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Staat Informationen : Mosambik

Informationen:


Mosambik [mozamňąbiňźk, mozamňąb…™k] (portugiesisch Mo√ßambique [m äs…źŐÉňąbik]) ist ein Staat in S√ľdostafrika.

Mosambik liegt am Indischen Ozean zwischen dem 10. und dem 27. s√ľdlichen Breitengrad. Der Staat grenzt an Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, S√ľdafrika und Eswatini. Die Stra√üe von Mosambik trennt den Inselstaat Madagaskar vom afrikanischen Festland. Die Hauptstadt ist Maputo, weitere bedeutende St√§dte in Mosambik sind Matola, Beira und Nampula.

Am 25. Juni 1975 erlangte Mosambik die Unabh√§ngigkeit von Portugal. Aufgrund eines darauf folgenden jahrelangen B√ľrgerkriegs ist es bis heute eines der √§rmsten L√§nder der Welt. Seit dem 12. November 1995 ist Mosambik Mitglied des Commonwealth of Nations. Seit der Entdeckung gro√üer √Ėlfelder vor der K√ľste der Provinz Cabo Delgado im Norden 2010/2011 hat das Land gro√ües Potenzial zum wirtschaftlichen Aufschwung. Allerdings nahm in den letzten Jahren auch die Spaltung der vielz√§hligen Kulturen und Religionen im Land zu. Sp√§testens seit der Ausbreitung der islamistischen Terrororganisation IS seit 2015 (ebenfalls in der Provinz Cabo Delgado) droht der Staat Mosambik zu scheitern.

Geographie

Lage und Beschreibung

Entlang der 2800¬†km langen K√ľste befindet sich ein breites K√ľstentiefland. Es bedeckt den gr√∂√üten Teil des S√ľdens, doch wird es von der Sambesim√ľndung nach Norden hin schmaler. Hinter der K√ľste steigt das Land stufenf√∂rmig bis zum zirka 1000¬†m hohen Tafelland des Hochfelds an. Der h√∂chste Berg ist der Monte Binga in der Provinz Manica (an der Grenze zu Simbabwe) mit 2436¬†m.

Mit einer Landesfläche von 801.590 km² nimmt Mosambik den Weltrang 34 ein. 18 % der Landesfläche sind Wald- und Buschland, 4 % Ackerland, 55 % Wiesen und Weiden.

Die Ausdehnung des Landes betr√§gt in Nord-S√ľd-Richtung 2000¬†km, in der West-Ost-Richtung 50 bis 600¬†km. Die K√ľste am Indischen Ozean ist 2800¬†km lang.

Mosambik hat 4571¬†km Landesgrenzen, davon zu Tansania 756¬†km, zu Malawi 1569¬†km, zu Sambia 419¬†km, zu Simbabwe 1231¬†km, zu S√ľdafrika 491¬†km und zu Eswatini 105¬†km.

Klima

Savannenklima mit einer feuchten und einer trockenen Jahreszeit herrscht vor. In der Regenzeit, die von November bis April geht, fallen rund 80¬†% der Jahresniederschl√§ge. Diese schwanken je nach Region zwischen 700 und 1500¬†mm pro Jahr. W√§hrend die Temperaturen w√§hrend der Regenzeit schw√ľl-hei√ü (tropisch) sind, ist die Trockenzeit vor allem durch deutlich k√ľhlere N√§chte gekennzeichnet. Das ganze Jahr liegen die Tagestemperaturen zwischen 25 und 30¬†¬įC, im Inland auch bis 35¬†¬įC. Die N√§chte sind bei rund 15 bis 25¬†¬įC besonders an der K√ľste teilweise sehr schw√ľl.

In einigen Jahren, etwa 2007/2008, kam es zu ungew√∂hnlich hohen Niederschl√§gen, die Todesopfer forderten und Ernten bedrohten. Insgesamt erf√§hrt das Land eine hohe Klimavariabilit√§t und h√§ufige extreme Wetterereignisse (insbesondere D√ľrren, √úberschwemmungen, tropische Zyklone). D√ľrren sind die h√§ufigsten Katastrophen, treten etwa alle drei bis vier Jahre auf und erschweren massiv die Entwicklung des Landes. In Bezug auf die Folgen der globalen Erw√§rmung wird davon ausgegangen, dass Zyklone zwar weniger h√§ufig auftreten k√∂nnten, aber sich ihre Intensit√§t und damit die Niederschl√§ge wahrscheinlich vergr√∂√üern. So waren im Jahr 2019 die Zyklone Idai und Kenneth ungew√∂hnlich intensiv und richteten schwere Sch√§den an. Diese Wetterereignisse k√∂nnen auch zu einer erh√∂hten Erosion im K√ľstenbereich f√ľhren. Da ein Gro√üteil der Bev√∂lkerung und insbesondere viele arme Menschen im l√§ndlichen Raum vom Regenfeldbau leben, sind sie gegen√ľber Ver√§nderungen der Niederschlagsmuster besonders anf√§llig.

Gewässer

Die zahlreichen Fl√ľsse des Landes flie√üen aus den Hochl√§ndern nach Osten in die Stra√üe von Mosambik. Der gr√∂√üte Fluss ist der Sambesi (2.574¬†km), der im Westen Mosambiks durch den Cahora Bassa-Damm aufgestaut wird. Weitere gro√üe Fl√ľsse sind der Rovuma, der Grenzfluss zu Tansania, sowie Save und der Limpopo. Der Malawisee bildet einen Teil der Grenze mit Malawi; sein Abfluss ist der Shire, der in den Sambesi m√ľndet. Zusammen mit dem Lurio machen die Einzugsgebiete dieser Fl√ľsse √ľber die H√§lfte des Landes aus. Allerdings hat Mosambik auf Grund seiner Geographie nur einen vergleichsweise geringen Anteil an den Einzugsgebieten der Internationalen Fl√ľsse.

Flora

Die vorherrschende Vegetation ist die Trockensavanne mit trockenem Grasland und einigen Trockenw√§ldern. Die B√§ume in der Savanne werfen teilweise ihr Laub in der Trockenzeit ab und ergr√ľnen im Laufe der Regenzeit. Typische B√§ume der Trockensavanne sind Schirmakazien und Affenbrotb√§ume. Das Gras ist in der Trockenzeit braun und verdorrt, wird aber w√§hrend der Regenzeit bis zu 2 Meter hoch.

Bevölkerung

Demografie

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt lag 2019 bei 60,9 Jahren. 44,4¬†% der Bev√∂lkerung waren 2019 unter 15 Jahre alt und nur knapp 3¬†% √ľber 65. Die zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer lag bei 4,8 Kindern pro Frau. Die Rate lag um 1970 noch bei ca. 6,5 Kindern pro Frau und sinkt seitdem kontinuierlich. Dies liegt unter anderem auch daran, dass immer mehr verheirateten Frauen moderne Verh√ľtungsmethoden zur Verf√ľgung stehen. Von 2008 bis 2019 ist die Quote von 12¬†% auf 50¬†% gestiegen. Das Land hat eine der h√∂chsten HIV-Pr√§valenzen der Welt (12,3¬†%), was das Bev√∂lkerungswachstum bremst. Dieses lag 2019 bei 2,9¬†%.

