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Gebirge Karte: Riesengebirge

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Riesengebirge

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:

Das Riesengebirge (tschechisch KrkonoŇ°e, polnisch Karkonosze, gebirgsschlesisch Riesageberge oder Riesegeberche) ist das h√∂chste Gebirge Tschechiens und Schlesiens. Zentrale Bereiche des Gebirges liegen im 56¬†km¬≤ gro√üen Karkonoski Park Narodowy (Nationalpark Riesengebirge).

Geographische Lage

Das Riesengebirge erstreckt sich an der Grenze zwischen der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien und Tschechien und erreicht auf der Schneekoppe (tschech. SnńõŇĺka, poln. ŇönieŇľka) eine H√∂he von 1602¬†m. Das Gebirge hat subalpinen Charakter mit eiszeitlichen Gletscherkaren, Bergseen und den steilen felsigen Flanken der Berge. Nahe am Kamm, etwa 7,5¬†km nordwestlich des Zentrums von ҆pindlerŇĮv Ml√Ĺn (Spindlerm√ľhle), befindet sich in fast 1400¬†m H√∂he die Quelle der Elbe.

Als h√∂chster Teil der Sudeten ist das Riesengebirge das h√∂chste Gebiet der Mittelgebirgsschwelle. Es √ľberragt den Schwarzwald um mehr als 100¬†m und war damit bis 1945 das h√∂chste deutsche Mittelgebirge. Seit 1959 (Polen) bzw. 1963 (Tschechoslowakei sp√§ter Tschechien) steht das Riesengebirge als Nationalpark unter Naturschutz. Gro√üe Teile des Riesengebirges stehen zus√§tzlich als Biosph√§renreservat unter dem Schutz der UNESCO. Allgemein bekannt sind die Sagen und M√§rchen um den Berggeist R√ľbezahl (tschech. KrakonoŇ°, poln. Liczyrzepa bzw. Duch G√≥r = Berggeist), der im Riesengebirge seine Heimat hat.

Name

Die Bezeichnung Riesengebirge wurde bereits Anfang des 18. Jahrhunderts verbreitet. In √§lteren Urkunden wird das Gebiet meist als Gebirge; Schneegebirge oder B√∂hmisches Gebirge bezeichnet. Dennoch gibt es schon fr√ľhere urkundliche Erw√§hnungen. Auf der Karte Schlesiens (1571) von Martin Hellweg wird der h√∂chste Berg, die Schneekoppe, als Riesenberg bezeichnet. Ebenso in der Trautenauer Chronik (1549) von Simon H√ľttel (‚Ķ¬†bin ich Symon Hyttel mit eilf nachbarn von Trautenauw auf den Hrisberg zu √∂berst hinauf spaziert). In der Chronik folgen dann auch Bezeichnungen f√ľr das die Schneekoppe umgebende Gebirge (Hrisengepirge, Hrisengebirge, Risengepirge), wobei die Herkunft des Begriffs von der Schneekoppe deutlich wird bei der Bezeichnung Hrisenpergisches Gebirge. Laut Ernst von Seydlitz stammt der Name von Riesen, das sind rutschbahnartige h√∂lzerne Rinnen zum Abtransport geschlagener Baumst√§mme aus steilen Gebirgst√§lern.

Der polnische Name des Gebirges lautete bis ins 20. Jahrhundert meist G√≥ry Olbrzymie (Riesengebirge), seltener auch G√≥ry ŇönieŇľne (Schneegebirge). Die heute g√§ngige und auch offizielle Bezeichnung Karkonosze war gleichfalls in Gebrauch und ist eine fr√ľhe √úbernahme aus dem Tschechischen, wobei der tschechische Name vermutlich auf die bei Ptolem√§us bezeugte, wahrscheinlich keltische Form Korkontoi (őöőŅŌĀőļŌĆőĹŌĄőŅőĻ) zur√ľckgeht oder aber altslawischen Ursprungs ist. Das tschechische KrkonoŇ°e und das davon abgeleitete polnische Karkonosze geht nach Ptolem√§us auf den Stamm der Corconti oder Korkontoi zur√ľck, der in Asciburgius, also im Gebiet der Riesengebirges, gelebt haben soll.

Wincenty Pol nannte die Berge 1847 ‚ÄěG√≥ry Olbrzymie‚Äú, Kornel Ujejski verwendete im selben Jahr die Bezeichnung ‚ÄěKarkonosze‚Äú.

Geologie

Das Riesengebirge zeichnet sich durch eine komplexe geologische Struktur aus. Hier finden sich zahlreiche Gesteine (z. B. Granite, Glimmerschiefer und Gneise) und Mineralien wie z. B. Bergkristall. Reste aus der Eiszeit sind die Gletscherseen im nördlichen Teil des Gebirges.

