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Gebirge in Nordrhein-Westfalen: 13
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Region Informationen Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Informationen:


Nordrhein-Westfalen ( [ˌnɔrtraÉȘÌŻnvɛstˈfaːlən], LĂ€ndercode NW, gelĂ€ufige AbkĂŒrzung NRW) ist eine parlamentarische Republik und ein teilsouverĂ€ner Gliedstaat innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Mit rund 17,9 Millionen Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Land Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist DĂŒsseldorf, die einwohnerreichste Stadt ist Köln. Die Bundesstadt Bonn ist heute Zweitregierungssitz der Bundesrepublik Deutschland.

Nordrhein-Westfalen grenzt im Norden und Nordosten an Niedersachsen, im SĂŒdosten an Hessen, im SĂŒden an Rheinland-Pfalz sowie im Westen an die belgische Provinz LĂŒttich sowie an die niederlĂ€ndischen Provinzen Limburg, Gelderland und Overijssel. Mit einer FlĂ€che von rund 34.100 Quadratkilometern ist Nordrhein-Westfalen das viertgrĂ¶ĂŸte deutsche Land. 30 der 81 deutschen GroßstĂ€dte liegen in seinem stark urbanisierten Gebiet. Die Metropolregion Rhein-Ruhr im Zentrum des Landes ist mit rund zehn Millionen Bewohnern einer der 30 grĂ¶ĂŸten BallungsrĂ€ume der Welt und zentraler Teil der am stĂ€rksten verdichteten Region Europas, der „Blauen Banane“.

Den nördlichen Teil des Ballungsraums Rhein-Ruhr bildet das stark verstĂ€dterte Ruhrgebiet (vgl. Ruhrstadt) mit den Zentren Dortmund, Essen, Duisburg und Bochum. Dessen wirtschaftlicher Aufstieg basierte im frĂŒhen 19. Jahrhundert auf der Industrialisierung und der Montanindustrie, insbesondere dem Erz- und Kohlebergbau. Seit dem RĂŒckgang des Bergbaus ab den 1960er Jahren vollzieht sich dort ein bis heute andauernder Strukturwandel hin zu einer Dienstleistungs- und Technologiewirtschaft, der durch Projekte wie „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ begleitet wird. Mit einem Anteil von rund 22 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt ist Nordrhein-Westfalen das Land mit der höchsten Wirtschaftsleistung.

Das Land Nordrhein-Westfalen wurde 1946 von der britischen Besatzungsmacht aus der preußischen Provinz Westfalen und dem Nordteil der ebenfalls preußischen Rheinprovinz (Nordrhein) errichtet und 1947 um das Land Lippe erweitert. Seit 1949 ist es ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Bis 1999 war Bonn alleiniger Regierungssitz der Bundesrepublik. Infolge des Hauptstadtbeschlusses behielten die Bundesministerien ihre Dienstsitze in Bonn, dem das Berlin/Bonn-Gesetz bedeutende Regierungsfunktionen als Bundesstadt garantiert. Heute ist Bonn der zweite Regierungssitz der Bundesrepublik und beherbergt zahlreiche Bundesbehörden und Nichtregierungsorganisationen. Als Deutschlandsitz der Vereinten Nationen (UN) weist die Bundesstadt Bonn mit einer Vielzahl von UN-Organisationen einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf.

Kulturell ist Nordrhein-Westfalen kein einheitlicher Raum; besonders zwischen dem Landesteil Rheinland einerseits und den Landesteilen Westfalen und Lippe andererseits bestehen deutliche Unterschiede insbesondere im traditionellen Brauchtum. Das Land beherbergt eine Vielzahl von bedeutenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

Geographie

Nordrhein-Westfalen liegt im Westen der Bundesrepublik Deutschland und grenzt im Uhrzeigersinn an Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Belgien und die Niederlande. Die Ausdehnung des Landes betrĂ€gt von SĂŒdwest bis Nordost rund 260 Kilometer. Der Norden des Landes liegt in der Norddeutschen Tiefebene und gliedert sich grob in die WestfĂ€lische Bucht, die von den FlĂŒssen Lippe, Ems und Ruhr durchflossen wird, und das Niederrheinische Tiefland beidseitig des Rheins, der der grĂ¶ĂŸte Fluss des Landes (und zugleich Deutschlands) ist. Der tiefste Punkt liegt bei 9,2 mÂ ĂŒ. NHN im Nordwesten des Landes. Die restlichen Gebiete des Landes haben Anteil an den deutschen Mittelgebirgsregionen. Das Weserbergland an der oberen Weser prĂ€gt den Osten des Landes. Die Gebirge des Rheinischen Schiefergebirges nehmen den SĂŒden ein. Das Rheinische Schiefergebirge gliedert sich grob in die linksrheinische Eifel im SĂŒdwesten und Bergisches Land sowie Sauerland östlich des Rheins. Der Langenberg im zum Sauerland zĂ€hlenden Rothaargebirge ist mit 843,2 mÂ ĂŒ. NHN der höchste Berg des Landes. Der geographische Mittelpunkt des Landes liegt in Dortmund in der Aplerbecker Mark; bei Selfkant liegt der westlichste Punkt Nordrhein-Westfalens und gleichzeitig Deutschlands.

Das Klima Nordrhein-Westfalens weist relativ ausgeglichene Temperatur- und NiederschlagsgÀnge auf. Die mittleren Jahrestemperaturen betragen abhÀngig von der Höhenlage zwischen 5 °C und 10 °C. Die jÀhrlichen NiederschlÀge liegen zwischen 600 Millimeter im Tiefland und 1400 Millimeter in den Mittelgebirgen.

Geschichte

Kraft Besatzungsrechts grĂŒndete die Besatzungsmacht Großbritannien das Land Nordrhein-Westfalen am 23. August 1946 aus dem Nordteil der preußischen Rheinprovinz (Provinz Nordrhein) sowie der ebenfalls preußischen Provinz Westfalen. Die politische Vorbereitung dafĂŒr lief unter dem Codewort Operation Marriage. Nach der Eingliederung des jahrhundertelang selbststĂ€ndigen Landes Lippe im Jahr 1947 war der heutige territoriale Zuschnitt erreicht.

Auf seinem Staatsgebiet ist Nordrhein-Westfalen in die Rechtsnachfolge des Freistaats Preußen und des Landes Lippe eingetreten. Im Gegensatz zu einigen anderen deutschen LĂ€ndern gab es fĂŒr Nordrhein-Westfalen als Ganzes keinen stark identitĂ€tsstiftenden VorgĂ€ngerstaat. Bei der StaatsgrĂŒndung Nordrhein-Westfalens stand auch nicht der Gedanke einer ZusammenfĂŒhrung homogener Gebiete, sondern der Wunsch der britischen Regierung im Vordergrund, das Ruhrgebiet und seine bedeutenden industriellen Ressourcen als Ganzes in ein Land einzubetten.