F√ľr das Jahr 2050 wird laut der mittleren Bev√∂lkerungsprognose der UN mit einer Bev√∂lkerung von √ľber 65 Millionen gerechnet.

Volksgruppen

Der Gro√üteil der Gesamtbev√∂lkerung geh√∂rt Bantuv√∂lkern an. Das gr√∂√üte Volk bilden mit etwa 40¬†% Bev√∂lkerungsanteil die Makua, daneben sind mit 21¬†% auch die Tsonga eine einflussreiche Gruppe. Die Yao, welche auch in Malawi leben, bilden 12¬†% der Bev√∂lkerung, daneben sind mit 11¬†% auch die Makonde im Nordosten eine starke Minderheit. Die Volksgruppe der ostafrikanischen Swahili lebt im K√ľstengebiet und macht 7¬†% der Bev√∂lkerung aus. Zudem leben noch mit einem Anteil von 4¬†% an der Bev√∂lkerung die Chewa im Land ‚Äď ihr Hauptsiedlungsgebiet ist Malawi. Die kleinere Minderheit der 3¬†% Shona im Westen bildet ihrerseits wiederum die Bev√∂lkerungsmehrheit in Simbabwe.

Im Jahre 2017 waren 0,8¬†% der Bev√∂lkerung im Ausland geboren. Ferner leben in Mosambik viele Personen mit Migrationshintergrund (Inder, Pakistani, Chinesen), Europ√§er (vor allem Portugiesen) und S√ľdafrikaner. Die R√ľckwanderung von fast f√ľnf Millionen Binnenfl√ľchtlingen in ihre Heimatorte und die R√ľckkehr von 1,7¬†Millionen Fl√ľchtlingen aus den Nachbarl√§ndern nach Beendigung des mosambikanischen B√ľrgerkrieges sowie von rund 15.000¬†Mosambikanern aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, sogenannten Madgermanes, stellen das Land vor gro√üe Herausforderungen.

Mosambik hat eine bedeutende Diaspora in S√ľdafrika. 2017 lebten dort ca. 680.000 aus Mosambik stammende Personen. Weitere L√§nder mit vielen Auslandsmosambikanern sind Simbabwe (90.000) und Portugal (70.000).

Sprachen

Insgesamt werden √ľber 40 Sprachen im Land gesprochen. Die einheimischen Landessprachen z√§hlen zur Sprachgruppe der Bantusprachen. Portugiesisch, die einzige Amtssprache, wird laut Volksz√§hlung von 2007 inzwischen von etwa 12¬†% (vornehmlich in St√§dten) der Gesamtbev√∂lkerung als Muttersprache gesprochen, in Maputo jedoch etwa 25¬†%. Gut 50¬†% beherrschen Portugiesisch als Zweitsprache neben ihrer einheimischen Sprache. Die meisten Mosambikaner sprechen mehr als eine einheimische Sprache. Zu den wichtigsten Sprachen geh√∂ren neben der Amtssprache Portugiesisch unter anderem (sortiert nach Sprecheranteil):

  • Makua, auch eMakhuwa ‚Äď die wichtigste Sprache im Norden Mosambiks wird laut Z√§hlung von 2007 von 25,3¬†% der Bev√∂lkerung gesprochen. 40¬†% der Einwohner gelten als ethnische Makua. Diese sprechen verschiedene Varianten innerhalb eines eMakua-Dialektkontinuums oder auch ‚ÄěMakhuwa-Sprachen‚Äú ‚Äď laut Ethnologue neun in Mosambik ‚Äď, von denen das ‚ÄěZentral-Makhuwa‚Äú ‚Äď 2006 mit 3,09¬†Millionen Sprechern ‚Äď auch einfach als ‚ÄěeMakhuwa‚Äú oder ‚ÄěeMakua‚Äú bezeichnet wird.
  • Changana ‚Äď von 10,7¬†% der Bev√∂lkerung im S√ľdwesten in der Provinz Maputo und der Provinz Gaza gesprochen, in der Stadt Maputo auch Ronga genannt; die ethnische Tsonga-Bev√∂lkerung betr√§gt aber 21¬†%
  • Sena ‚Äď in der Provinz Sofala von 7,5¬†% der Bev√∂lkerung
  • Chilomwe ‚Äď 7¬†% der Bev√∂lkerung (eng verwandt mit eMakhua)
  • Chuwabo ‚Äď 5,1¬†% der Bev√∂lkerung
  • Swahili ‚Äď im Norden (Grenze zu Tansania)
  • ChiMakonde ‚Äď im Nordosten (Provinz Cabo Delgado)
  • Chichewa ‚Äď auch Nyanja genannt; im Westen (Provinz Tete), das Gebiet grenzt an Sambia und Malawi an, wo diese Sprache ebenfalls gesprochen wird.
  • Shona ‚Äď vom Volk der Schona gesprochen
  • Ndau ‚Äď in der Provinz Sofala gesprochen, verwandt mit der Sprache Shona
  • Tswa ‚Äď im S√ľdosten (Provinz Inhambane)

Bei den ausländischen Sprachen sind diejenigen hervorzuheben, die von den chinesischen, indischen und pakistanischen Einwanderern gesprochen werden.

Religion

Während der Kolonialzeit war die römisch-katholische Kirche die mit Abstand bedeutendste christliche Glaubensgemeinschaft. Seit der Unabhängigkeit gewinnen aber evangelikale Bewegungen zunehmend an Bedeutung. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem populären Fernsehsender TV Miramar zu, welcher im Besitz der brasilianischen Wunderheilersekte Igreja Universal do Reino de Deus ist, welche neben bekannten brasilianischen Telenovelas auch christlich-fundamentalistische Inhalte verbreitet.

Gem√§√ü einer Erhebung von 2007 sind noch insgesamt 28,4¬†% der Einwohner r√∂misch-katholisch (haupts√§chlich im S√ľden und S√ľdwesten) und 17,9¬†% muslimisch (haupts√§chlich Sunniten, vor allem im Norden und an den K√ľstenregionen). 15,5¬†% sind zionistische Christen. Protestanten machen 12,2¬†% der Einwohner aus, davon sind 10,9¬†% Pfingstler und 1,3¬†% Anglikaner. 6,7¬†% geh√∂rt anderen Religionen, zumeist traditionellen Religionen an. Keiner Religion geh√∂ren 18,7¬†% an und 0,7¬†% sind nicht erfasst.

Soziale Lage

√úberblick

Laut UNICEF gibt es 1,5 Millionen Waisen in Mosambik, (davon 470 000 Aidswaisen). Die Kinderarbeit ist aufgrund der Armut ein gro√ües Problem, da viele Familien auf das Geld, das die Kinder verdienen, angewiesen sind. Nur 6¬†% der unter F√ľnfj√§hrigen haben eine Geburtsurkunde. Millionen Kinder, die √ľber kein Dokument verf√ľgen, sind Missbrauch, Kinderarbeit, Zwangsverheiratung und dem Dienst an der Waffe ausgesetzt. Ohne Geburtsurkunde gibt es keinen staatlichen Schutz. Ca. 32¬†% der Kinder arbeiten auf Feldern, M√§rkten, als Schuhputzer oder als Bettler. Die Situation √§lterer Menschen ist prek√§r. Die staatliche Rente betr√§gt umgerechnet nur f√ľnf US-Dollar. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2017 bei 24,5¬†%.

