Beschreibung der Tour:
Parken in Scharnitz für mittlerweile 7 Euro pro Tag!
Mit dem Rad die Straße bis zum Ende. Dort anfangs gute Forststraße, später steiler und holpriger. Schwierig zu fahren.
Frühstück an der geschlossenen Pleisenhütte mit toller Aussicht!
Auf dem Toni-Gaugg-Höhenweg durch die Latschengasse bis zum Mitterkar. Hier weglos einigen Steinmännern immer direkt zur Larchetkarspitze folgen. Die letzten 200 Höhenmeter steil und sehr mühsam durch loses Geröll. Rinne zur südlichen Scharte mit Seil versichert, extrem brüchig und bröselig.
Ab Scharte auch Seile in der Route, aber in schlechtem Zustand. Meist sehr schlechter Fels und viel loses Zeugs. Bis zum Gipfel ohne Seil geklettert. Man liest von 3er Kletterei, ich habe es einfacher empfunden 2+.
Am Gipfel überraschend 5er Seilschaft angetroffen. Nach kurzer Gipfelrast im Abstieg die Seilschaft überholt. In der Scharte 1 Stunde warten müssen weil fast sekündlich Steinschlag in die Rinne abging.
Dann die steile Rinne ins Hinterkar hinab. Teilweise abfahren im Schotter möglich. Weiterer Abstieg weglos zum Höhenweg und nach mühsamen Gegenanstieg im Kuchl mit losem Geröll durch die Latschen zurück zur Hütte.
Abfahrt mit dem Rad zurück zum Auto.
Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Aufgrund des extrem brüchigen Fels und des Steinschlags eine einmalige Angelegenheit. Die Kletterei ist zu kurz und brüchig um noch lohnenswert zu sein. Hier herrscht Lebensgefahr für alle. Meinem Tourenpartner ist ein großer Tritt unter den Füßen weggebrochen!