Der Granit stellt die Hauptmasse der Gesteine im Riesengebirge dar. Das Vorkommen in ellipsoider Form, ein typischer Pluton, erreicht in seiner West-Ost-Richtung eine L√§nge von 66¬†km und misst an seiner breitesten Stelle 20¬†km. Im Kern des Vorkommens liegt der Zentralgranit, der von √§lteren Gneisen und Glimmerschichten ummantelt wird. In diese Schichten ist Granit aus der sp√§tkarbonischen Zeit eingedrungen. Der sogenannte Riesengebirgsgranit besteht aus r√∂tlichblauem oder fleischrotem bis wei√üblauem Orthoklas, gelbbraunem Oligoklas, Quarz und Biotit. Des Weiteren kommen Plagioklas, Muskovit, Pyrit, Apatit und Zirkon vor. Der Granit hat ein porphyrisches oder gleich- bzw. feink√∂rniges Gef√ľge. Der gleichk√∂rnige Granit findet sich vor allem auf dem Gebirgskamm, insbesondere um Janowice Wielkie (Jannowitz) und n√∂rdlich der sogenannten ‚ÄěFriesensteine‚Äú. Er wird auch Berggranit genannt.

Der Granit mit porphyrischem Gef√ľge, in dessen feink√∂rniger Grundmasse sich einzelne gro√üe Minerale als sogenannte Einsprenglinge befinden, wird am Ostrand des Riesengebirges und s√ľdlich von Jelenia G√≥ra (Hirschberg) gefunden.

Im Riesengebirgsgranit sind Magmamassen in der S√ľdwest-Nordost-Richtung des Massivs eingedrungen, die Ganggesteine gebildet haben. Die¬†Vorkommen sind bis zu 30¬†Meter breit und zum Teil kilometerlang. Es handelt sich um Aplite (feink√∂rnige Granite) und Pegmatite (gro√ük√∂rnige Granite), porphyrische Granite und Lamprophyre. Es finden sich des Weiteren Malchit und Kersantit. Basalte treten n√∂rdlich von Jelenia G√≥ra und Orle (Karlsthal) massenhaft an die Oberfl√§che.

Der rote porphyrische Riesengebirgsgranit wurde um Jannowitz, Karpniki (Fischbach) und StruŇľnica (Neudorf) abgebaut. Dieser Granit zeigt ein deutliches Richtungsgef√ľge durch die Paralleleinlagerung der Feldsp√§te, hat h√§ufig Haarrisse. Er fand vor allem als Baustein Verwendung.

Ausf√ľhrliche Untersuchungen der Granite des Riesengebirges stammen vor allem von den Geologen Ludwig Milch (1867‚Äď1928) und Hans Cloos (1886‚Äď1951); letzterer pr√§gte den Begriff der ‚ÄěGranittektonik‚Äú.

Geografie

Schlesischer Kamm

Der Hauptkamm des Riesengebirges verl√§uft gro√üenteils in west-√∂stlicher Richtung und bildet die Grenze zwischen Polen und Tschechien. Die auch ‚ÄěPreu√üischer‚Äú oder ‚ÄěSchlesischer Kamm‚Äú genannte Gipfelkette wird in der Mitte durch die Einsattelung der M√§delwiese (1178 m) in eine westliche und √∂stliche H√§lfte geteilt. Auf dem √∂stlichen Schlesischen Kamm liegt die 1602¬†m hohe Schneekoppe (poln. ŇönieŇľka, tschech. SnńõŇĺka), der h√∂chste Berg des Riesengebirges sowie ganz Tschechiens. Die h√∂chste Erhebung des westlichen Schlesischen Kamms ist mit 1509 m das Hohe Rad.

Auf der Hangleiste am Nordhang des Veilchensteins in einer H√∂he von 1000 bis 1050 Metern erstreckt sich die Felsformation Br√§uerhansens Steine (polnisch Bor√≥wczane SkaŇāy).

Böhmischer Kamm

In Tschechien verl√§uft s√ľdlich parallel zum Hauptkamm der nur etwa 100¬†m niedrigere B√∂hmische Kamm (auch Innerer Kamm genannt). Er wird bei ҆pindlerŇĮv Ml√Ĺn von der Elbe durchbrochen und kann daher ebenfalls in einen westlichen und √∂stlichen Teil unterschieden werden. Der B√∂hmische Kamm besitzt im Westen mit dem 1435¬†m hohen Kotel (Kesselkoppe) und im Osten mit dem 1555¬†m hohen Luńćn√≠ hora (Hochwiesenberg) die jeweils h√∂chsten Erhebungen.