Bildungswesen

Grundschulen

In Mosambik k√∂nnen fast 40¬†% der Erwachsenen nicht lesen und schreiben. 55¬†% der Frauen sind Analphabeten. Seit dem Ende des Krieges 1992 hat Mosambik gro√üe Anstrengungen f√ľr den Grundschulunterricht unternommen. Mittlerweile gehen 80¬†% der Kinder 5¬†Jahre lang zur Schule, w√§hrend 30¬†% die Schule bis zur 6. oder 7.¬†Klasse weiterbesuchen. Die durchschnittliche Klassengr√∂√üe betr√§gt 74¬†Kinder, in den l√§ndlichen Gebieten sind es noch mehr. Mosambik hat trotz Fortschritten zu wenige Klassenzimmer, Schulm√∂bel und Schulb√ľcher. Zahlreiche Lehrer nehmen an der landesweiten Kampagne zur Verbesserung der Unterrichtsqualit√§t an den Grundschulen teil.

Hochschulen und Universitäten

  • Eduardo-Mondlane-Universit√§t mit Hauptsitz in Maputo (staatlich)
  • P√§dagogische Universit√§t Maputo mit Hauptsitz in Maputo (staatlich)
  • Uni-Zambezi mit Hauptsitz in Beira (staatlich)
  • Uni-Lurio mit Hauptsitz in Nampula (staatlich)
  • Katholische Universit√§t von Mosambik mit Hauptsitz in Beira
  • Mussa bin Bik Universit√§t in Nampula
  • Universidade Polit√©cnica mit Hauptsitz in Maputo

Gesundheitswesen

AIDS ist in Mosambik ein gro√ües Problem: 12,3¬†% der Erwachsenen (15 bis 49¬†Jahre) sind HIV-positiv (Stand: 2016). Das sind etwa 1,5 Millionen Menschen. AIDS stellt eine gro√üe Gefahr f√ľr alle dar, die Infektionsrisiken eingehen: Ungesch√ľtzte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kan√ľlen und Bluttransfusionen bergen ein erhebliches Risiko.

Hochwasserkatastrophen, vor allem entlang des Sambesi, f√∂rdern die Ausbreitung von Cholera. Ab Ende 2003 breitete sich in Mosambik, insbesondere in der Maputo-Provinz, eine schwere Cholera-Epidemie aus. Eine g√ľltige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. Gelegentlich wird sie an der Grenze auch bei Einreise aus nichtendemischen Gebieten verlangt.

Die medizinische Versorgung im Lande ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. H√§ufig fehlen auch gut ausgebildete √Ąrzte.

Nur 48¬†% der Geburten k√∂nnen medizinisch betreut werden. Die S√§uglingssterblichkeit lag 2019 bei 51 von 1000¬†Lebendgeburten, die Kindersterblichkeit lag bei 69 von 1000¬†Lebendgeburten, die M√ľttersterblichkeit bei 489 von 100.000¬†Lebendgeburten (Stand 2015).

Die Trinkwasserversorgung im Land ist sehr schlecht. Zugang zu sauberem Trinkwasser, seit 2010 ein Menschenrecht der UNO, besitzt laut WHO und UNICEF nicht einmal jeder zweite Mensch in Mosambik.

Die Rate der an Unterernährung leidenden Bevölkerung konnte von 40,3 % im Jahr 2000 auf 26,6 % im Jahr 2015 gesenkt werden.

Geschichte

Vor den gro√üen Erkundungsfahrten der Europ√§er herrschten seit Jahrhunderten Araber an der K√ľste vor Afrika. Sie betrieben Handel zwischen Afrika, dem Orient und Indien mit Gold, Elfenbein und afrikanischen Sklaven. Als erster Portugiese landete 1497 Pedro da Covilh√£, der im Auftrag des portugiesischen K√∂nigs den Seeweg von Arabien nach Ostafrika erkundete, in Sofala. 1498 erreichte Vasco da Gama auf dem Weg nach Indien Mosambik: Auf der Insel von Mosambik traf er mit dem Scheich Moussa Ben Mbiki zusammen, von dem sich der Name Mosambik ableitet. Darauf bem√§chtigten sich die Portugiesen dieser Handelspl√§tze und drangen auf der Suche nach Gold entlang des Sambesi ins Landesinnere vor. Jahrhundertelang begn√ľgten sich die Portugiesen mit dem Handel von Sklaven und k√ľmmerten sich nicht gro√ü um die Bev√∂lkerung. Ihre Herrschaft dauerte bis ins 20.¬†Jahrhundert, und durch Zwangsarbeit, ausbeuterische Arbeitsvertr√§ge und r√ľcksichtslose Behandlung verschlechterten sich die Lebensbedingungen in den Kolonien erheblich. Bis 1898 war die Stadt Ilha de Mo√ßambique Hauptstadt des Landes. Sie gab dem Land auch seinen Namen.

1890 musste Portugal britischem Druck nachgeben und auf die Verbindung Angolas und Mosambiks zu einem geschlossenen s√ľdafrikanischen Kolonialreich verzichten. Stattdessen nahm in den portugiesischen Kolonien der Einfluss britischen Kapitals betr√§chtlich zu. Verhandlungen √ľber ein britisch-deutsches B√ľndnis f√ľhrten aber schon 1898 zum Angola-Vertrag: F√ľr den Fall, dass Portugal Geld brauchen sollte, vereinbarten Deutschland und Gro√übritannien eine gemeinsame Anleihe, f√ľr die die portugiesischen Kolonien als Pfand vorgesehen waren. Im Falle der erwarteten Zahlungsunf√§higkeit Portugals sollten Angola und Nordmosambik an Deutschland, S√ľdmosambik an Gro√übritannien fallen. Deutschland verzichtete daf√ľr auf die Unterst√ľtzung der Buren in deren Kampf gegen Gro√übritannien. Das Abkommen wurde am 30. August 1898 geschlossen, aber niemals umgesetzt und schon 1899 durch die Verl√§ngerung der britischen Schutzgarantie (Windsorvertrag) f√ľr Portugal und all seine Besitzungen unterlaufen. 1913 wurde dann ein neuer Vertrag zwischen Gro√übritannien und dem Deutschen Reich geschlossen, bei dem Mosambik geteilt wurde. Der Bereich n√∂rdlich des Sambesi wurde Deutschland zugesprochen und der Bereich s√ľdlich davon Gro√übritannien. Am 27.¬†Juli 1914 gab Reichskanzler Theodor von Bethmann-Hollweg London die Zustimmung f√ľr die Ver√∂ffentlichung des bis dahin geheimgehaltenen Vertrages. Dann machte der Ausbruch des Ersten Weltkrieges im August 1914 seine Umsetzung unm√∂glich. So blieben Angola und Mosambik zun√§chst im Besitz Portugals. W√§hrend des Krieges jedoch erkl√§rte S√ľdafrika 1915 ganz Mosambik zum Eroberungsziel, und ab 1917 zogen sich die deutschen Kolonialtruppen aus Deutsch-Ostafrika k√§mpfend nach Mosambik zur√ľck und besetzten bis 1918 tats√§chlich weite Teile der Nordh√§lfte. Als Entsch√§digung erhielt Portugiesisch-Ostafrika beim Frieden von Versailles 1919 das Kionga-Dreieck.

