Tour Zwischen Virgental und Defereggental
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Foto Foto Info Details zur Mehrtagestour

   
Beschreibung:
Anspruchsvolle Tourenwoche oberhalb des Lasörlinger Höhenwegs.
Teilweise wegloses Gelände und Kletterstellen.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Busfahrt von Hinterbichl nach Hopfgarten
Sonntags nur 1 Verbindung um 17:00 Uhr.
Samstags 3 Verbindungen, brauchbar ist 8:50 oder 11:50
Von Hinterbichl in ca. 40 Minuten mit RB 4412 über Matrei bis Huben
Umsteigen 5 Minuten nach Ankunft in den RB 4414 nach Hopfgarten, Fahrzeit ca. 10 Minuten

Besteigung von Hohem Kreuz oder Rötspitze wegen Schnee nicht versucht.
 
Typ: Hufeisen Eine Mehrtagestour in Form eines Hufeisens ähnelt einer Rundtour, bei der Start und Ziel im selben Ort sind. Auch beim Hufeisen liegen Startpunkt und Zielpunkt zumindest nahe beieinander oder im gleichen Tal, so dass nur geringe Fahrtzeiten nötig sind.
8 Etappen
Tour Zeitraum:
17.09.2016 - 24.09.2016
Der Zeitraum der Mehrtagestour ergibt sich automatisch aus den Daten der einzelnen Tagestouren.
7356 Hm Aufstieg
6785 Hm Abstieg
49:02 Stunden Gehzeit gesamt
82.3 Die Streckenlängen werden automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
erstellt von Tom Hofer
- erstellt von Tom Hofer am 26.08.2016 11:04
- letzte Änderung am 04.07.2017 09:51

Karte Gesamtroute aller Etappen:

Höhenprofil Höhenprofil: aktuelle Höhe:   m | aktuelle Streckenposition: 0 km | Höhe min. 1524 m
 

Tour Etappe 1: Ratzell - Glanzalm

 
Beschreibung der Tour:
Von Ratzell gehen wir sanft ansteigend über eine anfangs breite Forststraße, dann über einen Pfad bis zum Wegweiser zur Glanzalm. Nun flach zurück bis zum Parkplatz in Ratzell und ab hier über die Schotterstraße in einigen Kehren bis zur Alm.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Wir hatten als Nächtigungsgäste das besondere Privileg mit der hauseigenen Gondel zu fahren. Nach einem Anruf mit dem Handy, da das Lifttelefon nicht besetzt war, mussten wir nur wenige Minuten warten ehe wir in den Lift gelassen wurden und kurze Zeit später nach einer aufregenden Fahrt oben ankamen.
Da heute unser Anreisetag war, entschieden wir nicht den gesamten Panoramaweg zu begehen, sondern nach der Hälfte oberhalb zurück nach Ratzell zu gehen und dann auch über die Schotterpiste zu gehen ohne die steileren Abkürzungen zu benutzen.
Wandern T1 T1: Wandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. sehr leicht
577 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
115 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
01:45 01:45 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 02:25 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 00:30 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
5.38 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
17 Tour gegangen
am 17.09.2016 Samstag

 

Tour Etappe 2: Glanzalm - Rotes Kögele - Mele - Deferegger Riegel - Stanzling - Kreuzberg - Melspitze - Griften - Zupalseehütte