Grenzen und Ausläufer

An den B√∂hmischen Kamm schlie√üen sich nach S√ľden hin mehrere Nebenk√§mme (tschech. KrkonoŇ°sk√© rozsochy) an. Auf der schlesischen Nordseite in Polen f√§llt das Gebirge steil zum Hirschberger Tal hin ab, w√§hrend es sich auf der b√∂hmischen S√ľdseite in Tschechien zum B√∂hmischen Becken hin senkt. Das Gebirgsvorland weist jeweils Meeresh√∂hen von 300 Metern oder dar√ľber auf. Im Nordosten setzt sich das Riesengebirge in Polen im Landeshuter Kamm fort, im S√ľdosten reicht es √ľber den Bergr√ľcken Kolbenkamm bis zum Liebauer Tor und Rehorngebirge. Die westliche Begrenzung verl√§uft entlang des Neuweltpass (886¬†m) bei Jakuszyce (Jakobsthal), dahinter schlie√üt sich an der polnisch-tschechischen Grenze das Isergebirge an. Die Ausdehnung des Riesengebirges betr√§gt 631¬†km¬≤, wovon 454¬†km¬≤ auf tschechischem und 177¬†km¬≤ auf polnischem Gebiet liegen.

Hydrogeologische Aspekte

Hauptkamm und B√∂hmischer Kamm sind durch die T√§ler von Mummel (Mumlava), Elbe (Labe) und Wei√üwasser (B√≠l√© Labe) getrennt. Weitere bedeutende Fl√ľsse auf tschechischer Seite sind Velka √öpa (Gro√üe Aupa) und Mal√° √öpa (Kleine Aupa) sowie die Jizerka (Kleine Iser). Die Mumlava und die Jizerka m√ľnden in die Jizera (Iser), die im angrenzenden Isergebirge entspringt und den S√ľdwesten des Riesengebirges durchflie√üt.

Die Fl√ľsse der tschechischen Seite st√ľrzen oft √ľber steile Kanten von den R√§ndern der H√∂henz√ľge in die von eiszeitlichen Gletschern geformten T√§ler. Die gr√∂√üten Wasserf√§lle auf der S√ľdseite des Gebirges sind Labsk√Ĺ vodop√°d (Elbfall) mit einer Fallh√∂he von 50¬†m, Panńćavsk√Ĺ vodop√°d (Pantschenfall) (140¬†m, h√∂chster Wasserfall Tschechiens), Horn√≠ √öpsk√Ĺ vodop√°d (Oberer Aupafall), Doln√≠ √öpsk√Ĺ vodop√°d (Unterer Aupafall) und Mumlavsk√Ĺ vodop√°d (Mummelfall) (10¬†m). Die bedeutendsten Fl√ľsse auf polnischer Seite sind Zacken (Kamienna), Lomnitz (ŇĀomnica) und Bober (B√≥br). Sie und ihre Zufl√ľsse verlaufen h√§ufig in engen Felsschluchten und bilden aufgrund des starken Gef√§lles ebenfalls imposante Wasserf√§lle, wie z.¬†B. den Wodospad KamieŇĄczyka (Zackelfall) (27¬†m), den Wodospad Szklarki (Kochelfall) (13,5¬†m), den Wodospad na ŇĀomnicy (Lomnitzfall) (10¬†m) oder den Wodospad Podg√≥rnej (Hainfall) (10¬†m).

√úber den Hauptkamm des Riesengebirges verl√§uft die Wasserscheide zwischen Nordsee und Ostsee. Die¬†Fl√ľsse der tschechischen S√ľdseite entw√§ssern √ľber die Elbe in die Nordsee, die Fl√ľsse der polnischen Nordseite √ľber die Oder in die Ostsee.

Geomorphologie

Das Riesengebirge stellt in der geomorphologischen Einteilung Tschechiens eine Haupteinheit (Celek) dar. Diese wird in weitere Untereinheiten (Podcelek) unterteilt; in diesem Fall KrkonoŇ°sk√© hŇôbety (Hauptkamm), KrkonoŇ°sk√© rozsochy (Zweigk√§mme) und Vrchlabsk√° vrchovina (Hohenelber Bergland). Jede Untereinheit kann noch in kleinere Bestandteile zerlegt werden, die dann Okrsek (Bezirk), Podokrsek (Unterbezirk) und als kleinste Einheit ńĆ√°st bzw. Vchrol (Abschnitt¬†/¬†Gipfel) genannt werden.

Wie bei den geografischen Bezeichnungen werden fast ausnahmslos tschechische Namensformen im ehemals zweisprachigen Gebiet verwendet. Die Ursache hierf√ľr liegt zum einen in der Sprachenpolitik des tschechoslowakischen Staates nach 1918 bzw. 1945, die zum Ziel hatte, fr√ľhere deutsche Namen durch tschechische Entsprechungen oder Neusch√∂pfungen zu ersetzen. Auf der anderen Seite wurden tschechische Namen von der deutschsprachigen Bev√∂lkerung in √§hnlicher Weise missachtet.

