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Gebirge in Prevalje: 2
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Region Informationen Region: Prevalje

Informationen:


Prevalje (deutsch: Pr√§vali) ist eine Kleinstadt und Gemeinde in Slowenien. Sie liegt in der historischen Landschaft KoroŇ°ka (Unterk√§rnten) und in der gleichnamigen statistischen Region. Am 1. Januar 1999 wurde Prevalje zur eigenst√§ndigen Gemeinde.

Geographie

Lage

Prevalje liegt an einer Talweitung, wo die MeŇĺa (Mie√ü) aus einer Talenge in eine ger√§umige, mit fluvioglazialen Sedimenten gef√ľllte Landschaft flie√üt. Im Norden begrenzen den Siedlungskern die westlichen Ausl√§ufer der Strojna, StraŇĺiŇ°ńće und Dolga Brda, im S√ľden NavrŇ°ki¬†vrh (605¬†m) und Riflov¬†vrh (726¬†m).

Der historische Siedlungskern befindet sich am linken Ufer der MeŇĺa, am Nordrand des Talbodens, im Ortsteil Na¬†Fari (Pfarrdorf) mit der Pfarrkirche Marija na jezeru (Maria am See). Der zweite historische Mittelpunkt der Ortschaft liegt an der M√ľndung des LeŇ°ki¬†potok (Lieschabach) in die MeŇĺa. Hier standen Anfang des 18.¬†Jahrhunderts die ersten industriellen Betriebe, die den Grundstein f√ľr die rasche wirtschaftliche und r√§umliche Entwicklung des Ortes legten. Den heutigen Mittelpunkt des ausgedehnten Ortes bildet der Bereich um die Hauptstra√üe Dravograd ‚Äď MeŇĺica ‚Äď ńĆrna na KoroŇ°kem.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde umfasst 13 Ortschaften. Die deutschen Exonyme in den Klammern wurden bis zum Abtreten des Gebietes an das K√∂nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen im Jahr¬†1918 vorwiegend von der deutschsprachigen Bev√∂lkerung verwendet und sind heutzutage gr√∂√ütenteils un√ľblich. (Einwohnerzahlen Stand 1. Januar 2017):

1 StraŇĺiŇ°ńće geh√∂rt nur teilweise zur Gemeinde Prevalje; die Gemeinde Ravne na KoroŇ°kem umfasst einen weiteren Teil.

Nachbargemeinden

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Prevalje war schon in fr√ľher Zeit besiedelt. Davon zeugen interessante Funde, z.¬†B. eine Bronzeaxt, und Reste einer hallstattzeitlichen Siedlung. Im Jahr 1860 wurden im Flussbett unterhalb der heutigen Zellstoff- und Kartonfabrik Paloma in Zagrad um die 50 r√∂mische Marmorplatten gefunden. Die Steine geh√∂rten zu einer gr√∂√üeren antiken Grabst√§tte an der R√∂merstra√üe Celeia-Virunum. Wenige Meter entfernt, beim Gasthaus Branńćurnik, ist ein r√∂mischer Sarkophag ‚Äď ‚ÄěBranńćurnikova klop‚Äú ‚Äď zu sehen.

Die √§lteste schriftliche Quelle √ľber die Pfarrkirche Marija na jezeru stammt aus 1335, die Kirche ist jedoch einiges √§lter. Von der ersten romanischen Kirche sind √∂stlicher Glockenturm, Schiff und Presbyterium erhalten. Markant ist der plumpe Glockenturm mit barocker Kappe. Das Innere ist vollst√§ndig bemalt, der reiche Hauptaltar mit einer Darstellung der Himmelfahrt Marias stammt aus der Renaissance.

In Zagrad, erh√∂ht √ľber der MeŇĺa, steht markant die sp√§tgotische, teils barockisierte Kirche sv. Barbara, mit Fresken aus dem 15. Jh. und von einer Mauer umgeben.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete der Bergbau einen wichtigen Einkommenszweig. So wurde ein Zinkbergwerk der österreichischen Industriellenfamilie Rosthorn errichtet, um im niederösterreichischen Oed Messingteile herstellen zu können.

Das Gebiet Mie√ütal geh√∂rt wie auch das nord√∂stlich angrenzende Unterdrauburg und die etwas s√ľd√∂stlich gelegene Gemeinde Seetal zum Kronland K√§rnten von √Ėsterreich-Ungarn und wurde nach dem Ersten Weltkrieg per Vertrag von Saint-Germain vom September 1919 noch vor der K√§rntner Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 (in n√∂rdlich anliegenden Gebieten) dem SHS-Staat, dann K√∂nigreich Jugoslawien, heute Slowenien zugeschlagen. Mie√ütal ist Teil von Slovenska KoroŇ°ka.

Im Zuge der Expansion des Dritten Reiches im Zweiten Weltkrieg kam Prävalje vom April 1941 bis Kriegsende unter deutsche Zivilverwaltung und wurde an den Gau Kärnten angeschlossen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand ein Massaker in Liescha statt. Im Sommer 2010 wurde ein Massengrab aus dieser Zeit mit √úberresten von ca. 700 Menschen gefunden. Die Opfer stammten √ľberwiegend aus Slowenien, teilweise aus K√§rnten.

Wirtschaft

Pr√§vali bildete einst ein wichtiges Zentrum der Eisenverarbeitung. Die Entwicklung der Stadt war somit stets eng mit der Eisenindustrie verbunden. Auch heute noch bildet die verarbeitende Industrie eine wichtige Grundlage f√ľr die Wirtschaft von Prevalje, gefolgt von Handel, Metallverarbeitung, Verkehr und Bauindustrie. In den letzten Jahren erlebten auch Dienstleistungen und Tourismus einen Aufschwung.

Die größten Firmen in der Gemeinde nach Zahl der Beschäftigten (2003) sind: Lesna (Möbelfabrik), Koratur (Busbetriebe), Prevent (Textilindustrie), Lek (Pharma), Jamnica (Handel), Paloma (Papierindustrie) und Instalater (Engineering, Dienstleistungen). An zentralörtlichen Funktionen bietet Prevalje u. a. mehrere Grundschulen, Vorschule, Kindergärten, eine Krankenstation, mehrere Nahversorger, Bank und Post.

1863 wurde Pr√§vali durch die S√ľdbahnnebenlinie, der Drautalbahn, die von Marburg nach Unterdrauburg, Pr√§vali, Bleiburg, Klagenfurt, Villach, Lienz und schlie√ülich nach Franzensfeste f√ľhrt, erschlossen.

Persönlichkeiten

  • Rose von Rosthorn-Friedmann (1864‚Äď1919) ging als Erstbesteigerin in die Geschichte des Alpinismus ein.
  • Friedrich Gornik (1877‚Äď1943), √∂sterreichischer Bildhauer und Kunsthandwerker
  • Maria C√§sar (1920‚Äď2017), √∂sterreichische Widerstandsk√§mpferin, Zeitzeugin und KP√Ė-Aktivistin

Weblinks

  • Offizielle Seite der Gemeinde
  • Karte der Gemeinde Prevalje

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

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auch:

ISO 3166-2:
Bezeichnung der Region: Opcine

Fläche ca.: 64.60 km²

Länge der Grenze ca.: km


Ausdehnung / Grenzen (dezimale Koordinaten nach WGS 84):
nördlichster Punkt: 46.606
südlichster Punkt: 46.504
westlichster Punkt: 14.814
östlichster Punkt: 14.951

 
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