1949 grĂŒndete Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit anderen LĂ€ndern die Bundesrepublik Deutschland. GrĂ¶ĂŸte Herausforderungen in der Nachkriegszeit waren der Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes und der Aufbau eines demokratischen Staatswesens. Insbesondere als Folge des Niedergangs der Montanindustrie infolge von Kohle- und Stahlkrisen sowie des Trends zur Tertiarisierung entwickelte sich die Gestaltung des notwendigen Strukturwandels zu einem zentralen Thema der Landespolitik.

Von 1966 bis 1976 kam es zu einer kommunalen Gebietsreform, wodurch die Anzahl der kreisfreien StÀdte, kreisangehörigen Gemeinden und Kreise verringert wurde. Die Anzahl der Regierungsbezirke wurde von 6 auf 5 Bezirke verringert. Der ehemalige Regierungsbezirk Aachen wurde mit dem Regierungsbezirk Köln zum neuen Regierungsbezirk Köln zusammengelegt.

Bonn war von 1949 bis 1990 Hauptstadt und bis 1999 alleiniger Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Seitdem ist die Regierungsfunktion zwischen Berlin und Bonn geteilt, womit Bonn Zweitregierungssitz und heute Sitz zahlreicher Bundesbehörden ist.

Politik und Verwaltung

Nordrhein-Westfalen ist gemĂ€ĂŸ dem Grundgesetz fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen ein Land der Bundesrepublik Deutschland. GemĂ€ĂŸ seiner Verfassung ist das Land nach den GrundsĂ€tzen eines republikanischen, sozialen und demokratischen Rechtsstaats organisiert. Die Legislative liegt maßgeblich beim vom Wahlvolk fĂŒr die Dauer von fĂŒnf Jahren gewĂ€hlten Landtag. Elemente direkter Demokratie spielen in der Praxis kaum eine Rolle. Seit 2017 tragen CDU und FDP die Landesregierung. Die Exekutive, welche parlamentsgebunden ist, wird vom MinisterprĂ€sidenten geleitet – seit dem 27. Juni 2017 von Armin Laschet (CDU). Die Landesverwaltung ist der Landesregierung nachgeordnet. Die Bezirksregierungen fĂŒr die Regierungsbezirke DĂŒsseldorf, Köln, MĂŒnster, Detmold und Arnsberg sind eine mittlere Ebene der Landesverwaltung. Die Landesverfassungsgerichtsbarkeit liegt beim Verfassungsgerichtshof fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen. Aufgrund seiner TeilsouverĂ€nitĂ€t kann Nordrhein-Westfalen als beschrĂ€nktes staatliches Völkerrechtssubjekt auf bestimmten Gebieten völkerrechtliche VertrĂ€ge abschließen. Über den Bundesrat wirkt das Land an der bundesstaatlichen Gesetzgebung und an Angelegenheiten der EuropĂ€ischen Union mit. Bonn ist als Bundesstadt Sitz zahlreicher Einrichtungen des Bundes, außerdem Standort verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen.

Die StĂ€dte und Gemeinden des Landes haben das Recht zur kommunalen Selbstverwaltung und ĂŒbernehmen Aufgaben der Landesverwaltung im Auftrag des Landes oder im Wege der Organleihe. Auf kommunaler Ebene gliedert sich das Land Nordrhein-Westfalen in 30 Kreise und eine StĂ€dteregion. Die Kreise und die StĂ€dteregion umfassen 374 kreisangehörige (regionsangehörige) Gemeinden und StĂ€dte. Daneben bestehen in Nordrhein-Westfalen 22 kreisfreie StĂ€dte. Die Stadt Aachen ist sowohl kreisfrei als auch Teil der StĂ€dteregion Aachen. Insgesamt gliedert sich das Land damit in 396 Gemeinden. Das Land hat 29 GroßstĂ€dte. Besondere Bedeutung im kulturellen und sozialen Bereich sowie fĂŒr weitere Aufgaben der Kommunalverwaltung haben die beiden LandschaftsverbĂ€nde in Nordrhein-Westfalen, sowie weitere KommunalverbĂ€nde wie etwa der Regionalverband Ruhr oder der Landesverband Lippe. Nachfolgend die Gliederung des Landes in Regierungsbezirke und zugehörige Kreise und kreisfreie StĂ€dte (kreisfreie StĂ€dte kursiv):

Bevölkerung

Demografie

Das Land Nordrhein-Westfalen hat 17.925.570 (Stand 31. Dezember 2020) Einwohner und ist damit das bevölkerungsreichste deutsche Land. Zugleich ist das Gebiet mit einer Bevölkerungsdichte von 526 Einwohnern pro Quadratkilometer unter den FlĂ€chenlĂ€ndern das mit Abstand am dichtesten besiedelte Land. Die Bevölkerung ist dabei jedoch recht ungleich verteilt. Eher dĂŒnn besiedelt sind das MĂŒnsterland, das Tecklenburger Land, die eher bergigen Regionen im SĂŒden des Landes sowie Teile Ostwestfalen-Lippes. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist mit rund zehn Millionen Einwohnern eine der am dichtesten besiedelten und bevölkerungsreichsten Regionen Europas. Folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsentwicklung des Landes.

2006 betrĂ€gt der Anteil der ĂŒber 65-JĂ€hrigen rund 19,7 Prozent (1950: 8,8 Prozent). Der Anteil der unter 15-JĂ€hrigen betrĂ€gt 2006 noch 14,7 Prozent (1950: 22,6 Prozent).

2006 gab es im Land rund 8,5 Millionen Haushalte. Die durchschnittliche HaushaltsgrĂ¶ĂŸe betrĂ€gt demnach 2,12 Personen. In 37 Prozent dieser Haushalte wohnt allerdings nur eine Person. Noch 1950 betrug die durchschnittliche HaushaltsgrĂ¶ĂŸe ĂŒber 3 Personen. Der Anteil der Einpersonenhaushalte betrug 1950 nur 16,9 Prozent. Der Anteil der Alleinstehenden ist noch höher als der Anteil der Einpersonenhaushalte. 2006 waren rund 39 Prozent der Bevölkerung alleinstehend. In einer „klassischen“ Paarbeziehung mit Kindern leben nur rund ein Viertel der Nordrhein-Westfalen.

