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Karte Karte: Region Jesenice

Lage Lage, Gebirge

Gebirge in Jesenice: 3
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Region Informationen Region: Jesenice

Informationen:


Jesenice (deutsch A├čling) ist eine Kleinstadt in der Oberkrain in Slowenien nahe der Grenze zu ├ľsterreich mit einer Fl├Ąche von 75,8┬ákm┬▓ und 21.620 Einwohnern (2002). Das Durchschnittsalter betr├Ągt 41,1 Jahre, es gibt 6197 Haushalte (Stand: jeweils 2002).

B├╝rgermeister ist Bla┼ż Ra─Źi─Ź.

Geografische Lage

Der Ort grenzt im Norden an die Karawanken, die die Staatsgrenze zu ├ľsterreich (Bundesland K├Ąrnten) bilden, und im S├╝den an Me┼żakla. Jesenice liegt an der Save (Sava Dolinka). Hausberg der Stadt ist der 1096┬ám hohe Jelenkamen nord├Âstlich des Siedlungskerns.

Die Stadt Kranj (Krainburg) befindet sich 40┬ákm s├╝d├Âstlich, Bled (Veldes) 10┬ákm. Des Weiteren finden sich in der Umgebung die Orte Mojstrana (Meistern in der Oberkrain), Hru┼íica (Birnbaum) und Radovljica (Radmannsdorf).

Die Autobahn A2, die s├╝dlich der Stadt vorbeif├╝hrt, f├╝hrt nach Norden durch den Karawankentunnel nach Villach in ├ľsterreich und nach S├╝den nach Ljubljana (Laibach).

Geschichte

Der Ort wurde 1004 erstmals urkundlich erw├Ąhnt. Er ist bekannt f├╝r seine Eisenh├╝tten und die metallverarbeitende Industrie (Acroni Jesenice). Die ersten Sch├╝rfrechte wurden 1381 vom Haus Ortenburg erteilt. Sp├Ąter waren die Eisenh├╝tten eine Waffenschmiede der Habsburger.

Im Jahre 1872 wurde die Bahnstrecke TarvisÔÇôLaibach fertiggestellt. Jesenice/A├čling war damit an das Eisenbahnnetz ├ľsterreich-Ungarns angeschlossen. Die Verbindung von Jesenice ins nunmehr italienische Tarvis wurde 1967 stillgelegt.

1904 wurde die Wocheiner Bahn er├Âffnet, die von Jesenice/A├čling ├╝ber die Julischen Alpen nach Neu-G├Ârz/Nova Gorica f├╝hrt, von wo aus Anschluss nach Triest besteht. Bis zum Ende des Habsburger-Reichs geh├Ârte der Ort zum Kronland Krain, wobei Jesenice eine selbstst├Ąndige Gemeinde im Gerichtsbezirk Kronau (politischer Bezirk Radmannsdorf) bildete.

Im Herbst 1906 wurde die Karawankenbahn er├Âffnet, die in Jesenice in diese Linie einm├╝ndet. Mit der 1909 fertiggestellten Tauernbahn ergab sich dadurch die neue Alpentransversale SalzburgÔÇôTriest. Von der endg├╝ltigen Festlegung der Grenze zwischen ├ľsterreich und dem neuen SHS-Staat 1920 an war Jesenice f├╝r die durch den Karawankentunnel fahrenden Z├╝ge Grenzbahnhof. Die Grenzkontrollen wurden am 21. Dezember 2007 auf Grund des Schengener Abkommens eingestellt.

1926 wurden einige Siedlungen vereinigt, Jesenice wurde zur Stadt erhoben. Von 1941 bis 1945 geh├Ârte Jesenice zum vom Deutschen Reich besetzten Oberkrain, das hier liegende Eisenwerk wurde in die NS-R├╝stungsindustrie eingegliedert. Dagegen wandten sich immer mehr Partisanen: ├ťber 400 Stadtbewohner fielen als Opfer des Widerstands. Wegen ihrer Eisenwerke wurde die Stadt am 1. M├Ąrz 1945 heftig bombardiert. Sp├Ąter waren die Werke einer der gr├Â├čten Arbeitgeber (7000 Arbeiter und Angestellte) im sozialistischen Jugoslawien. Die letzten Reste der l├Ąngst geschlossenen Werke wurden 2003 niedergerissen; ein Schlot des Hochofens blieb erhalten.