Vor 1961 war das Wahlrecht zu den Wahlen f√ľr das portugiesische Parlament und die verschiedenen kolonialen legislativen Versammlungen beschr√§nkt: Es durften kaum Einheimische w√§hlen. 1961 erhielten alle B√ľrgerinnen und B√ľrger der Kolonien die portugiesische Staatsangeh√∂rigkeit und konnten in lokalen und Stadtratswahlen abstimmen. Trotzdem hatten Europ√§er immer noch mehr B√ľrgerrechte als die nichteurop√§ische Bev√∂lkerung.

1962 wurde die Freiheitsbewegung FRELIMO gegr√ľndet. Je st√§rker die Portugiesen an ihrem Kolonialbesitz festhielten, umso radikaler wurde der Widerstandswille der FRELIMO. 1964 gingen die Widerstandsk√§mpfer in den bewaffneten Kampf √ľber, der im Norden sehr erfolgreich endete. Doch erst nach der Nelkenrevolution und dem Sturz des diktatorischen Regimes in Portugal erlangte Mosambik am 25. Juni 1975, nach knapp 500¬†Jahren als Kolonie, die Unabh√§ngigkeit als Volksrepublik Mosambik. Samora Machel wurde 1975 der erste Staatspr√§sident, jedoch nicht durch allgemeine Wahlen. Mit der Unabh√§ngigkeit wurde am 25. Juni 1975 das allgemeine aktive und passive Wahlrecht eingef√ľhrt. Damit war auch das allgemeine Frauenwahlrecht erreicht.

1986 starb der FRELIMO-Pr√§sident bei einem Flugzeugabsturz. In den FRELIMO setzten sich die marxistischen Kr√§fte durch. Da sie den Staat unter Kontrolle hatten, waren auch alle wichtigen Posten durch ihre M√§nner besetzt. Sie verstaatlichten die Industrie und gr√ľndeten landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften. Doch die Abwanderung europ√§ischer Fachkr√§fte schw√§chte die Wirtschaft des Landes empfindlich. Mitte der siebziger Jahre entstand eine neue Widerstandsbewegung, die durch S√ľdafrika und Rhodesien unterst√ľtzt wurde- die RENAMO. Im Gegensatz z.¬†B. zur angolanischen UNITA hatte die erst nach der Unabh√§ngigkeit entstandene RENAMO niemals gegen die portugiesische Kolonialmacht gek√§mpft und daher wenig moralischen R√ľckhalt in der mosambikanischen Opposition.

Das Land verfiel 1976 dennoch in einen 16-j√§hrigen B√ľrgerkrieg zwischen FRELIMO und RENAMO, der zu einem v√∂lligen wirtschaftlichen Zusammenbruch f√ľhrte. Mosambik erhielt Unterst√ľtzung z.¬†B. nach 1980 von Simbabwe (ehemals Rhodesien), das 10.000 Soldaten zur Sicherung des Beira-Korridors entsandte. Im Land befanden sich 1983 au√üerdem 750¬†Milit√§rberater und Ausbilder aus Kuba, 600 aus der Sowjetunion und 100 aus der DDR. Doch erst nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages, des Allgemeinen Friedensabkommens von Rom, und mit der Hilfe von UN-Friedenstruppen konnte das Land stabilisiert und die erste Oppositionspartei gegr√ľndet werden. Seit 1995 ist Mosambik Mitglied des Commonwealth of Nations. Mit Kamerun, Ruanda und Namibia geh√∂rt Mosambik zu den Commonwealth-Staaten, die ehemals keine britische Kolonie waren. Die Auswanderung der Wei√üen in gro√üem Ausma√ü, die wirtschaftliche Abh√§ngigkeit von S√ľdafrika, eine anhaltende D√ľrre und der langgezogene B√ľrgerkrieg behinderte die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Seit der Abkehr vom Marxismus-Leninismus und der Einparteienherrschaft der FRELIMO hat sich die Renamo als politische Partei etabliert und stellt seit 1994 die parlamentarische Opposition im Lande. Die ersten demokratischen Wahlen wurden unter der Aufsicht von ONUMOZ im Oktober 1994 gehalten. Aus ihr ging die Festigung der alten Regierung hervor, und RENAMO akzeptierte, nachdem Druck von Anrainer-Staaten ausge√ľbt wurde, die Sitze im Parlament, womit sie die Opposition formte.

Die Demokratisierung des Landes war das Verdienst des nach Samora Machel an die Macht gekommenen Staatspr√§sidenten Joaquim Alberto Chissan√≥. Chissanos Verdienste um die Demokratie, die Ausarbeitung einer Verfassung mit einem Mehrparteiensystem, die Normalisierung der Beziehungen zum Nachbarstaat S√ľdafrika und insbesondere die Tatsache, dass er nach zwei Amtszeiten auf eine weitere Kandidatur als Pr√§sident verzichtete und den Weg f√ľr einen Nachfolger freigab, brachten ihm im Oktober 2007 nach dem Ende seiner Pr√§sidentschaft den Preis der Mo Ibrahim Foundation f√ľr gute Regierungsf√ľhrung.

Im Februar 2000 f√ľhrten schwere Regenf√§lle zu einer Flutkatastrophe, die zahlreiche Menschenleben forderte.

Im Oktober 2013 n√§hrten Berichte √ľber zunehmende K√§mpfe zwischen den ehemaligen B√ľrgerkriegsparteien die Furcht vor einer Aufk√ľndigung des Friedensabkommens von 1992 ‚Äď zumindest k√ľndigte ein Sprecher der RENAMO dies als m√∂gliche Konsequenz der Einnahme des RENAMO-Hauptquartiers nahe Gorongosa durch Regierungstruppen an. Am 6. August 2019 schlossen FRELIMO und RENAMO ein Friedensabkommen.

Seit 2015 breitet sich ein Ableger der Terrorgruppe ‚ÄěIslamischer Staat‚Äú aus und ver√ľbt eine Vielzahl von Anschl√§gen vor allem in der Provinz Cabo Delgado. Im M√§rz 2021 nahm er angeblich die dortige Stadt Palma ein.

Politik

Mosambik geh√∂rt im Fragile States Index zu den zehn Staaten, die sich in der letzten Dekade 2010‚Äď20 am meisten verschlechtert haben. In der Rangliste der Pressefreiheit stand das Land 2006 noch auf Rang 45.

Politisches System

Die damals herrschende FRELIMO-Regierung sagte sich 1989 offiziell vom Marxismus los. Die im folgenden Jahr aufgestellte Verfassung garantiert freie Wahlen in einem Mehrparteiensystem und die freie Marktwirtschaft. Laut dieser Verfassung ist Mosambik eine pr√§sidentielle Republik. Der Pr√§sident ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkr√§fte. In letzterer Funktion wird er vom Rat f√ľr nationale Verteidigung und Sicherheit, welcher vom Parlament nach Parteienproporz gew√§hlt wird, beraten. Dem Pr√§sidenten kommt auch die Aufgabe zu, den Premierminister zu ernennen.