2006 hatte Nordrhein-Westfalen mit 1,36 Kindern je Frau die dritthöchste FertilitĂ€tsrate unter den LĂ€ndern Deutschlands. 2007 stieg dieser Wert auf 1,39. Jedoch gibt es starke regionale Unterschiede. Vergleichsweise hohe Werte von ĂŒber 1,5 finden sich im Norden und Osten des Landes. Den Spitzenplatz nimmt der Kreis Lippe mit 1,61 (2007) ein. Niedrige Werte finden sich im Ruhrgebiet, z. B. Bochum mit 1,15 oder Dortmund mit 1,33. Den höchsten Wert im Ruhrgebiet hat Duisburg mit 1,45. Remscheid ist die kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen mit der höchsten FertilitĂ€tsrate, 1,56. Sehr niedrige Werte weisen die Landeshauptstadt DĂŒsseldorf mit 1,29 und die bevölkerungsreichste Stadt Köln mit 1,26 auf. Bis 2017 war die Kinderzahl in Nordrhein-Westfalen auf 1,60 pro Frau gestiegen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Zeitraum 2015/17 bei 78,1 Jahren fĂŒr MĂ€nner und bei 82,7 Jahren fĂŒr Frauen. Die MĂ€nner belegen damit unter den deutschen BundeslĂ€ndern Rang 7, wĂ€hrend Frauen Rang 13 belegen. Regional hatten 2013/15 MĂŒnster (Erwartung der Gesamtbevölkerung: 82,43 Jahre), Bonn (82,23) und Rheinisch-Bergischer Kreis (81,81) die höchste, sowie Oberhausen (78,86), Herne (78,62) und Gelsenkirchen (78,49) die niedrigste Lebenserwartung.

Migration

2014 betrug der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund (registrierte Einwohner mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit oder außerhalb Deutschland geborene und seit 1950 zugewanderte Personen sowie deren Kinder) 23,6 Prozent. Der Anteil der AuslĂ€nder (registrierte Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) an der Gesamtbevölkerung betrug am 31. Dezember 2006 10,6 Prozent.

Der Anteil der BĂŒrger mit Migrationshintergrund liegt bei 29,3 Prozent (2018).

Bevölkerungsprognose

Verschiedenen Prognosen zufolge wird die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens in den kommenden Jahrzehnten deutlich schrumpfen. Die Bevölkerungsvorausberechnung der Statistikbehörde des Landes sagt eine Gesamtbevölkerung von nur noch 16,16 Millionen fĂŒr das Jahr 2050 voraus. Der Anteil der ĂŒber 65-JĂ€hrigen an der Gesamtbevölkerung wird der Prognose nach bis 2050 auf fast 30 Prozent steigen. Das Statistische Bundesamt Deutschland (DESTATIS) prognostiziert fĂŒr NRW einen BevölkerungsrĂŒckgang von etwa einer Million Menschen alle 20 Jahre. Die Bertelsmann Stiftung hat im Jahr 2011 die Prognose „Wegweiser Kommune“ veröffentlicht. Bis 2030 wird ein BevölkerungsrĂŒckgang um ca. eine Million Einwohner prognostiziert.

Lt. der Prognose von IT.NRW aus 3/2016 geht der BevölkerungsrĂŒckgang einher mit dem RĂŒckgang der Erwerbspersonen fĂŒr den Zeitraum 2014 bis 2040. Man rechnet mit einem RĂŒckgang um rd. 7,9 % oder 693.000 Erwerbspersonen (bei den MĂ€nnern um 5,2 % oder 248.000 von 4.739.000 auf 4.491.000 bzw. bei den Frauen um 11,1 % oder 445.000 von 4.013.000 auf 3.568.000).

Die Ergebnisse dieser Bevölkerungsprognosen fassen folgende Tabellen zusammen:

Mitte 2019 stellte das Statistische Landesamt eine neue Modellrechnung vor. Danach wird Nordrhein-Westfalen im Jahr 2040 voraussichtlich 18,08 Millionen Einwohner haben und damit schneller wachsen als bislang angenommen. Demnach wĂ€chst die Bevölkerung bis 2040 um 0,9 Prozent an. Die Bevölkerungszahl entwickelt sich voraussichtlich regional sehr unterschiedlich. WĂ€hrend die Einwohnerzahl im Rheinland mit seinen Agglomerationen vom Niederrhein bis Bonn erkennbar anwĂ€chst, geht sie in strukturschwĂ€cheren Regionen wie dem Sauerland, Siegerland und weiten Teilen des Ruhrgebiets zurĂŒck.

Identifikation und kulturelle IdentitÀt

Nordrhein-Westfalen wird als ein „Bindestrich-Land“ bezeichnet, weil es unter dem maßgeblichen Einfluss der Besatzungsmacht Großbritannien in den Jahren 1946 und 1947 aus drei historisch unterschiedlichen Landesteilen gebildet wurde und seither noch keine besonders starke Identifikation mit dem Land entstanden ist. Kulturelle Überlegungen traten bei der StaatsgrĂŒndung hinter geopolitischen und wirtschaftlichen Überlegungen, das Ruhrgebiet als Ganzes einzubetten, zurĂŒck. Wirtschaftlich waren die RĂ€ume des Landes bereits frĂŒh, teilweise eng, miteinander verflochten.

Die Bewohner der drei Landesteile Westfalen, Lippe und Rheinland haben seit 1946 durchaus eine gewisse Identifikation mit dem Land entwickelt. Besonders seit den 1980er Jahren war ein Durchbruch zu einer deutlichen LandesidentitĂ€t zu beobachten. Allerdings tritt dieses Bewusstsein hĂ€ufig noch gegenĂŒber dem Bewusstsein einer Zugehörigkeit zu einem Landesteil Nordrhein-Westfalens zurĂŒck. Trennend wirken vor allem die historischen, kulturellen und sprachlichen Unterschiede zwischen dem Rheinland und Westfalen-Lippe. Große Teile von Westfalen-Lippe, vor allem im Norden und Osten, fĂŒhlen sich kulturrĂ€umlich und historisch den angrenzenden Regionen Niedersachsens verbunden. Aber auch innerhalb der anderen Regionen Nordrhein-Westfalens sind weitere ausgeprĂ€gte RegionalidentitĂ€ten vorhanden, die sich oftmals auf die in Mittelalter und Neuzeit gebildeten Territorien, ihre HerrscherhĂ€user und die damit einhergehenden konfessionellen Bindungen zurĂŒckfĂŒhren lassen. Die heute 285 km lange rheinisch-westfĂ€lische Binnengrenze zwischen den ehemaligen preußischen Provinzen innerhalb des heutigen Landes wird ĂŒber die preußische Zeit hinweg als uralte Kulturgrenze angesehen, die sich bis auf die frĂ€nkisch-sĂ€chsische Stammesgrenze des 8. Jahrhunderts zurĂŒckverfolgen lĂ€sst. Das fĂŒr so ein kleines Gebiet bemerkenswert ausgeprĂ€gte Regionalbewusstsein der Lipper speist sich vor allem aus seiner langen EigenstĂ€ndigkeit, denn kulturrĂ€umlich ist das Lipperland kaum vom restlichen Westfalen, insbesondere dem angrenzenden Minden-Ravensberg abzugrenzen. Die IdentitĂ€t der RheinlĂ€nder greift in ihrem Vorstellungsraum ebenfalls ĂŒber die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus und bezieht sich entlang des Rheins meist auf einen historischen Kulturraum, der in etwa der ehemaligen Rheinprovinz entspricht, also auch Teile des heutigen Rheinland-Pfalz und Randgebiete Ostbelgiens einbezieht (→ Rheinlande). Kennzeichnend fĂŒr das Selbstbild der RheinlĂ€nder ist ferner ihr Bewusstsein fĂŒr die Verflechtung mit und die Nachbarschaft zu Westeuropa.

