Tour Vent 2011
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Foto Foto Info Details zur Mehrtagestour

  Noch ein ganzes Stück entfernt liegt unser Tagesziel, das Hochwildehaus 
Beschreibung:
Aus der geplanten großen Runde ist zwar leider nichts geworden, dennoch hatte dieser Urlaub alles zu bieten, was sich ein Bergsteiger wünschen kann.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Eigentlich sollte es eine längere Runde werden, doch da die Similaunhütte über Tage völlig ausgebucht war , haben wir die Runde etwas abgekürzt.
 
Typ: Rundtour Eine Rundtour ist der Typ Mehrtagestour der am wenigsten Organisation benötigt und man trotzdem nicht an einen Ort gefesselt ist. Start und Ziel der Tour liegen so nahe beieinander, dass man quasi keine Fahrtzeiten nach der Rückkehr braucht, um wieder zum Ausgangspunkt zu kommen.
8 Etappen
Tour Zeitraum:
13.08.2011 - 19.08.2011
Der Zeitraum der Mehrtagestour ergibt sich automatisch aus den Daten der einzelnen Tagestouren.
6064 Hm Aufstieg
6099 Hm Abstieg
43:45 Stunden Gehzeit gesamt
64.94 Die Streckenlängen werden automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
erstellt von Tom Hofer
- erstellt von Tom Hofer am 22.08.2011 14:44
- letzte Änderung am 09.04.2013 10:32

Karte Gesamtroute aller Etappen:

Höhenprofil Höhenprofil: aktuelle Höhe:   m | aktuelle Streckenposition: 0 km | Höhe min. 1884 m
 

Tour Etappe 1: Vent - Hörnle

Nach einer kurzen Fotorast steigen wir wieder ab und machen etwas tiefer eine windgeschützte Pause 
Beschreibung der Tour:
Eine kleine aber steile Einlauftour mit toller Aussicht auf die Wildspitze.

Am späten Mittag nach unserer Ankunft in Vent beschlossen wir als Einlauftour den kurzen ab knackigen Weg hinauf zum Hörnle zu gehen.
Von der Pension aus führt unser Weg vorbei am Stablein-Lift, dann über die Venter Ache vorbei am Hotel Post hinter dem wir die breite Brücke über den Niedertalbach passieren. Ab hier folgen wir eine Weile dem mittlerweile breiten Weg Richtung Rofenhöfe, der früher noch ein schöner breiter Wiesenpfad war und heute eher einer Autobahn gleicht. Schade.
Kurze Zeit später zweigt der Weg Richtung Martin-Busch-Hütte ab, dem wir nun bergauf ein gutes Stück folgen. Nach etwa einer halben Stunde auf dem breiten Fahrweg weist ein Schild auf den Pfad rechts in die Zirben zum Hörnle und dem Hohlen Stein, wo früher angeblich die Ötzis übernachtet haben sollen. die paar Meter zu diesem Touristenpunkt nehmen wir auch noch mit, allerdings ist bis auf einen großen Stein nichts zu sehen.
Nach dem kleinen Abstecher begeben wir uns wieder auf den Pfad zum Hörnle, der schmal und verwachsen ist, da er nicht allzu häufig begangen wird. Der Pfad wird allmählich immer steiler und bald erreichen wir die Baumgrenze und haben eine Sicht auf die Breslauer Hütte und die Wildspitze. Nach der letzten Biegung verläuft der Rest des Pfades recht flach bis zum unscheinbaren Gipfel. So steht auch auf der Graskuppe nur ein einfaches Holzkreuz von wo wir herunter zur Geierwally und den Rofenhöfen blicken. Da es jedoch recht windig hier oben ist, machen wir unsere Rast ein wenig tiefer in einer windgeschützten Nische. Hier blicken wir direkt auf den Schalfkogel der in wenigen Tagen unser Ziel sein wird.
Auch der nahezu komplette Aufstieg über Ramolalm bis ins Ramoljoch unterhalb des Ramolkogels ist von hier zu sehen.
Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns wieder an den Abstieg nach Vent, wobei ich einen kleinen unbeschilderten Abstecher über einen Trampelpfad zu einem Punkt mache von dem aus man den Similaun sehen kann.
Die steilen Serpentinen bringen uns rasch herunter und schnell sind wir wieder auf dem breiten Weg der Martin-Busch-Hütte und entscheiden uns wie auf dem Hinweg nicht die steilere Abkürzung unter dem alten Sessellift zu nehmen, sondern dem breiten flachen Weg zu folgen.
Nach gut 2 Stunden sind wir wieder zurück an unserer Pension Edelweiß wo wir unsere Nacht verbringen werden.
Von hier kann man auch das Hörnle erkennen wo wir eben noch gewesen sind.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
In der letzten langen Rechtskurve vor dem Gipfel kann man einem kleinen Pfad folgen, an dessen Ende man zum Similaun blicken kann.
Wandern T2 T2: Bergwandern

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560 Hm Aufstieg
560 Hm Abstieg
02:15 02:15 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
manuell: 01:15 Stunden

Gehzeit Abstieg
manuell: 01:00 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
6.81 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
13 Tour gegangen
am 13.08.2011 Samstag

 