 
Beschreibung der Tour:
Von der Glanzalm gehen wir ein Stück hinauf zu einem umzäunten Aussichtspunkt mit traumhafter Sicht nach Osten auf die Schobergruppe.
Von hier geht es nun stetig bergauf über einen Wiesenhang der voller Heidelbeeren steht, was ein Vorankommen verzögert, wenn man davon zu viel nascht ;)
Bald kommen wir zu den wenig ansehnlichen Lawinenschutzzäunen aus Stahl. Durch diese hindurch und an diesen vorbei kommen wir zu einer Bergstation eines Versorgungslifts. Es wird jetzt etwas felsiger und schmaler, während wir mal direkt auf dem Grat und mal in die Flanke ausweichend weiter bergauf gehen. Dann stehen wir im Nebel auf dem wenig spektakuären Grasgipfel des Roten Kögele und gehen daher auch ohne Pause weiter.
Über Grashänge geht es wieder ein Stück hinab in eine kleine Senke.
Danach weichen wir beim Aufstieg in die nördliche Flanke aus, wo auch die Markierungen vorhanden sind. Die Flanke ist ziemlich steil und geröllig, so dass man sehr aufpassen muss nicht auszurutschen. Über lose Erde und Steine geht es dann steil wieder hinauf auf den Grat. Auf diesem geht es nun recht unschwierig weiter auf einen namenlosen Gipfel, der jedoch in der Karte als P.2655 eingezeichnet ist.
Da der Grat nun sehr steil und felsig wird, weicht der Weg in die südliche sehr steile Flanke aus. Nach einem steilen Stück bergab queren wir in der grasigen Flanke über ein schmales Felsband, um dann wieder auf den Grat zu gelangen. Über diesen geht es nun wieder unschwierig meist über Gras auf den unscheinbaren Gipfel des Mele.
Auch hier ist der Abstieg deutlich anspruchsvoller als der Aufstieg. Über felsiges Gelände geht es zunächst steil bergab und dann wieder ein wenig bergauf. Ein auftauchender Felsturm wird umgangen und nun ist der Weiterweg zum Defregger Riegel wieder einfach.
Nach einer Pause folgt eine kleine Steilstufe ehe wir uns nach und nach dem Grat entfernen und auf einen Grasrücken zusteuern, da der Grat an dieser Stelle fast ungangbar ist. Hier treffen wir auf den Normalweg der aus dem Tal auf den Stanzling führt. Diesem folgen wir dann auch in der Südflanke wieder hinauf auf den Grat. Über einen breiten Rücken steigen wir bis zum Gipfelkreuz, wo wir heute das einzige Mal andere Wanderer treffen.
Nach einer kurzen Pause steigen wir nördlich vom Gipfel über Felsen hinab, um dann durch eine breite Senke zu laufen, bevor sich der Grat wieder verschmalert. Ein paar kleine Kletterstellen werden überwunden und nach einem letzen Aufschweung durch Blockwerk stehen wir auch schon am Gipfel des Kreuzberg.
Nach dem obligatorischen Gipfelfoto geht es gleich wieder auf der anderen Seite hinab über steiles steiniges Gelände, welches in der Feuchtigkeit unangenehm rutschig ist.
In einem ständigen Auf und Ab geht es nun weiter über den Grat. An einigen Stellen weichen wir auch mal in die Flanken aus. Der Weg ist nun weitestgehend gut zu gehen. Leider beginnt es dann leicht zu regnen und der Nebel lässt wenig Sicht auf den weiteren Weg zu.
Als es dann etwas aufreißt sehen wir in weiter Ferne endlich auch die beiden letzten Ziele bevor es zur Hütte geht: Melspitze und Griften.
Der Grat bleibt nun meist recht breit und flach, nur an einigen Felsen die mit Flechten bewachsen sind müssen wir wegen der Nässe etwas aufpassen. So hatschen wir weiter und freuen uns als bald auch die Sonne wieder herauskommt. Die Freude ist leider nur von kurzer Dauer, denn bald danach hüllt uns der Nebel wieder ein. Nach einiger Zeit stehen wir dann endlich am Gipfel der Melspitze. Zwar im Nebel aber im Wissen, dass es nun nicht mehr weit ist.
Wir steigen wieder ein Stück ab und zwischen Melspitze und Griften gehen wir am Zustieg von der Mellitzalm vorbei. Über grasige Hänge erreichen wir schnell auch den Zupalkogel bzw. Griften.
Nach ein paar Metern im Abstieg kommen wir an den Abzweig zur Zupalseehütte auf den wir dann auch abbiegen. Emge Kehren bringen uns schnell abwärts und kurze Zeit später sind wir am Zupalsee. Erst hier sehen wir auch die Hütte, die sich im Nebel versteckt hatte. Nach der langen aber spannenden Tour sind wir froh am Ziel zu sein.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Wandern T4 T4: Alpinwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. schwierig
1175 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
831 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
09:05 09:05 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 04:45 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 02:15 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
11.39 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
18 Tour gegangen
am 18.09.2016 Sonntag

 

Tour Etappe 3: Zupalseehütte - Donnerstein - Speikboden - Gritzer Riegel - Wohl - Gritzer Hörndle - Gritzer Seen - Mullitztörl - Lasörlinghütte