Nicht selten gingen bei diesem von Ideologie gepr√§gten Vorgehen Unterscheidungsmerkmale verloren. Als Ergebnis sind oftmals unbestimmte und widerspr√ľchliche Bezeichnungen im Gebrauch, die auch in der geomorphologischen Gliederung des Riesengebirges ihren Niederschlag finden.

Auf der schlesischen, heute polnischen Seite des Riesengebirges waren vor 1945 nur deutsche Namen in Gebrauch. Neue polnische Namen wurden politisch festgesetzt.

Die folgenden beiden Tabellen beruhen auf der Einteilung, wie sie von tschechischer Seite vorgenommen wurde. Tschechische Namen werden daher zuerst genannt, es folgen deutsche Bezeichnungen und, wo vorhanden, polnische Begriffe am Ende.

Anmerkungen

Natur

Im Riesengebirge ist die typische Zonierung der Vegetation nach H√∂henstufen eines mitteleurop√§ischen Gebirges vertreten. Die Flusst√§ler und niederen Lagen bilden die submontane Stufe. Die hier urspr√ľnglich vorherrschenden Laub- und Mischw√§lder wurden jedoch gr√∂√ütenteils durch Fichtenmonokulturen ersetzt. Nur in den Flusst√§lern sind noch Reste der Laubw√§lder vorhanden.

Daran schlie√üt die montane Vegetationsstufe an. Deren nat√ľrliche Nadelwaldbest√§nde wurden ebenfalls zum gro√üen Teil durch Fichtenmonokulturen ersetzt. Diese sind durch Luftverschmutzung und Bodenversauerung oft stark gesch√§digt. An vielen Stellen ist der Wald gro√üfl√§chig abgestorben. Der Grund ist die geografische Lage im Schwarzen Dreieck, einer Region um das deutsch-polnisch-tschechische Dreil√§ndereck, in der eine gro√üe Zahl von Elektrizit√§tswerken, die mit Braunkohle betrieben werden, existiert. Zwar wurde deren Schwefeldioxidemission, die hauptverantwortlich f√ľr den sauren Regen ist, sowie die Emission vieler anderer Luftschadstoffe seit Beginn der 1990er-Jahre stark reduziert, trotzdem konnte der Prozess des Waldsterbens, der bereits in den 1970er-Jahren einsetzte und Ende der 1980er-Jahre seinen H√∂hepunkt erreichte, noch nicht vollst√§ndig gestoppt werden.

Oberhalb der Baumgrenze in ca.¬†1250‚Äď1350¬†m H√∂he liegt die subalpine Vegetationsstufe. Sie ist vor allem von Knieholzbest√§nden, subarktischen Hochmooren sowie nat√ľrlichen und sekund√§ren Borstgraswiesen gepr√§gt.

Borstgraswiesenstandorte vor der anthropogenen Besiedlung waren der Gletscherkar und die Urwiese.

Diesem Lebensraum kommt im Riesengebirge eine besondere Bedeutung zu. Es handelt sich hierbei um einen Rest der arktischen Tundra, die während der Eiszeiten in Mitteleuropa vorherrschte. Gleichzeitig bestand jedoch eine Verbindung zum alpinen Grasland der Alpen. Es existieren hier Pflanzenarten nebeneinander, die sonst mehrere tausend Kilometer voneinander getrennt sind, z. B. Moltebeeren. Einige Arten entwickelten sich unter den speziellen Bedingungen des Riesengebirges anders als in den Alpen oder in der Tundra. Sie sind endemisch, das heißt, sie kommen nur hier vor.

Nur auf den h√∂chsten Gipfeln Schneekoppe, Hochwiesenberg (Luńćn√≠ hora), Brunnberg (Studnińćn√≠ hora), Hohes Rad, Kesselkoppe (Kotel) und Reiftr√§ger (Szrenica) findet man die alpine Vegetationsstufe. Hier herrschen Gras- und Flechtengesellschaften vor, deren Lebensraum ausgedehnte, aus Felstr√ľmmern bestehende Schutthalden bilden.