Tour Etappe 2: Vent- Ramolhaus - Hochwildehaus

Auf dem flachen Stück über die leuchtend grüne Wiese erscheint vor uns der Vordere Diemkogel 
Beschreibung der Tour:
An sich eine sehr schöne und vor allem abwechslungsreiche Tour. Nur nicht unbedingt etwas für den ersten Tag, da man sehr viele Höhenmeter und auch Gehkilometer bewältigen muss.
Zuerst der lange Anstieg bis ins Ramoljoch anfangs durch grüne Wiesen, später durch Fels und Geröll. Fantastische Aussicht vom Ramoljoch.
Dann der Abstieg an versicherten Drahtseilen, eine kurze Gletscherquerung, kurzer Aufstieg zum Ramolhaus.
Dann der Abstieg bis zur Gletscherzunge und der Gegenaufstieg bis zum Hochwildehaus.

Bei schönstem Wetter starten wir also unsere geplante große Runde rund um Vent mit einem Schlenker ins Gurgler Tal. Nach einem ausgiebigen und etwas zu ausgedehnten Frühstück marschieren wir mit vollem Gepäck vom kleinen, aber einzig kostenlosen Parkplatz an der kleinen Kapelle los.
Nachdem wir Vent verlassen haben geht es sofort steil hinauf und wir sind froh, dass wir hier noch ein wenig Schatten haben, was sich jedoch später ändern wird. So früh am Morgen und dazu noch voll beladen ist es wirklich eine Qual und angesichts der Enttäuschung, dass die Ramolam nur ein Ziegenstall ist kein lohnenswerter Weg.
Nach dem ersten steilen Stück folgt ein flacher Abschnitt durch leuchtend grüne Wiesen, doch schon bald geht es wieder in den zwar schattigen aber auch steileren Wald. Über Steine und Wurzeln führt der Weg und als wir den Wald erneut verlassen können wir am Gegenhang zum ersten Mal die Wildspitze erkennen und auch die Rofenhöfe liegen nun schon weit unter uns. Durch ein paar Baumkronen hindurch können wir am Ende des Niedertals die weiße Gipfelkuppe des Similaun sehen und unterhalb der Talleitspitze zieht sich der endlos lange Fahrweg zur Martin-Busch-Hütte. Direkt gegenüber sehen wir nochmal den Aufstieg mit allen Serpentinen hoch zum Hörnle wohin wir uns gestern eingelaufen haben.
Wir erreichen die Baumgrenze und gelangen zu Ramolalm, die leider nicht hält was man sich von einer Alm verspricht. Nur ein offener Unterstand für Ziegen oder Schafe, aber immerhin mit toller Fernsicht auf die umliegenden Gipfel bietet sich hier.
Hier beginnt nun der steilste und anstrengendste Teil der kompletten Tour. Über einen schier endlosen Grashang schlängeln sich die Serpentinen bis auf knapp 2600m hinauf. Oben angekommen schnaufen wir erstmal ordentlich durch und genießen die Aussicht die sich uns bietet. Den kompletten Marzellkamm bis zum Similaun sehen wir ebenso wie den Hinteren Spiegelkogel und den Fluchtkogel. Den Schafen die wir hier treffen ist die Aussicht egal, dafür scheint ihnen der steile Hang wenig Probleme zu bereiten.
Der Weg verläuft nun deutlich flacher oberhalb des Spiegelbachs bis ins Talende und mit jedem Meter den wir weiter hinaufsteigen erweitert sich der Blick auf mehr Gipfel. Weiter Richtung Spiegelkogel stapfend nimmt nun auch die Vegetation merklich ab und bald sehen wir nur noch vereinzelte Grasbüschel unter unseren Füßen.
Im Spiegelkar treffen wir auf den Abzweig der über den äusserst selten begangenen Diemweg zur Martin-Busch-Hütte führt.
Nun sehen wir auch erstmals die Senke zwischen Ramolkogel und Spiegelkogel wo sich das Ramoljoch befindet, der Übergang der uns ins andere Tal bringen wird. Durch felsiges Gelände nähern wir uns immer mehr dem Spiegelferner an dem es links vorbei zum Ramoljoch hoch geht. Am Fuß des Ramolkogels wo unser Weg sich am Hang entlang windet kann man noch recht frische Felsbrüche erkennen, auch hier ist der Berg noch stark in Bewegung.
Das Gelände wechselt nun in kleines Blockwerk und auch das eine oder andere kleine Schneefeld ist zu überqueren. Der Spiegelferner liegt ausgeapert wie fast alle Gletscher mittlerweile unter uns und wir können das Gipfelkreuz des Hinteren Spiegelkogels erkennen. Noch wenige Meter über losen Schotter und Felsen und wir sind am höchsten Punkt des heutigen Tages angelangt.
Es empfängt uns eine wahnsinnige Fernsicht auf den Gurgler Ferner und die Hochwilde auf der einen Seite und Rofenkarferner mit Wildspitze auf der anderen Seite. Die beiden Grate zum Ramolkogel und Spiegelkogel sind zwar begehbar aber nicht die einfachste Variante. Der Blick auf die Zillertaler Alpen verwehrt uns leider ein tief hängender Wolkenteppich. Doch auf einem entfernten Felsvorsprung sehen wir schon das nächste Ziel, das Ramolhaus und unten im Tal die Langtalereckhütte.
Als wir endlich die Blicke von dem Gipfeln reissen können, machen wir uns an den Abstieg über einen teilweise versicherten Stieg und es kommen uns einige Wanderer entgegen. An manchen Stellen sind die Stahlseile überflüssig, an anderen wiederum kommt man ohne Stahlstufen die in den Fels eingelassen sind garnicht weiter. Wir verlassen den Felssteig und steigen weiter ab durch loses Geröll bis auf ein großes Schneefeld in dem eine deutliche Spur zu finden ist. Der Schnee ist bereits jetzt sehr sulzig doch auch recht flach, so dass man hier ohne Probleme vorankommt. Nach queren eines Blockwerks und eines weiteren Schneefelds treffen wir endgültig wieder auf festen Boden und einen gut markierten Weg. Zahlreiche Steinmänner weisen uns hier den Weg uns deuten darauf hin, dass die Hütte nicht mehr weit weg sein kann. Und wenige Meter später stehen wir dann auch schon plötzlich vor dem Ramolhaus, welches in sehr ausgesetzter Lage auf einem kleinen Felsplateau erbaut wurde.
Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf den Weiterweg, denn es ist mittlerweile Nachmittag und wir haben noch den Abstieg sowie den Gegenanstieg vor uns. Von über 3000m heißt es nun erstmal wieder absteigen auf ca. 2500m ehe es wieder hinauf geht zum Hochwildehaus. Anfangs in steilen Serpentinen später etwas flacher und in weitläufigeren Kurven verlieren wir immer mehr Höhe bis wir an den Abzweig zum Hochwildehaus gelangen. der Weg führt nun geradewegs auf die Gletscherzunge zu und wir steigen immer weiter hinab. An einem weiteren Hinweisschild müssen wir mit Erschrecken lesen, dass wir noch ungefähr 2 Stunden Strecke vor uns haben, obwohl wir beide schon sehr müde vom schweren Rucksack und dem langen Anstieg sind. Wir kommen nun in die Nähe der Gletscherzunge deren Ende unter Massen von Steinen und Staub verborgen ist. Aufgrund des schnellen Rückgangs des Gletschers muss die Wegeführung hier quasi jedes Jahr aufs Neue verlegt werden. Unter uns tun sich nun riesige Gletschertore auf, die so groß sind, dass locker einige Häuser hineinpassen würden. Es geht direkt unterhalb einiger kleiner Wasserfälle hindurch bis zu einem nahezu senkrechten Felsen der vom Gletscher blank geschliffen wurde und in den einige Stahlstufen eingebohrt sind. Direkt neben dem Fuß des etwa 20m hohen Felsen gähnt ein riesiges Gletschertor und hinterlässt beim Abstieg ein unwohles Gefühl in der Magengegend. Am Ende der Stufen gelangen wir über ein langes Brett auf den eigentlichen Gletscher, der aber hier nicht als solcher zu erkennen ist. Nur an manchen Stellen schimmert das blanke Eis durch die dicke Schicht aus Schlamm und Steinen.
Wir überqueren das kurze Gletscherende und befinden uns wieder auf felsigen Untergrund, wo wir frischen Markierungen folgen die in Folge der vielen Veränderungen hier regelmäßig erneuert werden müssen. Nun steigen wir über teils große Gletscherschliffe hinauf zum eigentlich Pfad der von der Langtalereckhütte kommt. Dank zahlreicher Markierungen finden wir den Weg recht zügig durch das Labyrinth von Fels und Stein und endlich gelangen wir an den Abzweig zur Hütte, von wo es flacher weiter geht.
Der letzte Anstieg zur Hütte ist wieder etwas steiler und verlangt von uns nochmal die letzten Kräfte, doch die Aussicht bald an der Hütte zu sein und ein Zimmer und warmes Essen zu erhalten lässt uns weitergehen.
Völlig erschöpft kommen wir um 18.30 Uhr am Hochwildehaus an. Gerade rechtzeitig zum Abendessen, welches hier wirklich üppig und äusserst lecker ist.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Wir waren an unserem ersten Tag mit vollem Gepäck (je ca. 15-17kg) recht langsam unterwegs, was die Tour sehr in die Länge gezogen hat. Dazu kommt noch, dass die neue Wegführung etwas länger ist.
Wandern T4 T4: Alpinwandern

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1610 Hm Aufstieg
645 Hm Abstieg
08:15 08:15 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
manuell: 05:15 Stunden

Gehzeit Abstieg
manuell: 03:00 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
13.58 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
14 Tour gegangen
am 14.08.2011 Sonntag

 

Tour Etappe 3: Ruhetag auf dem Hochwildehaus

In dieses tiefe aber schmale Loch sollte man nicht mit dem Fuß versehentlich reintreten 
Beschreibung der Tour:
Da das Wetter sehr schlecht ist, werden wir heute den größten Teil des Tages auf der Hütte verbringen und nur eine kleine Erkundungstour zum Einstieg am nächsten Tag machen.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Wandern T3 T3: anspruchvolles Bergwandern

