tansania verlaufen zum Teil durch den Victoriasee.

Die Republik ist ein autorit√§r gef√ľhrtes Regime, welches nach der Unabh√§ngigkeit vom Vereinigten K√∂nigreich zun√§chst als Einparteiensystem konzipiert wurde. In j√ľngerer Zeit hat sich das Land einem Demokratisierungsprozess ge√∂ffnet. Amtssprachen sind Englisch und Swahili, im autonomen K√∂nigreich Buganda auch Luganda; weitere 40 Sprachen werden im Alltag verwendet.

Uganda ist Mitglied in der Afrikanischen Union, dem Commonwealth of Nations, der Organisation der Islamischen Konferenz und Ostafrikanischen Gemeinschaft.

Es gab zwei Einwanderungswellen von Westafrika nach Uganda zwischen 1000 v. Chr. und 1000 n. Chr. Die in der zweiten Welle eingewanderten Menschen waren wahrscheinlich die Vorfahren der Bantu-sprechenden Bevölkerung.

Von 1966 bis 1986 unter den Regierungen von Milton Obote und Idi Amin war das Land gepr√§gt von einem autorit√§ren Regierungsstil, Gewaltt√§tigkeiten, schweren Menschenrechtsverletzungen, b√ľrgerkriegsartigen Zust√§nden und einem wirtschaftlichen Niedergang. Unter Idi Amin wurden zudem alle Bewohner asiatischer Abstammung des Landes verwiesen. Seit 1986 wird das Land von Yoweri Kaguta Museveni regiert, auch unter seiner Regierung kam es zu Menschenrechtsverletzungen und einer Verwicklung in interne milit√§rische Auseinandersetzungen in den Nachbarl√§ndern, dennoch setzte eine gewisse Beruhigung und wirtschaftliche Erholung ein.

Landesname

Der Choronym ‚ÄěUganda‚Äú bezieht sich auf das K√∂nigreich Buganda, das den s√ľd√∂stlichen Teil des Landes umfasst. Buganda ist haupts√§chlich von Bantu bewohnt, deren Bantusprachen einem Grundwort (hier Ganda) ein Nominalklassenpr√§fix voranstellen, das den Typ des gemeinten Wortes bezeichnet. So ist Buganda das Land der Baganda, die die Sprache Luganda sprechen. Da Europ√§er erstmals an der K√ľste Tansanias auf die V√∂lker Ugandas trafen, wurde der Name Uganda gepr√§gt, der der Sprache Swahili entstammt, die statt des Pr√§fixes Bu- f√ľr ein Land das Pr√§fix U- verwendet.

Geographie

Uganda ist von Seen, dem Wei√üen Nil (hier: Viktoria-Nil und Albert-Nil), Urw√§ldern und Savannen gepr√§gt. Durch den S√ľden des Landes verl√§uft der √Ąquator. Der tiefste Punkt Ugandas ist der Unterlauf des Albert-Nils auf etwa 610 Meter √ľber dem Meeresspiegel (Albertsee 621¬†m √ľber dem Meeresspiegel). Der Margherita Peak (auch: Mount Stanley) im Ruwenzori-Gebirge als h√∂chster Punkt ist 5110 Meter hoch. Beide Extrempunkte liegen nahe beieinander. Die Gesamtfl√§che des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, davon entfallen 199.710 Quadratkilometer auf die Landfl√§che und 36.330 Quadratkilometer auf Wasserfl√§chen. Der Nordosten Ugandas ist semiarid.

Wichtige Rohstoffe des Landes sind Kupfer, Kobalt, Kalkstein, Nickel und Steinsalz. Wasserkraft und landwirtschaftlich gut zu nutzender Boden stellen weitere Ressourcen dar. Im Jahre 2009 wurden in Uganda gro√üe √Ėl- und Erdgasvorkommen entdeckt. Die gesicherten Reserven belaufen sich auf mindestens 700 Mio. Barrel √Ėl.

Klima

Auf das tropische Klima im S√ľden und in der Mitte des Landes wirkt sich aus, dass Uganda gr√∂√ütenteils auf einem Plateau um 1000 Meter √ľber dem Meeresspiegel liegt. Das Klima ist tropisch-warm, jedoch durch die H√∂henlage deutlich abgek√ľhlt. Deshalb ist es weder √ľberm√§√üig hei√ü noch besonders kalt. Die Temperaturen schwanken zwischen 25 und 30¬†¬įC tags√ľber, nachts ist es meist um 17¬†¬įC. Die Extremwerte liegen zwischen 10 und 35¬†¬įC. Die Niederschl√§ge (1000‚Äď1500¬†mm) waren fr√ľher auf das ganze Jahr verteilt, es gab nur zwei trockenere Perioden (Dezember bis Februar und Juni bis August). Mittlerweile gibt es in Uganda besonders im Norden jedoch Regionen, in denen es jahrelang nicht regnet, w√§hrend der Rest des ehemals tropisch feuchten Landes zunehmend in Monsunabh√§ngigkeit ger√§t und nur noch √ľber eine Regenzeit verf√ľgt.

Flora

Uganda hat eine artenreiche Pflanzenwelt. Die Savanne Ostafrikas geht in den Regenwald Zentralafrikas √ľber, was sich positiv auf die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere auswirkt.

Fauna

Die urspr√ľngliche Fauna ist in den Nationalparks noch am ehesten erhalten, dort jedoch auch durch die B√ľrgerkriegsentwicklungen beeintr√§chtigt. In den beiden bedeutendsten Naturschutzgebieten, dem Murchison Falls National Park und dem Queen Elizabeth National Park, k√∂nnen Safaris mit Pirschfahrten zur Wildbeobachtung durchgef√ľhrt werden. Nahezu nur in Uganda heimisch ist der Uganda-Kob (Kobus thomasi), eine Antilopenart aus der Gattung der Wasserb√∂cke. Das Wappentier, der Kronenkranich, ist besonders rund um den Viktoriasee noch h√§ufig zu sehen.

Umwelt

Neun Nationalparks und sechs Wildreservate zeugen von der Natursch√∂nheit des Landes und dem Willen, diese zu sch√ľtzen. Sie sind √ľber das Land verteilt und liegen meist in der N√§he der Grenzen und weniger im Zentrum des Landes. Dadurch werden unterschiedliche Landschaften und Lebensgemeinschaften gesch√ľtzt. Einige der Parks sollen hier kurz hervorgehoben werden.

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist durch seine Lage am Fu√üe des Ruwenzori-Gebirges und am Edwardsee und Georgsee gepr√§gt. Flusspferde und Pelikane fallen ins Auge, daneben weist das Vorkommen Afrikanischer B√ľffel, von Elefanten, L√∂wen, diverser Antilopen und √ľber 600 Vogelarten auf die √∂kologische Vielfalt des Gebietes hin.