WĂ€hrend im 19. Jahrhundert einzelne Territorien auf dem Gebiet des spĂ€teren Nordrhein-Westfalen (etwa das Herzogtum Kleve, die Grafschaft Mark und Minden-Ravensberg) bereits seit Jahrhunderten mit Brandenburg-Preußen verbunden waren, pflegten viele Bewohner (insbesondere der sĂ€kularisierten, ehemaligen geistlichen Territorien wie Kurköln und die Hochstifte MĂŒnster und Paderborn) als „Musspreußen“ ein weitgehend distanziertes VerhĂ€ltnis zum preußischen Staat. Zum Ausdruck kam dies etwa wĂ€hrend der Kölner Wirren, die in der Verhaftung des Kölner Erzbischofs Clemens August Droste zu Vischering gipfelten und die die Entstehung eines politischen Katholizismus im Rheinland und in Westfalen förderten, des Weiteren im Köln-DĂŒsseldorfer VerbrĂŒderungsfest im Sommer des Jahres 1843, als rheinische BĂŒrger sich fĂŒr die Beibehaltung ihres Rheinischen Rechts engagierten. Die Kluft vergrĂ¶ĂŸerte sich fĂŒr viele durch das Scheitern der MĂ€rzrevolution und durch den Kulturkampf, die repressiven Maßnahmen gegen die Bindung vieler RheinlĂ€nder und Westfalen an die römisch-katholische Kirche und an den Ultramontanismus. Durch die GegensĂ€tze des im „fernen Berlin“ zentral gesteuerten preußischen Staats wurde die rheinische und westfĂ€lische IdentitĂ€tsentwicklung gefördert. Großen Einfluss hatte ferner, dass Preußen die RheinlĂ€nder, die bis dahin auf verschiedene Herrschaftsgebiete verteilt gewesen waren, nicht nur in der Rheinprovinz vereinigte, sondern auch die fĂŒr das rheinische Selbstbild prĂ€gende Rheinromantik förderte, vor allem im Bereich Mittelrhein. Entsprechendes lĂ€sst sich ĂŒber die Westfalen sagen, die ebenfalls im 19. Jahrhundert durch Preußen in der Provinz Westfalen vereinigt wurden.

Bei den Landesbewohnern mit auslĂ€ndischer Migrationsgeschichte, deren Anteil gerade in den verstĂ€dterten und industrialisierten Regionen nicht gering ist, kommt als identitĂ€tsbildender Faktor zur Geltung, dass ihre Kultur und IdentitĂ€t durch die Lebenswelt ihrer unterschiedlichen Herkunftskulturen mitgeprĂ€gt wird, etwa bei sogenannten Ruhrpolen, Aussiedlern und SpĂ€taussiedlern, TĂŒrkeistĂ€mmigen und ihren Nachfahren. Nicht gering ist zudem der Anteil jener Landesbewohner, die aus anderen BundeslĂ€ndern oder als sogenannte Heimatvertriebene zugezogen sind und so eine in anderen deutschen oder vormals deutschen Landstrichen vorgeprĂ€gte IdentitĂ€t „mitgebracht“ haben. Das Merkmal der Mischung und Aufnahme verschiedener Menschen, Kulturen und Traditionen im Rheinland hatte den Schriftsteller Carl Zuckmayer 1946 – also schon lange vor der Arbeitsmigration der sogenannten Gastarbeiter – zu seiner Metapher vom Rhein als der „VölkermĂŒhle Europas“ gefĂŒhrt.

Die alten GegensĂ€tze zwischen den Landesteilen verblassen nur langsam. Die beiden LandschaftsverbĂ€nde fĂŒr Westfalen-Lippe und das Rheinland sind mit der regionalen Kulturpflege beauftragt und institutionalisieren gewissermaßen so die kulturrĂ€umliche Trennung des Landes. Mit Ostwestfalen-Lippe und insbesondere dem industriekulturell geprĂ€gten Ruhrgebiet sind aber mittlerweile auch landesteilĂŒbergreifende und neue identitĂ€tsstiftende Regionen entstanden. Durch den Prozess der europĂ€ischen Integration hat sich außerdem als eine weitere IdentitĂ€tsebene – oberhalb des vorherrschenden Selbstbildes der Nordrhein-Westfalen als Deutsche – eine europĂ€ische IdentitĂ€t stĂ€rker ausgeprĂ€gt.

Über 70 Jahre nach der GrĂŒndung Nordrhein-Westfalens ist insgesamt festzustellen, dass das Landesbewusstsein, gefördert durch Veröffentlichungen, Veranstaltungen (z. B. durch den Nordrhein-Westfalen-Tag), Auszeichnungen, Hoheitszeichen und Staatssymbole, Museen mit landesspezifischen Themen, den Bau und die PrĂ€senz reprĂ€sentativer staatlicher GebĂ€ude sowie durch Institutionen wie z. B. den Westdeutschen Rundfunk, sich entwickelt und dass die IdentitĂ€t der Landesbewohner sich rĂ€umlich zunehmend an den Landesgrenzen orientiert. In unterschiedlicher Weise und IntensitĂ€t haben die jeweiligen MinisterprĂ€sidenten und Landesregierungen die nordrhein-westfĂ€lische IdentitĂ€t der Landesbewohner zu fördern und zu nutzen versucht, etwa Franz Meyers (GrĂŒndung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen), Johannes Rau (Wahlslogan Wir in NRW, spĂ€ter Name eines Blogs) und JĂŒrgen RĂŒttgers (Slogan Wir im Westen, spĂ€ter Stiftung des Nordrhein-Westfalen-Tages). Von einem besonders starken allgemeinen Landesbewusstsein ist gleichwohl noch nicht zu sprechen. Durch ein Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, das bis zum 75. LandesjubilĂ€um im Jahr 2021 im Mannesmann-Haus an der Rheinuferpromenade im Regierungsviertel DĂŒsseldorfs eingerichtet werden soll, will das Land Nordrhein-Westfalen die Entwicklung des Landes bis in die Gegenwart einem breiten Publikum vermitteln und dazu einladen, sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes aktiv auseinanderzusetzen. Damit soll auch ein Staatsbewusstsein und eine selbstbewusste LandesidentitĂ€t gefördert werden.

