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Staat Informationen : Slowenien

Informationen:


Slowenien (slowenisch Slovenija, amtlich Republik Slowenien, slowenisch Republika Slovenija) ist ein demokratischer Staat in Europa mit rund 2 Millionen Einwohnern, der an Italien, √Ėsterreich, Ungarn und Kroatien grenzt. Hauptstadt und zugleich gr√∂√üte Stadt des Landes ist das zentral gelegene Ljubljana (deutsch Laibach). Weitere wichtige St√§dte sind Maribor, Celje, Kranj, Koper und Velenje. Im Jahr 2004 trat Slowenien der EU und der NATO bei, 2007 auch der Eurozone. Das Land ist eine demokratisch verfasste parlamentarische Republik.

Das Gebiet des heutigen Sloweniens wurde Anfang des 6. Jahrhunderts von den Slawen besiedelt, die das F√ľrstentum Karantanien gr√ľndeten. Im Jahr 788 eroberten die Franken das Gebiet und die Bist√ľmer Aquileia und Salzburg missionierten es. Im 11. Jahrhundert wurde das Land in das Heilige R√∂mische Reich eingegliedert und 1364 zum Herzogtum Krain erhoben. In den folgenden Jahrhunderten geriet das Territorium an die Habsburgermonarchie. Nach der Aufl√∂sung √Ėsterreich-Ungarns 1918 ging das vormalige Kronland im neu gegr√ľndeten K√∂nigreich Jugoslawien auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges existierte Slowenien als Teilrepublik im sozialistischen Jugoslawien. Nach der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung am 25. Juni 1991 und dem 10-Tage-Krieg wurde Slowenien ein eigenst√§ndiger Nationalstaat und am 22. Mai 1992 eigenst√§ndiges Mitglied der UNO.

Slowenien ist heute das wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawiens. Es verzeichnet sowohl im Bezug auf die politische als auch die wirtschaftliche Transformation √ľberdurchschnittlich hohe Erfolge. Im Index der menschlichen Entwicklung belegte Slowenien 2019 Rang 24 von 189 L√§ndern weltweit und nimmt damit den h√∂chsten Rang aller slawischsprachigen L√§nder ein.

Geographie

Fl√ľsse

Die bedeutendsten Fl√ľsse Sloweniens sind von West nach Ost die Sońća (italienischer Unterlauf: Isonzo), die Save (slowenisch Sava), die Drau (slowenisch Drava) und die Mur (slowenisch Mura). Sońća und Save entspringen in den Julischen Alpen, Drau und Mur kommen aus √Ėsterreich. Au√üerdem bildet nach S√ľdosten hin die in Kroatien entspringende Kolpa auf etwa 100 km die Grenze zu Kroatien. Alle genannten Fl√ľsse sind im Wesentlichen nicht schiffbar, wurden aber zumindest streckenweise in der Vergangenheit von Fl√∂√üern genutzt (Bsp.: Drau bei Maribor).

Die Sońća entw√§ssert zur Adria. Save und Drau sind Nebenfl√ľsse der Donau (M√ľndungen in Serbien bzw. Kroatien). Die Mur ist ein Nebenfluss der Drau (M√ľndung an der Grenze zwischen Ungarn und Kroatien). Die Kolpa m√ľndet im kroatischen Sisak in die Save.

Regionen

Trotz seiner geringen Ausdehnung verf√ľgt Slowenien √ľber sehr verschiedene Landschaftsformen. Mehr als die H√§lfte der Staatsfl√§che ist mit Wald bedeckt.

Im Nordwesten verlaufen die Hochgebirgsz√ľge der Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen, die geologisch zu den s√ľdlichen Kalkalpen geh√∂ren. Im Nationalpark Triglav liegt mit dem namensgebenden Gipfel des Triglav (2864 Meter) die h√∂chste Erhebung des Landes, die auch symbolisch auf dem Landeswappen dargestellt ist.

Der Nordosten des Landes ist von Mittelgebirgen und H√ľgelland gepr√§gt: Bachergebirge (slowenisch Pohorje, bis 1500 Meter hohe Ausl√§ufer der Zentralalpen), Matzelgebirge (Haloze, bis 880 Meter) und Windische B√ľhel (350 Meter), die nord√∂stlich der Mur in die Ebene und H√ľgel des √úbermur-Gebietes (slowenisch Prekmurje) √ľbergehen, w√§hrend im M√ľndungsgebiet Drau-Mur die 50 mal 20 Kilometer gro√üe sogenannte Murinsel (MeńĎimurje) bereits gro√üteils auf kroatischem Staatsgebiet liegt. Beide Flachlandschaften gehen jenseits der ungarischen Grenze in die Pannonische Tiefebene √ľber. Die Landesmitte und den S√ľden (Teil der Halbinsel Istrien) nehmen ausgedehnte, typische Karst-Fl√§chen ein.

Im √§u√üersten S√ľdwesten des Landes liegt die 46,6¬†Kilometer lange Adria-K√ľste (Slowenische Riviera), die auch geographisch den tiefstgelegenen Punkt (0¬†m Meeresh√∂he) des Landes markiert. Seit dem Zerfall Jugoslawiens wurde mit Kroatien √ľber den genauen Grenzverlauf in der Bucht von Piran gestritten (siehe Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens). Im Zuge des EU-Beitrittes von Kroatien hat man sich darauf geeinigt, diesen Konflikt vor einer internationalen Schiedskommission beizulegen.

Grenzen

Die l√§ngste internationale Grenze trennt Slowenien von Kroatien (670 km). Diese verl√§uft zu gro√üen Teilen in Fl√ľssen (Kupa, Sotla, ńĆabranka) sowie oft in unwegsamen Gebirgsregionen. Die slowenisch-√∂sterreichische Grenze im Norden verl√§uft √ľber 330 km gr√∂√ütenteils im Gebirge (z.¬†B. Karawanken). Im Osten ist die Grenze zu Ungarn 102 km lang. Im Westen grenzt Slowenien auf 232 km an Italien. Oberhalb von Triest verl√§uft die Grenze zun√§chst parallel zur Adriak√ľste auf den Bergen.

Die Grenze zu Kroatien war bereits seit der Gr√ľndung des zweiten Jugoslawien die administrative Trennlinie zwischen den beiden Teilrepubliken und wurde 1991 mit der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung der beiden L√§nder zur internationalen Grenze. Um den exakten Grenzverlauf, der im gemeinsamen Staat noch keine gro√üe Rolle gespielt hatte, gab es Streitigkeiten.

Im Zuge der Fl√ľchtlingskrise in Europa 2015 errichtete Slowenien einen Zaun an einem Teilst√ľck seiner Grenze zu Kroatien.

Klima

Die Klimaregion Sloweniens bildet den Kernbereich des illyrischen √úbergangsklimas zwischen Alpen und Dinariden, Mittelmeer und Pannonien. Im S√ľdwesten des Landes herrscht schon deutlich mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden, feuchten Wintern (Weinbauregion), der Winter und das Fr√ľhjahr bringen aber an der K√ľste h√§ufig kalte Fallwinde, die gef√ľrchtete Bora, mit Schnee in H√∂henlagen. Im Landesinneren ist das Klima kontinentaler gepr√§gt, der Nordwesten von typischem S√ľdalpenklima (S√ľdf√∂hn, Winterregen, mit vergleichsweise wenig Schnee). Der Osten ist schon deutlich pannonisch, mit hei√üen Sommern und kalten Wintern.

Natur und Naturschutz

Slowenien ist einer der EU-Staaten mit der gr√∂√üten Biodiversit√§t: Jede f√ľnfzigste weltweit bekannte Festlandtier- und -pflanzenart kommt in Slowenien vor. Das Land unternimmt nach eigener Darstellung gro√üe Anstrengungen zur Erhaltung dieser Fauna-, Flora- und Habitatvielfalt. Das Umweltministerium stellt heraus, dass eine intakte Natur einen Wert f√ľr den Tourismus darstelle, weshalb das touristische Angebot auf Menschen ausgerichtet sei, die Ruhe suchen, die die Landschaft genie√üen m√∂chten und Interesse an der Tier- und Pflanzenwelt haben.