Der Ruwenzori-Nationalpark soll die Berg- und Gletscherregionen des Ruwenzori-Gebirges, eine der Quellen des Nils, mit seiner einzigartigen Flora sch√ľtzen.

Die gr√∂√üte gesch√ľtzte Fl√§che des Landes erstreckt sich √ľber den Murchison Falls National Park. Ein spektakul√§rer Wasserfall des Nils war f√ľr diesen Park namensgebend, an dem Nilkrokodile und Flusspferde leben. Eine Besonderheit dieses Schutzgebietes stellt die seltene Uganda-Giraffe (auch: Rothschild-Giraffe) dar.

Der Kibale-Nationalpark ist bekannt f√ľr seine habituierten Schimpansen. Seine Regenw√§lder beherbergen u.¬†a. insgesamt 13 Arten von Primaten (u.¬†a. Roter Stummelaffe (Roter Colobus) und √Ėstliche Vollbartmeerkatze) sowie einen gr√∂√üeren Bestand von Waldelefanten. Er umfasst 766¬†km¬≤ und liegt etwa 40¬†km s√ľdlich von Fort Portal.

Der Bwindi-Nationalpark ist Heimat einer von insgesamt zwei noch existierenden Populationen von Berggorillas weltweit. Ein Zeichen f√ľr die zunehmende touristische Bedeutung der Gorillas im Bwindi-Regenwald sowie im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark ist der Umstand, dass die vom Aussterben bedrohten Tiere 2007 sowie 2010 die R√ľckseite der jeweils h√∂chsten Banknote des Landes zierten.

Sch√§dlich f√ľr Natur und Umwelt wirken sich die Entw√§sserung von Feuchtgebieten, Abholzung, √úberweidung und andere negative Nutzungen aus. Im Viktoriasee wuchern gebietsfremde Wasserhyazinthen. Die Einsetzung des Nilbarsches im Viktoriasee, um die Fischereiertr√§ge zu steigern, f√ľhrte zur Ausrottung zahlreicher endemischer Fischarten, insbesondere der Buntbarsche, andere Arten sind bedroht. Dies ist eine √∂kologische Katastrophe und ein Beispiel f√ľr falsche ‚ÄěEntwicklungshilfe‚Äú, deren Schaden den Nutzen √ľberwiegt.

Uganda hat das Kyoto-Klimaschutzprotokoll und zahlreiche andere Umwelt- und Naturschutzabkommen unterzeichnet.

Bevölkerung

Demografie

Die Bev√∂lkerung Ugandas ist sehr jung und w√§chst schnell. Das Medianalter betrug 2020 sch√§tzungsweise 16,7 Jahre. Der Anteil der unter 15-J√§hrigen lag 2019 bei 46,5¬†%. Zur√ľckzuf√ľhren ist dies auf die hohe Fertilit√§tsrate, die im Jahr 2019 4,8¬†Kinder pro Frau betrug, aber seit Ende der 1990er r√ľckl√§ufig ist. Dies liegt auch daran, dass der Anteil der verheirateten Frauen mit Zugang zu modernen Verh√ľtungsmitteln mittlerweile auf 54¬†% gestiegen ist. Das Bev√∂lkerungswachstum betr√§gt aber immer noch 3,4¬†%. Bis 2050 wird sich die Bev√∂lkerungszahl voraussichtlich auf 90 Millionen verdoppeln.

Volksgruppen

In Uganda leben nach der Volksz√§hlung 2014 √ľber 60 V√∂lker zusammen, die jeweils eigene Sprachen, Kulturen und Br√§uche, teilweise auch noch eigene Religionen haben. Mehr als die H√§lfte der Bev√∂lkerung, insgesamt 60¬†% sind Bantu, die haupts√§chlich in den Gebieten s√ľdlich und westlich des Kiogasees leben. Das gr√∂√üte Bantuvolk sind die namensgebenden Baganda, welche als Titularnation 16,3¬†% der Bev√∂lkerung stellen, gefolgt von den Banyankore (auch Ankole genannt) mit 9,4¬†% und den Basoga mit 8,7¬†%. Weitere bedeutende Bantuv√∂lker mit mehr als 1 Million Volkszugeh√∂rigen sind die Bakiga (Bahiga) mit 7,0¬†% und die Bagisu mit 4,8¬†%.

Im mittleren Norden leben Niloten, vor allem Langi mit 6,2 % und Acholi mit 4,3 % Bevölkerungsanteil, daneben auch Alur und Jopodhola; insgesamt stellen die nilotischen Völker 15 % der Bevölkerung. Ebenso groß ist der Anteil der Hamitoniloten, vor allem der Iteso mit 6,9 % und der Karamojong. Zusammen stellen Niloten und Hamitoniloten 24 % der Bevölkerung.

Im Norden leben zu 7¬†% die Sudansprachen sprechenden Gruppen, deren gr√∂√üte ‚Äď mit einem Anteil von 3,2¬†% an der Gesamtbev√∂lkerung ‚Äď die Lugbara sind.

Eine sehr kleine Minderheit sind die Ik mit 0,02¬†% der Gesamtbev√∂lkerung. Der Anteil der Nicht-Afrikaner ist mit insgesamt 0,98¬†% gering ‚Äď Asiaten mit 0,820¬†%, Europ√§er mit 0,095¬†% und Araber mit 0,066¬†%.

Nach den Ergebnissen der Volksz√§hlung 2014 leben 504.200 Nicht-Ugander im Land. 135.505 Personen sind B√ľrger der Demokratischen Republik Kongo. Daneben gibt es 118.836 Sudanesen (wohl meist S√ľdsudanesen), 91.231 Ruander, 45.541 Tansanier, 34.120 Kenianer, 21.798 Burundier und 13.804 Somalier. Unter den Ausl√§ndern waren zudem 13.794 Asiaten, √ľberwiegend indischer Herkunft, 2.473 Europ√§er (darunter 989 Briten) und 1.634 US-Amerikaner. Insgesamt 18.128 Ausl√§nder waren unbekannter Nationalit√§t.

Sprachen

Englisch und Swahili (seit der Verfassungs√§nderung vom September 2005) sind die beiden offiziellen Amtssprachen. Swahili ist faktisch die Kommandosprache von Polizei und Milit√§r und wird dar√ľber hinaus in der zivilen Verwaltung kaum genutzt.

Daneben ist Luganda ‚Äď die Sprache der Volksgruppe der Baganda und eine Sprache des Niger-Kongo-Sprachgebiets ‚Äď die Amtssprache des seit der vorkolonialen Zeit existierenden autonomen K√∂nigreichs Buganda in Zentral-Uganda. Im Alltag werden dagegen die Landessprachen benutzt, wie zum Beispiel andere Sprachen des Niger-Kongo-Sprachgebietes, sowie nilo-saharanische Sprachen und in geringem Ma√üe Arabisch. Einige von ihnen sind Amtssprachen der K√∂nigreiche der Afrikanischen Gro√üen Seen.