Besonders artenreich sind Gletscherkare wie der Riesengrund (ObŇô√≠ dŇĮl), der Elbgrund (Labsk√Ĺ dŇĮl) und der Wei√üwassergrund (DŇĮl B√≠l√©ho Labe) auf der S√ľdseite und die dramatischen Schneegruben (ŇönieŇľne KotŇāy), der Melzergrund (KocioŇā ŇĀomniczki) sowie die Kessel der Bergseen Gro√üer Teich (Wielki Staw) und Kleiner Teich (MaŇāy Staw) auf der Nordseite des Hauptkamms. Die artenreichsten Stellen nennt man zahr√°dka (‚ÄěG√§rtchen‚Äú). Davon gibt es im Riesengebirge etwa 15, z.¬†B. ńĆertova zahr√°dka (Teufelsg√§rtchen) und KrakonoŇ°ova zahr√°dka (R√ľbezahls G√§rtchen).

Naturschutz

Sowohl auf tschechischer Seite als auch auf polnischer Seite sind gro√üe Teile des Riesengebirges als Nationalpark gesch√ľtzt. Der Wegbereiter f√ľr den Naturschutz im Riesengebirge war Johann Nepomuk von Harrach, der 1904 eine Fl√§che von 60¬†ha im Elbgrund zum Naturschutzgebiet erkl√§ren lie√ü, um die Riesengebirgsflora zu erhalten.

Karkonoski Park Narodowy (KPN)

Der 56¬†km¬≤ gro√üe Karkonoski Park Narodowy (KPN, Nationalpark Riesengebirge) besteht als polnischer Nationalpark bereits seit 1959. Er umfasst vor allem die sensiblen Hoch- und Gipfellagen des Gebirges ab etwa 900‚Äď1000¬†m H√∂he und einige besondere Naturreservate unterhalb dieser Zone.

KrkonoŇ°sk√Ĺ n√°rodn√≠ park (KRNAP)

Anschlie√üend an den polnischen Nationalpark wurde 1963 der KrkonoŇ°sk√Ĺ n√°rodn√≠ park (KRNAP, Nationalpark Riesengebirge) als erster Nationalpark in der Tschechoslowakei eingerichtet. Seine Fl√§che betr√§gt ann√§hernd 370¬†km¬≤. Unter Schutz stehen nicht nur die subalpinen Kammlagen, sondern auch die Bereiche bis an den Fu√ü des Gebirges.

Die strengen Naturschutzbestimmungen des polnischen Nationalparks lassen keine k√ľnstliche Wiederaufforstung der durch das Waldsterben in den 1970er- und 1980er-Jahren betroffenen Bereiche des Gebirges zu. Auf tschechischer Seite hingegen wird Wiederaufforstung betrieben.

Klima

Das Klima des Riesengebirges ist von h√§ufigen Wetterumschw√ľngen gepr√§gt. Die Winter sind kalt und Schneeh√∂hen √ľber drei Meter keine Seltenheit. Weite Teile des Gebirges verbergen sich ca. 5‚Äď6 Monate unter einer Schneedecke. Die h√∂heren Lagen sind oft in dichten Nebel geh√ľllt. Der Gipfel der Schneekoppe ist an durchschnittlich 296¬†Tagen zumindest zeitweise im Nebel bzw. in den Wolken verborgen. Die Durchschnittstemperatur auf der Schneekoppe betr√§gt ca. 0,2¬†¬įC. Die Kammlagen geh√∂ren zu den windexponiertesten Gegenden Europas. Auf der polnischen Seite ist der F√∂hn eine h√§ufige Wettererscheinung. Der j√§hrliche Niederschlag reicht von ca. 700¬†mm am Fu√üe des Gebirges bis zu 1230¬†mm auf der Schneekoppe. Mit bis zu durchschnittlich 1512¬†mm in den Schneegruben werden die h√∂chsten Niederschlagsmengen jedoch in den T√§lern am Fu√üe des Hauptkammes erreicht.

Besiedlung

Das Riesengebirge war bis ins Mittelalter unbesiedelt. Die schlesischen Piasten errichteten zu jener Zeit an den n√∂rdlichen Abh√§ngen des Gebirges Grenzburgen zur Sicherung ihrer Gebiete. Mit der Ansiedlung s√§chsischer, fr√§nkischer und th√ľringischer Kolonisten im Umkreis jener Burgen begann die Urbarmachung des Territoriums. Ausgehend vom Hirschberger Tal ‚Äď 1288 etwa wurde Hirschberg gegr√ľndet ‚Äď wurden nach und nach immer h√∂here Regionen des Gebirges erschlossen.

Die Besiedelung der b√∂hmischen Seite des Riesengebirges hingegen begann weit sp√§ter (Spindlerm√ľhle etwa 1793), durch Kolonisten aus dem Alpenraum. Diese Kolonisten brachten ihre traditionellen, f√ľr den Alpenraum typischen Wirtschaftsformen mit, etwa die alpine Weidewirtschaft. Dadurch entstanden im b√∂hmischen Riesengebirge jene Baudensiedlungen, die bis 1945 die Landschaft pr√§gten.