 
Beschreibung der Tour:
Wir starten morgens an der Hütte bei kalten Temperaturen und gehen auf dem gleichen Weg, den wir gestern gekommen sind wieder hinauf.
Flach vorbei am See beginnt der Hang und wir steigen mit Blick auf den Grat hoch. Es wird etwas steiniger doch schon bald haben wir den Abzweig am Grat erreicht, wo wir gestern abgestiegen sind und wo uns ein eisiger Wind empfängt. Heute biegen wir nach rechts ab um den langen Defregger Grat zu vervollständingen.
Ein schmaler Pfad führt meist direkt auf dem Grasgrat entlang. Nur an manchen Stellen weichen wir kleinen Felsen aus wenn nötig. Kurz unterhalb des Donnersteins treffen wir auf den Weg von der Mellitzalm, doch wir stehen wenige Minuten später am ersten Gipfel, wo nur ein altes einfaches Eisenkreuz steht.
Jetzt gilt es nicht weiterzugehen, wie es uns schon passiert ist, denn dann landet man im falschen Tal, sondern ein Stück zurück zu gehen und auf den südlichen Pfad zu gelangen. Dieser führt uns unterhalb des Donnersteins durch steile Grashänge ehe wir erst kurz vor dem Speikboden wieder auf den Grat zurückkommen. Schnell erreichen wir dessen gigantisches Gipfelkreuz und machen eine kurze Rast.
Über einen breiten Rücken steigen wir vom Speikboden ab bis zu einer Wetterstation, an der die Weg aus den beiden Tälern zusammenlaufen.
Hier endet nun der markierte Weg und wir folgen ab nun ein paar schwachen aber meist sichtbaren Trittspuren.
Zunächst geht es auf dem breiten Rücken etwas bergauf, dann weichen wir kurz in die steile Südflanke aus, ehe wir auf dem breiten Rücken Richtung Gritzer Riegel steil aufsteigen. Etwas unwegsam geht es weiter hinauf bis wir auf dem großen Gipfelplateau stehen. Ein Steinmann markiert den höchsten Punkt. Wir gehen direkt weiter auf dem breiten Grat, der nun aber aus vielen Steinblöcken besteht, was das Vorankommen etwas bremst.
Nahezu flach verläuft der Weg nun über Steine und Felsen bis zum Gosingkopf. Von hier können wir erstmals auch die Lasörlinghütte shen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Der Grat wird nun deutlich steiler und ausgesetzter und wir folgen ihm bis zu einer großen glatten Felsplatte. Hier beschließen wir lieber in die Westflanke auszuweichen und das Klettegelände zu umgehen. Diese ist zwar recht brüchig und steil, aber wir halten uns dicht am Felsen und kommen so gut durch diese Passage. An einer geeigneten Stelle nutzen wir ein Felsband um wieder auf den Grat hinauf zu kommen.
Dieser ist hier sehr schmal und ausgesetzt, doch schon nach einigen Metern wird er wieder breiter. Ein kleiner Zwischengipfel wird noch überschritten und dann stehen wir auf dem Gipfel des Wohl.
Als der Blick umherschweift sehen wir das Gritzer Hörndle und wägen ab über die Möglichkeit direkt zum Virgentörl abzusteigen oder die Tour noch etwas zu verlängern. Wir entscheiden uns für die lange Variante und steigen Richtung Hörndle ab. 
Meist weglos gehen wir direkt am breiten Grat über steile Grasfelder und Felsen hinab bis in die Senke zwischen den beiden Gipfeln.
Auf dem weiteren Weg zum Hörndle muss nur noch eine Steilstufe überwunden werden und dann treffen wir auch schon auf den Normalweg, der uns die letzten Meter zum Gipfel führt.
Nach einem Panoramafoto ziehen wir weiter, denn der Wind bläst hier oben eisig über die Gipfel.
Mit Blick auf die Gritzer Seen steigen wir vom Gipfel ab und gehen an diesen vorbei. Hinter den Seen treffen wir auf den Weg nach St. Jakob, doch wir biegen stattdessen nach rechts ab Richtung Virgentörl. Ein schmaler Wiesenweg bringt uns in kurzer Zeit bis ins Mullitztörl.
Nun beginnt der Abstieg zur Hütte über ein großes Geröllfeld in zahllosen kleinen Kehren. Nach und nach wird das Gelände flacher und weniger steinig und wir können auch die Hütte schon sehen. Bald treffen wir auch auf den Normalweg zur Zupalseehütte, der an der Merschenalm vorbeiführt und bei Schlechtwetter eine Alternative ist.
Mit Blick auf den Lasörling gehen wir das letzte Stück flach bis zur Hütte und freuen uns nach einem gelungenen Tag auf etwas zu essen.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Achtung, am Donnerstein nicht vom Gipfel weitergehen, da man sonst absteigt ins Steinkas (uns schon zwei Mal passiert), sondern stattdessen ein Stück zurück und unterhalb des Gipfels südseitig auf den Pfad.
Der markierte Pfad endet nach dem Speikboden, doch es finden sich deutliche Trittspuren bis zum Gosingkopf. Lediglich zum Gipfel des Wohl muss man sich den Weg selber suchen. Eine direkte Gratüberschreitung scheint hier nicht möglich weshalb wir auch in die westliche Flanke ausgewichen sind.
Geplant war dann der Abstieg vom Wohl direkt ins Virgentörl, doch da wir gut drauf waren und noch Bock hatten, sind wir auch noch zum Gritzer Hörndle gegangen. Eine wahrlich lohnenswerte Verlängeung der Tour.
Wandern T5 T5: anspruchvolles Alpinwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. sehr schwierig
823 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
864 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
06:15 06:15 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 03:25 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 02:20 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
10.21 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
19 Tour gegangen
am 19.09.2016 Montag

 