Der Pr√§sident wird f√ľr f√ľnf Jahre direkt gew√§hlt und kann einmal wiedergew√§hlt werden. Bei der Pr√§sidentschaftswahl 2014 wurde der fr√ľhere Verteidigungsminister Filipe Nyusi (FRELIMO) zum Pr√§sidenten gew√§hlt. Er ernannte im Januar 2015 Carlos Agostinho do Ros√°rio zum Premierminister von Mosambik. 2019 fanden erneut Pr√§sidentschaftswahlen statt, bei denen nach Angaben der Wahlkommission Nyusi mit rund 73¬†% der Stimmen siegte.

Die Legislative besteht aus einem Einkammerparlament. Die Versammlung der Republik (portugiesisch Assembleia da Rep√ļblica) hat 250 Mitglieder, die nach dem Verh√§ltniswahlrecht f√ľr eine Amtszeit von f√ľnf Jahren gew√§hlt werden. Bei den letzten Parlamentswahlen 2019, die zeitgleich mit den Pr√§sidentschaftswahlen stattfinden, gewann die FRELIMO 184 (2014: 144) der 250 Sitze und verf√ľgt damit √ľber eine verfassungs√§ndernde Mehrheit. Die RENAMO erhielt 60 (2014: 89) Mandate, das MDM 6 (2014: 17). Die Wahlen wurden √ľberschattet von Gewalt bis hin zu gezielten T√∂tungen, Unregelm√§√üigkeiten und Betrugsvorw√ľrfen. Die Opposition kritisiert die Wahlen als weder frei noch fair. Die Wahlen seien die undemokratischsten seit Einf√ľhrung des Mehrparteiensystems gewesen.

Justizsystem

Die Haftbedingungen sind ausgesprochen hart und haben bereits zu mehreren Todesf√§llen gef√ľhrt. Die Gerichte sind unterbesetzt, und die unzureichend ausgebildeten Richter arbeiten ineffizient und sind von der regierenden Partei beeinflusst. Die Polizei ging, laut Amnesty International, bei Demonstrationen und bei der Festnahme von Straftatverd√§chtigen mit exzessiver Gewalt vor. 13 H√§ftlinge erstickten dabei im Polizeigewahrsam in einer √ľberf√ľllten Gef√§ngniszelle. Zwei Polizeibeamte mussten sich in diesem Zusammenhang vor Gericht verantworten. F√ľr eine im Jahre 2007 begangene au√üergerichtliche Hinrichtung wurde ein hochrangiger Polizeibeamter wegen Mordes verurteilt.

Menschenrechte

Es wurden auch 2009 Fälle schwerer Menschenrechtsverletzungen gemeldet: Die Pressefreiheit ist stark eingeschränkt und unabhängige Medien werden behindert. Gesellschaftliche Probleme wie häusliche Gewalt, Diskriminierung von Frauen, Missbrauch, Ausbeutung, Zwangsarbeit von Kindern und Diskriminierung von sexuellen Minderheiten und Menschen mit HIV/AIDS sind nach wie vor weitverbreitet, wie alljährlichen Menschenrechtsberichte des US-amerikanischen Außenministeriums dokumentieren. Auch kommt es immer wieder zu Übergriffen, Diskriminierungen und Gewalthandlungen aufgrund der sexuellen Orientierung von Menschen. Homosexualität wird seit 2015 nicht mehr als Straftat angesehen.

2016 kam es laut Berichten bei erneuten K√§mpfen zwischen Regierungstruppen und der RENAMO zu Menschenrechtsverletzungen. Die Ausbreitung eines Ablegers der Terrorgruppe ‚ÄěIslamischer Staat‚Äú seit 2015 verschlimmert die Menschenrechtslage im Norden des Landes zus√§tzlich.

Außenpolitik

Von stark wachsender Bedeutung f√ľr Mosambik sind die Beziehungen zu Indien (Mosambik hat eine wirtschaftlich bedeutende indische Diaspora), Brasilien (aufgrund sprachlicher und kultureller Gemeinsamkeiten) und der Volksrepublik China, die stark in die Infrastruktur und die Erschlie√üung der Rohstoffvorkommen des Landes investiert. Aufgrund seiner Lage am Indischen Ozean, der wachsenden Wirtschaft und seiner Rohstoffvorkommen wird es zunehmend das Ziel gro√üer internationaler Unternehmen. Die Beziehungen zu den Staaten der Europ√§ischen Union und den Vereinigten Staaten sind gut und werden von beiden Seiten intensiviert. Das Verh√§ltnis zur ehemaligen Kolonialmacht Portugal ist eng und freundschaftlich, allerdings nicht immer spannungsfrei.

Wichtige multilaterale Organisationen, in denen Mosambik Mitglied ist, sind u.¬†a. die Afrikanische Union und die Entwicklungsgemeinschaft im s√ľdlichen Afrika (SADC), das Commonwealth of Nations, ferner die Vereinten Nationen, die Organisation f√ľr Islamische Zusammenarbeit, die Gemeinschaft portugiesischsprachiger L√§nder. Mosambik engagiert sich aktiv in diesen Organisationen. So konnte Mosambik z.¬†B. im Rahmen der SADC erfolgreich in einem Grenzstreit zwischen Tansania und Malawi vermitteln.

Militär

Mosambik gab 2017 knapp 3,1 Prozent seines Staatshaushaltes Wirtschaftsleistung oder 103 Millionen US-Dollar f√ľr seine Streitkr√§fte aus.

Verwaltungsgliederung

Territoriale Gliederung

Mosambik ist in zehn Fl√§chen-Provinzen und die Hauptstadtprovinz gegliedert, darunter folgen 141 Distrikte, die ihrerseits gegliedert sind in 415 Postos administrativos (Verwaltungsbezirke) mit 1024 Localidades (Orte), die jeweils noch meist mehrere Ortschaften (Povoa√ß√Ķes) und D√∂rfer (Aldeias) umfassen.

Die elf Provinzen Mosambiks:

Städte

Die größten Städte sind die Hauptstadt Maputo mit 1.101.170 Einwohnern, Matola mit 1.616.267 Einwohnern, Nampula mit 743.125 und Beira mit 533.825 Einwohnern (2017). Die Metropolregion von Maputo hatte im selben Jahr 2.717.437 Millionen Einwohner.

Wirtschaft

Entwicklung und Lage

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) f√ľr 2017 wird auf 12,7¬†Milliarden US-Dollar gesch√§tzt. In Kaufkraftparit√§t betr√§gt das BIP 36,7¬†Milliarden US-Dollar oder 1200¬†US-Dollar je Einwohner. Das reale Wachstum betrug 3,0¬†%. Anfang der 1990er Jahre war Mosambik noch das √§rmste Land der Welt. Seitdem hat sich das BIP pro Kopf, dank eines von Rohstoffabbau angetriebenem Wirtschaftswachstums, fast verzehnfacht. Die Mehrheit der Bev√∂lkerung lebt jedoch weiterhin in bescheidenen Verh√§ltnissen.