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Hin und Zurück Bei Hin und Zurück Touren befindet sich das Ziel am selben Ort wie der Start. Im Unterschied zur Rundtour geht man hier jedoch auch dieselbe Strecke zurück über die man auch hin gegangen ist. mittel
194 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Aufstieg
194 Die Höhenmeter wurden automatisch aus der Route errechnet, und können daher von den tatsächlichen Werten abweichen. Hm Abstieg
02:00 02:00 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 00:50 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 00:35 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
2.88 Die Streckenlänge wird automatisch aus der Route errechnet.
Daher kann dieser Wert ungenau sein.
Je genauer die Route bestimmt wird, desto genauer wird auch die Streckenlänge.
km Streckenlänge
15 Tour gegangen
am 15.08.2011 Montag

 

Tour Etappe 4: Hochwildehaus - Überschreitung Schalfkogel - Martin-Busch-Hütte

Kurz nach Sonnenaufgang ist der Schalfkogel in ein rötliches Licht getaucht 
Beschreibung der Tour:
Toller Gipfel mit sehr langem Abstieg zur Martin-Busch-Hütte.
Wir haben den Schalfkogel über den Nordgrat bestiegen und sind über den Südgrat ins Schalfjoch abgestiegen.
Insgesamt eine der schönsten Touren, die ich je gemacht habe, mit vielen Erlebnissen, wie Abseilen im Joch, Gipfelgrat im Fels mit Steigeisen, Wegsuche im unmarkierten Gelände sowohl im Abstieg wie auch im Aufstieg, kurzer Firngrat im Aufstieg, etc.