Tour Etappe 4: Lasörling Hütte - Lasörling - Lasnitzenhütte

 
Beschreibung der Tour:
Der Weg von der Hütte durch das Untere und Obere Glauret verläuft angenehm flach und über Wiesen und Geröll. Während wir anfangs nur den niedrigeren Nordgipfel vom Lasörling sehen, öffnet sich nach einiger Zeit auch der Blick auf das heutige Hauptziel, den Südgipfel.
Nur einige Wellen im Gelände sind die einzigen nennenswerten Steigungen der ersten Stunde. Erst am Abzweig zum Prägrater Törl steilt das Gelände auf und wird auch deutlich steiniger. Wir überqueren zunächst ein Blockwerk ehe es dann in steilen Serpentinen den langen Geröllhang hinaufgeht. Der Hang war noch ziemlich gefroren und manche Stellen dadurch spiegelglatt. Nach oben wird die Rinne immer schmaler und bald weichen wir nach links in die Felsen aus. Hier windet sich der Weg elegant über lose Erde und Fels bis auf den Westgrat. Da sich der Weg nun teilt und wir auf dem Rückweg auch hier vorbei müssen, lassen wir unsere Rucksäcke hier und gehen ohne Gepäck bis zum Gipfel.
Vom Abzweig gehen wir ein Felsband entlang und dann über einen recht zugeschneiten Weg über loses Geröll bis zum Verbindungsgrat zwischen Nord- und Südgipfel. Der Weg zum vorgelagerten Südgipfel ist eine heikle und brüchige Kletterei und wird nun eher selten begangen. Auch wir biegen daher nach links ab und folgen den gut sichtbaren Markierungen Richtung Hauptgipfel. Dieser ist ein großer Block aus Felsen und Steinen dessen Gipfelkreuz wir schon sehen können. Hier auf 3000 Meter Höhe liegt schon recht viel Schnee und nicht immer ist der Weg zu sehen. Über Blockwerk und steiles Geröll erreichen wir nach kurzer Zeit den Gipfel.
Leider ist es ziemlich neblig un die meisten umliegenden Gipfel sind gerade nicht zu sehen. Schade, da der Lasörling ein außergewöhnlicher Aussichtsgipfel ist.
Bei eisigen Temperaturen machen wir uns so auch schnell wieder an den Abstieg über den selben Weg wie hinauf. Vor allem im Abstieg heißt es Vorsicht bei den mit Schnee bedeckten Steinplatten die spiegelglatt sind.
Eine Rinne und ein Felsband führen uns zurück auf den Verbsindungsgrat.
Durch die steile felsige Flanke gehen wir dann zurück zu unserem Rucksackdepot. Für eine Pause ist es uns hier zu kalt und windig, daher gehen wir sofort weiten und folgen dem Schild zur Lassnitzen.
Zunächst rechts vom Grat und dann direkt auf dem felsigen Grat steigen wir ab. Eine steile glatte Felsplatte ist mit einem Stahlseil versichert. Danach kommt die Sonne heraus und wir holen die lang ersehnte Pause in einer kleinen Senke nach.
Nach der Rast geht es weiter den schmalen Grat hinab und erneut helfen uns Stahlseile über eine plattige Stelle. Kurz danach erreichen wir den Abzweig ins Tal wo wir den Grat verlassen.
Zahlreiche Markierungen im losen steilen Geröll machen ein Verlaufen eigentlich unmöglich, aber es heißt Vorsicht in dem schneedurchsetzten Gelände. Steil geht es bergab und an einigen Passagen gibt es Drahtseile die beim überwinden der steilsten Stellen hinweghelfen.
Die Steine werden nun langsam kleiner, aber der Weg bleibt steil und schmal und es gibt einige Male Stufen aus Fels die mit Stahlseilen versichert sind. Erst als wir auf die gleichen Warnschilder wie oben treffen, die davor warnen den Weg zu verlassen, wird es etwas flacher und der Hang wird breiter und fester.
Gras überwiegt mehr und mehr auf dem Boden und wir queren nur noch ein paar Steinrinnen. Bei Hintergalts ist das gröbste geschafft und hier zweigt dann auch der einfachere Weg über das Prägrater Törl ab.
Wir treffen nun auf den Lasnitzenbach der hier noch recht schmal ist und folgen dessen Lauf bis sich am Abzweig zum Muhsweg die Wege vereinigen und zu einem gut ausgebauten Pfad werden.
Ab hier heißt es nur noch ein Stück aus dem Lasnitzental oberhalb des Bachs entlanggehen und bald darauf sehen wir auch schon die Lasnitzenhütte, wo wir heute übernachten werden.
Ein leckeres Stück Kuchen versüßt uns die Ankunft und wir sind stolz auf einen tollen Tourentag.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Den Lasörling habe ich schon mehrfach bestiegen, jedoch bisher sind wir danach immer über das Prägrater Törl zur Lasnitzenhütte abgestiegen. Dieses Jahr sollte es daher der etwas anspruchsvollere Direktabstieg über den Westgrat sein.
Wandern T4 T4: Alpinwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. schwierig
755 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
1154 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
06:05 06:05 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 03:05 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 02:50 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
8.15 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
20 Tour gegangen
am 20.09.2016 Dienstag