Toleranz im bundesweiten Vergleich

In der „Mitte-Studie“ von 2015 wurde die Zustimmung zu auslĂ€nderfeindlichen Aussagen in einzelnen deutschen BundeslĂ€ndern untersucht. 78,8 % der Nordrhein-Westfalen lehnten auslĂ€nderfeindliche Aussagen ab. Dies war die höchste Ablehnungsrate fĂŒr auslĂ€nderfeindliche Aussagen in einem FlĂ€chenland (Bundesdurchschnitt: 75,7 %).

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften

GrĂ¶ĂŸte religiöse Gruppe sind die römisch-katholischen Christen mit rund 37,5 Prozent der Gesamtbevölkerung im Jahr 2018. ZweitgrĂ¶ĂŸte Gruppe sind evangelische Einwohner mit 23,8 Prozent, ebenfalls fĂŒr das Jahr 2018 betrachtet. Evangelische Freikirchen stellen 1,1 Prozent und Orthodoxe 1,5 Prozent der Einwohner. Die grĂ¶ĂŸte nichtchristliche Bevölkerungsgruppe mit einem religiösen Bekenntnis bilden Muslime mit ca. 8 Prozent der Bevölkerung, die ĂŒberwiegend der sunnitischen Glaubensrichtung des Islam angehören. Daneben gibt es auch Aleviten und andere Gruppen. Juden machen etwa 0,1 Prozent aus. Die Landesverfassung erkennt den Kirchen eine besondere gesellschaftliche Rolle zu, insbesondere in Bereichen des Bildungswesens, und garantiert das Recht auf freie AusĂŒbung einer Religion.

Der Anteil der Konfessionslosen betrÀgt dementsprechend in etwa 28 Prozent.

Dialekte und Sprachen

Umgangs- und Amtssprache ist Deutsch. Die Dialekte und Sprachen in Nordrhein-Westfalen variieren wegen der kulturrĂ€umlichen Uneinheitlichkeit des Landesgebiets. Im rheinischen Landesteil finden sich ĂŒberwiegend frĂ€nkische Dialekte, in Westfalen und Lippe vor allem westfĂ€lische Regiolekte des Hochdeutschen, die ihre Wurzeln in westfĂ€lischen Dialekten des Niederdeutschen haben. Das unter dem Einfluss von Immigration entstandene Ruhrdeutsch ist ein Beispiel fĂŒr einen Regiolekt. Durch Sprachunterricht und Einwanderung hat sich die Mehrsprachigkeit der Bewohner im Laufe der letzten Jahrzehnte betrĂ€chtlich erhöht. Die Aussprache lautet auf niederdeutsch Noordrhien-Westfalen

Persönlichkeiten

Nordrhein-Westfalen bzw. das Gebiet des heutigen Landes hat zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht. Mit an der Spitze internationaler Bekanntheit dĂŒrften der Komponist Ludwig van Beethoven, der Maler Peter Paul Rubens und der Rennfahrer Michael Schumacher stehen. Allein fĂŒnf BundesprĂ€sidenten wurden im spĂ€teren Nordrhein-Westfalen geboren: Gustav Heinemann, Heinrich LĂŒbke, Johannes Rau, Walter Scheel, Frank-Walter Steinmeier. Mit Konrad Adenauer und Gerhard Schröder stammen auch zwei Bundeskanzler aus Nordrhein-Westfalen. Bekannte weitere Persönlichkeiten sind Otto III., Friedrich Engels, Joseph Beuys, Heinrich Böll, Annette von Droste-HĂŒlshoff, Heinrich Heine, Wilhelm Conrad Röntgen und Alfred Krupp.

Bildung und Forschung

Das nordrhein-westfĂ€lische Schulsystem sieht nach einer vierjĂ€hrigen Regelzeit auf der Grundschule den Besuch einer der weiterfĂŒhrenden Schulformen Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule oder Sekundarschule vor. Höchste schulische AbschlussprĂŒfung ist die Allgemeine Hochschulreife, die in der Regel nach dreijĂ€hrigem Absolvieren der gymnasialen Oberstufe auf einer weiterfĂŒhrenden Schule als Zentralabitur abgelegt wird.

In den 1950er Jahren gab es in Nordrhein-Westfalen nur wenige UniversitĂ€ten, darunter die WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t in MĂŒnster, die UniversitĂ€t zu Köln und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t Bonn. Seit den 1960er Jahren wurden vermehrt neue Hochschulen gegrĂŒndet. An den nordrhein-westfĂ€lischen Hochschulen sind im Wintersemester 2019/2020 mehr als 768.000 Studenten eingeschrieben. Die UniversitĂ€ten in Bochum, Duisburg/Essen, Hagen, Köln und MĂŒnster sowie die RWTH Aachen sind die UniversitĂ€ten mit den grĂ¶ĂŸten Studierendenzahlen des Landes und gehören zu den zehn grĂ¶ĂŸten UniversitĂ€ten in Deutschland. Insgesamt hat das Land (Stand 2020) inklusive der Fachhochschulen 30 öffentliche Hochschulen, sieben staatliche Kunst- und Musikhochschulen, 26 anerkannte private und kirchliche Hochschulen sowie fĂŒnf Fachhochschulen, die nicht der Dienst- und Fachaufsicht des Landes unterliegen.

Neben den sonstigen Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft ist vor allem das Forschungszentrum JĂŒlich als eine der grĂ¶ĂŸten Forschungseinrichtungen Europas bekannt. Die NRW Graduate Schools sind Einrichtungen der Spitzenforschung innerhalb der bestehenden UniversitĂ€ten.