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann die Vertreibung der deutschen Bev√∂lkerung. Die Bewohner des schlesischen Teils des Gebirges gelangten vorwiegend in den britisch und sowjetisch besetzten Teil Deutschlands, die Bewohner des b√∂hmischen Teils vorwiegend in die amerikanische und ebenfalls in die sowjetische Besatzungszone. Die schlesische Seite wurde daraufhin mit Polen meist aus Zentral- und Ostpolen neubesiedelt, die b√∂hmische Seite mit Tschechen. Hierbei handelte es sich um Neub√ľrger aus dem tschechischen Landesinneren, tschechische Repatrianten, aber auch um Slowaken und Roma, die man kulturell assimilieren wollte. Ebenso gelangten auf beiden Seiten der Grenze griechische B√ľrgerkriegsfl√ľchtlinge in die Region. Insbesondere auf der tschechischen Seite konnte die fr√ľhere Besiedelungsdichte allerdings nie mehr erreicht werden, sodass heute etwa zwei Drittel weniger Einwohner in dem Gebiet leben.

Wirtschaft

Im Mittelalter begann der Bergbau. Zun√§chst waren es Edelsteine, dann kamen Eisenerz und andere Mineralien dazu. F√ľr die Verarbeitung der Erze waren gro√üe Mengen Holz erforderlich, so dass der Rodung des Waldes Einhalt geboten werden musste. Der Drei√üigj√§hrige Krieg beendete die Bl√ľtezeit des Bergbaus. Auf der b√∂hmischen Seite entwickelte sich die Glaskunst, die sich durch eine reiche Farbgestaltung auszeichnet. In der Stadt Harrachov befindet sich heute ein Glasmuseum.

Besonders in der Umgebung von Bergbauden entstanden durch Rodung artenreiche Bergwiesen, welche in alpiner Weidewirtschaft gepflegt wurden. Durch die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei kam diese Art der Bewirtschaftung ab 1945 weitestgehend zum Erliegen, wodurch diese Bergwiesen nach und nach verwilderten. Geblieben ist die touristische Erschließung, die sich seit dem 19. Jahrhundert entwickelt hat, vor allem der Wintersport und Wandertourismus.

Besonderheiten

Typisch f√ľr das Riesengebirge sind die zahlreichen Bergbauden. Urspr√ľnglich handelte es sich um von Hirten im Sommer bewohnte, meist h√∂lzerne Schutzh√ľtten in den h√∂heren Gebirgslagen. Ab etwa 1800 wurden einige der H√ľtten f√ľr die ersten Wanderer interessant, sodass viele gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Herbergen umgewandelt wurden. Sp√§ter wurden die Bauden oft erweitert, um eine gr√∂√üere Zahl von G√§sten bewirten und beherbergen zu k√∂nnen. Bekannte historische Bauden sind beispielsweise die Wiesenbaude (Luńćn√≠ bouda), die Martinsbaude (Martinov√° bouda) und die Wosseckerbaude (Voseck√° bouda) in Tschechien sowie die Hampelbaude (Schronisko Strzecha Akademicka), die Teichbaude (Schronisko Samotnia) und die Neue Schlesische Baude (Schronisko na Hali Szrenickiej) in Polen. An anderen Stellen wurden die alten Bauden durch neuere Geb√§ude ersetzt. Zu diesen im 20.¬†Jahrhundert speziell f√ľr touristische Zwecke errichteten Bauden z√§hlen z.¬†B. die Peterbaude (Petrova bouda, 2011 abgebrannt) oder die Gipfelbaude auf der Schneekoppe (Schronisko na ŇönieŇľce).

Auch zahllose, zum Teil sehr eindrucksvolle und auf der gesamten L√§nge des Gebirges vorhandene Felsformationen hat das Riesengebirge zu bieten, z.¬†B. die M√§delsteine (tschech. D√≠vńć√≠ kameny, poln. ŇölńÖskie Kamienie) und die Mannsteine (tschech. MuŇĺsk√© kameny, poln. Czeskie Kamienie) in √ľber 1400¬†m H√∂he am Hauptkamm, die Harrachsteine (Harrachovy kameny) in Tschechien oder die gewaltigen Dreisteine (Pielgrzymy) und den Mittagstein (SŇāonecznik) in Polen. Es sind hohe T√ľrme und Bl√∂cke aus Granit, die durch ungleichm√§√üige Verwitterung verschiedenartige Formen angenommen haben. Oft √§hneln sie Menschen oder Tieren, erreichen aber H√∂hen von bis zu 30¬†Metern. √Ąhnliche Formationen finden sich auch in anderen Teilgebirgen der Sudeten.

1914/15 schrieben Othmar Fiebiger (Text) und Vinzenz Hampel (Melodie) das Riesengebirgslied, das sich als volkst√ľmliche Weise schnell verbreitete.