Slowenien verf√ľgt √ľber einen Nationalpark, der mit seiner Fl√§che von 83.982 Hektar 4,1¬†% der Landesfl√§che umfasst. Er ist zugleich Natura 2000-Vogelschutz- und FFH-Gebiet, als UNESCO-Biosph√§renreservat anerkannt (seit 2003) und hat seit 2004 das Europadiplom des Europarates.

Des Weiteren gibt es 3 Regionalparks, 52 Naturschutzgebiete, 44 gesch√ľtzte Landschaftsparks, 1217 Naturdenkm√§ler, 26 Natura 2000-Vogelschutzgebiete und 260 Natura 2000-FFH-Gebiete.

Durch die Ausweisung der Natura 2000-Gebiete hat Slowenien 35,52 Prozent der Staatsfl√§che unter Schutz gestellt. Zum Vergleich: In der gesamten Europ√§ischen Union wurden durchschnittlich 18,16 Prozent als Natura 2000-Gebiete ausgewiesen, in Deutschland sind es 15,47 Prozent der Staatsfl√§che und in √Ėsterreich 14,96 Prozent (Stand: Dezember 2013). In den slowenischen Natura 2000-Gebieten werden 312 Tier- und Pflanzenarten (davon 109 Vogelarten) und 60 Lebensraumtypen gesch√ľtzt.

Slowenien hat einen erheblichen Anteil am Gr√ľnen Band Europas und liegt im Blauen Herzen Europas.

In den 1990er Jahren gab es in Slowenien mehr als 50 √ľberregional im Umwelt- und Naturschutzbereich t√§tige Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Bevölkerung

Demografie

Am 1. Juli 2016 hatte Slowenien 2.064.241 Einwohner. Die Lebenserwartung betrug 2015 80,5 Jahre (Männer: 77,3; Frauen: 83,3).

Einwohnerzahlen der wichtigsten Städte (Stand 1. Januar 2015):

Ethnien

Die Einwohner Sloweniens waren nach der Volkszählung 2002 zu 83,06 % Slowenen; weiterhin lebten damals in Slowenien 1,98 % Serben, 1,81 % Kroaten, 1,1 % Bosniaken. Viele von ihnen waren bereits zu Zeiten Jugoslawiens als Binnenmigranten nach Slowenien gekommen. Bei 8,9 % der Bevölkerung war keine ethnische Zuordnung möglich, da keine Angaben gemacht wurden.

Als Minderheiten sind zwei kleine autochthone Gruppen von Italienern im westlichen Primorska (0,11¬†%), sowie Magyaren in der √∂stlichen Region Prekmurje (0,32¬†%) anerkannt. Au√üerdem lebt noch eine, mittlerweile sehr kleine, deutschsprachige Restgruppe in der Gottschee und in der Untersteiermark, die offiziell aber nicht als ethnische Minderheit anerkannt ist. Bei der Volksz√§hlung von 2002 deklarierten sich 499 Personen (0,03¬†%) als Deutsche sowie 181 (0,01¬†%) als √Ėsterreicher; Deutsch als Muttersprache gaben allerdings 1628 Personen (0,1¬†%) an.

Im Jahre 2017 waren 11,8 % der Bevölkerung im heutigen Ausland geboren.

Historische Bevölkerungsentwicklung

Quelle: UN

Sprachen

Amtssprache ist Slowenisch (SlovenŇ°ńćina) nach Artikel 11 der Verfassung der Republik Slowenien (Ustava Republike Slovenije) von 1991; daneben sind ‚Äěethnisch gemischte Gebiete‚Äú ‚Äěautochthoner‚Äú Minderheiten definiert, in denen Italienisch und Ungarisch (Art.¬†64) besonderen Schutz genie√üen. Romani ist keine gesch√ľtzte Minderheitensprache: Art.¬†65 der Verfassung fordert f√ľr die Volksgruppe der Roma zwar einen spezifischen Schutz, dessen gesetzliche Umsetzung steht aber aus. Derzeit stellen 19 Gemeinden Sloweniens einen Roma-Beauftragten an den Gemeinderat. Die Sprachen der anderen Minderheiten ‚Äď darunter das fr√ľher wichtige Deutsche oder das in der Wei√ükrain traditionell verbreitete Kroatische und Serbische ‚Äď genie√üen keinen Schutz. Das einst in der Region Gottschee (Końćevje) verbreitete Gottscheerische, eine bairische Mundart, ist vom Aussterben bedroht.

Deutsch und Italienisch sind neben Englisch schon fr√ľh unterrichtete Fremdsprachen, so dass zahlreiche Slowenen eine oder mehrere Fremdsprachen beherrschen. Durch den EU-Beitritt des Landes wurde Slowenisch auch Amtssprache der EU.

Religion

Insgesamt sind in Slowenien 50 religi√∂se Vereinigungen registriert, von denen jedoch 46 nur etwa f√ľnf Prozent der Gesamtbev√∂lkerung ausmachen. Die r√∂misch-katholische Kirche ist mit ca. 60 bis 80 Prozent der B√ľrger (57,8 Prozent nach der letzten Volksz√§hlung 2002, 71,6 Prozent 1991) die gr√∂√üte Religionsgemeinschaft, wenn man die Taufe als das formale Kriterium heranzieht. Nach Daten, die das ‚ÄěForschungszentrum f√ľr √∂ffentliche Meinung und Massenkommunikation‚Äú der Fakult√§t der Sozialwissenschaften der Universit√§t Ljubljana erhob, betrachten sich ca. 70 Prozent der slowenischen B√ľrger als dem r√∂misch-katholischen Glauben ‚Äězugeh√∂rig‚Äú. Allerdings gelten die Katholiken als heterogene Gruppe; viele von ihnen sind weit davon entfernt, streng rechtgl√§ubig zu sein. Statistiken zeigen, dass nur 1/4 bis 1/3 der ‚Äěformalen‚Äú Katholiken die Glaubenss√§tze der katholischen Kirche vollst√§ndig akzeptiert. Der Experte Niko ToŇ° analysiert, dass nur ca. ein F√ľnftel der slowenischen Befragten eine kirchliche Religion praktiziert, ein weiteres F√ľnftel selbst gebastelte Privatreligionen und dass drei F√ľnftel nicht religi√∂s sind. Ein Vergleich von sieben ost- und mitteleurop√§ischen L√§ndern zeigt Slowenien zusammen mit der Tschechischen Republik und Ungarn am unteren Ende der Skala von Religiosit√§t. Neben der r√∂misch-katholischen Kirche gibt es auch andere ‚Äětraditionelle‚Äú religi√∂se Gemeinschaften: muslimische Gemeinden (etwa 2,5 Prozent der slowenischen Bev√∂lkerung, mehrheitlich aus Bosnien und dem Kosovo stammend), die Serbische und die Makedonische Orthodoxe Kirche (ca. 2,3 Prozent), die Slowenische Evangelische (Lutherische) Kirche (1 Prozent) und eine sehr kleine j√ľdische Gemeinde mit weniger als hundert Mitgliedern. Die restlichen registrierten Gemeinschaften k√∂nnen als neue religi√∂se Bewegungen betrachtet werden, unter denen es auch solche gibt, die regelm√§√üig in den Regierungsberichten gr√∂√üerer europ√§ischer L√§nder als destruktive Kulte und/oder Sekten klassifiziert werden. Au√üerdem gibt es zahlreiche neue religi√∂se Bewegungen, die nicht amtlich registriert wurden, aber als legale K√∂rperschaft oder als Interessengruppen ohne formale Organisation agieren.