St├Ądtepartnerschaften

  • seit 1994 Nagold Deutschland

Sport

Jesenice war die Heimatstadt des Eishockeyvereins HK Jesenice, der zwischen 2006 und 2012 in der Erste Bank Eishockey-Liga spielte. Anschlie├čend ging der Verein in die Insolvenz. Heute spielen in Jesenice die HDD Jesenice und die HD mladi Jesenice.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Thomas Luckmann (1927ÔÇô2016), ├Âsterreichisch-deutsch-jugoslawisch-US-amerikanischer Soziologe
  • Jo┼że Mencinger (* 1941), Politiker
  • Ivo Jan senior (* 1942), Eishockeyspieler
  • Anton Jo┼że Gale (1944ÔÇô2018), Eishockeytorwart
  • Jo┼że Bogomir Jan (1944ÔÇô2018), Eishockeyspieler
  • Tomo Kri┼żnar (* 1954), Friedensaktivist
  • Du┼ían ─Éuri┼íi─Ź (* 1961), Skilangl├Ąufer
  • Jana Mlakar (* 1962), Skilangl├Ąuferin
  • Bojan Pre┼íern (* 1962), Ruderer
  • Jure Robi─Ź (1965ÔÇô2010), Radrennfahrer
  • Uro┼í Pavlov─Źi─Ź (* 1972), Skirennl├Ąufer
  • Ivo Jan (* 1975), Eishockeyspieler
  • Miha Pirih (* 1978), Ruderer
  • Ale┼í Kranjc (* 1981), Eishockeyspieler
  • Toma┼ż Pirih (* 1981), Ruderer
  • Robert Kristan (* 1983), Eishockeyspieler
  • Rok Urbanc (* 1985), Skispringer
  • Sabahudin Kova─Źevi─Ź (* 1986), Eishockeyspieler
  • An┼że Kopitar (* 1987), Eishockeyspieler
  • Maru┼ía Ferk (* 1988), Skirennl├Ąuferin
  • Rok Ti─Źar (* 1989), Eishockeyspieler
  • Bla┼ż Gregorc (* 1990), Eishockeyspieler
  • Dalila Jakupovi─ç (* 1991), Tennisspielerin
  • Matic Podlipnik (* 1992), Eishockeyspieler
  • Luka Gra─Źnar (* 1993), Eishockeyspieler

Literatur

  • Gerhard Pilgram, Wilhelm Berger, Gerhard Maurer: Das Weite suchen ÔÇô zu Fu├č von K├Ąrnten nach Triest ÔÇô ein Wander-Reise-Lesebuch, Wien-Graz-Klagenfurt 2006, S. 35ÔÇô47, Verlag Carinthia; ISBN 3-85378-594-8
  • Peter Handke: Ein Vierteljahrhundert oder ein Tag ist vergangen, seit ich, auf der Spur meines verschollenen Bruders, in Jesenice ankam. [...] ... durfte ich, den Seesack ├╝ber der Schulter, ohne ein Bargeld vorzeigen zu m├╝ssen, aus dem finsteren Grenzbahnhof hinaus in die nordjugoslawische Stadt treten, die damals in den Schulkarten, neben Jesenice, in Klammern noch alt├Âsterreichisch A├čling hie├č. (Erster Absatz aus: Die Wiederholung, Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-518-02580-5)

Weblinks

  • Website der Gemeinde (slowenisch)

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

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auch:
Wappen/Flagge: Jesenice

ISO 3166-2:
Bezeichnung der Region: Opcine

Fläche ca.: 60.40 km²

Länge der Grenze ca.: km


Ausdehnung / Grenzen (dezimale Koordinaten nach WGS 84):
nördlichster Punkt: 46.5234642
südlichster Punkt: 46.3688632
westlichster Punkt: 13.6774197
östlichster Punkt: 14.2375616

 
Slowenien - Region Jesenice: Große Karte mit den Grenzen und allen POIs
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