Religionen

Rund 85¬†% der Gesamtbev√∂lkerung Ugandas sind Christen. Davon bekennt sich die √ľberwiegende Anzahl entweder zur r√∂misch-katholischen (39¬†%) oder zur anglikanischen Kirche (32¬†%). Fast 14¬†% der Ugander sind meist sunnitische Muslime. Offiziell nur noch 0,1¬†% der Bev√∂lkerung sind Anh√§nger von traditionellen afrikanischen Religionen. Zudem gibt es eine kleine Gemeinde schwarzafrikanischer Juden, die Abayudaya bei Mbale, die etwa 750 Mitglieder umfasst. Seit einiger Zeit bauen evangelikale Christen der Pfingstbewegung sowie andere Freikirchen vor allem mit US-amerikanischer F√∂rderung ihren Einfluss stark aus. Die r√∂misch-katholische und die anglikanische Kirche verzeichnen dadurch erhebliche Mitgliederverluste, die sich bisher nur schwer quantifizieren lassen. Die Neuapostolische Kirche betreute 2005 in diesem Land 266.722 Gl√§ubige (0,9¬†%).

Die Zugehörigkeit der ugandischen Bevölkerung zu den unterschiedlichen Religionen sieht laut der Volkszählung 2002 und 2014 folgendermaßen aus:

Gesundheitswesen

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt lag 2019 bei 63,4¬†Jahren. Die S√§uglingssterblichkeit liegt bei 4,4¬†% und die Kindersterblichkeit bei 5,9¬†%. Die M√ľttersterblichkeit betr√§gt 0,43¬†%. Es gibt 0,08 √Ąrzte pro 1000 Einwohner. 56¬†% der Bev√∂lkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasser, 41¬†% zu Sanit√§reinrichtungen.

Die HIV-Infektionsrate betr√§gt 5‚Äď15¬†%, die Zahl der HIV-Infizierten bel√§uft sich auf 600.000, 2001 gab es 84.000¬†HIV-Tote. Uganda war eines der ersten L√§nder Afrikas, in dem AIDS im √∂ffentlichen Diskurs thematisiert wurde. Fr√ľh setzten Aufkl√§rungskampagnen ein und HIV/Aids wird im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten sehr offen diskutiert. Da Uganda als Vorzeigeland in der HIV-Bek√§mpfung Spenden aus dem Ausland erh√§lt und unter hohem internationalen Erfolgsdruck steht, sollten alle Angaben zur Bev√∂lkerung unter diesen Gesichtspunkten kritisch hinterfragt werden. Aus den genannten Gr√ľnden werden HIV-Infizierte bei der medizinischen Versorgung teilweise bevorzugt.

Ende Juli 2012 geriet das Land wegen der Ausbreitung einer Ebola-Epidemie im Distrikt Kibaale in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

Die weltweite COVID-19-Pandemie erreichte Uganda mit dem ersten Fall am 20. März 2020.

Siehe auch: COVID-19-Pandemie in Uganda

Bildung

Uganda hat in den letzten Jahrzehnten sein Bildungssystem stark weiterentwickeln k√∂nnen. Seit Abschaffung des Schulgeldes 1996 werden 98¬†% der Kinder eingeschult. Im Land stieg die mittlere Schulbesuchsdauer von 2,8 Jahren im Jahr 1990 auf 6,2 Jahre im Jahr 2015 an. Dementsprechend stieg auch die Alphabetisierungsrate bis 2018 auf 76,5¬†%. Der Staat betreibt weiterhin den Ausbau der schulischen und universit√§ren Infrastruktur, wobei dem Privatsektor (insbesondere Kirchen) eine besondere Bedeutung zukommt. Das hohe Bev√∂lkerungswachstum von √ľber drei Prozent (jedes Jahr sollen eine Million Kinder mehr in die Schulen gehen) stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar. Die erwartete Schulbesuchsdauer der nachwachsenden Generation betr√§gt 11,4 Jahre.

Seit 1997 gibt es eine kostenlose Grundschulausbildung (Universal Primary Education, UPE), welche inzwischen auf die Sekundarausbildung (Universal Secondary Education, USE) ausgeweitet wurde. Bisher besuchen jedoch nur 15¬†% der Sch√ľler die weiterf√ľhrende Schule.

Geschichte

Vorgeschichte

Die Twa (fr√ľher: Pygm√§en) stellen wohl die √§ltesten heute lebenden Ethnien Ugandas dar. Vor ungef√§hr 2000 Jahren wanderten ackerbebauende Bantu ein, die die Pygm√§en zur√ľckdr√§ngten und ihrerseits von Niloten des Nordens nach S√ľden gedr√§ngt wurden. Zwischen nilotischen Ethnien und Bantu-Ethnien gab es immer wieder Konflikte, die mittlerweile aber √ľber blo√üen Tribalismus hinausgehen.

Zeit der Königreiche

Ab dem 15. Jahrhundert bildeten sich vor allem im S√ľden des heutigen Uganda bei den Bantu die heutigen Aristokratien, vor allem K√∂nigreiche. Unter ihnen spielte Buganda eine f√ľhrende Rolle. Weitere K√∂nigreiche waren Ankole, Bunyoro, das die Grenze zum Kongo √ľberschreitende Rwenzururu und Toro, dem zumindest w√§hrend der Kolonialzeit der ugandische Teil von Rwenzururu zugeteilt worden war.

Die nilotischen Gruppen des Nordens waren Nomaden und Hirtenvölker, die sich in kleineren Einheiten organisierten.

Im 19. Jahrhundert unterhielten arabische H√§ndler von der Ostk√ľste Afrikas im Gebiet der gro√üen Seen ein durchorganisiertes Handelsnetz. Ihr Anreiz war der Handel mit Elfenbein und der Sklavenhandel. In einigen Gebieten etablierte sich der Islam, in vielen Regionen blieben jedoch die traditionellen Religionen vorherrschend.

Protektoratszeit

Um 1860 erreichten als erste Europäer die beiden britischen Forscher John Hanning Speke und James Augustus Grant die Quelle des Nils. Um diese Zeit begann die europäische Kolonialisierung Ostafrikas. Zu den ersten Europäern, die sich in diesem Gebiet niederließen, gehörten sowohl katholische als auch protestantische Missionare. In kurzer Zeit setzten sie in zahlreichen Volksgruppen ihren Glauben durch.

Uganda wurde 1894 britisches Protektorat. Die koloniale Wirtschaft f√∂rderte den Baumwoll- und Kaffeeanbau. Dazu wurde die Uganda-Bahn von Mombasa √ľber Nairobi bis nach Kampala gebaut.