Geschichte

Mittelalter bis Anfang 20. Jahrhundert

Man nimmt an, dass die slawischen Vorfahren der Slowenen im 6. Jahrhundert ins Gebiet des heutigen Slowenien zogen und sich dort niederlie√üen. Im 7. Jahrhundert entstand das slawische F√ľrstentum Karantanien. Im Verlauf der n√§chsten zwei Jahrhunderte kam Karantanien zun√§chst unter bairische, dann unter fr√§nkische Vorherrschaft. Der Sieg des K√∂nigs und sp√§teren Kaisers Otto¬†I. in der Schlacht auf dem Lechfeld (bei Augsburg) in der Mitte des 10. Jahrhunderts erm√∂glichte dem Heiligen R√∂mischen Reich die Expansion nach Osten. Die zuvor in das Gebiet des heutigen Sloweniens, √Ėsterreichs, S√ľddeutschlands und Italiens ausgreifenden Ungarn zogen sich weitgehend in die Pannonische Tiefebene zur√ľck und bauten hier unter den Arpaden das K√∂nigreich Ungarn auf. Durch die ungarische Ansiedlung sowie die Expansion der bayerisch-deutschsprachigen Bev√∂lkerung entlang von Alpen und Donau nach Osten wurden die Siedlungsgebiete der westlichen und der s√ľdlichen Slawen voneinander getrennt. Unabh√§ngig von der sprachlich-kulturellen Expansion bestimmter Bev√∂lkerungsgruppen breiteten sich attraktive und dominante Herrschaftsstrukturen aus. So wurde Karantanien vom Herzogtum Baiern annektiert und damit in das Ostfr√§nkische Reich eingegliedert. Seit 976 bildete es das Herzogtum K√§rnten des Heiligen R√∂mischen Reiches.

Die Markgrafschaft Krain kam √ľber die steirischen Herz√∂ge, Babenberger (Friedrich¬†II.) und Ottokar von B√∂hmen zu den (√∂sterreichischen) Habsburgern. Im Zuge des Aufstiegs der Habsburger Mitte des 13. Jahrhunderts kamen gro√üe Gebiete des heutigen Sloweniens unter ihre Herrschaft. Eine Ausnahme bildete die Grafschaft der Sanegg in Cilli, die sich durch geschickte Heiratspolitik bis zum Aussterben der Dynastie 1456 gegen die habsburgische Hegemonie behaupten konnte. Danach stand das sp√§tere slowenische Territorium bis zum Ende des Ersten Weltkriegs ‚Äď mit einer kurzen Unterbrechung w√§hrend der Napoleonischen Kriege ‚Äď unter habsburgischer Herrschaft.

Wie auch in √Ėsterreich konnten Frauen, die Steuern zahlten, bei Kommunalwahlen ab 1849 unter denselben Bedingungen wie M√§nner w√§hlen. Sie konnten jedoch ihre Stimme nicht pers√∂nlich abgeben, sondern mussten einem nahen m√§nnlichen Verwandten eine Vollmacht daf√ľr geben, dass dieser f√ľr sie abstimmte. Das allgemeine Wahlrecht f√ľr M√§nner wurde 1907 auf nationaler Ebene eingef√ľhrt.

Nach dem Ersten Weltkrieg

Das schon im 19. Jahrhundert zunehmend aufflammende Nationalbewusstsein und die Aufl√∂sung √Ėsterreich-Ungarns gegen Ende des Ersten Weltkriegs f√ľhrte am 6.¬†Oktober 1918 zun√§chst zur Bildung eines Nationalrats der Slowenen, Kroaten und Serben. Als italienische Truppen in die slowenische K√ľstenregion vordrangen und im Norden um K√§rnten k√§mpften (K√§rntner Abwehrkampf), bat der Nationalrat das K√∂nigreich Serbien um milit√§rische Hilfe. Aus dieser Kooperation entstand am 1.¬†Dezember 1918 das K√∂nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen (abgek√ľrzt auch SHS-Staat).

Der Vertrag von Saint-Germain 1919 sprach dem SHS-Staat die Untersteiermark mit der Hauptstadt Marburg (slowenisch: Maribor) zu sowie mehrheitlich slowenischsprachige Teile des K√§rntner Unterlandes (und zwar das Gebiet um Unterdrauburg (seither slowenisch: Dravograd), das Mie√ütal und Seeland (Jezersko)). Bei einem f√ľr den SHS-Staat positiven Ausgang einer Volksabstimmung in einem bereits milit√§risch besetzten gemischtsprachigen Gebiet K√§rntens (Zone¬†A) h√§tte auch in einem ‚ÄěZone¬†B‚Äú genannten Gebiet, das sogar die K√§rntner Landeshauptstadt Klagenfurt einschloss, √ľber den Verbleib bei √Ėsterreich abgestimmt werden sollen. Durch den Vertrag von Trianon 1920 mit Ungarn ging das √úbermurgebiet im Norden (slowenisch: Prekmurje) an das K√∂nigreich SHS. Im Grenzvertrag von Rapallo (November 1920) erhielt andererseits Italien die besetzte slowenische K√ľstenregion.

Im Jahr 1929 ‚Äď neun Monate nach einem Staatsstreich K√∂nig Alexanders KarańĎorńĎevińá ‚Äď nannte sich das Land in K√∂nigreich Jugoslawien um. Dadurch verst√§rkte sich die schon vorher zunehmende Dominanz der Serben im K√∂nigreich; zudem litten die Slowenen unter dem Verlust ihrer K√ľstenregion. Zunehmend innenpolitisch zerr√ľttet, bewahrte das K√∂nigreich die Neutralit√§t.

Zweiter Weltkrieg

Am 25. M√§rz 1941 wurde der bis dahin im SHS-Staat die Regierungsgesch√§fte f√ľhrende Prinz Paul (seit 1934 war der minderj√§hrige Peter¬†II. Staatsoberhaupt, Prinz Paul war sein Onkel) von den Achsenm√§chten zum Mitpaktieren gezwungen. Die Milit√§rf√ľhrung putschte aber bereits zwei Tage sp√§ter und setzte den 17-j√§hrigen K√∂nig Peter¬†II. als Machthaber ein. Die Achsenm√§chte betrachteten diese Vorg√§nge an ihrer s√ľd√∂stlichen Flanke als Gefahrenquelle und besetzten im Balkanfeldzug im April 1941 das gesamte Jugoslawien. Slowenien wurde danach unter Italien, Ungarn und Deutschland aufgeteilt. Bereits wenige Tage nach der Besetzung Sloweniens wurde als kommunistisch gef√ľhrte Widerstandsorganisation die Befreiungsfront (Osvobodilna Fronta) gegr√ľndet. Zahlreiche Partisanenverb√§nde formierten sich unter den k√∂nigstreuen und nach Beginn des Deutschen Krieges gegen die Sowjetunion auch unter den kommunistischen Oppositionellen (unter der F√ľhrung Titos).

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 80.000 Slowenen aus den von Deutschland besetzten Gebieten hauptsächlich nach Deutschland, aber auch nach Rumänien und Bulgarien deportiert, um dort Zwangsarbeit zu verrichten. Daneben wurden während des Krieges Kinder slowenischer Partisanen, welche als Vergeltungsmaßnahme unter Zwang von ihren Familien getrennt wurden, vor allem nach Franken verschickt.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs floh nahezu die gesamte deutschsprachige Minderheit oder wurde vertrieben, interniert oder ermordet. Slowenische und kroatische Verbände, die auf Seiten der Achsenmächte gestanden haben und die noch nach dem 8./9. Mai 1945 die Kampfhandlungen gegen die jugoslawische Volksbefreiungsarmee fortsetzten, flohen nach Kärnten und begaben sich in den Schutz der englischen Besatzungstruppen. Diese lieferten allerdings die slowenischen und kroatischen Kriegsgefangenen und Zivilisten an die Tito-Partisanen aus, die sie auf Todesmärschen und in dem Massaker von Bleiburg in Kärnten, im Gebiet um Marburg und in den Schluchten des Hornwaldes ermordeten.

