Beschreibung der Tour:
Vom Kärlingerhaus am Funtensee vorbei in südlicher Richtung zur Vegetationsgrenze oberhalb des sogenannten Baumgartls aufsteigen. In der Folge geht es über die Karstfläche des weitgehend baum- und strauchlosen Steinernen Meeres zum Riemannhaus in der Ramseider Scharte.
Zunächst am vom
Kärlingerhaus am Funtensee vorbei, dann durch den Wald bergauf. Schließlich müssen wir den Kessel verlassen, der den Funtensee zu Deutschlands „Kältepol“ macht. An ein paar Ziegen vorbei führt der immer schmaler und steiniger werdende Pfad hoch. Der Bewuchs wird schon spärlicher. Statt Urwald wie am Vortag gibt es jetzt vor allem Gras und Gestrüpp, die Felsen dazwischen werden immer größer und zahlreicher. Wir passieren das Baumgartl und die Grenze zwischen Deutschland und Österreich.Und dann gibt es praktisch keinen Pflanzenbewuchs mehr. Jetzt sind wir im Steinernen Meer. Eine Gegend wie ich sie in diesem Ausmass in den Alpen noch nirgendwo vorher gesehen habe. Hier regiert der Fels. Aber nicht als senkrechte Wand, sondern in einer riesigen, zerfurchten Karstebene voller Felsbrocken, Felsplatten, Felshügeln.
Hier hindurch führt unser Weg, mal breit, mal schmaler Pfad. Nicht über Stock und Stein, nur über Stein, denn „Stock“ gibt es hier nicht mehr. Kein einziger Baum steht hier, nur Grasflecken und ein paar Farne, ab und zu mal eine einsame Blume. Auch Wasser gibt es hier normalerweise fast nicht.
Der Weg selbst ist, da das Steinerne Meer im Grunde eine Hochebene ist, zu großen Teilen relativ eben, aber insgesamt doch leicht ansteigend. Die größeren Steigungen, vor allem zu Beginn der Wanderung, haben es allerdings in sich.