Mosambiks Wirtschaft basiert vorwiegend auf Landwirtschaft. In den 1980er Jahren wurde die Wirtschaft durch den B√ľrgerkrieg, die Abwanderung portugiesischer Fachkr√§fte und mehrere D√ľrreperioden geschw√§cht. Zu dieser Zeit waren die meisten Plantagen und Industriebetriebe im Besitz des Staates. Erst 1990 f√ľhrte die Regierung die freie Marktwirtschaft ein.

Die Währung von Mosambik ist der Metical. 1 Metical = 100 Centavos. Bis 2006 entsprach 1 Euro ungefähr 34.500 Metical, 1 Schweizer Franken 22.300 Metical. Am 1. Juli 2006 wurden alle Geldbeträge durch 1000 dividiert. Umrechnung neu: 1 Euro entspricht ungefähr 42,5 Metical, 1 Schweizer Franken 35 Metical.

Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsf√§higkeit eines Landes misst, belegte Mosambik Platz 136 von 137 L√§ndern (Stand 2017‚Äď18). Im Index f√ľr wirtschaftliche Freiheit belegte das Land 2017 Platz 158 von 180 L√§ndern.

Landwirtschaft

Allgemein

Obwohl √ľber 80¬†% der Erwerbst√§tigen in der Landwirtschaft t√§tig sind, produzieren sie nur 24¬†% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Cashewn√ľsse, Zuckerrohr, Baumwolle und Tee. Angebaut werden au√üerdem auch Bananen, Tabak, Zitrusfr√ľchte, Sisal und √Ėlpalmen. Der Versuch, die aus Zentralamerika stammende und als √∂kologisch anspruchslos geltende Jatropha-Pflanze zur Gewinnung von Pflanzen√∂l in Mosambik gro√üfl√§chig zu kultivieren, scheiterte. Eine Projektplantage des deutschen Unternehmens Elaion AG wurde 2011 nach f√ľnf Jahren aufgegeben, da die erwarteten wirtschaftlichen Gewinne ausblieben.

Der Gro√üteil des j√§hrlichen Holzeinschlages wird als Brennstoff verwendet. Die K√ľstenfischerei hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Gefischt werden haupts√§chlich Thunfisch und Garnelen.

F√ľr die Forschung und Entwicklung im mosambikanischen Baumwollanbau gibt es ein Institut, das Instituto do Algod√£o de Mo√ßambique (IAM). Sein Sitz befindet sich in Maputo. Es unterh√§lt Au√üenstellen in Montepuez, Nampula, Beira und Maxixe.

ProSavana-Projekt

Ab 2008 wurde im Norden Mosambiks unter Federf√ľhrung eines brasilianisch-japanischen Konsortiums ein Gro√üprojekt zur grunds√§tzlichen Umstrukturierung des Agrarsektors verfolgt, das 2009 beim G8-Gipfel in L'Aquila zwischen TarŇć AsŇć und Luiz Ign√°cio da Silva behandelt wurde. Das Vorhaben unter der Bezeichnung ProSavana war Teil eines agrarwirtschaftlichen Projektes im sogenannten Nacala-Entwicklungs-Korridor, einem Gebiet von etwa 14 Millionen Hektar Fl√§che. Die im Projekt ProSavana vorgesehene Fl√§che umfasste etwa sechs Millionen Hektar. Davon betroffen waren die drei Provinzen Niassa, Nampula und Zambezia sowie angrenzende Areale in den Nachbarprovinzen Manica und Cabo Delgado. Statt der dort vorherrschenden kleinb√§uerlichen Landwirtschaft auf kommunalen Fl√§chen sollen k√ľnftig agrarindustrielle Gro√übetriebe daf√ľr sorgen, dass dieser Sektor durch die Produktion von Nahrungsmitteln und anderen Agrarrohstoffen f√ľr den Binnenmarkt, vor allem aber f√ľr den Export, ma√ügeblich zum Wirtschaftswachstum des Landes beitr√§gt. Diese Sichtweise wurde insbesondere vom wichtigsten Projektpartner vertreten, dem brasilianischen Unternehmensberater GV Agro, der zum Thinktank Funda√ß√£o Get√ļlio Vargas geh√∂rt und unter der Leitung des fr√ľheren brasilianischen Landwirtschaftsministers Roberto Rodrigues stand.

Wesentlich f√ľr ProSavana war die Steigerung der Produktivit√§t durch Technologietransfer und ausl√§ndische Investitionen. √Ąhnlich wie in den tropischen Savannengebieten Brasiliens, dem Cerrado, wo in den 1970er-Jahren japanische Ingenieure mit brasilianischem Kapital fl√§chendeckende Soja-Monokulturen anlegten, sollten in Mosambik in gro√üem Stil Soja, Sonnenblumen und Baumwolle wie auch andere Rohstoffe f√ľr den weltweiten und insbesondere chinesischen Markt angebaut werden. Das trilaterale Vorhaben wurde mit mehrheitlich staatlicher japanischer Anschubfinanzierung von 38 Millionen US-Dollar sowie brasilianischer Technik und Know-how jedoch nur ansatzweise umgesetzt. Laut der japanischen Agentur f√ľr Internationale Zusammenarbeit (Japan International Cooperation Agency / JICA) handelte es sich um ‚Äěeines der weltweit gr√∂√üten dreiseitigen Kooperationsprojekte‚Äú. Umweltvertr√§glichkeitspr√ľfungen oder gesellschaftliche Folgeabsch√§tzungen sind nicht bekannt geworden. Anfang April 2013 unterzeichneten Vertreter der drei beteiligten Staaten Japan, Brasilien und Mosambik eine Vereinbarung zur Umsetzung des gemeinsamen Agrarprojektes. Ende April gelangte der auf M√§rz 2013 datierte ProSavana-Masterplan an die √Ėffentlichkeit.

Innerhalb mosambikanischer Kleinbauernverb√§nde und in Kreisen von Beratern der internationalen Entwicklungszusammenarbeit wurde bef√ľrchtet, dass Brasilien mit seinem Agrarmodell auch die sozialen Widerspr√ľche des Landes nach Afrika exportieren k√∂nnte. Fr√ľhere Erfahrungen mit der Enteignung und Vertreibung von Kleinbauern zugunsten des portugiesisch-mosambikanischen Joint Ventures Agromoz (bestehend aus Corticeira Amorim und Intelec) f√ľhrten zur lokalen Mobilisierung gegen ProSavana. Im November 2012 ging Mosambiks Kleinbauernverband UNAC (Uni√£o Nacional de Camponeses / National Peasants‚Äô Union) gemeinsam mit Via Campesina und GRAIN, f√ľr eine nachhaltige und menschenzentrierte l√§ndliche Entwicklung, mit einer Erkl√§rung zu ProSavana an die √Ėffentlichkeit. Gefordert wurde u.¬†a. Transparenz und Zugang zu den Planungsunterlagen. Bis zu jenem Zeitpunkt waren innerhalb Mosambiks kaum Informationen zu diesem Vorhaben zug√§nglich. Die Bewegung erlangte bald landesweite und internationale Beachtung, da sich mit ihr zun√§chst 23 mosambikanische und sp√§ter rund 40 internationale Organisationen, darunter Wissenschaftler und Bauernverb√§nde, solidarisierten und konnte so auch Mitglieder des japanischen Parlaments f√ľr ihre Sache gewinnen, die das Projekt zu Fall brachten. Mitte des Jahres 2018 galt das Projekt als vorl√§ufig begraben.