Sozialistische Republik

Nach dem Krieg wurde am 29. November 1945 die Demokratische F√∂derative Volksrepublik Jugoslawien gegr√ľndet, ab 1963 nannte sie sich Sozialistische F√∂derative Republik Jugoslawien (SFRJ). Slowenien war als Sozialistische Republik Slowenien eine Teilrepublik der SFRJ. Am 10. August 1945 erhielten Frauen in der Sozialistischen Republik Slowenien das Wahlrecht. Diese wurde Teil Jugoswlawiens, das in der Verfassung vom 31. Januar 1946 das Frauenwahlrecht garantierte. Die volle rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Geschlechter und damit das aktive und passive Frauenwahlrecht wurden in der Verfassung von 1946 erstmals garantiert.

Das seit 1947 theoretisch unter UNO-Verwaltung stehende Freie Territorium Triest mit einem Gro√üteil von Istrien wurde 1954 im Londoner Memorandum provisorisch zwischen Italien und Jugoslawien aufgeteilt, doch erst am 10. November 1975 wurde diese provisorische Aufteilung im Vertrag von Osimo besiegelt. Im Zuge dieser Aufteilung gelangte Slowenien in den Besitz von Koper (Capodistria) und PortoroŇĺ (Portorose) mit knapp 50 Kilometer Adriak√ľste, doch ist die Grenzziehung zwischen den ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken Kroatien und Slowenien in diesem Gebiet noch immer nicht v√∂llig pr√§zise geregelt.

Unabhängigkeit

Die wachsende Unzufriedenheit mit der Belgrader F√ľhrung w√§hrend der 1980er Jahre m√ľndete in die Unabh√§ngigkeitserkl√§rung Sloweniens am 25. Juni 1991. Nach der slowenischen Territorialverteidigung beendete der Truppenabzug der Jugoslawischen Volksarmee (JNA) den 10-Tage-Krieg, was die Verabschiedung einer demokratischen Verfassung nach europ√§ischem Vorbild am 23. Dezember 1991 und die Gr√ľndung einer eigenen Republik erm√∂glichte. Schon binnen Monatsfrist wurde der neue Staat von allen (damals zw√∂lf) Mitgliedern der EG anerkannt. Das Frauenwahlrecht wurde best√§tigt.

Die ethnisch relativ homogene Bev√∂lkerung und die wenigen Kriegshandlungen mit geringen Zerst√∂rungen erm√∂glichten eine schnelle Stabilisierung und demokratische Entwicklung des Staates. Dies wurde mit dem Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU im November 1998 honoriert. Die Verhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden und die slowenische Bev√∂lkerung stimmte in einer Volksabstimmung am 23. M√§rz 2003 mit deutlichen Mehrheiten dem Beitritt des Landes zur Europ√§ischen Union (89,6 Prozent) und zur NATO (66,1 Prozent) zu. Am 1. Mai 2004 trat Slowenien ‚Äď zusammen mit neun anderen L√§ndern ‚Äď der Europ√§ischen Union bei (‚ÄěOsterweiterung‚Äú). Zu diesem Tag ratifizierte die Slowenische Regierung auch das Schengener Abkommen, was am 21. Dezember 2007 zum Wegfall der Grenzkontrollen an den Grenzen zu √Ėsterreich, Ungarn und Italien f√ľhrte. Seit 1. Januar 2007 ist der Euro g√ľltige W√§hrung in Slowenien, der Tolar wurde abgel√∂st.

Ab Herbst 2015 war Slowenien Durchgangsort f√ľr eine halbe Million Fl√ľchtlinge und Migranten; die meisten auf ihrem Weg nach Deutschland und Nordeuropa. Die Regierung unter Miro Cerar verabschiedete im Zuge dessen versch√§rfte Asylgesetze, errichtete einen Grenzzaun an der Grenze zu Kroatien und limitierte die Asylantragszahlen auf 50 Personen pro Monat.

Politik

Staatsoberhaupt der Republik Slowenien ist der Pr√§sident, der eine vorwiegend repr√§sentative Funktion aus√ľbt und alle f√ľnf Jahre direkt von der Bev√∂lkerung gew√§hlt wird. Als Teil der exekutiven Gewalt wird er vom Ministerpr√§sidenten und dem Kabinett unterst√ľtzt, die beide von der Staatsversammlung gew√§hlt werden.

Das slowenische Parlament besteht aus zwei Kammern: Der Staatsversammlung (DrŇĺavni zbor) und dem Staatsrat (DrŇĺavni svet). Die Staatsversammlung setzt sich aus 90 Abgeordneten zusammen, die jeweils zum Teil durch direkte Wahl beziehungsweise durch Proportionalwahlrecht bestimmt werden. Die autonomen Minderheiten der Italiener und Ungarn haben ein garantiertes Volksgruppenmandat. In Fragen, welche ausschlie√ülich die jeweiligen Rechte der Minderheit betreffen, besitzen diese Volksgruppenabgeordneten ein absolutes Vetorecht. In den Staatsrat werden 40 Abgeordnete aus sozialen, wirtschaftlichen und regionalen Interessengruppen entsandt. Die Parlamentswahlen finden alle vier Jahre statt.

Im Zuge der NATO-Osterweiterung wurde Slowenien am 29. März 2004 Mitglied der NATO. Seit 1. Mai 2004 ist es Mitglied der Europäischen Union.

Noch immer ist der genaue Grenzverlauf zwischen Slowenien und Kroatien nicht gekl√§rt. Am 6. Juni 2010 wurde in einem Volksentscheid beschlossen, diese Streitigkeiten mit Hilfe einer internationalen Kommission unter F√ľhrung der EU beizulegen.

Seit dem 21. Juli 2010 ist Slowenien Mitglied der OECD.

Im Demokratieindex 2020 der Zeitschrift The Economist belegt Slowenien Platz 35 von 167 L√§ndern und erreicht einen Wert von 7,54 von m√∂glichen zehn Punkten, womit es als ‚Äěunvollst√§ndige Demokratie‚Äú gilt.

Militär

Die Slowenischen Streitkr√§fte verf√ľgen √ľber Land-, Luft- und Seeeinheiten, die aber nicht als selbst√§ndige Teilstreitkr√§fte organisiert sind.
Es gibt ca. 7.500 aktive slowenische Soldaten. Der Wehretat lag im Jahr 2014 bei 486 Millionen US-Dollar, was einem Anteil von 1,0 % des damaligen Bruttoinlandprodukts (BIP) entspricht.

Gliederung

Verwaltungsgliederung

Slowenien ist in 212 Gemeinden (slowenisch obńćine, Sg. obńćina), darunter elf Stadtgemeinden, gegliedert. Zwischen der Gemeindeebene und dem Gesamtstaat ist keine weitere administrative Ebene vorhanden. Am 22. Juni 2008 stimmten bei einer Volksabstimmung 57¬†% der W√§hler f√ľr einen Vorschlag der Regierung, das Land in 13 Provinzen aufzuteilen. Die Wahlbeteiligung lag jedoch nur bei 11¬†%. Da die f√ľr August geplante Sondersitzung des Parlaments abgesagt wurde, wurde √ľber diese Frage nicht mehr abgestimmt.

NUTS-2-Regionen

Nach der EU-weiten Systematik der NUTS-Gliederung ist Slowenien auf NUTS-2-Ebene in zwei Kohäsionsregionen (Kohezijske regije) eingeteilt, die aber keine administrative Bedeutung besitzen:

  • Vzhodna Slovenija (Ostslowenien)
  • Zahodna Slovenija (Westslowenien)

Diese Regionen wurden nach Gesichtspunkten der Regionalentwicklung eingeteilt. Während Westslowenien die wirtschaftsstarken Gebiete um Ljubljana, Kranj und Koper umfasst, liegen in Ostslowenien die schwächer entwickelten Landesteile.

