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Gebirge Karte: Sextner Dolomiten

Gebirge Lage und Zugehörigkeit

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Gebirge Informationen zur Gebirgsgruppe: Sextner Dolomiten

Informationen zur Lage und Bezeichnung:
Nord├Âstlich liegende Untergruppe der Dolomiten.

ausführliche Beschreibung:
Wikipedia.

Die Sextner Dolomiten (auch Sextener Dolomiten) (italienisch Dolomiti di Sesto) bilden die nord├Âstlichste Gebirgsgruppe der Dolomiten in Italien. Sie liegen im ├Ąu├čersten Osten von S├╝dtirol und im Norden der Provinz Belluno und werden im Norden begrenzt durch das Pustertal, im Nordosten und Osten durch das Sextental, im S├╝den durch das Val dÔÇÖAnsiei und im Westen durch das H├Âhlensteintal. Als Teil der von der UNESCO unter ÔÇ×N├Ârdliche DolomitenÔÇť zusammengefassten Dolomitengruppen, geh├Âren die Sextner Dolomiten seit dem 26. Juni 2009 zum ÔÇ×Welterbe DolomitenÔÇť.

Geologie und Biologie

Das zu den S├╝dlichen Kalkalpen geh├Ârige Gebirge besteht gro├čteils aus Dolomit-Gesteinen, die sich aus Korallenriffen in der absinkenden Tethys des Erdmittelalters (untere Trias) bildeten. Man unterscheidet mehrere Arten, unter anderem den Schlerndolomit und den auflagernden Hauptdolomit. Charakteristisch f├╝r die Sextner und benachbarten Dolomiten ist der Gegensatz zwischen sanft gewellten Almen und den aus ihnen hochragenden Riffgipfeln mit teilweise ├╝ber 3000 m H├Âhe, die meist von gewaltigen Schutthalden umgeben sind (siehe Bild).

Im Naturpark Drei Zinnen finden sich merkliche Best├Ąnde einiger selten gewordenen Arten von Raufu├čh├╝hnern. Seit 1999 untersuchen J├Ąger, F├Ârster und das Amt der Naturparke die Verbreitungsgebiete von Schneehuhn, Steinhuhn, Birkhuhn und Auerhuhn. Erw├Ąhnenswert sind gr├Â├čere Populationen von Spechten sowie von Reh und Dachs.

Auch eine Reihe gesch├╝tzter Pflanzen ist zu erw├Ąhnen, unter anderem verschiedene Glockenblumen und Krokusse, die Dolomiten-Akelei, alpine Orchideen-Arten, das Edelwei├č, die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) (Schlernhexe) und die Dolomiten-Schafgarbe. Viele Almwiesen sind durch ihre Bl├╝tenpracht im Fr├╝hling bekannt geworden.

Geschichte

Im Ersten Weltkrieg waren die Sextner Dolomiten Schauplatz von K├Ąmpfen, als hier im Gebirge zweieinhalb Jahre lang der Krieg zwischen italienischen und ├Âsterreichischen Truppen tobte (siehe dazu auch den Artikel Gebirgskrieg 1915ÔÇô1918). Stumme Zeugen wie L├Âcher in den Felsen, Befestigungen (siehe Bild) und rostende Granatsplitter sind heute noch sichtbar. Teile der damaligen Milit├Ąrsteige wurden zum Friedensweg ausgestaltet, der westw├Ąrts in andere Teile der Dolomiten weiterf├╝hrt und ostw├Ąrts auch als Karnischer H├Âhenweg (Grenze zu ├ľsterreich) bezeichnet wird. Durch die senkrechten Felsw├Ąnde des Elfers f├╝hrt der ber├╝hmte Alpinisteig (Strada degli alpini) heute als Klettersteig auf ehemaligen Versorgungspfaden zur Sentinellascharte. Der Alpinisteig, auch ehemals als Alpiniweg bezeichnet, wurde im Ersten Weltkrieg von ├Âsterreichischen und italienischen Hochgebirgstruppen gelegt. Sp├Ąter wurde der Alpinisteig von der Sektion Padua des CAI zu einem Klettersteig ausgebaut. Heute geh├Ârt der Alpinisteig zu den beliebtesten H├Âhenwege in den Sextner Dolomiten.