Mineralische Rohstoffe und Rohstoffwirtschaft

Mosambik verf√ľgt √ľber einige mineralische Rohstofflagerst√§tten. Es gibt Vorkommen an Diamanten und anderen Edelsteinen sowie Gold und Kupfer, Nutzgesteine wie Gabbros, Granite und Marmore, Industrieminerale wie Bauxit, Beryll, Korund, Glimmer, Graphit, ferner Lagerst√§tten mit √∂konomisch interessanten Gehalten an Zinn, Seltenerdmetallen (Davidit), Niob und Tantal sowie Schwermineralsande. Weiterhin existieren Lagerst√§tten an Energierohstoffen wie Erdgas und Steinkohle.

Im Nordwesten des Landes werden die m√∂glicherweise gr√∂√üten Steinkohlevorkommen der Welt vermutet. 23 Milliarden Tonnen sollen in der Provinz Tete nahe der Grenze zu Malawi lagern. Wegen logistischer Probleme konnten diese Vorkommen bisher nicht genutzt werden. Geplant ist eine 525 Kilometer lange Eisenbahnverbindung, mit der die Kohle an die K√ľste der Provinz Zambezia des s√ľdostafrikanischen Landes transportiert werden soll. Dort sind neue Hafenanlagen vorgesehen, die eine Kapazit√§t zur Verladung von 20 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr erlangen sollen.

Die 1998 errichtete Aluminium-H√ľtte Mozal verarbeitet importiertes Bauxit zu Aluminium, dem mittlerweile wichtigsten Exportgut Mosambiks. Der Betrieb der Schmelze tr√§gt mit 7¬†% ma√ügeblich zum Bruttoinlandsprodukt Mosambiks bei und hat das Au√üenhandelsdefizit Mosambiks halbiert.

Andere Rohstoffe des Landes werden wenig genutzt. Die Industrie Mosambiks beschränkt sich vor allem auf die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse.

Kennzahlen

Alle BIP-Werte sind in US-Dollar (Kaufkraftparität) angeben.

Außenhandel

Die Handelsbilanz Mosambiks ist noch immer stark negativ. Exportiert werden haupts√§chlich Cashewn√ľsse, Krustentiere, Baumwolle und Zucker. Seit einigen Jahren ist Aluminium das wichtigste Exportprodukt. Importiert werden Maschinen, elektronische Ger√§te, Erd√∂l, Nahrungsmittel und Konsumg√ľter. China ist der wichtigste Handelspartner.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 3,6¬†Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 2,5¬†Mrd. US-Dollar gegen√ľber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in H√∂he von 9,3¬†% des BIP.
Die Staatsverschuldung betrug 2016 88,6 % des BIP.

2006 bzw. 2009 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

  • Gesundheit: 5,0
  • Bildung: 5,0 (2006)
  • Milit√§r: 0,9 (Stand 2009)

Von 2004 bis 2016 leistete die Schweiz in Mosambik Budgethilfe im Umfang von insgesamt 93,7 Millionen Schweizer Franken. Gemäß dem Schweizer Bundesrat trugen diese Maßnahmen zur Armutsreduktion bei. Nachdem bekannt wurde, dass die mosambikanische Regierung ohne Genehmigung des Parlaments geheime Kredite an drei halbstaatliche Unternehmen in der Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar autorisierte, stellten die Schweiz und der Internationale Währungsfonds ihre Budgethilfe an die Regierung von Mosambik im April 2016 ein. Daraufhin wurde von der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eine Untersuchung gegen die schweizerische Credit Suisse, die französische BNP Paribas und die russische VTB eingeleitet. Infolge wurde Anfang 2019 vom Bundesgericht in Brooklyn eine Anklage wegen Verdacht auf Korruption, Geldwäscherei und Wertpapierbetrug erhoben. Davon betroffen sind drei ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse und der damalige Finanzminister Mosambiks Manuel Chang (aus dem Kabinett Guebuza II) sowie ein libanesischer Unternehmer.

Das finanziell bereits instabile Land geriet aufgrund der versteckten Kredite in eine Schuldenkrise. Seit 2017 gilt Mosambik als zahlungsunfähig.

Verkehr

Das Stra√üennetz hatte 2015 eine L√§nge von 31.083¬†km, wovon 7.365¬†km asphaltiert waren. Zum Vergleich: √Ėsterreich hatte 138.696¬†km an asphaltierten Stra√üen. Die Verkehrsinfrastruktur ist damit ungen√ľgend f√ľr ein Land dieser Gr√∂√üe. In den letzten Jahren wurde es jedoch deutlich ausgebaut.

Mosambik geh√∂rt zu den L√§ndern mit der h√∂chsten Rate an Verkehrstoten. 2013 kamen insgesamt 31,6¬†Verkehrstote auf 100.000¬†Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland waren es im selben Jahr 4,3¬†Tote. Insgesamt kamen damit ca. 8.000 Personen im Stra√üenverkehr ums Leben. Die Rate an Verkehrstoten ist noch weitaus h√∂her, wenn man sie der niedrigen Motorisierungsrate des Landes gegen√ľberstellt. 2009 kamen in Mosambik 12¬†Kraftfahrzeuge auf 1000 Einwohner (in Deutschland waren es √ľber 500 Fahrzeuge).

Bedeutende Seeh√§fen befinden sich in allen gr√∂√üeren K√ľstenst√§dten, wie Maputo im S√ľden, Beira im Zentrum (Hauptstadt der Provinz Sofala), Quelimane, Lumbo und Nacala bis Pemba im Norden.

Im Verlaufe der Geschichte der Linienschifffahrt war der Hafen Maputo jeweils der Endpunkt beiden deutschen Reedereien Deutsche Ost-Afrika Linie sowie auch von Deutsche Seereederei Rostock ("DSR-LINES"). Im Jahrbuch der Schiffahrt 1982 erfolgte von einem deutschen Ingenieur eine Ver√∂ffentlichung zum Thema Hafen in Maputo im S√ľden, Beira in der Landesmitte, Quelimane, Nacala und Pemba im Norden des Landes und auch zum Zustand des Eisenbahnnetzes als Teil der Transportkette im historischen Staat Volksrepublik Mosambik.

Internationale Flughäfen befinden sich u. a. in Maputo (MPM), in Beira (BEW) und in Nampula (APL).

Kultur

Sehensw√ľrdigkeiten

Der Tourismus ist wenig entwickelt. Unterk√ľnfte sind rar, ein Ausbau der touristischen Infrastruktur ist geplant.