Statistische Regionen

Slowenien ist außerdem in zwölf Statistikregionen eingeteilt, die ebenfalls keine administrative Bedeutung besitzen:

Landschaften

Zudem gibt es auch eine Gliederung in f√ľnf historische Landschaften, die der Verwaltungsgliederung √Ėsterreich-Ungarns entsprechen und als Gebietsbezeichnungen nicht nur √ľblich sind, sondern bis heute Teil der regionalen Identit√§t sind. Insbesondere in der slowenischen Steiermark existiert eine starke Identifikation mit einem slowenischen Steirertum in Abgrenzung zur Hauptstadt Ljubljana.

Verkehr

Straße

Das gesamte asphaltierte Stra√üennetz umfasste 2012 etwa 38.985¬†km. Slowenien besitzt eine gute Infrastruktur mit einem modernen Autobahnnetz. Die Zentren sind die Hauptstadt Ljubljana und Maribor. Gut eingebunden sind auch die Tourismus- und Skigebiete in den Julischen Alpen und an der kurzen Adriak√ľste.

Seit dem 1. Juli 2009 gilt in Slowenien ein neues Mautsystem. Es gibt eine Kurzzeitvignette (sieben Tage) f√ľr 15 Euro, eine Monatsvignette f√ľr 30 Euro und eine Jahresvignette f√ľr 110 Euro. Motorradfahrer bezahlen 7,50 Euro f√ľr sieben Tage, 30 Euro f√ľr ein halbes oder 55 Euro f√ľr ein ganzes Jahr.

Die zwei l√§ngsten Autobahnen Sloweniens sind die A1, die in nordost-s√ľdwestlicher Richtung von Maribor nach Ljubljana und weiter nach Koper f√ľhrt, sowie die A2, die in nordwest-s√ľd√∂stlicher Richtung vom Karawankentunnel ebenfalls √ľber Ljubljana zur kroatischen Grenze gegen Zagreb f√ľhrt. Diese zwei Autobahnen wurden 2009 vollendet und verbinden die Zentren des Landes.

Flugverkehr

Der gr√∂√üte internationale Flughafen hei√üt LetaliŇ°ńće JoŇĺeta Puńćnika Ljubljana und liegt bei Brnik in der N√§he der Hauptstadt Ljubljana. Daneben gibt es die zwei kleineren Flugh√§fen Maribor und PortoroŇĺ.

Seehafen

Mit dem Hafen Koper (italienisch Capodistria) besitzt Slowenien √úbersee-Handelsverbindungen in alle Welt und ist Durchgangsland f√ľr Waren nach Mitteleuropa.

Eisenbahn

Die slowenischen Staatsbahnen Slovenske Ňĺeleznice betreiben ein ausgedehntes Streckennetz mit einer L√§nge von 1229¬†km ‚Äď wovon 504¬†km mit 3000 Volt Gleichstrom elektrifiziert sind¬†‚Äď, das viele slowenische St√§dte miteinander verbindet, darunter die wichtige Verbindung zum Seehafen Koper. Entlang der Save verlaufen die beiden wichtigsten Bahnverbindungen von Villach in √Ėsterreich √ľber Ljubljana nach Zagreb in Kroatien und von Wien √ľber Graz, Maribor, Ljubljana nach Rijeka/Koper/Triest (Bahnstrecke Spielfeld-Stra√ü‚ÄďTriest). Eine weitere wichtige Eisenbahnverbindung durch Slowenien verbindet Italien mit Ungarn. Nach der Unabh√§ngigkeit wurde die zuvor stillgelegte Bahnstrecke Zalal√∂vŇĎ‚ÄďMurska Sobota als direkte Verbindung nach Ungarn wieder aufgebaut.

Landschaftlich besonders reizvoll ist die Strecke der Wocheinerbahn, die fr√ľher eine wichtige Verbindung zwischen Wien und Triest war, inzwischen aber vorwiegend dem lokalen Verkehr dient.

Siehe auch: Liste der Eisenbahnstrecken in Slowenien

Wirtschaft

√úberblick

2004 wurde die ehemalige jugoslawische Teilrepublik zusammen mit neun anderen Staaten EU-Mitglied. Als erster dieser zehn Staaten konnte es am 1. Januar 2007 auf den Euro als W√§hrung umstellen, wobei die Relation 239,64 Tolar f√ľr 1¬†Euro betrug. Der √úbergangszeitraum, in dem sowohl der Euro als auch der Tolar gesetzliches Zahlungsmittel waren, betrug zwei Wochen (1. bis 14. Januar 2007).

Das Land hat eine gemischte Wirtschaft, die zwischen Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen und Fremdenverkehr relativ ausgewogen ist. Nennenswerte Arbeitgeber sind beispielsweise das √Ėl- und Energieunternehmen Petrol, der Haushaltswarenhersteller Gorenje, das Pharmazieunternehmen Krka, der Reisemobilhersteller Adria Mobil oder das Revoz-Autowerk in Novo mesto, eine Tochter von Renault. Das Pro-Kopf-Einkommen der Slowenen liegt im europ√§ischen Mittelfeld. Im Vergleich mit dem BIP der EU, ausgedr√ľckt in Kaufkraftstandards, erreichte Slowenien 2016 einen Indexwert von 83 (EU-28:100) und damit etwa 67¬†% des deutschen Wertes.

Das BIP betrug 2013 pro Kopf 23.289¬†$. Damit lag Slowenien noch vor Portugal, und deutlich vor allen anderen mittelosteurop√§ischen EU-L√§ndern wie beispielsweise Tschechien, Polen oder Estland. Die Auslandsverschuldung belief sich 2014 auf ca. 9,8 Mrd. Euro. Das Wirtschaftswachstum lag 2015 bei 2,9¬†%, f√ľr 2016 wird mit knapp 2¬†% Wachstum gerechnet. Das durchschnittliche Wachstum in den Jahren 1997 bis 2014 betrug 2,53¬†%. Das BIP des Landes betrug im Jahr 2015 38,543 Mrd. Euro, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 18.680 Euro. Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsf√§higkeit eines Landes misst, belegt Slowenien Platz 48 von 137 L√§ndern (Stand 2017‚Äď2018). Im Index f√ľr wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 97 von 180 L√§ndern.

Die Inflationsrate war bis 2003 relativ hoch (2001: 8,4 %, 2002: 7,5 %) und sank erst 2005 auf etwa 2 %. Auf Grund der Finanzkrise ab 2007 hat Slowenien mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit zu kämpfen, die bei 11,1 % (Mai 2016) lag, sowie mit einer niedrigen Inflationsrate, mit 0,2 % (Jul 2016). Im Mai 2018 war die Arbeitslosigkeit auf 5,6 % gesunken.

Kennzahlen

Alle BIP-Werte sind in Euro angeben.

Landwirtschaft

Die Unabh√§ngigkeit Sloweniens l√§utete in der Landwirtschaft des Landes eine Phase der ‚ÄěMarktbereinigung‚Äú ein. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm rapide ab: eine Entwicklung, die sich erst Anfang der 2000er Jahre verlangsamte. Im Jahre 2005 betrug die gesamte landwirtschaftliche Nutzfl√§che 648.113 ha und die Gesamtzahl der Betriebe 77.000, wovon 85¬†% weniger als zehn Hektar landwirtschaftlicher Nutzfl√§che vorzuweisen hatten. Der Gesamtwert der landwirtschaftlichen Produktionsleistung betrug im Jahr 2005 959 Millionen Euro, was damals etwas weniger als 2¬†% des BIP des Landes entsprach. Anlass zur Sorge aus Sicht der slowenischen Regierung bereitet die Altersstruktur der Landwirte: Nur 18,8¬†% von ihnen sind j√ľnger als 45 Jahre, 56,9¬†% dagegen √§lter als 55 Jahre.