Wirtschaft und Verkehr

Wirtschaft

Land von Kohle und Stahl war in den 1950er und 1960er Jahren eine durchaus treffende Selbst- und Fremdbeschreibung fĂŒr Nordrhein-Westfalen. Der montanindustriell geprĂ€gte Raum an Rhein und Ruhr war eine der wichtigsten Industrieregionen Europas und trug zum Wiederaufbau und zum Wirtschaftswunder nicht nur im Land, sondern in der gesamten Bundesrepublik entscheidend bei. Seine Zukunft war nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der Ruhrfrage zunĂ€chst international politisch umstritten gewesen. Über das Ruhrstatut und den Schuman-Plan wurde ab Ende der 1940er Jahre der Weg hin zu einer europĂ€ischen Vergemeinschaftung des Montansektors in Gestalt der EuropĂ€ischen Gemeinschaft fĂŒr Kohle und Stahl beschritten. SpĂ€testens seit den 1960er Jahren machte sich die starke Ausrichtung des Ruhrgebiets auf die Montanindustrie dann als Monostruktur negativ bemerkbar. Immer wiederkehrende Stahl- und Kohlekrisen ließen den montanindustriellen Sektor immer mehr zusammenschmelzen. Dagegen erlebten im produzierenden Sektor die Unternehmen jenseits des Ruhrgebiets, insbesondere im Maschinenbau sowie in der metall- und eisenverarbeitenden Industrie, einen erheblichen Aufschwung. Der Strukturwandel fiel in Nordrhein-Westfalen regional sehr unterschiedlich aus. WĂ€hrend immer noch Teile des alten Reviers hohe Arbeitslosenzahlen aufweisen, hat sich ein Strukturwandel von der ĂŒberwiegend industriell geprĂ€gten Gesellschaft zur Wissensgesellschaft vollzogen.

Nordrhein-Westfalen war mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 711,419 Milliarden Euro im Jahr 2019 das wirtschaftsstĂ€rkste Land Deutschlands und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt. Bei der Betrachtung des Bruttoinlandsprodukts pro Einwohner liegt Nordrhein-Westfalen im Mittelfeld der LĂ€nder Westdeutschlands. Die Arbeitslosenquote betrĂ€gt 7,0 % (September 2021). Dieser Wert liegt ĂŒber der bundesdeutschen und deutlich ĂŒber der westdeutschen Arbeitslosenquote. Die nordrhein-westfĂ€lische Arbeitslosenquote ist die höchste aller westdeutschen FlĂ€chenlĂ€nder.

Nach Erhebungen des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Fortune haben vier der hundert umsatzstĂ€rksten Unternehmen der Welt ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen. Einer Erhebung des Wirtschaftsblattes zufolge waren 2009 in Nordrhein-Westfalen die zehn umsatzstĂ€rksten Unternehmen E.ON (Versorger), Metro (Einzelhandel), Deutsche Telekom (Telekommunikation), Aldi Nord und Aldi SĂŒd (Einzelhandel), Rewe (Einzelhandel), RWE (Versorger), Deutsche Post AG (Logistik und Transport), Thyssenkrupp (Maschinen- und Anlagenbau), Deutsche BP (Versorger) und die Bayer AG (Pharma und Chemie). Deutschlandweit kann das Land mit rund 135 Milliarden Euro (rund 29 Prozent aller Direktinvestitionen in Deutschland, beide Stand Ende 2009) die höchsten auslĂ€ndischen Direktinvestitionen aller deutschen LĂ€nder verbuchen.

Verkehr

Einhergehend mit der zentralen Lage im wichtigsten europÀischen Wirtschaftsraum, der hohen Bevölkerungsdichte, der starken Urbanisierung und der zahlreichen Wirtschaftsstandorte weist Nordrhein-Westfalen eines der dichtesten Verkehrsnetze weltweit auf. 2015 entfiel jede dritte Staumeldung in Deutschland auf Nordrhein-Westfalen.

Der Bahnhof Köln Eifeltor ist Deutschlands grĂ¶ĂŸter Containerumschlagbahnhof fĂŒr den kombinierten Frachtverkehr Schiene/Straße. Im GĂŒterverkehr zĂ€hlt der Bahnhof Hagen-Vorhalle zu den grĂ¶ĂŸten Rangierbahnhöfen Deutschlands.

Der Duisburger Hafen gilt als Verkehrsdrehscheibe der deutschen Binnenschifffahrt. Bedeutendste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen ist der Rhein. Daneben spielen der Rhein-Herne-Kanal (RHK), der Wesel-Datteln-Kanal (WDK), der Datteln-Hamm-Kanal (DHK) und der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) eine bedeutende Rolle fĂŒr Binnenschifffahrt.

Die beiden wichtigsten Drehkreuze im internationalen Flugverkehr sind die FlughĂ€fen DĂŒsseldorf (drittgrĂ¶ĂŸter deutscher Flughafen nach Passagierzahlen) und Köln/Bonn (drittgrĂ¶ĂŸter deutscher Flughafen nach Frachtaufkommen). Weitere FlughĂ€fen mit regelmĂ€ĂŸigem Linien- und Charterverkehr sind der Flughafen Dortmund, der Flughafen Niederrhein, der Flughafen MĂŒnster/OsnabrĂŒck und der Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Kultur und Freizeit

Kunst- und Kulturlandschaft

Die Förderung von Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen ist in der Landesverfassung als ein Staatsziel festgeschrieben. Nordrhein-Westfalen unterstĂŒtzt eine Vielzahl an kĂŒnstlerischen und kulturellen Projekten und Institutionen, fast ausschließlich im Lande, auf Bundesebene die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Kulturstiftung der LĂ€nder, die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sowie das Goethe-Institut. Alleine durch die bloße Einwohnerzahl des Landes leben im Land zahlreiche Kulturschaffende, nach einer SchĂ€tzung etwa 30.000 KĂŒnstler. Eine bedeutende Rolle bei der nationalen und internationalen Förderung des Films und der Medien spielt die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen. Vergleichbares leistet die Kunststiftung NRW fĂŒr den Bereich Kunst und Kultur.

Kennzeichnend fĂŒr die Kunst- und Kulturszene Nordrhein-Westfalens ist ihre VielfĂ€ltigkeit und ihr Polyzentrismus. GrĂŒnde dafĂŒr liegen unter anderem in den ausgeprĂ€gten regionalen Unterschieden des Landes in kulturrĂ€umlicher Sicht, deren auffĂ€lligste Kulturgrenze zwischen Westfalen-Lippe und dem Rheinland verlĂ€uft, und in der Landesgeschichte, die das Entstehen einer auch in kultureller Hinsicht dominierenden Metropole oder Residenzstadt nicht ermöglichte. Bedeutende Kultureinrichtungen finden sich daher ĂŒber das Land verteilt. Impulse fĂŒr die Kultur- und Kunstentwicklungen im heutigen Land gingen nur selten „von oben aus“. Besonders die Arbeiterkultur im Ruhrgebiet ist dafĂŒr ein Beispiel. Die Arbeiterkultur bildete eine der Wurzeln fĂŒr den Wandel des Ruhrgebiets von einer industriell dominierten Region hin zu einer „Kulturmetropole“, die – wie andere Industrieregionen Nordrhein-Westfalens – ihre Industriekultur weiter als wichtigen Bestandteil ihrer kulturellen IdentitĂ€t sieht. 2010 war das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.

