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Karte Karte: Region Slovenske Konjice

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Gebirge in Slovenske Konjice: 1
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Region Informationen Region: Slovenske Konjice

Informationen:


Slovenske Konjice (deutsch: Gonobitz) ist eine Kleinstadt und Gemeinde in Slowenien. Sie liegt in der historischen Landschaft Spodnja ҆tajerska (Untersteiermark) und in der statistischen Region Savinjska.

Alternative Schreibweisen

Counowiz (1146), Gonviz (1251), Gombicz (1370), Gannabitz (1570), Gonaviz (1594), Gonavitz (1630), Gonwitz (1636), Gonowitz (1662), Ganowiz (1680), Gonnawitz (1680)

Geographie

Lage

Slovenske Konjice liegt im oberen Dravinja-Tal (Drann) in einem Bereich, in dem der Fluss eine kleine Ebene bildet. Umgeben ist das Gebiet von h√ľgeliger Landschaft. Das Stadtzentrum selbst liegt auf 322¬†m.¬†i.¬†J., die h√∂chste Ergebung ist der Berg Stolpnik (Landthurmberg) mit 1012¬†m.¬†i.¬†J. an der Grenze zur Gemeinde Zreńće.

Die n√§chsten gr√∂√üeren St√§dte sind Celje etwa 17¬†km s√ľdwestlich und Maribor ca.¬†30¬†km nord√∂stlich.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde umfasst 58¬†Ortschaften. Die deutschen Exonyme in den Klammern wurden bis zum Abtreten des Gebietes an das K√∂nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen im Jahr¬†1918 vorwiegend von der deutschsprachigen Bev√∂lkerung verwendet und sind heutzutage gr√∂√ütenteils un√ľblich. (Einwohnerzahlen Stand 1.¬†Januar¬†2017):

Nachbargemeinden

Geschichte

Die Herren von Gonobitz traten erstmals in der Mitte des 12. Jahrhunderts in Erscheinung, vermutlich als Ministerialen des Landesf√ľrsten. Leopold de Gonvicz verkaufte dem Markgrafen Ottokar¬†III. das Seizer Tal f√ľr das neue Kart√§userkloster Seiz.

Die Pfarrkirche St. Georg wurde erstmals 1146 erw√§hnt, ist jedoch fr√ľheren Ursprungs.

Die zum Teil bis heute erhaltenen Schl√∂sser und H√∂fe sind vorwiegend aus dem 15. Jahrhundert: Trebenek (slow. Trebnik) (1404), Hebenstreit (slow. HebenŇ°trajt) (1476), Dobiehof (slow. Dobje) (1497), Golitsch (slow. Golińć) (1542).

Bis nach dem Ersten Weltkrieg war Gonobitz das Zentrum einer deutschen Sprachinsel, zu der auch die umliegenden D√∂rfer Kotdorf, Prerauth und Pristowa geh√∂rten. In diesen Orten formten die Deutschsprachigen eine Mehrheit von 80‚Äď90¬†%.

Burg Gonobitz

Die Burg Gonobitz ist nach der Hinrichtung von Hans Erasmus von Tattenbach verfallen und nach R√ľckerstattung von seinen Br√ľdern f√ľr 48.331 Gulden an das Kart√§userkloster Seiz verkauft worden.

Nach der Aufl√∂sung der Kartause durch Joseph¬†II. kaufte Hugo Weriand F√ľrst zu Windisch-Graetz die Herrschaft Gonobitz 1828 aus dem Religionsfonds.

Verkehr

Die Autobahn A1 verläuft mitten durch das Gemeindegebiet und lässt sich durch die Anschlussstelle "Slovenske Konjice" erreichen.

Au√üerdem tangiert ein St√ľck der Bahnstrecke ҆entilj-Zidani¬†Most das Gemeindegebiet im S√ľdosten, jedoch befinden sich die n√§chstgelegenen Bahnh√∂fe Poljńćane und Dolga¬†Gora au√üerhalb der Kommune und damit jeweils etwa 10¬†km vom Stadtzentrum entfernt. Aus diesem Grund existierte bis 1962 ein schmalspurige Bahnstrecke Poljńćane‚ÄďSlovenske Konjice‚ÄďZreńće, die einen Anschluss an die Hauptstrecke bot. Diese nahm 1892 ihren Betrieb auf und wurde 1921 sogar bis nach Zreńće erweitert, nach der Einstellung des Verkehrs wurden die Gleise schlie√ülich wieder abgetragen.

Partnerstädte

Partnerstädte von Slovenske Konjice sind:

  • Slowakei Hlohovec (Freistadt an der Waag), Slowakei (2007)
  • Serbien Kosjerińá, Serbien (2009)
  • Tschechoslowakei Hranice (M√§hrisch Wei√ükirchen), Tschechien (2012)
  • Kroatien Gornja Stubica, Kroatien (2013)
  • Italien Tolfa, Italien (2016)
  • Ungarn Sz√°zhalombatta, Ungarn (2016)
  • Russland Swjosdny Gorodok, Russland (2016)
  • Kroatien Biograd na Moru, Kroatien (2019)

Söhne und Töchter der Stadt

  • Konrad von Hebenstreit (‚Ć 1412), F√ľrstbischof von Freising
  • Hans Erasmus von Tattenbach (1631‚Äď1671), Burgbesitzer
  • Benno von Millenkovich (1869‚Äď1946), √∂sterreichischer Konteradmiral
  • Alois Oswatitsch (1874‚Äď1959), Maler
  • Hans Schmid (1889‚Äď1979), Politiker, B√ľrgermeister der Stadt Graz

Literatur

  • Muchar: Geschichte des Herzogtums Steiermark, Graz 1844.
  • Proschko: Erasmus Tattenbach, Graz
  • Vereinigung Historischer St√§dte Sloweniens: Kulturst√§dte

Weblinks

  • Slovenske Konjice, offizielle Seite der Gemeinde
  • Karte der Gemeinde Slovenske Konjice

Einzelnachweise


 

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auch:

ISO 3166-2:
Bezeichnung der Region: Opcine

Fläche ca.: 104.30 km²

Länge der Grenze ca.: km


Ausdehnung / Grenzen (dezimale Koordinaten nach WGS 84):
nördlichster Punkt: 46.371
südlichster Punkt: 46.277
westlichster Punkt: 15.364
östlichster Punkt: 15.558

 
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