Vor der Unabh√§ngigkeit hatten Wahlen in Uganda keinen hohen Stellenwert, da die Kolonialregierung √ľber das Land bestimmte. Zu dieser Zeit gab es nur Wahlen zum 1920 von der Kolonialregierung geschaffenen LEGCO (Legislative Council), das klein war und nur aus Europ√§ern bestand. Von seinen 62 Mitgliedern waren f√ľnf Frauen, die zu Abgeordneten ernannt worden waren.

Unabhängigkeit

In den 1950er Jahren kam ein gelenkter Dekolonisierungsprozess in Gang, es entstanden Parteien und ein Kongress. Die ersten direkten Wahlen waren die Parlamentswahlen von 1958. Damals galten Wahlrechtseinschränkungen aus den Bereichen Eigentum und Bildungsvoraussetzungen. Die Wahlen von 1961 wurden auf der Basis eines weniger eingeschränkten Wahlrechts abgehalten, sodass mehr Frauen teilnehmen konnten.

Am 9. Oktober 1962 wurde Uganda unabh√§ngig. K√∂nig Mutesa II. wurde Pr√§sident, Milton Obote der erste Premierminister des unabh√§ngigen Landes. Das uneingeschr√§nkte aktive und passive Frauenwahlrecht wurde bei der Unabh√§ngigkeit 1962 eingef√ľhrt.

Mutesa II. wurde 1966 von Premier Milton Obote verdr√§ngt, der ein Einparteiensystem einf√ľhrte und eine radikale Sozialisierung im Sinne des ‚ÄěAfrikanischen Sozialismus‚Äú durchsetzte, teilweise in blutigen Massakern. Dadurch entfremdete Obote sich von der Bev√∂lkerung. Das nutzte der zum Kommandeur (Generalmajor) aufgestiegene Idi Amin, ebenfalls ein Nilote, aus: W√§hrend einer Abwesenheit Obotes √ľbernahm er durch einen Milit√§rputsch 1971 die Macht.

Diktaturen und Massaker

Die Diktatur Idi Amins von 1971 bis 1979 war f√ľr die Ermordung von √ľber 300.000 Oppositionellen verantwortlich. Angeh√∂rige anderer Volksgruppen wurden get√∂tet, asiatische Zuwanderer, vor allem Inder, die im Handel bestimmend waren, des Landes verwiesen. Amin w√ľtete bis 1979, die Bev√∂lkerung lebte unter st√§ndiger Furcht vor brutalen Gewaltakten. In diese Zeit f√§llt auch die Operation Entebbe, die Befreiung der Geiseln eines auf dem Flug von Tel Aviv nach Paris durch arabische Terroristen entf√ľhrten Flugzeuges der Air France nach Entebbe durch ein israelisches Kommandounternehmen im Jahr 1976.

Nach dem plötzlichen Angriff ugandischer Truppen auf Tansania 1978, bei dem Idi Amin die Annexion des Kagera-Gebietes im Nordwesten Tansanias beabsichtigte, wurde nach dem tansanischen Gegenangriff im April 1979 die Hauptstadt Kampala unter der Mitwirkung von ugandischen Rebellenverbänden, unter denen auch der heutige Staatschef Yoweri Museveni war, erobert. Doch in den Wahlen im September 1980 kam Milton Obote wieder an die Macht, wobei ihm allerdings Wahlmanipulationen vorgeworfen wurden. Daraufhin ging Museveni mit einer Rebellenarmee gegen ihn vor. Obote ließ in seiner zweiten Amtszeit wieder politische Gegner ermorden, es kam wieder zur Verfolgung ganzer Volksgruppen, Folter und Terror herrschten schlimmer als je zuvor im Land.

Demokratisierung

Yoweri Kaguta Museveni begann mit wenigen Getreuen einen erfolgreichen Guerillakrieg. Im Januar 1986 eroberte seine National Resistance Army (NRA) die Hauptstadt Kampala. Museveni wurde zunächst ohne Wahl als ugandischer Präsident vereidigt. Erste Wahlen zu einem provisorischen Parlament fanden im Februar 1989 statt.

Die Verfassung von 1995 schreibt f√ľr jeden Distrikt eine Abgeordnete vor. Au√üerhalb dieser f√ľr Frauen reservierten Quote gelingt es Politikerinnen kaum, ins Parlament einzuziehen (Stand: 2006).

Im Mai 1996 fanden erstmals Präsidentschaftswahlen statt, in denen Museveni mit 75 % der Stimmen im Amt bestätigt wurde. Im März 2001 gewann er die Wahl mit 69,3 % gegen seinen stärksten Herausforderer Kizza Besigye vom Forum for Democratic Change (27,8 %). Fanden diese Wahlen noch unter dem oftmals kritisierten Verbot der Tätigkeit von politischen Parteien, also einer faktischen Einheitspartei, statt, wurden diese 2005 zugelassen. Auch in den darauf folgenden Wahlen 2006 erfolgte Musevenis Wiederwahl (59 %), obwohl seine Kandidatur nach mehr als zwei Amtsperioden erst nach einer Verfassungsänderung möglich war. Besigye unterlag mit 37,4 % erneut.

In dem 20 Jahre andauernden B√ľrgerkrieg im Norden Ugandas terrorisierte die Lord‚Äôs Resistance Army (LRA) vom Sudan aus die Bev√∂lkerung, die zus√§tzlich unter Angriffen ugandischer Regierungstruppen zu leiden hatte. Mehrere Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien scheiterten, bis nach Vorgespr√§chen im August 2006 am 23. Februar 2008 unter anderem durch Vermittlung des s√ľdsudanesischen Vize-Pr√§sidenten Riek Machar ein Waffenstillstandsabkommen von Vertretern beider Parteien unterzeichnet wurde. Der Anf√ľhrer der LRA, Joseph Kony, hatte seine Unterst√ľtzung f√ľr das Abkommen zugesagt, aber bis M√§rz 2010 noch nicht eigenh√§ndig unterschrieben. Dennoch blieb Norduganda seither von gr√∂√üeren √úberf√§llen verschont; die LRA √ľbt weiterhin Gewalttaten im Nordosten des Kongo aus und hat sich m√∂glicherweise auch nach Darfur verlagert.

Am 18. Februar 2011 fanden in Uganda erneut Präsidentschaftswahlen statt. Diese gewann, nach bereits 25-jähriger Regierungszeit, Amtsinhaber Yoweri Museveni mit 68,4 % der Stimmen. Sein stärkster Konkurrent, Kizza Besigye erhielt lediglich 26,0 % der Stimmen. Die Wahlen verliefen weitestgehend friedlich, im April 2011 kam es allerdings zu Unruhen.