Die √§lteste portugiesische Handelsniederlassung wurde 1507 auf der Ilha de Mo√ßambique gegr√ľndet. Vom sp√§ten 16. Jahrhundert bis zur Fertigstellung der Eisenbahnverbindung Transvaal ‚Äď Delagoa-Bucht 1898 lag hier die Hauptstadt von Portugiesisch-Ostafrika. Seit 1991 ist die kleine Insel mit ihrer gut erhaltenen Kolonialarchitektur das einzige UNESCO-Welterbe auf mosambikanischen Territorium.

Der erste Nationalpark Mozambiks, der Nationalpark Gorongosa, wurde 1960 gegr√ľndet und liegt in der Provinz Sofala. Er ist 150¬†km von der Stadt Beira entfernt. √Ėstlich davon, vor der K√ľste Mozambiks befindet sich auf dem Bazaruto-Archipel der 1971 gegr√ľndete Bazaruto National Park. An der Grenze zum s√ľdafrikanischen Kruger-Nationalpark findet sich der 2001 gegr√ľndete Nationalpark Limpopo. Im S√ľdosten in der N√§he der Hauptstadt Maputo ist auf der Machangulo-Halbinsel das Machangulo Private Naturreservat und das Maputo-Reservat.

Musik

In der traditionellen Unterhaltungsmusik werden ann√§hernd √§quiheptatonisch gestimmte Xylophone (valimba, manguilo, timbila) und Brettzithern (bangwe) gespielt. Zithern, Lamellophone (shitata) und einsaitige R√∂hrenspie√ügeigen (mugole, tagare, chikw√®sa) dienen zur Liedbegleitung. Gruppent√§nze werden von Chorges√§ngen und mit den H√§nden oder mit d√ľnnen Schl√§geln geschlagenen einfelligen R√∂hrentrommeln begleitet. Marrabenta ist eine aus der portugiesischen Kolonialzeit stammende Tanzmusik. Zu den international bekanntesten Musikgruppen des Landes, die mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug popul√§re Tanzmusik spielen, geh√∂ren Mabulu, Eyuphuro, Mc Roger, Ghorwane und Kapa Dech.

Ver√∂ffentlichungen aus und √ľber Mosambik

Medien

√úberblick

Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2017, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegte Mosambik Platz 93 von 180 L√§ndern. Obwohl die Pressefreiheit in Mosambik Verfassungsrang genie√üt, gibt es bei der Situation der Pressefreiheit im Land laut der Nichtregierungsorganisation ‚Äěerkennbare Probleme‚Äú.

Rundfunk

Rádio Moçambique (staatliches Radio) sendet in portugiesischer und verschiedenen lokalen Sprachen.

Fernsehen

Televisão de Moçambique (staatliches Fernsehen, ein Kanal, sendet ab Nachmittag), Soico TV (privat), TV Miramar (privat)

Tages- und Wochenzeitungen

  • Not√≠cias (Maputo), O Pa√≠s (Maputo), Di√°rio de Mo√ßambique (Beira) sowie die Faxzeitungen Mediafax, Imparcial und Vertical
  • @Verdade, Domingo, Zambeze, Savana, Demos, Jornal da Tard

Nachrichtenagentur

Agência de Informação de Moçambique (AIM)

2016 hatten 6,4 % der Bevölkerung Zugang zum Internet.

Literatur

  • Rolf Steinbach: Mosambik: Schwarz und arm und ziemlich weit weg. 2. Auflage. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-89657-013-0. DNB bibliografischer Nachweis unter http://d-nb.info/1004026498
  • Jo√£o Mosca: Economia de Mo√ßambique, s√©culo XX. Instituto Piaget, Lissabon 2005.
  • Malyn Newitt: A History of Mozambique. Hurst, London 1995.
  • Merle L. Bowen: The State against the Peasantry: Rural struggles in colonial and postcolonial Mozambique. University Press of Virginia, Charlottesville/London 2000.
  • Ulrich Makosch: Das M√§dchen vom Sambesi. Leipzig¬†: Brockhaus, 1975. DNB bibliografischer Nachweis unter http://d-nb.info/760219036
  • Landolf Scherzer: Das Camp von Matundo. 132 Tage Afrika, Berlin 1986. DNB bibliografischer Nachweis unter http://d-nb.info/870277138
  • Sergej Kulik: Safaris in Mo√ßambique, Moskau¬†: Verl. Progress - Leipzig¬†: Brockhaus 1989. DNB bibliografischer Nachweis unter http://d-nb.info/901079642
  • Jos√© Fialho Feliciano: Antropologia econ√≥mica dos Thonga do sul de Mo√ßambique. Arquivo Hist√≥rico de Mo√ßambique, Maputo 1998.
  • Anne Pitcher: Transforming Mozambique: The Politics of Privatization, 1975‚Äď2000. Cambridge University Press, Cambridge 2002.
  • Rainer Grajek: Religion in Mosambik. In: Markus Porsche-Ludwig, J√ľrgen Bellers (Hrsg.): Handbuch der Religionen der Welt. Bautz Verlag, 2012.
  • Rainer Grajek: Mosambik. In: Markus Porsche-Ludwig, Wolfgang Gieler, J√ľrgen Bellers (Hrsg.): Handbuch Sozialpolitiken der Welt. LIT Verlag, 2013, S. 413‚Äď419.
  • Egon Hammerschmied: F√ľnf am Indik. Die Seeh√§fen der Volksrepublik Mosambik. In: Jahrbuch der Schiffahrt. ein Rundblick √ľber die internationale See- u. Binnenschiffahrt, Transpress VEB Verlag f√ľr Verkehrswesen, Berlin, Jg. 1982, S. 78‚Äď84, ISSN 0075-238X. DNB bibliografischer Nachweis unter http://d-nb.info/012893536
  • Katharina Hofmann: Wenn zwei beste Feinde ein Land ruinieren. Beitrag im ipg-journal, Januar 2014.
  • Ulrich van der Heyden: "Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft (1979-1990)", Leipziger Universit√§tsverlag 2019, ISBN 978-3-96023-201-8, Interview mit dem Autor unter https://wp.stimmederddr.de/wp3/?p=4019 (abgerufen am 2. November 2021)

Weblinks

  • L√§nderhinweis Mosambik des Ausw√§rtigen Amtes
  • World Fact Book: Mozambique

Einzelnachweise


 

Region Regionen (0)

Abk Name O
MZ.CD Cabo Delgado  
MZ.GA Gaza  
MZ.IN Inhambane  
MZ.MN Manica  
MZ.MP Maputo  
MZ.NM Nampula  
MZ.NS Nassa  
MZ.SO Sofala  
MZ.TE Tete  
MZ.ZA Zambezia  
 

Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

 

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

 

Touren in diesem Staat Touren in diesem Staat

 

Bücher und Karten Bücher und Karten

Flagge: Mozambique

Name englisch: Mozambique
Hauptstadt: Maputo
Kfz: MOC
ISO: MZ
ISO3: MOZ
Fläche: 801590 km²
Tld: .mz
Wärung Einheit: MZN
Währung: Meticail
Vorwahl: 258

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: -10.471202
südlichster Punkt: -26.8681086
westlichster Punkt: 30.2155496
östlichster Punkt: 40.8391213


 
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