Ein wichtiger Zweig der slowenischen Landwirtschaft ist die Viehzucht. Sie tr√§gt zu mehr als 50 Prozent zur Produktionsleistung bei (2005: 511¬†Mio. Euro). Entsprechend gro√ü ist der Anteil des Wiesen- und Weidelandes und der Futteranbaufl√§chen mit jeweils 60 Prozent und 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfl√§che Sloweniens. Trotz leichten R√ľckgangs seit Mitte der 1990er Jahre macht der Viehbestand an Rindern und Schweinen den gr√∂√üten Teil der Viehzucht aus (452.517 Rinder bzw. 547.432 Schweine im Jahr 2005). Die Zahl von Ziegen und Schafen (zusammen) sowie Pferden hat sich seit 1997 zwar in etwa verdoppelt, bleibt aber mit 154.832 und 19.249 St√ľck deutlich dahinter.

Die Lebensmittel- und die Getr√§nkeindustrie Sloweniens mussten in den letzten 20 Jahren gleich zwei gro√üe Krisen verkraften: Zum einen das Wegbrechen der Absatzm√§rkte im ehemaligen Jugoslawien seit Anfang der 1990er Jahre und ab 2004 die starke Konkurrenz der europ√§ischen Gro√ükonzerne nach dem EU-Beitritt des Landes. Vorteilhaft war der EU-Beitritt f√ľr die benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete (im Sinne der Richtlinie 75/268/EWG des Rates vom 28. April 1975 √ľber die Landwirtschaft in Berggebieten und in bestimmten benachteiligten Gebieten.) F√ľr diese schwer zug√§nglichen und h√§ufig wenig Ertrag bringenden Gebiete, von denen Slowenien 440.349¬†ha besitzt, sieht die EU F√∂rderungsma√ünahmen vor, um die Aufgabe der Landwirtschaft in diesen Landstrichen zu verhindern. Ein bedeutendes √∂konomisches Wachstumspotenzial wird der Forstwirtschaft bescheinigt. 59,8¬†Prozent der Fl√§che Sloweniens sind mit Wald bedeckt, was im europ√§ischen Vergleich nur von Schweden und Finnland √ľbertroffen wird. In den √ľberwiegend als Mischwald gewachsenen Forsten dominieren Fichte (32¬†Prozent) und Buche (31¬†Prozent). Trotz der gro√üen Ausdehnung der slowenischen W√§lder tr√§gt die Forstwirtschaft zu nur 0,2¬†Prozent zum BIP des Landes bei. Einer st√§rkeren wirtschaftlichen Nutzung steht die Tatsache entgegen, dass die W√§lder im Hinblick auf ihre Besitzverh√§ltnisse sehr stark fragmentiert sind. 72¬†Prozent der Gesamtfl√§che sind in Privatbesitz von ca. 489.000 Eigent√ľmern, was eine durchschnittliche Gr√∂√üe von weniger als drei Hektar pro Eigent√ľmer ergibt. Diese Zerst√ľckelung erschwert die optimale forstwirtschaftliche Nutzung der slowenischen W√§lder.

Einen relativ hohen Anteil an der landwirtschaftlichen Fl√§che nimmt der Weinbau ein. Etwa 40.000 private und professionelle Winzer pflegen den Weinbau oft schon in der f√ľnften oder sechsten Generation. Verbessertes Know-how und die Auslese der Trauben f√ľhrten zu einem Qualit√§tsgewinn in der breiten Masse der angebotenen Weine. Die Mengen aus habsburgischer und vorkommunistischer Zeit wurden wieder erreicht.

Industrie

In der Industrie sind rund 40¬†Prozent der arbeitenden Bev√∂lkerung t√§tig. Die Automobilindustrie hat mit √ľber 20¬†Prozent den gr√∂√üten Anteil am Export Sloweniens. Neben dieser sind die Elektro- und Elektronikindustrie (zirka 10¬†Prozent), Metallverarbeitung und Maschinenbau (10¬†Prozent) sowie die chemische und pharmazeutische Industrie (9¬†%) von gr√∂√üter Bedeutung. Ein wachsender Industriezweig ist durch die Automobilindustrie (und Automobilzulieferindustrie im weitesten Sinne) unter anderem aufgrund des Renault-Werkes gegeben. Das Gewerbe tr√§gt insgesamt 27¬†Prozent zum BIP bei. Auch ist in Slowenien Pipistrel, ein Flugzeughersteller f√ľr Ultraleichtflugzeuge, beheimatet.

Dienstleistungen

Seit seiner Unabh√§ngigkeit im Jahre 1991 konnte Slowenien seinen Dienstleistungssektor betr√§chtlich ausbauen; er stellt mittlerweile 53¬†Prozent der Arbeitspl√§tze im Land. Slowenien besitzt auch bereits ein f√ľr Mitteleuropa gut ausgebautes Verkehrssystem. Neben den kulturellen und wirtschaftlichen Zentren in Ljubljana, Hauptstadt mit eigenem internationalem Flughafen, sowie Maribor besteht vor allem in den Julischen Alpen, in den H√∂hlen von Postojna und an der K√ľste des Adriatischen Meeres Tourismus mit entsprechender Infrastruktur. Hohes internationales Ansehen genie√üt das Gest√ľt Lipica mit seiner renommierten Lipizzaner-Zucht. Seit einigen Jahren gewinnt zudem der Gesundheitstourismus im Nordosten des Landes der Thermen an Bedeutung. Im ersten Halbjahr 2017 kamen mehr als 1,9 Millionen Touristen nach Slowenien.

Mit dem Seehafen Koper (italienisch Capodistria) besitzt Slowenien √úbersee-Handelsverbindungen in alle Welt und ist Durchgangsland f√ľr Waren nach Mitteleuropa.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 20,51 Milliarden US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 19,32 Milliarden US-Dollar gegen√ľber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in H√∂he von 2,7¬†Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Staatsverschuldung betrug 2016 34,7 Milliarden US-Dollar oder 78,9¬†Prozent des BIP. Von der Ratingagentur Standard & Poor‚Äôs werden die Staatsanleihen des Landes mit der Note A+ bewertet (Stand November 2018).

Der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

  • Gesundheit: 9,1¬†Prozent (2009)
  • Bildung: 5,2¬†Prozent (2007)
  • Milit√§r: 1,0¬†Prozent (2014)

Kultur

Slowenische Architekten

  • Max Fabiani (1865‚Äď1962)
  • JoŇĺe Pleńćnik (1872‚Äď1957)

Schriftsteller

K√ľnstler

Musiker/Musikgruppen

K√ľnstlergruppen

  • Neue Slowenische Kunst

Bildung

Das slowenische Schulsystem besteht aus Primär- und Sekundarstufe. Es existieren die staatlichen Universitäten Ljubljana, Maribor, Primorska, sowie zahlreiche private Hochschulen, Bildungs- und Forschungsinstitute.

Sport

Neben Fußball spielt Basketball bei den Mannschaftssportarten eine herausragende Rolle in Slowenien.

Zudem erlebt der Handball seit der Handball-Europameisterschaft 2004 der M√§nner im eigenen Land und dem dabei erreichten Vizeeuropameistertitel einen neuen Aufschwung. Auch im Vereinshandball machen die slowenischen Mannschaften auf europ√§ischer Ebene durch beachtenswerte Ergebnisse auf sich aufmerksam. In der Saison 2003/04 konnte der Serienmeister RK Celje sogar mit dem Gewinn der EHF Champions League den wichtigsten europ√§ischen Vereinstitel nach Slowenien holen. RK Krim gelang dieses Kunstst√ľck im Frauenwettbewerb bereits 2001 und 2003.

Der Wintersport hat in Slowenien √§hnlichen Stellenwert wie in √Ėsterreich oder der Schweiz. In Planica findet regelm√§√üig das FIS-Weltcup-Finale der Skispringer auf der dortigen Flugschanze Letalnica bratov GoriŇ°ek statt. Diese Flugschanze ist die zweitgr√∂√üte der Welt. Weltklassespringer neuerer Zeit sind die Vierschanzentourneesieger PrimoŇĺ Peterka und Peter Prevc sowie der Skiflugweltmeister Robert Kranjec. Im Alpinsport sind Tina Maze, Mateja Svet, Bojan KriŇĺaj, Jure KoŇ°ir, ҆pela Pretnar oder UrŇ°ka Hrovat zu nennen. Der alpine Skiweltcup macht j√§hrlich in Maribor bei den Rennen um den Goldenen Fuchs und in Kranjska Gora beim Vitranc-Pokal Station. Die slowenische Skifirma Elan wurde insbesondere mit den Siegen Ingemar Stenmarks bekannt.