 

Tour Etappe 5: Lasnitzenhütte - Almspitz - Toinigspitze - Kriselachspitze - Rote Lenke - Gösleswand - Neue Reichenberger Hütte

 
Beschreibung der Tour:
Von der Hütte folgen wir den Wegweisern zur Toinigspitze und gehen ein Stück hinab zum Lasnitzenbach, den wir über einen wackligen Steg mit Steinen überqueren.
Ab hier geht es nun relativ steil über einen schmalen verwachsenen Pfad bergauf. Anfangs noch durch Büsche im Schatten, ehe uns dann die Sonne an der Baumgrenze erreicht. Ab hier geht es dann über Wiesen weiter.
Ich machen noch einen kurzen Abstecher zur Almspitze. Hierzu quere ich den steilen Wiesenhang ein Stück zurück bis zum Gipfelkreuz. Nach einigen Fotos steige ich auf dem Grasrücken oberhalb des Vorsprungs auf und quere dann wieder zurück zum Normalweg.
Am Jungbrunnen treffe ich wieder auf meine Mitwanderer und nach einer kurzen Stärkung am Wasser geht es weiter bergauf.
Vorbei an einem großen Findling an dem auch ein Kreuz hängt und vor dem ein Tisch und eine Bank stehen flacht das Gelände nun etwas ab und bringt uns unter den Gipfel des Toinig. An der Gabelung zur Kriselachspitze legen wir unsere Rucksäcke ab, da wir hier gleich wieder vorbei kommen werden.
Durch den steilen Gipfelhang queren wir direkt Richtung Gipfelkreuz auf einen Zustieg durch die Felswände. Ein paar Kurven bringen uns auf den Gipfelgrat. Auf diesem geht es nun ein Stück weiter ehe wir kurz unterhalb in die Westflanke ausweichen und so zum Gipfel steigen.
Nach einer kurzen Pause mit fantastischer Sicht auf die umliegenden 3000er steigen wir auf dem selben Weg wieder hinab zum Rucksackdepot.
Ab hier ist der Weg nicht mehr eindeutig zu erkennen und es fehlen Markierungen, doch die Richtung ist uns ziemlich klar. So gehen wir querfeldein über die Wiesen auf das Kriselachtörl zu. Zwischendurch finden wir auch mal ein paar Wegspuren. Unterhalb des Törls sehen wir dann, dass der Aufstieg eine Rinne weiter links erfolgen muss, da sonst ein unüberwindbarer Zackengrat zwischen dem Törl und dem Gipfel liegt.
Auf losem Schotter steigen wir teils querfeldein, teils auf Ziegenpfaden sehr steil durch die Rinne. Eine ausgewaschene aber große Markierung zeigt uns dass wir richtig sein müssen und dann stehen wir oben am Übergang zum Kleinbachtal.
Hier entscheidet sich mein Vater leider dazu, dass ihm der Weiterweg zu schwierig wird und so begleite ich ihn ein Stück durch die extrem steile und rutschige Rinne hinab ins Kleinbachtal Richtung Normalweg zur Neuen Reichenberger Hütte. Als wir gut gangbares Gelände erreichen lasse ich ihn allein weitergehen und steige teils auf allen Vieren wieder zurück zu meiner Freundin, die oben wartet.
Nach dem Einstieg in den Grat wo wir etwas klettern müssen, wird das Gelände überraschend einfach und wir umgehen den einen oder anderen Felsen. Auch reichlich Markierungen finden sich hier und führen uns durch die einfachen Kletterstellen. Die meiste Zeit handelt es sich jedoch um normales Gehgelände. Erst kurz unterhalb des Gipfel möchte noch eine kleine Felsstufe überwunden werden und schon stehen wir neben ein paar Steinmännern am Gipfel der Kriselachspitze.
Auch der Abstieg in die Scharte zum nächsten Gipfel erweist sich als ertaunlich einfach. Über ein wenig Schotter und Gras steigen wir über einen schmalen Pfad hinab zum Loch im Fels. Wir bewundern die außergewöhnliche Öffnung zwischen den Felsschichten und steigen dann wieder hinauf über einen anfangs breiten Rücken. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann wieder eine kleine Felsstufe erklettern und stehen dann auf dem Nebengipfel.
Der Abstieg erfolgt rechts von einem hellen Felsband über steiles aber gut begehbares Gelände, danach queren wir unterhalb der Felsen ein Stück zurück ehe es auf einem steilen Grasrücken bergab geht. Wir folgen den eindeutigen Trittspuren bis in eine Scharte von der wohl ein Weg durch die Flanke zur Michltalscharte führt. Dieser sieht aber nicht sehr einladend aus und daher beschließen wir den direkten Abstieg durch die Rinne in den Kleinbachboden. Anfangs sehr steil vorbe am Fels und weglos über Steine und Moos müssen wir schauen wo wir hintreten, da es keinen Weg mehr gibt, aber wir kommen gut abwärts und treffen schon bald auf den Normalweg zur Hütte.
Flach geht es nun durch den traumhaften Kleinbachboden mit seiner prächtigen Aussicht, der bei schönem Wetter einer der besten Rastplätze der Ostalpen für mich ist.
Wir überqueren den Bach und dann geht es wieder bergauf. Zunächst über Wiesen, dann immer steinigeres Gelände  bis wir das weithin sichtbare auffällige rote Band der Roten Lenke vor uns sehen.
Vorbei an tausenden hellen rechteckigen Steinen, die viele Wanderer zu verschiedensten Formen inspiriert haben geht es hinauf in den Übergang.
Hier treffen wir auch meinen Vater wieder, der jedoch direkt zur Hütte absteigt, während wir noch auf die Gösleswand wollen. Ohne Rucksack marschieren wir los. Der erste Fels wird umgangen, dann queren wir etwas nach links und kommen dann auf den breiten Grat über den es recht flach bis zum Gipfel geht. Hier gibt es eine große Eisenscheibe auf der alle sichtbaren Gipfel der Umgebung notiert sind. Sowas sollte es auf jedem Gipfel geben.
Nach einer Fotorast gehen wir auf dem gleich Weg wieder zurück zum Rucksack und stapfen von dort wieder durch die endlosen hellen Legosteine auf roten Grund. Die Neue Reichenberger Hütte mit ihrem vorgelagerten See immer im Blick steigen wir nun zügig ab. Flach am See vorbei durchschreiten wir noch den bemerkenswerten Canyon vor der Hütte und blicken kurz zurück auf die Gösleswand, die von hier aussieht wie ein riesiger Zuckerhut.
Zufrieden und stolz betreten wir die Hütte.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Bei der Planung der Tourenwoche war noch der Tag von der Lasnitzenhütte zur Neuen Reichenberger Hütte offen. Zunächst war die Besteigung der Finsterkarspitze geplant, doch dann entdeckte ich auf der Amap Karte einen Pfad über die Kriselachspitze und ein neuer Plan war gefasst.
Der Hüttenwirt der Lasnitzenhütte bestärkte uns in unserem Vorhaben und gab noch Tipps zur Route. Die Überschreitung selber war dann deutlich einfacher als gedacht.
Wandern T4 T4: Alpinwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. schwierig
1538 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
857 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
08:15 08:15 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 06:00 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 02:20 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
11.59 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
21 Tour gegangen
am 21.09.2016 Mittwoch