Mit der Art Cologne ist in Nordrhein-Westfalen die grĂ¶ĂŸte Kunstmesse Deutschlands und die Ă€lteste der Welt beheimatet. Weitere bekannte Kunstmessen sind die Art DĂŒsseldorf, die Große Kunstausstellung NRW DĂŒsseldorf und der Rundgang der Kunstakademie DĂŒsseldorf. DĂŒsseldorf und Köln sind bekannt als Zentren der Kunst und des Kunsthandels sowie Standorte bedeutender Kunstsammlungen und AusstellungshĂ€user, darunter in DĂŒsseldorf die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Kunsthalle DĂŒsseldorf, das Museum Kunstpalast und das NRW-Forum, in Köln die GemĂ€ldegalerie Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud sowie das Museum Ludwig. In Dortmund befindet sich das Museum Ostwall. Essen ist Standort des Museums Folkwang und in MĂŒnster befindet sich das LWL-Museum fĂŒr Kunst und Kultur. Auf der Museumsmeile in Bonn befinden sich mit dem Kunstmuseum Bonn und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zwei der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes. Zu den bedeutendsten TheaterbĂŒhnen Deutschlands zĂ€hlen das Schauspielhaus Bochum und das Schauspiel Köln. Das einzige Staatstheater Nordrhein-Westfalens ist das DĂŒsseldorfer Schauspielhaus. Die bekanntesten OpernhĂ€user sind die Oper Köln, das Opernhaus Dortmund, das Aalto-Theater in Essen sowie die Deutsche Oper am Rhein in DĂŒsseldorf und Duisburg. Das Theater Dortmund stellt eines der großen DreispartenhĂ€user in Deutschland dar. Das Konzerthaus Dortmund, die Tonhalle DĂŒsseldorf, die Philharmonie Essen und die Kölner Philharmonie sind die bekanntesten Konzerthallen des Landes. Bekannteste Kunsthochschulen sind die Kunstakademie DĂŒsseldorf, die Hochschule fĂŒr Musik Detmold und die Folkwang UniversitĂ€t der KĂŒnste.

Architektur

Die grĂ¶ĂŸte Touristenattraktion des Landes und zugleich der Bundesrepublik ist der Kölner Dom mit rund sechs Millionen Besuchern jĂ€hrlich. Neben dem Kölner Dom zĂ€hlen auch der Aachener Dom und die Schlösser Augustusburg und Falkenlust, seit 2001 die Zeche und Kokerei Zollverein sowie seit 2014 auch das Kloster Corvey zu den UNESCO-WelterbestĂ€tten des Landes. Im westfĂ€lisch-lippischen Landesteil ist die Fachwerkbauweise noch sehr verbreitet und oft Stadtbild prĂ€gende Architektur. Die derzeit Ă€ltesten, datierten FachwerkhĂ€user (u. a. mit dem sog. EckmĂ€nnekenhaus von 1471) befinden sich in der Hansestadt Warburg im sĂŒdlichen Ostwestfalen. Die Region des Sauerlands sowie der Eifel sind architektonisch ebenfalls geprĂ€gt mit der Fachwerkbauweise, hier insbesondere mit der Ziegeldeckung mittels Schiefer. Die Zechenarchitektur ist das herausragendste Beispiel zahlreicher IndustriedenkmĂ€ler in den StĂ€dten an Rhein und Ruhr, deren historische Innenstadtbereiche dagegen im Zweiten Weltkrieg oder bereits wĂ€hrend der Industrialisierung vielfach zerstört wurden. Als Staat drĂŒckt sich Nordrhein-Westfalen durch eine Vielzahl staatlicher Bauten aus, insbesondere durch den Landtag Nordrhein-Westfalen und die GebĂ€ude der Landesregierung im Regierungsviertel von DĂŒsseldorf. Ludwig Mies van der Rohe ist der weltweit wohl bekannteste Architekt aus dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens.

Natur

Die Natur in Nordrhein-Westfalen ist typisch fĂŒr den mitteleuropĂ€ischen Naturraum. Verbreitet sind in Nordrhein-Westfalen vor allem Arten, die an ausgerĂ€umte Kulturlandschaften oder waldige Mittelgebirgslandschaften angepasst sind. Die ursprĂŒngliche artenreiche Flora und Fauna ist jedoch aufgrund der hohen Siedlungsdichte, der großen Industriezentren des Landes, des Bergbaus, der fast flĂ€chendeckenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Nutzung sowie der fast völligen verkehrstechnischen Erschließung wie in kaum einer anderen Region Europas bedroht. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet und Umweltschutzmaßnahmen fĂŒhrten insgesamt zu einer starken Verbesserung der Luft- und WasserqualitĂ€t in der Region Rhein-Ruhr. Nordrhein-Westfalen ist etwa zu 25 Prozent bewaldet. FĂŒr den Naturschutz und die Naherholung fĂŒr die Bewohner der dichtbesiedelten Region Rhein-Ruhr weisen daher vor allem die bewaldeten Mittelgebirgsregionen des Landes eine bedeutende Rolle auf. Nordrhein-Westfalen hat Anteil an 14 Naturparks. Der grĂ¶ĂŸte dieser Parks ist der Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge in Ostwestfalen-Lippe. Mit dem Nationalpark Eifel besitzt das Land seit 2004 einen Nationalpark.

Tourismus

Die Beherbergungsbetriebe des Landes hatten im Jahr 2012 etwa 20 Millionen GĂ€ste, die insgesamt rund 45,4 Millionen Mal ĂŒbernachteten. Die meisten Übernachtungen wurden 2012 im Reisegebiet Teutoburger Wald verzeichnet (6,5 Millionen), gefolgt vom Sauerland und dem Reisegebiet „Köln und Rhein-Erft-Kreis“ mit jeweils 6,2 Millionen Übernachtungen. Die Übernachtungszahl auslĂ€ndischer GĂ€ste lag 2012 bei ĂŒber 9,2 Millionen. Dabei sind die GĂ€ste aus den Niederlanden mit rund 25,2 Prozent der Übernachtungen die bedeutendste Gruppe. Mit deutlichem Abstand folgen Touristen aus dem Vereinigten Königreich (7,7 Prozent), Belgien (6,3 Prozent), den USA (5,2 Prozent) und Frankreich (4,1 Prozent).

