Beschreibung der Tour:
Via Ferrata Aldo Roghel und Via Ferrata Cengia Gabriella: Von Lunelli Richtung Berti-Hütte, kurz davor ist eine Wegkreuzung Richtung Süden, ein Geröllkar querend. Dort geht es zügig zum Einstieg der Via Ferrata Aldo Roghel. Immer wieder senkrechte Aufschwünge im zweiten Grad, selten Gehgelände, aber oft durch Drahtseil und Eisenkrempen entschärfte Stellen, die sonst im unteren dritten Grad wären. Nach einigen Höhenmetern kommt man in einen Kamin, den man zügig nach oben klettert, umgeht einen Klemmblock. Hier führt das Drahtseil (wie öfters) den unlogischen Aufschwung über einen entschärften IIIer. Links herum könnte man im I-IIer Bereich auch auf Höhe des Klemmblocks. Dann aber definitiv keine Vereinfachung möglich. Kurz danach erscheint die Forcella Tra Le Guglie (2570m) als höchster Punkt. Nun erstmal eine Rinne bzw ihre Seitenwand abklettern zu einem Schuttfeld. Kurz bevor man das Kar erreicht, überschreitet der Klettersteig (nun die Via Ferrata Cengio Gabriella) eine Steilstufe um direkter auf die Hangquerung zu gelangen. Wer sich die Umhängerei dort sparen möchte, kann die 50 Meter Höhe auch angenehm im Geröll absteigen und auf der anderen Seite der Rippe wieder aufsteigen. Außerdem befindet sich hier sichtbar ein Biwakschachterl. Nun in einfacherem Gelände und auf schönen Brentabändern zwei große Nasen umgehen, die aber immer wieder Steilaufschwünge haben. Nach dem höchsten Punkt (P. 2418m) der Cengia Gabriella geht es teilweise ziemlich ausgesetzt, meist aber in geschützten Schuttrinnen, jedoch immer kletternd bergab in einen Talschluss eines Baches, danach nochmal ein paar Höhenmeter hinauf zur Refugio Carducci
Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Oftmals wären einfacher Varianten möglich gewesen, als das Drahtseil vorschreibt. Die Gruppe Italiener mit ihrer Rücksichtlosen Gangart. Dämmerung ab 20 Uhr, Ankunft auf Hütte gegen 22 Uhr, aber Gemüsesuppe sogar mit Wiener, Bekanntschaft mit Beppe Monte. Schlafen im Notlager: 5 Euro für DAV