Wir stehen morgens um 6 Uhr kurz nach Sonnenaufgang aus unseren Etagenbetten auf und ich genieße draußen erstmal den Anblick der ersten Sonnenstrahlen auf den umliegenden 3000ern allen voran unserem Tagesziel, dem Schalfkogel.
Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns im Schuhraum aufbruchbereit. Als wir um kurz vor 8 losgehen liegt unsere Aufstiegsroute bereits in gleißendem Sonnenschein und verspricht einen schweißtreibenden Aufstieg. Der Abstieg zum Gurgler Ferner liegt jedoch noch komplett im Schatten und entsprechend kühl ist es hier noch. Wir folgen ein Stück dem normalen Hüttenzustieg in Gegenrichtung ehe wir Richtung Gletscher abbiegen. Einen sichtbaren Weg findet man hier kaum noch, so orientiert man sich an den zahlreichen Markierungen auf den Steinen.
Durch loses Geröll und grauen Sand verläuft der Weg auch vorbei an einigen kleinen Gletscherseen. Mit dem Rand des Gletschers erreichen wir auch die ersten Sonnenstrahlen, doch um auf den Gletscher zu gelangen muss man sich eine geeignete Stelle suche wo es nicht allzu steil und rutschig ist.
Da wir am Vortag den Gletscher bereits erkundet haben sparen wir uns das Anlegen von Steigeisen und wandern ohne über das harte flache Eis. Da der direkte Aufstieg nach einem Felssturz nicht mehr möglich ist führt die Route nun weiter rechts über ein Schneefeld in den Fels. Wir orientieren uns grob an diesem Schneefeld und umgehen oder überspringen die zahlreichen, aber gut sichtbaren Spalten in dem völlig ausgeaperten Gletscher.
Nachdem wir den Gletscherüberquert haben erreichen wir das Schneefeld welches bereits ein wenig angetaut ist und wir versuchen auch hier den kurzen Aufstieg ohne Steigeisen. Das letzte Stück bis zum Fels ist zwar etwas steiler doch vereinzelte Steine im Schnee bieten genügend Halt.
Jetzt heisst es den Felshang bis zum Originalanstiegweg zu queren durch loses Geröll und Felsplatten. Einem rötlichen Felsband folgend steigen wir langsam weiter auf, am Ende des Gurgler Ferners immer die Hochwilde im Blick. Nach kurzer Zeit treffen wir auf den markierten Normalweg und gehen nun in steilen Serpentinen bis zu einem großen Felsvorsprung an dem wir wieder vom Normalweg abzweigen, da wir ja die Überschreitung von Norden planen.
Unterhalb des Nordostgrats queren wir also wieder weglos in die Gegenrichtung durch loses Geröll und Felsen. Wir folgen hier teilweise einer grünen natürlichen Felsstufe immer den Blick nach oben, ob ein Aufstieg zum Nordostgrat bereits möglich ist. Wir queren jedoch weiter bis zum Gletscher und erst ab da steigen wir direkt über den Nordostgrat weiter auf. Der breite Gratrücken bringt uns schnell höher und nach den letzten felsigen Metern gelangen wir an die Stelle wo wir den Gletscher betreten werden.
Wir legen die Steigeisen an und seilen und an. Unter halb des Gipfels queren wir den Gletscher auf ziemlich direktem Weg zu einem kleinen Einschnitt im Nordgrat in dem sich bereits ein Spur befindet. Ohne sichtbare Spalten und in festem Schnee kommen wir schnell voran und erreichen den eisigen Nordgrat.
Von hier aus ist der Gipfel bereits in greifbare Nähe gerückt und wir steigen über den anfangs breiten Grat weiter auf. Je näher wir dem Gipfel kommen, desto steiler und schmaler wird er, bis wir schließlich die Felsen erreichen über die wir in losen Geröll die letzten Meter bis zum Gipfel kraxeln.
Punkt Mittag stehen wir am Gipfelkreuz und genießen die fantastische Rundsicht auf alle umliegenden Ötztaler Berge. Von hier kann man sowohl den Ausgangspunkt Hochwildehaus, als auch unser Ziel die Martin-Busch-Hütte in weiter Ferne erkennen.
Nach einer haleb Stunde Rast und dem Eintrag ins Gipfelbuch mache ich natürlich noch ein Panoramafot und wir beginnen den Abstieg über den Südgrat.
In einem Mix aus Schnee und Fels hangeln wir uns den Grat ninunter und suchen eine geeignete Stelle um auf den Gletscher zu gelangen, doch da es seitlich des Grates gut sichtbare Steigspuren gibt, bleiben wir vorerst weiter im Fels. Ein Stück tiefer betreten wir dann doch kurz den Gletscher und steigen durch den Schnee ab bis wir wieder auf den Grat gehen der nun direkt zum Schalfjoch führt.
Unter uns liegt jetzt der Nördliche Schalfferner auf den wir runter wollen. Nach einem letzten Blick zurück ins Gurgler Tal muss zunächst über rutschiges Gelände abgestiegen werden, bis wir zu einer Stelle gelangen, wo anscheinend vor sehr kurzer Zeit einge Menge Fels abgebrochen sein muss, so dass ein normales Weiterkommen fast unmöglich ist. Im Fels hängen hier auch bereits einige Schlaufen und Schnüre an denen wohl andere Seilschaften vor dem selben Problem standen. Also überprüfen wir die vorhandenen Schlingen und hängen uns in die vertrauenerweckendste mit ein und seilen uns die letzten 25 Meter zum Gletscher ab.
Mit dem letzten Meter Seil gelangen wir auf den obersten Rand des Gletschers, der jedoch so flach und aper ist, dass wir beschließen das Seil einzupacken und unangeseilt abzusteigen.