Bei der Wahl im Februar 2016 wurde Staatspr√§sident Museveni mit 60,6¬†% in seinem Amt best√§tigt. Konkurrent Kizza Besigye ging mit 35,6¬†% der Stimmen zum vierten Mal als Verlierer hervor. Bei den gleichzeitig stattfindenden Parlamentswahlen erreichte die Regierungspartei NRM (National Resistance Movement) im Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Wahlbeobachter kritisierten fehlende Unabh√§ngigkeit der Wahlkommission, ausdr√ľckliche Gewalt der Sicherheitskr√§fte gegen Opposition, Medien und √Ėffentlichkeit, Verletzung der Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit sowie finanzielle √úbermacht des Pr√§sidenten und seiner Partei. Das Oberste Gericht r√§umte Unregelm√§√üigkeiten ein. Es wurde eine Kommission zur Umsetzung der vom Gericht geforderten Wahlrechtsreformen gebildet.

Die vom Pr√§sidenten ernannte Regierung besteht aus 81 Ministern und Staatsministern. Die Democratic Party (DP) und der Uganda People‚Äôs Congress (UPC) stellen je eine Ministerin. Die Bez√ľge der Parlamentarier lagen bisher bereits bei mehr als hundertmal so viel wie der Durchschnittsverdienst im Land. 2019 legten die Parlamentarier zus√§tzlich eine Erh√∂hung ihrer Di√§ten um knapp 40¬†% fest, dies bedeutet Zusatzkosten von circa 15,2 Millionen Euro f√ľr den Steuerzahler. Jeder der insgesamt 459 Abgeordneten verdient zwischen 3500 und 7000 Euro im Monat.

Politik

Politisches System

Staatsoberhaupt ist seit 1986 Pr√§sident Yoweri Museveni. Bei den Pr√§sidentschaftswahlen am 14. Januar 2021 setzte sich Museveni mit 59¬†% gegen seinen st√§rksten Kontrahenten Bobi Wine durch, der 35¬†% erhielt. Die Opposition spricht von Wahlbetrug. Medien berichteten von einem der ‚Äěgewaltt√§tigsten Wahlk√§mpfe √ľberhaupt‚Äú in dem Land. Zahlreiche Kandidaten wurden unter dem Vorwand, gegen Corona-Regeln zu versto√üen, festgenommen, das Internet wurde am Wahltag abgeschaltet, Journalisten angegriffen, Regierungskritiker eingesch√ľchtert. Internationale Wahlbeobachter wurden nicht zugelassen.

Museveni tritt damit nach 35 Jahren im Amt eine weitere f√ľnfj√§hrige Amtszeit an, wenngleich er selbst in der Vergangenheit Langzeitherrscher kritisierte. Eine Beschr√§nkung der Amtszeiten wurde per Verfassungs√§nderung aufgehoben, ebenso wie die Altersh√∂chstgrenze f√ľr Pr√§sidenten.

Der Präsident ist laut Verfassung gleichzeitig Staatsoberhaupt und Regierungschef, ernennt jedoch einen Premierminister (Secretary to the Cabinet), der an die Weisungen des Präsidenten gebunden ist. Dies ist seit September 2014 Ruhakana Rugunda, der den ab 2011 amtierenden Amama Mbabazi ablöste. Die ugandische Regierung bedient sich autoritärer und demokratischer Elemente.

Die Legislative liegt beim ugandischen Parlament (Wabunge). Dieses wird stets dominiert von Musevenis Regierungspartei, die National Resistance Movement Organization (NRM-O), kurz ‚ÄěMovement‚Äú. Daneben hat de facto auch das Milit√§r eine tragende Rolle.

90¬†% der ugandischen Bev√∂lkerung stimmten im Jahr 2000 in einem Referendum f√ľr eine Beibehaltung des Einparteiensystems. In einem erneuten Referendum am 28. Juli 2005 stimmte jedoch eine deutliche Mehrheit der W√§hler (92,5¬†%) f√ľr eine von Museveni vorgeschlagene ‚Äě√Ėffnung des politischen Raumes‚Äú. Dies war ein erster Schritt auf dem Weg zu einem demokratischen Mehrparteiensystem. Das Movement war bis zur Verfassungs√§nderung im Jahr 2006 der Meinung, dass es in Uganda keine Grundlage f√ľr ein Mehrparteiensystem gibt und dass die bestehenden Altparteien Ursache f√ľr Ugandas Probleme sind. Zwar wurden sie nicht verboten, doch die meisten Aktivit√§ten, die eine Partei ausmachen, blieben ihnen versagt.

Relevante Oppositionsparteien sind:

  • Forum for Democratic Change, FDC (Pr√§sidentschaftskandidat 2001 / 2006 / 2011 / 2016: Kizza Besigye; 2021: Patrick Oboi Amuriat)
  • Democratic Party, DP (Vorsitz bis 2010: Paul Kawanga Ssemogerere, ab 2010: Norbert Mao)
  • Uganda People‚Äôs Congress, UPC (Vorsitz bis 2010: Miria Obote; 2010‚Äď15: Olara A. Otunnu, seit 2015: Jimmy Akena)
  • National Unity Platform, NUP (Pr√§sidentschaftskandidat 2021: Bobby Wine)

Innenpolitik

Tutsi, Hutu, Lendu, Hema (Hima) und andere ethnische Gruppen, assoziierte Rebellen, bewaffnete Banden und verschiedene Regierungsstreitkr√§fte operieren in der Region der Gro√üen Seen zwischen Uganda, Kongo, Ruanda und Burundi, um Kontrolle √ľber bev√∂lkerungsreiche Gebiete und wirtschaftliche Ressourcen zu erlangen. Eine Gefahr dabei ist, dass einzelne Ethnien dominieren, was wiederum zur Rebellion der Benachteiligten f√ľhrt. An dieser Auseinandersetzung ist Ugandas Regierung auch mit Geld, Milit√§rhilfe, Ausbildern und teilweise auch offenen Milit√§reins√§tzen beteiligt. Diese finden derzeit vor allem in der Demokratischen Republik Kongo, aber auch im S√ľdsudan statt.

Justiz

  • Oberster Richter: Benjamin Joses Odoki (seit 30. Januar 2001)
  • Generalstaatsanwalt: Kiddu Makubya

Außenpolitik

Uganda verfolgt eine pragmatische Au√üenpolitik, deren Priorit√§ten die regionale Integration, die Steigerung des Wohlstandes und die Erhaltung der nationalen Sicherheit im Einklang mit den Positionen der Afrikanischen Union sind. Uganda ist Teil der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), deren Ziel eine umfangreiche politische und wirtschaftliche Union zwischen den Staaten Ostafrikas ist. Ein gemeinsamer Markt existiert seit 2010 und die Einf√ľhrung einer gemeinsamen W√§hrung ist geplant. Das Land ist au√üerdem Mitglied der Afrikanischen Union. Neben einem Ausbau der regionalen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen setzt Uganda auf die Unterst√ľtzung der westlichen Industriestaaten und internationale Institutionen wie das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, Europ√§ische Union, African Development Bank die Weltbank und den IWF, um seine Entwicklung voranzutreiben. Die Volksrepublik China nimmt eine zunehmend wichtige Rolle ein und engagiert sich mit Gro√üprojekten (beispielsweise im Stra√üenbau), f√ľr die China wiederholt die Gesamtfinanzierung √ľbernahm.