 

Tour Etappe 6: Neue Reichenberger Hütte - Rosenspitze - Clarahütte

 
Beschreibung der Tour:
Von der Hütte gehen wir den normalen Weg Richtung Daberlenke eine Weile bergab bis etwa unterhalb der unverkennbaren Grauen Wand. Hier biegen wir nicht mit dem Weg nach links ab, sondern halten geradeaus direkt auf die Reichenberger Spitze zu. Der harte Boden lässt uns leicht über das wellige Gelände vorwärts kommen und wir gewinnen schnell an Höhe. Unterhalb der Reichenberger Spitze wird der Untergrund zunehmend loser und weicher. Mühsamer umgehen wir eine Steilstufe und queren dann durch den schwarzen losen Sand wieder zurück Richtung Gipfel. Die letzten Meter hinauf in die Scharte ist es sehr steile und wir müssen auch ein Schneefeld überqueren. Oben angekommen sieht der Grat zunächst vielversprechend aus. in leichter Kletterei geht es hinauf und dann links in die Flanke. Hier wird der Untergrund aber sehr brüchig und überall liegen Schneereste herum, unter denen man das Gelände nicht einschätzen kann.
Daher beschließe ich umzukehren und gehe zurück zur Scharte.
Von hier rutschen wir ein Stück abwärts auf den Hinweg um dann die komplette schwarze Flanke bis hinüber zur Rosenspitze zu queren. Eine sehe mühseilge Angelegenheit, da der Boden bei jedem Schritt nachgibt.
Bald stehen wir dann unter dem Gipfel der Rosenspitze, doch vor uns türmen sich nur steile bröselige Feldplatten auf und wir beschließen es weiter westlich zu versuchen. Auch ein weiterer Versuch weiter westlich scheitert und so queren wir unterhalb des Grates bis zu einer Rinne kurz vor dem Westgipfel, die meiner Meinung nach den einzigen sinnvollen Aufstieg darstellt. Der Boden ist hier weich und so kommen wir zwar anstrengend aber sicher auf der Grat in die Scharte.
Aber hier gehe ich dann alleine weiter über den schmalen Grat, der meist direkt begangen wird. Nur wenige Male weiche ich kurz in eine der Flanken aus und nach kurzer Zeit stehe ich schon am Gipfel der Rosenspitze.
Ich mache eine Menge Fotos und inspiziere noch den Abstieg zum Großschober, der machbar aussieht, ehe ich auf dem selben Weg wieder zurück über den Grat zu Scharte steige.
Ein kurzer Versuch auch den Westgipfel zu besteigen nimmt an einer ausgesetzten Kletterstelle ein jähes Ende und so steigen wir durch die Rinne wieder hinab. Auf nahezu direkter Falllinie rutschen wir dann weiter über den losen schwarzen Schotter hinunter in die Rosenlenke, wo das Gelände wieder flacher und fester wird. Wir treffen auf einen Bachlauf dem wir nun folgen bis wir wieder am Normalweg zur Clarahütte sind.
Über der Schlucht des Daberbachs geht es nun auf bekanntem Weg durch das traumhafte Dabertal meist bergab. Es gibt einige sehr steile Hänge und auch ein paar mit Stahlseilen versicherte Stellen, aber meist windet sich der Pfad fantastisch um den Berg und wir kommen dem Umbaltal immer näher. Ein letzter Abstieg zur Isel, die wir über eine neue Brücke überqueren. Auf der anderen Seite müssen wir dann wieder ein Stück hinauf um zum Weg zur Hütte zu gelangen.
Als wir nach links abbiegen gehen wir noch ein wenig mit Blick auf die Röspitze ehe wir hinter ein paar Kurven schon die Clarahütte sehen.
Von außen scheinbar unverändert, wurde unter der Erde ein roßer Anbau versteckt, in dem sich die Schlafräume und Waschräume befinden. Zwar war der Umbau bei unserem Besuch noch nicht vollendet, doch schon jetzt ließ sich sagen, dass die Vergrößerung ein voller Erfolg ist.
Wir kommen jedenfalls gerne wieder!