Kulinarisches

In Bezug auf die nordrhein-westfĂ€lische KĂŒche ist wieder die Zweiteilung in einen rheinischen und westfĂ€lisch-lippischen Teil zu erkennen. Zu der Rheinischen KĂŒche zĂ€hlen auch die KĂŒchen des Niederrheins und des Bergischen Landes. Die WestfĂ€lische KĂŒche und die hierzu zĂ€hlende Lippische KĂŒche sind im weiteren Sinne ein Teil der norddeutschen KĂŒche. Die WestfĂ€lische KĂŒche ist vor allem deftig, ein Beispiel ist WestfĂ€lischer Schinken auf Pumpernickel. Auch andere Fleisch-, Wurst- und BrotspezialitĂ€ten spielen dort eine große Rolle. Die Rheinische KĂŒche ist ebenfalls bodenstĂ€ndig, erscheint im Vergleich zur WestfĂ€lischen KĂŒche aber etwas raffinierter. Ein bekanntes Beispiel fĂŒr Rheinische KĂŒche ist der Rheinische Sauerbraten. Im SĂŒdwesten des Landes am Rhein wird Wein im Weinbaugebiet Mittelrhein (Großlage Petersberg) angebaut. Ansonsten ist Nordrhein-Westfalen ein „Bierland“. Neben dem vor allem in Westfalen verbreiteten Pils, das in den 1970er Jahren das bis dahin vorherrschende Exportbier zurĂŒckdrĂ€ngte, gibt es mit Altbier und Kölsch zwei obergĂ€rige Biersorten, die vor allem im Rheinland verbreitet sind.

Sport

Der Sport in Nordrhein-Westfalen wird vor allem durch den Fußball geprĂ€gt. Nicht nur alleine durch seine GrĂ¶ĂŸe und Bevölkerungsdichte zu erklĂ€ren, weist die Region Rhein-Ruhr eine besonders hohe Dichte erfolgreicher Fußballvereine auf. Zur Tradition der Bergarbeiter im Revier zĂ€hlte immer auch der Fußball. In der Fußball-Bundesliga ist Nordrhein-Westfalen gemessen an der Einwohnerzahl meist ĂŒberreprĂ€sentiert. Vereine in der ersten Fußball-Bundesliga sind zurzeit Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, der VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Arminia Bielefeld und der 1. FC Köln. Das grĂ¶ĂŸte Fußballstadion Deutschlands ist mit ĂŒber 80.000 PlĂ€tzen das Westfalenstadion in Dortmund. Neben dem Fußball werden in Nordrhein-Westfalen aber auch viele andere Sportarten betrieben. Besonders viele Zuschauer ziehen dabei Handball, Eishockey und Basketball an.

Feiertage

Neben den bundesweit gĂŒltigen Feiertagen Neujahr, Karfreitag, Ostern, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten sind in Nordrhein-Westfalen Fronleichnam und Allerheiligen gesetzliche Feiertage.

Der Landtag hat am 24. Juni 2015 beschlossen, dass am 31. Oktober 2017 einmalig der Reformationstag als Feiertag begangen wird.

Auszeichnungen

Das Land Nordrhein-Westfalen verleiht bzw. dotiert folgende Auszeichnungen:

  • Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • KĂŒnstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen fĂŒr junge KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler
  • Grafikpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Rheinisch-WestfĂ€lischer Staatspreis fĂŒr Denkmalpflege
  • Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW
  • Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Fahnenband des Landes Nordrhein-Westfalen

Bekannte Preise, die von privaten Organisationen in Nordrhein-Westfalen verliehen werden, sind:

  • Karlspreis
  • Internationaler Preis des WestfĂ€lischen Friedens

Siehe auch

Literatur

  • Ulrich von Alemann: Nordrhein-Westfalen. Ein Land blickt nach vorn. Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-024191-6.
  • JĂŒrgen Brautmeier und andere: (Hrsg.): Heimat Nordrhein-Westfalen. IdentitĂ€ten und RegionalitĂ€t im Wandel. Klartext-Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0155-1.
  • Georg Cornelissen: Kleine Sprachgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Greven-Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0654-7.
  • Winfrid Halder, Michael Serrer (Hrsg.): Der weite Weg gen Westen. Geflohen – vertrieben – angekommen an Rhein und Ruhr. Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76683-0.
  • Susanne Hilger: Kleine Wirtschaftsgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Von Musterknaben und Sorgenkindern. Greven-Verlag, Köln 2012, ISBN 978-3-7743-0498-7.
  • Landeszentrale fĂŒr politische Bildung (Hrsg.): NRW-Lexikon. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht, Kultur. 2. Auflage. Leske + Budrich, Leverkusen 2000, ISBN 3-8100-2336-1.
  • Sabine Mecking: Gebietsreform und BĂŒrgerwille. Demokratieentwicklung und Neuordnung von Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen 1965–2000 (= Studien zur Zeitgeschichte. Band 85). Oldenbourg, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-486-70314-6.
  • Christoph Nonn: Geschichte Nordrhein-Westfalens. C.H. Beck, MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-406-58343-8.
  • Christoph Nonn: Kleine Migrationsgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Greven-Verlag, Köln 2011, ISBN 978-3-7743-0479-6.
  • Christoph Nonn: Umweltgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Greven-Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0691-2.

Weblinks

  • Landesportal Nordrhein-Westfalen. Landesregierung Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 10. Dezember 2015. 
  • Landesdatenbank NRW. Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), GeschĂ€ftsbereich Statistik, abgerufen am 25. Februar 2011. 
  • Urlaub in NRW. Tourismus NRW e. V., abgerufen am 25. Februar 2011. 
  • Open Directory – Nordrhein-Westfalen
  • Nordrhein-Westfalen entdecken: das Land, seine Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur (PDF; 5,7 MiB). InformationsbroschĂŒre der Ministerin fĂŒr Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, DĂŒsseldorf 2010.

Anmerkungen

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

Kommentar User Meinungen und Kommentare


Gast Gast 22.05.2018 13:14
Das ist das schönste Bundesland der Welt.
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ISO 3166-2:
Bezeichnung der Region: Bundesland

Fläche ca.: 34545.90 km²

Länge der Grenze ca.: km


Ausdehnung / Grenzen (dezimale Koordinaten nach WGS 84):
nördlichster Punkt: 52.5314923
südlichster Punkt: 50.3226897
westlichster Punkt: 5.8663153
östlichster Punkt: 9.4617417

 
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