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Gebirge Karte: Emmentaler Alpen

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Emmentaler Alpen

Informationen zur Lage und Bezeichnung:


ausführliche Beschreibung:
Wikipedia  *  Gruppenkarte.

Die Emmentaler Alpen (Emmengruppe im Geographischen Lexikon der Schweiz) sind eine Gebirgsgruppe am Alpennordrand und befinden sich in den Schweizer Kantonen Bern, Luzern, Ob- und Nidwalden. In ihrem s├╝dlichen Teil (Bergketten n├Ârdlich von Thuner- und Brienzersee) beginnt bereits das Berner Oberland. Umgeben wird die Gruppe vom Schweizer Mittelland, den Urner-, Berner- und Freiburger Alpen. Das luzernische Entlebuch befindet sich in ihrem Zentrum. H├Âchste Erhebung ist das Brienzer Rothorn oberhalb des n├Ârdlichen Brienzersee-Ufers, wo gleich drei Kantone zusammentreffen.

Namensgebend ist das Emmental mit dem Fluss Emme.

Umgrenzung

Die Emmentaler Alpen werden umgrenzt (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend) von Kleiner Emme, Vierwaldst├Ątter- mit Alpnachersee, Sarner Aa, Lungerersee, Br├╝nigpass, Brienzersee, Thunersee, Aare, Chise, Sch├╝pbachkanal, Emme, Gr├╝ene, Griesbach, Rotbach, Langete, Luthern und Seewag und bedecken eine Fl├Ąche von 1.800┬ákm2.

Der H├Âhenbereich erstreckt sich von 429┬ám┬á├╝.┬áM. (Emmen) bis 2348┬ám┬á├╝.┬áM. (Brienzer Rothorn).

Gliederung

Hohgant, Sigriswiler- und G├╝ggisgrat

Im Zentrum der Emmentaler Alpen befindet sich eine dominierende Bergkette, die von S├╝dwesten nach Nordosten zieht. N├Ârdlich dieser Kette befindet sich ein flacheres Becken zum Mittelland hin. Die Bergkette beginnt mit zwei parallelen Massiven, die vom Thunersee nach Nordosten ziehen. Dabei ist der Sigriswilergrat das n├Ârdliche und der G├╝ggisgrat das s├╝dliche. Nach etwa sechs Kilometern folgt zwischen den beiden der Bergkamm der Sieben Hengste. Dieser wird nach drei Kilometern durch den Gr├╝nenbergpass vom Gebirgsstock des Hohgant getrennt.

Schrattenfluh, Beichlen, R├Ąmisgummen

Nach weiteren sieben Kilometern trennt das tiefe Tal der Emme den Gebirgsstock der Schrattenfluh ab. Mit der Waldemme endet dieser Stock nach sechs Kilometern und es schliessen sich mehrere niedrigere und kleinere K├Ąmme im Nordosten an, darunter die Beichlen.

Pilatus

Hierauf flacht das Gel├Ąnde etwas ab, bis sich zum Vierwaldst├Ąttersee das Massiv des Pilatus anschliesst.

Giswiler St├Âcke und Brienzergrat

Zwischen Hohgant und Brienzersee befindet sich der Brienzergrat, dessen h├Âchster Gipfel (Brienzer Rothorn) zugleich auch der h├Âchste der Gesamtgruppe ist.

Napfgebiet

Die nordlichste und ins Mittelland ├╝bergehende Untergruppe ist das Napfgebiet mit dem Napf als h├Âchstem Berg.

Geologie

Der geologische Untergrund wird durch Formationen aus Kalkstein, Flysch und Molasse gebildet. Kalke der Kreidezeit finden sich vorwiegend im Bereich Pilatus, Schrattenfluh, Hohgant, G├╝ggisgrat und Sigriswilgrat. Der Schrattenkalk ist von ausgedehnten Karrenfeldern und H├Âhlensystemen durchzogen. Der helvetischen Randkette vorgelagert finden sich die Schichten der subalpinen Molasse Sandstein, Nagelfluh und Mergel. Die Randkette wird von Flysch unterlagert, dessen weiches Gestein die ├ťberschiebung des ganzen Kreide-Paketes ├╝ber die subalpine Molasse erm├Âglichte. Als oberstes Stockwerk der Kette finden sich teilweise noch Gesteine aus der Terti├Ąrformation (Hohgantsandstein, Lithothamnienkalk). Eine besondere Stellung nehmen die Giswilerst├Âcke ein. Sie sind ein ├ťberrest (Klippe) der hier sonst v├Âllig erodierten penninischen Decke.

Gipfel

Erhebungen in den Emmentaler Alpen, die eine H├Âhe von etwa 2'000 Meter und mehr erreichen.

Flora und Fauna

Flora

Die Verbreitungsgrenze von Tannen liegt bei 1'800 Meter, von Buchen bei 1'600 Meter und von Eschen bei 1'400 Meter. In den W├Ąldern um Entlebuch ist der Wald nahezu ausnahmslos aus Fichten aufgebaut, Mischwald ist kaum vorhanden. Am Hohgant finden sich gr├Âssere Bergkieferw├Ąlder an den S├╝dh├Ąngen.

Fauna

In den Bereichen von Eigental, Hohgant und Brienzer Rothorn sind einige Steinbockkolonien.

Weblinks

Literatur

  • Oskar Allg├Ąuer: Zentralschweizerische Voralpen, III.Band, Die Voralpen zwischen Br├╝nigpass und Thunersee (Luzerner Voralpen). SAC Wander-, Kletter- und Ski-Tourenf├╝hrer, Luzern (1932)
  • Willy Auf der Maur: Zentralschweizerische Voralpen, SAC (1996)

Einzelnachweise

 

Kommentar Meinungen und Kommentare


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Bücher und Karten Bücher und Karten

AVE (Alpenvereinseinteilung der Ostalpen): (71)

Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Schweiz Schweiz

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 47.142621
südlichster Punkt: 46.66864
westlichster Punkt: 7.571296999
östlichster Punkt: 8.361797000


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
1782 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
182 km
 
Emmentaler Alpen: Große Karte mit den Grenzen und Hütten, Gipfeln sowie Touren der Gebirgsgruppe
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