Radsport: Im Jahr 2020 gewann erstmals mit Tadej Pogańćar ein Slowene die Tour de France. Sein Landsmann PrimoŇĺ Roglińć belegte den 2. Platz in der Gesamtwertung.

Im Bereich Motorsport findet in Krsko regelmäßig der Grand Prix von Slowenien der Speedway-WM statt.

Der See von Bled war schon mehrfach Schauplatz internationaler Ruderregatten (Welt- und Europameisterschaften).

Feiertage

Siehe auch

Literatur

  • MERIAN Slowenien. Jahreszeiten Verlag GmbH, Hamburg.
  • Peter ҆tih, Vasko Simoniti, Peter Vodopivec: Slowenische Geschichte. Gesellschaft ‚Äď Politik ‚Äď Kultur. Leykam, Graz 2008, ISBN 978-3-7011-0101-6.
  • Joachim H√∂sler: Slowenien. Von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart. Pustet, Regensburg 2006, ISBN 3-7917-2004-X.
  • Marco Kranjc: Kulturschock Slowenien. Reise-Know-How Rump, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8317-1746-0.
  • Petra Rehder: Slowenien. Beck, M√ľnchen 1999, ISBN 978-3-406-39879-7.
  • Steven W. Sowards: Moderne Geschichte des Balkans. Der Balkan im Zeitalter des Nationalismus. √úbersetzungen, Kommentare und Erg√§nzungen von Georg Liebetrau. BoD, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-0977-0.
  • Dieter Blumenwitz: Okkupation und Revolution in Slowenien (1941‚Äď1946). Eine v√∂lkerrechtliche Untersuchung, B√∂hlau, Wien 2005, ISBN 3-205-77250-4.
  • Tamara Griesser-Peńćar: Das zerrissene Volk. Slowenien 1941‚Äď1946. Okkupation, Kollaboration, B√ľrgerkrieg, Revolution. B√∂hlau, Wien / K√∂ln / Graz 2003, ISBN 978-3-205-77062-6.
  • Joachim H√∂sler: Von Krain zu Slowenien. Die Anf√§nge der nationalen Differenzierungsprozesse in Krain und der Untersteiermark von der Aufkl√§rung bis zur Revolution 1768 bis 1848. (= S√ľdosteurop√§ische Arbeiten, Band 126), Oldenbourg, M√ľnchen 2006, ISBN 978-3-486-57885-0 (Zugleich Habilitationsschrift an der Philipps-Universit√§t Marburg 2004, 414 Seiten).
  • Fabian Prilasnig: Der slowenische Weinbau ‚Äď Sitten und Br√§uche, Grin, M√ľnchen 2008, ISBN 978-3-640-17164-4.

Weblinks

  • Offizielle Website der Republik Slowenien (slowenisch, englisch)
  • Fakten √ľber Slowenien. Kommunikationsamt der Slowenischen Regierung (PDF; 6,3¬†MB)
  • Statistińćni urad Republike Slovenije ‚Äď Statistisches Amt der Republik Slowenien (slowenisch, englisch)
  • Schwerpunkt auf eurotopics.net (Angebot der Bundeszentrale f√ľr politische Bildung)
  • L√§nderprofil Slowenien des Statistischen Bundesamts
  • Landkarte und Luftbilder mit jedem Dorf in Slowenien (slowenisch)
  • Geologische Entstehungsgeschichte Sloweniens
  • www.slovenia.info (Slowenische Tourismuszentrale)

Einzelnachweise



Quelle: Wikipedia

 

Region Regionen (182)