Da es keine Spuren oder Markierungen gibt folgen wir grob der Richtung, den das GPS-Gerät vorgibt. Wir versuchen so lange wie möglich auf dem Eis zu bleiben und mit Stiegeisen weiterzugehen was im Laufe der Strecke immer schwieriger wird, da sich die Steine auf dem Eis immer weiter vermehren. Zwischen Unmengen von Gletscherwasser welches hier hinabfließt passieren wir das letzte Schneefeld bevor wir die Steigeisen endgültig abschnallen.
Vor uns liegt nun eine wilde weglose steinige Mondlandschaft durch die wir uns im wahrsten Sinne des Wortes hinabkämpfen immer mit der Hoffung endlich wieder auf einen markierten Weg zu treffen. Doch über loses Geröll, welches auf dem sich immer noch unter uns befindlichen Gletscher liegt, sind in der Ferne nur einige Steinmänner zu sehen, die uns aber zumindest grob die Richtung andeuten. Nach langer Zeit im geröll treffen wir nun immer häufiger auf kurze Abschnitte die so etwas wie Trampelpfade sein müssen. Doch zahlreiche Felsstürze lassen einen stabilen und dauerhaften Weg hier unmöglich werden. Neben uns donnert zudem der Schalfbach ins Tal, doch wir wissen, dass wir genau diesem später bis zur Martin-Busch-Hütte folgen müssen.
Es folgt eine kleine Schrecksekunde als nur wenige Meter neben uns ein großes Stück des Hanges einfach so ins tal hinabrutscht und nur eine blanke Oberfläche aus Eis zurücklässt. Dadurch wird uns erst wieder bewusst, dass wir uns immer noch auf dem Gletscher befinden und wir uns nur auf einer dünnen Schicht Sand und Steinen bewegen, die jederzeit mit uns abrutschen könnte.
Daher sind wir auch froh kurze Zeit später wieder in flacheres Gelände zu kommen und damit den größten Teil des losen Schotters hinter uns zu lassen. Und je tiefer wir kommen, desto freundlicher wird auch die Umgebung. Wir sehen auch immer wieder die Martin-Busch-Hütte am Talende doch es ist noch ein gutes Stück bis dort.
Als wir nahezu flaches Gehgelände erreichen treffen wir auch wieder regel,äßig auf Markierungen und ausgetreten Pfade entlang des Schalfbaches. So bewegen wir uns rechts des Baches bis zu einem schmal Steg der über den reißenden Bach führt. Auf der Karte ist diese Übergang noch als Eisbrücke eingetragen, doch Schneefelder liegen hier schon lange nicht mehr.
Ab hier lassen wir den Bach nun zu unserer Linken weiterfließen und wandern weiter den Hang entlang. Schon bald spüren wir erstmal an diesem Tag sogar wieder weiches Gras unter unseren Füßen, was nach der lange Tour eine Wohltat für die Gelenke ist.
Unsere Freude währt aber nur kurz, denn als wir über eine Kuppe kommen, sehen wir dass wir nochmal kurz vor der Hütte 200 Höhenmeter absteigen und auf der anderen Seite wieder aufsteigen müssen, da zwischen uns und Hütte das Tal liegt was einstamals der Marzellferner geformt hat. Wohl oder übel machen wir uns an den Abstieg und wünschen uns hier eine große Hängebrücke, die uns direkt auf die andere Seite bringt.
Unten im Tal überqueren wir erneut eine der geländerlosen recht wackligen Stege und bewundern kurz den Anblick des Similaun, den man von hier hat, bevor wir uns mit letzter Kraft an den Schlussanstieg zur Hütte machen. Begleitet von einige bunt besprühten Schafen quälen wir uns die letzten Meter über die schmalen steinigen Pfade hinauf, bis endlich die Martin-Busch-Hütte vor uns steht.
Nur noch einen Steinwurf entfernt, doch die Wegebauer meinen es nicht gut mit uns heute, denn erneut liegt zwischen uns und der Hütte eine tiefe Schlucht, diesmal die des Niederjochbachs und da die nächste Brücke ein gutes Stück weiter taleinwärts liegt gehen wir eine weitere große Schleife um die Hütte, überqueren den Bach und treffen auf den Weg zur Hinteren Schwärze, zu der wir morgen gehen wollen.
Die Martin-Busch-Hütte liegt bereits im Schatten als wir um 18 Uhr im völlig überfüllten Gastraum der Hütte eintreffen. Das Zimmer muss erstmal warten, da jetzt Essensausgabe ist. Und auch hier heisst es warten, denn die Schlange ist meistens sehr lang.
So betreten wir noch einmal die Terrasse und können unseren gesamten Abstieg zur Hütte im letzten Sonnenschein betrachten.
Nach dem Essen suchen wir die Duschen auf, denn nach 3 Tagen ohne Dusche möchte man sich ja auch gerne mal frischmachen. Die Dusche befindet sich leider im Schuhraum, wo es fürchterlich nach Schweißfüßen stinkt und auch bereits einige Leute warten.
Um 21 Uhr falle ich dann erschöpft ins Bett des Winterlagers, stopfe mir die Ohrstöpsel ins Ohr und schlafe so tief und fest bis zum nächsten Morgen.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Der Aufstieg erfolgt nach dem Überqueren des Gurgler Ferners nicht mehr direkt am Bach sondern wird aufgrund eines möglichen Erdrutsches von weiter unten umgangen. (Nähere Informationen gibt es auf dem Hochwildehaus)
Achtung der Abstieg vom Schalfjoch ist fast unbegehbar und nur noch durch Abseilen möglich!
Der Weg nach dem Gletscher ist nicht markiert und man muss sich den Abstieg selber suchen.
Hochalpin WS WS: wenig schwierig