Als Binnenstaat ist Uganda auf gute Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten angewiesen. Die Beziehungen zu Ruanda, Tansania und Kenia funktionieren optimal. Ein gro√üer Teil von Ugandas Au√üenhandel wird √ľber H√§fen in Kenia und Tansania abgewickelt. Konflikte gab es mit der DR Kongo seit der Pr√§senz ugandischer Truppen im Ostkongo in den Jahren 1997 bis 2003. Uganda ist von der Instabilit√§t im Kongo direkt betroffen, u.¬†a. durch das Eindringen bewaffneter Milizen auf sein Staatsgebiet und durch Fl√ľchtlingsstr√∂me aus dem Nachbarland. Eine zwischenstaatliche Vereinbarung von 2007 in Arusha verbesserte das Verh√§ltnis beider Staaten.

Menschenrechte

Die jetzige Regierung stellt sich zwar als positiv gesinnt gegen√ľber Menschenrechten dar und hat tats√§chlich alle wichtigen internationalen Vertr√§ge und Konventionen unterzeichnet und ratifiziert. Es bestehen jedoch erhebliche Defizite, wie etwa beim Umgang mit politischen Parteien und Regimegegnern. Nach Ansicht des DW-Redakteurs Iddi Ssessanga hat Museveni "daf√ľr gek√§mpft, Uganda von der Diktatur zu befreien, nur um das Land in eine Diktatur zu verwandeln, um die ihn fr√ľhere Herrscher glatt beneiden w√ľrden". Mediales Interesse erweckt auch die Rekrutierung von Kindersoldaten. Allein Joseph Kony, Anf√ľhrer der Lord‚Äôs Resistance Army, war vor seinem Verlassen des Landes verantwortlich f√ľr die Entf√ľhrung und Versklavung von mindestens 25.000 Kindern und Jugendlichen.

In Uganda werden homosexuelle Menschen politisch und gesetzlich verfolgt. Homosexualit√§t kann mit bis zu 14 Jahren Haftstrafe geahndet werden und gleichgeschlechtliche Ehen sind per Gesetz ausdr√ľcklich verboten. Seit 2009 wird die Einf√ľhrung der Todesstrafe f√ľr Homosexuelle diskutiert, 2011 ein entsprechender Antrag ins Parlament eingebracht. Aufgrund internationaler Proteste wurde die Entscheidung dar√ľber zweimal vertagt. Im Februar 2012 wurde der Entwurf, diesmal ohne die geplante Einf√ľhrung der Todesstrafe, wieder im Parlament eingebracht und im Februar 2014 von Yoweri Museveni unterzeichnet, nach dem Homosexuellen Haftstrafen von 14 Jahren bis lebensl√§nglich drohen. Im August 2014 wurde der Versch√§rfungsparagraph des Gesetzes, nicht aber das Gesetz selbst, vom Ugandischen Verfassungsgericht aus reinen Formgr√ľnden ohne Bezugnahme auf die menschenrechtliche Situation gekippt.

In der Bevölkerung herrscht vielfach eine homophobe Stimmung. Angefeuert wird diese insbesondere von christlichen Predigern, die von klerikalen Verbänden aus den Vereinigten Staaten finanziert werden, sowie von muslimischen Predigern. Wie auch in Russland wird zur Durchsetzung der religiös gefärbten Propaganda dabei meist Homosexualität mit Pädophilie gleichgesetzt. Besonderes Interesse in westlichen Ländern erweckte das Thema, als ugandische Medien 2010 offen zur Tötung homosexueller Männer aufriefen und dabei Listen von tatsächlich oder angeblich schwulen Männern mit Namen, Fotos und Adressen veröffentlichten. Bei der Ermordung des Schwulen-Aktivisten David Kato kurze Zeit später zeigte die ugandische Polizei Desinteresse und viele Fragen blieben offen.

Im April 2011 wurden durch Polizeieins√§tze bei Demonstrationen (‚Äěwalk-to-work‚Äú Proteste gegen hohe Nahrungsmittel- und Kraftstoffpreise) acht Menschen get√∂tet und mehr als 250 weitere verwundet. Der Oppositionsf√ľhrer Kizza Besigye wurde verhaftet und musste anschlie√üend mehrere Tage in einem Krankenhaus behandelt werden.

Aufgrund von Korruption in der ugandischen Regierung und der Versch√§rfung der gesetzlichen Strafgesetze gegen homosexuelle Menschen mit lebenslangen Haftstrafen setzten 2013 und 2014 eine Reihe westlicher Staaten unter anderem Norwegen, Schweden, D√§nemark, Irland, die Niederlande, das Vereinigte K√∂nigreich und die Vereinigten Staaten die Entwicklungshilfe f√ľr Uganda aus.

Militär

Yoweri Kaguta Museveni eroberte im Januar 1986 mit seiner National Resistance Army (NRA) die Hauptstadt Kampala. 1995 wurde die NRA in Uganda People's Defence Force umbenannt.

Die UPDF hatte im Jahr 2020 ungef√§hr 45.000 Soldaten und 10.000 Reservisten. Uganda gab 2020 knapp 2,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung oder 953 Millionen US-Dollar f√ľr seine Streitkr√§fte aus. Die UPDF gliedert sich in

  • die Land Forces
  • die Air Force
  • das Special Operations Command
  • die Reserve forces

Das Hauptquartier ist in Kampala. Der Chief of defence forces ist seit Januar 2021 General Wilson Mbadi. Die UPDF beteiligt sich aktuell mit mehr als 5800 Soldaten an der African Union Mission in Somalia (AMISOM).

Verwaltungsgliederung

Uganda besteht aus den 4 Regionen Central, Eastern, Western und Northern. Darunter ist das Land in 134 Distrikte und die Hauptstadt Kampala gegliedert

2016 lebten 16,4¬†% der Bev√∂lkerung in St√§dten oder st√§dtischen R√§umen. Viele St√§dte in Uganda wachsen rasant an. Die sieben gr√∂√üten St√§dte mit √ľber 200.000 Einwohnern sind (Stand Projektion 2020):

  1. Kampala: 1.680.000 Einwohner
  2. Nansana: 533.000 Einwohner
  3. Kira Town: 463.000 Einwohner
  4. Makindye Ssabagabo: 413.000 Einwohner
  5. Kyengera: 285.000 Einwohner
  6. Mbarara: 221.000 Einwohner
  7. Kasangati: 208.000 Einwohner

Wirtschaft

Lage und Entwicklung

Die Wirtschaft im S√ľden und in der Mitte des Landes prosperiert. Hauptausfuhrgut ist ‚Äď wie zur britischen Protektoratszeit ‚Äď Kaffee mit 20‚Äď30¬†% der Exporterl√∂se. Auch Tee (5¬†%), Fisch (7,5¬†%) aus dem Viktoriasee und Tabak (4¬†%) werden exportiert. Der Anteil des Bananenanbaus an der Weltproduktion liegt bei 11¬†% (1998). Die Kakaoernte erreichte in der Saison 2004/2005 lediglich eine Gr√∂√üenordnung von 500 Tonnen, die Saison 2007/2008 schloss dagegen bereits mit 13.000 Tonnen. Uganda geh√∂rt zu den Goldexportl√§ndern und lieferte im Jahr 2007 rund 2,7 Tonnen. In den Folgejahren ging der Export auf weniger als 1 Tonne zur√ľck (0,9 t im Jahr 2010).