Berge und Berggruppen in den Sextner Dolomiten

  • Dreischusterspitze (3145┬ám)
  • Drei Zinnen (2999┬ám)
  • Haunoldgruppe (2966┬ám)
  • Hochbrunnerschneid (3046┬ám)
  • Paternkofel (2744┬ám)
  • Toblinger Knoten (2617┬ám)

Die Gipfel der Sextner Sonnenuhr: Bezugspunkt: Parkplatz: Heidegg im Fischleintal

  • Achter (Arzalpenkopf, 2371┬ám)
  • Neuner (2582┬ám)
  • Zehner (Sextner Rotwand, 2965┬ám)
  • Elfer (3092┬ám)
  • Zw├Âlfer (3094┬ám)
  • Einser (2698┬ám)

Die im S├╝den gelegene

  • Cadini-Gruppe (Cadini di Misurina)

wird vielfach auch zu den Sextner Dolomiten gez├Ąhlt.

Bekannte Berggruppen im Umkreis: Tofana und Marmolatagruppe (S├╝dwesten), Fanesgruppe (Westen), Lienzer Dolomiten (Norden).

Einige Bergh├╝tten in den Sextner Dolomiten

  • Auronzoh├╝tte (2320┬ám, CAI, am Fu├č der S├╝dw├Ąnde der Drei Zinnen, Gro├čparkplatz (Maut/Geb├╝hr), Linienbus-Haltestelle von SAD Nahverkehr und Dolomiti Bus)
  • Bertih├╝tte (1950┬ám, CAI, s├╝dlich der Sentinellascharte)
  • B├╝llelejochh├╝tte (2528┬ám, privat, unterhalb der Oberbachernspitze)
  • Dreischusterh├╝tte (1626┬ám, AVS, im Innerfeldtal)
  • Dreizinnenh├╝tte (2438┬ám, CAI, am Toblinger Riedel)
  • Lavaredoh├╝tte (2344┬ám, privat, unterhalb des Paternsattels)
  • Rotwandwiesenh├╝tte (1924┬ám, privat, Kabinenbahn ab Sexten / Moos)
  • Talschlussh├╝tte (1540┬ám, im Fischleintal bei Sexten)
  • Zsigmondyh├╝tte (2224, CAI, am Fu├č des Zw├Âlferkofels)
  • Carduccih├╝tte (2297┬ám, an der S├╝dost-Seite des Zw├Âlferkofels)
  • Rudih├╝tte (1940 m, privat, Kabinenbahn ab Sexten / Moos)
  • Fischleinbodenh├╝tte (1460 m, Anfang Fischleintal, nahe Sexten / Moos)

Literatur

  • Richard Goedeke: Sextener Dolomiten. Alpenvereinsf├╝hrer. Bergverlag Rother, M├╝nchen 2003, ISBN 3-7633-1255-2 (Titelseite und Verlagstext).┬á
  • Eugen H├╝sler: Dolomiten, Sexten, Hochpustertal. Wanderf├╝hrer. Kompass Karten GmbH, Rum/Innsbruck 2010, ISBN 978-3-85026-240-8.┬á
  • Peter K├╝bler /Hugo Reider: Kampf um die Drei Zinnen. Das Herzst├╝ck der Sextener Dolomiten 1915ÔÇô1917 und heute. REIDER TOURISTIK K.G, Sexten 2011, ISBN 978-88-902466-2-3.┬á
  • Peter K├╝bler /Hugo Reider: Krieg um Sexten. Die westlichen karnischen Alpen und das Kreuzberggebiet im Ersten Weltkrieg 1915ÔÇô1918 mit Tourenbeschreibungen f├╝r heute. PETER K├ťBLER Verlag & Medienservice, Unterkirnach 2017, ISBN 978-3-9816744-2-2.┬á
  • Julia Walleczek-Fritz /Peter K├╝bler: Historischer Wanderf├╝hrer Sextner Dolomiten. Freilichtmuseum Gebirgskrieg 1915ÔÇô1917,Sektor I ÔÇô Anderter Alpe und Sektor II ÔÇô Elferscharte. Hrsg.: Bellum Aquilarum ONLUS. Sexten 2015.┬á

Weblinks

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia
 

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Die höchsten Gipfel Die höchsten Gipfel

Die höchsten Hütten Die höchsten Hütten

Touren in diesem Gebirge Touren in diesem Gebirge

Bücher und Karten Bücher und Karten

AVE (Alpenvereinseinteilung der Ostalpen): 52n
Synonyme / Sprachen:
Sextener Dolomiten / Dolomiti di Sesto (ital.)


Staaten die sich in dieser Gebirgsgruppe befinden (1):
Italien Italien

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 46.734234
südlichster Punkt: 46.505786
westlichster Punkt: 12.21595999
östlichster Punkt: 12.54771099


Das Gebirge hat eine Fläche
von etwa
319 km²

Die Länge der Grenze
beträgt ca.
92 km
 
Sextner Dolomiten: Große Karte mit den Grenzen und Hütten, Gipfeln sowie Touren der Gebirgsgruppe
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