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1025 Hm Aufstieg
1380 Hm Abstieg
09:45 09:45 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
manuell: 04:15 Stunden

Gehzeit Abstieg
manuell: 05:30 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
12.83 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
16 Tour gegangen
am 16.08.2011 Dienstag

 

Tour Etappe 5: Martin-Busch-Hütte - Hintere Schwärze

Wir kommen an das steilste Stück und die Stelle an den Felsen ist aus blankem Eis 
Beschreibung der Tour:
Anfangs auf dem Weg zum Marzellkamm, dem man jetzt länger folgt als früher, da der alte Weg gesperrt ist.
Dann Abstieg auf den eisharten, spaltenreichen Marzellgletscher über den man quasi weglos bis zum Fuß der Hinteren Schwärze aufsteigt. Dann in großem Bogen bis zum Westgrat, ein kurzes Stück oberhalb der Nordwand queren und dann die letzten Meter durch Blockwerk bis zum Gipfel.

Die ursprüngliche Tourenplanung sah für den heutigen Tag eigentlich die Besteigung des Similaun über den Marzellkamm und anschließender Abstieg zur Similaunhütte vor. Doch da die Similaunhütte wie so oft von den Alpenüberquerern blockiert wird, haben wir kurzentschlossen umgeplant und uns für die Hintere Schwärze entschieden.

