Beschreibung der Tour:
Lange, stetig anspruchvoller werdende Gratwanderung. Teilweise weglos, I bis II, Orientierungsvermögen wichtig. Mind. 6h bis zum Roten Stein.
Routenbeschreibungen aus AV-Führer Lechtaler (Seibert, 2. Auflage 2008). Routenkennzahlen von dort in Klammern.
Rinnen - Kögelehütte: auf markiertem Weg.
Kögelehütte -> Hönig -> Sonnbergsattel (>355,356): unschwierig, 2h.
Von der Kögelehütte hinauf nach O zur Rastkopfhütte im Pistengebiet. Quer durch die Steilhänge nach S zur Minimulde am Sattelkopf. Nach links (O), auf erdigem, teilweise sehr steilem Weg in vielen Kehren 350Hm zur Kammschulter. Auf dem Kamm nach SO zum Hönig.
Unschwierige Alternative, 2h: Von Berwang nach SSW auf den Hönig über einen ganz kleinem Steig auf einem wenig ausgeprägten Rücken, erst zwischen Bäumen dann auf Gras.
Weiter über einen wenig eingesekten Sattel und einem ausgeprägten Grat zum "Joch" (Sonnberg) mit kleinem Kreuz. Weiter auf dem Grat nach SO über einen kleinen Vorkopf des Jochs zum Sonnbergsattel.
Sonnbergsattel -> Suwaldspitzen: unschwierig, 1/2h (>353).
Vom Sonnbergsattel (>356) nach S längs des Kamms auf Steiglein bis unter die Vordere Suwaldspitze und steiler zu ihr empor. Über den ausgeprägten Grat rasch zum hinteren Gipfel.
Suwaldspitzen -> Steinmandlspitze -> Roter Stein:
mind. 3h, Grattour, teilweise Schrofengelände, I, Stellen II, weglos oder Steigspuren, Orientierungsvermögen wichtig (>346).
Von der Hinteren Suwaldspitze auf dem teilweise schmalen Schrofen-, Gras- und Latschengrat in die tiefste Scharte. Erst auf einer fast ebenen Schneide, dann über eine Stufe und teilweise steiles Gelände, immer in Gratnähe bleibend, auf die Steinmandlspitze. Nun zwei Möglichkeiten:
a) Gratübergang (zwei Stellen II, brüchiger Hauptdolomit, sehr steile Schrofen): Auf und links neben der Schneide zum ersten größeren Turm. Ihn links umgehend in eine Lücke, wo schiefriger Fels beginnt. Nach O steil hinab bis under die Platten, dann hinüber in die Lücke einer Seitenrippe. Wieder kurz abwärts, kleine Querung und in erdigem Gelände hinauf in eine Gratscharte (II). Gratnah um ein paar Zacken zu einem Aufschwung, der auf glatter Platte fusst. Unter der Platte um ein Eck (II), Querung, dann durch eine Rinne wieder auf den Grat hinauf zum Roten Stein.
b) Umgehung durchs Lackekar (I, deutlich einfacher, etwa gleiche Zeit): Von der Steinmandlspitze am O-Grat entlang ins Lackekar hinab (Mini-See, >351). Nach N durch die Mulde, dann empor in die Lücke zwischen Stierkopf und Rotem Stein, hinter der man bald den Steig vom Fernpass (>344) trifft. Über Fels mit Sicherungen auf den Roten Stein.