Abk Name Lat N Lat S Lng W Lng E B O
AjdovŇ°cina 46.002 45.826 13.733 14.126  
Beltinci 46.657 46.554 16.161 16.301  
Benedikt 46.646 46.583 15.863 15.933  
Bistrica ob Sotli 46.204 46.066 15.536 15.626  
Bled 46.445 46.299 13.848 14.152  
Bloke 45.841 45.729 14.442 14.576  
Bohinj 46.382564 46.229946 13.724281 14.179566  
Borovnica 45.965 45.86 14.334 14.418  
Bovec 46.446003 46.271368 13.400049 13.836289  
Braslovńće 46.337 46.226 14.97 15.095  
Brda 46.076 45.968 13.461 13.626  
BreŇĺice 46.042 45.819 15.51 15.697  
Brezovica 46.036 45.863 14.366 14.49  
Cankova 46.776 46.624 15.969 16.123  
Celje 46.321 46.189 15.216 15.359  
Cerklje na Gorenjskem 46.312 46.203 14.442 14.57  
Cerknica 45.891 45.707 14.258 14.505  
Cerkno 46.195 46.061 13.886 14.074  
Cerkvenjak 46.588 46.533 15.92 15.987  
ńĆrenŇ°ovci 46.597 46.531 16.248 16.34  
Crna na KoroŇ°kem 46.515125 46.422714 14.677512 14.964028  
Crnomelj 45.617 45.426 15.066 15.361  
Destrnik 46.506 46.452 15.823 15.947  
Divaca 45.771 45.6 13.936 14.093  
Dobje 46.153 46.107 15.371 15.44  
Dobrepolje 45.89 45.743 14.637 14.814  
Dobrna 46.393 46.317 15.19 15.269  
Dobrova-Polhov Gradec 46.106 46.014 14.187 14.441  
Dobrovnik 46.689 46.615 16.314 16.402  
Dol pri Ljubljani 46.118 46.077 14.594 14.754  
DomŇĺale 46.207 46.097 14.569 14.689  
Dornava 46.491 46.417 15.943 16.04  
Dornava 46.524 46.446 15.944 16.021  
Dravograd 46.65 46.538 14.919 15.126  
Duplek 46.548 46.468 15.72 15.818  
Gorenja vas-Poljane 46.181 46.038 14.022 14.223  
GoriŇ°nica 46.435 46.291 15.967 16.076  
Gornja Radgona 46.725 46.586 15.784 16.042  
Gornji Grad 46.343 46.253 14.704 14.877  
Gornji Petrovci 46.829 46.69 16.053 16.211  
Gornji Petrovci 46.859 46.744 16.123 16.266  
Grad 46.833 46.762 16.052 16.136  
Grosuplje 46.011 45.875 14.591 14.752  
Hajdina 46.455 46.382 15.8 15.871  
Hońće-Slivnica 46.517 46.46 15.539 15.71  
HodoŇ° 46.847 46.798 16.296 16.329  
Horjul 46.046 45.994 14.239 14.344  
Hrastnik 46.183 46.086 15.065 15.188  
Hrpelje-Kozina 45.644 45.473 13.868 14.118  
Idrija 46.087 45.879 13.852 14.139  
Ig 45.998 45.867 14.445 14.587  
Ilirska Bistrica 45.672 45.473 14.087 14.491  
Ivancna Gorica 46.009 45.796 14.715 14.927  
Izola 45.545 45.488 13.611 13.675  
Jesenice 46.5234642 46.3688632 13.6774197 14.2375616 Jesenice  
Jezersko 46.419 46.351 14.405 14.569  
Kamnik 46.371773 46.185699 14.533064 14.924587  
Kanal 46.175 46.001 13.522 13.769  
Kidrińćevo 46.435 46.355 15.677 15.831  
Kobarid 46.307 46.182 13.365 13.737  
Kobilje 46.697 46.663 16.356 16.41  
Kocevje 45.761 45.712 14.796 14.877  
Kocevje 45.772 45.474 14.711 15.121  
Komen 45.865 45.771 13.574 13.903  
Komenda 46.243 46.174 14.501 14.583  
Koper 45.603 45.424 13.66 13.987  
Kostel 45.597 45.459 14.664 14.977  
Kozje 46.13 45.994 15.476 15.668  
Kranj 46.352 46.16 14.167 14.417  
Kranjska Gora 46.524029 46.38178 13.677015 14.011465  
KriŇĺevci 46.624 46.525 16.078 16.179  
Krsko 46.022 45.994 15.559 15.604  
Kungota 46.679 46.594 15.52 15.664  
Kuzma 46.863 46.816 16.053 16.13  
LaŇ°ko 46.198 46.059 15.113 15.383  
Lenart 46.648 46.495 15.754 15.956  
Lendava 46.636 46.502 16.329 16.515  
Litija 46.137 45.963 14.712 15.116  
Ljubno 46.425 46.316 14.781 14.902  
Ljutomer 46.584 46.473 16.02 16.31  
Logatec 46.038 45.846 14.1 14.299  
LoŇ°ka Dolina 45.748 45.579 14.386 14.569  
LoŇ°ki Potok 45.738 45.57 14.537 14.735  
Lovrenc na Pohorju 46.589 46.469 15.312 15.462  
Luce 46.432 46.286 14.64 14.809  
Lukovica 46.209 46.144 14.65 14.902  
MajŇ°perk 46.368 46.262 15.678 15.813  
Maribor 46.648 46.505 15.514 15.769  
Markovci 46.421 46.362 15.904 15.998  
Medvode 46.193 46.083 14.325 14.469  
MengeŇ° 46.198 46.132 14.514 14.59  
Metlika 45.713 45.572 15.224 15.373  
MeŇĺica 46.553 46.496 14.796 14.903  
MiklavŇĺ na Dravskem Polju 46.512 46.46 15.694 15.733  
Miren-Kostanjevica 45.913 45.819 13.565 13.709  
Mirna Peńć 45.895 45.806 15.037 15.145  
Mislinja 46.511 46.388 15.124 15.327  
Moravce 46.168 46.099 14.675 14.841  
Moravske Toplice 46.78 46.645 16.176 16.365  
Mozirje 46.401 46.301 14.867 15.008  
Muta 46.648 46.6 15.086 15.184  
Naklo 46.326 46.255 14.266 14.335  
Nazarje 46.326 46.241 14.855 14.971  
Novo Mesto 45.924 45.682 15.058 15.331  
Odranci 46.598 46.569 16.259 16.301  
Oplotnica 46.425 46.358 15.409 15.503  
OrmoŇĺ 46.511 46.367 16.014 16.28  
Pesnica 46.677 46.569 15.646 15.771  
Piran 45.539 45.459 13.569 13.693  
Podńćetrtek 46.076 46.026 15.608 15.693  
Podlehnik 46.352 46.26 15.825 15.919  
Podvelka 46.646 46.511 15.27 15.443  
Polzela 46.352 46.255 15.051 15.123  
Postojna 45.875 45.704 14.037 14.323  
Prebold 46.258 46.184 15.045 15.144  
Preddvor 46.371972 46.287188 14.361617 14.553018  
Prevalje 46.606 46.504 14.814 14.951  
Ptuj 46.497 46.384 15.781 15.953  
Race-Fram 46.483 46.409 15.546 15.734  
Radeńće 46.094 46.029 15.071 15.24  
Radenci 46.663 46.587 16.007 16.112  
Radlje ob Dravi 46.644 46.529 15.172 15.333  
Radovljica 46.4420611 46.225743 13.7243757 14.2729647 Radovljica  
Ravne na KoroŇ°kem 46.615 46.489 14.894 15.014  
RazkriŇĺje 46.534 46.514 16.26 16.301  
Ribnica 45.818 45.64 14.587 14.822  
Ribnica na Pohorju 46.573 46.492 15.189 15.323  
RogaŇ°ka Slatina 46.284 46.196 15.566 15.741  
RogaŇ°ovci 46.846 46.756 15.97 16.064  
Rogatec 46.266 46.211 15.678 15.799  
RuŇ°e 46.562 46.478 15.408 15.564  
҆alovci 46.864 46.777 16.179 16.311  
Selnica ob Dravi 46.633 46.534 15.435 15.56  
Semic 45.703 45.595 15.038 15.284  
҆empeter-Vrtojba 45.946 45.897 13.599 13.687  
҆enńćur 46.292 46.192 14.383 14.467  
҆entilj 46.718 46.634 15.622 15.804  
҆entjernej 45.884 45.753 15.271 15.429  
҆entjur pri Celju 46.311 46.063 15.339 15.545  
Sevnica 46.084 45.924 15.093 15.43  
SeŇĺana 45.81 45.634 13.7 13.99  
҆kocjan 45.957 45.864 15.238 15.363  
҆kofja Loka 46.243 46.088 14.162 14.394  
҆kofljica 46.019 45.895 14.533 14.616  
Slovenska Bistrica 46.499 46.274 15.335 15.721  
Slovenske Konjice 46.371 46.277 15.364 15.558  
҆marje pri JelŇ°ah 46.278 46.155 15.447 15.613  
҆martno ob Paki 46.377 46.307 14.999 15.067  
SodraŇĺica 45.793 45.707 14.553 14.678  
Solcava 46.461 46.361 14.562 14.755  
҆oŇ°tanj 46.46 46.352 14.892 15.089  
҆tore 46.23 46.165 15.289 15.366  
Sveta Ana 46.7 46.607 15.793 15.889  
Sveti AndraŇĺ v Slovenskih goricah 46.547 46.487 15.924 16.007  
Sveti Jurij 46.606 46.511 15.969 16.09  
Tabor 46.258 46.191 14.971 15.052  
Tolmin 46.446569 46.0050293 13.3753355 14.0086371 Tolmin  
Trbovlje 46.199 46.078 14.986 15.113  
Trebnje 46.007 45.838 14.869 15.239  
Trnovska Vas 46.546 46.5 15.854 15.934  
TrŇĺic 46.449451 46.3190839 14.231937 14.44263  
Trzin 46.148 46.108 14.521 14.59  
TurniŇ°ńće 46.648 46.584 16.283 16.378  
Velenje 46.434 46.317 15.067 15.206  
Velika Polana 46.601 46.556 16.328 16.398  
Velike LaŇ°ńće 45.909 45.79 14.49 14.688  
VerŇĺej 46.606 46.56 16.136 16.217  
Videm 46.397 46.273 15.801 15.993  
Vipava 45.878 45.761 13.886 14.059  
Vitanje 46.451 46.365 15.232 15.358  
Vodice 46.206 46.139 14.459 14.538  
Vojnik 46.365 46.261 15.24 15.38  
Vransko 46.284 46.192 14.885 15.01  
Vrhnika 46.032 45.867 14.19 14.399  
Vuzenica 46.619 46.517 15.103 15.212  
Zavrńć 46.388 46.317 16.031 16.088  
ŇĹelezniki 46.284 46.158 13.988 14.249  
ŇĹetale 46.321 46.249 15.758 15.881  
ŇĹiri 46.085 46.006 14.03 14.187  
ŇĹirovnica 46.445065 46.371849 14.117235 14.235382  
Zreńće 46.482 46.334 15.316 15.425  
ŇĹuŇĺemberk 45.871 45.744 14.803 15.086  
 

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Flagge: Slovenia

Name englisch: Slovenia
Hauptstadt: Ljubljana
Kfz: SLO
ISO: SI
ISO3: SVN
Fläche: 20273 km²
Tld: .si
Wärung Einheit: EUR
Währung: Euro
Vorwahl: 386

Ausdehnung / Grenzen (nach WGS 84 dezimal):
nördlichster Punkt: 46.876647
südlichster Punkt: 45.42151
westlichster Punkt: 13.375511
östlichster Punkt: 16.610484


 
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