Um kurz nach 6 stehen wir auf, frühstücken und starten um 7 Uhr unseren Gipfeltag.
Im morgigen Schatten ist es noch recht kühl als wir uns von der Martin-Busch-Hütte bei regem Betrieb aufmachen.
Der Weg ist anfangs schön flach, genau richtig um erstmal in Schwung zukommen und wir sind umgeben von einigen kleinen Gruppen die jedoch zumeist später Richtung Similaun abzweigen werden.
Über trockene Wiesen und kleines Blockwerk umrunden wir weiter den Fuß des Marzellkamms bis uns die ersten Sonnenstrahlen erreichen und sich der erste Blick auf den Similaun auftut.
Den Abzweig zum Marzellkamm lassen wir rechts liegen und folgen der schwarzen Markierung Richtung Hintere Schwärze. Nach einigen weiteren Metern entlang des Hanges sehen wir auch den Marzellferner über den wir aufsteigen werden.
An einer Stelle wo ein Erdrutsch einen Teil des Weges mitgenommen hat sieht man unterhalb den Grund warum der neue Wegeverlauf zum Marzellferner nach oben verlegt worden ist. Unten ist nahezu der gesamte Hang weggebrochen und hat alles mit sich ins Tal gerissen.
So steigen wir dann ganz gemächlich über den schmalen Pfad wieder ein Stück hinab über einige weitere enge Stellen und zuletzt steil über losen Schotter hinab zum Gletscher.
Ein paar Steinmänner sind die einzige Orientierung die man hier hat, jedoch eine Spur findet man nicht, das ist jedoch auch kaum nötig, da das Gelände hier überall aus demselben losen Gestein besteht. Wir folgen nun dem Verlauf der Moräne so weit, bis wir einen geeigneten Punkt für den Einstieg auf den Gletscher finden.
Hier schnallen wir die Steigeisen an, und seilen uns in die Gurte, bevor wir den steinharten Eispanzer des Marzellferners betreten.
Wir entscheiden uns für den Direkten Weg links neben dem Eisbruch statt den Eisbruch rechts weiträumig zu umgehen. Das Eis ist hart und aper, so dass von Spalten kaum Gefahr ausgeht auf dem unteren Teil des Gletschers. Wir kommen sehr gut voran und beginnen mit dem steilen Aufstieg neben dem Gletscherbruch, wo uns die Sonne mittlerweile bereits ordentlich einheizt. Ein Schneefeld, dem nicht zu trauen ist weichen wir nach links aus und als wir auf dem oberen Teil des Marzellferners ankommen sehen wir vor uns erstmals die Hintere Schwärze und hinter uns eine weitere Seilschaft, die unserer Spur folgt.
Über den aperen und harten Gletscher steigen wir nun in nahezu direkter Linie flach weiter und müssen nur ein paar Spalten umgehen oder übersprungen, die aber alle deutlich sichtbar sind.
Vor der nächsten Stufe machen wir erstmal eine kleine Rast und sehen dabei, dass der Weg nur rechts um den Eisbruch herumgehen kann. So steigen wir in einem kleinen Bogen um den Eisbruch weiter auf die nächste Stufe und erreichen den Kessel unterhalb des Gipfels, wo uns die Seilschaft, die wir hinter uns sahen, eingeholt hat.
Hier macht sich nun auch langsam die Höhe bemerkbar, da man deutlich schneller ausser Atem ist, als noch zu Beginn der Tour. Vor uns liegt nun der letzte, aber auch steilste Abschnitt der Strecke. Am Ende des Kessels heisst es zunächst eine weitere steile Rampe zu bezwingen, die uns auf den Gipfelgrat bringt. Dieser führt zunächst recht steil bis zu einem immer steiler werdenden von Fels durchsetzten Abschnitt. Hier befindet sich die schwierigste Stelle der Tour, da das Gelände sehr steil und eisig ist und zudem die Nordwand hunderte Meter unter einem abfällt.
Nachdem wir diese heikle Passage überwunden haben, ist es nur noch ein kurzes Stück durch den Schnee und einige Meter Kraxelei durch Fels, ehe wir glücklich am Gipfel ankommen.
Leider ist die komplette Südseite in Wolken, doch auch das Panorama nach Norden ist fantastisch. Nach zahlreichen Fotos tragen wir uns ins Gipfelbuch ein und steigen ein Stück ab, um weiter unten etwas windgeschützter eine kleine Rast zu machen.
Bei unserer Rast sehen wir die anderen Seilschaften im Abstieg alle über den steilen Schlussanstieg mit Eisschrauben sichern, und von hier oben betrachtet scheint dies auch die sicherste Variante, auch wenn dies mit viel mehr Zeitaufwand verbunden ist.
So entscheiden auch wir uns beim Abstieg etwa 2-3 Seillängen in abwechselndem Vorstieg zu sichern, bis wir wieder Gehgelände erreichen. Nachdem die letzte Eisschraube entfernt ist steigen wir zügig ab bis zum oberen Kesselrand, wo wir aufgrund der mittäglichen Hitze unsere Jacken wieder ausziehen und dann weiter durch den nun immer weicher werdenden Schnee absteigen.
Wie bereits im Aufstieg entscheiden wir uns auch im Abstieg für die direkte Variante, während andere Seilschaften die längere im großen Bogen bevorzugen.
Nachdem wir den flacheren splatendurchzogenen Teil des Gletschers überwunden haben und wieder am steileren, immer noch eisharten, jedoch spaltenfreien unteren Gletscherteil ankommen, gehen wir ohne Seile weiter, da dieses hier sowieso nutzlos ist und nur unnötig durch das Tauwasser gezogen wird.
Im flacheren unteren Teil des Gletschers haben sich mittlerweile wahre Sturzbäche in tiefen Furchen in das Eis gegraben, doch wir erreichen trockenen Fußes die Felsen am Rand des Gletschers und packen unsere Eisausrüstung in den Rucksack.
Über sie Seitenmoräne folgen wir wie im Aufstieg den Steinmännern zusammen mit der Seilschaft, die uns bereits im Aufstieg gefolgt war. Im weglosen Schotter finden wir dennoch den Übergang zu unserem Aufstiegweg wieder und überwinden den kleinen Gegenhang der Moräne. Nun heisst es Abschied nehmen von der Gletscherwelt hinter uns und nach nunmehr 9 Stunden über den nun nicht mehr ganz so flach wirkenden schmalen Pfad Richtung Hütte zu wandern. Wie heute Morgen umrunden wir den Fuß des Marzellkamms und blicken auf den endlosen Fahrweg der hinauf zur Martin-Busch-Hütte führt.
Nach etwa 10 Stunden freuen wir uns sogar auf mal wieder völlig überfüllte Hütte und unser Winterlager. Ein paar scheue Schafe begleiten uns ein Stück auf den letzten Metern, ehe wir die Hütte betreten und uns ein reichhaltiges Abendessen gönnen. So geht ein weiterer toller Tourentag zu Ende und wir freuen uns auf eine erholsame Nacht.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Schlüsselstelle der Tour ist meines Erachtens der Einstieg zur Querung oberhalb der Nordwand, die bei uns sehr steil und vereist war, so dass wir auf dem Rückweg mit Eisschrauben gesichert haben, da die Nordwand einige hundert Meter senkrecht abfällt.
Hochalpin ZS- ZS-: ziemlich schwierig