Alle Exporte zusammen hatten im Jahr 2006 einen Gesamtwert von 961,7 Millionen US-Dollar gegen√ľber Importen von 1,945 Milliarden US-Dollar. √Ėlfunde am Albertsee deuten auf wachsende Exporteinnahmen hin, setzen aber einen √Ėlpreis von 80 Dollar pro Barrel voraus, um rentabel erschlossen werden zu k√∂nnen. Nachdem die Wirren der Zeit Amins und Obotes beendet waren und Uganda sich unter Museveni stabilisierte, setzte ein best√§ndiges Wirtschaftswachstum mit Wachstumsraten von etwa 5‚Äď6¬†% j√§hrlich ein. Dennoch z√§hlt Uganda weiterhin zu den √§rmsten L√§ndern der Welt: noch 2003 belief sich der Anteil der Bev√∂lkerung mit einem Einkommen von weniger als einem US-Dollar pro Tag auf 82¬†%. 2005 gab es im ganzen Land lediglich 100 Geldautomaten, was zur Folge hatte, dass sich Prepaid-Karten f√ľrs Handy oder auch Gespr√§chsminuten zu einer Art Parallelw√§hrung entwickeln konnten.

Uganda ist wie die meisten Staaten der Welt vom Klimawandel betroffen. Experten gehen davon aus, dass durch die neue Klimasituation bspw. in wenigen Jahren kein Kaffeeanbau in Uganda mehr möglich sein wird.

Kenndaten

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) f√ľr 2017 wird auf 26,4 Milliarden US-Dollar gesch√§tzt. In Kaufkraftparit√§t betr√§gt das BIP 91,5 Milliarden US-Dollar oder 2400 US-Dollar je Einwohner. Das reale Wachstum betrug 4,4¬†%. Die Landwirtschaft, in der etwa 71¬†% der Einwohner besch√§ftigt sind, erwirtschaftet 25,8¬†% der gesamten Wirtschaftskraft. Der niedrige Leistungsanteil der Agrarwirtschaft ist darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass viele Bauern noch f√ľr den Eigenbedarf produzieren. Die Industrie hat einen BIP-Anteil von 23,2¬†% (7¬†% der Besch√§ftigten) und der Dienstleistungssektor von 51¬†% (22¬†% der Besch√§ftigten). Die Inflationsrate betr√§gt 5,8¬†% (2017). Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2014 bei 9,4¬†%, allerdings sind viele Besch√§ftigungsverh√§ltnisse informeller Natur und Unterbesch√§ftigung ist weit verbreitet. Die Gesamtzahl der Besch√§ftigten wird f√ľr 2017 auf 15,8 Millionen gesch√§tzt; davon sind 47,9¬†% Frauen. √ü Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsf√§higkeit eines Landes misst, belegt Uganda Platz 114 von 137 L√§ndern (Stand 2017‚Äď18). Im Index f√ľr wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 91 von 180 L√§ndern.

Quelle: IWF

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 5,410 Mrd. US-Dollar. Dem standen Einnahmen von 3,748 Mrd. US-Dollar gegen√ľber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in H√∂he von 6,3¬†% des BIP. Die gesamte Staatsverschuldung betrug 2016 36,8¬†% des BIP.

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in Prozent des BIP) folgender Bereiche:

  • Gesundheit: 7,0¬†%
  • Bildung: 5,2¬†% (2004)
  • Milit√§r: 2,2¬†%

Kultur

Bildung

Die Universitäten des Landes sind:

  • African Bible University
  • Bugema Seventh Day Adventist University
  • Kampala University
  • Makerere-Universit√§t
  • Mbale Islamic University
  • Mbarara University of Science and Technology
  • Mountains of the Moon University (Fort Portal)
  • Namasagali University
  • Ndejje Christian University
  • Nkozi University
  • Nkumba University
  • Uganda Christian University
  • Uganda Martyrs University

Medien

Die Medien in Uganda k√∂nnen kritisch √ľber die Regierung berichten, obwohl die Regierung bei Berichten √ľber sensible Themen wie dem Rebellenkrieg im Norden und der Verwicklung des Landes in den B√ľrgerkrieg im Kongo in der Vergangenheit wie auch beim Thema Kindersoldaten mitunter scharf reagierte. Seit dem Machtantritt von Pr√§sident Museveni wurde die Medienlandschaft liberalisiert. Es sind √ľber 100 Radiosender registriert. Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2017, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegte Uganda Platz 112 von 180 L√§ndern.

Zeitungen

  • New Vision (Tageszeitung)
  • The Monitor (Tageszeitung)
  • The Weekly Observer (Wochenzeitung)

Internet

2016 nutzten 19,0 % der Bevölkerung das Internet.

Musik

Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich vor allem in der Hauptstadt Kampala eine rege Hip-Hop-Szene etabliert. Diese setzt sich seit Mitte der 2000er Jahre verst√§rkt mit Projekten f√ľr soziale Belange ein. Durch den Dokumentarfilm Bouncing Cats oder den deutsch-ugandische Spenden-Track Blue Uganda erhielten einige der Projekte auch in Deutschland Medienpr√§senz. Einer der bekanntesten Musiker des Landes ist Bobi Wine, der Ragga, Dancehall und Afrobeat mischt, und mittlerweile als Politiker f√ľr Schlagzeilen sorgt.