Tourismus

Das Riesengebirge ist eines der traditionsreichsten Touristengebiete in Mitteleuropa. Bereits im 18. und 19.¬†Jahrhundert waren Besteigungen der Schneekoppe h√§ufig, etwa durch Theodor K√∂rner oder Johann Wolfgang von Goethe. Ende des 19. Jahrhunderts gr√ľndeten sich auf der b√∂hmischen und schlesischen Seite des Gebirges zwei Vereine, der schlesische Riesengebirgsverein und der √Ėsterreichische Riesengebirgsverein. Beide setzten sich u.¬†a. die touristische Erschlie√üung des Riesengebirges zum Ziel, wozu in erster Linie der Wegebau vorangetrieben wurde. Insgesamt schuf man ein Wegenetz von 3000 Kilometern, wobei allein 500¬†Kilometer auf das Hochgebirge entfielen. Das¬†Riesengebirge wurde in Folge zu einem der beliebtesten Urlaubsgebiete Deutschlands. In Schreiberhau (poln. heute: Szklarska Porńôba) auf der schlesischen Seite befanden sich seit der Gr√ľnderzeit zahlreiche Ferienvillen von Berliner Fabrikanten, die auch heute noch erhalten sind und ein besonderes Flair haben. Direkte Bahnverbindungen nach Schreiberhau bestanden von Berlin, Breslau und Dresden, sodass eine bequeme und schnelle Anreise m√∂glich war.

Nach 1945 erfolgte auf beiden Seiten des Gebirges vor allem ein Ausbau der Skigebiete mit Liften und neuen Abfahrtspisten, w√§hrend die traditionellen Bergbauden zun√§chst vernachl√§ssigt wurden. Etliche wurden ein Opfer von Br√§nden, wie die Elbfallbaude, die Riesenbaude oder die einstige Rennerbaude und die Prinz-Heinrich-Baude. Ebenso verfielen aufgrund mangelnder Pflege viele Wanderwege, Sprungschanzen und Rodelbahnen. Der grenz√ľberschreitende Weg der polnisch-tschechischen Freundschaft (Kammweg) war in den 1980er-Jahren nur noch polnischen und tschechoslowakischen B√ľrgern zug√§nglich; ausl√§ndischen (und damit auch deutschen) Besuchern wurde die Nutzung untersagt.

Heute stellt das Riesengebirge vor allem f√ľr G√§ste aus Deutschland und den Niederlanden wieder ein beliebtes Urlaubsziel im Sommer und im Winter dar. Gro√üe und schneesichere Skigebiete befinden sich auf der tschechischen Seite in ҆pindlerŇĮv Ml√Ĺn (Spindlerm√ľhle) und Harrachov (Harrachsdorf) sowie auf der polnischen Seite in Szklarska Porńôba (Schreiberhau) und Karpacz (Krummh√ľbel). Bekannt sind auch die Skiflugschanzen von Harrachov und Karpacz.

Bedeutende Erhebungen

Siehe auch: Liste von Bergen im Riesengebirge

  • Schneekoppe (tschech. SnńõŇĺka, poln. ŇönieŇľka), 1602¬†m, h√∂chster Berg des Riesengebirges, der Sudeten und Tschechiens, Gipfelstation des Sessellifts aus Pec pod SnńõŇĺkou
  • Hochwiesenberg (Luńćn√≠ hora), 1555¬†m, h√∂chster Berg des B√∂hmischen Kamms
  • Brunnberg auch Steinboden (Studnińćn√≠ hora), 1554¬†m
  • Hohes Rad (poln. Wielki Szyszak, tschech. Vysok√© Kolo), 1509¬†m, h√∂chster Berg im westlichen Teil des Riesengebirges
  • Mittagsberg (Smogornia), 1489¬†m
  • Veilchenstein (poln. ŇĀabski szczyt, tschech. Violik), 1472¬†m
  • Kleine Sturmhaube (poln. MaŇāy Szyszak, tschech. Mal√Š҆iŇ°√°k), 1439¬†m
  • Kesselkoppe (Kotel), 1435¬†m
  • Gro√üe Sturmhaube (poln. Ňömielec, tschech. Velk√Š҆iŇ°√°k), 1424¬†m
  • Plattenberg (tschech. Zadn√≠ Planina), 1423¬†m
  • Harrachsteine (tschech. Harrachovy kameny), 1421¬†m
  • Mannsteine (tschech. MuŇĺsk√© kameny, poln. Czeskie Kamienie), 1416¬†m
  • M√§delsteine (tschech. D√≠vńć√≠ kameny, poln. ŇölńÖskie Kamienie), 1414¬†m
  • Schwarze Koppe (tschech. Svorov√° hora, poln. Czarna kopa), 1411¬†m
  • Goldh√∂he (tschech. Zlat√© n√°vrŇ°√≠), 1411¬†m
  • Rosenberg (tschech. RŇĮŇĺov√° hora), 1390¬†m
  • Kleine Koppe (Kopa), 1377¬†m, n√∂rdlicher Seitengipfel der Schneekoppe, Gipfelstation des Sessellifts aus Karpacz, Skigebiet
  • Fuchsberg (LiŇ°ńć√≠ hora), 1363¬†m
  • Reiftr√§ger (Szrenica), 1362¬†m, Gipfelstation des Sessellifts aus Szklarska Porńôba, Skigebiet
  • Kahler Berg (Lys√° hora), 1344¬†m
  • Ziegenr√ľcken (tschech. Koz√≠ hŇôbety), 1422¬†m
  • Heuschober (Stoh), 1315¬†m
  • Schwarzenberg (ńĆern√° hora), 1299¬†m
  • Sch√ľsselberg (Medvńõd√≠n), 1235¬†m, Gipfelstation des Sessellifts aus ҆pindlerŇĮv Ml√Ĺn, Skigebiet
  • Teufelsberg (ńĆertov√° hora), 1020¬†m, Gipfelstation des Sessellifts aus Harrachov, Skigebiet, auch bekannt durch die dortige Skiflugschanze
  • Kynast (Chojnik), 627¬†m, mit mittelalterlicher Burgruine Chojnik