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1200 Hm Aufstieg
1200 Hm Abstieg
10:00 10:00 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
manuell: 05:30 Stunden

Gehzeit Abstieg
manuell: 04:30 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
6.58 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
17 Tour gegangen
am 17.08.2011 Mittwoch

 

Tour Etappe 6: Martin-Busch-Hütte - Vent

Immer mehr Bergsteiger kommen uns schon sehr früh auf dem Weg nach oben entgegen 
Beschreibung der Tour:
Der Abstieg über den langen und flachen Fahrweg von der Hütte nach Vent ist für groß und klein eine ausgedehnte Spaziertour mit toller Aussicht auf die umliegenden Ötztaler 3000er.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Da wir 3 Tage am Stück keinen freien Platz auf der Similaunhütte bekommen konnten, entschieden wir uns für den Abstieg ins Tal.
Wandern T1 T1: Wandern

Klicke für mehr Informationen
85 Hm Aufstieg
700 Hm Abstieg
02:30 02:30 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
automatisch: 00:30 Stunden

Gehzeit Abstieg
manuell: 02:30 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
7.4 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
18 Tour gegangen
am 18.08.2011 Donnerstag

 

Tour Etappe 7: Vent - Stablein Alm - Breslauer Hütte

Noch einige lange Kehren, dann sind wir an der Hütte 
Beschreibung der Tour:
Wir sparen uns den Weg zur Stablein Alm, fahren mit dem Lift und lassen sogar unsere Rucksäcke transportieren.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Wer seinen Rucksack mit dem Lift transportieren lässt und dringend Sachen aus seinem Rucksack benötigt, sollte diese nicht drin lassen, da es sein kann, dass der Rucksack erst am frühen Abend an der Hütte ankommt.
Wandern T2 T2: Bergwandern

Klicke für mehr Informationen
500 Hm Aufstieg
35 Hm Abstieg
01:15 01:15 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
manuell: 01:15 Stunden

Gehzeit Abstieg
automatisch: 00:00 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
2.89 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
18 Tour gegangen
am 18.08.2011 Donnerstag

 

Tour Etappe 8: Wildspitze

Noch hoffen wir auf eine sonnige Gipfelaussicht 
Beschreibung der Tour:
Aufstieg von der Breslauer Hütte über das Mitterkarjoch. Abstieg über dieselbe Route und weiter bis nach Vent.
Schlüsselstelle ist das Mitterkarjoch, welches durch einen Klettersteig überwunden wird.
Bei uns war es am Grat extrem windig, daher hielten wir uns nur kurz oben auf.

Zusatzinformationen / persönliche Anmerkungen:
Für mich war es ein tolles Erlebnis nach 14 Jahren erneut auf dem Gipfel zu stehen, der sich in den Jahren enorm verändert hat.
Damals sind wir noch komplett im steilen Schnee das Mitterkarjoch und den Gipfelgrat hinaufgestiegen.
Hochalpin WS WS: wenig schwierig

Klicke für mehr Informationen
890 Hm Aufstieg
1385 Hm Abstieg
07:45 07:45 Stunden. Manuell eingetragen.

Gehzeit Aufstieg
manuell: 03:45 Stunden

Gehzeit Abstieg
manuell: 04:00 Stunden

Gehzeit manuell: Die Gehzeit wurde vom Benutzer manuell eingetragen.
Gehzeit automatisch: Die Gehzeit wurde vom System anhand der Route und den anfallenden Höhenmetern und Kilometern errechnet und kann daher von den tatsächlichen Werten abweichen.
Stunden Gehzeit
11.98 Dies ist die manuell eingegebene Streckenlänge.
Diese kann durchaus von der automatischen abweichen.
km Streckenlänge
19 Tour gegangen
am 19.08.2011 Freitag

 

Lage Lage der Mehrtagestour

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Vent 2011
Vent 2011 ,8 Etappen, Touren: Vent - Stablein Alm - Breslauer Hütte Vent - Hörnle Vent- Ramolhaus - Hochwildehaus Hochwildehaus - Überschreitung Schalfkogel - Martin-Busch-Hütte Martin-Busch-Hütte - Hintere Schwärze Martin-Busch-Hütte - Vent Wildspitze Ruhetag auf dem Hochwildehaus

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