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Für heute gab es mehrere Optionen. Reichenberger Spitze und/oder Rosenspitze und/oder Großschober.
Da aus dem sehr motzigen Hüttenwirt keine brauchbaren Informationen heraus zu bekommen waren gingen wir erst mal drauf los.
Da unser Weg uns kurz unterhalb der Scharte zur Reichenberger Spitze vorbeiführte, beschloss ich einen Versuch. Der endete jedoch leider kurz unter dem Gipfel, da mir das Gelände zu steil, brüchig und voller Schnee war. Ob ein Zustieg von Osten besser möglich ist als von Westen kann ich nicht beurteilen. Ohne Schnee hätte ich es wohl gewagt.
Also zur Rosenspitze, die man laut einer Beschreibung samt Fotos aus dem Internet recht direkt besteigen kann. Doch vor Ort machte das Gelände überhaupt keinen guten Eindruck. Sehr brüchig und steil. Also gingen wir zum offensichtlichen Einstieg weiter westlich und von dort bin ich über den schmalen Grat recht einfach zum Gipfel gekommen. Ich kann nur den Anstieg empfehlen wie ich ihn gegangen bin, da der direkte Aufstieg zwar möglich ist, aber nur unter unnötigem Risiko.
Der Abstieg auf der Nordseite rüber zum Großschober schien sogar relativ einfach machbar zu sein, doch da meine Freundin in der Scharte wartete fiel der Übergang leider aus. 
 
Wandern T5 T5: anspruchvolles Alpinwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. sehr schwierig
676 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
1210 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
06:20 06:20 Stunden. Automatisch errechnet.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 02:55 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 03:25 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
13.57 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
22 Tour gegangen
am 22.09.2016 Donnerstag

 

Tour Etappe 7: Clarahütte - Mullwitzkogel - Hochkarscharte - Essener-Rostocker Hütte