Ausgewählte Orte im Riesengebirge

in Polen:

  • Jelenia G√≥ra (Hirschberg)
  • Karpacz (Krummh√ľbel)
  • Szklarska Porńôba (Schreiberhau)
  • Podg√≥rzyn (Giersdorf)
  • JagnińÖtk√≥w (Agnetendorf)
  • Piechowice (Petersdorf)
  • Kowary (Schmiedeberg)
  • Kamienna G√≥ra (Landeshut)

in Tschechien:

  • Harrachov (Harrachsdorf)
  • Rokytnice nad Jizerou (Rochlitz an der Iser)
  • Vrchlab√≠ (Hohenelbe)
  • ҆pindlerŇĮv Ml√Ĺn (Spindlerm√ľhle)
  • Pec pod SnńõŇĺkou (Petzer) mit Velk√° √öpa (Gro√ü Aupa)
  • Trutnov (Trautenau)

Literatur

  • Joseph Carl Eduard Hoser: Das Riesengebirge in einer statistisch-topographischen und pittoresken √úbersicht. Wien 1803/04 (Digitalisat Band¬†1, Digitalisat Band¬†2).
  • Johann Jokely: Das Riesengebirge in B√∂hmen. In: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt Band 12, Heft¬†3, Jg.¬†1861/1862, Wien, S.¬†396‚Äď420 (Digitalisat; PDF; 2,1¬†MB)
  • Max Klose: F√ľhrer durch die Sagen- und M√§rchenwelt des Riesengebirges. Brieger & Gilbers, Schweidnitz 1887 (Digitalisat)
  • Ulrich Metzner: Naturjuwel Riesengebirge. Geschichte und Geschichten eines sagenumwobenen H√∂henzugs. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2015, ISBN 978-3-7025-0747-3.

Weblinks

  • touristische Webseiten des tschechischen Riesengebirges
  • Tschechischer Nationalpark Riesengebirge ‚Äď tschechisch
  • Polnischer Nationalpark Riesengebirge ‚Äď polnisch und englisch
  • Website √ľber das Riesengebirge
  • Informationen zum Riesengebirge|Genealogie|Geschichte
  • Onlinearchiv der Zeitung des Riesen-Gebirgs-Vereins RGV, Hirschberg; Der Wanderer im Riesengebirge. Breslau 1881‚Äď1943
  • Onlinearchiv der Zeitung des √Ėsterreichischen Riesengebirgs-Vereins, Hohenelbe; Das Riesengebirge in Wort und Bild. Marschendorf 1881‚Äď1898

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia
 

Kommentar Meinungen und Kommentare


Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

Touren in diesem Gebirge Touren in diesem Gebirge

Bücher und Karten Bücher und Karten


Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (2):
Tschechien TschechienPolen Polen

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 50.84670586
südlichster Punkt: 50.56797448
westlichster Punkt: 15.34240722
östlichster Punkt: 16.00158691


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
937 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
119 km
 
Riesengebirge: Große Karte mit den Grenzen und Hütten, Gipfeln sowie Touren der Gebirgsgruppe
Schaue dir die Lage und viele weitere Informationen der Gebirgsgruppe Riesengebirge an. Höchste Gipfel, höchste Hütten und Touren.

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