Feiertage

Der Nationalfeiertag wird am 9. Oktober gefeiert. Weitere Feiertage des Landes sind:

  • 1. Januar: Neujahr
  • 26. Januar: Befreiungstag
  • 8. M√§rz: Frauentag
  • Ostern: (Karfreitag und Ostermontag)
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • Pfingsten
  • 3. Juni: M√§rtyrertag
  • 9. Juni: Tag der Nationalhelden
  • 9. Oktober: Unabh√§ngigkeitstag
  • 25./26. Dezember: Weihnachten
  • Id ul-adha
  • Id al-fitr

Literatur

  • Klaus Schlichte: Was kommt nach dem Staatszerfall? Gewaltordnungen in Uganda. In: Afrika-Spektrum. Nr.¬†1. Hamburg 2005, S.¬†83‚Äď113.¬†
  • Anouk Batard: Reich und heilig in Uganda. Evangelikale Kirchen missionieren in die eigene Tasche. In: Le Monde diplomatique. Nr.¬†8476. Berlin 11.¬†Januar 2008, S.¬†16¬†f.¬†
  • Joachim Buwembo: How to be a Ugandan. 2. Auflage. Fountain Publishers, Kampala 2008, ISBN 978-9970-02-379-0.¬†
  • Richard Nzita, Mbaga Niwampa: Peoples And Cultures of Uganda. 3. Auflage. Fountain Publishers, Kampala 1998, ISBN 9970-02-031-5 (Erstausgabe: 1993).¬†

Weblinks

  • Linkkatalog zum Thema Uganda bei curlie.org (ehemals DMOZ)

Allgemein

  • Uganda Atlas 2009 aktuelle Daten und Karten zu Uganda auf 220 Seiten (PDF; 44¬†MB; englisch)
  • L√§nder- und Reiseinformationen des Ausw√§rtigen Amtes zu Uganda
  • Datenbank inhaltlich erschlossener Literatur zur gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Situation in Uganda
  • Land- und Reiseinformationen des Generalkonsulates der Republik Uganda in √Ėsterreich
  • Land- und Reiseinformationen des Honorarkonsulates der Republik Uganda in M√ľnchen
  • Visit Uganda ‚Äď Website des Uganda Tourist Board (englisch)

Nachrichten

  • New Vision ‚Äď Tageszeitung (englisch)
  • Daily Monitor ‚Äď Tageszeitung (englisch)

Einzelnachweise


 

Region Regionen (77)

Bezeichnung der Regionen: Distrikt
Abk Name Lat N Lat S Lng W Lng E B O
Abim 3.141 2.456 33.525 34.02  
Adjumani 3.586 2.869 31.402 32.054  
Amolatar 1.845 1.463 32.303 32.989  
Amuria 2.413 1.708 33.365 33.907  
Apac 2.516 1.648 32.102 32.947  
Arua 3.256 2.548 30.743 31.525  
Aswa 3.266 2.441 32.194 32.732  
Budaka 1.226 0.927 33.844 34.13  
Bugiri 0.733 -1.002 33.609 33.96  
Bukwo 1.419 1.093 34.546 34.81  
Bulambuli 1.563 1.086 34.157 34.524  
Buliisa 2.308 1.669 31.095 31.768  
Bundibugyo 1.336 0.412 29.919 30.554  
Bushenyi -0.075 -0.76 29.65 30.504  
Busia 0.577 0.199 33.877 34.131  
Butaleja 1.034 0.685 33.743 34.116  
Dokolo 2.111 1.7 32.864 33.291  
Gulu 3.559 2.155 31.309 32.386  
Hoima 1.867 1.082 30.55 31.514  
Ibanda 0.16 -0.29 30.25 30.689  
Iganga 1.079 0.442 33.219 33.669  
Isingiro -0.605 -1.073 30.461 31.28  
Jie 3.353 2.617 33.55 34.386  
Jinja 0.685 0.303 33.049 33.566  
Kaabong 4.22 3.076 33.528 34.545  
Kabale -1.014 -1.475 29.727 30.29  
Kabarole 1.074 0.191 29.998 30.548  
Kaberamaido 2.039 1.407 32.943 33.457  
Kalangala -0.127 -1.002 31.92 32.847  
Kaliro 1.288 0.861 33.339 33.633  
Kampala 0.504 0.215 32.524 32.686  
Kamuli 1.475 0.652 32.811 33.443  
Kamwenge 0.568 -0.173 30.198 30.864  
Kanungu -0.432 -1.076 29.551 29.9  
Kapchorwa 1.592 1.089 34.309 34.742  
Kasese 0.467 -0.201 29.67 30.299  
Katakwi 2.304 1.623 33.805 34.212  
Kayunga 1.475 0.503 32.688 33.099  
Kibale 1.22 0.622 30.527 31.521  
Kiboga 1.361 0.596 31.291 32.195  
Kisoro -0.99 -1.39 29.548 29.825  
Kitgum 3.886 3.065 32.174 33.743  
Koboko 3.757 3.313 30.839 31.106  
Kumi 1.668 1.163 33.559 34.268  
Kyenjojo 0.93 0.202 30.397 31.254  
Lira 2.638 2.019 32.775 33.657  
Luweero 1.147 0.543 32.33 32.793  
Manafwa 1.106 0.747 34.164 34.507  
Maracha 3.386 3.019 30.763 31.424  
Masaka 0.075 -0.774 31.155 32.068  
Masindi 2.367 1.324 31.363 32.365  
Mayuge 0.464 -1.002 33.387 33.697  
Mbale 1.178 0.828 34.069 34.357  
Mbarara -0.227 -0.829 30.259 30.81  
Mbarara 0.216 -0.695 30.593 31.148  
Mityana 0.695 0.221 31.821 32.268  
Moroto 3.097 1.627 33.638 34.923  
Moyo 3.817 3.145 31.423 32.022  
Mpigi 0.401 -0.158 31.289 32.424  
Mubende 0.861 0.169 31.009 31.969  
Mukono 0.845 -1.002 32.493 33.426  
Nakapiripirit 2.254 1.372 34.23 35.006  
Nakaseke 1.476 0.539 31.822 32.49  
Nakasongola 1.678 0.951 31.96 32.793  
Namutumba 1.088 0.679 33.532 33.837  
Nebbi 2.786 2.151 30.707 31.529  
Ntungamo -0.716 -1.194 30.038 30.59  
Oyam 2.622 2.073 32.237 32.823  
Pader 3.299 2.524 32.474 33.604  
Pallisa 1.34 0.936 33.405 33.971  
Rakai -0.027 -1.002 31.064 31.986  
Rukungiri -0.316 -1.05 29.629 30.078  
Sembabule 0.231 -0.345 31.001 31.592  
Soroti 2.021 1.309 33.104 33.811  
Tororo 0.902 0.561 33.865 34.296  
Wakiso 0.574 -0.163 32.183 32.671  
Yumbe 3.793 3.219 31.054 31.545  
 

Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

 

Touren in diesem Staat Touren in diesem Staat

 

Bücher und Karten Bücher und Karten

Flagge: Uganda

Name englisch: Uganda
Hauptstadt: Kampala
Kfz: EAU
ISO: UG
ISO3: UGA
Fläche: 236040 km²
Tld: .ug
Wärung Einheit: UGX
Währung: Shilling
Vorwahl: 256

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 4.2230008
südlichster Punkt: -1.4815419
westlichster Punkt: 29.5734335
östlichster Punkt: 35.0330493


 
Uganda: Große Karte mit den Grenzen und allen POIs
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