 
Beschreibung der Tour:
Wir gehen zunächst auf dem normalen Hüttenweg durch das Umbaltal. Der Weg verläuft recht flach oberhalb der Isel und dann vorbei am Abzweig ins Dabertal und vorbei an der Ochsnerhütte. Kurz danach findet sich ein Wegweiser zum Mullwitzkogel und sogar zur Essener-Rostocker-Hütte.
In einigen engen Kehren geht es nun den steilen Grashang hinauf und dann unterhalb der Ogasilspitze diagonal immer weiter über die Wiesen über den sehr treffenden Wiesenberg. Wir sehen nun die Wiesbauerspitze schon vor uns, doch dazwischen liegt noch ein weites Kar, welches wir aber recht flach auslaufen können. Vorbei an der Zopathütte mit tollem Blick auf die Lasöringgruppe gehen wir bis zum Abzweig zum Gipfel. Hier lassen wir den Rucksack liegen und gehen das restliche Stück zum Gipfel ohne Gepäck.
Schnell haben wir auch die letzten Höhenmeter erklommen und genießen bei einer Pause die prächtige Aussicht.
Dann steigen wir wieder zurück zum Rucksack ab und begehen das weitläufige Hochkar. Die Wegführung ist nicht immer eindeutig und da der Weg noch recht neu ist verlieren sich die Spuren teilweise etwas, aber die frischen Markierungen sind zahlreich und so findet man immer wieder schnell auf den rechten Weg. So schlängeln wir uns durch Felsen und Steine bis unter die Hochkarscharte deren höchsten Punkt wir nach einer kleinen Steilstufe erreichen.
Der Abstieg aus der Hochkarscharte ist geröllig aber erstaunlich einfach. Sogar ein flacher Abschnitt durch eine Mondlandschaft ist dabei. Wir queren dann einen steilen sandigen Hang und erst jetzt beginnt der eigentlich schwierige Teil, der zurecht früher ohne die Markierungen extrem schwer zu finden und zu begehen war.
Wir gehen nun direkt an der steil abfallenden Kante der Quirlwand entlang und auch manchmal darüber. Meist bewegen wir uns aber auf der sanfteren Wiesenflanke im Süden bis wir den Grat über nach wie vor steile Wiesen aber über gute Pfade verlassen. In einem Rechtsbogen umgehen wir zunächst die steilen Felswände um dann doch wieder zu ihnen zurückzukehren. Die Felswände werden auf einem tollkühnen Pfad mit einigen Stahlseilen versichert überquert. Meinen vollen Respekt an die Begeher vor der Erschließung des Weges. So ist der Weg durch das Labyrinth leicht zu finden und schon bald flacht der Weg wieder ab und wir erreichen das Malhamtal. Über einen schmalen Steg balancieren wir über den Malhambach um auf der anderen Seite mit einem Meer aus Millionen Blaubeeren belohnt zu werden. Nach einer ausgiebigen Verkostung gehen wir flach weiter am Grashang entlang bis wir auf den Weg vom Rostocker Eck treffen.
Der restliche Weg zur Hütte ist leicht und nicht mehr weit und so freuen wir uns bei der Ankunft über eine Rast in dem Strandkorb und danach über leckere Marillenknödel.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Ursprünglich wollten wir die "richtige" Alpenkönigsroute gehen, doch da die Knie etwas zwickten entschieden wir uns für die leichtere Variante.
Durch den neuen Weg zum Mullwitzkogel und die neuen Markierungen zur Hochkarscharte und von dort hinab ist der Übergang deutlich entschärft worden. Orientierungssinn wird nun nicht mehr benötigt, aber ein wenig Trittsicherheit sollte man dennoch mitbringen. Trotzdem macht der Weg viel Spaß und ist sehr abwechslungsreich.
Irgendwann will ich aber auch die originale Route direkt ab der Clarahütte noch gehen.
Wandern T4 T4: Alpinwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. schwierig
1169 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
1009 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
07:25 07:25 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 04:50 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 02:45 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
13.5 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
23 Tour gegangen
am 23.09.2016 Freitag

 

Tour Etappe 8: Essener-Rostocker Hütte - Türmljoch - Türml - Johannishütte

 
Beschreibung der Tour:
Von der Hütte entlang des Maurerbachs taleinwärts bis zur Brücke über den Bach. Achtung hier wurde die Streckenführung geändert, aber da auch die Brücke woanders steht kann man sich eigentlich nicht verlaufen. 
Nun ständig ansteigend über den Schweriner Weg unschwer bis zum Türmljoch.
Nun kurz über den Klettersteig aufs Türml und auf der anderen Seite wieder runter und am Fuß des Fels wieder zurück zum Joch. Da ich kein Klettersteigset mit hatte, bin ich ohne Set den kurzen Steig hinauf gegangen.
Abstieg zunächst direkt Richtung Hütte, dann in einem großen Bogen um eine Steilstufe. Nun mit Blick auf die Hütte weiter bis zur Schlucht und über diese dann zur Hütte.


 

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Besteigung Türml: Klettersteig C
Abstieg Rückseite: Versicherter Steig
Abfahrt mit dem Hüttentaxi für 11 Euro pro Person, stündlich oder auf Anfrage
Leider schon der letzte Tag des Urlaubs und Rückfahrt nach einem super leckeren Essen bei Islitzer.
Wandern T3 T3: anspruchvolles Bergwandern

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Strecke Bei einer Streckenwanderung liegen Start und Ziel der Tour etwa maximal weit auseinander. Die Streckenwanderung findet man meist bei Mehrtagestouren, wo man am Ziel übernachtet, um am nächsten Tag weiterzugehen. Es ist natürlich auch möglich mit dem Bus oder Zug wieder zurück zum Start zu gelangen. mittel
644 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
744 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
03:50 03:50 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 02:40 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 02:00 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
8.52 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
24 Tour gegangen
am 24.09.2016 Samstag

 

Lage Lage der Mehrtagestour

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